Judaika

Im Unterschied zu den anderen Seiten und Archiven stehen hier die letzten Artikel am Schluß!

26.08.2010

Hier sollen einige Artikel aus antiquarischen Büchern ausgegeben werden.

1.)  Ich beginne mit der Erzählung des Joseph Süß Oppenheimer.  Seine letzten Worte waren:   “Adonai Elohim”, das heißt “Herr Gott”.

SueßOppenheimer

2.)  Kaiser Leopold schützt im Jahre 1700 die Juden:

KaiserLeopold

3.)  Meinen Lesern stelle ich die interessanten Memoiren des Etienne Denis Pasquier vor, Kanzler des großen Napoleon,  der bei dem Großen Synedrium bzw. Sanhedrin 1806 beteiligt war.  Bemerkenswert bei der heutigen Bedeutung von China scheint mir die folgende Bemerkung auf S. 33 zu sein:  „Mehrere Abgeordnete begaben sich am nächsten Morgen zu mir, versicherten mich in überschwänglichen Worten ihre Dankbarkeit und erklärten schließlich, vor Ablauf von sechs Monaten würde es keinen ihrer Glaubensbrüder geben, bis ins ferne China hinein, der nicht wüßte, welchen Dank alle Juden mir für meine Bemühungen um ihr Wohl schuldeten.  Diese Versicherung ist mir stets bemerkenswert erschienen, denn sie beweist, welche engen Beziehungen zwischen den über die ganze Erde verstreuten Glieder des jüdischen Volkes bestehen.“

Pasquier_Sanhedrin_1806

4.)  Heute habe ich die Hintergründe der „Balfour Declaration“ unter Judaika abgelegt, durch die die jüdische Heimstatt in Palästina und damit der Staat Israel vom britischen Außenminister Arthur James Balfour begründet wurde.  Die Darstellung stammt von seiner Nichte Blanche E. C. Dugdale.

Balfour_Deklaration_1917

Dazu eine Kritik mit den Auswirkungen auf den Ersten Weltkrieg:

http://lupocattivoblog.wordpress.com/2010/01/07/aus-einer-rede-benjamin-h-freedman-im-willard-hotel-washington-d-c-1961/

5.)  Der deutschen Volkswirtschaft im neunzehnten Jahrhundert von Werner Sombart sind interessante Hinweise über die Beiträge der Juden enthalten:

Sombart_Volkswirtschaft

6.)  Heute lege ich aus dem Buch von Werner Sombart, Die Juden und das Wirtschaftsleben, 1911, das Kapitel über ihre Beteiligung an der Entwicklung Amerikas vor.

Der größte Fehler in der Geschichte unseres nun untergehenden Volkes war, daß unsere Politiker und Beamten die Rolle der Juden in Amerika nicht richtig eingeordnet haben.  Das darf man jetzt einmal post festum sagen.  S. 32:  „Jüdische Gelder haben die beiden ersten Reisen des Columbus ermöglicht.“  Auch die Staatsgründung der USA wäre ohne Juden nie möglich gewesen (S. 43):  „Durch Lieferungen im Kriege und vor allem durch die Darreichung der nötigen Geldmittel, ohne die die Unabhängigkeit der „Vereinigten Staaten“ niemals zu erreichen gewesen wäre.“

Sombart_Juden_Amerika

30.10.2010

7.)  Über die Juden im antiken Rom berichtet Ferdinand Gregorovius in seiner  „Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter“, daß ihre Anzahl mehr als 50000 betrug.  Ihre Synagoge war 300 Jahre älter als die ersten christlichen Kirchen.  S. 307:  „Ihr Talent und ihre rastlose Betriebsamkeit machten manche von ihnen reich, während die Masse selbst in dürftigen Verhältnissen lebte.  Dem Widerwillen der Römer gegen dieses wunderbare Volk, welches jeden Sturz jedes Reiches der Erde mit zäher Lebenskraft überdauerte, begegnen wir bei Dichtern und Prosaikern seit Augustus, welcher übrigens wie Cäsar ihre Kultusfreiheit und ihre bürgerlichen Rechte vollkommen geachtet hatte.“

Gregorovius_Rom__Juden

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28.08.2010

Das Wort Holocaust

Es würde mich interessieren, wieso man vor ca. 30 Jahren auf das Wort Holocaust gekommen ist in Verbindung mit der Trübsal des jüdischen Volkes im Zweiten Weltkrieg.  Denn Hieronymus benutzte das Wort Holocaustum in der Vulgata bei der Übersetzung der Septuaginta für Brandopfer.

In Kapitel 22, Vers 2, im 1. Mose (Genesis) versucht Gott Abraham:  „Und sagte zu ihm, nimm deinen eingeborenen Sohn, den du liebst, den Isaak, und gehe in das Land Morija (Visionis) und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem der Berge, den ich dir zeigen werde.

http://www.ub.uni-freiburg.de/fileadmin/ub/referate/04/vt-vg-01.htm

22:2 ait ei tolle filium tuum unigenitum quem diligis Isaac et vade in terram Visionis atque offer eum ibi holocaustum super unum montium quem monstravero tibi.

Auch sonst hat das Wort Holocaustum in der Bibel nur das Wort Brandopfer:

Vgl. http://www.kirchenlehre.com/massmord.htm

„Als Samuel den Ungehorsam Sauls und dessen furchtbare Folgen nennt, sagt er: “Will denn der Herr Brandopfer (holokautomata, holocausta) und Schlachtopfer, und nicht vielmehr, daß gehorcht werde dem Worte des Herrn? Besser ist ja Gehorsam als Schlachtopfer, und Folgen mehr, als das Fett der Widder zu opfern” (1 Kön (1 Sam) 15,22). Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte Alte Testament, s. z.B. Ps 39,7; Jes 1,11. Das bedeutet: Der Alte Bund hatte nur unvollkommene Opfer, wenngleich ein vollkommenes Opfer, der eingeborene Sohn, schon angedeutet war.
Der Neue und Ewige Bund ist dann gekennzeichnet durch das vollkommene Opfer, den Sühnetod Jesu Christi, Gottes eingeborenen Sohn. In einem Gespräch mit einem Schriftgelehrten lobt Christus die Feststellung, dass Gott “zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verstande und aus ganzer Seele und aus aller Kraft, und den Nächsten lieben wie sich selbst, mehr ist als alle Brandopfer (holocautomata / holocaustomata) und Schlachtopfer” (Mk 12,33; s. auch Lev 19,18 und Deut 6,5).“

Die Frage ist deswegen, wieso man vor ca. 30 Jahren auf das Wort Holocaust kommen konnte.  Im Duden von 1980 ist es noch nicht enthalten, genausowenig wie in meinem dtv-Lexikon von 1970.

Bei den Mohammedanern liegt übrigens dieser Erzählung ihr wichtiges Opferfest zugrunde, wobei sie sagen der Stammvater der Araber Ismael (1. Mose 21, 9 ff.) hätte geopfert werden müssen:

http://www.kandil.de/kandil/blog.php?id=C0_42_8

http://www.kas.de/wf/doc/kas_12798-544-1-30.pdf?080116142209

Ich meine jedoch, daß die Mohammedaner hier noch die Erzählung des Jephtha (Jiftach) mit einbringen (Richter 10, 17 – 12, 7), der  tatsächlich für ein Gelübde sein einziges Kind, diesmal eine Tochter, opferte.  Die hatte ihren Vater tatsächlich vorher gesagt, er solle sie opfern für das Gelübde, während die Mohammedaner diese Forderung des Kindes dem Ismael beilegen:   “Als Ibrahim dies voll Trauer Ismail erzählte, stimmte Ismail jedoch zu, dass Gottes Befehlen Folge geleistet werden müsse.”

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13.10.2010

Zu dem Artikel von Peter Boehringer

Wir zahlen für die Beerdigung der Keynesianischen Theorie

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/10/11/wir-zahlen-fuer-die-beerdigung-der-keyne
hat ein Kommentator namens „Sensenmann“ die Entwicklung der Juden zu Finanzgeschäften der katholischen Kirche in die Schuhe geschoben.

Darauf habe ich folgenden Kommentar geschrieben:
Dem beiliegenden Kommentar des „Sensenmanns“ (ziemlich hoffnungsloses politisches Programm!) kann ich nicht beipflichten:

“Die unselige Entscheidung eines einzigen Papstes trieb wegen Pauschalaussagen ein ganzes Volk in Misskredit – bis heute.“

Ich glaube bei diesem Frontalangriff gegen die Kirche wird Ursache mit Wirkung verwechselt.  Zu einem Zeitpunkt als unsere Vorfahren in Sümpfen hausten und vom primitiven Naturalhandel lebten gab es in Palästina schon ein ausgeklügeltes Zinssystem.

Man lese Deuteronomium (5. Mose) Kapitel 15, 6 oder Kapitel 23, 20:
http://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/15.html#15,1
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/dtn15.html

“Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir verheißen hat; so wirst du vielen Völkern leihen, und du wirst von niemanden borgen; du wirst über viele Völker herrschen, und über dich wird niemand herrschen.“

http://www.bibel-online.net/buch/05.5-mose/23.html#23,1
http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/dtn23.html

“Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder Geld noch mit Speise noch mit allem, womit man wuchern kann. Von den Fremden magst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf daß dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du vornimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen.“

Da die Christen sich als Brüder im Herrn verstehen, war es konsequent, daß die Kirche es verbot, daß ein Christ von einem Mitchrist, seinem Bruder im Herrn, Zinsen nahm.  Da die Juden nicht diese Brüder in Christo waren, konnte man ihnen die Zinsleihe gestatten, da man offensichtlich auf Kapitalaufnahme und die dazu notwenige Risikoprämie, den Zins, nicht verzichten konnte.

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15.11.2010

Es ist Montagmorgen (2:30 Uhr) und BR alpha brachte gerade die Tagesschau vom 15.11.1985.   Es gab eine Besprechung mit dem Intendanten Rühe des Frankfurter Theaters von Faßbenders Stück:  die Stadt, der Müll und der Tod.

Der Nachrichtensprecher der Tagesschau erwähnte später die Reichskristallnacht.  Diese wird heutzutage nicht mehr so bezeichnet.  Sie heißt jetzt ausschließlich “Reichspogromnacht”.  Warum eigentlich?  Ich habe auch dieses Jahr keine Erwähnung der Hintergründe, d. h. der Ermordung der Legationsrats von Rath in Paris, gehört.

Im Hessischen Fernsehen wurde soeben eine Sendung über Jürgen Möllemann gebracht, der 2003 in einem Flyer Ariel Scharon und Michael Friedmann angegriffen hatte.    Er hat als FDP-Vorsitzender von Nordrhein-Westfalen aus seinem Privatvermögen eine Million Euro aus Luxemburg dem Schatzmeister der FDP gegeben und mit diesem Geld den 8-Millionen-Flyer finanziert.  Dies war illegal.  Auch wenn er FDP-Vorsitzender von Nordrhein-Westfalen war, hätte er seine Kasse nicht selbst finanzieren dürfen;  denn Gelder in dieser Höhe dürfen nur aus versteuertem Geld eingezahlt werden.

Nicht erläutert wurde auch, wie er überhaupt zu einer Million Euro in Luxemburg kam.  War das Schwarzgeld?

Sein Berater Goergens und Kubicki legten dar, daß seine parteiinternen Widersacher in der FDP, anscheinend hauptsächlich Westerwelle, in keiner Weise auf seine politische  Kritik an Scharon und Friedmann eingegangen sind, sondern zu Möllemanns Beseitigung sich auf die Spendenaffäre konzentrierten.

Nach einer Hetzjagd sondersgleichen, selbst in seinem Wohnort Gran Canaria wurde sein Physiotherapeut von Reportern bombardiert, politisch erledigt und vor dem finanziellen Ruin hat Möllemann Selbstmord gemacht,  indem er in 800 m Höhe seinen Fallschirm öffnete und sich in den Tod stürzte.

Sein Berater Goergens sagte beiläufig,  daß seiner Meinung nach die Deutschen nach wie vor tendenziell antisemitisch seien.  Unklar blieb allerdings:  trotz der fortgesetzten Vergangenheitsbewältigung oder wegen der fortgesetzten Vergangenheitsbewältigung.

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http://www.mmnews.de/index.php/politik/6737-kein-vertrauen-in-politik

#7 guten Morgen 2010-11-07 06:59

Im Mittelalter wurde man verbrannt von den Inqusitoren wenn man an der Heiligen Dreifaltigkeit zweifelte. Der letzte Student wurde in Süddeutschland hingerichtet, weil er die Jungfrauenschaf t Marias bezweifelte.

Heute gibt es so ein ähnliches Dogma, das von der Staatsanwaltschaft geahndet wird.

Dr. Oskar Anderson, Nestor der deutschen Statistik, hat sich in seinem Buch “Probleme der statistischen Methodenlehre in den Sozialwissensch aften” 1954 unter Anmerkung 2 zum ersten Kapitel mal mit einer solchen Anzahl beschäftigt und sie einer Kritik unterworfen, weil sie hauptsächlich aus Sowjetischen Quellen stammen. Bei der nächsten Auflage hat die Anmerkung gefehlt.

(Hinweis:  Gemeint ist wohl, daß die sowjetischen Quellen nicht vertrauenswürdig sind, weil die Sowjets auch ihr  Verbrechen an den 12000 polnischen Offizieren den Deutschen in die Schuhe schob.)

#9 guten Morgen 2010-11-07 07:21

Mir graut wieder vor der Reichskristalln acht bzw. Reichsprogromna cht, die am Dienstag zelebriert werden wird: Moralische Ermahnung von Frau Merkel, die evangelische Kirche schickt wieder ihr Flaggschiff Harry Waßmann ins Rennen, der im SWR2 im Wort zum Tag kurz vor 8 uns ermahnen wird.

Ich werde wieder vermissen, dass der eigentlich Grund des Ereignisses die Ermordung des Legationsrats von Rath in Paris war, dass auch der Wilhelm Gustloff ermordet wurde und daß am 4. Juni 1946 in Kielce (Polen) 41 Juden bei einem Pogrom umkamen.

Immer geht es darum uns kleinzuhalten, um den ungebremsten Zuzug der Türken und Aufbau einer weiteren Parallelgesells chaft in Deutschland voranzutreiben.

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19.11.2010

Den folgenden Kommentar habe ich heute bei MMNEWS veröffentlicht und nachträglich noch ein wenig verbessert:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6813-terror-terror

#11 Jürgen Kremser 2010-11-19 06:53

Demnächst gibt es wieder eine neue Attacke gegen die katholische Kirche. Die Verfilmung von Alexander VI., dem Borgia-Papst. Wenn ich an die Biographie des Gregorovius über dessen Tochter Lucretia und seines deutschen Zeremonienmeisters Johannes Burckard denke,

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Burckard

weiß ich schon, was jetzt kommt.  Da Rodrigo Borgia wesentlich die Ursache für Luthers Reformation war, wurde er auch in Rom geächtet.  Der Attache des preußischen Gesandten in Rom Kurt von Schlözer berichtet in seinen „Römischen Briefe 1864 – 1869“, daß er seine Gebeine noch in einer römischen Bibliothek gefunden hat.Alexander VI. gewährte den aus Andalusien vertriebenen Juden in Rom Asyl.  Ich bin mal gespannt, ob das in dem Film anerkennend mitgeteilt  wird.

Wie wäre es statt dessen einmal einen Film über die Eroberung Jerusalems durch den König David, seine Liebesbeziehung mit Bath-Seba und die gemeine bzw. gemeinsame Ermordung seines tapferen Generals Uria des Hethiters (2. Samuel 11), des Gatten der Bath-Seba.

Es macht keinen Sinn historische Vergleiche immer nur einseitig zu sehen und zu zeigen. Gerade der Genozid an den Kanaanitern ist da auch nicht zu vergessen.

Ich schlage vor, daß endlich der Genozid an den Kanaanitern von der UN untersucht und gewürdigt wird.  Umfangreiches Anklagematerial ist im Alten Testament (biblia hebraica) enthalten.

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20.11.2010

Seit Tagen wird im Russian Television (rt.com) eine Sendung über Norman Finkelstein gebracht, der sich mit seinem Buch zur “Holocaust-Industrie” nicht überall beliebt gemacht hat.  So ähnlich wie Stäglich mit seinem Buch “Auschwitz-Mythos”, das die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte, und dem unverzüglich die Universität Göttingen seine Doktorwürde aberkannte.

Die Russen sind sehr vorsichtig, die USA und Israel nicht zu reizen.  Es gab keine Kommentare, nur Live-Vorträge des Herrn Finkelstein, Tatsachenberichte wurden nur visuell zum Lesen eingeschaltet.

Der Finkelstein tut mir leid.  Es ist sehr gefährlich, daß er seinem Volk eine andere Anschauung vermitteln will, die vom Alten Testament abweicht.  Ich muß da denken an die Schilderung des Heinrich Heine, der sich auch als Apostat empfand, wie er den Mordanschlag gegen den Baruch (Benedictus) de Spinoza schildert, der sein lebenlang das Loch des Dolches in seinem Mantel hatte und sich vom Schleifen optischer Gläser ernähren mußte.  Mit welcher feierlicher Zeremonie wurden die Lebenslichter des Spinoza  in Blut getaucht und damit gelöscht in der Synagoge von Amsterdam, während der Vorsänger feierlich in ein Schofar blies.

Finkelstein ist jetzt finanziell ruiniert.  Man hat jetzt festgestellt, daß er keine wissenschaftlichen Qualifikationen hat, sondern eigentlich Politiker ist, und deswegen zu unrecht an der DePaul Universität eine Professur erhielt, weswegen ihm jetzt das Lehramt entzogen und er im Juni 2007 entlassen wurde.

rDaß er gerade von der DePaul-Universität gefeuert wurde, ist schon tragisch,  da der Heilige Paulus ja ein ganz großes Apostat des Judentums war und  das Christentum tatkräftig voranbrachte.

Der Finkelstein erinnert mich auch ein bißchen an Eugen Drewermann.

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21.11.2010

Soeben (14 Uhr) brachte Russian Television (rt.com) erneut die Sendung zu Norman Finkelstein. Der Jüdische Weltkongreß hat Herrn Finkelstein einen jüdischen Verräter genannt.  Da muß man sich tatsächlich Sorgen um seine Zukunft machen.  Im Judenttum werden nach meinem Kenntnisstand die Apostaten besonders hart beseitigt;  denn die Politik, der Glaube bzw. die Religion als auch das Volk hängen eng zusammen.  Und wer an die göttliche Verheißung glaubt, daß Gott ihm Palästina als das gelobte Land zugesagt hat, der bekämpft in der Person des Herrn Finkelstein sowohl seine Politik, verteidigt die jüdische Religion als auch Abrahams Samen.

Für Nicht-Juden wie mich ist es deswegen schwer verständlich, wie man das allgemein menschlich-humane-weltweite-globalisiserte mit dem Glauben an die besondere Auserwähltheit eines bestimmten Volkes durch Gott als dessen erstgeborenen Sohn unter den Völkern in Deckung bringen kann.  Schopenhauer sagte deswegen einmal,  die Juden seien naiv, weil sie sich auserwählt hielten, aber es gibt ihnen viel Kraft.

Jedenfalls sollte deswegen Spinoza ermordet werden, Jesus auch, weil sein Glaube auch das Volk verwirrt hätte und deswegen Kaiphas sagte, es wäre besser ein Mensch stürbe als das ganze Volk (Johannes 11, 50; 18, 14).  Auch der Paulus sollte als Apostat ermordert werden und wurde sogar von einem heidnischen römischen Offizier gerettet.  Im folgenden die Erzählung aus der Apostelgeschichte, Kapitel 23:

Der Mordanschlag gegen Paulus

12 Als es aber Tag wurde, rotteten sich einige Juden zusammen und verschworen sich, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus getötet hätten. 13 Es waren aber mehr als vierzig, die diese Verschwörung machten. 14 Die gingen zu den Hohenpriestern und Ältesten und sprachen: Wir haben uns durch einen Eid gebunden, nichts zu essen, bis wir Paulus getötet haben. 15 So wirkt nun ihr mit dem Hohen Rat bei dem Oberst darauf hin, dass er ihn zu euch herunterführen lässt, als wolltet ihr ihn genauer verhören; wir aber sind bereit, ihn zu töten, ehe er vor euch kommt.

16 Als aber der Sohn der Schwester des Paulus von dem Anschlag hörte, ging er und kam in die Burg und berichtete es Paulus. 17 Paulus aber rief einen von den Hauptleuten zu sich und sprach: Führe diesen jungen Mann zu dem Oberst, denn er hat ihm etwas zu sagen. 18 Der nahm ihn und führte ihn zum Oberst und sprach: Der Gefangene Paulus hat mich zu sich rufen lassen und mich gebeten, diesen jungen Mann zu dir zu führen, der dir etwas zu sagen hat. 19 Da nahm ihn der Oberst bei der Hand und führte ihn beiseite und fragte ihn: Was ist’s, das du mir zu sagen hast? 20 Er aber sprach: Die Juden sind übereingekommen, dich zu bitten, dass du Paulus morgen vor den Hohen Rat hinunterbringen lässt, so als wollten sie ihn genauer verhören. 21 Du aber traue ihnen nicht; denn mehr als vierzig Männer von ihnen lauern ihm auf; die haben sich verschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn getötet hätten; und jetzt sind sie bereit und warten auf deine Zusage. 22 Da ließ der Oberst den jungen Mann gehen und gebot ihm, niemandem zu sagen, dass er ihm das eröffnet hätte.

Hoffentlich hat Herr Finkelstein Glück, und es geht ihm  so wie einem anderen berühmten jüdischen Defaitisten, dem Propheten Jeremia, der hinter den Mauern des vom König von Babylon belagerten Jerusalems recht eigentlich Wehrzersetzung betrieb, so daß er in eine Kloake voller Schlamm geschmissen wurde (Jeremia 38, 6), aber von König Zedekia dann doch errettet wurde.

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21.11.2010

Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

Den Bilderbergern und Konsorten ist es ein Dorn im Auge, daß es noch Menschen gibt, die sich von ihrem Geld  unabhängig halten wollen.  Die Unabhängigkeit der Staaten und ihrer Bürger soll z. B. durch die Internationalisierung der Landwirtschaft unterwandert werden.  Diese Idee, die eigene Landwirtschaft aufzugeben, kam zuerst in Europa auf im 19. Jahrhundert, als der englische Premierminister Disraeli den Schutzzoll für die Landwirtschaft aufgab und damit die englische Landwirtschaft vor die Hunde gehen ließ.  Für Deutschland war das damals unerhört.  Man hätte nie die nationalen Lebensgrundlagen geopfert.  Für Großbritannien bedeutete dies allerdings, daß man total auf die Weltherrschaft der Meere angewiesen war, so daß die Briten die aufkommende Seemacht Deutschland erbittert bekämpften und sich Deutschland überall in den Weg stellten, so auch in der Bosnien-und der Marokko-Krise.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde an dem Projekt „Abschaffung der nationalen Unabhängigkeit durch Internationalisierung der Lebensmittelgrundlagen“ unentwegt weitergearbeitet.  Einerseits war es schon sehr verdächtig, daß die Nationalsozialisten durch die Unterstützung des „Nährstands“ nach nationaler Unabhängigkeit strebten, dann verwies man auf die Wohlstandsverluste, die durch Schutzzölle für die Landwirtschaft entstanden, auch durch die Gegenmaßnahmen der anderen Staaten (retaliation = Vergeltung), und die Staaten sowieso durch das Bilderberger-kontrollierte Erdöl abhängig waren.

Deswegen ist das Ziel der WHO und APAC auch die Internationalisierung der Landwirtschaft voranzutreiben.

Am besten hat sich meiner Meinung nach gegen die Bilderberger-Attacken Japan gehalten.  Die Japaner haben sich dagegen gewehrt, daß bei ihnen Parallelgesellschaften unter dem Deckmantel des Wohlstand durch eingeschleußte neue Arbeitskräfte aufgebaut wurden.  Sie haben auch entschlossen ihre Reisbauern verteidigt.  Aber jetzt bröckelt auch dort die Front.  Die landwirtschaftlichen Beschäftigten sind in Japan von 8,5 Mio. auf jetzt nur noch 2 Mio. gesunken und die wachsende Anzahl der arbeitslosen graduierten Studenten wird auch Japan nach dem derzeitigen APAC-Gipfel zwingen die Zölle zu senken.  Die Japaner sind so auf Gemüse verpicht, daß sie sogar in Restaurants auf Säulen mit Kunstlicht Salat ziehen!  (Sehe ich gerade um 4:30 Uhr in NHK.)

Und in diesem großen Plan der Bilderberger ist meine 2500-Euro-Streitwert-Einzäunung ein klitzekleines Mosaik.  Die Unabhängigkeit des einzelnen ist den Bilderbergern ein Dorn im Auge, also darf niemand mehr einzäunen, damit er 100prozentig von der Arbeitsteilung und den Bilderbergern abhängig ist.  Als Begründung wird die Ästhetik der Landwirtschaft herangezogen, die durch einen Zaun „verunstaltet“ wird und wichtiger ist als der Schutz des Eigentums gegen Diebstahl und Vandalismus.  Die Büttel der Bilderberger sind die Beamten und Richter, die auch unter den Nazis bestens funktionierten.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6843-frankreich-unter-rettungsschirm

#89 Jürgen Kremser 2010-11-24 10:54

24.11.2010

Heute brachte zwischen 9:30 – 10:00 Uhr Russian Televison (rt.com) eine Diskussion zum Thema „blackmail peace“ (Erpressungs-Frieden), moderiert von Peter Lavelle. Teilnehmer waren Alan Dershowitz sowie Gideon Levy.

Herr Dershowitz ist bekannt als der große Widersacher Norman Finkesteins
video.google.com/…/
und führte mit ihm eine große öffentliche Diskussion wie seinerzeit Luther mit Johannes Eck, die uns allerdings von unserer „freien“ Presse weitgehend vorenthalten wurde.

Herr Dershowitz ist Professor der Harvard Law School, was wieder einmal zur Verbindung mit Obama hinweist. Er denunzierte Finkelstein als Nicht-Wissenschaftler sondern Politiker. Davon konnte man aber heute nicht viel merken. Er kämpfte verbissen um seine Redezeit und sprach sekundenlang parallel zu Peter Lavelle, der sich auch nicht gerne die Rede abschneiden lassen wollte. So einen ähnlichen Vorgang habe ich schon einmal mit Michael Friedman erlebt, der auch zur Verteidigung seiner politischen Interessen, z. B. gegen Sarrazin, die Gegenseite nicht aussprechen läßt.

Als Lavelle darauf hinwies, daß Netanjahu immer von der Zweitstaatenlös ung sprach, aber inzwischen 500000 jüdische Siedler entgegen der Genfer Konvention in der Westbank leben, sah Dershowitz die Schuld nur bei den Palästinensern. Er verteidigte stereotyp: Israel sei eine Demokratie, und die Palästinenser seien Terroristen. Auch Herr Levy verteidigte Lavelle und stellte fest, daß es nicht paßt, von einer Zweistaatenlösu ng zu sprechen, aber unentwegt weiter zu bauen.

Vor einigen Tagen habe ich bei Ferndinand Gregorovius seinen Aufsatz gelesen: „Der Ghetto und die Juden in Rom“ aus dem Jahr 1853. Er berichtet, daß die Juden, die in Rom seit den Tagen des Pompeius lebten, niemals unter dem Titus-Bogen durchgehen, in dem die Siegestrophäen aus dem Tempel in Jerusalem abgebildet sind: „Im Durchgangsbogen , durch welchen nie ein Jude gehen wird, sieht man die im Siegeszuge aufgeführten Tempelgeräte.“

Bei soviel emotionaler Bedeutung Jerusalems für die Juden kann ich nie und nimmer daran glauben, daß sie Jerusalem noch einmal herausgeben oder teilen werden, wie dem Vatikan vorschwebte.

Im übrigen verstehe ich gar nicht, was die amerikanische Belohnung für Israels 90tägige Baupause eigentlich soll. Zahlreiche Waffen wie Tarnkappenbombe r soll Israel geschenkt erhalten und damit eine dauerhafte potentielle Bedrohung seiner Nachbarn, auch den Iran, erhalten, während Israel selbst nur einer kurzfristige Pause von 90 Tagen beim Siedlungsbau zustimmen muß.

Ist das eine Förderung des Friedens in Nahost oder eine Zementierung des kriegsähnlichen Zustands?

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04.12.2010

Über die Beschneidung

Für die christlichen Deutschen ist die Beschneidung der Juden und Mohammedaner eine ganz komische und unbekannte Sache, die aber tatsächlich für diese Religionen von außerordentlicher Bedeutung ist, so daß die Beschneidung von Alters her dazu geführt hat, daß Juden und Mohammedaner in Parallelgesellschaften zu Christen lebten.

Der Auftrag der Beschneidung stammt aus 1. Mose 17 und wurde zuerst an dem erstgeborenen Sohn Abrahams durchgeführt, dem Ismael, dem Stammvater der Araber, später wurde in 1. Mose 21 auch sein Sohn Isaak beschnitten, auf dessen Sohn Jakob die Herkunft der Juden beruht.

Als dann das Christentum sich ausbreitete und immer mehr unbeschnittene Anhänger hinzukamen, wie hier der Kornelius aus Italien (Apostelgeschichte 10), ergab sich die Frage, ob diese Poselyten sich auch beschneiden lassen sollten. Deswegen kam es zu einer Apostelversammlung in Jerusalem, wobei die Apostel beschlossen den neu hinzugekommenen männlichen Christen dieses Joch zu erlassen (Apostelgeschichte 15).

Ich vermute, der ursprüngliche Sinn der Beschneidung der semitischen Völker war eine deutliche unverwechselbare Unterscheidung zu anderen Völkern hervorzurufen. Ich glaube nicht, daß die Bekehrung der Germanen, z. B. Chlodwigs des Franken-Königs, möglich gewesen wäre, wenn er und seine Krieger sich erst einmal hätten beschneiden lassen müssen.

Inzwischen scheint es so zu sein, daß große Teile der männlichen Bevölkerung in Nord- und Südamerika beschnitten wird. Als Begründung werden hygienische Gründe angegeben: Die Unreinkeit des männlichen Glieds würde zum Krebs der weiblichen Gebärmutter führen.

Vermutlich dürfte Obama beschnitten sein, weil sein Vorname Hussein lautet, so daß bei seiner Geburt seine Eltern wohl ursprünglich davon ausgingen, mit ihm nach Kenia zu ziehen. Damit dürfte Obama der erste beschnittene Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein.

Im folgenden habe ich die wichtigsten Bibelstellen zur Beschneidung angeführt:

1.Mose 17, 9 ff.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Gen17,5/#iv

9 Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.

23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die im Hause geboren, und alle, die gekauft waren, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt ihre Vorhaut an eben diesem Tage, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er seine Vorhaut beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, als seine Vorhaut beschnitten wurde. 26 Eben auf diesen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael 27 und was männlich in seinem Hause war, im Hause geboren und gekauft von Fremden; es wurde alles mit ihm beschnitten.

1. Mose 21, 3 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.Mose%2021/cache/ad7fc57e591fea76d4afc1798e5e27c3/

3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar, 4 und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte.

Apostelgeschichte 10, 1 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Apg%2010/cache/0ba313d68ed90b0c09c5dab6717bf127/

10 1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde. 2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.

Apostelgeschichte 15, 1 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Apg%2015/cache/f2ea90033e0c222b6efa6258d8459c0b/

15 1 Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden. 2 Als nun Zwietracht entstand und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordnete man an, dass Paulus und Barnabas und einige andre von ihnen nach Jerusalem hinaufziehen sollten zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen.

5 Da traten einige von der Partei der Pharisäer auf, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten. 6 Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, über diese Sache zu beraten.

22 Und die Apostel und Ältesten beschlossen samt der ganzen Gemeinde, aus ihrer Mitte Männer auszuwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas mit dem Beinamen Barsabbas und Silas, angesehene Männer unter den Brüdern. 23 Und sie gaben ein Schreiben in ihre Hand, also lautend:
Wir, die Apostel und Ältesten, eure Brüder, wünschen Heil den Brüdern aus den Heiden in Antiochia und Syrien und Zilizien. 24 Weil wir gehört haben, dass einige von den Unsern, denen wir doch nichts befohlen hatten, euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen verwirrt haben, 25 so haben wir, einmütig versammelt, beschlossen, Männer auszuwählen und zu euch zu senden mit unsern geliebten Brüdern Barnabas und Paulus, 26 Männer, die ihr Leben eingesetzt haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus. 27 So haben wir Judas und Silas gesandt, die euch mündlich dasselbe mitteilen werden. 28 Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: 29 dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!

Eine Beschneidungstragödie enthält die Liebesgeschichte von Sichem zu Dina, einer Tocher des Jakob:

Die Schandtat an Dina und das Blutbad zu Sichem

1. Mose 34, 1ff.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.Mose%2034/anzeige/context/#iv

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24.12.2010

Heute ist Weihnachten.  Ich hatte immer für meine Familie einige Ideen, um Weihnachten stilvoll zu gestalten.  Als pater familias habe ich zuerst die obige Weihnachtsgeschichte Lukas 2 vorgetragen.  Dann eine schöne Geschichte aus dem Kinderbuch meines Vaters Eberhard Kremser von Helene Stökl „Die Glocke von Innisfare“, eventuell auch weitere von Helene Stöckl.  Dann wurde der Tannenbaum angezündet, und es erfolgte die Bescherung.  Zum Schluß das erste Drittel des Weihnachtsoratoriums von Bach.  Anschließend das Abendessen.

Als Kind habe ich auch gerne mit meinem Großvater Martin Plank die Radiosendung „Glocken läuten die Weihnacht ein“ gehört.  Das war seine Lieblingssendung.  Dann kamen immer so wuchtige Glockenklänge  von längst untergegangenen Kirchen:  der Dom von Königsberg, der Dom von Breslau usw.  Mein erstes Vertrauen in unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekam dann als Jugendlicher in den sechziger Jahren einen Sprung, als ich urplötzlich auf diese Glocken vergeblich wartete.  Es war mir damals schon klar, daß wir manipultiert werden sollten, um von dieser uns liebgewordenen Erinnerung gewaltsam getrennt zu werden.  Aber wer entschied das eigentlich beim Rundfunk schon lange bevor die Ostverträge kamen?  Es ging mir nicht darum, die Polen wieder aus den deutschen Ostgebieten zu vertreiben, aber ich fand es doch stillos, daß die Deutschen so schnell auf die Ostgebiete verzichteten, die meine Vorfahren seit Hermann von Salza und den Piasten besiedelt hatten.  Im Gegensatz dazu machten sich die Deutschen dafür stark, daß die Juden wieder Palästina für sich beanspruchten, das sie seit Bar Kochba nicht mehr als Staat regiert hatten.

Warum sind die einen, d. h. die Juden, auserwählt und wir die anderen nicht?  War das nicht ein ungerechter Gott, der den Juden ihr Land für immer gibt, uns aber jederzeit wieder nimmt???

Als die Mongolen ihren Siegeszug nach Westen antraten und ungezählte Völker besiegten oder vernichteten, wurde ihr Siegeszug gebrochen an den deutschen Bürgern der Stadt Breslau, die die Oderinsel tapfer verteidigten, so daß die Mongolen sie nicht bezwingen konnten.

Jedenfalls kann Deutschland seine Aufgabe das Abendland gegen Osten und Süden zu schirmen nicht mehr wahrnehmen, schon deswegen weil die Deutschen permanent von den Massenmedien mit allen Mitteln der Psychologie verdummt werden.

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29.12.2010

Heute brachte Peter Lavelle von Russian Television (rt.com) ein wahrhaft tabu-behaftetes Problem:   New Anti-Semitism?

Teilnehmer waren Norman Finkelstein (Autor des Buchs über die Holocaust-Industrie), Jeffrey Herf, University of Maryland, Charles Small, Yale University.  Da der Jüdische Weltkongreß Norman Finkelstein als einen jüdischen Verräter denunziert hat, befürchte ich, daß Finkelstein ziemlich gefährdet ist, wie ich dies schon an den Mordversuchen gegen den Apostaten Paulus/Saulus in diesem Forum dargelegt habe.  Herf und Small vertraten in etwa so die Auffassung, daß Kritik an Israel Antisemitismus sei.  Ihre psychologische Zurücksetzung Finkelsteins kam deutlich zum Vorschein, da sie ihn nicht mehr bei seinem Vornamen ansprachen.  Während Finkelstein sie immer mit ihren Vornamen anredete, sprachen die beiden anderen Juden immer von „Mr. Finkelstein“.

Die Russen selbst wollen sich natürlich Antisemitismus nicht nachsagen lassen.  Nach russischen Meinungsumfragen verstünden sich nur 6 % in Rußland als in diese Kategorie gehörig.  (Da fragt sich allerdings, warum die Kontingentflüchtlinge die Reise nach Deutschland antraten.)

In seinem Buch über die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert, das ich hier auch veröffentlicht habe, erläutert Werner Sombart mehrere hervorrragende charakteristische jüdische Eigenschaften (S. 113 – 115):  den unbeirrbaren Willen, den Eigennutz und die Abstrakheit ihrer Geistesbeschaffenheit.  Letzteres könnte daran liegen, daß schon ungezählte jüdische Generationen an ihrer Bibel, hauptsächlich die 5 Bücher Mose (Thora), eine fortgesetzte dogmatische Kasuistik betrieben haben.  Zum jüdische Eigennutz schreibt Sombart:  „Man hat oft und mit Recht hervorgehoben, wie gerade das wahrhaft heroische Prophetentum, das einzelne Angehörige der jüdischen Rasse auszeichnet, eine volkliche Veranlagung voraussetzt, die in ganz besonders hohem Grade das Bußepredigen herausfordern mußte.“  Norman Finkelstein wirkt auf mich wie ein alttestamentarischer Prophet.  Man spürt wie er innerlich leidet seinem eigenen Volk widersprechen zu müssen, so ähnlich wie Paulus fortgesetzt in seinen Briefen an dem eigenen „Verrat“ seines Volkes leidet.  Im Widerspruch dazu vertreten Herf und Small relativ kalt ihre politischen Ziele.

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27.12.2011

Als ca. 1930 mein Großvater Martin Plank wegen einem Brombeerdorn eine kranke Hand hatte, wurde er im Elisabethenkrankenhaus in Bockenheim von dem dortigen Chefarzt Löw operiert.  Mein Großvater gesundete und Löw wurde von den Nationalsozialisten beseitigt.  Später beging Löw Selbstmord, und sei Frau rief ihm nach Erzählung meiner Mutter ins Grab nach:  “Jetzt hast du endlich deine Ruh’.”

Dies zeigt, daß bei aller Berechtigung der Nationalsozialisten am Judentum im allgemeinen doch das individuelle Verhalten gegenüber einzelnen Juden nicht in Ordnung war.

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