Ende der Demokratie = Diktatur

23.11.2010

Mein gestriger Beitrag bei:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/11/22/du-bist-irland-du-bist-englische-bank-du

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Meine Meinung:

Die Vertreter der Bilderberger haben sich im Mai 2010 mit dem Rettungsschirm klar über Recht und Gesetz gestellt, und zwar ohne Not, wobei sie sich jedoch beriefen auf den Grundsatz „Not kennt kein Gebot“. Das war illegal, ein Staatsstreich, der weder den Gesetzen der EU noch dem Willen des deutschen Volkes entsprach.

Da klare Rechtsnormen ignoriert werden, weil sie dem politisch gewollten Faktischen widersprechen, befinden wir uns in einem quasi-diktatorischen Staat, unabhängig davon was irgendein Gericht irgendwann dazu einmal sophistisch ausführen sollte.

Der Mai 2010 war deswegen die endgültige Zäsur unseres Wohlstands, den unsere Politiker und Beamten nicht verteidigt haben. Die Deutschen haben jetzt neben ihrer ewigen politischen Schuld eine nicht verdiente höchst reale ökonomische Schuld, die sie immer weiter nach unten ziehen wird.
22.11.10 @ 20:48

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6835-die-transferunion-falle

#68 Jürgen Kremser 2010-11-23 10:39

23.11.2010

Das Ende unserer Demokratie ist gekommen. Die ganze Zeit konnte man sagen: Die Regierung täuscht uns nur und manipuliert uns, hält sich aber- im großen und ganzen – an die Gesetze. Jetzt verstößt sie aber auch gegen die Gesetze, die sie uns versprochen hat, den EU-Vertrag und das Verbot der Transferzahlungen, durch welche unser Wohlstand abgesichert werden sollten.

Damit ist unser Wohlstand endgültig zu Ende, und wir müssen die Zeche bzw. Zinsen für andere zahlen.

Innenpolitisch betrachtet hat sich die Regierung als Diktatur entlarvt.

Man beruhige sich nicht mit dem Gang zum Gericht, wie dies die 5 Professoren unternahmen. In vergleichbaren Fällen haben die Gerichte aus politischen Gründen immer die Probleme auf ewig vertagt. So etwa im Falle des Königs von Kalifornien Sutter, dem große Teil Kaliforniens gehörten und der ewig vor dem Supreme Court für sein unbestreitbares Recht kämpfte. Oder der Prozeß gegen Lord Cleve, der fürchterliche Grausamkeiten bei der Eroberung Indiens beging, aber weil er die Größe Großbritanniens erweitert hatte, sich zwanzig Jahre lang hinzog, bis er verstorben war. Man lese die Biographie von Thomas Babington Macaulay.

Weiter:

gruenguertel.kremser.info/…/

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Aus:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14840

Frank Meyer: In dem Zusammenhang stellt sich die Frage – auf welchem Weg Europa ist – und wo das Ziel letztendlich liegt.

Professor Hankel: Europa hat andere und höhere Werte als den Euro. Europa steht für Demokratie, Freiheit und Marktwirtschaft. Diese Werte werden durch die Europolitik in Frage gestellt. Mit dem Euro kommen wir in eine Situation, in der die Währung wichtiger ist als ihr Inhalt. Mit dem Euro bekommen wir eben keine Stabilität. Und mit der Transferunion verletzen wir die Gesetze der Marktwirtschaft. Die Stützungsmaßnahmen für den Euro führen dazu, dass wir in Europa, ja wie soll ich sagen, eine Art Zwangssystem bekommen. Die Euroorgane verfügen über die Köpfe des Parlaments und über die Köpfe der Wünsche der Bürgers. Über die Marktgesetze hinweg finanzieren wir ein System, was letztlich als System von Schuldenmachern und von Staaten ist, die eine unseriöse Politik betreiben. Es findet eine Anpassung der stabilen Länder an die instabilen Länder statt. Das kann doch nicht hingenommen werden!

Frank Meyer: Was hat die deutsche Regierung eigentlich noch zu entscheiden?

Professor Hankel: Genau das ist das Problem! Europa, so wie es sich jetzt entwickelt, verlässt den Boden der Demokratie, denn Demokratie findet zu Hause in den nationalen Parlamenten statt. Es kann nicht angehen, dass eine Funktionärselite aus Europa sich über das Selbstbestimmungsrecht der Völker hinwegsetzt. Ich weiß nicht, was die deutsche Regierung reitet, sich einem solchen Regime zu unterwerfen (Anmerkung Jürgen Kremser:  die Bilderberger!!!), aber das Verfassungsgericht hat immerhin in seinem letzten Maastricht-Urteil klar festgelegt, dass jeder Schritt über den Lissabon-Vertrag hinaus erstens illegal ist und zweitens nur gemacht werden kann, wenn die Verfassung geändert wird oder wenn ein Volksentscheid vorliegt. Die Rettungsschirme, die für konkursbedrohte Staaten erwogen werden, gehen eindeutig über den Lissabon-Vertrag hinaus. Deswegen bin ich auch recht zuversichtlich, dass wir ein Urteil des Verfassungsgerichts kriegen, was Grenzen setzt.

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03.12.2010

Die Frage, wo das ehrlich verdiente Gold unserer Väter geblieben ist, ist auch eine Frage, die eine ehrliche Meinung verdient hat.  Es ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß wir in keiner echten Demokratie leben;  denn 3446 Tonnen bedeuten bezogen pro Kopf der 80 Millionen Einwohner immerhin 43,1 Gramm Gold, also ca. 1 ½ Unzen.   Dieses Gold könnten wir im Ernstfall einer Papiergeld-Finanzkrise ganz gut gebrauchen, um unsere lebensnotwendigen Güter an Öl und Nahrungsmitteln zu beziehen.

Es zeigt wieder einmal wie rücksichtlos unsere Politiker und Staatsbeamten unnötige Risiken zu unserern Lasten eingehen.  Vermutlich wurde das Gold entweder den Großbanken zu Swaps oder an den IWF für Griechenland oder Irland verpfändet.

Das von David Morgan prophezeite Ende der Entwertung des Silbers zur Papiergeld-Illusionierung des Publikums, könnte sich jetzt auch an unserem weiteren vernichteten Gold-Eigentum wiederholen.

Der Spaß mit der Demokratie hört auf, sobald die Grundfesten der herrschenden Klasse gefährdet sind.  Heute wurde WikiLeaks.org bzw. WikiLeaks.org abgeschaltet.  Sobald die Meinungsfreiheit in Wahrheit ausartet, heißt es, die Wahrheit sei eine Beleidigung und dann ist damit Schluß, am besten in Verbindung mit einem Vergewaltigungsvorwurf.

Deswegen muß sich was tun, sowohl im Hinblick auf die Demokratie als auch im Hinblick auf den Feminismus und das Emanzentum.

Deshalb zu:  http://www.mmnews.de/index.php/gold/6900-wo-ist-unser-gold

#16 Jürgen Kremser 2010-12-03 04:44

De Gaulle hat sich immer Tonne für Tonne Gold nach Paris bringen lassen, weil er so vernünftig war zu meinen, daß Eigentum nur besteht, wenn man es im eigenen Keller hat. Nixon mußte deswegen den Ausgleich der negativen Außenhandelsbil anz durch Gold aufheben. De Gaulle wollte gerade verhindern, daß Europa durch ungedeckte Papiergelddolla rs aufgekauft wird.

Die deutschen Satrapen des amerikanischen Imperiums haben gegen ihren Eid – zum Wohl des deutschen Volkes zu wirken – verstoßen und versuchen nun aus Gold Gold-ähnliche Surrogate zu machen.

Auch Gordon Brown wurde gezwungen gegen das Wohl des britischen Volkes zu handeln und dessen Gold zum preislich ungünstigsten Zeitpunkt zu verscherbeln.

Welche soziale Probleme in einem vorsätzlich verarmten Lande entstehen, können wir gerade jetzt in Großbritannien sehen.

Davon sind wir auch nicht mehr weit entfernt.

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03.12.2010

Probleme der Demokratie:

„Diktaturen, aber auch Revolutionen haben die Eigenart, sich schleichend und fast unbemerkt zu entwickeln. Das Faktum, das wir zur Zeit erleben, ist eben dass es alleine die Finanzpolitik ist, die bestimmend für die Demokratie geworden ist, und nicht mehr das Wohl des Bürgers als ganzes.“

http://tandemvipera.blogspot.com/search/label/Finanzkrise

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Aus:  http://www.goldseitenblog.com/heiko_schrang/index.php/Tagesgespraech-Schrang/warum-ist-wikileaks-so-gefaehrlich-fuer#

Kommentar from: Willi [Besucher]

Hallo Herr Schrang!

Excellenter Beitrag; Gott sei Dank haben wir noch Leute wie Sie. Es ist doch klar warum
der Wikileaks-Chef verfolgt wird.Das Tun der Banker und Politiker hat immer die gleiche Qualität; deshalb brauchen wir auch Leute wie Sie und Olaf Henkel, die bereit sind noch Wahrheiten auszusprechen.

Als ich den Focus von Montag las, hat es mich fast umgehauen. Noch nie in meinen 58 Jahren habe ich in diesem Land gelesen, daß ein hoch angesehener Mann in diesem Lande die amtierende Bundesregierung mit samt ihrer Chefin des Putsches, der Untreue und des Betruges bezichtigt. Respekt, es gibt tatsächlich noch Männer in diesem Land.
02.12.10 @ 16:19

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03.12.2010

Dr. Dietmar Siebholz in:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14955

„Was aber sicher gesagt werden kann, ist, dass die Entscheidungen unserer Regierung ein klarer Rechtsbruch ist. Wir wurden nicht zu Maastricht und schon gar nicht zu Lissabon gefragt, aber dafür bekamen wir ja die Beruhigungspille der Maastrichter Verträge. Die sind nun gebrochen.“

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