Meinungsterror

18.07.2011

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/8210-china-kommunismus-als-kannibalismus-ii

#7 Kremser, Jürgen 2011-07-18 09:12

Und wieviel mögen bei uns beseitigt werden, ohne daß jemand davon erfährt? Z. B. Barschel. Jeden Tag mordert die Nato in Libyen zum Zwecke einer imperialistischen Invasion viele menschliche Kollateralschäden.

Und wie steht es bei uns um die Meinungsfreiheit???

Beispiel Horst Mahler:

de.wikipedia.org/…/…

“Mahler strebte die Strafprozesse an, um sie als Bühne für seine Zwecke zu instrumentalisieren. „Ich sitze hier, weil ich hier sitzen will“, sagte Mahler dem Richter bei der Eröffnung eines neuen Verfahrens am 12. Januar 2009 und leugnete vor Gericht erneut den Holocaust. Zuvor hatte er Strafanzeige gegen sich selbst erstattet.[18] Am 25. Februar 2009 wurde er vom Landgericht München II wegen Volksverhetzung zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt.[19] Das Urteil ist seit dem 10. August 2009 rechtskräftig.[20]. Durch Urteil der 4. großen Strafkammer des Landgerichts Potsdam vom 11. März 2009 ist Horst Mahler erneut wegen Volksverhetzung in 15 Fällen unter Einbeziehung der Strafen aus Urteilen des Landgerichts Hamburg vom 20. Januar 2005 und des Amtsgerichts Mainz vom 9. September 2002 – zu einer Gesamtstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten, außerdem wegen Volksverhetzung in 4 Fällen zu einer Gesamtstrafe von 2 Jahren und 10 Monaten verurteilt worden. Mit den Verurteilungen des Landgerichts München II vom Februar 2009 ist Mahler wegen Volksverhetzung zu insgesamt 12 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, die er gegenwärtig in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg verbüßt.

Mitte Juli 2009 wurde ihm von der Anwaltskammer Berlin die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen.”

13.09.2010

Meinungsterror

Demokratie erfordert Meinungsfreiheit.  Meinungsfreiheit besteht bei uns aber nicht, denn zahlreiche Tabus wurden geschaffen, die geistige Bereiche, insbesondere auch historischer Art, mit Denkverboten belegen.  „Political correctness“ bedeutet, daß man eine Wahrheit nicht sagen darf, weil man es der Vorgabe einer Geheimloge nicht entspricht:  Man sagt sowas nicht bzw. spricht es nicht an.  Damit ist unser Gedankengerüst total durchlöchert.  Da vom Prinzip her auch jede unserer Parteien vom Verfassungsschutz unterwandert sein darf und könnte, halte ich es nicht für sinnvoll, noch zu Wahlen zu gehen.

Denn Parteienwahl bedeutet, daß man sich einer Selbstsuggestion auferlegt:  Zu glauben etwas zu ändern, was schon allein aus Gründen der fehlenden Meinungsfreiheit sich gar nicht ändern kann.  Ich bin deswegen für die Mahatma-Gandhi-Strategie des passiven Widerstands:  die Wahlenthaltung.

Im folgenden werde ich einige Artikel zu Denkverboten bzw. Hintergründe der political correctness vorlegen.

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Manfred Gburek hat am 12.09-2010

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14366

folgenden Artikel verfaßt:

Vorsicht, Denkverbot!

Als ich am Freitag wieder einmal die Auslagen der Buchhandlung Hugendubel in der Frankfurter Innenstadt unter die Lupe nahm, stachen mir die riesigen Stapel des Sarrazin-Bestsellers “Deutschland schafft sich ab” regelrecht ins Auge. Man kam einfach nicht an ihnen vorbei, überall lagen sie herum, sozusagen ein Spiegelbild zur Diskussion über den umstrittenen Autor. Warum das Buch so erfolgreich ist, hat drei Ursachen: eine kaufmännische (hervorragende Vermarktung), eine allseits diskutierte (Brechung von Tabus) und eine eher subtil empfundene, aber im Endeffekt besonders wichtige (Denkverbot, wenn jemand Ansichten vertritt, die der sog. Elite nicht passen).

Befasst man sich mit der zuletzt genannten Ursache, liegt die Überlegung nahe, alle Deutschen dürfen doch denken, was und wie sie wollen, niemand könne sie daran hindern. Stimmt, einerseits. Aber was und wie sie denken, lässt sich beeinflussen, andererseits – und schon denken nicht alle Deutschen, was und wie sie wollen. Wie das geht, ist ganze einfach: Man serviere den Menschen mithilfe des Massenmediums Fernsehen, erstes und zweites Programm (Staatsfernsehen), das, was sie sehen und hören sollen, was nur selten mit dem übereinstimmt, was sie sehen und hören wollen. Im Lauf der Zeit merken sie nicht mehr, dass sie manipuliert werden, zumal der Mensch, sprichwörtlich ausgedrückt, ein Gewohnheitstier ist.

Nun werden Sie zu Recht einwenden, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, können die Menschen doch auch Bücher lesen, in denen lauter schlaue Sachen stehen, sie können reisen, kommunizieren und diskutieren, um sich von fremden Gedanken anregen zu lassen. Stimmt mal wieder, einerseits, setzt aber die Flucht vor dem Fernsehen und viel Eigeninitiative voraus, andererseits. Dazu passt im Übrigen, dass besonders kritische Kabarettisten im Fernsehen Sendeplätze erst zur späten Abendstunde zugewiesen bekommen. Da man ihnen kein Denkverbot verpassen kann, tut es im Zweifel ein Sprechverbot. Nicht etwa derart, dass die Kabarettisten sich nicht mehr äußern dürfen, aber ebenso wirksam, indem man ihre Manuskripte zensiert.

Wie steht es um die Printmedien? Die meisten leben von Anzeigen. Ich habe früher selbst erlebt, wie ganze Anzeigenserien storniert wurden, nur weil in der einen oder anderen Zeitschrift, für die ich gearbeitet habe, ein kritischer Artikel erschienen war. Heute, da die meisten Blätter unter einem fast permanenten Anzeigen-Aderlass leiden und immer mehr Leser an das Internet verlieren, ist es um ihre Meinungsfreiheit noch viel schlimmer bestellt als früher. Wobei drei Machenschaften besonders übel sind:

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Zwei Kommentare eines anonymen Verfassers bei MMNEWS zum Thema „Weltkrieg Schuld“

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6402-weltkrieg-schuld

#52 123 2010-09-11 16:58

Sefton Delmer, der seinerzeit als Chefpropagandis t der Briten tätig war, wie folgt beschreibt:

“Mit Greuelpropagand a haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen
wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropagand a
fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort
von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie
etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie
selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr
wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr
eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend ,
sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein,
dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die
Umerziehung bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer
Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht
durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“

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#53 123 2010-09-11 17:01

Re-Education –
Umerziehung durch die Amerikaner nach 1945
von Walter Lippmann, Chefredakteur der „New York World“
(1889 – 1974)

„Als verloren* könne ein Krieg nur dann gelten, wenn das eigene Territorium nicht vom Feind besetzt ist, die führende Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbreche rprozessen abgeurteilt wird und die Besiegten einem Umerziehungspro gramm unterworfen werden. Ein naheliegendes Mittel dafür sei, die Darstellung der Geschichte aus der Sicht des Siegers in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der „moralischen“ Kategorien der Kriegspropagand a des siegreichen Staates in das Bewußtsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropagand a der Sieger Eingang in die Geschichtsbüche r der Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“

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19.09.2010

Über die Frage inwieweit es sinnvoll ist, daß das ehemals  christliche Abendland sich in ein muslimisches Land wandelt, darf in unserer achso freien Demokratie schon seit ca. 40 Jahren nicht diskutiert werden, ansonsten kommt die Ächtung durch die öffentlich-rechtliche Keule.

Hier deswegen einmal eine gegenseitige Meinung:

http://info.kopp-verlag.de/video.html?videoid=156

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Morddrohungen gegen Udo Ulfkotte nach seinem gestrigen Auftritt bei Maischberger !

Ebenso Morddrohungen gegen Thilo Sarrazin:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/nach-ard-auftritt-morddrohungen-gegen-udo-ulfkotte.html

Ich möchte deswegen hier ganz offiziell mitteilen, falls ich mal einen mysteriösen Tod auf meinen Obstbaumgrundstücken sterben sollte, so ähnlich wie Roberto Calvi an einer Londoner Brücke:  Ich war noch nie in meinem Leben suizidgefährdet und beabsichtige nicht Selbstmord zu begehen!

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ISO-Norm zur Schaffung gleichgeschalteter Journalisten

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/09/22/ausbruch

„Das war das anfangs erwähnte Stichwort, um Sie noch auf eine interessante Idee des Bundespräsidenten aufmerksam zu machen. Bundespräsident Wulff fordert tatsächlich eine „ISO-Norm für Journalisten“, nachzulesen hier: http://www.welt.de/politik/article9665232/Wulff-fordert-ISO-Norm-fuer-Journalismus.html. Wer sich also in Zukunft nicht der gleichgeschalteten Gutmenschen-Mafia unterwirft, der wird geächtet? Man wundert sich über nichts mehr in dieser DDR2- „Demokratie“ in der Endphase.“

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11.10.2010

Meinungsterror bei Äußerung historischer oder rassischer Aussagen

Zu den Negern:

Als ich jung war, hätte niemand geglaubt, das Wort Neger sei eine Beleidigung.  Jeder mußte, daß Neger Menschen sind wie du und ich, die von Harriet Beecher-Stowe in Onkels Tom Hütte so einfühlbar beschrieben worden waren.  Meine Mutter Berta Kremser erzählte, daß vor dem Zweiten Weltkrieg es nur einen einzigen Neger in Frankfurt am Main gab, und zwar im Cafe Wipra bei der Liebfrauenkirche.

Von 1963 bis 1964 war ich ein Jahr in Amerika als Austauschschüler (International Christian Youth Exchange).  Dort war das Wort „nigger“ eine abschätzige Bezeichnung für „Neger“, niemals aber das Wort negro.

Vor zwei Jahren mußte ich mich allerdings von einem jüngeren Bekannten belehren lassen, daß das Wort Neger eine Beleidigung sei, das man heute nicht mehr sagen darf.  Dieser Schreib mir am 12.02.2009:

“Sehr geehrter Herr Kremser,

da ich Sie als hoch gebildeten und mit einem scharfen Intellekt versehenen Gesprächspartner kenne, bin ich, danz offen gesagt, sehr befremdet über Ihre Bemerkung betreffend den Vater von Frau xyz.

Ich habe Verständnis dafür, dass Sie angesichts der von Frau xyz an den Tag gelegten Verhaltensweisen verärgert sind. Die Bezeichnung “Neger” halte ich jedoch schlicht für rassistisch.

Ich formuliere meine Kritik hierzu ganz offen, denn ich empfinde die Verwendung dieses Ausdruck als entwürdigend auch gegenüber mir als Adressaten und für sie als Verwender, letzteres, da ich kaum davon ausgehe, dass Sie die hinter dem Wort stehende diskriminierende Haltung teilen.

Mit freundlichen Grüßen“

Darauf habe ich geantwortet am 12.02.2009:
“In keinster Weise halte ich den Ausdruck für rassistisch.  Warum er so herabwürdigend bedeuten soll, verstehe ich gar nicht. Neger, englisch negro, kommt vom Lateinischen niger, nigra, nigrum also schwarz und bedeutete im Deutschen nie etwas abfälliges, schon wegen den Heiligen Drei Königen oder Shakespeares Othello. Mit 17 war ich einmal ein Jahr lang Austauschschüler in den USA.  Dort war “nigger” abfällig.  Dieses Wort habe ich nie verwendet.  Man sprach immer höflich von coloured people. – Ich wollte mit meiner letzten Mail nur sagen, daß ich viel Geduld mit Frau xyz hatte, …

Es wundert mich, daß Sie meinen, ich hätte Sie als meinen Mitgenossen einer intimen Diskriminierungsaussage aufgefaßt und diesbezüglich politisch umarmt bzw. einbezogen.  Ich wäre Ihnen deswegen dankbar, wenn Sie mir (gelegentlich, nicht unbedingt bald) kurz schreiben, warum man “Neger” nicht verwenden darf.“

Darauf die Antwort am 12.02.2009:

“Sehr geehrter Herr Kremser,

für mich hat der Begriff keine unverfängliche, lediglich aus den Sprachwurzeln hergeleitete Bedeutung. Ich denke, ich verhalte mich auch nicht politisch überkorrekt, wenn ich dem Wort eine ähnliche Bedeutung beimesse, wie dem Wort “nigger” im englischen Sprachgebrauch, (siehe z.B. die Seite zum Begriff bei wikipedia), zumal die Verwendung eines solchen Begriffes im Rahmen einer Streitigkeit durchaus einen anderen Zungenschlag bekommen kann.

Darauf meine Antwort am 13.02.2009
“Soeben habe ich mit Erstaunen die Erläuterung bei Wikipedia gelesen.  … Vielleicht ist deswegen der Berlusconi vor einigen Wochen bezüglich Obama so ins Fettnäpfchen getreten. Das war mir wirklich unbekannt!“

Tatsächlich bringt Wikipedia das Wort „Neger“ als Diskriminierung in Umlauf.

http://de.wikipedia.org/wiki/Neger


“Es wird als rassistisch und abwertend konnotiert beschrieben.“

Ich wiederum finde diesen Meinungsterror lächerlich.  Ein paar Tage später besprach Herr Grünwald in seiner Grünwald-Show am Freitagabend im BR das Thema “Neger”  und machte sich darüber lustig, da der Thomas Neger aus Mainz sein Lieblingskarnevalist ist.

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Wegen der permanenten einseitig negativen deutschen Geschichtsdarstellung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bringe ich auch einmal eine gegenteilige Meinung (“et audiatur altera pars”):

23.10.2010

Aus den Tagebüchern des US-Senators Arthur H. Vandenberg, gestorben im April 1951

Am 8. Dezember 1941 erklärte der amerikanische Kongreß Japan den Krieg, am 11.Dezember 1941 gingen dann die Kriegserklärungen Deutschlands und Italiens ein.

Daraufhin verfaßte das Committee on Foreign Relations eine Resolution, dergestalt, daß die USA akzeptierten „den Kriegszustand, der den Vereinigten Staaten aufgezwungen worden war.“  Damit wurde dieselbe Begründung genommen wie die Kriegserklärung der USA gegen Deutschland 1917 im Ersten Weltkrieg.

Der Senator Arthur H. Vandenberg schrieb daraufhin in sein Tagebuch, siehe S. 20:

Vandenberg_Dezember_1941

“But I say that when, at long last, Germany turned upon us and declared war against her most aggressive enemy on earth, it is no contribution to “historical  accuracy” (to put it mildly) for us to pretend to say that this war has been “thrust upon us”.

Übersetzt:  „Aber ich sage, daß wenn nach längerem zuletzt, Deutschland sich gegen uns wandte als seinem aggressivsten Feind auf der Erde, ist es für uns kein Beitrag zur „historischen Genauigkeit“ (um es vorsichtig auszudrücken) zu sagen, daß dieser Krieg uns „aufgezwungen worden sei.“

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