Obstinfos

12.04.2011

Aus:   http://www.mmnews.de/index.php/etc/7645-amygdalin-und-laetril-vitamin-b-17-als-mittel-gegen-krebs

Zur Verwendung von Amygdalin gegen Krebs:

#14 Jürgen Kremser 2011-04-12 08:52

Die Sache werde ich einmal näher untersuchen. Meine drei Aprikosen haben alle gut angesetzt: Bergeron, Ambrosia und Ungarische Beste. Das Problem ist nur, ob sie die Nachtfröste in den kommenden Tagen überstehen. Leider sterben schon wieder ziemlich viele Triebe ab, lassen die Blätter hängen. Entweder Monilia Spitzendürre oder Valsa usw.

01.02.2011

Anfrage beim Regierungspräsidium wegen Marssonina juglandis

From: Jürgen Kremser

To: katja.bastian@rpgi.hessen.de

Cc: michael.fischbach@rpgi.hessen.de

Sent: Monday, January 31, 2011 6:22 PM

Subject: Warndienstmitteilungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Jahren erhalte ich Ihre Warnmitteilungen.  Ich möchte mich heute an Sie mit folgender Frage wenden:

Ich habe mehrere Walnußbäume, die im letzten Jahr stark unter Marssonina juglandis litten. Zur Zeit lese ich die Blätter auf, um den Befall in diesem Jahr einzudämmen.  Anschließend wollte ich die verbliebenen Blätter auf dem Boden noch einmal spritzen.  Bitte teilen Sie mir mit, ob ich dazu Fulguran benutzen kann, da Sie Fulguran für die Pfirsiche in ihrer letzten Warnmitteilung empfohlen haben.

Gruß,

Jürgen Kremser

Daraufhin erhielt ich die prompte Antwort:

From: Michael.Fischbach@rpgi.hessen.de

To: j@kremser.info

Sent: Tuesday, February 01, 2011 2:53 PM

Subject: AW: Warndienstmitteilungen

Sehr geehrter Herr Kremser,

Die Marssonina-Blattfleckenkrankheit ist die weltweit bedeutendste pilzliche Erkrankung der Walnuss. Sie tritt verstärkt in nassen Sommern auf. Der Pilz überwintert in Falllaub. Dort werden im Frühjahr Fruchtkörper gebildet, aus denen im Frühjahr Sporen ausgeschleudert werden, die bei ausreichender Blattnässedauer die jungen, sich entwickelnden Blätter infizieren. Um diesen Infektionszyklus zu unterbrechen, gilt es das Falllaub sorgfältig zu entfernen.

Eine Kupferbehandlung auf das Falllaub bringt in Bezug auf die Marssonina überhaupt nichts. Die überwinternden Pilzstadien in den Blättern können hierdurch nicht abgetötet werden. Das Kupfer bewirkt nur, dass die schon so kaum verrottenden Nussblätter sich noch schlechter zersetzen und so die Pilzstrukturen innerhalb der Blätter quasi zusätzlich konserviert werden.

Eine Kupferbehandlung des Baumes könnte, wenn zeitlich gut zu den Regenperioden terminiert, eine Wirkung gegen die Blattfleckenkrankheit erzielen. Die verschiedenen Kupferpräparate sind für eine solche Behandlung jedoch nicht ausgewiesen. Zudem ist die Terminierung schwierig und eine ausreichende Benetzung der Bäume ist ab einer gewissen Baumhöhe nicht mehr möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Michael Fischbach

Regierungspräsidium Gießen

Dezernat 51.4 – Pflanzenschutzdienst

Schanzenfeldstr. 8

D-35578 Wetzlar

25.01.2011

Da ich eine Warnmitteilung vom 17.01.2011 der unten angegebenen Dienststelle erhalten habe, daß jetzt jederzeit die Pfirsiche gegen Kräuselkrankheit gespritzt werden könnten, habe ich ein kg Funguran gekauft.  Dies ist ein Kupfermittel, das schon die Römer für ihre Weinreben benutzt haben, aber in Deutschland sinnigerweise kaum noch zu erhalten ist, obwohl ich es früher immer verwendet habe.  In Teneriffa habe ich es häufig als Werbung an den Bananenplantagen gesehen, jetzt ist es bei uns kaum noch zu erhalten.

Meine Bezugsquelle ist nunmehr:

Heinrichs Agrar GbR
Layenmühle 1
55218 Ingelheim
www.heinrichs-agrar.de

info@heinrichs-agrar.de
Tel. 061321819

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Für 25 Euro pro Jahr kann man die Warndienstmeldungen in Hessen bestellen. Leider kann ich sie hier nicht veröffentlichen, weil die Mitarbeiter der Behörde auch ihre Abonnentenzahlen nachweisen müssen.

From: katja.bastian@rpgi.hessen.de
To:
j@kremser.info
Sent:
Wednesday, September 08, 2010 9:08 AM
Subject:
AW: Referenznummer: 1007365149954566

Sehr geehrter Herr Kremser,

danke für Ihre Mitteilung.

Zu Ihrer Anfrage bezüglich der Veröffentlichung des Warndienstes in Ihrem Forum kann ich Ihnen leider keine positive Antwort geben.

Da der Bestand der Warndienste auch von den Abonnentenzahlen abhängig ist, hat der PSD an der Verteilung seiner Infos durch Dritte kein Interesse. Wir würden uns aber natürlich sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Forum einen Hinweis geben würden, dass man beim Regierungspräsidium Gießen – Pflanzenschutzdienst Hessen – entsprechende Warndienste abonnieren kann.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Fischbach

Regierungspräsidium Gießen

- Pflanzenschutzdienst Hessen -

Schanzenfeldstr. 8, 35578 Wetzlar

Tel.: 06 41/3 03-52 12

Fax: 06 41/3 03-51 05

Email: michael.fischbach@rpgi.hessen.de

Internet: http:/www.rp-giessen.de