Geld/Währung/Inflation

Hier stehen die letzten Artikel am Schluß!

27.10.2010

Zur Zeit wird viel darüber diskutiert, inwieweit die weltweite Schuldenkrise in einer Inflation oder Deflation einmünden wird.  Ich lege deswegen zwei Zeitzeugen aus dem Jahr 1922 vor:

Manes_Staatsbankrotte_1922

Außerdem die Diskussion des russischen Staatsbankrotts, des größten seiner Zeit:

Manes_Staatsbankrotte_9_1922

Manes_Staatsbankrotte_2a_1922

Helfferich_Reichstagsreden_1922

Der sachkundige Reichstagabgeordnete Dr. Karl Helfferich weist nach, daß das Sinken des Außenwerts der Reichsmark zu einer tatsächlichen Knappheit an Geldmitteln geführt hat, so daß die Reichsbank sich gezwungen sah die Druckerpresse anzuwerfen, und zwar schon vor dem Ruhrkampf und dem Einmarsch der Franzosen.  In seiner Krisenbüchern hat Paul C. Martin einmal gerda dies erwähnt:  Der Reichsbankpräsident Rudolf E. A. Havenstein erzählte seinem Nachfolger Hjalmar Schacht, man habe Geld drucken müssen wegen der Geldknappheit.

Von dem Buch der Reden Helfferichs  fehlt mir leider das Deckblatt.  Es stammt vermutlich vom Oktober 1922.  Es ist übrigens interessant wie schlecht das Papier der Bücher wurde als das Deutsche Reich seinem wirtschaftlichen Kataklysmus 1923  entgegeneilte.

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Interessant auch wie die Gläubiger der schlesischen Staatsobligationen über Jahrhunderte um ihre Darlehen kämpften:

Menzel_Adolf_1855

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Papiergeld sind eigentlich nur Depositenscheine:

Depositenscheine

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Zum €uro-Experiment

Die folgende Mitteilung erfolgt ohne Gewähr!

In

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12881

wird darauf hingewiesen, daß unsere Banknoten Länderkennzeichen haben , z. B. die Banknoten Deuschlands haben X , Griechenland hat das Kennzeichen Y.

X = Deutschland

U = Frankreich

P = Niederlande

L = Finnland

Z = Belgien

M = Portugal

V = Spanien

F = Malta

S = Italien

G = Zypern

H = Slowenien

E = Slowakei

N = Österreich

Y = Griechenland

T = Irland

Luxemburg läßt seine €uro-Scheine in anderen Ländern erstellen und weist dann die Kennung dieser herstellenden Länder aus.

Der Chef der Europäischen Zentralbank Trichet hat jetzt gesagt, Griechenland könne nicht aus der €uro-Währung aussteigen wie aus einem Bus, wo man ein- und aussteigt. (Herr Trichet ist mit einem erstaunlichen Stigma belastet,  das französische Verb “tricher” heißt betrügen, mogeln, schummeln!)

Gleichwohl:  Sollte Griechenland oder eine der anderen Staaten aus der €uro-Zone aussteigen, welche Werthaltigkeit haben dann die im Umlauf sich befindlichen Banknoten der ausgeschiedenen Notenbanken???

Und was machen die deutschen Geldvermögensbesitzer, die ein Konto in Luxemburg haben, wenn sie bisher gewöhnt sind ihr Geld dort in Banknoten einzuzahlen und abzuheben?  Ist Luxemburg dann berechtigt ihnen €uro-Scheine  mit griechischem Kennzeichen Y auszuzahlen?

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15.10.2010

Seit einiger Zeit bemüht sich die US-Notenbank verzweifelt darum eine Inflation in Gang zu setzen.  Die ganze Gelddruckaktion, auch verschlüsselt quantitative easing (QE) genannt, hilft nicht viel, weil sie nur die Finanzbranche bereichert und schützt, die Einkommen der breiten Massen aber immer mehr absacken.  Die Inflation kann nur in Gang kommen, wenn die breite Masse mehr Geld hat, da sie erzogen ist ihr Einkommen im allgemeinen überwiegend auszugeben.

Jetzt hat Klaus Singer bei Goldseiten einen interessanten Hinweis gegeben, wie die FED es schaffen könnte, die Inflation in Gang zu setzen:

Währungskrieg?  Inflationskrieg?
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14619
Die FED könnte versuchen steigende Vermögenswerte, z. B. bei Wertpapieren, zu erzeugen und dadurch „über Stimmungsparameter und verbesserte Finanzierungsbedingungen für Wachstum sorgen“.

“Entscheidend ist an diesem Punkt, wie die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten gesteigert werden kann. Man kann natürlich beschließen, die Löhne steigen ab sofort um 10%, aber so lange die Fed diesen Aufschlag nicht aus der eigenen Tasche bezahlt (so weit sind nun doch noch nicht), schickt das die Unternehmen ebenfalls ins Verderben.

Es muss ein Wohlstandseffekt her. Der Weg, diesen wie ab 2002 über die Immobilienseite zu schaffen, ist verbrannt. Ein anderer Weg wäre hingegen gangbar, nämlich der über steigende Assetpreise. Z.B. so, dass die Fed dafür sorgt, dass der einfache Bürger der “Mainstreet” per günstigem Wertpapierkredit an “Wallstreet” einkaufen kann (siehe Artikel “Die Fed und das Ei des Columbus?”).

Die BoJ macht vor, was kommen könnte: Sie hat jüngst ein Kaufprogramm für Wertpapiere aufgelegt, das neben langlaufenden Staatsanleihen, kurzfristigen Schuldverschreibungen von Unternehmen und Unternehmensanleihen auch börsennotierte Investmentfonds (!) umfasst.

Die Fed selbst könnte Anfang November etwas Ähnliches verkünden ganz nach der umgedrehten Logik, dass höhere Kurse nicht mehr nur Ausdruck zunehmender wirtschaftlicher Aktivitäten sind, sondern selbst über Stimmungsparameter und verbesserte Finanzierungsbedingungen für Wachstum sorgen.

Es geht der Fed also letztlich um steigende Assetpreise, die über Umwege auf das allgemeine Preisniveau abfärben und darüber das Wirtschaftwachstum verbessern sollen.“

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Die irische Finanzkrise

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/irlands_banken_als_epizentrum_der_krise_1.8404259.html

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http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/11/17/die-schalter-werden-umgelegt-weg-frei-zu

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

17.11.2010

Der Weg in die Inflation wurde schon seit geraumer Zeit eingelegt, nichtsdestowenigertrotz hat die Inflation meiner Meinung nach bei uns noch nicht begonnen.

Dies erfordert eine Erhöhung der nominalen Werte der Geldeingänge der breiten Massen:

a) Sei es durch ein Absprache der Gewerkschaften mit den Arbeitgebern hinsichtllich Lohnerhöhungen.
b) Daß Geldvermögensbesitzer sich von ihrem Geld trennen, indem sie etwa panikartig Immobilien bauen.
c) Spekulanten Inflation erwarten und Kredite aufnehmen, etwa zum Immobilienbau.
d) Der Staat seine Beamten aus gedrucktem Geld bezahlen muß wie im Ruhrkampf 1923.

Da der Immobilienbau ziemlich gesättigt ist, sehe ich bei Immobilien wenig Aussichten auf Erfolg zum Einstieg in die Inflation.

Eher wahrscheinlich halte ich für möglich, daß durch Währungsturbulenzen die terms of trade des Euro demnächst verschlechtert werden, so daß die Gewerkschaften versuchen die reale Kaufkraft zu erhalten und dadurch nominal höhere Löhne durchsetzen. Wenn sich die terms of trade des Euro verbessern, gibt es sowieso kein Inflation.

Die „Inflation“ der Edelmetalle ist allerdings ein Hinweis auf die Sorge breiter Kreise.

Im übrigen bin ich mal gespannt mit welchen formaljuristischen Tricks Herr Voßkuhle in Karlsruhe sich aus der Schlinge windet. Die Welt hat einen erstaunlich offenen Artikel zur Notwendigkeit der Transferunion gebracht, die Trichet immer stärker fordert:
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.welt.de/politik/ausland/article10970613/Merkel-will-den-Aufschwung-vor-den-Iren-retten.html
5 Professoren + Gauweiler prozessieren vor dem Bundesverfassungsgericht, weil die Transferunion im Falle Griechenlands entgegen den EU-Verträgen und dem Willen des deutschen Volkes von Frau Merkel entgegen ihrem Eid betrieben wurde.

Was macht jetzt Herr Voßkuhle mit diesem Antrag?

Ja, das wird sehr interessant. Voßkuhle kann das Recht achten und der Euro geht unter oder er bricht es und die Wut des Volkes wird grenzenlos sein, das Rest-Vertrauen in die “Demokratie” zerstört. Jan Kneist
17.11.10 @ 11:52

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http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6808-krise-zerfall-der-weltordnung-schreitet-voran

#33 Jürgen Kremser 2010-11-18 04:26

Die Leap2020-Analyse ist wieder eine gute philosophische Ex-Post-Darstelllung, die das breite Empfinden anschaulich darstellt, aber leider keine echte Erkenntnis enthält. Daß viele Menschen so denken, ergibt sich schon aus der „Inflation“ der Edelmetalle und auch der angeblich weiterhin hohen Immobilienpreis e.

Ich vermisse eine griffige Erklärung der Krise wie auch deren Behandlung.

Eine diskussionswürdige Hypothese von mir ist folgende:

Die Weltherrscher („das Imperium“) haben uns, ihre Sklaven, aus eigennützigen Interessen in Daueroptimismus gelullt. Aufgrund der daraus entstehenden Schuldenorgie besteht eine weltweite Schuldenkrise. Die Politiker, allen voran bei uns auch Frau Merkel, warnen die Bevölkerung nicht vor der Verschuldung, um den Banken weiterhin ihre 25% Eigenkapitalren dite (Ackermann!) zu gewährleisten. Tatsächlich ist aber: game over.

Bevor die Dynamik eskaliert und wie im 30jährigen Krieg einen Großteil der Bevölkerung dahinrafft, wird ein einjähriges weltweites Schuldenmorator ium verkündet, wie es denn bei Mose 5, Kapitel 15, Vers 1 heißt: „Im siebten Jahr sollst du ein Erlaßjahr halten.“

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21.11.2010

Wie ausgesprochen wichtig es gewesen wäre, die Schuldigen und Versager an der Bankenkrise zu beseitigen, zeigt das folgende Gleichnis von Jesus (Matthäus 18, 21 ff.).  Die Verursacher dieser Krise werden sie niemals bereuen, sondern immer nur in der gleicher Weise weitermachen.  Es hätte vollkommem gereicht, die unschuldigen kleinen Sparer aus Staatsmitteln zu unterstützen, niemals aber die Versager an der Spitze.  So finanzieren wir auch weiterhin George Soros und sein Open Source Institute,  Ackermann usw.

Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht

21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal sieben<mal>! 23 Deswegen ist es mit dem Reich der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. 25 Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und <damit> zu bezahlen. 26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. 27 Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist! 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest. 33 Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.

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Aus: http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/11/19/gabor-orwell-zum-euro-versailles-ohne-kr

(leicht verändert)

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Vor drei Tagen gab es in Russian Television (RT.COM) eine Diskussion unter der Moderation von Peter Lavelle zum Thema vom “welfare state” (Wohlfahrtsstaat) zum “nofare state” (Nicht-Wohlfahrtsstaat), wobei Gabor Steingart teilnahm.

Während der Engländer sagte, daß der Wohlfahrtsstaat jetzt radikal zurückgeschnitten werden müßte, und der Amerikaner meinte, die 200 Billionen, die für die Baby-Boomer benötigt würden, seien so groß, daß die derzeitigen 9 fehlenden Billionen nur ein Klacks seien, vertrat Herr Steingart die Auffasung, bei uns in Deutschland gäbe es kein staatliches Problem, da wir dafür ja die Sozialversicherungen hätten, so daß die Probleme der Versicherten den Staat gar nichts angingen.

Ich dachte dabei, wer das Handelsblatt kauft, muß dafür Geld zahlen, eigentlich müßte jedoch das Handelsblatt seinen Lesern Geld zahlen, um sie für den nutzlosen Zeitverbrauch und die geistigen Schäden zu entschädigen.

Da Gabor ungarisch ist und eigentlich Gabriel heißt (vergleiche Bethlen Gabor), kommt Herr Steingart vermutlich auch aus Ungarn wie der bekannte Geschäftsführer der Joschka Fischer & Company (http://www.jfandc.de/de/profil/): „Joschka Fischer & Company berät Unternehmen zu den Rahmenbedingungen internationaler Märkte, zukünftigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sowie nachhaltigen Wachstumschancen.“, dessen Gesellschafter möglicherweise der gebürtige Ungar George Soros ist oder sein Open Source Institute.

Interessante Connections!
20.11.10 @ 21:43

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6835-die-transferunion-falle

#97 Jürgen Kremser 2010-11-23 11:18

23.11.2010

Wie gefährlich die Überforderung der Völker durch Steuereintreibung ist, kann man auch sehr gut in der Biblia hebraica sehen.

Der König Salomon überforderte sein Volk mit Steuern wegen Luxusbauten, z. B. dem Tempel, so ähnlich wie jetzt Griechenland und Irland wegen der Zinszahlungen für die allgemeine Schuldenkrise.

Sein Nachfolger Rehabeam stand vor der Wahl die Steuern weiterhin so hoch zu erheben oder zu erlassen. Es kam zu einer Diskussion zwischen seinen älteren und jüngeren Ratgebern, wobei die jüngeren seine Zustimmung zu harten Maßregeln erhielten: Daraufhin zerbrach das Reich Israel in zwei Teile, die sich nie mehr vereinigten. Das Reich Israel wurde von den Assyrern zerstört, das Reich Juda von den Babyloniern.

Hier im Auszug: 1. Könige, Kapitel 12

http://www.bibelwissenschaft.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.K%C3%B6n%2012/cache/f38f642dd12d6381e1dbda197015fb9a/

bibelwissenschaft.de/…/…

Abfall der zehn Stämme vom Hause David

„4 Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht. Mache du nun den harten Dienst und das schwere Joch leichter, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertan sein.

12 Als nun Jerobeam und das ganze Volk zu Rehabeam kamen am dritten Tage, wie der König gesagt hatte: Kommt wieder zu mir am dritten Tage, 13 da gab der König dem Volk eine harte Antwort und kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Ältesten gegeben hatten, 14 und redete mit ihnen nach dem Rat der Jüngeren und sprach: Mein Vater hat euer Joch schwer gemacht, ich aber will’s euch noch schwerer machen. Mein Vater hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ich aber will euch mit Skorpionen züchtigen.

16 Als aber ganz Israel sah, dass der König sie nicht hören wollte, gab das Volk dem König Antwort und sprach: Was haben wir für Teil an David oder Erbe am Sohn Isais? Auf zu deinen Hütten, Israel! So sorge nun du für dein Haus, David!
Und als der König Rehabeam den Fronvogt Adoniram sandte, steinigten ihn die von Israel zu Tode.

Aber der König Rehabeam stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem.“

Diese große Gefahr steht als Damokles-Schwert über der ganzen Welt; denn die Bevölkerung kann gegen die e-Funktion: (1 + p) ** (1/p), p –> 0 (lim, strebt gegen) 0 unmöglich ansparen!

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http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7144-umschuldung-griechenlands

#17 Jürgen Kremser 2011-01-19 18:53

19.01.2011

„Wenn Staatsschulden einmal bis zu einem gewissen Grad angehäuft sind, so läßt sich, glaube ich, kaum ein einziges Beispiel für ihre richtige völlige Bezahlung anführen. Die Erleichterung der öffentlichen Einnahmen, wenn sie überhaupt jemals erreicht wurden, konnten immer nur durch einen Bankrott herbeigeführt werden, mehrfach durch einen offen erklärten, immer aber durch einen wirklichen, wenn auch häufig durch angebliche Zahlung.“

Adam Smith, Wealth of Nations (Reichtum der Nationen), 1776, 5. Buch, 3. Kapitel.

Fazit: Der Staatsbankrott ist eine absolut normale Sache, so ähnlich wie der Tod, dem jeder unweigerlich begegnet. Allerdings ist schwer zu sagen, wie wann und wo, weil die Staatsbeamten immer darauf warten, die Katze dann aus dem Sack zu lassen, wenn es für ihren persönlichen Geldbeutel am günstigsten ist. Die Masse der Bevölkerung ist natürlich ahnungslos, weil solch ein Ereignis ihre Vorstellungskra ft übersteigt. Andere wiederum sehen das Unheil kommen und versuchen sich so zu positionieren, daß sie daraus ihren Vorteil ziehen.

Und ich: Homo sum, nihil humanum me alienum puto. (Ich bin ein Mensch, nichts Menschliches ist mir fremd.) Und gehe zu meinen Obstbäumen.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7144-umschuldung-griechenlands

#19 Jürgen Kremser 2011-01-19 20:09

19.01.2011

Bürgerkrieg mit Schulden im Altertum

Thukydides, Buch III, Kapitel 79

„Sieben Tage lang seit der Ankunft Eurymedons und der sechzig Schiffe, solange er dablieb, mordeten die Kerkyrer jeden, den sie für ihren Gegner hielten; schuld gaben sie ihnen, daß sie die Volksherrschaft stürzen wollten, aber manche fielen auch als Opfer persönlicher Feindschaft, wieder andere, die Geld ausgeliehen hatten, von der Hand ihrer Schuldner. Der Tod zeigte sich da in jederlei Gestalt, wie es in solchen Läuften zu gehen pflegt, nichts, was es nicht gegeben hätte und noch darüber hinaus. Erschlug doch der Vater den Sohn, …“

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#28 Jürgen Kremser 2011-02-17 11:38

17.02.2011

Der unbegrenzte Kredit des Dollars aufgrund der Atom- und Militärmacht USA brachte der Welt eine Blüte ungeahnten Ausmaßes der Weltwirtschaft. Diese Blüte erweist sich jetzt allerdings als Scheinblüte, da sie verantwortungsl os auf ungedecktem Papiergeld beruhte mit massenhafter Verschuldung der Privaten und Staaten sowie rücksichtlosem Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Jetzt vollzieht sich die Entglobalisierung, indem die Mitglieder der Weltwirtschaft, einer nach dem anderen, schrittweise implodieren. Damit wird die internationale Arbeitsteilung und –verflechtung unter dramatischer sozialer Unruhe zurückgeführt.

Jetzt wird sich die materialistische Gesinnung der Deutschen zwangsweise in eine eher kontemplative wandeln müssen:

Goethe

Wer nie sein Brot mit Tränen aß,
Wer nie die kummervollen Nächte
Auf seinem Bette weinend saß,
Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte!

Ihr führt ins Leben uns hinein,
Ihr laßt den Armen schuldig werden;
Dann überlaßt ihr ihn der Pein:
Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.

gruenguertel.kremser.info/…/

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http://www.radio-utopie.de/2010/11/04/der-kranke-kapitalismus/

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08.06.2011

Henrik Enderlein will an der Hertie School of Governance in Berlin die politische Ökonomie neu beleben. Sein Fachgebiet: der Staatsbankrott.

http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/krisen-doktor-erklaert-den-staatsbankrott-467707/

„Zu sehr, sagt der 38-Jährige, hätten sich die Wirtschaftswissenschaften in den Siebziger- und Achtzigerjahren mathematisiert, von der Lebenswirklichkeit entfernt – und der Politik nichts mehr zu sagen.“

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/8211-ifo-sinn-griencheland-pleite

18.07.2011

Kremser, Jürgen18. Juli 2011 – 12:20+11

Wenn eine Bank einen Spekulationsverlust erleidet, und als dieser erweist sich auch rückwirkend der Kauf von Staatsanleihen Griechenlands, so besteht die Frage für die Staatslenker doch immer: Wer muß die Verluste tragen? Die Entscheidung der Staatsbeamten, der Bank durch vorübergehendes Darlehen den Konkurs zu ersparen, bedeutet doch immer, – da die Bank sie natürlich auch nicht selbst tragen will oder kann, – daß die Staatsbeamten der Bank gestatten, das mehr oder weniger ahnungslose Publikum zu bewuchern.

Das halte ich für falsch, weil die Bank zwar gerettet wird, ihr jedoch dadurch gestattet wird, eine Fülle von privaten Existenzen notwendigerweise anschließend zu ruinieren, d. h. eine Kette von weiteren sozialen und juristischen Verwicklungen geschaffen wird. Ökonomisch sinnvoller und moralisch anständiger wäre gewesen, die Bank durch einen Konkurs abzuwickeln.

Kremser, Jürgen18. Juli 2011 – 11:07+14

Es hatte gar keinen Zweck den Banken im Mai 2010 wegen Griechenland zu helfen; denn diese werden immer wieder dasselbe tun, solange sie nicht bestraft werden. Das hat auch Jesus durch ein schönes Gleichnis dargelegt:

www.bibleserver.com…

Matthäus 18, 22

“23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.
24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig.
25 Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen.
26 Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen.
27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch.
28 Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist!
29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen.
30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war.
31 Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte.
32 Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast;
33 hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe?
34 Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.”

22.07.2011

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8226-usa-countdown-zum-kollaps

+14 #21 Kremser, Jürgen 2011-07-22 11:23

“Während man aber in Europa nun noch mal mit faulen Tricks und auf Kosten der Bonität Deutschlands ein paar Tage Zeit gewonnen hat”, wird es genauso auch in den USA mit faulen Tricks weitergehen; denn es handelt sich in den USA nur um Theaterdonner, mit dem die ganze Welt unterhalten und erschreckt wird.

Die Geheimlogen im Hintergrund, wie die Bilderberger oder der Bohemian Grove, werden es schon schaffen, sich nicht selbst ins Fleisch zu schneiden.

Allerdings bäumt sich durch diese ewige Verschiebung der Welt-Finanz-Tsunami immer mehr auf, weil der notwenige Neuanfang bzw. die finanzielle Bereinigung immer wieder verschoben wird, genauso wie in Europa.

Dadurch werden auch die Ersparnisse immer weiterer Jahre vieler kleiner Leute verloren sein, so daß die Bereinigung für sie immer grausamer ausfallen wird.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/8316-ezb-kauft-italien-und-spanien

# 53 JK 8. August 2011 – 09:41 0
Sorry: Der Kommentar Nr. 52 stammt von Jürgen Kremser.
# 52 8. August 2011 – 09:39 0
Von der Einziehung der Goldmünzen im August 1914 dauerte es 9 Jahre bis zum vollständigen Zusammenbruch der Reichsmark im Oktober 1923. So lange gelang es damals der Politikerkaste den Zusammenbruch zu verschleiern! Heute hat sie mit dem Umerziehungsrundfunk ein noch viel besseres Manipulationsintrument!Alfred Manes schrieb 1922 in Staatsbankrotte S. 71: “Es gibt wohl weder einen Theoretiker noch einen Praktiker des öffentlichen Kredits, der vor Kriegsausbruch es für möglich gehalten hätte, ähnlich hohe Summen in so verhältnismäßig leichter und glatter Form mehr als vier Jahre hindurch aufzubringen. Vielmehr haben die angesehensten Finanzleute aller Länder voller Überzeugung ein schnelles Kriegsende schon wegen der von ihnen durchaus zutreffend vermuteten Unmöglichkeit, einen langen Krieg zu bezahlen, vorausgesagt. Wenn sie sich hierin getäuscht haben, in ihren Ratschlägen also von unzutreffenden Voraussetzungen ausgegangen sind, so kann sie hierfür kein Tadel treffen. Denn sie durften und mußten annehmen, daß die verantwortlichen Staatsmänner den Krieg nicht ohne Rücksicht auf die Finanzen der Länder führen, daß sie ihn vielmehr in dem Zeitpunkt abbrechen würden, indem es klar wurde, daß der Weltkrieg nicht nur für die Besiegten, sondern auch für die Sieger oder wenigstens für viele von ihnen den Bankrott zur Folge haben mußte.”Diese Situation haben wir heute. Die EZB hat im Mai 2010 in verantwortungsloser Weise begonnen die Staatsanleihen Griechenlands zu kaufen. Wir gehen jetzt in quälender Agonie über mehrere Jahre dem entsetzlichen Ende entgegen, wobei man später sagen wird: “Soviel Verantwortungslosigkeit haben wir nicht für möglich gehalten!”Die bewußt dummgehaltene Bevölkerung war 1919 und 1920 sogar noch der Meinung, daß sie reicher würde, weil sie immer mehr Geld hatte!

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8349-weltrezession-und-starke-inflation

Die US-Bank Morgan Stanley stuft die Wahrscheinlichkeit, dass die Weltwirtschaft in eine Rezession abrutscht, mit 50 Prozent ausgesprochen hoch ein. Der Chef-Ökonom der Bank, Joachim Fels, sagte der WirtschaftsWoche: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Weltwirtschaft in die Rezession rutscht, liegt bei rund 50 Prozent. Die Konjunktur in den Industrieländern lahmt, in den Schwellenländern ebbt der Boom ab. Das macht die Weltwirtschaft anfällig für Schocks.“ Die USA seien inzwischen eine Belastung für die Weltwirtschaft. „In Amerika halten sich die hoch verschuldeten Konsumenten zurück. Die USA sind nicht mehr die Lokomotive, sondern eher der Schlafwagen der Weltwirtschaft“, sagt Fels.

Morgan Stanley rechnet damit, dass die Industriestaaten mangels Wachstum ihre Schulden über eine stark steigende Inflation abbauen werden. Die USA hätten dies schon nach dem Zweiten Weltkrieg so getan. Damals habe die US-Notenbank Fed hohe Inflationsraten erzeugt, die in der Spitze bei 20 Prozent und im Schnitt der ersten Nachkriegsjahre bei sieben bis acht Prozent gelegen hätten. „Eine ähnliche Entwicklung dürften wir in den nächsten Jahren wieder sehen“, urteilt Fels.

Auch in den Schwellenländern werde die Inflation weiter anziehen. „Viele Schwellenländer haben ihre Währungen an den Dollar gebunden und vollziehen die expansive Geldpolitik der Fed nach. Das treibt auch bei ihnen die Inflation in die Höhe, die sie anschließend in die Industrieländer exportieren. Die expansive Geldpolitik der USA lässt so die Inflation weltweit in die Höhe schießen.“

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18.08.2011

Die Begründung, warum die deutschen Goldresrven nicht zurückgeholt werden.  Formaljuristisch ist nicht die Regierung, sondern die Bundesbank zuständig.  Die Marionetten der Bilderberger wollen nicht die Probe aufs Exempel machen und sie zurückholen, weil sie dann abgewiesen werden und schwer blamiert sind.  Deswegen schieben sie die Verantwortung formaljuristische auf die Bundesbank, die dem Volk nicht verantwortlich ist.

Aus:  http://browse.npage.de/

petitionbrdgold1

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Die Süddeutsche brachte einen ganz gut lesbaren Beitrag von Stefan Homburg:

Streit um die Gemeinschaftswährung “Der Euro wird zusammenbrechen”

29.09.2011, 11:04

Interview: Catherine Hoffmann

Stefan Homburg zählt zu den herausragenden Ökonomen in Deutschland. In der Finanzkrise stand er mit seinen Ansichten bisweilen recht einsam da. Doch inzwischen gibt es mehr und mehr Wissenschaftler, die wie Homburg davor warnen, dass sich eine Schuldenkrise nicht mit noch mehr Schulden lösen lässt.

http://www.sueddeutsche.de/geld/streit-um-die-gemeinschaftswaehrung-der-euro-wird-zusammenbrechen-1.1151907

“Homburg: Das würde vor allem Vermögensbesitzer hart treffen – wie schon in der Vergangenheit. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg sind die Ersparnisse der Bürger in den Kauf von Kriegsgerät gegangen, dieses Scheinvermögen wurde dann durch die Währungsreformen 1923 und 1948 aufgedeckt. Jetzt sind europaweit Billionen in Staatskonsum geflossen, dieses Geld ist volkswirtschaftlich verloren. Bezahlt werden muss, und es fragt sich nur, wer bezahlt.

SZ: Was sollen Verbraucher tun, um sich zu schützen?

Homburg: Als normaler Bürger kann man wenig machen. Die Geschichte zeigt, dass Regierungen, wenn es ernst wird, zu radikalen Mitteln greifen wie Enteignungen, Vermögensabgaben oder Goldbesitzverbot. Auch der normale Eigenheimbesitzer, Riester-Rentner oder Lebensversicherte wird sein Fett wegbekommen. Ist der Staatsnotstand erst erreicht, sind auch die Grundrechte außer Kraft.

SZ: Gibt es gar keine Hoffnung?

Homburg: Hoffnung haben diejenigen, die nichts besitzen, denn ihnen kann auch nichts genommen werden. Hoffnung haben auch jene ehrenwerten Mitglieder der Finanzindustrie, die jetzt noch ein oder zwei Jahre mit Steuerzahlers Hilfe Kasse machen, um sich dann mit dem eigenen Flugzeug auf die eigene Insel zu verabschieden und aus der Ferne zuzusehen, wie die übrigen hier klarkommen. Hoffnung hat schließlich, wer zu einer buddhistischen Lebensweise findet und materiellen Werten ganz entsagt. Für die anderen sehe ich schwarz.”

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05.11.2011

Das größte Risiko für die Anleger in Edelmetallen sind die politischen Unwägbarkeiten, falls der politischen Kaste nichts anderes übrig bleibt als ihre Schutzbefohlenen auszurauben.

http://www.propagandafront.de/189220/das-groste-risiko-bei-gold-und-silber.html

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15.11.2011

Guter Kommentar zur Sorge vor der Inflation:

http://www.rottmeyer.de/europa-und-die-buchse-der-pandora/

“Aber dass das Geld als solches in diesem Stadium der Krise nichts mehr wert ist, ist in meinen Augen eine gefährliche Einstellung. Ich höre von vielen, die mit der Brechstange versuchen, ihre Sparguthaben in egal welche Sachwerte umzuschichten. Das scheint mir nicht unbedingt klug, denn:

Unsere Binnenmärkte werden weiter funktionieren, weil sie müssen. Das Risiko einer unkontrollierten Inflation ist zwar vorhanden, aber noch nicht als Faktum gegeben. Und die Menschen werden – bis auf eine steigende Zahl an Arbeitslosen, klar – weiterhin ihre Gehälter, Renten, Pensionen beziehen, während der Metzger und der Bäcker weiterhin das als Zahlung annehmen, was als Währung vorgesehen ist. Vielleicht steigen die Preise, aber ein Euro wird dennoch grundsätzlich ein Euro bleiben – nur nicht im Außenwert. Aber das tangiert vor allem diejenigen, die monetäre Aktivitäten über die EU-Grenzen hinaus pflegen. Für das ganz normale Leben ist es in meinen Augen jedoch nicht angeraten, voller Furcht für den gesamten Sparbestand Grundstücke, Häuser, Autos, Bilder und Goldmünzen zu kaufen.

Erstens, weil deren Wert sinkt, sobald die Nachfrage danach fällt. Und das wird ausgerechnet am Höhepunkt solcher Krisen passieren, weil dann alles und jeder bereits zu jedem Preis dort hinein geflüchtet ist, während der Rest das Geld dafür nicht hat. Und zweitens, weil man sein Brot nicht mit Krügerrands und Rembrandts bezahlen kann. Sicher, es mag sein, dass man auf diese Weise sein Kapital über die Krise retten kann. Aber kurzfristig bringt es nichts … und die Geschichte lehrt, dass die Wiedererlangung vorheriger Werte – vor allem, wenn man in solchen Phasen hysterischer Fluchtbewegungen kauft – sich länger hinziehen kann, als ein Menschenleben dauert.

Ich meine, dass es momentan vernünftiger ist, sein Kapital sehr breit zu streuen (auch auf mehrere Banken), ein eigenes Grundstück mit Haus zu haben und vor allem nach Möglichkeit schuldenfrei zu sein. Das wäre meiner Ansicht nach eine durchaus solide Grundausrüstung gegen unberechenbare Entwicklungen.”

Mit den besten Grüßen
Ihr Ronald Gehrt
(Homepage + Schnupperabo System22 von Ronald Gehrt)

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Guter Kommentar von Steve Saville, warum Italien jetzt so hohe Anleihezinsen hat:

Aus:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=17920

Warum die Staatschuldenkrise in Europa begann

Die USA und Japan können beliebig viel Geld drucken, wenn deren Finanzminister seine Schuldtitel an die Notenbank verkauft.  Das kann Italien nicht mehr in der EZB, solange die Deutschen inflationsscheu sind:

“Deshalb müssen die Käufer italiensicher Staatsanleihen auch den Risiken Rechnung tragen, dass der italienische Staat bald schon seine Zahlungsverpflichtungen auf direktem Weg aussetzen wird. Die Käufer von Staatsschulden der USA und Japans haben ein solches Risiko vorerst nicht zu befürchten. Anders ausgedrückt: Die Renditen italienischer Staatsanleihen sind relativ hoch wegen der realistischen Möglichkeit einer echten Deflation in diesem Staat, während die Renditen der Staatsanleihen der USA und Japans relativ niedrig sind, weil diese Staaten – über ihre Zentralbanken – uneingeschränkt inflationieren können.”

www.speculative-investor.com
© Steve Saville

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24.11.2011

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8930-europa-vor-zerfall-merkel-im-bunker

# 3 Jürgen Kremser 24. November 2011 – 06:52

“Die Auflösungserscheinungen in der Eurozone sind unübersehbar.”

Die tiefere Ursache dafür ist, daß die Arbeitsteilung zum Erliegen kommen muß, wenn die Unmoral überhand nimmt. Amerika ist die Ursache dafür, daß weltweit der Kredit kollabieren wird; denn ohne Vertrauen (“credere”) kein Kredit. So erstickt das Wirtschaften an der Lüge!

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Euro-Zone: Das Schlimmste kommt erst noch – Wahl zwischen Pest oder Cholera

Von Thorsten Schulte (Silberjunge) in:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=17914&seite=0

„Für uns steht fest, dass nur die Europäische Zentralbank über massive Anleihenkäufe den Schlüssel zur “Problemlösung” in der Hand hält.  Natürlich lassen wir keinen Zweifel daran, dass die Aushöhlung der Kaufkraft unserer Papierwährung die Folge ist. Politik und Zentralbank würden also nur einen Pyrrhussieg erringen.“

Vermutlich hat er recht, daß der rechtswidrige Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB die einzige Möglichkeit ist, um die Kaufverweigerung der Staatsanleihen durch die Banken zu ersetzen.  Die Zahlen der Reichsbank ab 1914 zeigen, daß der Aufbau der Geldentwertung sich durch die Unkenntnis vieler Zeitgenossen noch einige Zeit verschleiern läßt, vgl. S. 244 in:

http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Manes_Staatsbankrotte_1922.pdf

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Kritik der Notenemittierung als staatliches Zwangsgeld durch die private FED:
http://euro-med.dk/

http://www.youtube.com/watch?v=JXt1cayx0hs&feature=player_embedded#!

The Secret of Oz als Kampf gegen den Luftwucher:

http://www.youtube.com/watch?v=rjBMKgXDuPI&feature=related

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03.12.2011

Bemerkenswert:  Ein ansonsten bekannter Gold-Bug macht sich für die Erhaltung des Euro stark!!!

Manfred Gburek:  Die Gefahr einer allgemeinen Bankenkrise mahnt zur Vorsicht bei Einlagen. Für den Euro bleiben die Zeiten zwar unsicher, aber er wird sie überstehen.

http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/gbureks-geld-geklimper-geld-umschichten-euro-behalten/5907254.html

„Bundeskanzlerin Angela Merkel ist aus guten Gründen gegen Eurobonds; ihr französischer Partner Nicolas Sarkozy ist nur öffentlich dagegen. Am deutschen Nein müssen Eurobonds allerdings nicht unbedingt scheitern, wie die kürzliche Diskussion um „Eurobonds plus“ und „Elitebonds“ zeigt. Damit wiederum können sich die Manager von Hedgefonds, vulgo Spekulanten, gar nicht abfinden, denn ihre Spekulation auf den Euro-Zerfall würde platzen.

Das (Anm.:d. h. ihre Spekulation) wird sie indes früher oder später sowieso, weil der nun schon seit fast sechs Jahrzehnten anhaltende europäische Integrationsprozess, der bereits 1952 mit der Montanunion begann, nicht allein dadurch zu stoppen ist, dass einige Fondsmanager sowie ihre angelsächsischen Freunde aus Politik und Ratingagenturen etwas dagegen haben. Was besagte Freunde betrifft, kann man sie nicht allein in London, New York und Washington orten, sondern auch in den Südstaaten der USA, dort besonders unter den Republikanern. (Anmerkung:  Ron Paul aus Texas???)  Genaugenommen erhalten sie sogar noch kräftig Unterstützung durch europäische Nationalisten und all die Schwätzer, die sich in deutschen Talkshows mit Anti-Euro-Parolen aufblasen.“

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08.12.2011

Aus:  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2011/12/06/stuft-barroso-die-usa-gb-die-eu-den-eur

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://gruenguertel.kremser.info
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08.12.2011Meine Meinung:Die normative Kraft des faktischen, wie sie von Schäuble, Merkel, Sarkozy, Barroso und anderen konzipiert worden ist, wird dazu führen, daß der ESM kommt, der Mitgliederentscheid in der FDP hin oder her.Die Eurobonds können nicht kommen, weil die Verdoppelung der Zinsen auf die Staatsschuld der gerade noch tragfähigen Nationalstaaten deren Bevölkerung nicht vermittelt werden kann.Also muß die EZB die europäischen Staatsschulden, die jetzt niemand mehr haben will, monetarisieren. Das hat auch Thorsten Schulte (Silberjunge) so gesehen:http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=17914&seite=0

„Für uns steht fest, dass nur die Europäische Zentralbank über massive Anleihenkäufe den Schlüssel zur “Problemlösung” in der Hand hält. Natürlich lassen wir keinen Zweifel daran, dass die Aushöhlung der Kaufkraft unserer Papierwährung die Folge ist. Politik und Zentralbank würden also nur einen Pyrrhussieg erringen.“

Die Zahlen der Reichsbank ab 1914 zeigen, daß der Aufbau der Geldentwertung sich durch die Unkenntnis vieler Zeitgenossen noch einige Zeit verschleiern läßt, vgl. S. 244 in:

http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Manes_Staatsbankrotte_1922.pdf

Zu Ihren Ausführungen: „Rein technisch-formal ist eine 99,9%ige Entwertung kein Ausfall. Faktisch aber doch.“ Kommentar: Für die Gerichte wird es nur auf die rein formal-technische Ansicht ankommen [Anm. Peter Boehringer: ja, unbestritten]; denn in der Weimarer Republik hat das Reichsgericht als Präzedenzfall das berühmte Mark-gleich-Mark-Urteil bereits verkündet, durch das ein Schuldner mit wertlosem Papiergeld die vom Gläubiger geliehenen Goldmark zurückzahlen durfte (RGZ 107, S. 78 – 94, vom 28.11.1923).

Der Irrweg von Frau Merkel im Mai 2010 in der Griechenland-Entscheidung hat dazu geführt, daß wir mit Target2-Salden, EFSF, EZB-Käufen usw. schon munter auf eine Billion Euro zusätzlicher Staatsschulden marschieren.

Unsere Schuldner sitzen in der ganzen Welt und werden unerbittlich ihre Forderungen gegen uns geltend machen. Rußland mußte auch die Staatsschulden der Sowjetunion übernehmen und konnte sie auch nicht durch eine Staatsänderung abschütteln.
08.12.11 @ 10:38
Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1194
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Fortsetzung meines vorherigen Schreibens:Dabei sind auch historische Vergleiche interessant: Frau Merkel hat unsere Staatschulden in nie erreichte Höhen, des point of no return, katapultiert. Interessant ist wie zäh bis Ende des 20. Jahrhunderts die russischen Staatsschuldner um ihre Darlehen aus der Zeit bis 1917 kämpften, deren Hintergründe Manes erläutert:http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Manes_Staatsbankrotte_9_1922.pdfOder ein weiteres Beispiel: Der Kampf um die schlesischen Staatsobligationen nachdem Friedrich der Große 1740 Schlesien erobert hatte:http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Menzel_Adolf_1855.pdfBis zur Veröffentlichung des Buches im Jahr 1855 war das Problem noch immer nicht geklärt!Frau Merkel hat uns also auch bereits mit den bisherigen Verpflichtungen ein wahrhaft bleibendes Problem eingebrockt!!!

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=> Ergänzung PB: Gute Hinweise. Und dabei kann das Manes-Buch von 1922 ja nur die Entstehung dieser Schulden erläutern und die weitere Entwicklung in den “frühen” Jahre nach dem Zarenreich. Ich kann aber bestätigen, dass in der Tat noch bis Ende des 20. Jhdts von Russland zaristische Schulden bedient wurden – wenn auch nach langer Unterbrechung in der Sowjet-Zeit. Es kam meines Wissens am Ende zur kompletten Tilgung nach über 80 Jahren. Und auch die neueren russischen Schulden aus der Zeit des faktischen russischen Staatsbankrotts von 1998 wurden in der Folge von Putin komplett bedient. Sie standen zwischenzeitlich auf unter 20 (100 = pari)!

=> So zählebig sind Staatsschulden. Merkel schafft derzeit ein Jahrhundert-Problem für Millionen heute noch gar nicht geborener deutscher Michels. Es werden [schon seit Schmidt, Genscher, Kohl, Waigel, Schröder - aber noch dramatisch verstärkt seit dem EFSF I von Mai 2010] derzeit mehrere Generationen an Schuldsklaven kreiert. Ungefähr die Geburts-Jahrgänge 1940 bis 2040. Helmut Schmidt wird nicht mehr darunter sein. Er hat die Gnade der frühen Geburt – und sollte daher zum Thema seine hanseatische Schnauze halten!

08.12.11 @ 18:11

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20.12.2011

Kann Europa von den Erfahrungen Argentiniens lernen, indem es sich von der Hegemonie Frankreichs und Deutschlands abkoppelt?

http://womblog.de/argentinien-vorbild-fr-europa-raus-aus-der-finanzkrise

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9144-ezb-angst-indikator-auf-rekord

# 24 Jürgen Kremser 27. Dezember 2011 – 15:48 0
“Steht das Finanzsystem schon wieder am Abgrund?”Nein, noch nicht!Je mehr Unruhe es in der Welt gibt, wird weltweit der Dollar verstärkt als Krisenwährung benötigt werden von dem Garant der Nuklearmacht USA – vielleicht jetzt auch in Rußland – und damit können die USA weiterhin noch einige Zeit die Welt mit ihrem Papiergeld versorgen und durch ihr Außenhandelsdefizit sowohl Dollars einspeisen als auch in Umlauf bringen.gruenguertel.kremser.info…

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Prof. Sinn am 19. Dezember 2011

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=N562orgmrZc#!

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/9209-merkel-spaltet-europa

# 8 Jürgen Kremser 10. Januar 2012 – 08:51 0
Merkt Ihr auch, daß man geradezu körperlich spüren kann, daß überall Feuer gelegt wird und die Welt systematisch immer mehr mit Unruhe und Problemen erfüllt wird?Und dies kommt alles dem Dollar zugute: Wenn jetzt im Iran oder Syrien der nächste Krieg anfängt, muß sich der ganze Nahe Osten mit Dollars versorgen, um für Notfälle ein universelles Zahlungsmittel zu haben. Die Russen werden auch derzeit attakiert und haben schon einmal den Dollar als Parallelwährung gehabt.Auch die Griechen, Spanier, Italiener dürften eher in den Dollar fliehen als in den Euro wegen der jämmerlichen unvernünftigen Rolle, die noch die AAA-Staaten spielen.Mit der dummen Griechenland-Rettung im Mai 2010 hat uns Frau Merkel selbst den Untergang gebracht.Als die Titanic unterging, mußten die wenigen in Booten überlebenden auch hart zu denen sein, die bettelnd in ihr Boot wollten. Ansonsten:Aus: www.mmnews.de…

# 24 Jürgen Kremser 27. Dezember 2011 – 15:48 0 “Steht das Finanzsystem schon wieder am Abgrund?”

Nein, noch nicht!

Je mehr Unruhe es in der Welt gibt, wird weltweit der Dollar verstärkt als Krisenwährung benötigt werden von dem Garant der Nuklearmacht USA – vielleicht jetzt auch in Rußland – und damit können die USA weiterhin noch einige Zeit die Welt mit ihrem Papiergeld versorgen und durch ihr Außenhandelsdefizit sowohl Dollars einspeisen als auch in Umlauf bringen.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9266-sap-waehrungskrieg-ist-verschwoerungstheorie

Aus: www.mmnews.de…

# 2 Jürgen Kremser 16. Januar 2012 – 15:01 + 10 “Allerdings zeigt sich auch der US-Dollar fester, der sich selbst mehr und mehr als „sicherer Hafen“ herauskristallisiert, wodurch Preissteigerungen bei Gold begrenzt werden.”

Die amerikanischen Eliten schüren vermutlich die Unruhe und das Chaos in der ganzen Welt, um den Dollar als Parallel-Weltwährungs-Zentralba­­nkgeld zu befördern. Der Emir von Katar jetzt gegen Syrien, Kriegsdrohungen gegen den Iran, Drohnen-Tote in Pakistan, Rußland wird dem Vorwurf ausgesetzt, es sei nicht demokratisch, China wolle sich im südchinesischen Meer ausbreiten und soll militärisch eingegrenzt werden. Alles dient nur dazu, den Leuten Angst zu machen, so daß sie sich einen Notgroschen in Dollar zulegen und damit das enorme amerikanische Außenhandelsdefizit mit billigem Papier finanzieren.

# 4 Jürgen Kremser 16. Januar 2012 – 15:08 + 8 Und in Europa stufen diejenigen Rating-Agenturen, die Lehman jahrelang gestützt haben, gerade zu dem Zeitpunkt als sich der Ankauf von Staatsanleihen von Italien und Frankreich erholt, diese Länder herab. Es ist doch ganz klar, daß von dem jetzt eintretenden Chaos in Europa nur der Dollar davon profitieren kann! Honni soit qui mal y pense???

# 28 Jürgen Kremser 16. Januar 2012 – 21:53 + 3 Meine These nochmals: US-Kräfte haben uns des Währungskrieg erklärt (Elmar Brok):

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13817253/US-Kraefte-haben-uns-den-Waehrungskrieg-erklaert.html

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Diskussion Peter Boehringer,Ralf Flierl, Oliver Janich

http://www.rottmeyer.de/podiumsdiskussion-peter-boehringer-ralf-flierl-oliver-janich/

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/boerse/9343-sap-allianz-negativ

# 3 Jürgen Kremser 28. Januar 2012 – 10:39 0
28.01.2012Die amerikanischen Eliten tun alles was sie können, um den Dollar als Weltwährungszentralbankgeld weiter zu erhalten und zu verstärken. Deshalb jetzt der eiskalte Angriff gegen den Euro: Der Euro war zwar schon immer Quatsch, wird aber gerade jetzt von ihnen aus der Schublade herausgeholt, um endlich seine Fehlkonzeptionen darzustellen und ihn abzuservieren.Der Euro wurde anfangs von ihnen unterstützt, um erst einmal die DM und andere stabile Währungen zu Fall zu bringen.Je mehr Unruhe in der Welt vorsätzlich geschürt wird, um so sicherer steht der Dollar als Krisenwährung da, erhalten und garantiert von der Nuklearmacht USA, und damit können die USA weiterhin noch einige Zeit die Welt mit ihrem Papiergeld versorgen und durch ihr Außenhandelsdefizit sowohl Dollars einspeisen als auch in Umlauf bringen.Da die USA zur Erhaltung und Stärkung des Dollars alle stabilen Währungen untergraben müssen, können sie auch keinesfalls Gold als Zahlungsmittel zum Ersatz des Dollars akzeptieren. Jeder der das vesuchen sollte, kann sich schon einmal auf einen Krieg mit einer Nuklearmacht gefaßt machen.

Es handelt sich somit um dasselbe perfide Verfahren, das bereits im Ersten und im Zweiten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich angewandt wurde, wobei die Deutschen diesmal das besondere Problem haben, daß ihr Staatsrundfunk tatsächlich heimlich im Auftrag der Amerikaner arbeitet.

29.01.2012

Heute brachte in der SWR2-Aula ein gewisser Jens Beckert vom Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln, einen interessanten Vortrag („Ökonomie und Vertrauen“) über den kaskadierenden Vertrauensverlust, der sich spätestens seit der Lehman-Pleite in 2008 immer weiter ausgebreitet hat und jetzt auch die rettenden Staaten erfaßt:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=9035694/property=download/nid=660374/b8opb/swr2-wissen-20120129.pdf

Leider ist das Manuskript ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt und darf deswegen ohne Erlaubnis nicht vervielfältigt werden.  Es empfiehlt sich also ihn zu privateb Zwecken zu speichern.

Das Übel der Schuldenkrise, auch durch Betrug hervorgerufen, hat sich immer weiter ausgebreitet, so daß wie Prof. Sinn vom Ifo-Institut ausführt auch die „Wahrscheinlichkeit eines deutsche Staatsbankrotts wächst“:

http://www.wiwo.de/politik/europa/hans-werner-sinn-wahrscheinlichkeit-fuer-deutschen-staatsbankrott-waechst/6121420.html

Der ESM ist als Remedium bzw. bloße Illusion nicht geeignet den längerfristigen Kampf  mit der e-Funktion aufzunehmen.  Es ist natürlich ungerecht, die deutschen Altersersparnisse für eine illusionäre Hoffnung zu verbraten, und zwar ganz unabhängig davon, daß ihre Habenzinsen sich dauerhaft auf Null befinden.

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08.02.2012

Verschwörungstheorien:

Aus:  http://www.politaia.org/englische-reporte/fulford/fulford-update-vom-07-02-2012-der-sturz-der-satanischen-kabale-lauft-wie-geschmiert/

“Trotz des weitverbreiteten Pessimismus von vielen Wahrheitssuchenden über die Situation in den terroristischen G5-Staaten, befinden sich die satanischen Kabalisten, welche die westlichen Zentralbanken kontrollieren, in einem Zustand extremer Angst. Ein Grund ist, dass der amerikanische Kriegsminister Leon Panetta einem Vertreter der White Dragon Society letzte Woche mitteilte, dass das Pentagon und die Geheimdienste die Kabalisten nicht mit einer Wahrheits- und Versöhnungskommission davonkommen lassen wollen. “Wir haben den Leuten eine lange Zeit zugeschaut”, sagte er und es sei der Entschluss gefasst worden, dass das Federal Reserve Board aufgelöst und die Kabalisten ins Gefängnis geworfen werden müssten.

Der 65%-ige Fall des Baltic Sea Index (Frachtkostenpreise) ist ein sichtbares Zeichen des Sturzes (der Kabale). Der Fall des Index ist verknüpft mit dem zunehmenden globalen Boykott der G5-Terrorstaaten, weil eine wachsende Anzahl von Staaten den Dollar oder den Euro als Handelsinstrument ablehnt. Ein weiteres Zeichen war  das Aussetzen des Clearing House Interbank Payments System [CHIPS], das zur FED gehört. Unter der Oberfläche sind weitaus radikalere Ereignisse geplant.

Der komplette Neustart aller Institutionen, welche nach dem 2. Weltkrieg aufgebaut wurden, einschließlich der BIZ, der Weltbank, dem Internationalen Gerichtshof und der UNO bedeutet eine komplette Säuberung dieser Institutionen von den Zionisten, welche diese Institutionen insgeheim kontrollierten.”

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16.02.2012

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9493-moodys-euro-banken-bald-ramsch

# 4 Jürgen Kremser 16. Februar 2012 – 06:54 0
Die Herabstufung der europäischen Banken ist ein Teil der Weltregierung zur Erhaltung und Stärkung des Dollars als Parallel-Weltwährung und deswegen als Attacke gegen den Euro erforderlich.Die Ratingagenturen haben jetzt die Flagge gegen den Euro gehißt, die weltweit von ihren aufmerksamen plutokratischen Vertretern erkannt und konzertiert befolgt werden wird, so daß der Euro jetzt zunehmend Probleme bekommt.

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Insolvenzverschleppung durch Fluten der Banken mit Notenbankgeld:

http://www.welt.de/finanzen/article13895448/EZB-Bazooka-macht-den-Euro-Crash-richtig-teuer.html

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12.03.2012

Angeblich neue Euro-Scheine, die die zu erwartende Inflation berücksichtigen:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/9694-euro-neue-scheine

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07.05.2013

Wie stellt sich Dr. Dietmar Siebholz die Währungsreform vor:

http://goldseiten.de/artikel/170318–Manipulation-der-freien-Maerkte-und-die-sich-daraus-ergebenden-Aussichten.html

 

Der Vordenker der Währungsreform Levin Lelle ist jetzt bei der Bafin!

“Ich hörte in den letzten Tagen oft die Meinung, das war Zypern und das gilt nicht für uns. Täuschen Sie sich nicht, wir sahen nur die Blaupause für alles weitere künftige Vorgehen. Warum ich so sicher bin? Die Fachleute von der Boston Consulting Group haben diesen Vorschlag schon vor fast zwei Jahren erarbeitet und keiner hat sie so ernst genommen (siehe D. Siebholz – “Meine Meinung zu … Mesapotamia MM Nr. 0840 vom 31.12.2011“). Auch, dass der diese Analyse leitende Mitarbeiter der Boston Consulting Group Levin Lelle inzwischen beim Bundesamt der Finanzen angestellt ist, hat niemand so richtig zur Kenntnis nehmen wollen.”

“Welche Aktionen würden in dieses Schema passen? Die einfachste und erfolgreichste Methode wäre die á la Cypre (Zypern): Am Wochenende wird der Beitrag der Kreditoren, also jeder Bankkontoguthabeninhaber zur Sanierung der Banken bzw. des Staates, unabhängig davon, ob er In- oder Ausländer, natürliche oder juristische Personen (Ausnahme: Banken) ist, pauschal vom Konto abgebucht.”

“Immobilien: Wie sich schon einer der Väter der Boston Consulting Studie “Back to Mesapotamia“ kürzlich öffentlich äußerte, “… ja, die Frage ist, wie Sie das konkret ausgestalten. Erstens müssen Sie einmal sagen, jawohl es gibt keine andere Möglichkeit, als einen Schuldenschnitt durchzuführen, der muss bezahlt werden, so. …“ “In Zypern kann man es, wenn man es über die Geldvermögen macht, auf einen Schlag machen; wenn Sie alle Vermögenswerte einbeziehen, was Sie auch machen sollten, wie Immobilien und Anderes, dann können Sie nicht erwarten, dass Leute, die Immobilien besitzen, jetzt verkaufen müssen, um Geld zu mobilisieren. Insofern ist sicherlich eine Kombination von (sofortiger -Anmerkung DS) Vermögensabgabe, Vermögensteuer oder erhöhter Erbschaftssteuer das Richtige …“

… und heute die Immobilie mit einer Eigentümergrundschuld für den Fall belasten, dass sich die Staatshoheit nicht traut, mit einer eventuellen Sicherungsgrundschuld für die Staatsforderungen in den ersten Rang zu gehen.”

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06.05.2013

Max Otte:  Das Ende der europäischen Ratingagentur

Aus:  http://goldseiten.de/artikel/170252–Das-Ende-der-europaeischen-Ratingagentur.html

“Und da war es naiv, zu glauben, dass bei der lauwarmen und teilweise unterwürfigen Haltung unserer Regierungen eine europäische Ratingagentur überhaupt eine Chance hatte. Denn, wie Krall selbst sagt, für sein (richtiges) Modell hätten die Gesetze geändert werden müssen. Aber, wenn der Gesetzgeber – ob Parlament, ob Ministerien – fest in der Hand der spekulativen Finanzlobby ist und Milliardenbeträge für Lobbying ausgegeben werden, ist das wohl eher Wunschdenken. Ähnlich naiv ist es, Private Equity Gelder für eine Agentur gewinnen zu wollen, die letztlich der Spekulation geschadet hätte. So scheiterte es an lächerlichen 30 Millionen Euro Gründungskapital – 0,05 Prozent der Summe, die alleine in den europäischen Rettungsfonds fließt.

Gute Nacht, Europa. Der Letzte macht den Vorhang zu.”

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