Immobilien

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28.01.2011

Kommunen bitten Immobilienbesitzer zur Kasse

Neue Grundsteuer

http://www.manager-magazin.de/finanzen/immobilien/0,2828,742021,00.html#ref=rss

Es ist äußerst inkonsequent von unseren Beamten und Richtern, einerseits das Grundeigentum mit allen Mitteln zu entwerten, nachdem sie aber die Steuermitteln verplempert haben zu kommen und die immobilen Grundeigentümer erbarmungslos auszusaugen.

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18.12.2010

Zu den volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren gehörte immer jahrhundertelang im festen Repertoire der Volkswirte die Bodenrendite.  Mit viel List und Tücke bzw. bodenloser Gemeinheit ist dieses wirtschaftliche Grundprinzip aufgehoben worden, so daß heute im wesentlichen nur noch das Finanzkapital Gewinn abwirft, da die Politik mit der Finanzwelt verschwägert ist und deren verdiente Verluste mit Steuermitteln verhindert.

Ich habe Grundstücke im Landschaftsschutzgebiet, die keine Nutzen haben, da die Politiker, Beamte und Richter den Schutz meines Eigentums vor Diebstahl als geringwertiger ansehen als die ästhetische Beeinträchtigung der Neider und Diebe durch einen Zaun.

Aber es geht nicht nur mir so.  Vor einiger Zeit haben Milchbäuerinnen in Berlin einen Hungerstreik begonnen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.  Die Milchbauern bilden eine atomistische Konkurrenz untereinander gegenüber einem Oligopol von Molkereien, die sie zu verzeifelter Milchüberproduktion zwingt, ohne daß sie aber in die Gewinnzone kommen können.  Vor einigen Wochen habe ich einen Bericht einer Milchbäuerin bei Phoenix gesehen, die jeden Tag 400 l Milch produziert für 400 Familien, selbst aber ihre eigene Familie nicht erhalten kann.

Was ist das für ein Wahnsinn und was für ein Unrechtsstaat!!!  Diejenigen, die arbeiten, werden vorsätzlich in den Ruin getrieben, damit die Poliker, Beamte und Richter wie die Maden im Speck leben können!

Wer heute als Bauer unternehmerisch tätig ist, muß sich in jeder Hinsicht an behördliche Vorgaben halten:  wie er düngt, welche Herbizide und Pestizide er einsetzt, Hygienevorschriften usw.  Nachdem er in jeder Hinsicht gegängelt wurde, überläßt man dann seinen Ertrag dem Oligopol von Molkereien, die wiederum mit den Discountern klüngeln und sagt dann deren Ergebnis müsse er hinnehmen, weil es sich ja auf dem Markt gebildet habe.  Von diesen unfreien staatlich gegängelten Unternehmern versucht man dann wieder möglichst viel Steuern zu kassieren.  Man schaue sich mal das Bewertungsgesetz an, wie lückenlos dort jedweder Ertrag aus dem Faktor Boden erfaßt wird.

(Aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde U. vom 17.12.2010:  Zum 1. September 2010 ist die Bundes-Verordnung für die Verbringung von Wirtschaftsdüngern (Verbringungsverordnung) in Kraft getreten.  Nach § 5 (Mitteilungspflicht) der Verbringungsverordnung …“)

Also:  Das unternehmerische Ertragsbemühen wird von einer parasitären Klasse ausgenutzt, um juristische freie Menschen durch Schulden zu versklaven.  Wie bodenlos gemein unsere Politik ist, habe ich auch im Zusammenhang mit der Steuerfreiheit des Betriebsvermögens beim Veräußerungsgewinn des Großkapitals dargestellt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729

Hier folgen einige Artikel, die gegen den Erwerb von Immobilien sprechen.

Ganz oben steht in diesem Forum natürlich der Kampf  der Verwaltungsbeamten und Richter gegen die Nutzung des Privateigentums zum Zwecke der Selbstversorgung der autochthonen Deutschen.

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Am 1. März schrieb ich dem Verwaltungsgericht zu meinen Grundstücken im Landschaftsschutzgebiet:

VwG100305c

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal ausdrücken, wie unglaublich mir die Diskrepanz in unserem Staat erscheint bei Kauf und Nutzung des Grundvermögens, und diese Diskrepanz geradezu eine Täuschung des Publikums darstellt.

Der Kauf von Grundstücken muß notariell beglaubigt werden gemäß § 873 Abs. 2 BGB, die Grund­bücher werden beim Amtsgericht verwaltet, der Staat bezieht die Grunderwerbssteuer (im Unterschied zum Wertpapierkauf oder Golderwerb).  Das Vermögen liegt somit dem staatlichen Zugriff in jeder Hinsicht offen zur Verfügung (im Unterschied zu Schweizer Bankkonten), auch für die Grundsteuer.  (Der Eigentümer trägt erhebliche Verantwortung für das Grundstück, z. B. Kriegsmunition zu beseiti­gen oder die Partyreste der ungebetenen Besucher.)  Mit den gesetzlichen Rahmenbe­ding­ungen wird dem Käufer vorgetäuscht, er habe ein wertvolles Eigentum erworben.  Dies ist aber nicht so.  Erträge aus diesem Grundstück werden ihm verwehrt, weil er keine Einfriedung errichten darf, und der Ertrag des Grundstücks von Staats wegen frei den Dieben zur Verfügung gestellt wird.  Sozialpflichtigkeit des Grundgesetzes bedeutet offensichtlich, daß die Fleißigen arbeiten und die Diebe dann ernten dürfen.  Dies widerspricht allen ethischen Grundsätzen (Lukas 10,7; Matthäus 10,10):  „Der Arbeiter ist seines Lohnes wert.“

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Am 23.11.2009 schrieb ich dem Verwaltungsgericht wie sinnlos das Grundeigentum ohne Einzäunung ist, was dieses jedoch im Endergebnis nicht überzeugte.

VwG091123

Die Privateigentümer haben keine staatliche Unterstützung bei der Abwehr des Diebstahls und der Straftaten.  Ord­nungs­kräfte sind nicht da und wüßten auch gar nicht, ob diejenigen, die das Grundstück abernten, Berechtigte sind.  Es ist für mich auch nicht ungefährlich Diebe zur Rede zu stellen.  Sie könnten mich leicht aus Wut totschlagen, wenn ich mich auf das Privateigentum berufe.  Vgl. auch die Erläuterungen des Alfred Quirin in der Frankfurter Rundschau vom 01.10.2008 (Anlage A6).

Die städtischen Ämter beteiligen sich auch an der Entfernung von Grenzmarken, die die Grundlage des Privateigentums bilden.  Als vor einigen Jahren neben meinem Grundstück „Im Breitloch“ entlang der Autobahn A 648 Glasfaserkabel verlegt wurden, wurden sämtliche Grenzsteine entfernt und anschließend nicht mehr angebracht.  Weitere Beispiele könnte ich belegen.

Im Jahr 2008 hat ein mir befreundeter Obstbaumeigentümer, Leonhard Jonas, zwei Diebe auf meinem Grundstück Flur 44, Flurstück 49, zur Rede gestellt, daß sie nicht meine jungen veredelten Walnüsse ernten sollen.  Als ich am nächsten Tag kam, waren bei drei Walnüssen die Leitäste abgebrochen und die Rinde dergestalt nach unten gezogen, daß es wirklich um schwerste Verletzungen der Bäume darstellte.  Es bedeutete für mich erhebliche Anstrengungen die Bäume zu retten.  Die schweren Wunden sind jetzt für das Gericht noch deutlich zu erkennen.  Im Ergebnis habe ich den Eindruck, daß das öffentliche Unrechtsbewußtsein so gering ist, daß die Diebe meinen sich an den Bäumen rächen zu dürfen, wenn ihnen ihr Unrecht vorgehalten wird.  Auf meinem anderen Obstbaum-Grundstück Flur 39, Flurstück 33 haben im vergangenen Jahr Unbefugte ein Feuer angelegt und die alte und seltene Apfelsorte „Minister von Hammerstein“ vermutlich unwiederbringlich geschädigt.  Für die Schädigung benenne ich als Zeugen den Pächter des benachbarten städtischen Grundstücks.

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28.04.2010

Warum ich von Immobilieninvestitionen in Frankfurt am Main abrate

Am 3. Januar 2010 hat sich der Journalist der Wirtschaftswoche Manfred Gburek zu Immobilien wie folgt geäußert (http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=12454):

„Offene Immobilienfonds sind inzwischen zu Spekulationsobjekten geworden, geschlossene ebenfalls, Renditen Glückssache, Liquidierbarkeit im ersten Fall nur noch bedingt, im zweiten Fall so gut wie gar nicht vorhanden. Die Renditen im o.g. Sinn von direkt gehaltenen Immobilien bestanden Jahrzehnte lang bis Anfang der 90er Jahre aus durchsetzbaren Mieten und aus Wertsteigerungen, garniert mit zum Teil üppigen Steuervoreilen. Seitdem: aus und vorbei, auf die Auswahl kommt es an. Das bedeutet: Das sog. Betongold ist von gestern, heute müssen Immobilien nach allen erdenklichen Kriterien strenger als vor den 90er Jahren unter die Lupe genommen werden, wie im Fall von Wohnimmobilien zum Beispiel: Preis, Lage, Infrastruktur, baulicher Zustand, Barrierefreiheit, verwendetes Material, anstehende Reparaturen, Energiebilanz, Mieterqualität, Wiederverkäuflichkeit u.a.“

In einem anderen Artikel verweist er auf die nur knapp gescheiterte Wertzuwachssteuer auf Immobilien.

So ähnlich wie die EZB gegenwärtig Geld produziert in Konkurrenz zu den Sparern und so die Zinsen drückt, so ähnlich baut die Stadt Frankfurt Immobilien in Konkurrenz zu den derzeitigen Eigentümern und entwertet deren Eigentum.  Es bleibt ihr auch nichts anderes übrig, da sie überschuldet ist.

In Krisenzeiten wie der jetzigen, in der die Steuereinnahmen ständig sinken, bleibt dem Staat nur das probate Mittel, das Vermögen seiner Bürger anzugreifen und sich zu sanieren.  Dies hat er schon immer gemacht, die Hauszinssteuer 1924 in der Weimarer Republik oder den Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg.  Dabei kann der Staat den legalen Rechtsbruch vollziehen und kann nach der Schwerpunkttheorie sämtliche Verschlechterungen der bestehenden Verträge durchsetzen.

Beispiel:  Bis 1965 bestand für die Eigentümer von Sozialwohnungen die Möglichkeit die Sozialbindung zurückzuzahlen und dadurch die Wohnungen selbst zu vermieten.  Dies wurde rückwirkend abgeschafft und in einer ziemlichen zynischen Begründung des Bundesverfassungsgerichtes für Recht erkannt.  Nachdem ursprünglich die Nachwirkung auf 5 Jahre festgesetzt wurde, wurde sie dann später auf 10 Jahre verlängert.  Die Rückzahlung durfte auch nicht aus den laufenden Mieteinnahmen erfolgen und war bei der Erbschaft meiner Söhnen so festgesetzt, daß das Darlehen erst nach ca. 70 Jahren frei von der Sozialbindung gewesen wäre.  Also sollten 3 Generationen sich die Frechheiten der städtischen Mitarbeiter des Amts für Wohnungswesen gefallen lassen und kostenlos arbeiten, bis die Immobilie 20 lange nach dem Abschreibungszeitraum einmal von der Sozialbindung frei gewesen wäre!  So mißbraucht der Staat die dummen Fleißigen!

Gegen das Privateigentum spricht auch folgendes:

a)  Clevere Mieter können mit befreundeten Juristen die Verfahren sehr lange in die Länge ziehen.  In dem Verfahren 2-11 S 20/09 mußte ich mich zwei Jahre lang um 1800 Euro bemühen.  D. h. der Staat besteuert Ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, läßt Sie aber beim Eintreiben Ihrer Forderungen hängen.  Daß die Polizei bei Diebstahl auch nicht funktioniert, habe ich in meinem Essay zum (bedingten) Verlust des Gewaltmonopols des Staates hingewiesen.

Ständig werden aber neue Forderungen an die Eigentümer gestellt wie Wärmedämmung, Energiepaß usw.  Auch die staatsnahen geschaffenen Unternehmen für die Heizkostenverordnung usw. nehmen sehr hohe Preise für ihre Dienstleistungen.

b)  In der Stadtverwaltung wiederum sind viele verkappte Kommunisten. Bekannte von mir waren erstaunt, als sie in einem  Vortrag des Amts für Wohnungswesen feststellen mußten, daß die Mieter gegen die Eigentümer aufgehetzt wurden.  Die nur knapp gescheiterte Starßenreinigungssatzung des Umweltamts war klar eigentümerfeindlich und hätte überwiegend die kleinen Eigentümer mit ihren Gärten benachteiligt, denn sie sollten für die Straßenreinigung nach Maßstab ihrer Grundstücksgröße, d. h. nach qm,  bezahlen.  Auch die Einführung des Abfalls pro Wohneinheit zusätzlich zu verwendeten Tonne ist nicht verursachungsgericht, sondern hat den klaren Auftrag den Grundeigentümer als Steuerbüttel einzuspannen.  Da diese Bemessungsgrundlagen auch von den Verwaltungsgerichten anerkannt werden dürften, bedeutet dies, daß die Stadt nicht verursachungsgerechte Gebühren in zunehmender Höhe  eintreiben wird.

Sämtliche Gebühren gemäß Verwaltungskostensatzung sind nur darauf ausgerichtet die Eigentümer auszubeuten.  Für eine abgestorbene Kiefer mußte meine Frau eine Genehmigungsgebühr von 78,45 Euro bezahlen wegen der Baumschutzsatzung, gleichzeit hatte unsere Nachbarin einen unversicherbaren Schaden durch höhere Gewalt durch das Umfallen einer Fichte aus unserem Grundstück.  Also nur Probleme mit dem Eigentum.

Jetzt werden die Städte wieder anstatt ihre unbeschäftigte parteipolitische Manpower zu reduzieren, sich wieder am Grundeigentum bedienen.  Vgl. beiliegenden Artikel:

Städte schröpfen Immobilienbesitzer

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,689209,00.html

Da die städtischen Bediensteten das Grundeigentum nur als Ausbeutungsgegenstand für staatliche finanzielle Manövriermasse insbesondere ihrer Versorgungsbezüge betrachten, und sogar sämtliche Verweise auf Vandalismus und Diebstahl in dem beiliegenden Gerichtsverfahren schlicht ignorieren, ist dies ein guter Grund vom Grundeigentum abzusehen.

Zu guter letzt kommt auch noch die Wirtschaftskrise mit ihrer Kreditklemme.  Die Banken und Sparkassen sind heute eigentlich mehr oder weniger alle pleite, da sie entweder im Inland Gewerbeimmobilien leichtsinnig finanziert haben oder im Ausland asset backed securities gekauft haben.  Der Staat ermöglicht ihnen nun die Verluste wieder hereinzuholen oder ihr Eigenkapital wieder aufzufrischen.  Da geht nur durch Zinseinnahmen.  Die EZB hat ihre Refinanzierung für die Banken schon auf 1 % reduziert, aber Sie werden nicht in den Genuß dieser Vergünstigung kommen.  D. h. sie tragen doch ein relativ großes Risiko insbesondere hinsichtlich Ihres Arbeitsplatzes, sofern Sie nicht Beamter sind, in einer schrumpfenden Wirtschaft.  Ich meine man darf mit Bankotteuren prinzipiell kein Geschäfte machen, auch wenn sie staatlicherseits alimentiert werden.  Das wäre mir zu gefährlich.

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29.08.2010

Manfred Gburek zum Auslaufmodell Immobilien

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14260

“Und weil Immobilien, wie aus dem Wort hervorgeht, immobil (unbeweglich) sind, kann der Staat sich bei ihren Eigentümern einfacher bedienen … . Folglich werden in nächster Zeit – zeitlich gestaffelt von Anfang 2011 bis Anfang 2013 – zum Beispiel alle Bundesländer den Protagonisten Berlin, Hamburg und Sachsen-Anhalt folgen, die den Grunderwerbsteuersatz schon von 3,5 auf 4,5 Prozent des jeweiligen Kaufpreises erhöht haben.

Der gewisse Sachwertcharakter von Immobilien veranlasste viele Anleger im Zuge der Griechenland- und damit Euro-Krise zu entsprechenden überstürzten Käufen. Das könnte sich bald nicht nur bei der nächsten Euro-Krise wiederholen, sondern auch im Rahmen der zu erwartenden Erhöhung der Grunderwerbsteuer in den Bundesländern, die jetzt noch 3,5 Prozent kassieren. Doch wer dementsprechend Geld investieren möchte, sei gewarnt. Denn die zum größten Teil überschuldeten Kommunen (einschließlich derer, die nur so tun) werden die Grundsteuer erhöhen – natürlich zu Lasten der Immobilieneigentümer; denn die werden, jedenfalls bei vermieteten Wohnimmobilien, noch ihr blaues Wunder erleben: Die Zahl der zahlungsunfähigen oder -unwilligen Mieter nimmt zu, und das Potenzial für Mieterhöhungen ist gesetzlich begrenzt.“Dies ist wieder einmal ein typisches Beispiel, wie der Staat die Grundeigentümer nur zu seinem Nutzen ausnimmt.  Wenn er Grundsteuern braucht, greift er erbarmungslos zu;  wenn man aber sein Grundeigentum schützen will, etwa durch einen Zaun, dann verwehren Verwaltungen und Verwaltungsrichter dies mit allen Mitteln.

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Hierzu auch ein weiterer Beitrag:

http://www.ftd.de/finanzen/immobilien/:mehr-nebenkosten-bei-immobilienkauf-fiskus-will-hauskaeufer-schroepfen/50161316.html

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Interview mit John Williams:  „Auf dem Weg zum Abgrund“

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14226

„Über lange Zeiträume betrachtet sind Immobilien und Grundstücke ein traditioneller Wertspeicher, sie sind jedoch nicht beweglich und manchmal auch nicht liquide.

Wenn ich mit meiner Einsätzung der vor uns liegenden Dinge richtig liege, dann sind weitgehende Veränderungen in der Regierungspolitik möglich; man könnte sich vorstellen, dass die Regierung so weit nach links abrückt, dass vielleicht privates Wohn- und Grundstückseigentum nicht mehr erlaubt sein wird. Wenn man unter diesen Umständen viel Vermögen in Immobilien und Grundstücken hat, dann ist das vielleicht nicht so gut. Im Allgemeinen sind Immobilien meiner Meinung nach nicht schlecht, aber man muss auch die Risiken betrachten. Setzten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein. Denken Sie verschiedene Möglichkeit durch, wie es laufen könnte und was passieren könnte.“

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Rattenplage

In Deutschland werden mit der Rattenplage die Grundeigentümer belastet und insoweit vortrefflich die Kommunalhaushalte entlastet.  Es geht auch ganz anders.  In Spanien versteht sich der Staat angesprochen und stellt allgemein das Rattengift kostenlos zur Verfügung, wie Mathias Siebold am 96.09.2010 berichtete:

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php
“Den Waldi ganz flach halten
Die Rattenfänger sind unterwegs

Erfahrene Hundebesitzer haben ja immer bereits eine Atropinspritze im Haus, denn immer wieder kommt es zu Vergiftungen von Haustieren, insbesondere eben Hunde, wenn auf der Insel wieder Rattengift ausgelegt wird. – Es ist jetzt erneut so weit, man muss die kommenden Wochen noch vorsichtiger sein, mit den vierbeinigen Lieblingen, die Inselregierung startet die diesjährige Kampagne gegen die geschmähten Nagetiere, welche halt als Plage gelten, und nur in den seltensten Fällen als Spielgefährte anerkannt werden. – Das ist halt deren Schicksal, ich mag sie auch nicht, und wenn die Tiere einem nahe rücken, dann wird der Mensch nervös. – 80.000 Euro gibt die Inselregierung für den Ankauf von Bromadiolon und den Personalkosten aus, welche durch diese Kampagne entstehen.”

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Aus Michael Mross News vom 07.09.2010

Klima killt Hausbesitzer

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6379-klima-killt-hausbesitzer

Hauseigentümern droht wegen Energiekonzept Kostenexplosion. Verband Haus&Grund hält Sanierungspläne für verfassungswidrig.

Berlin. Die von der Bundesregierung geplante Verschärfung der
Sanierungsvorschriften für Gebäude führt bei Besitzern von Ein-
und Zweifamilienhäusern zu einer Kostenexplosion. Das meldet
die BILD-Zeitung (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Schätzungen
des Branchenverbandes Haus&Grund. Danach taxieren die Fachleute
die Kosten für die energetische Sanierung eines in den 70er Jahren
gebauten Einfamilienhauses mit 120 Quadratmetern Wohnfläche auf
heutige Standards auf “mindestens 70 000 Euro“. Die Umwandlung
in ein “Nullemissionshaus“ werde mindestens 140 000 Euro kosten.
Der Generalsekretär des Verbandes, Andreas Stücke, kritisierte
die Pläne der Bundesregierung und warnte vor schweren verfassungsrechtlichen
Problemen. “Der Zwang zu unwirtschaftlichen Maßnahmen ist verfassungswidrig“,
sagte Stücke der BILD-Zeitung. Grund sei, dass Eigentümer zu
Maßnahmen gezwungen würden, die nicht wirtschaftlich seien. Viele
Hausbesitzer könnten durch das Energiekonzept verlangten Zusatzausgaben
“nicht stemmen“.
Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht eine massive Verschärfung
der Sanierungspflichten für Hausbesitzer vor. Bis 2050 soll der
Standard “Nullemission“ für alle Gebäude auf Basis von Kennwerten
für den Primärenergieverbrauch eingeführt werden.

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www.wiwo.de/…/lieber-immobilienaktien-als-aerger-mit-mietern-440794/

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Von Manfred Gburek am 09.09.2010

Lieber Immobilienaktien als Ärger mit Mietern

http://www.wiwo.de/finanzen/lieber-immobilienaktien-als-aerger-mit-mietern-440794/2/

Attacken gegen Vermieter

Warum dann die ganze mediale Aufregung? Zwei Antworten bieten sich an: 1. Deutschland ist mehrheitlich immer noch ein Land von Mietern, und die bilden nun mal eine zahlenmäßig bedeutende Wählergruppe. Folglich führt jede Mieterhöhung oder – wie im vorliegenden Fall – die Veröffentlichung von Empirica zu einem Sturm der künstlichen Entrüstung von Politikern, die am liebsten alle Vermieter enteignen würden. 2. Teile von Großstädten wie Köln und erst recht Berlin, wo der Anteil der Mieter im Vergleich zu den Eigennutzern besonders hoch ist, bilden soziale Brennpunkte, in denen immer wieder Emotionen hochkochen. Dann geht es nicht mehr um die Frage, ob der örtliche Mietspiegel die Realität wiedergibt oder ob das Hartz IV-Geld reicht, sondern nur noch um Remmidemmi wie einst bei den Frankfurter Häuserkämpfen. Zuletzt hat ausgerechnet das Land Berlin, das Anfang 2007 als fragwürdiger Vorreiter für andere Bundesländer mal eben die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf 4,5 Prozent erhöht hatte, eine Gesetzesinitiative eingebracht, die noch roter ist als der Senat des Stadtstaats. Danach dürfen Kaltmieten nur alle vier Jahre um 15 Prozent erhöht werden, was verglichen mit dem aktuellen Mietrecht (alle drei Jahre 20 Prozent) fast einer Halbierung entspräche, wenn die Initiative zum Gesetz würde. Obendrein sollen – neben anderen Attacken gegen Vermieter – die Mieter das Recht auf Mietminderung bekommen, wenn bestimmte Mindestanforderungen an den Wohnkomfort nicht erfüllt sind. Initiative bedeutet zwar noch nicht Gesetz; aber wenn sich damit Wähler gewinnen lassen und der Deutsche Mieterbund als extrem effizienter Lobbyverein seinen Senf dazugibt, muss wohl mit allem gerechnet werden.

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16.09.2010

Während die Frankfurter Stadtverwaltung und das Verwaltungsgericht Frankfurt mir unendlich große Schwierigkeiten machen, um mein Grundeigentum zu nutzen, wird andererseits das Grundeigentum zunehmend als Bemessungsgrundlage benutzt um Gebühren einzutreiben.

MMNews hat heute zwei Artikel zu Immobilien veröffentlicht.

Sturm gegen neue GEZ-Gebühr

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6435-sturm-gegen-neue-gez-gebuehr

Abrißprämie für Althäuser

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6436-abrisspraemie-althaeuser-

Zu letzterem habe ich folgenden Kommentar geschrieben:

#3 Jürgen Kremser 2010-09-16 05:29

In meinem Forum habe ich eine Seite, in der ich dringend davon abrate in Frankfurt am Main noch Immobilien zu erwerben. Die verkappten Kommunisten und Gutmenschen auf anderer Leuts Kosten in der Stadtverwaltung betrachten Immobilieneigentümer als ihre Verfügungsmasse zum Aussaugen. Während die Rechte der Grundeigentümer immer mehr reduziert werden, siehe mein Zaunproblem mit der Stadtverwaltung und dem Verwaltungsgericht Frankfurt, werden die Wohneinheiten immer mehr zur Bemessungsgrundlage für den Gebühreneinzug. In Frankfurt z. B. für die Müllabfuhr, demnächst für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Frankfurt: Bei der Straßenreinigungsgebühr in Abhängigkeit von der Fläche der Grundstücksgröße gab es ca. 12000 Widersprüche!

Die Grünen sind wieder einmal äußerst inkonsequent. Einerseits bekämpfen sie das Privateigentum, andererseits erheben sie garzugern Gebühren von Bemessungsgrundlagen, denen das Grundeigentum zugrundeliegt.

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Euro und Dollar auf dem Prüfstand

von Manfred Gburek

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14582

Die diesjährige Immobilienmesse Expo Real in München, die größte ihrer Art in Europa, ist zwar auf Gewerbeimmobilien spezialisiert, aber in diesem Jahr haben Wohnimmobilien eine auffallend große Rolle gespielt. Dabei ging es neben der Altersvorsorge mit den eigenen vier Wänden und neben der Rentabilität von vermieteten Objekten vor allem um die energetische Sanierung – schon wieder so ein Fall von Einmischung des Staates in private Belange. Denn Vermieter und Eigennutzer sollen mit der Klimaschutzkeule gezwungen werden, ihre Objekte auf Teufel komm raus zu dämmen. Nebenbei stehen auch noch Vorschriften zur Sanierung von Abwasserrohren an.

Wer das alles bezahlen soll, bleibt zwar im Dunkeln, aber eines ist sicher: Die Vermieter werden es aus Rentabilitätsgründen nicht bezahlen wollen, die meisten Mieter wegen der Jahr für Jahr ohnehin schon ausufernden Nebenkosten nicht mehr bezahlen können. Die Folge: Polarisierung des Wohnimmobilienmarktes, das heißt, Reichengetto hier, Armengetto da – wie in Amerika. Alles in allem bleibt das Vermietungsgeschäft im Gegensatz zur Investition in die selbst genutzten eigenen vier Wände also problematisch.

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03.11.2010

In ganz Europa gehen die verkappten Kommunisten unter dem Vorwand des Naturschutzes gegen das Privateigentum vor, um der öffentlichen Hand Planungsgewinne zuschanzen zu können:

Mathias Siebold berichtet am 03.11.2010

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

Der Schrecken geht durchs Tal
Im “Valle de Luna” stehen Häuser im Naturschutzgebiet

Eine schmucke Siedlung hat man da oberhalb der Hauptstadt hingestellt, Einfamilienhäuser, adrett und gepflegt anzusehen und sicher meist von Hauptstädtern bewohnt, die es doch vorzogen lieber außerhalb der Stadt zu wohnen. – Alles wunderbar, bis jetzt einige Anwohner feststellten, dass ihre Häuser im Einzugsbereiches des “Monumentos Natural del Risco de La Concepción” stehen, also auf eigentlich nicht bebaubarem Grund. – Schock, schwere Not, was ist hier passiert, haben doch alle Anwohner ihr Haus mit korrekten Papieren erworben und zu keiner Zeit war da irgendwie die Rede davon, dass zumindest die oberste Häuserreihe in einem Naturschutzgebiet liegen konnte. – Die heutigen Pläne weise das aber so aus, und in der Tat, als man im Jahr 1994 das Naturmonument “Risco de la Concepción” neuen Stauten anpasste, wurden die Pläne neu gezeichnet. – Allerdings beachteten wohl die Planer dabei nicht, dass bereits 4 Jahre zuvor ein spezieller Nutzungsplan die Bebauung des Geländes vorgesehen hat, abgesegnet von der Gemeinde und der Raumordnungskommission in Tenerife. – Also doch alles legal, der neue Plan hat nur das frühere Papier nicht berücksichtigt, aber da standen die Häuser ja auch noch nicht, die wurden erst später gebaut. – Ein menschlicher Irrtum heißt es nun, es könne auch an den alten Karten gelegen haben, welche man dazu benutzt hat um die Ausdehnung des Naturdokumentes einzuzeichnen, oder eben man wusste einfach nichts davon, dass dort bereits ein Bebauungsplan besteht. – So erklären das nun der Bürgermeister aus Breña Alta und der Chef der Vizerat für Bauwesen auf den Kanaren und erzählen den verstörten Anwohnern, dass sie nichts zu befürchten hätten. – Das hört sich doch schon mal gut an und allerhöchst wahrscheinlich wird auch nichts passieren, wenn da nicht irgendwoher jemand kommt, dem das nicht passt, und das Ganze durch Gerichte prüfen lässt.

Das erinnert uns ja dann sofort wieder an den “Fall Tarajales” in Puerto de Tazacorte, wo eben auch eine erboste Anwohnerin den Stein ins Rollen brachte, in dem sie vor Gericht zog, weil man ihr keine Baugenehmigung gegeben hatte, dem Investor für das Gebäude “Los Tarajales” aber wohl. – Man kann die Fälle nicht hundertprozentig vergleichen, einmal ist es die Küstenbehörde welche die Hand auf das Grundstück in Puerto de Tazacorte legt, und bei Montes de Luna eben das Umweltamt. – In beiden Fällen aber liegt ein Irrtum zu Grunde, irgendjemand hat in den Verfahren nicht auf bereits vorhandene andere Pläne zurückgegriffen, oder einfach Gerichtsurteile ignoriert. – Ob das nun rein irrtümlich geschehen ist, oder vorsätzlich, das versucht ja nun im Fall “Los Tarajales” das Gericht in Los Llanos zu klären. – Im “Valle de Luna” wird es wohl so weit gar nicht kommen, die Pläne sollen wieder geändert werden, nur räumt man ein, dass eben die Eigentümer der obersten Häuserreihe beim Verkauf ihres Eigentums das Gobierno de Canarias um Erlaubnis fragen müssen. – Die haben dann nämlich ein Vorkaufsrecht, so wie das in allen Fällen so ist, wenn nachträglich ein Gebiet unter Naturschutz gestellt wird. – Dieses Vorkaufsrecht wird allerdings so gut wie niemals angewandt, die Eigentümer müssen also keinen finanziellen Verlust fürchten. – Das sollten die sich alles schriftlich geben lassen, das lehrt uns die Geschichte, die allermeisten Politiker leiden auch hier unter plötzlich auftretenden Gedächtnisverlusten. – Und sowieso, man kann gar nicht vorsichtig genug sein beim Kauf einer Immobilie hier und sich auf jeden Fall von Fachleuten der Branche beraten lassen. – Und vielleicht auch ein paar Frage mehr stellen, oder die berühmte “zweite Meinung” einholen, denn Überraschungen können eine lustige Sache sein, aber wenn das Haus plötzlich in einem Naturschutzgebiet liegt, und man sich auf den Irrtum eines Verwaltungsangestellten berufen muss, dann ist das plötzlich gar nicht mehr lustig.

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21.12.2010

Als Immobilieneigentümer hat man auch ein gewisses Risiko für einen Öltank:

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article11686984/Hausbesitzer-sollten-sich-gegen-Oel-Lecks-absichern.html

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Als Immobilieneigentümer hat man auch das Problem mit dem Schnee:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/7010-weihnachtliche-sinnkrise

#5 Weihnachten… 2010-12-21 21:53

… heute gesehen auf SAT1. Das Kamersteam unterwegs in Düsseldorf, glaube ich, und hat die Gehwege inspiziert. Geräumt oder nicht geräumt war hier die Frage!
Wer noch nicht geräumt hatte wurde gnadenlos rausgklingelt und promt fiel eine Frau vom SAT1 Team auch hin, nee nee nee.
Sowas bringen die im TV, da kommen die Leute doch erst auf den Gedanken, oh da ist nicht geräumt, da falle ich jetzt mal hin…
schon wieder werden Menschen gegeneinander aufgehetzt, die bösen faulen Leute, die nicht oft genug räumen..
Ich finde, man kann viel besser auf dem Schnee laufen, wenn man ihn wegräumt, dann wird es drunter erst richtig glatt. Schon als Kind bin ich immer im Schnee gelaufen, weil man da nicht so wegrutscht.
Frohe Weihnachten Deutschland, lasst euch weiterhin schön von den Medien aufeinander hetzen.

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26.12.2010

Martin Gburek:  Ein paar Tipps über den Tag hinaus

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15130

„Die nächste Frage: Was ist mit Immobilien, müssten sie nicht auch zu den einfachen Anlagen gehören, wenn man sie selbst nutzt? Eher nicht. Denken Sie nur an den Aufwand, der allein schon mit der Suche verbunden ist. Hinzu kommt die lange Wartezeit beim Verkauf, bis Sie den richtigen Käufer gefunden haben, der bereit ist, Ihren Preis zu akzeptieren. Und nicht auszudenken, wenn es sich um ein Haus oder um eine Wohnung abseits jeglicher Metropole handelt, das energetisch veraltet und nicht barrierefrei ist. Dann werden Immobilien ihrem Namen gerecht: Dass sie immobil, also unbeweglich sind. Zur Kompensation hilft nur eine Methode: Den Verkaufspreis nach unten korrigieren. Diese Überlegungen empfehle ich Ihnen übrigens auch deshalb, weil in letzter Zeit – besonders von Maklern – immer wieder zu hören ist, Immobilien seien der beste Inflationsschutz. So undifferenziert dahergesagt, ist das Unsinn.“

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03.01.2011

Martin Gburek in:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15157

„Aktuell bieten sich dazu die Kommunen an, die das Schneechaos dankend aufnehmen, um an noch nicht eindeutig definierte Helfer zu appellieren, ihnen die erforderlichen Milliarden zuzuschieben. Eines ist schon jetzt sicher: Straßenreinigung, Müllabfuhr, Grundsteuer und sonstige Belastungen, die am Ende in die Mietnebenkosten eingehen, werden die Inflation spätestens 2012 kräftig anheizen.

Womit wir bei der Frage angekommen wären, welchen Stellenwert Immobilien einnehmen, zumal als Schutz vor Inflation, wie uns Makler und andere Schönrechner immer wieder glauben machen wollen. Generell lässt diese Frage sich kaum beantworten, sondern nur speziell in Abhängigkeit von Faktoren wie Lage, Infrastruktur, Wärmedämmung, Barrierefreiheit u.a. Einen generellen Anhaltspunkt habe ich allerdings doch noch gefunden, und zwar in der brandaktuellen Ausgabe des Versteigerungskalenders der Firma Argetra. Demzufolge nehmen die Werte der zur Zwangsversteigerung bestimmten Immobilien seit einigen Jahren stärker ab als die Zahl solcher Versteigerungen.

Daraus folgt unter anderem, dass der Verkaufsdruck in diesem Sektor die Preise negativ beeinflusst und insgesamt zunimmt. Wie lange noch, ist nicht vorherzusagen.“

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15.08.2011

Aus:  http://www.goldseitenblog.com/matthias_lorch/index.php/2011/08/13/immobilien-und-gold-in-einer-inflation

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1194
Ihr Diskussionsbeitrag

http://www.goldseitenblog.com/matthias_lorch/index.php/2011/08/13/immobilien-und-gold-in-einer-inflation

gefällt mir gut. Sie haben sehr gut dargelegt, daß es sowohl eine Inflation der Konsumgüter des täglichen Verbrauchs als auch gleichzeitig eine Deflation der Vermögenswerte, insbesondere der Immobilien, geben kann, hervorgerufen durch die Verschuldung der Vermögenswerte.

Die Inflation wird schon vielfach prgnostiziert:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8349-weltrezession-und-starke-inflation

Ich beobachte diese schon bei den administrierten Preisen, etwa dem öffentlichen Verkehr (bei uns RMV) oder der Erhöhung der Tabaksteuer, nur vereinzelt im privaten Bereich: Die Blödzeitung erhöhte sich im Mai von 0,60 auf 0,70 Euro. Auch das Benzin und Heizöl sind hochgegangen. Wobei sich die Frage stellt, ob hier ganze Märkte von Hedgefonds aufgekauft und vom Markt zurückgehalten werden als Folge ihrer Null-Zins-Finanzierung durch die Notenbanken.

Problematisch wäre für uns auch, wenn der Euro sich verbilligen würde gegen einen wichtigen Handelspartner, weil etwas China eine Edelmetallwährung einführen würde, wie es in der Weimarer Republik gegenüber dem Dollar geschah:

http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Hefferich_Reichstagsreden_1922.pdf

Vgl. auch:

http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Manes_Staatsbankrotte_1922.pdf

Schon jetzt sind Importe aus der Schweiz und Urlaubsreisen dorthin für viele Deutsche unerschwinglich geworden.

Deswegen ist die Verschuldung der Vermögenswerte, insbesonder der Immobilien, so außerordentlich gefährlich.

Nur ein einziges von vielen Beispielen: Gestern trommelte der Chef-Moderator des ZDF Peter Frey für die Einführung der Euro-Bonds im Gleichklang mit den Grünen (Cem Özdemir http://www.mmnews.de/index.php/politik/8350-oezdemir-fuer-eurobonds ) und der SPD. Schon allein die Einführung der Euro-Bonds würden unsere Immobilien-Zinsen gewaltig hochtreiben. Dem Darlehensnehmer nützt es aber wenig, wenn sich der Bankensektor zu Null Prozent bei der Notenbank finanzieren kann, wenn ihm die Zinsen hochgetrieben werden, wie derzeit bei den Dispokrediten.

Steigende Zinsen bedeuten aber notwendigerweise fallende Immobilienpreise, wodurch für die Schuldner ein Circulus vitiosus in Gang gesetzt wird.

Immobilien haben viele Nachteile. So soll jetzt die Rundfunkgebühr als Bemessung an den Wohneinheiten ansetzen.

Nachteile bei Immobilien habe ich in http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=140 dargelegt.

15.08.11 @ 10:04

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02.12.2011

Aus:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=18039&seite=0

“Immobilien sind sicherlich besser als Papier irgendwelcher Art. Doch in einer schweren Rezession oder gar Depression fällt ihre Kaufkraft in grosse Tiefen des Deflations- oder Inflationsbrunnens. Im August 1945 beispielsweise kostete ein Quadratmeter in der Münchener Innenstadt nur Pfennige. Dann brach die grosse Zeit für Immobilien an, die in den 80er Jahren dann langsam auslief. Häuser und Grundstücke haben den zyklischen Gesetzen zufolge derzeit noch einen weiten Weg nach unten vor sich.

Wer eine Nutzimmobilie, wie ein Bauernhaus mit Ackerland und Gärten oder eine Kleinfarm nebst Wald und Bach bzw. Fischteich erwerben und halten will, handelt sicherlich klug. Völlig unabhängig vom Marktpreis wirkt eine solche Anlage als Lebensretter in schwerer Zeit.”

Prof. Dr. Hans J. Bocker

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05.11.2012

Anonymer Kommentar:

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11213-euro-ein-buendnis-der-ungleichen

# 594 Krise 3. November 2012 – 23:54 + 3
Mir ist aufgefallen, dass diese sogenannten “Immobilienblasen” quasi überall auf der Welt kurze Zeit später plötzlich platzten, als damals diese spektakuläre Rentenreform hier in Deutschland verabschiedet wurde. Unzähligen Bürgern des Landes wurde quasi über Nacht ein neuer Rentenberechnungsschlüssel aufs Auge gedrückt, der für fast alle Rentner zwangsläufig erhebliche Kürzungen der Rente zur Folge hatte. Das hat sicher viele überrascht, sehr viele Bürger wissen noch gar nichts davon und werden sich später ganz gewaltig wundern, wieviel Rente sie in Zukunft überhaupt noch bekommen. Wenn man nicht 100% lückenlos berufstätig war (und wer kann das in der heutigen Zeit schon noch von sich behaupten?), der wird später erhebliche Kürzungen seiner Rente hinnehmen müssen. Soviel ich weiss, werden seit ein paar Jahren keine Rentenversicherungsbeiträge mehr bezahlt, wenn man arbeitslos ist. Man hat sich mit Hartz4 gefälligst privat um seine Rentenversicherung zu kümmern, oder irre ich mich? Nicht nur unseren spanischen Freunden ist das alles mittlerweile dramatisch bewusst geworden, auch in anderen Ländern haben sich die Investoren gewaltig verspekuliert. In der Türkei zum Beispiel, dort wurden auch diverse Immobilienprojekte finanziert, die später dann von deutschen (bzw europäischen) Rentnern bevölkert werden sollten. Nur leider werden es immer weniger Menschen, die sich sowas hierzulande überhaupt noch finanziell leisten können, weil die Rente unter extremer Schwindsucht leidet. Ich kenne persönlich einen Fall einer Bürgerin aus NRW, die sich damals in Antalya eine Eigentumswohnung gekauft hat. Sie hat dann dort ein paar mal Urlaub gemacht, aber bereut inzwischen ihre Investition sehr. Halbfertige Bauten, kaum Jugendliche oder Kinder, stattdessen Greise und gähnende Langeweile, dazu noch gewisse ethnische Konflikte und Probleme. Unseren spanischen Freunden wird es ähnlich gehen, auch die Amerikaner werden sich mittlerweile wundern, warum dort immer weniger deutsche Staatsbürger ihren wohlverdienten Lebensabend verbringen wollen. Sogar viele Prominente kommen wieder zurück nach Deutschland, will jetzt aber keine Namen nennen. Ihr könnt euch sicher schon denken, wen ich alles meine. Nach Spanien, Italien, Griechenland oder Amerika können nur noch Pensionierte flüchten, ordinäre Rentner können sich das schon lange nicht mehr leisten. Anstatt irgendwo am Meer gemütlich und entspannt seinen Lebensabend verbringen zu können, schönes Wetter und angenehmes Klima zu geniessen, ist Castrop Rauxel, Bad Sassendorf oder Kleinkleckersdorf angesagt. Wer übrigens mal einen Demographieschock der ganz besonders harten Art erleben will, der soll bitte mal eine Rehaklinik im Westerwald besuchen… Ich befürchte, wir Deutschen sind tatsächlich nicht ganz unschuldig an diesen feuchten Träumen der optimistischen Immobilienspekulanten. Tja, leider dumm gelaufen.
# 582 Spanien 3. November 2012 – 23:36 + 5
Mich wundert, dass die Diskussion hier auf Spanien verenget wird. Das nächste Problemland sind die Niederlande, wo nun ebenfalls nach einer „Spekulationsparty“, die Immobilienpreise fallen und viele Haushalte inzwischen mehr Schulden haben als ihre Immobilie inzwischen noch wert ist. Auch in den Niederlanden bekommen die kreditgebenden Banken gerade ein Riesenproblem. Seltsam, dass niemand hier über die Niederlande spricht, vielleicht passen die Metaphern von der Südländermentalität dort nicht? Tja, und der übernächste Kandidat für ein Immobilien- und Kreditproblem könnte Deutschland mit dem Immobilienmarkt seiner Metropolen werden. Die panischen Sachwertflüchter, die alle auf den Zusammenbruch der Währung oder die Hyperinflation gewettet haben, haben eine künstliche Nachfrage erzeugt und die Preise in den Himmel spekuliert, dabei ihre Eigenkapitalquote als Schuldner auf bedrohliche 13% gesenkt. Viele derzeitige Käufer lassen sich von den niedrigen Zinsen blenden und gehen bei der monatlichen Rate für ihren Kredit bis an ihr Limit. Sie bieten bei dem Run auf die vermeintlich guten Lagen der Anlegerzeitschriften, den Kaufpreis, den sie noch gerade abstottern können und glauben, dass die Preise unendlich weiter steigen. Genau das produziert die Bombe, die man sich in Deutschland gerade bastelt. Denn wehe, wir haben demnächst Rezession und ein mittelgroßes Grüppchen von Käufern und Mietern hat demnächst keinen Job mehr, zieht in kleinere und billigere Wohnungen, dann werden auch hier die Preise fallen, die Schulden vieler Haushalte bald höher als der Wert ihrer Immobilie sein und so auch für die deutschen Kreditinstitute ein Problem darstellen. 13% Eigenkapital sind bei zweijährigem Preisabschwung schnell aufgebraucht. Bei all den Spekulationen mit Immobilien sollte man den Käufern, insbesondere den Privathaushalten klar machen, dass man sich nicht einfach von der Kaufpreisentwicklung der letzten Jahre blenden lassen darf, und dass Immobilienwerte wie Aktienkurse oder Edelmetallkurse in einem wesentlichen Anteil auch ziemlich flüchtige Scheinreichtümer sein können, soweit bei der Kaufpreisfindung der Ertragswert (die laufenden Mieten, abzüglich Ausfallwagnis, Bewirtschaftung und Instandhaltung) unbeachtet geblieben ist.

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06.11.2012

Die öffentliche Hand baut mit ihren Sparkassen zu 0,75% Zinsen von der EZB Wohnimmobilien und ruiniert zur Sanierung ihrer Schulden die privaten Vermieter.  Kommentar von Helmut Reichel:

—– Original Message —–

From: “Helmut Reichel” <helmut_reichel@gmx.de>
Sent: Tuesday, November 06, 2012 12:00 AM
Subject: Finnanzsondersitzung z. Hd. Herrn Iding

> Hallo Herr Iding,
> ich habe Ihnen meinen Text, den ich vor der Sitzung in einem schwarzen Outfit verlesen habe in Papierform übergeben. Ich weiß nicht ob Sie schon anwesend waren oder nicht. Einigen Abgeordneten habe ich auch ein Grablicht übergeben. Auch Herr Kaminsky hat den Text mit Grablicht, da er auch etwas später kam. Aber das sieht der locker, denn solche Leute haben kein Gewissen!
> Wir Bürger sind nur Stimmvieh, das die Politiker brauchen um dann ihre parlamentarische Demokratie (richtig wäre Diktatur)  durchziehen zu können.
> Den Wähler braucht man dann nicht mehr, sondern der soll den Mund halten und kritische Anmerkungen werden abgebügelt.
> Ellenlange Monologe und Selbstdarstellungen vom OB kenne ich von den Straßenbeiträgen und den Vorträgen beim Wettbewerblichen Dialog, deshalb bin ich auch früher gegangen und werde mir solche Veranstaltungen nicht mehr antun, denn zum Verarschen brauche ich diese Klientel von Leuten nicht. Eines muß man ihm lassen, er hat sich schön aus der Affäre gezogen und den Betrug mit den höher bewerteten Zahlen locker zu seinen Gunsten dargestellt!
> Ein kritischer Zwischenruf eines jungen Stadverordneten, der sich berechtigt Sorgen um die tatsächlichen Schulden und seine Zukunft macht wird vom OB lächerlich abgetan mit der Bemerkung der junge Mann sei einfach nicht richtig informiert und noch zu unerfahren.
> Dass dieser junge Mann sich überhaupt getraut hat einen begründeten Zwischenruf zu starten ist lobenswert, denn als Parteimitglied hat er das sicherlich auch im Interesse anderer junger Menschen getan. Leider erhielt er von den alten Hasen im Saal keine Unterstützung und das tat mir sehr weh und leid für diesen jungen Mann.
> Diese ganze Zahlendreherei, und  dass zum Schluß ein positives Ergebnis an der Projektionswand stand, ist ein riesiger Betrug der Bürger auch noch unterstüzt vom Landesrechnunghof!
> Eine Straße stellt keinen Wert dar sondern kostet einfach nur Geld. Dass wenn ich diese Straße höher abschreibe, dann meine Schulden schneller nach unten gehen ist reine Augenwischerei und Zahlendreherei. Der OB hat selbst bemerkt, dass verschiedene Werte, die in der Billanz aufgeführt sind nicht veräußerbar seien, da sonst die Funktion der Stadt nicht mehr gewährleistet sei! “Wenn ich als Privatmann Schulden anhäufe, die so hoch sind wie mein Haus, Auto, Boot,… und ich die Zinsen nicht mehr zahlen kann, dann ist alles weg, zwangsversteigert! Diesen Vergleich hat man aber schnell aus der Diskussion ausgeblendet. Ich frage mich, warum rechnet man im öffentlichen Haushalt anders als privat? Ganz einfach, weil wir Bürger und die nächsten Generationen die Zeche teuer bezahlen!!!
> Die ganze Veranstaltung hat mir bis zum Verlassen des Saales gezeigt, dass es sich um einen über Jahrzehnte organisierten Raubzug zu Plünderung des Prvateigentums der Bürger handelt, der über den doppischen Haushalt und die damit verbundene Buchführung rechtlich abgesichert ist. Nur wer die Zahlenwerke und Gesetze richtig beherrscht, der ist in der Lage geschickt zu manipulieren und zu verstehen wie der Hase läuft. Die breite Masse der Stadtparlamentarier ist mit dieser Thematik absolut überfordert! Dies trifft mit Sicherheit auch auf einen großen Teil der Abgeordneten im Hessischen Landtag zu!
> Die Aussage, dass die Baugesellschaft sozialen, bezahlbaren Wohnraum schaffe ist schlicht gelogen! Die sozial schwachen Menschen werden aus ihren Wohnungen in der Französischen Allee geschmissen, die Gebäude abgerissen und die Grundstücke an Investoren verschachert. Andere Gebäude gammeln langsam vor sich hin und warten auf das gleiche Schicksal! Man fühlt sich in die sechziger und siebziger Jahre der Hausbesetzerszene zurückversetzt aber dieses Mal sind es nicht Grundstücksspekulanten, sondern die Stadt selbst!
> Dann werden hochpreisige Mietwohnungen und Eigentumswohnungen geschaffen. Dies alles auch noch mit meinen Steuergeldern. Ich bin selbst Vermieter und erfahre über diesen Weg Konkurenz durch die Stadt.
> Es geht um das schnelle Geld und darum die Bilanz zu schönen, so dass man dieses Spiel noch lange weiter treiben kann!
> Dann noch Grundsteuererhöhung und  und  und…
> Bodenrichtwert, tatsächlicher Verkaufserlös,… aber die Grunderwerbsteuer wird nach den Bodenrichtwerten berechnet. Das ist alles ein riesiger Betrug und bei diesen vielen Bauaktivitäten lässt die Immobilienblase von Amerika und Spanien grüßen, denn die wird unter Mitwirkung vom Gesetzgeber, Kommunaler Finnanzaufsicht und Rechnungshof geschürt und entgegen den Erkenntnissen der Vergangenheit lügt man sich und der Bevölkerung in die Tasche! Damit wird die Pleite nur hinausgezögert und die absehbare Pleite wird um so schlimmer. Wir werden diesen Wahnsinn alle bezahlen und am schlimsten betroffen werden die jungen Menschen sein!
> Ich könnte noch weiter schreiben, aber Sie sind der Zeitungsmann und einer der wenigen kritischen Journalisten. Machen Sie bitte weiter so, denn wir haben in Hanau einen riesigen Sumpf, und die Menschen müssen aufgeklärt werden! Vielleicht konnte ich Ihnen mit meinen Interpretationen die eine oder andere Anregung geben, dann hätte sich die vergeudete Zeit für diese Sitzung doch noch gelohnt!
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Helmut Reichel

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09.02.2014

Manfred Gburek in “Warum die Vermögensabgabe eine Zeitbombe ist”

Aus:  http://goldseiten.de/artikel/196419–Warum-die-Vermoegensabgabe-eine-Zeitbombe-ist.html

“Zum Schluss noch einige Bemerkungen zu Immobilien, hier speziell Wohnimmobilien: Die Politik zielt darauf ab, selbst genutzte Häuser und Eigentumswohnungen von der Vermögensabgabe auszunehmen, nicht dagegen vermiete Objekte. So wird es dann wohl auch kommen. Darüber dürfte es erhebliche Auseinandersetzungen bis hin zu Verfassungsbeschwerden geben. Und Letztere werden sich häufen, sobald feststeht, dass die Vermögensabgabe rückwirkend eingeführt wird, damit nicht so viele Immobilieneigentümer vorzeitig die Konsequenzen ziehen. Nachdem die Rückwirkung aus Anlass der gekürzten Spekulationsfrist für vermieteten Wohnraum bereits zum Teil stattgefunden hat, werden die Richter an den Finanzgerichten bis hin zum Bundesfinanzhof und zum Bundesverfassungsgericht dieser Spur folgen. Arme Eigentümer vermieteter Immobilien: Erst die Mietpreisbremse, in Zukunft die Vermögensabgabe, und wegen der Immobilität hilft kein Zollfreilager. Da empfiehlt sich schon der eine oder andere Verkauf, bevor es so weit ist.”

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