Probleme mit Wolfram B.

24.03.2011

Sehr geehrter Herr B.,

als ich Ihnen vor ca. 1 ½ Jahren meinen Garten mit Gartenhütte für Ihre Tiere zu Verfügung stellte, ging ich davon aus, daß Sie Interesse an gesunder Ernährung haben und deswegen gerne in einem Garten arbeiten.  So versicherten Sie, daß Sie für den Grünen-Vertreter S. in H. gearbeitet haben, seinen Bio-Laden in H. kennten, den Garten Ihrer Mutter in E. pflegen und 25 kg Haferflocken von einem Bauern bezögen usw.

Ich war deswegen entsetzt feststellen zu müssen, wie Sie mein Eigentum im vergangenen Jahr vollkommen verwahrlosen ließen.  Sie haben mein Gartengelände nicht bearbeitet, sondern haben es nur benutzt um Ihre B…n zu langern.  Das ganze Gelände sieht wie eine einzige Müllkippe aus.  Meine Zinkwannen und die große Wassertonne waren voller Wasser, so daß sie in dem zurückliegenden strengen Winter größtem Eisdruck ausgesetzt waren.  Mitten auf dem Gelände lag ein Fenster mit herausgebrochenen Glasscheiben, deren Herkunft ich mir nicht erklären kann.  Auf dem Boden lagen rote Stofffetzen eines Teppichstücks.  Die Nachbarn haben einen 2 m hohen Zaun errichtet, um sich von Ihnen abzugrenzen.  Ich habe deswegen gestern begonnen den Gartenanteil selbst wieder aufzuräumen.

Bitten bringen Sie alle Ihre B…n bis zum 31. März in den Vorraum der Hütte, damit ich den hinteren Garten wieder fräsen und nutzen kann.  Da ich für den Garten ca. 20000 Euro bezahlt habe und mir von Ihnen keinerlei Nutzen zuteil wurde, entziehe ich Ihnen hiermit den hinteren Gartenanteil und werde ihn anderweitig nutzen.

Gestern haben Sie mir zwei Stühle zurückgestellt:  Den Holzstuhl haben Sie in der Feuchtigkeit stehen lassen, so daß der Sitz wellig geworden ist, den Plastikstuhl haben sie mir nach einjähriger unerlaubter Nutzung total verdreckt zurückgegeben.  Wie gut sehen die von Ihnen nicht entwendeten anderen Palstikstühle noch aus!

Als ich im vergangen Frühjahr Ihre Tiere hätte gebrauchen können, hatten Sie diese sinnigerweise angeblich zu einem Kleingärtner nach Höchst gebracht.  Mir hatten Sie immer versichert, meine Liegenschaft wäre für sie nur eine Zwischenlösung, weil meine Hütte zu klein wäre.  Sie würden sich weiter um die Hütte in Louisa bemühen und stünden mit dem Assistenten der Umweltdezernentin diesbezüglich in Verbindung.  Was ist aus Ihren Bemühungen geworden?

Bitte bemühen Sie sich um einen anderweitigen endgültigen Verbleib Ihrer Tiere.  Am besten wäre es, wenn Sie sich mit Herrn K. versöhnen und mit ihm und seiner Mitarbeiterin gemeinsam ihrem Hobby nachgehen.

Bitte antworten Sie schriftlich an die eMail des Impressums und nicht telefonisch.   Sollten Ihre Ausführungen Unwahrheiten enthalten,  behalte ich mir vor den mit Ihnen geführten eMail-Verkehr hier zu veröffentlichen.

Hochachtungsvoll,

Jürgen Kremser