Geldhandel/Spekulation

02.01.2012

Der sog. Luftwucher:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=YdbTs-WLhtA#!

30.12.2011

Die Diskussion über das Wesen des Geldes kommt jetzt sogar beim Rundfunk an:

http://www.youtube.com/watch?v=LEwyAZVDvdk&feature=youtu.be

26.12.2011

Man muß darauf achten, daß Aktien auf dem Depot oder Hypotheken/Grundschulden  nicht von der Bank weiter verliehen werden dürfen:

http://www.ifmc-group.de/info-center/banken/156–vorsicht-bei-wertpapierdepots-vertraut-den-banken-nicht

20.12.2011

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9110-krise-mega-schuldenschnitt-als-loesung

# 31 Jürgen Kremser 21. Dezember 2011 – 14:29 0
Ich würde wirklich gerne mal wissen, was im Thalmud, Mischnah (“Unterrichtung”), Seraim (“Saaten”), Schebiith (“Erlaßjahr”) (5. Mose 15, 1 ff.) über den Schuldenerlaß steht. Vielleicht könnten wir da von den zehn Kapiteln etwas für unsere augenblickliche Situation lernen.Erlaßjahr bei YOUTUBE: 5. Mose, Kapitel 15

http://www.youtube.com/watch?v=bhIQOOMkTWk

02.12.2011

Aus:  http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=18039&seite=0

“Zugegeben sind Aktien in dieser papierenen Welt immer noch die beste Wahl inmitten der endlosen Papier-Alternativen, da sie ja ein Stück Realwert eines Unternehmens verbriefen – welches die Krise hoffentlich übersteht. Alle anderen “Wertpapiere”, die nur ein Versprechen darstellen, tragen das derzeit übergrosse Risiko der Schuldnerinsolvenz und Zahlungsunfähigkeit. Doch ist zu bedenken, dass nach der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre von den 30 im Dow Jones Index gelisteten Grossunternehmen gerade mal eines, nämlich General Electric, noch übrig blieb. 29 Konzerne und ihre Aktien fielen der Krise in irgendeiner Weise zum Opfer. Mit der Sicherheit von Aktien und ihrer Wertverbriefung scheint es also auch nicht besonders weit her zu sein, ganz abgesehen von der Tatsache, dass sich dieser Leitindex kaufkraftbereinigt ca. 36 Jahre Zeit liess, um sein Vorkrisen-Niveau wieder zu erreichen. Und dann hatten die Investoren, die 1929 eingestiegen waren, gerade erst Gleichstand erreicht und 36 Jahre hindurch nichts gewonnen. Wie ganz anders sah damals doch die Performance von Gold und Goldminenaktien aus.” Prof. Dr. Hans J. Bocker 30.11.2011 Die Politik arbeitet kräftig daran, daß die kleinen Leute sich in das unsichere Fahrwasser an der Börse einlassen, was auch im Hessischen Rundfunk heftig beworben wurde: http://2011.frankfurter-boersentag.de/ “Der familienfreundlichste Börsentag Deutschlands Der Frankfurter Börsentag! Unter dem Motto “Börse hautnah” findet der familienfreundlichste Börsentag Deutschlands statt. Eine ganztägige Kinderbetreuung ermöglicht es auch Familien, sich in Ruhe von Experten informieren zu lassen! Nähere Informationen zur Kinderbetreuung erhalten Sie vor Ort. Gerne steht das Organisationsteam Ihnen für Fragen zur Verfügung.” http://2011.frankfurter-boersentag.de/index.php?site=schirmherr “Trotz der Krise sind Finanzprodukte für die Kapitalanlage und zur Refinanzierung von Unternehmen und Staaten wichtig und notwendig.”  Und zwar auch wenn erforderlichenfalls die kleinen Leute ihr Geld in den Sand setzen? “Prof. Dr. Luise Hölscher, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen” 30.11.2011 Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8984-zentralbanken-fluten-welt-mit-geld

# 16 Jürgen Kremser 30. November 2011 – 14:47 + 11
“Die Aktienmärkte sprangen darauf in die Höhe”, weil die Aktien immer noch den Nimbus eines Sachwerts haben, wobei sie eigentlich keine Inhaberpapiere mehr zum Präsentieren sind, sondern nur noch digitale Bits und Bytes.

21.11.2011 Von der Propagandafront: http://www.propagandafront.de/191510/gold-silber-zu-schnappchenpreisen-die-papiergeld-kabale-machts-moglich.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+Propagandafront+%28PROPAGANDAFRONT%29 “Zunächst einmal versuchten die Finanzeliten im 19. Jahrhundert, Silber, dem in der Geschichte der Menschheit am meisten verwendeten Geld den Gar auszumachen. Der damalige US-Finanzminister war bezüglich dieser Bestrebungen äußerst erzürnt und erklärte am 21.02.1878 im US-Kongress: „Die Verschwörung, die sich hier und in Europa gebildet zu haben scheint, um zwischen drei Siebtel und der Hälfte allen metallischen Geldes auf der Welt mithilfe von Gesetzgebungen und auf anderem Wege zu zerstören, ist das allergigantischste Verbrechen dieses oder irgendeines anderen Zeitalters. Die Durchführung derartiger Machenschaften brächte am Ende mehr Elend über die menschliche Rasse, als alle Kriege, Pestilenzen und Hungersnöte zusammengenommen, die jemals in der Welt stattfanden.“ Die Intrige glückte.” Lesen Sie mehr über Gold & Silber zu Schnäppchenpreisen – die Papiergeld-Kabale macht´s möglich von www.propagandafront.de 15.11.2011 Guter Kommentar zur Sorge vor der Inflation: http://www.rottmeyer.de/europa-und-die-buchse-der-pandora/ “Aber dass das Geld als solches in diesem Stadium der Krise nichts mehr wert ist, ist in meinen Augen eine gefährliche Einstellung. Ich höre von vielen, die mit der Brechstange versuchen, ihre Sparguthaben in egal welche Sachwerte umzuschichten. Das scheint mir nicht unbedingt klug, denn: Unsere Binnenmärkte werden weiter funktionieren, weil sie müssen. Das Risiko einer unkontrollierten Inflation ist zwar vorhanden, aber noch nicht als Faktum gegeben. Und die Menschen werden – bis auf eine steigende Zahl an Arbeitslosen, klar – weiterhin ihre Gehälter, Renten, Pensionen beziehen, während der Metzger und der Bäcker weiterhin das als Zahlung annehmen, was als Währung vorgesehen ist. Vielleicht steigen die Preise, aber ein Euro wird dennoch grundsätzlich ein Euro bleiben – nur nicht im Außenwert. Aber das tangiert vor allem diejenigen, die monetäre Aktivitäten über die EU-Grenzen hinaus pflegen. Für das ganz normale Leben ist es in meinen Augen jedoch nicht angeraten, voller Furcht für den gesamten Sparbestand Grundstücke, Häuser, Autos, Bilder und Goldmünzen zu kaufen. Erstens, weil deren Wert sinkt, sobald die Nachfrage danach fällt. Und das wird ausgerechnet am Höhepunkt solcher Krisen passieren, weil dann alles und jeder bereits zu jedem Preis dort hinein geflüchtet ist, während der Rest das Geld dafür nicht hat. Und zweitens, weil man sein Brot nicht mit Krügerrands und Rembrandts bezahlen kann. Sicher, es mag sein, dass man auf diese Weise sein Kapital über die Krise retten kann. Aber kurzfristig bringt es nichts … und die Geschichte lehrt, dass die Wiedererlangung vorheriger Werte – vor allem, wenn man in solchen Phasen hysterischer Fluchtbewegungen kauft – sich länger hinziehen kann, als ein Menschenleben dauert. Ich meine, dass es momentan vernünftiger ist, sein Kapital sehr breit zu streuen (auch auf mehrere Banken), ein eigenes Grundstück mit Haus zu haben und vor allem nach Möglichkeit schuldenfrei zu sein. Das wäre meiner Ansicht nach eine durchaus solide Grundausrüstung gegen unberechenbare Entwicklungen.” Mit den besten Grüßen Ihr Ronald Gehrt (Homepage + Schnupperabo System22 von Ronald Gehrt) 11.08.2011 Max Keiser http://rt.com/programs/keiser-report/finance-obama-debt-money/ berichtete heute u. a.: Die Senkung des Ratings der US-Bundesanleihen müßten sich auch auf alle anderen amerikanischen Staatsanleihen, wie Kommunalanleihen bzw. der einzelnen Unionsstaaten, auswirken, weil sie vom Bund gestützt werden.  Dies beträfe auch die Anleihen von J. P. Morgan, die als FED-Mitglied ebenfalls ein Quasi-Staatsunternehmen sei. Die Bank Mellon sei dazu übergegangen für zinslose Sichteinlagen ihrer Kunden eine Gebühr zu nehmen: http://www.bnymellon.com/ Vermutlich sollen die Menschen, die trotz Null-Habenzinsen ihr Geld auf  sicheren Konten geparkt haben gezwungen werden ihr Geld in riskante Anleihegeschäften zu investieren. Die Frage sei, wie das umlaufende Papiergeld (“monopoly money”) wierder verschwinden könnte.  Er schlug vor, das Papiergeld gegen Gold abzuwerten, und zwar ca. 25000 Dollar Papiergeld gegen eine Unze Gold. Peter Schiff http://www.schiffradio.com/ hält die Lösung des Papiergeldproblems für unausweichlich, führte aber aus, der genaue Abwertungssatz hänge noch von der verfügbaren Goldmenge zusammen, deren Höhe bzw. Verbleib allerdings unklar sei. 08.08.2011 Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/8316-ezb-kauft-italien-und-spanien

# 37 JK 8. August 2011 – 07:00 0
08.08.2011 Die Aufgaben des Geldes sind hauptsächlich derer zwei: Die Arbeitsteilung zu ermöglichen als Zirkulationsmittel und als Wertaufbewahrungsmittel. Spätestens seit gestern kann man das Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten. Daß der Umerziehungsrundfunk, die Beamten und Politiker die Bevölkerung darüber nicht informieren, ist wieder einmal eine ihrer grenzenlosen Gemeinheiten, die ganz nebenbei auch zeigt, daß sie im Innern ihres Herzens undemokratisch sind. Wie es jetzt weitergeht, hängt ganz davon ab, wie schnell diese Erkenntnis durch die Bevölkerung dringt. Die Wirtschaft kann zunächst dadurch angespornt werden, weil sich die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigern wird.

##################### Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/8316-ezb-kauft-italien-und-spanien

# 53 JK 8. August 2011 – 09:41 0
Sorry: Der Kommentar Nr. 52 stammt von Jürgen Kremser.
# 52 8. August 2011 – 09:39 0
Von der Einziehung der Goldmünzen im August 1914 dauerte es 9 Jahre bis zum vollständigen Zusammenbruch der Reichsmark im Oktober 1923. So lange gelang es damals der Politikerkaste den Zusammenbruch zu verschleiern! Heute hat sie mit dem Umerziehungsrundfunk ein noch viel besseres Manipulationsintrument!Alfred Manes schrieb 1922 in Staatsbankrotte S. 71: “Es gibt wohl weder einen Theoretiker noch einen Praktiker des öffentlichen Kredits, der vor Kriegsausbruch es für möglich gehalten hätte, ähnlich hohe Summen in so verhältnismäßig leichter und glatter Form mehr als vier Jahre hindurch aufzubringen. Vielmehr haben die angesehensten Finanzleute aller Länder voller Überzeugung ein schnelles Kriegsende schon wegen der von ihnen durchaus zutreffend vermuteten Unmöglichkeit, einen langen Krieg zu bezahlen, vorausgesagt. Wenn sie sich hierin getäuscht haben, in ihren Ratschlägen also von unzutreffenden Voraussetzungen ausgegangen sind, so kann sie hierfür kein Tadel treffen. Denn sie durften und mußten annehmen, daß die verantwortlichen Staatsmänner den Krieg nicht ohne Rücksicht auf die Finanzen der Länder führen, daß sie ihn vielmehr in dem Zeitpunkt abbrechen würden, indem es klar wurde, daß der Weltkrieg nicht nur für die Besiegten, sondern auch für die Sieger oder wenigstens für viele von ihnen den Bankrott zur Folge haben mußte.” Diese Situation haben wir heute. Die EZB hat im Mai 2010 in verantwortungsloser Weise begonnen die Staatsanleihen Griechenlands zu kaufen. Wir gehen jetzt in quälender Agonie über mehrere Jahre dem entsetzlichen Ende entgegen, wobei man später sagen wird: “Soviel Verantwortungslosigkeit haben wir nicht für möglich gehalten!” Die bewußt dummgehaltene Bevölkerung war 1919 und 1920 sogar noch der Meinung, daß sie reicher würde, weil sie immer mehr Geld hatte!

07.08.2011 Vision einer Apokalypse:  Am Tag als der Dollar starb … http://www.youtube.com/watch?v=f-HNNWd1NYc&feature=player_embedded ####################### Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/boerse/8311-db-crash-wahrscheinlich

# 20 JK 7. August 2011 – 10:08 + 2
Die ganzen Finanzprobleme können eventuell gelöst werden, wenn das überschüssige Geld der kleinen Leute, angelegt in Aktien, von den Banken in einer Hausse vor dem Aktiencrash eingesammelt werden kann. Dadurch könnnen die Banken die fallierenden Staatsanleihen aus Aktiengewinnen ausgleichen. Zunächst wurden die Kurse unter tatkräftiger Hilfe der Massenmedien, insbesondere auch des Umerziehungsrundfunks, hochgejubelt und jetzt beginnt wieder einmal die Höllenfahrt nach unten. Weltweit wurden in der letzten Woche so angeblich wieder 2,5 Billionen Dollar umverteilt, hauptsächlich von unten nach oben. Als es in Deutschland noch Volkswirtschaftslehre statt Economics gab und in verständlichem Deutsch geschrieben wurde, hat Werner Sombart die Zusammenhänge erläutert: Am 03.01.2011 in: gruenguertel.kremser.info… Hier der Kommentar von Werner Sombart von 1913 aus seiner „Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert“, S. 198 – 200:

Siehe letzte Seite 18.07.2011

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/8211-ifo-sinn-griencheland-pleite

Kremser, Jürgen18. Juli 2011 – 12:20+11 Wenn eine Bank einen Spekulationsverlust erleidet, und als dieser erweist sich auch rückwirkend der Kauf von Staatsanleihen Griechenlands, so besteht die Frage für die Staatslenker doch immer: Wer muß die Verluste tragen? Die Entscheidung der Staatsbeamten, der Bank durch vorübergehendes Darlehen den Konkurs zu ersparen, bedeutet doch immer, – da die Bank sie natürlich auch nicht selbst tragen will oder kann, – daß die Staatsbeamten der Bank gestatten, das mehr oder weniger ahnungslose Publikum zu bewuchern. Das halte ich für falsch, weil die Bank zwar gerettet wird, ihr jedoch dadurch gestattet wird, eine Fülle von privaten Existenzen notwendigerweise anschließend zu ruinieren, d. h. eine Kette von weiteren sozialen und juristischen Verwicklungen geschaffen wird. Ökonomisch sinnvoller und moralisch anständiger wäre gewesen, die Bank durch einen Konkurs abzuwickeln.

Kremser, Jürgen18. Juli 2011 – 11:07+14

Es hatte gar keinen Zweck den Banken im Mai 2010 wegen Griechenland zu helfen; denn diese werden immer wieder dasselbe tun, solange sie nicht bestraft werden. Das hat auch Jesus durch ein schönes Gleichnis dargelegt:

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matthäus18,15

www.bibleserver.com…

Matthäus 18, 22 “23 Darum gleicht das Himmelreich einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Und als er anfing abzurechnen, wurde einer vor ihn gebracht, der war ihm zehntausend Zentner Silber schuldig. 25 Da er’s nun nicht bezahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen. 26 Da fiel ihm der Knecht zu Füßen und flehte ihn an und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 27 Da hatte der Herr Erbarmen mit diesem Knecht und ließ ihn frei und die Schuld erließ er ihm auch. 28 Da ging dieser Knecht hinaus und traf einen seiner Mitknechte, der war ihm hundert Silbergroschen schuldig; und er packte und würgte ihn und sprach: Bezahle, was du mir schuldig bist! 29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Hab Geduld mit mir; ich will dir’s bezahlen. 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. 31 Als aber seine Mitknechte das sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten bei ihrem Herrn alles vor, was sich begeben hatte. 32 Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich gebeten hast; 33 hättest du dich da nicht auch erbarmen sollen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er ihm schuldig war.”

12.07.2011 5. Mose, Kapitel 15 http://www.youtube.com/watch?v=bhIQOOMkTWk 01.07.2011 Aus:  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2011/06/28/schulz-und-eu-bonds-frueher-sassen-verbr Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] “Diesmal geht es nicht nur um Geld- und Vermögensverluste oder um Verarmung. Es riecht nach politischen Wirren, ja sogar nach Revolution.“ Beim Ausbruch der Euro-Krise war ich überrascht, daß dieselben Finanz-Protagonisten, wie Soros usw., die die Schaffung des Euros befürwortet hatten, offensichtlich auch zu denjenigen gehören, die ihn jetzt in Schwierigkeiten bringen und sicher auch einen großen Einfluß bei den Ratingagenturen ausüben. Man sollte nicht ganz aus den Augen verlieren, daß ein Gläubiger bei der Vergabe eines Kredits auch politische Ziele haben kann und ein Darlehen vergibt, um den Schuldner vorsätzlich zu berauben. So müssen jetzt die Griechen unter den ungünstigsten Voraussetzungen ihre Häfen und sonstige Infrastruktur verkaufen. Unter der Voraussetzung, daß der eigene Staat ihn in jeder Hinsicht unterstützt, kann ein Gläubiger durchaus solche Risiken eingehen. Wegen der Forderungen einer einzigen französischen Bank intervenierte Napoleon III. 1864 in Mexiko und besetzte das Land: http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_I._%28Mexiko%29 „Benito Juárez hatte die Zahlungen der 82 Mio. US-Dollar Schulden, die von den Europäern gefordert wurden, für zwei Jahre eingestellt.“ Ebenso verhalf die Schuldenpolitik Ismail Paschas 1878 den Briten zum Protektorat über Ägypten: http://de.wikipedia.org/wiki/Ismail_Pascha „Die gesamten Entwicklungen ließen Ägypten tief in die Schuld der europäischen Großmächte geraten und das nutzten jene, um Konzessionen von Ismail herauszupressen. … “ „Zum finanziellen Ruin Ägyptens führte vor allem die Beteiligung an den Baukosten des Sueskanals. Schließlich expandierten die Schulden unter Ismail Paschas so, dass der Staat 1878 nicht mehr im Stande war, seinen Gläubigern die Zinsen zu bezahlen. Aus Staatsschulden von 3 Millionen Pfund Sterling bei seinem Amtsantritt als Vizekönig waren inzwischen 100 Millionen Pfund Sterling geworden. Schon 1875 war Ägypten faktisch bankrott. Die Besitzer der Anleihen wurden unruhig. Ismail musste unter anderem seinen Bestand an Sueskanalaktien an Großbritannien verkaufen. Am 24. November 1875 wechselten 176.602 Aktien für 3.976.582 Pfund Sterling den Besitzer. Im Folgejahr richteten Frankreich und Großbritannien eine Kontrollkommission für die zerrütteten ägyptischen Finanzen ein.“ In ähnlicher Weise kreditierten die Banken der „neutralen“ USA im Ersten Weltkrieg drei Jahre vor deren Kriegseintritt ungeheure Waffenlieferungen an die Westmächte im Kampf gegen das Deutsche Reich in der richtigen Einschätzung, daß es schon gelingen werde, die USA in den Krieg gegen uns zu treiben. 30.06.11 @ 20:05 08.06.2011 Henrik Enderlein will an der Hertie School of Governance in Berlin die politische Ökonomie neu beleben. Sein Fachgebiet: der Staatsbankrott. http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/krisen-doktor-erklaert-den-staatsbankrott-467707/ „Zu sehr, sagt der 38-Jährige, hätten sich die Wirtschaftswissenschaften in den Siebziger- und Achtzigerjahren mathematisiert, von der Lebenswirklichkeit entfernt – und der Politik nichts mehr zu sagen.“ ############################## 27.05.2011 Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7875-usa-der-countdown-laeuft #9 Jürgen Kremser 2011-05-27 09:00 27.05.2011 Die Besonderheit des Problems, das jetzt auf uns zukommt, ist, daß man später nicht mehr die Ursachen verstehen und erinnern wird. Die Ursache der französischen Revolution war ein Staatsbankrott, demzufolge die Illuminaten Napoleon auf den Thron hoben; der Erste Weltkrieg hatte als Ursache den zu erwartenden Staatsbankrott Rußlands,wie er dann auch tatsächlich 1917 eintrat. Ein kleines soziales Erdbeben rankt sich von 1612 – 1616 um die freie Reichsstadt Frankfurt am Main, damals ca. 25.000 Einwohner, deren Rat mehr als 9 Tonnen Gold verschuldet war, was seinerzeit etwa einer Jahresproduktio n entsprach. Vgl. Fettmilch-Aufstand: de.wikipedia.org/…/… Schon damals waren unsere beschnittenen Mitbürger, seinerzeit noch als Ausländer geltend, heftig mitbeteiligt. 18.02.2011 Warum bin ich gegen Aktienspekulationen durch Deutsche? Wie Werner Sombart darlegte, war die Aktienspekulation schon immer problematisch. „Die Hausse dient also in ihrem Effekte recht eigentlich dazu, die Taschen des „Publikums“ von Zeit zu Zeit (jedesmal wenn sie eben sich wieder gefüllt haben) zu leeren und einen beträchtlichen Teil des Volksvermögens den wohlhabenderen Kreisen zuzuführen.“ Dies gilt aber heute um so mehr als ökonomische Auswirkungen auf der ganzen Welt sich auswirken können, seien es politische Veränderungen, wie jetzt in Arabien, Wetter wie Trockenheit in Rußland im vergangenen Jahr, Naturkatastrophen wie ein Tsunami oder das Aufbrechen des Andreas-Spalte in Kalifornien usw. Dies bedeutet für den Aktienbesitzer permanente Aufmerksamkeit und Suche nach Information und dafür sind die Deutschen einerseits nicht geschaffen und außerdem auch nicht organisiert.  Sie sollten dies den sich im Vorteil befindenden Juden überlassen. Warum? Die Juden bilden in (fast) allen Staaten der Welt eine Parallelgesellschaft, und zwar schon seit dem Altertum.  Dies ist beispielweise zu erkennen an dem Ausrottungsplan des Haman im Buch Ester, Kapitel 3.  Daraus ist zu erkennen, daß die Juden schon in allen 127 Provinzen den Großkönigs Artaxerxes vertreten waren:  (Artaxerxes im Buch Ester ist vermutlich Xerxes I. 486-465 vor Christi Geburt.) http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/einheitsuebersetzung/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/ester%203/anzeige/context/#iv

Artaxerxes befiehlt, das jüdische Volk auszurotten

„12 Am dreizehnten Tag des ersten Monats wurden die Schreiber des Königs gerufen. Man schrieb an die Satrapen des Königs, die Statthalter der einzelnen Provinzen und die Fürsten aller Völker der einzelnen Provinzen in ihrer eigenen Schrift und Sprache alles genau so, wie es Haman befohlen hatte. Der Erlass war im Namen des Königs Artaxerxes geschrieben und mit dem Siegelring des Königs gesiegelt. 13 Durch Eilboten sandte man das Schreiben an alle königlichen Provinzen (mit dem Befehl): Man solle alle Juden, Jung und Alt, auch Kinder und Frauen, am gleichen Tag, dem dreizehnten Tag im zwölften Monat, dem Monat Adar, erschlagen, ermorden und ausrotten und ihren Besitz plündern. 13a Hier ist eine Abschrift des Briefes: Der Großkönig Artaxerxes schreibt den Statthaltern der hundertsiebenundzwanzig Provinzen von Indien bis Kusch und den untergeordneten Behörden: 13b Als Herrscher über viele Völker und Gebieter über die ganze Welt habe ich beschlossen – nicht aus überheblicher Willkür, sondern in meinem allzeit bewiesenen Streben nach Milde und Güte -, meinen Untertanen in jeder Hinsicht ein ruhiges Leben zu sichern, die Entwicklung des Reiches zu fördern, es bis an die Grenzen mit guten Straßen zu versehen und allen Menschen wieder den ersehnten Frieden zu schenken. 13c Als ich meine Ratgeber fragte, wie das erreicht werden könnte, hat Haman, der sich bei uns durch seine Besonnenheit hervorgetan und seine unwandelbare edle Gesinnung und feste Treue unter Beweis gestellt hat und der im Reich den zweithöchsten Rang innehat, 13d uns darauf hingewiesen, dass sich ein bestimmtes heimtückisches Volk unter alle Nationen der Erde gemischt habe, das durch seine Gesetze zu jedem anderen Volk in Gegensatz stehe. Es missachte ununterbrochen die Anordnungen unserer Könige, sodass die Verwaltung des ganzen Reiches beeinträchtigt ist, obwohl sie von uns ausgezeichnet geleitet wird. 13e So sind wir zu der Ansicht gelangt, dass dieses Volk als einziges sich gegen alle Menschen ohne Ausnahme feindselig verhält, nach absonderlichen und befremdlichen Gesetzen lebt und sich gegen die Interessen unseres Landes stellt und die schlimmsten Verbrechen begeht, sodass im Reich keine geordneten Verhältnisse eintreten können. 13f Darum ordnen wir an: Alle, die euch Haman, der Leiter der Staatskanzlei, unser zweiter Vater, in seinem Brief näher beschrieben hat, sollen am vierzehnten Tag des Monats Adar des laufenden Jahres samt ihren Frauen und Kindern ohne Gnade und Erbarmen durch das Schwert ihrer Feinde radikal ausgerottet werden. 13g So werden diese seit jeher feindseligen Menschen an einem einzigen Tag eines gewaltsamen Todes sterben und in die Unterwelt hinabfahren, unser Land aber wird sich in Zukunft einer beständigen und ungestörten Ruhe erfreuen. 14 In jede einzelne Provinz wurde eine Abschrift des Erlasses geschickt, und dieser wurde als Gesetz veröffentlicht, damit alle Völker für diesen Tag bereit seien.“ Die Juden leben in der Diaspora in Gemeinden unter der Leitung ihrer Rabbiner, die nicht nur religiöse Aufgaben haben, sondern auch die völkische und ökonomische Erhaltung ihrer Gemeinden obliegen.  Bereits im Altertum waren seit jeher Juden stark in Ägypten vertreten. Aus:  http://www.imperium-romanum.info/wiki/index.php?title=Alexandria#Die_Juden_Alexandrias „Die alexandrinische Gemeinde wuchs zur größten und bedeutenden jüdischen Gemeinde der hellenistisch-römischen Welt und übertraf alte Zentren wie Jerusalem bei weitem.“ In Alexandria wurde sogar das Alte Testament, die hebräische Bibel, ins Griechische übersetzt von 70 Männern, deswegen die Septuaginta. In  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1072 habe ich dargelegt, daß es schon dem Kanzler Napoleons bemerkenswert war, daß Juden bereits damals in China lebten: „Meinen Lesern stelle ich die interessanten Memoiren des Etienne Denis Pasquier vor, Kanzler des großen Napoleon, der bei dem Großen Synedrium bzw. Sanhedrin 1806 beteiligt war. Bemerkenswert bei der heutigen Bedeutung von China scheint mir die folgende Bemerkung auf S. 33 zu sein: „Mehrere Abgeordnete begaben sich am nächsten Morgen zu mir, versicherten mich in überschwänglichen Worten ihre Dankbarkeit und erklärten schließlich, vor Ablauf von sechs Monaten würde es keinen ihrer Glaubensbrüder geben, bis ins ferne China hinein, der nicht wüßte, welchen Dank alle Juden mir für meine Bemühungen um ihr Wohl schuldeten. Diese Versicherung ist mir stets bemerkenswert erschienen, denn sie beweist, welche engen Beziehungen zwischen den über die ganze Erde verstreuten Glieder des jüdischen Volkes bestehen.““ http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Pasquier_Sanhedrin_1806.pdf Es ist klar, daß ein kontinentaleuropäisches Volk wie die Deutschen mit eng begrenzter Weltgeschichte, die in ihren Schulen sogar nicht mehr gelehrt wird, und Denkweise, eher technisch als ökonomisch begabt, sich nicht mit einem Volk messen kann und deswegen Geschäfte mit ihm möglichst vermeiden sollte, das seit 2500 Jahren weltweit in Diasporen in Parallelgesellschaften lebt und miteinander über ihre Rabbis eng verzahnt ist. 09.01.2011 Die Bedeutung von Fehlinformationen für den Handel mit Wertpapieren am Beispiel des Nathan Rothschild, der vermutlich auch hauptsächlich andere Kinder Israels geschädigt hat. Überlegt Euch mal, ob er diesen Manipulationen gewachsen seid, bevor Ihr Euer sauer verdientes Geld in den Wertpiermarkt investiert!!! „Ein interessantes und geschichtliches Beispiel für die Schätzung von Neuigkeiten ist in der Laufbahn Nathan Rothschilds zu finden.  Dieser hatte alle seine Pläne auf der Annahme aufgebaut, daß der damals auf Elba verbannte Kaiser Napoleon endgültig aus den europäischen politischen Geschäften ausgeschaltet bliebe.  Napoleon kehrte wider Erwarten zurück und in den hundert Tagen seiner Regierung im Jahre 1815 schien das ganze Finanzgebäude Rothschilds einstürzen zu müssen.  Fieberhaft unterstützte der Finanzmann Preußen und England, und als die Schlacht von Waterloo herankam, war niemand mehr am Ausgang beteiligt als er.  Er war ein Mann, der dem Anblick von Blut scheute, persönlich ein Feigling, und jedes Zeichen von Gewalttätigkeit warf ihn um;  aber sein Interesse an der Schlacht, von der sein Schicksal und sein Vermögen abhing, war so übermächtig, daß er nach Belgien eilte, dem britischen Heere folgte und, als die Schlacht begann, sich in einem kugelsicheren Schlupfwinkel bei Hougemont versteckte, von wo er den ganzen Tag dem Auf und Nieder der Schlacht folgte.  Gerade als Napoleon den letzten verzweifelten Angriff machte, stand Rothschilds Urteil fest.  Er sagte später, daß er in diesem Augenblick ausrief:  „Das Haus Rothschild hat die Schlacht gewonnen.“  Er eilte vom Schlachtfeld, ritt in höchster Eile nach Brüssel, ohne dem neugierigen Volk, dem er unterwegs begegnete, ein Wort zu sagen.  Er mietete ein Pferd zu höchstem Preis und galoppierte nach Ostende.  Hier raste ein heftiger Sturm, und kein Schiffer wollte die Überfahrt nach England wagen.  Rothschild selbst, sonst jede Gefahr scheuend, vergaß bei dem Ausblick auf den Wertpapier-Markt seine Angst.  Er bot 500, 800, schließlich 1000 Francs dem, der ihn übersetzen wollte.  Niemand wagte es.  Endlich erbot sich ein Seemann, es zu versuchen, wenn Rothschild seiner Frau 2000 Francs auf die Hand zahlte.  Halbtot erreichten die beiden die englische Küste, aber ohne Pause bestellte Rothschild Eilpost und eilte nach London.  Peitsche und Sporen wurden auf dieser Fahrt nicht gespart.  Damals gab es keine Telegraphen und Eil-Verbindungen.  England war in Aufregung, ungünstige Gerüchte liefen um.  Am Morgen des 20. Juni 1815, als Nathan Rothschild an seinem gewöhnlichen Platze in der Börse erschien, wußte England nichts von dem, was er wußte.  Er war bleich und zusammengebrochen.  Sein Aussehen verleitete andere Börsenbesucher zu dem Glauben, daß er von der Front schlechte Nachrichten empfangen hätte.  Dann sah man wie er ruhig seine Wertpapiere verkaufte.  Wie – Rothschild gab ab? Die Kurse stürzten, eine wahre Panik ergriff die Jobber, der Markt wurde mit Staatsanleihen überschwemmt – and alles, was angeboten wurde, kauften Rothschilds Agenten auf!  So ging es am 20. und auch noch am 21 Juni.  Bei Geschäftsschluß am zweiten Tage waren Rothschilds Truhen mit Wertpieren vollgestopft.  Am Abend kam ein Kurier in London mit der Nachricht an, daß Wellington gesiegt hatte und Napoleon auf der Flucht war.  Aber Nathan Rothschild hatte 40 Millionen (Gold-)Mark eingeheimst, und die Leute, von denen er gekauft hatte, waren um ebenso viel ärmer – alles die Folge einer Neuigkeit!“ ################################ 03.01.2011 Geldhandel/Spekulation ist nichts für Deutsche;  dafür wurde uns keine Verheißung bestimmt.  Für die Juden gilt aber (5. Mose 15, 6): http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/quelle/bibel/bibelstelle/5.mose%2015/cache/805f72b735b4a1f4e471b31ac5e5f921/ „6 Denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir zugesagt hat. Dann wirst du vielen Völkern leihen, doch du wirst von niemand borgen; du wirst über viele Völker herrschen, doch über dich wird niemand herrschen.“ Wie nachteilig die Aktien-Spekulationswut für Deutsche ist, konnte man an der letzten Telekom-Zuteilung sehen, als die Aktie unter staatlichem frenetischen Jubel auf über 100 DM hochgejubelt wurde und sich seitdem bei ca. 1/5 dahindümpelt. Aus:  http://www.focus.de/finanzen/news/telekom-aktie-milliarden-fieber_aid_159786.html „DIE POLIT-VÄTER DER T-AKTIE CHR. SCHWARZ-SCHILLING: Der Ex-Minister hat die Chance erkannt THEO WAIGEL: Der Finanzminister will Geld in die Kassen spülen WOLFGANG BÖTSCH: Der Postminister schuf die Voraussetzungen“ Milliardengrab T-Aktie:  http://www.wiwo.de/finanzen/milliardengrab-t-aktie-271761/ ############################ Jeder muß selbst entscheiden, ob er die derzeitig laufende Aktien-Hausse als Spekulation auf die Hyperinflation interpretiert oder als das Bemühen ansieht, die Taschen der ärmeren zulasten der reicheren zu füllen, wie denn Sombart erläutert: Hier der Kommentar von Werner Sombart von 1913 aus seiner „Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert“, S. 198 – 200: „Eher kann man Perioden mit mehr oder weniger spekulativen Neigungen unterscheiden.  In Zeiten der Hausse wird namentlich auch in den Kreisen des sogenannten „Publikums“ die Lust am Differenzgewinn größer sein, und die Geschäfte in Wertpapieren werden sich mehren, die lediglich auf diesen abzielen.  Es ist dieses eine volkswirtschaftliche sehr bedeutsame Erscheinung, weil sie wiederum von großem Einfluß auf die Verteilung des Nationaleinkommens ist.  Man wird wohl mit einiger Sicherheit behaupten können, daß die Kauflust der großen Masse zunimmt, wie die Kurse steigen.  Ich glaube, daß namentlich bei Industrie- und ähnlichen Papieren die Erwerbung solcher Werte seitens „kleinerer Leute“ erst recht einsetzt, wenn die Kurse schon anfangen imaginäre zu sein.  Die potenteren Geldbesitzer, insbesondere die großen Geschäftshäuser pflegen dann ihre Effekten abzustoßen.  Sie ziehen sich zurück, nachdem sie ihr Schäfchen ins Trockene gebracht haben, und wälzen das gesteigerte Risiko auf schwächere Schultern ab.  Kommt dann der unvermeidliche Kursrückgang, so werden vom Verluste natürlich nur die letzten Käufer getroffen, deren an sich schon geringes Vermögen nun eine empfindliche Schmälerung erfährt.  Die Hausse dient also in ihrem Effekte recht eigentlich dazu, die Taschen des „Publikums“ von Zeit zu Zeit (jedesmal wenn sie eben sich wieder gefüllt haben) zu leeren und einen beträchtlichen Teil des Volksvermögens den wohlhabenderen Kreisen zuzuführen.“ Welche fatalen Effekte diese absolut unselige unfruchtbare Gier in der – von Politik,  Massenmedien und Banken – angeheizte Spekulationswut hervorbringt, schreibt er auf S. 200: „Wer einmal von Bank und Börse genossen hat, ist für alle Zeit zum Handwerker verdorben.  Das ist der allgemeine Eindruck.“ Die Hauptschuld an dieser fatalen Entwicklung trägt der öffentlich-rechtliche Rundfunk, da das Fernsehen kurz vor den Hauptnachrichten die Börsennachrichten einführte, um das unwissende Publikum gehörig einzuheizen.