Haram esch-Scherif

16.02.2011

Die Juden beabsichtigen ihren Tempel in Jerusalem wieder zu bauen, was nur durch Abbau der heiligsten Stätte der Moselms möglich ist.  Denn die Himmelfahrt Mohammed soll in Jerusalem erfolgt sein:

http://www.limburg-limburg.de/index.php?go=news&id=2768

„Der islamische Glaube geht von der Himmelfahrt des Propheten Mohammeds zum Ende seines irdischen Lebens aus. Teilweise wird die Szene prächtig ausgeschmückt: Auf einem feurigen Ross sei der Prophet von Jerusalem gen Himmel geritten. Im Felsendom in Jerusalem wird Besucherinnen und Besuchern der Hufabdruck des Pferdes gezeigt. Aber auch andere Versionen der Himmelfahrt Mohammeds finden sich in der islamischen Tradition.“

Die Beschädigung der muslimischen Stätten könnte fürchterliche Emotionen weltweit hervorrufen, weit mehr als die Mohammed-Karikaturen, und zwar gerade auch in Deutschland.

So verursachte nur ein Besuch von Ariel Scharon auf dem Haram esch-Scherif am 28. September 2000 bereits die Intifada.

Ich kann deswegen niemand mehr empfehlen in muslimische Länder zu reisen, denn es ist nicht ausgeschlossen, daß ein Massaker an der Ungläubigen nach Art der Sizilianischen Vesper stattfinden wird, falls die heiligen Stätten des Islam zertört werden.

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Der SWR2 hat heute das Vorhaben ausführlich geschildert:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/der-dritte-tempel-von-jerusalem/-/id=660374/nid=660374/did=7465988/fe14s9/index.html

Text in:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=7465990/property=download/nid=660374/carots/swr2-wissen-20110216.pdf

Sicherheitshalber noch einmal doppelt, falls zwischenzeitlich  die interessante Regie der Geräuschkulisse gelöscht wird:

swr2-wissen-Felsendom

SWR2 Wissen:  Der dritte Tempel von Jerusalem

Nationalreligiöse Israelis wollen den heiligen Berg zurückerobern

Von Sebastian Engelbrecht

 

Sie nennen sich “Tempelberg-Gläubigenbewegung”, “Tempelinstitut” oder “Bewegung für den Aufbau des Heiligtums”. Ihr Ziel: Sie wollen eines der größten Bauwerke der Antike wieder errichten, den Tempel von Jerusalem – eine Kopie des Heiligtums, das Herodes der Große erbauen ließ und das 70 nach Christus von den Römern zerstört wurde. Es wäre nach dem salomonischen und dem herodianischen Heiligtum der dritte Tempel von Jerusalem. Die nationalreligiösen Bewegungen fordern, Israel müsse die Araber vom Tempelberg in Jerusalem, aus dem Felsendom und aus der Al-Aqsa-Moschee vertreiben. Nur so sei die zionistische Eroberung vollkommen.

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Erläuterungen dazu im Brockhaus 1894:

Jerusalem (lat. und griech. Hierosolyma, hebräisch Jeruschalem, Jeruschalajim;  auf Keilinschriften Ursalimmu, d. h. Wohnung des Friedens;  arabisch El-Kuds):

„Die Perle von Jerusalem ist der Haram esch-Scherif, „das vornehme Heiligtum“, im Osten der Stadt.  Diese im Norden von hohen Gebäuden im Westen, Süden und Osten von hohen Mauern umschlossene Fläche (1552 m) entspricht dem alten Tempelplatz und trägt auf einer erhöhten Plattform in der Mitte den vom Chalifen Abdulmelik (685 – 705) mit Hilfe christlicher Architekten aufgeführte Prachtbau  des Felsendoms (arab. Kubbet es-Sachra), den man früher fälschlich Omarmoschee nannte.  Zwei Umgänge in Form eines Achtecks umschließen den inneren Rundbau, der als eine Kuppel von 30 m Höhe und 20 m Durchmesser den heiligen „Felsen“ (es-Sachra) überwölbt.  Dieser ist eine um etwa 1-2 m aus dem Boden des Baues hervorragende, 17,7 m lange und 13,5 m breite ziemlich unebene Felsplatte, an die sich eine große Anzahl heiliger Sagen knüpft.  Das Innere des Gebäudes zieren prächtige Glasmosaiken, das Äußere schöne Fayence- und Marmorplatten.  Aus dem AltenTestament ist er nicht bekannt, sondern erst aus der jüdischen Tradition (Targum und Talmud);  es ist daher ungewiß, auf welche Stelle des jüdischen Tempels man ihn beziehen soll, ob auf den Brandopferaltar oder auf die Stätte der Bundeslade.  Am Südrande des Haram esch-Scherif erhebt sich die Moschee el-Aksa, d. h. der entfernteste Betort (von Mekka-Medina aus gerechnet, als die Araber Damaskus noch nicht besaßen), ein siebenschiffiger Hallenbau, ebenfalls von Abdulmelik erbaut.  Unter den arabischen Bauten sind noch der Gerichtshof, el Mehkeme, an der westlichen Außenseite des Haram, aus der Türkenzeit das Armenhaus (et-Tekje) zu erwähnen, von den Christen gewöhnlich Helenaspital genannt.“

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Denkwürdigkeiten der Reichskanzlers Bernhard von Bülow, Band 1

Die Reise des Kaisers in den Orient

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Der Besuch des Kaisers Wilhelm II in Jersualem und die Probleme mit der Zionisten-Deputation, geleitet von Dr. Theodor Herzl:

Am 29. Oktober (1898) ritten wir in Jerusalem ein. Der Augenblick des Einzugs ist durch ein Gemälde festgehalten worden, leider von einem sehr mittelmäßigen Künstler, Hermann Knackfuß, der uns auf der Orientreise begleitete und durch seine albernen Vorträge über Kunst und Natur allen Mitreisenden auf die Nerven ging. Vor dem Tor, durch das wir einzogen, wollte eine Deputation von Zionisten eine Ansprache an den Kaiser richten. An ihrer Spitze stand Dr. Theodor Herzl, ein geistreicher, von heiligem Eifer für die Sache des Zionismus erfüllter Wiener Publizist. Er war Kaiser Wilhelm durch den Großherzog von Baden vorgestellt worden.  Wilhelm II. war anfänglich Feuer und Flamme für die zionistische Idee, weil er auf diese Weise sein Land von vielen ihm nicht besonders sympathischen Elementen zu befreien hoffte.  Als ihm aber der damalige türkische Botschafter in Berlin, der uns auf unserer Orientreise begleitete, klargemacht hatte, daß der Sultan vom Zionismus und von einem unabhängigen jüdischen Reich nichts wissen wollte, ließ er die zionistische Sache fallen und weigerte sich ihre Vertreter in Zion zu empfangen. Am gleichen Tage wurde zuerst die Grabeskirche besucht, wo leider seit langem das Osterfest entweiht zu werden pflegte durch blutige Schlägereien zwischen orientalisch-orthodoxen Mönchen und römisch-katholischen Franziskanern, die nur mit Mühe von den türkischen Zapties, einen Bambusstock in der Hand, beigelegt wurden.

05.03.2011

Theodor Herzls Ansprache an den deutschen Kaiser Wilhelm II. am 2.11. 1898 beim Einzug in Jerusalem:

„Ew. Kaiserliche und Königliche Majestät! Allergnädigster Kaiser und Herr!

Niemandes Rechte oder fromme Empfindungen bedroht unser Gedanke (aus dem eine langbegehrte Versöhnung weht).  Wir verstehen und achten die Pietät aller Konfessionen für den Boden, auf dem ja auch der Glaube unserer Väter erwuchs.“

Herzl_Theodor_1898

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Die Sehnsucht der Juden nach Jerusalem

Ferndinand Gregorovius: „Der Ghetto und die Juden in Rom“ aus dem Jahr 1853:

Gregorovius_Rom__Juden

Er berichtet, daß die Juden, die in Rom seit den Tagen des Pompeius lebten, niemals unter dem Titus-Bogen durchgehen, in dem die Siegestrophäen aus dem Tempel in Jerusalem abgebildet sind: „Im Durchgangsbogen , durch welchen nie ein Jude gehen wird, sieht man die im Siegeszuge aufgeführten Tempelgeräte.“

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Glückel von Hameln (1646 – 1724):

“Gott möge sich in seiner Gnade bald über uns erbarmen und uns seinen Messias senden, daß wir ihm mit frommem Herzen dienen und unsre Gebete wieder in unserm Heiligtum in Jerusalem verrichten können.  Amen.”

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Psalm 137

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/ps137/anzeige/context/#iv

Klage der Gefangenen zu Babel (Babylon) wegen des Verlust von Jerusalem

137 1 An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten,

wenn wir an Zion gedachten.
2 Unsere Harfen hängten wir

an die Weiden dort im Lande.
3 Denn die uns gefangen hielten,

hießen uns dort singen
und in unserm Heulen fröhlich sein:

»Singet uns ein Lied von Zion!«
4 Wie könnten wir des HERRN Lied singen

in fremdem Lande?
5 Vergesse ich dich, Jerusalem,

so verdorre meine Rechte.
6 Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben,

wenn ich deiner nicht gedenke,
wenn ich nicht lasse Jerusalem

meine höchste Freude sein.
7 HERR, vergiss den Söhnen Edom nicht, /
was sie sagten am Tage Jerusalems:

»Reißt nieder, reißt nieder bis auf den Grund!«
8 Tochter Babel, du Verwüsterin,

wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan hast!
9 Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt

und sie am Felsen zerschmettert!

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Über die Jebusiter in Jerusalem

http://de.wikipedia.org/wiki/Jebusiter

Nach dem Pentateuch sind die Jebusiter eines der von JHWH zur Vernichtung durch die Israeliten vorgesehenen Völker:

Wenn dich der HERR, dein Gott, ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hethiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du, und wenn sie der HERR, dein Gott, vor dir dahingibt, dass du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. (5. Buch Moses 7) (Dtn 7,1 EU)

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David erobert Jerusalem

2. Samuel 5, 6 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/2.Sam%205/cache/67556de8a487402fb07d8c5915f0343e/

6 Und der König zog mit seinen Männern vor Jerusalem gegen die Jebusiter, die im Lande wohnten. Sie aber sprachen zu David: Du wirst nicht hier hereinkommen, sondern Blinde und Lahme werden dich abwehren. Damit meinten sie, dass David nicht dort hineinkommen könnte. 7 David aber eroberte die Burg Zion; das ist Davids Stadt.

8 Da sprach David an diesem Tage: Wer die Jebusiter schlägt und durch den Schacht hinaufsteigt und die Lahmen und Blinden erschlägt, die David verhasst sind, der soll Hauptmann und Oberster sein. Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, zuerst hinauf und wurde Hauptmann. Daher spricht man: Lass keinen Blinden und Lahmen ins Haus! 9 So wohnte David auf der Burg und nannte sie »Stadt Davids«. Und David baute ringsumher, vom Millo an nach innen zu. 10 Und Davids Macht nahm immer mehr zu, und der HERR, der Gott Zebaoth, war mit ihm.

11 Und Hiram, der König von Tyrus, sandte Boten zu David mit Zedernholz, dazu Zimmerleute und Steinmetzen, dass sie David ein Haus bauten. 12 Und David erkannte, dass der HERR ihn zum König über Israel bestätigt und sein Königtum erhöht hatte um seines Volkes Israel willen.

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Davids bekommt die Verheißung des Messias, als er willens ist einen Tempel zu bauen

2. Samuel 7

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/2.Sam%207/cache/a8a8bb56e58b9bdf529b13ef1f433e12/

Gottes Verheißung für David und sein Königtum

7 1 Als nun der König in seinem Hause saß und der HERR ihm Ruhe gegeben hatte vor allen seinen Feinden umher, 2 sprach er zu dem Propheten Nathan: Sieh doch, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade Gottes wohnt unter Zeltdecken. 3 Nathan sprach zu dem König: Wohlan, alles, was in deinem Herzen ist, das tu, denn der HERR ist mit dir.

4 In der Nacht aber kam das Wort des HERRN zu Nathan: 5 Geh hin und sage zu meinem Knecht David: So spricht der HERR: Solltest du mir ein Haus bauen, dass ich darin wohne? 6 Habe ich doch in keinem Hause gewohnt seit dem Tag, da ich die Israeliten aus Ägypten führte, bis auf diesen Tag, sondern ich bin umhergezogen in einem Zelt als Wohnung. 7 Habe ich die ganze Zeit, als ich mit den Israeliten umherzog, je geredet zu einem der Richter Israels, denen ich befohlen hatte, mein Volk Israel zu weiden, und gesagt: Warum baut ihr mir nicht ein Zedernhaus?

8 Darum sollst du nun so zu meinem Knechte David sagen: So spricht der HERR Zebaoth: Ich habe dich genommen von den Schafhürden, damit du Fürst über mein Volk Israel sein sollst, 9 und bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet; und ich will dir einen großen Namen machen gleich dem Namen der Großen auf Erden. 10 Und ich will meinem Volk Israel eine Stätte geben und will es pflanzen, dass es dort wohne und sich nicht mehr ängstigen müsse und die Kinder der Bosheit es nicht mehr bedrängen. Und wie vormals, 11 seit der Zeit, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe, will ich dir Ruhe geben vor allen deinen Feinden.

Und der HERR verkündigt dir, dass der HERR dir ein Haus bauen will. 12 Wenn nun deine Zeit um ist und du dich zu deinen Vätern schlafen legst, will ich dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommen wird; dem will ich sein Königtum bestätigen. 13 Der soll meinem Namen ein Haus bauen, und ich will seinen Königsthron bestätigen ewiglich. 14 Ich will sein Vater sein und er soll mein Sohn sein. Wenn er sündigt, will ich ihn mit Menschenruten und mit menschlichen Schlägen strafen; 15 aber meine Gnade soll nicht von ihm weichen, wie ich sie habe weichen lassen von Saul, den ich vor dir weggenommen habe. 16 Aber dein Haus und dein Königtum sollen beständig sein in Ewigkeit vor mir, und dein Thron soll ewiglich bestehen.

17 Als Nathan alle diese Worte und dies Gesicht David gesagt hatte, 18 kam der König David und setzte sich vor dem HERRN nieder und sprach: Wer bin ich, Herr HERR, und was ist mein Haus, dass du mich bis hierher gebracht hast? 19 Aber nun hast du das noch für zu wenig gehalten, Herr HERR, und hast dem Hause deines Knechtes sogar für die ferne Zukunft Zusagen gegeben, und das nach Menschenweise, Herr HERR! 20 Und was soll David noch mehr reden mit dir? Du kennst ja deinen Knecht, Herr HERR! 21 Um deines Wortes willen und nach deinem Herzen hast du alle diese großen Dinge getan, um sie deinem Knecht kundzutun. 22 Darum bist du groß, Herr HERR! Denn es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben. 23 Und wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um dessentwillen Gott hingegangen ist, es zu erlösen, dass es sein Volk sei, und ihm einen Namen zu machen und so große und furchtbare Dinge zu tun, damit du Völker und ihre Götter vertriebest vor deinem Volk, das du dir aus Ägypten erlöst hast? 24 Und du hast dir dein Volk Israel zubereitet, dir zum Volk für ewig, und du, HERR, bist ihr Gott geworden.

25 So bekräftige nun, HERR, Gott, das Wort in Ewigkeit, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, und tu, wie du geredet hast! 26 So wird dein Name groß werden in Ewigkeit, dass man sagen wird: Der HERR Zebaoth ist Gott über Israel, und das Haus deines Knechtes David wird bestehen vor dir. 27 Denn du, HERR Zebaoth, du Gott Israels, hast das Ohr deines Knechts geöffnet und gesagt: Ich will dir ein Haus bauen. Darum hat dein Knecht sich ein Herz gefasst, dass er dies Gebet zu dir gebetet hat. 28 Nun, Herr HERR, du bist Gott und deine Worte sind Wahrheit. Du hast all dies Gute deinem Knecht zugesagt. 29 So fange nun an, zu segnen das Haus deines Knechts, damit es ewiglich vor dir sei; denn du, Herr HERR, hast’s geredet und mit deinem Segen wird deines Knechtes Haus gesegnet sein ewiglich.

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Schlußsatz auf  S. 66:  „Der König der Juden darf kein Spielball seiner Leidenschaften sein, besonders der Sinnlichkeit:  sein Chrakter darf nirgends rohen Trieben Gewalt über seinen Geist geben.  Sinnlichkeit zerstört mehr als alles andere die Fähigkeiten des Geistes und Klarheit des Blickes, lenkt das Denken ab zur ärgsten und rohesten Seite der menschlichen Tätigkeit.

Die Stütze der Menschheit in der Person des obersten Herrschers der Welt aus dem heiligen Geschlecht Davids muß seinem Volke alle persönlichen Neigungen opfern.

Unser oberster Weltherrscher muß von einer beispiellosen Untadelhaftigkeit sein.“

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07.07.2011

Glückel von Hameln (1646 – 1724):

S. 237 Feilchenfeld:  “Zwar hatte der Monat Aw gerade begonnen, bei dessen Eintritt man die Freude verringern soll – daher gab es auch am ersten Abend nur eine geringe Mahlzeit, weil nichts (jener Trauerzeit Entsprechendes) zu bekommen war.”  Dazu die Anmerkung:  “Die neun ersten Tage des Monats Aw bis zu  dem Gedenktage der zweimaligen Zerstörung Jerusalems gelten den gläubigen Israeliten als Trauertage;  besonders ist es ein frommer Brauch sich in dieser Zeit (mit Ausnahme des Sabbats) des Genusses von Fleischspeisen und Wein zu enthalten.”

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Aus:  http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.2136.html

Der charidische Oberrabbiner Josef Scholom Eljaschiv wiederholte Anfang Oktober seinen Appell an alle Juden, den Tempelberg nicht zu betreten. Direkt wandte er sich an Präsident Schimon Peres, den er in diesem Jahr erstmalig in seiner Sukka empfing. Neben dem halachischen Verbot, das heilige Gelände zu betreten, wies Eljaschiv auf die «Provokation gegenüber den Nationen der Welt» hin, die ein solcher Besuch auf dem heiligen Gelände bedeute: «Es könnte zu Blutvergießen kommen, das würde Sünde bedeuten, die zu weiteren Sünden führt.» Peres antwortete ausweichend, dass die Position Eljaschivs als Tora-Gelehrter «Gehör finden» werde.

Orthodoxe Juden betreten den «Berg des Tempels» gemeinhin nicht. Das Gebiet soll erst nach der Weihung des dritten, durch den Messias errichteten Tempels, wieder besucht und genutzt werden dürfen. Übrig geblieben von den monumentalen ersten beiden Tempeln ist heute nur die «Klagemauer». Die Mischna besagt: «Ein Mensch darf den Tempelberg nicht mit seinem Gehstock, seinen Schuhen und seiner Tasche betreten, mit Staub an seinen Füßen, oder ihn als Abkürzung benutzen.» Der Berg ist heilig, das Betreten verboten, um seine rituelle Reinheit zu wahren. Schließlich beherbergte der erste Tempel in seinem Allerheiligsten die Bundeslade und war somit das Symbol der göttlichen Präsenz auf Erden.

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Verschwörungstheorieb zum Tempel Salomons:

http://www.solomonstemple.com/the-temple/

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