Jürgen Kremser

26.08.2012

Heute nachmittag Spaziergang in Okriftel von der ehemaligen Zellulosefabrik des Philipp Offenheimer bis zum Schwarzbach.  In der Langgasse 14 steht ein schöner Mammutbaum, der noch einiges Potential hat, die dahinter stehende Villa zu übertreffen.  Sämtliche Bäume am Mainufer haben eine Nummer, es handelt sich aber um keine besonders wertvollen Bäume:  hauptsächliche Pappeln und Roßkastanien.

25.08.2012

Abendessen im Anglerheim Nied:  Cevapcici mit gespritztem Apfelwein.  Soritza ist in Rente gegangen.  Dort auch Frank S. mit seiner Frau begegnet.  Ununterbrochen ergoß sich ein Wasserstrom aus einer Fontäne, um den Teich mit Sauerstoff anzureichern.  Es war ganz interessant die zahlreichen dicken Spinnen, die beim Sonnenuntergang an der Terrasse über uns hoch und herunter liefen.  Die Terrasse am Altarm ist nach wie romantisch mit Wasservögeln und Nutrias.

12.08.2012

Kaffeetrinken bei Leonhard Jonas, dessen 65. Hochzeitstag im Sossenheimer Wochenblatt am  9. August  ausführlich dargestellt wurde.

11.08.2012

Den Gartenzaun auf 2 Meter erhöht wegen unglaublichem andauerndem Diebstahl in Sossenheim.

10.08.2012

Der Ortslandwirt von Sossenheim hat mir vier große schwere Eisenstangen  zur Verfügung gestellt, um die Grenzsteine des Schreiber-Grundstücks zu markieren.  Meine kleineren hatte er zuvor entfernt, weil er befürchtete, daß die Reifen der Traktoren bei der Heuernte beschädigt werden könnten.  Mit dem Erdbohrer also 50 cm tiefe Löcher gebohrt und Eisenstangen gesetzt.  Ab 16 Uhr Kaffeetrinken bei Günter und Roswitha.  Sie fahren nächste Woche für ein paar Tage an den Königsee.

05.08.2012

Spaziergang in Kronberg.  Parken in der Schmiedebergerstraße, von dort in die beiden Obstanlagen, die zu Ehren des Pfarrers Christ erbaut wurden, entlang der Einzäunung der Pferdeanlage von Linsenhoff. Schließlich Kaffeetrinken und Kuchen beim Herberth.  Die Obst-Versuchsanlagen sind wirklich sehr gut, informiert über unbekannte Obstsorten und würde eventuell ermöglichen ein Reiser für eine Veredelung zu bekommen.  Ansprechpartner:  Heiko Fischer, Schmiedebergerstraße 46, 61476 Kronberg, Tel. 06173/1074.

01.08.2012

Beim Dr. Georg Scheuffele ein Rezept abgeholt und dabei Am Ziehgraben zufällig Specker begegnet, dessen Tochter Bianca am Samstag in Hamburg heiratet.  Er hat eine Hüftoperation sehr gut überstanden und macht schon wieder Wanderungen in der Schweiz.  Notker besucht er regelmäßig am Schliersee.  Specker sagt, nicht er sei seinerzeit betrunken nach Hause gebracht worden, vielmehr habe er Kosmas Damian geschleppt.

23.07.2012

Mit Günter und Roswitha in die Schweiz gefahren.  Meine geplante Alp Palfries-Übernachtung war ihnen zu lange.  Statt dessen besichtigten wir bei herrlichem Wetter Lindau und fuhren bis Altstätten, wo wir im Migros Kaffee und Kuchen aßen und mit ganz lieben jungen Schweizerinnen zu tun hatten, die allerliebst Schweizerdeutsch sprachen.  Auch in der Schweiz scheint sich eine Immobilienblase entwickelt zu haben; denn überall wurde viel gebaut!

20.07.2012

Besuch von Günter und Roswitha.

22.07.2012

Teilnahme mit Günter und Roswitha an der Dinkelsbühler Kinderzeche auf der Tribüne bei herrlichem Wetter.  Leider saßen wir zum Schluß unter lauter unwürdigem Politikergesocks, so u. a. auch dem bayrischen Innenminister Joachim Herrmann. Der städtische Herold, der den Festzug anführt,  ist seit mindestens  25 Jahren derselbe und auch älter geworden!

15.07.2012

Erster Festzug der Dinkelsbühler Kinderzeche gesehen.  Die Storche sind noch auf dem alten Rathaus.

02.07.2012

Krankenbesuch im Uni-Krankenhaus wegen Divertikulose bzw. Divertikulitis eines Patienten.

01.07.2012

Mittagessen in Schuch’s Restaurant in Praunheim:  Alt Praunheim 11, 60488 Frankfurt, Tel. 069-761005.  Das Essen war wie immer ausgezeichnet.  Doch hat sich das Degustationsschnitzel (für Senioren) auf 9,90 erhöht im Gegensatz zur Angabe auf der Karte.  Im Vergleich zum “Am Brünnchen” beträgt somit der Aufschlag für zwei Personen genau 7,20 Euro.  Anschließend Marsch mit meinen Krücken bis zur Eschersheimer Brücke, dort Am Weißen Stein in einem stimmungsvollen Cafe guten Mohnkuchen  gegessen, allerdings auch mehr bezahlt als für den Straßenverkauf angegeben!  Die Stadt bzw. AGB baut wieder 72 neue Wohnungen in der Niedwiesenstraße und macht somit definitiv zu Lasten der Privaten den Immobilienmarkt weiter kaputt, während sie die Müllabfuhr pro Wohneinheit gerade von 3,50 auf 5,50 monatlich erhöht hat, um ihnen nur Probleme zu machen!

Beim Schuch muß ich immer an meine Jugend denken, als Klassenkamerad “Specker” uns zur Klassenfeier in das Restaurant seines Onkels Erich lotste und versuchte unseren Lateinlehrer Erich (“Ede”) Pfundtner, dem als Fallschirmspringer eines seiner braunen Augen in Malta beschädigt worden war, unter denTisch zu trinken.  Dieser erkannte allerdings den Anschlag, so daß tatsächlich “Specker” von vier Klassenkameraden, darunter auch Kosmas Damian, johlend nach Hause geschleppt werden mußte.

28.06.2012

Heute habe ich ein Nachtsichtgerät beim Aldi gekauft für 119,- Euro (TEVION Wild-/Überwachungskamera).  Dieses gestattet Videos oder Bilder aufzunehmen und funktioniert auch in der Nacht gut.  Die Videos (.avi) schalten sich allerdings nach ca. 5 Sekunden automatisch ab, so daß Bilder (.jpg) wohl zum Erkennen besser sein dürften.  Allerdings wird nachts ein Fenster kurzfristig rot (LED Infarot-Beleuchtung), so daß es bei schlechter Tarnung von den Dieben spielend leicht geklaut werden kann.  Es muß also sehr hoch, gut getarnt aufgebaut werden.  Man sieht sich dann die Bilder oder Videos über eine USB-Schnittstelle im PC an und kann die Bilder kopieren und die Karte dann wieder löschen.

15.06.2012

Heute ging ein Schreiben meines Jugendfreunds Kosmas Damian ein.  Er heißt zufällig genauso wie das Buch von Frau Wittmann “Kosmas und Damian”.  Er gab mir gute Hinweise zum Finden der Kriminellen im Sossenheimer Unterfeld.  (Seine Urgroßmutter hatte so große Angst, ihre Erben würden sich das Geld für ihren Grabstein sparen, daß sie tatsächlich diesen zu Lebzeiten in ihrem Keller aufbewahrte!)

Mein ältester Sohn hat mir zwei gute Links geschickt, wobei Überwachungsgeräte automatisch aufgrund eines Sensors eine Bewegungsänderung an mein Handy schicken.  Genaueres mag ich hier den potentiellen Dieben nicht mitteilen.

17.07.2012

Heute einen schönen Spaziergang vom Parkplatz am Viktoria-Schwimmbad in Kronberg an der Abbiegung  zum  Bürgelstollen vorbei einen Spaziergang im Taunus gemacht.  Leider meine medizinischen Krücken vergessen, so daß ich nur ca. 2 Stunden laufen konnte.  Der Blick auf die Wohnung meiner Großeltern im Marstall ab Parkplatz Schwimmbaf ist immer allerliebst,

14.06.2012

Die Bienen sind schon wieder zurückgekehrt und mußten von RK erneut eingefangen werden.

12.06.2012

Seit einigen Tagen war schon wieder ein Bienenschwarm an der Stelle, wo WB sein Volk weggebracht hatte.  Da es auch nach einigen Tagen trotz Regen nicht wegflog, habe ich RK heute animiert, es mit seinem Freund Walter aus Schwanheim wieder einzufangen.  Diesem ist es tatsächlich gelungen, allerdings beinhaltete der Bienenschwarm keine Königin und hatte viele Drohnen.  Walter stammt als Krim-Deutscher aus Rußland.  Sein Großv ater hat als Kulag viel zu leiden gehabt.  6 deutsche große Bauernhöfe hatten dort jeweils einen Brunnen, die nach ihrer Verschleppung nach Kasachstan alle nicht mehr gepflegt wurden und verfielen.  Seit seinem 6. Lebensjahr befaßt er sich mit Bienen.

05.06.2012  (Dienstag)

Heute ging ein fürchterlicher Alptraum von mir ein bißchen zu Ende, insofern der Pseudo-Imker WB, der sich vor drei Jahren in meinem Garten eingeschlichen hatte, auszog, nachdem ich monatelang unendlich viele  Mühe hatte ihn los zu werden.  Ich glaube noch niemals in meinem Leben einen derartigen fürchterlichen Menschen erlebt zu haben.

Als ich 1963 in Amerika war, gingen Ruth Ann Schaedler und Margret Ure zu Beerdigung von Kennedy im November in Washington.  Am nächsten Tag berichteten sie mir im Hof der Nutley High School von der Beerdigung.  Margret hatte absolut interessante Leute in Washington kennengelernt, zum Schluß sogar de Gaulle.  Ich fiel aus allen Wolken, bis mich Ruth Ann beiseite nahm und mir sagte, Margret sei ein psychopathischer Lügner.

Genau dies ist WB, was die Erfahrung so fürchterlich und unheimlich macht.  Ich habe ihn sogar noch in einem schlimmeren Verdacht, kann ihn hier aber nicht präzisieren.

Da er in dem hinteren Teil meines Gartens eine fürchterliche Wallachei gemacht hatte, hatte ich ihm zum Ende April gekündigt, und da er seine 5 Bienenvölker im Winter eingehen ließ, aufgefordert diese nicht mehr hinzustellen.  Statt dessen überredete er den Ombudsmann der Goethe-Universität Prof. CW ein Volk wieder hinzustellen.  Als ich dann Mitte Mai anfing seinen Kerschel zum Abschleppen vorzuschleppen, hat er diesen dann wieder insgesamt zurückgeschleppt und wollte seinen Aufenthalt bei mir weiter ertrotzen.  Als ich dann den Garten mit einem schweren Bügelschloß verschloß, fand ich es am nächsten Tag ausgehängt an der Torklinke als Hinweis:  Du kannst mir nichts.  Gerade in dieser Nacht wurde aber auch meine Verstärkerstelle mit einem Grafitti verschmiert!  Meinen Pächter WF hat er dann brutal weggeschoben, um in den Garten zu gehen. Es handelt sich also vermutlich um einen ziemlich kriminellen Menschen, der jedoch sein Wesen sehr geschickt maskiert als eigentümerfreundlich und Bienenliebhaber und immer versucht seine unerlaubten Hausfriedensbrüche heimlich zu begehen, so daß die Schloßöffnungen nicht auffallen.  Mir selbst schrieb er per Mail nach dem ersten Abschließen, ich könne bei ihm mein Schloß wieder abholen.  Tatsächlich war das Schloß manipuliert aber noch verschlossen.

Tatsächlich sind BKS-Schlösser keine Hindernisse mehr, wohl aber vermutlich noch ABUS Protection System XP2;  denn dieses Schloß an meiner Gartenhütte wurde bisher nicht geknackt.  Die Diebe stellten nur durch das aufgebrochen Fenster fest, daß nicht zu holen ist.

Einige Tage später rief er wieder bei mir an und teilte mir mit, er habe jetzt den größten seiner Sachen abgeholt.  Warum nicht alle?  Zweifelsohne will er dies als Begründung nehmen, um immer wieder heimlich mein Grundstück betreten zu können.

02.06.2012

Heute morgen machte ich vor meinem Garten eine frappierende Entdeckung.  Das schwere Bügelschloß, das ich vor 22 Jahren einmal von Thomas Schlimme gekauft hatte, war abgemacht und stand neben der Torklinke, auch das Schloß meines Nachbarn F. war abgemacht und hing geöffnet am Maschendraht seiner Gartentür.  Natürlich habe ich einen Verdacht;  denn mit dieser Maßnahme will mir offensichtlich jemand sagen: “Es nützt Dir nichts Deinen Zaun zu verschließen, ich komme doch hinein.”

Zu diesem Phänomen habe ich folgendes ermittelt:

GS. sagt, es gäbe eine Sammlung von 5 Dietrichen, mit denen man alle BKS-Schlüssel öffnen könne.
MS. sagt, diese Dietriche besäßen nur die Schlüsseldienste, und der Besitz durch Nicht-Schlüsseldienste sei verboten.
HR. sagt, es gäbe einen Rüttler, mit dem man nacheinander die Zacken eines BKS-Schlosses ermitteln könnte.
LJ. sagt, es gäbe ein Paket für 500 Euro, mit der man alle BKS-Schlüssel öffnen könne.

Wie dem auch sei.  Zur Zeit scheinen mehrere Diebesbande ihr Unwesen zu treiben, und eine davon scheint problemlos BKS-Schlösser öffnen zu können.

31.05.2012

Das Sossenheimer Wochenblatt hat meinen Leserbrief wegen der unerhörten Diebstähle im Sossenheimer Unterfeld veröffentlicht:

Sossenheimer Wochenblatt Ausgabe 22-2012

Diesen Leserbrief hatte ich am 28. Mai geschickt.  Gerade in der darauffolgenden Nacht wurde auch bei mir eingebrochen und ein Fenster beschädigt. Den Rasenmäher hatte ich allerdings schon vorher weggebracht, so daß nichts entwendet wurde.  Mein Nachbar Atxy sagte mir jedoch später, einem anderen wäre sogar das Geschirr geklaut worden.  G. wurden die Gartenstühle zusätzlich zu seinem Honda-Rasenmäher und Holda-Generator gestohlen!

Am 29. Mai fuhr ich abends mit dem Auto zum Garten, um das Fahrrad eines eventuellen Diebs mit einem Panzerschloß anzuketten.  Unterwegs begegnete  ich Hans,  der mit seinem Hund auf Überwachungstour war.  Es war alles ruhig.  Vor meinem Garten parkte ein schwarzes Auto mit der Nummer F- L 2005, das möglicherweise drei Jugendlichen gehörte, die auf einer Brücke am Dottenfeldgraben saßen.

Das Nagelbrett zur Bewillkommnung der Diebe vom 29. Mai habe ich am 2. Juni nach Diskussion mit M. wieder entfernt.

Auf eine Strafanzeige bei der Polizei habe ich bisher verzichtet.  Der Polizist in Sossenheim will bei der Strafanzeige immer wissen, wie groß der Schaden ist, um ihn in seiner Schadensstatistik einordnen zu können.  Dabei ist ihm anzumerken, daß er möglichst eine geringe Schadensstatistik erstellen will und sich für solche Bagatellschäden wie Obstdiebstahl und Baumfrevel wenig interessiert.

17.05.2012

Heute haben wir wieder einen Spaziergang auf familiären Wegen gemacht:  Am Park und Ride-Parkplatz des Kronberger Bahnhofs geparkt, dann durch den Viktoriapark bis zum Park Schloßhotel.  Dort die Wohnung meiner Großeltern besichtigt (Marstall), weiter durch den Rosengarten, wo vermutlich mein Großvater Samuel Kremser verunglückt ist und zurück zum Auto, wobei auch fünf große Speierlinge zu sehen waren.  Dann  zum Wald-Cafe Bürgelstollen oberhalb der Kronberger Freibads und auf der Terrasse Kaffee und Kuchen gegessen, wo schon meine Eltern dort gesessen haben dürften und insbesondere mein Vater mit der Hanne Beckel.

13.05.2012

Heute haben wir einen Spaziergang im Taunus gemacht.  Zuerst eine Currybratwurst beim Apfelwein-Herberth im Quellenteich bei wunderbar herrlich heller Sonne und den Kindern beim Spielen und Turnen zugesehen:

http://www.herberth.de/cms/front_content.php?idcat=22

http://www.qype.com/place/173665-Herberth-s-Apfelweingarten-GbR-Kronberg

anschließend durch wunderbare Eßkastanienhaine bis ca. unterhalb Mitte von Mammolshain und dann zum Friedhof Thalerfeld, von dort fast bis zum Ende des Rentbachs, nach Kronberg an der Kirche vorbei, wo meine Eltern 1937 getraut worden waren, Eisessen bei Gio.  am Berliner Platz und dann wieder zurück die Thalerfeldstraße bis zum Krontal und Herberth.

29.04.2012

Heute waren wir bei Frau C…a, der älteren Freundin von Hilde aus Temeschburg.  Frau C…a ist intelligent, spricht sehr artig und ist wunderbar und geschmackvoll eingerichtet.  Ihr Mann ist vor einigen Jahren verstorben an Bauchspeicheldrüsenkrebs, nachdem er zuvor eine Prostataoperation gut überstanden hat.  Frau C..a ist eine Freundin von Ditta, der älteren Stiefschwester von Hilde, letztere wiederum war eine Freundin des Desiderius.

19.01.2012

Gaststättenbesuche in den letzten Wochen:

27.11.2011:  Schuch’s Restaurant, Alt-Praunheim 11, 60488 Frankfurt, Tel. 069-761005, Degustationsschnitzel a 9,90, Bier alkoholfrei 2,80,  gespritzter 1,90

13.01.2012:  Martin war zum 30.  Geburtstag mit den Pfadfindern in der “Speisekammer”, Alt-Heddernheim 41, von der Escherheimer Niddabrücke in die Heddernheimer Landstraße und dann gleich links.

08.01.2012:  Speisegaststätte “Am Brünnchen”, Tel. 069-344443,  Seniorensschnitzel a 6,90, Weißbier alkoholfrei 2,90
15.01.2012:  Winfried Bibo & Sohn, Oberstraße 3, 65399 Kiedrich, Tel. 06123-5513, http://www.wein-bur.de
Weinschorle 2,50,  Senioren-Holzfällersteak 7,80, Senioren-Wildschweinbraten  mit Klößen und Preiselbeeren 9,50.

Manfred macht das Anglerheim Nied erst im März wieder auf!

13.01.2012

Niveauvolle Apelweingaststätten scheinen zu sein:

Schuchs’ Restaurant, Alt-Praunheim 11, 60488 Frankfurt, Tel. 069 – 7682674

Familie Stöckl in Weilrod http://landsteiner-muehle.de/

Andreas Schneider, http://www.obsthof-am-steinberg.de/, Am Steinberg 24, 60347 Frankfurt-Niedererlenbach

09.01.2012

Am 20.03.2010 habe ich folgendes geschrieben:  “Abends sah ich noch eine WDR-Reportage von Tamina Kallert über Teneriffa.  Dabei sah ich wieder den Wanderführer Gregorio Camejo, dessen Markenzeichen der rote Pullover ist.  Mit diesem bin ich mit Christian im August 2002 sowie am 8. April 2003 durch die Masca-Schlucht gewandert.”  Gestern wurde im WDR erneut ein Treffen zwischen  Gregorio und Kamina in Teneriffa gezeigt, vermutlich aufgenommen im Dezember 2011.  Da Frau Kallert wieder schwanger ist, konnte sie die Wanderung zu Fuß auf den Teide und durch die Masca-Schlucht nicht unternehmen.  Gregorio ist unverändert aktiv.  Seine Wanderer unterhält er mit nicht ganz sauberen Witzen über Frauen und Nonnen.  Da er zwei- oder dreimal verheiratet ist, bezeichnete er sich selbst als Kamel, weil er wiederholt geheiratet hat.  Im Masca-Tal hätten sich sehr gut die Sozialisten oder Kommunisten vor Franco verstecken können, zu denen er sich als Bar-Keeper auch zählen düfte.   Vor der Wanderung durch das Masca-Tal haben wir immer bei einem seiner linken Freunde, gleich links am Eingang ins Tal, mit einem Kaffe gestärkt, der allerdings von Jahr zu Jahr erheblich teurer geworden ist.  Er betrachtet sich als Nachkommen der Guanchen, weil er hoch gewachsen sei und dünn.  Die echten Spanier seien klein und dick.  Vom Aussehen und politischer Einstellung her erinnert er mich stark an RP.

06.11.2011

Heute waren wir zum Essen in “Der goldene Wok”:  www.dergoldenewok.de, Tel. 069-38778935, Mainzer Landstr. 793.  Es gibt einen Pauschalpreis für 14,80 Euro fürs beliebige Essen am Buffet.  Es hat uns gut geschmeckt.  Besonders dürften Fischesser auf ihre Kosten kommen.  Überraschend mußten wir dann als ältere Personen am Schluß nur 12,80 Euro pro Person bezahlen als wok65+.

Anschließend sind wir zur Wörthspitze gelaufen.  Es war für den November selten schönes Wetter und alle Menschen waren sehr erfreut und ausgeglichen.

04.11.2011

Dieses Jahr habe ich meine Zwetschen und Äpfel nicht ernten können, weil die Beamten (UNB, Rechtsamt und Verwaltungsgericht) seit Ende Mai pausenlos ihr Trommelfeuer auf mich eröffnet haben.  Vor allen Dingen dürften sie sich geärgert haben, daß mein Rechtsanwalt Anfang Juni eine Grundrechtsklage eingereicht hatte.  Darauf haben sie mit der Pfändung meines Kontos reagiert, nehmen aber keine Stellung zu den Rechtsfragen in den Klagen.  Keine der 6 Klagen ist bisher terminiert worden!

03.11.2011

Heute habe ich eine weitere Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht wegen Flur 39, Flurstück 33.  Es waren 12 Seiten Klage mit zehn Anhängen!

01.11.2011

Heute wurde ich 65 Jahre alt.  Wir haben abends in der Gaststätte “Im Taunus” gegessen in der Schaumburger Straße.  Es ist wieder eine urgemütliche deutsche Gaststätte mit selbst gemachtem Apfelwein.  Am Nachbartisch spielten einige Skat um Geldmünzen.

31.10.2011

Heute wird zum zweiten Mal mein Postbankkonto von den Beamten geplündert, weil ich meine Obstbäume gegen Diebe und Vandalen geschützt habe.  Inzwischen haben sie mich schon um ca. 2600 Euro beraubt.

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=4288

Die Postbank hat mir schon am Freitag telefonisch mitgeteilt, daß ich mich morgen in das unvermeidliche fügen muß.

Es ist sehr lehrreich zu erleben, in welcher Weise die Beamten die Bürger vergewaltigen, und daß es (bisher) auch gar nichts bringt, sich an Gerichte zu wenden, da diese solche Eilanträge ungestört verstreichen lassen.

19.10.2011

Heute war um 12 Uhr die Urnenbeisetzung von Frau Anneliese Wittmann im Eschersheimer Friedhof im kleinen Kreis.  Wie sie in ihrer letztwilligen Verfügung vorgegeben hatte, gingen wir anschließend zum Mittagessen, und zwar in Ortliebs “Scheune” in der Eschersheimer Landstraße 388.

Dabei habe ich etwas erlebt, was wieder einmal zeigt, daß im Leben Zufälle passieren, die wir beim besten Willen nicht berücksichtigen bzw. antizipieren können.  Ich hatte mein Auto vor dem Restaurant geparkt und war gerade beim Nachtisch, als es vor der Tür einen ohrenbetäubenden Schlag gab.   Beim Rauslaufen sah ich, daß ein Mercedes völlig unmotiviert gegen drei Auto geknallt war und der letzte davon, ein VW,  gegen das Heck meines Autos (F – JK 1146) geschoben worden war und vollkommen kaputt gemacht hatte. Also hatte ich ganz unerwartet plötzlich kein Auto mehr;  denn mein 20 Jahre altes Auto hatte zwar mit nur 123000 Kilometer noch einen hohen Nutzwert, aber leider keinen Reparaturwert mehr.

Aus dem fast neuen Mercedes kam weinend eine junge Frau aus Jugoslawien, die vorgab durch das Navi abgelenkt worden zu sein.  Das Ehepaar des VW kam auch aus der “Scheune”.  Ihr VW war fast neu und zwei Tage später wollten sie nach Buenos Aires fliegen.  Der Mann hatte allerdings starke Nerven und aß sein Essen zu Ende.  Es gab jetzt wieder stundenlange Aufregung, eine wahre Potenzierung der Probleme nach der Beerdigung.  Die Polizei hat ihre Aufgaben gut gemacht und kamen gleich vom dritten Revier.  Der Schutzbrief von der HUK-Coburg hat sich sehr bewährt.  Es gab zwar einige Warteschleifen am Anfang beim Anrufen, aber nach einiger Zeit kam der Abschlepp-Meyer und brachte das Auto zum Auto-Klein in Sossenheim, wo der Totalverlust festgestellt werden mußte.  Der Schutzbrief der HUK ist sogar besser als die ADAC-Mitgliedschaft, weil ich mit der einfachen ADAC-Mitgliedschaft nur bis zur nächsten  Autowerkstätte gefahren worden wäre, hier aber zu meinem Wunschort.

Die Angelegenheit ging dann ganz glimpflich aus, weil mein ältester Sohn mir sofort für einige Zeit seinen ebenfalls bordeauxroten Audi 80 vorbeibrachte, den er jetzt während des Semesters nicht braucht.

Mein schöner Audi 80:  F- JK 1146

16.10.2011

Heute bin ich mit meinen medizinischen Krücken von der Altkönigstraße in Kronberg/Schönberg bis zu Weißen Mauer marschiert.  Bis zum Fuchtstanz habe ich es nicht mehr geschafft, da es jetzt schon früh dunkel wird.  Das es mehrere Hundert Meter ununterbrochen hoch und dann wieder runter geht, war es für mich sehr anstrengend.  Der Hauburgstein mit seinen mächtigen Basaltsteinen hat uns sehr imponiert.

12.10.2012

Anbei meine Trauerrede für Anneliese Wittmann vom heutigen Tag:

Trauerrede_Wittmann_20111012

05.10.2011

Heute habe ich in der Feldbergapotheke in Sossenheim ein Hühneraugenpflaster gekauft.  Ich wurde von Katrin Dudek bedient und bin immer wieder erstaunt, daß sie so eine täuschende Ähnlichkeit mit der verstorbenen Prinzessin Diana hat.

03.10.2011

Heute war ich mit meinem jüngsten Sohn zum Spazieren im Taunus.  Wir marschierten von der Straße hinter dem Sandplacken zum Fuchstanz, wo wir uns Getränke leisteten und anschließend den Altkönig erklommen.   Auf dem Rückweg am Altkönig haben wir tatsächlich eine Blindschleiche gefunden, die mein Sohn noch nie gesehen hatte.  Es war schon Nacht als wir nach einigen Umwegen wieder unser Auto erreichten.  Ich habe ihm von meiner wirtschaftswissenschaftlichen Studienzeit erzählt.

02.10.2011

Heute war ich mit meinem jüngsten Sohn zum Kaffetrinken bei Leonhard Jonas, geb. 27.11.1924, und seiner Frau Margarete im Dottenfeldgraben 16.  Wir saßen auf dem Balkon mit der Südseite bei herrlichem Wetter:  einem idyllischem Blick auf die Geranien am Balkon, die Blumen im Garten und die großen Kiefern.  Er hatte für uns eine Schwarzwälder Kirschtorte beim Lidl gekauft und erzählte viel aus seinem Leben.  Er stammt aus Beuthen und war 1939 auf der Kinderlandverschickung in Niederhöchstadt.  1942 wurde er noch mit 17 zur Wehrmacht eingezogen zur Division Groß-Deutschland.  Zuerst war er in Guben, dann in Cottbus und kam anschließend direkt nach Poltawa.  (Es war ihm nicht bekannt, daß 1709 der schwedische König Karl XII. dort unterging.)  Er war Fernmelder und fuhr einen Leutnant mit dem Geländewagen.  Auf dem Rückmarsch fuhr er allein hinter seiner Kompanie mit dem Jeep hinterher.  Als dieser dann im Schnee steckenblieb, konnte er ihn nicht mehr flottkriegen und zu Fuß mit dem Gewehr hinter seiner Kompanie herlaufen.

In Ratzeburg wurde er später von den Tommys interniert, bewachte ein Verpflegungslager in Mölln, wo es ihm sehr gut ging, und als einer der letzten im Februar 1946 entlassen.  Nach Beuthen zu Hause unter die polnische bzw. russische Herrschaft wollte er nicht zurückkehren.

Er fuhr mit einem Kameraden zunächst nach Hannover, später auf dem Tender einer Lokomotive nach Kassel und von dort auf dem Viehwaggon nach Frankfurt.  Von dort aus besuchte er Niederhöchstadt und erfuhr von einem anderen Kinderlandfreund, daß er auf dem dortigen Flugplatz der Amerikaner, dem heutigen Arboretum,  Arbeit finden könnte.  Da dies klappte, fuhr er nach Hannover zurück, um drei große Konservendosen mit Fleisch abzuholen und nach Niederhöchstadt  zu bringen.  Dort hatte er bei einer Frau eine Mansarde.  Im Gegenzug mußte er ihren Garten umgraben.  Er war dann einer der besten Fußballspieler in Niederhöchstadt und lernte 1946 dort bei einer Kerb seine Frau kennen, die ihren Großvater in Niederhöchstadt besuchte.  Im August 1947 hat er sie dann geheiratet.

23.09.2011

Inzwischen habe ich zum Tod von Frau Wittmann folgendes erfahren:  Sie fühlte sich am 20.09.2011 abends plötzlich nicht wohl und rief per Telefon bei der Rezeption des Altkönigstifts an.  Dieses schickte sofort die Schwester Olga, die bei ihrer Ankunft  sehr beunruhigt war und deswegen die Nachtschwester Beatrix anrief.  Als die Nachtschwester Beatrix eintraf, trat der Herzstillstand bei Frau Wittmann ein.  Beide Schwestern haben sie reanimiert,  da ihnen die Patientenverfügung von Frau Wittmann nicht bekannt war. Frau Wittmann kam zwar anschließend wieder zu sich, fiel aber anschließend vermutlich in einen Dämmerzustand, in dem sie nach Bad Homburg gebracht wurde, und aus dem sie nicht mehr erwachte.

22.09.2011

Nachdem ich meine sieben Anträge beim Verwaltungsgericht Frankfurt abgegeben hatte und wieder zu Hause war, erhielt ich den Anruf der Verwandten von Frau Wittmann, daß Frau Wittmann um 3:30 Uhr verstorben ist.  Damit habe ich und viele andere einen schweren Verlust erfahren!

21.09.2011

Heute trafen wir uns mit der Verwandten von Frau Wittmann um 13 Uhr im Altkönigstift, um gemeinsam nach ihr in den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg zu schauen.  Sie liegt alleine in Zimmer A2 im zweiten Stock der Intensivstation.  Um sie zu besuchen, mußten wir Schutzanzüge anziehen.  Frau Wittmann ist nicht ansprechbar.  Trotz mehrfacher Versuche sie anzusprechen, zeigt sie keinerlei Regungen.  Sie atmet schwer und ihre Hände sind schon ziemlich kalt.  Die diensthabende Ärztin Dr. Greb (???) ist sehr teilnehmend, macht uns aber keine Hoffnungen, daß Frau Wittmann noch einmal gesund werden könnte.  Wie sie in ihrer Patientenverfügung entschieden hat, erhält sie keine Lungenunterstützung mehr, sondern nur noch eine Ringerlösung gegen Vertrocknen und Schmerzmittel.  Der Exitus könnte sich allerdings noch hinausziehen.

20.09.2011

Heute morgen habe ich um 11 Uhr Frau Wittmann aus dem Garten mit meinem Festnetzhandy angerufen.  Sie ist heute morgen nicht aus dem Bett gekommen, die Schwester mußte ihr beim Aufstehen aus dem Bett helfen.  Sie meint zu mir, sie könne sich ganz gut festhalten an dem von mir zur Verfügung gestellten Rollator sowie am Sessel.  Ich habe vereinbart, sie nachmittags anzurufen.

Leider habe ich den Anruf vergessen, weil ich am Donnerstag sieben Anträge beim Verwaltungsgericht Frankfurt wegen meiner Zaunangelegenheit abgeben muß.  Als mir abends um 21:30 Uhr einfiel, sie anzurufen, war es schon für einen Anruf zu spät.

Um 22:30 Uhr rief uns ihre Verwandte an und teilte mit, Frau Wittmann sei in ihrer Wohnung gestürzt.  Sie konnte gerade noch den Notruf absenden, wurde aber besinnungslos von der Schwester aufgefunden, reanimiert und um 21:00 Uhr in die Intensivstation der Hochtaunus-Kliniken, Urseler Straße 33, 61348 Bad Homburg eingeliefert.

19.09.2011

Heute teilte mir Frau Wittmann telefonisch mit:  Sie habe kein Fieber und einen guten Blutdruck.

18.09.2011

Heute konnten wir Frau Wittmann nicht besuchen.  Sie hat seit Tagen eine Erkältung, die mit Penizillin behandelt wird, und sie will uns auf gar keinen Fall erkälten.  Seit Tagen rufe ich sie deswegen morgens und abends an, die Erkältung hat sich verbessert, aber der Rücken bereitet noch immer Schmerzen.  Vor einigen Tagen wollte eine Schwester schon einmal Frau Wittmann ins Krankenhaus einliefern, der Krankenwagen war angeblich schon  da.    Sie hat es aber abgelehnt.   (Nachdem sie die schlimmen Erfahrungen von mir im Krankenhaus-Höchst wegen MRSA mitbekommen hat, ist sie noch viel mißtrauischer gegenüber Krankenhäusern.)

08.09.2011

Heute habe ich Frau Wittmann die Gellerts-Butterbirnen von Leonhard Jonas gebracht:

Dabei erzählte sie folgendes:  Sie hatte im BdM eine Kameradschaftsälteste (KÄ) namens Irmgard, die mit einer Inge aus Sachsenhausen befreundet war.  Deren Vater war Beamter bzw. Frühpensionär.  Sie studierte Medizin und bekam bei ihrem Doktortitel geholfen. Ihr Mann Ralph machte seine Doktorarbeit bei Hallstadt in Luxenburg.  Später besuchte sie die Inge in ihrem Haus auf  Stromboli.  Die Inge wollte  schon als kleines Mädchen unbedingt eine Geisha wie in Japan werden.  Es handelte sich also um ein Karriere wie bei den Hetären in Griechenland, die von Perikles’ Frau Aspasia ausgebildet wurden.  Die Inge hatte einen Sohn Bernhard, der Patensohn von Prof. Wittmann, der sehr intelligent war und an einer Überdosis Drogen später starb.  Ihre Tochter lebte zuletzt in Sachsenhausen gegenüber dem Friedhof, in dem Robert Askenazi beerdigt wurde.

06.09.2011

Da sich  die Nachbarin in der Max-Bock-Straße über den Mieter von Frau Wittmann des längeren beschwerte, habe ich heute mit einem Freund an ihrem Haus die Glyzinie sowie das Efeu abgeschnitten, das schon bis zum Dachgiebel wächst.

04.09.2011

Heute war ich zum Kaffetrinken bei Frau Wittmann.  Wir unterhielten uns über die niedrige Wahlbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern, und über das immer exzessivere Triebleben unserer Mitmenschen:  Dominique Strauss-Kahn, Gottfried von Boetticher, Kachelmann, Katsav usw.

Ich persönliche meine, die Pornographie ist das letzte Aufgebot des Kapitalismus.  Wenn er auch das menschliche Trieblieben zerstört hat, was man jetzt sehr gut an der Porno-Werbung von MMNEWS sehen kann, hat er jede Sitte, Moral, Religion, Kultur verbrannt und die Menschen brauchen dann mindestens 300 Jahre bis der Kapitalismus an ihren neu entstandenen Werten parasitieren kann.

Sie hatte auf das Mittagessen verzichtet, so daß sie im Cafe mit uns Kuchen essen konnte.  Sie aß wieder einen Diätkuchen.  Sie hat zur Zeit Rückenschmerzen, und zwar aus folgenden Gründen:  Ihre Putzhilfe hatte den Teppich verschoben unter ihren kleinen Büchertisch.  Seitdem sie dies wieder in Ordnung gebracht hat, hat sie im Rücken ein bißchen Schmerzen, wobei man sehen kann, daß schon die kleinsten Anstrengungen Probleme verursachen können.  Sie kam mir ziemlich klapprig vor;  denn sie mußte sich beim Laufen in der Wohnung ständig an der Zarge, dem Schrank, Stuhl, Sessel festhalten.

Wegen der Rückenprobleme mußten wir auf den Spaziergang im Blumengarten des Altkönigstifts leider verzichten.

03.09.2011

Am 3. September 2011 habe ich bei allerbestem Wetter einen wunderschöne Schiff-Fahrt von Frankfurt-Höchst nach Rüdesheim mit der Primus-Line gemacht (http://www.primus-linie.de/de/index.html).  Beginn 9:20 Uhr.  Nachdem ich endlich mal den gewaltige Industriekomplex der früheren Höchst AG sehen konnte, und wir ihn durchgefahren hatten, fuhren wir fast nur noch an idyllischen Ufern entlang.  Die Uferpromenaden sind richtig gepflegt, der Schwarzbach fast verdeckt von Bäumen und Gestrüpp.  Bis Mainz mußten wir drei Staustufen passieren, was jedesmal recht interessant war.  Dann erreichte der Main den Rhein und Mainz mit seinem alten Dom tauchte auf.  Der Erzbischof von Mainz war Metropolit, Primas von Deutschland, früher der vornehmste der Kurfürsten.

28.08.2011

Heute habe ich einen Spaziergang gemacht von der Hohemark bis zum Fuchstanz, insgesamt 7 km und zurück, alles mit medizinischen Krücken.  Es kamen sehr viel Fahrradfahrer vom Fuchstanz herunter, die mit 50 km pro Stunden die Waldwege heruntersausten.  Auch auf allen Seitenwegen fuhren Fahrradfahrer.  Ich befürchte bei dieser intensiven sportlichen Nutzung der Berge werden Blindschleichen kaum eine Überlebenschance haben.

Auf dem Fuchstanz habe ich wieder den seit vielen Jahrzehnten bekannten Erbenseintopf gegessen (6,50 Euro).

Das Auto hatte ich bei der Primary School der International School geparkt neben einer aufgegebenen Bushaltestelle.  Gegenüber wuchs am Waldesrand ein wilder Apfel, höchstwahrscheinlich aus Sämling.  Dieser hatte von der Form Glockenäfel so ähnlich wie der Schweizer Winterglockenapfel, die allerdings schon reif waren und erfrischend süß schmeckten.  Diese werde ich im kommenden Frühjahr mit meiner Omegaschere auf einen meiner Sämlinge veredeln und als “Kremsers Stolz” herausgeben.

21.08.2011

Heute war ich zu Besuch bei Frau Anneliese Wittmann im Altkönigstift.

Frau Wittmann (geb. 04.03.1920) hat ihren Ehemann Prof. Dr. Waldemar Wittmann (geb. 26.05.1925, gestorben 03.11.1988)  am 22. Juli 1947 geheiratet.  Die Hochzeitsreise war nach Borkum mit einem Sack voll Kartoffeln und Sauerkraut.  Kurze Zeit später hatte er Polio.

Auf einer Tagung der medizinhistorischen Tagung lernte sie mit ihrem Mann in einer Pension deren Schatzmeister Robert Askenazi und seine Frau Dorothea Askenazi, eine ehemaligen Tänzerin,  kennen.  Frau Askenazi wurde in der Lindenstraße von der Gestapo verhört, weil sie mit einem  Juden verheiratet war und mußte deshalb in einer Fabrik am Fließband arbeiten.  Mit den Askenazis war sie befreundet und hat sie mit ihrem Mann zufällig getroffen, als die Askenazis in Barcelona von einer Treppe vor der Kathedrale heruntertraten.

In der Lindenstraße wohnte auch urspünglich Werner Tromsdorf, der stolz auf einen Vorfahren war, der im Barock die Pharmazie als wissenschaftliche Methode begründet hatte.  Dieser hatte sie einmal am Bahnhof Darmstadt angesprochen, als sie von ihrer Zahnärztin kam und in einem Buch las.  Herr Tromsdorf hat dann später seine Frau Ina geheiratet, die ich  auch noch kannte.

Frau Wittmann ist mit  Erika Flecken befreundet,  einer besonders gütigen Frau im Altkönigstift, die unentwegt voll aufopfernder Liebe sich um ihre Mitmenschen bemüht.  Diese hat sogar ihre 8jährige Enkelin bewogen einer kranken Mitbewohnerin einen Brief zu schreiben.

Wir unterhielten uns über Frau XY, die jetzt aufgrund des Schlaganfalls in der Pflegeabteilung liegt, und wegen des vielen Unglücks sich immer mehr auf sich konzentriert.

Der intelligenteste Schüler ihrer Klasse in der Ziehenschule war ein gewisser Seelmann, der als Soldat aus purer Langeweile Fremdsprachen gelernt hat.

Anschließend haben wir uns den schönen kleinen Blumengarten des Altkönigstifts angesehen.  Im Hintergrund ist Frau Wittmann mit ihrem großen Sonnenhut zu sehen:

14. August 2011

Heute bin ich mit meinen Krücken von Falkenstein zum Fuchstanz marschiert, Kaffee getrunken  und dann von dort zum Altkönig.

Ich habe die erste Keltenmauer erreicht.

Zum Fuchstanz:  http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchstanz.  Es gibt zwei Gaststätten:

http://www.fuchstanz.de/d/index.html sowie gegenüber http://fuchstanz.com/.

Wir waren bei Andrea und Dietmar Meister, wo schon meine Eltern einkehrten, also http://fuchstanz.com/.  Dort gibt es Selbstbedienung.  Da es zum Regen neigte, hätten wir uns drinnen sogar hinsetzen können, ohne etwas zu verzehren.  Wir holen uns mittels Selbstbedienung zwei Kännchen Kaffee a 3,40 Euro sowie zwei mal Kuchen a 2,50 Euro, also in etwa der gleiche Preis wie bei der Cala de Deija in Mallorca.  Allerdings muß man dort für eine Stunde parken des Autos ein Euro zahlen, während der Parkplatz in Falkenstein umsonst ist.

Vor dem trigonometrischen Punkt auf dem Altkönig.

9. August 2011

Heute war ich zur Einschulung des jüngsten Mitglieds der Kremser-Sippe.

Der feierliche Akt begann um 9 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Johanniskirche in Bornheim.  Kopftücher waren nicht dabei.  Der evangelische Pfarrer schien mir weniger Wert auf die Heilige Schrift zu legen als der katholische Diakon, der früher einmal in St. Markus (Nied) gewirkt haben soll.  D. h. der katholische Verteter hat alle im Namen des heiligen dreieinigen Gottes begrüßt und stimmte auch am Schluß zum Vaterunser an.  Der evangelische Pfarrer hingegen segnete die Kinder.

Zum Schluß lud der evangelische Pfarrer zum monatlichen Kindergottesdienst ein, beginnend am 4. September 2011 (http://www.wir-in-bornheim.de/), während der katholische Diakon zum wöchentlichen Kindergottesdienst einlud!

Anschließend ging es in die Kirchner-Schule.  Beim Haupteingang ging man an zwei großen Medaillons vorbei, die Melanchton und Luther darstellten.  Diese werden bestimmt demnächst abgebaut, weil sie in einer Multi-Kulti-Schule wenig Sinn machen.  Am Anzeigebrett wurde muttersprachlicher Unterricht angeboten in türkisch, kroatisch und italienisch.

Die Schulanfänger wurden von ihren Vorgängern musikalisch begrüßt, wobei der Anfang mit Buschtrommeln erfolgte.  Später wurden die Kinder „willkommen“ geheißen in ca. 20 Sprachen, wobei auch mittendrin freundlicherweise Deutsch war.

Die Lehrer sind allesamt weiblich, was ich sehr bedauere, denn für die Jungen wäre ein männliches Vorbild sinnvoller.  Aber die gender mainstream-Vertreter bzw. der Geschlechterdemokratie haben sich sehr zum Nachteil unseres Volkes auf allen Ebenen durchgesetzt, so daß die Weiber ihre durchaus spezifischen Ansichten als Lehrerinnen, Richterinnen, Pfarrerinnen verbreiten können.

Anschließend wurden wir kostenlos bzw. für eine freiwillige Spende von der Schule bewirtet.

Die Teilnehmer vor der Johannis-Kirche:

Ein Teilnehmer, der gerade seinen baccalaureus artium beendet hat, trägt die Schultüte, die ihm allerdings nicht so schwer fiel wie die Last des Joseph von Arimathia:

31.07.2011

Heute war ich im Frankfurter Palmengarten, der nach wie vor uneingeschränkt eine erstklassige Adresse für Pflanzenfreunde ist.  (Zuletzt war ich im Jardin von Soller, zwar wunderschön, aber eben von der Größe nicht vergleichbar.)

Grund meines Besuchs war die Ausstellung “Tausend und ein Öl”.  Die Aussteller haben sich zwar große Mühe gegeben mit ihren großen Tafeln, haben aber leider wenig zu heimischen Ölsorten gezeigt, sondern eher aus Marokko, Afrika und Indien, da sie offensichtlich die Besucher zu Multikulti erziehen wollten.  Mich hätten auch Raps-, Leinsamen-, Kürbisöl interessiert, die wichtigen Bucheckern für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und die Walnüsse.  Daß gerade das Walnußöl und der Walnußbaum nicht gezeigt wurde, den ich ohnehin im Palmengarten nicht finden konnte, wird man als ein großes Manko der Ausstellung ansehen müssen.

Die Reise nach Puerto Soller (21.06.- 29.06.2011)

21.06.2011

Um 16 Uhr holte uns M. ab und brachte uns zum Flughafen.  Er mußte aber leider von dort wieder zurückfahren, da ich meine Krücken zu Hause vergessen hatte.  Zwischenzeitlich wartete ich bei McDonald auf der Terrrasse.  Abreise war geplant um 18.40 Uhr mit Air Berlin 8950, es bestand aber eine Stunde Verspätung.  Das Flugzeug war mit ungefähr 400 Passagieren voll ausgebucht, 8 Reihen.  Der Service war ok.  Es gab auch Stewards, bei den Stewardessen hatte die Air Berlin mittelalte Damen noch nicht ausrangiert.  Wir landeten gegen 21.20 Uhr in Palma de Mallorca.  12 Minuten Gehzeit bis zur Gepäckausgabe.  Wir wurden nicht in einem Bus, sondern allein in einem tollen BMW kutschiert ins Suliar Palace.  Es gab einen Autostau auf der Autobahn.  Der Fahrer hatte ein ganz tolles Navi, das auch die Berge usw. zeigte.  Die Anfahrt war ganz anders als 2004;  denn wir fuhren durch einen Tunnel von Soller nach Puerto de Soller.

Der Tunnel dürfte auch ein Kennzeichen des Immobilienbooms und der damit einhergehenden Verschuldung Spaniens sein.  Ich hatte ein Einzelappartement.

22.06.2011

Morgens Besuch des Hafens.  Die Hafeninschrift „Todo per la patria“ wurde entfernt.  Der aller-katholischste König von Spanien scheint auch die Entpatriotisierung zu betreiben.  Anruf Frau Wittmann.  Spaziergang zu Santa Catharina d’Alexandria. Von dort aus wunderbarer Ausblick auf das Meer.  (Später noch einmal beim Sonnenuntergang.)  Nachmittags: Versuch zur Torre Picada über Camino de Cingle zu erreichen.  Vergeblich.  Riesiger Hotelkomplex wird gerade an dem Meeresabhang gebaut und verschandelt das Landschaftsbild.  Eisessen im Restaurant Generoso.  Blick auf eine unübersehbare Fülle von großen teuren Yachten.

24.06.2011

Heute wanderten wir sechs Stunden lang durch arkadische Gefilde vom Mirador de ses Barques zur Finca Balitx d’Avall.

Da es in Puerto Soller kaum noch Parkplätze gibt, wurde auf ein Mietauto verzichtet, so daß wir ein Taxi nahmen (16 Euro).    Vom Mirador aus hat man einen prächtigen Blick auf das Hafenbecken, dessen Blick allerdings durch den geplanten riesigen Hotelkomplex gerade an den Meerresklippen etwas verschandelt wird.  (Übrigens:  Am Hafenbecken hat man die große Inschrift “Todo per la patria” (Alles für das Vaterland) abgebaut.  D. h. auch die Spanier befolgen dem Befehl der Illuminaten den männlichen Nationalstaat abzubauen.)  Nach dem Erklimmen einer kleinen Steigung ging es dann ununterbrochen einsam durch uralte Olivenhaine bis zu einer Wasserquelle, deren Fassung noch aus arabischen Zeiten stammt.

http://www.facebook.com/balitxdavall

18.06.2011

Heute besuchte ich Anneliese Wittmann im Altkönigstift und las ihr nach dem Kaffee einige Seiten aus der  Weibervolksversammlung von Aristophanes vor:

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weibervolksversammlung

“Die Weibervolksversammlung (griechisch: Ἐκκλησιάζουσαι, Ekklēsiázousai) ist eine klassische griechische Komödie, die der Dichter Aristophanes um 392 v. Chr. schrieb. In ihr stellte er Frauen als eine latente revolutionäre Kraft dar, ein Thema, das er bereits in seiner früheren Komödie Lysistrata behandelte.

Der Name der Protagonistin Praxagora leitet sich von praxis und agora ab und kann als die in der Versammlung handelnde, also Parlamentarierin, übersetzt werden.

Die Frauen Athens sind empört über die Politik ihrer Männer, die von ständigen Kriegen, Habsucht und Rüstungspolitik geprägt ist. Angeführt von der klugen und mutigen Praxagora verkleiden sich die Frauen als ihre eigenen Ehemänner und gelangen so in die nur den Männern vorbehaltene Volksversammlung. Dort setzen sie aufgrund ihrer Stimmenmehrheit auf demokratischem Wege durch, dass die Macht im Staat an sie übergeht.

Die Männer sind mehr als überrascht von ihrer unerwarteten Entmachtung, doch als Praxagora zu erkennen gibt, dass sie nach einem genau durchdachten Konzept handeln möchte, um das Elend zu beseitigen, wird sie dafür respektiert: Das Konzept der Frauen ist eine egalitäre, libertäre Gesellschaft, in der Wohlstand, Gleichberechtigung der Geschlechter und aller Menschen herrscht, freie Liebe praktiziert wird und jeglicher Besitz zum Gemeingut wird.”

Dabei ist mir folgendes bemerkenswert:  Praxagora tritt für die freie Liebe ein.  Jeder Mann kann mit jeder Frau nach Belieben verkehren, wobei auch sichergestellt wird, daß zuerst die häßlichen Frauen zum Zuge kommen, wobei ihr Mann Sorge hat zu den schönen nicht mehr in der Lage zu sein.

Praxagora vertritt die Auffassung, daß die dann gezeugten Kinder Allgemeingut seien.  Hier kommt aber der Konflikt:  Die Frau liebt ihr Kind, das zur Hälfte andere Gene hat, wobei ihr mehr oder weniger egal ist, von welchem Mann.  Mater certa est, und die Frauen kämpfen für ihre Kinder, wie  bei dem berühmten Richterspruch des Königs Salomon.

Aber die Männer haben kein Interesse für die Kinder anderer Männer zu arbeiten, weil sie auch ihr eigenes Erbgut weitergeben wollen.  (Das zwingt die Moslems dazu ihre Frauen als ihr Eigentum zu behandeln und einzusperren, was von deren Frauen auch im großen und ganzen akzeptiert wird.)

In unserem Staat, der sehr stark von Frauen beherrscht wird, besteht ein latenter Sozialismus, da die Frauen emanzipiert sind, und auch ohne daß ihnen der Mann “gehört” die Weitergabe ihres Erbguts gesichert ist.

29.05.2011

Heute war ich nachmittags zu Besuch bei Frau Wittmann.  Die Kellnerin Längle hat wieder in weiser Voraussicht meines Kommens ein Stück  Mohnkuchen zurückgestellt.  Nach dem Cafe-Besuch sind wir wieder spazieren gegangen.

Die Dürre in den letzten drei Monaten hat katastrophale Ergebnisse in Kronberg gezeitigt.  In der Henkerstraße zum Altkönigstift sind viele kleine  Ahorne braun und scheinen vertrocknet zu sein.  Im Garten des Altkönigstifts sind drei hochstämmige Apfelbäume von Wirtz & Eicke vertrocknet:  Elstar, Roter Berlepsch.  Besser haben sich die Zwetschen gehalten, die früher gepflanzt zu sein scheinen, ebenso die Konstantinoplerquitte sowie die Potugiesische Quitte.  Auch von der Alleebäumen, die als ballierte Ware gepflanzt wurden,  sind einige vertrocknet sowie zahlreiche Sträucher.

Als wir dann durch die Landschaft wanderten, hatten die Brombeeren alle nach unten hängende Spitzen.  Die Brennesseln waren komplett vertrocknet.

17.04.2011

Heute war ich in Schwetzingen um mir den Schloßpark im Frühling anzuschauen.  Der Eintritt war mit 5 Euro nicht ganz billig, aber in Anbetracht des ungeheuren Areals, der sicher 15 Gärtner ganztägig beschäftigt, was das noch akzeptabel.  Ganze Scharen von Besuchern waren dort, verloren sich aber bei der Größe des Areals.  Viele hunderte Meter von Blumenrabatten, Kaiserkronen und Holzäpfeln säumten die Wege.

Der Kurfürst Karl Theodor hat sich wirklich ein für die damaligen Verhältnisse echtes Disney-Land geschaffen, sogar eine große Moschee ließ er erbauen mit vielen Aphorismen aus dem Koran.  Im ganzen Park war kein Kopftuch zu sehen, man war nur unter Deutschen.  Allerdings war dann doch vor der Moschee eine türkische Familie mit Kinderwagen zu sehen.  Was denken sich die Muslime dabei, daß vor 240 Jahren ein deutscher Fürst aus Spaß am Phantastischen sich eine muslimische Moschee erbaute mit Sinnsprüchen aus dem Koran, die unerwartet jetzt in Deutschland auf breiter Basis Realität wird?  Der Sinnspruch “Einsamkeit ist besser als böse Gesellschaft” hätte gut zu Schopenhauer gepaßt.

13.04.2011

Heute habe ich von Dr. Rolf Westermann (Halle/Saale) eine vollständige dreibändige Ausgabe von Heinrich Graetz, Volkstümliche Geschichte der Juden, 1888,  bekommen.  Graetz war der Gegenspieler des Heinrich von Treitschke:
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Graetz
Ferner habe ich von Uwe Zappel erhalten “Die fremde Braut” von Necla Kelek.  Ihr Urgroßvagter Ali hat tscherkessische Sklavinnen  an den Pandischah in Istanbul verkauft.  Das erinnert mich an Emily Ruete, deren Mutter auch Tscherkessin war, aber als Sklavin gefangen wurde:
http://de.wikipedia.org/wiki/Emily_Ruete

“1866 lernte Prinzessin Salme den Kaufmann Heinrich Ruete aus Hamburg kennen, der in einem dem Sultanspalast benachbarten Gebäude wohnte. Der Familie war ihre Beziehung zu Ruete bekannt, eine Heirat mit einem Christen jedoch undenkbar. Am 24. August 1866 floh sie, im vierten Monat schwanger, unter Mithilfe des britischen Vize-Konsuls an Bord des Kriegsschiffes Highflier aus Sansibar, um der dort drohenden Steinigung zu entgehen. Majid ließ dem Britischen Konsul ein formelles Protestschreiben übermitteln; ihre Brüder waren jedoch mit der gefundenen Lösung zufrieden. Salme reiste nach Aden, wo am 7. Dezember 1866 ihr Sohn Heinrich jr. geboren wurde. Am 1. April 1867 ließ sie sich taufen und nahm den Namen Emily an. Ihr erster Sohn starb, noch bevor sein Vater in Aden eintraf.”

11.04.2011

Heute war ich bei meinem Hausarzt Dr. Georg Scheuffele.  Seit längerem habe ich trockenen Husten ohne Auswurf  oder Nachtschweiß.  Er ist überzeugt, daß es die Birkenpollen sind, an denen ich derzeit leide.  Ich bekam drei Medikamente:  Budes Easyhaler, 0,2 mg/Dosis, Pulver zur Inhalation, Cetirizin-CT 10 mg, Cromo-ratiopharm Kombipackung für die Nase und die Augen.

(18.04.2011:  Für diese drei Mittel habe ich insgesamt 21,75 Euro bezahlt.  Allerdings war das Lungen- und Augenproblem unmittelbar darauf schlagartig weg, da offensichtlich die Birkenpollen sich schon dem Ende neigten.)

Zu Hause habe ich das Buch der Necla Keler beim zvab.com bestellt.

Nachmittags war ich zum Geburtstag meiner Schwägerin.

10.04.2011

Heute war ich mit Frau Wittmann und ihrer Freundin in der Altenwohnanlage “Rosenhof” in Kronberg-Schönberg.  Das dortige Cafe hat eine wunderschöne Terrasse, so daß man das Gefühl hat mitten im Grünen zu sitzen, obwohl unterhalb der Terrasse eine Straße verläuft.  Es bestand strahlend schöner warmer heller Sonnenschein.  Die Kellnerinnen sind auch sehr nett, der Kuchen ganz ausgezeichnet.  Der Rosenhof ist eine echte Alternative zum Hirschgarten in Bad Homburg, wenn man draußen sitzen will.

Frau Wittmann hat mit der Glückel von Hameln sowie mit Pasquier begonnen.  Die Frauen wurden früher sehr keusch erzogen.  Der sie konfirmierende Pfarrer Petzold in Eschersheim forderte von einer Konfirmandin, nach damaligem Verständnis einem “Pöbel-Mädchen”, daß sie die Dauerwelle entfernt um konfirmiert zu werden.  Das hat sie damals schwer empört.

07.04.2011

Am 7. April verließen wir morgens Sandkrug, kauften noch ein Navi beim Aldi Nord in Wardenburg und begaben uns auf die Autobahn.  Ab Münster hatten wir stahlend hellen Sonnenschein und warmes Wetter, so daß wir die Pullover ausziehen konnten.  In nur ca. 4 Stunden haben wir es bis Frankfurt geschafft.

Hier war es fast hochsommerlich heiß.  Die Süßkirschen, Pfirsiche, Birnen blühen in voller Pracht.  Die Aprikosen haben schon abgeblüht.  Die Magnolie der Nachbarin wirft ihre Blätter ab.

06.04.2011

Heute war ich mit Christian und A. in 26316 Nordseebad Dangast.  Das Wetter war nicht so günstig:  kühl, windig und keine Sonne, so daß wir erst kurz nach 11 Uhr losgefahren sind.  Dort angekommen sind wir erst einmal zum Fischessen gegangen (Haus Gramberg, Inhaber E. Boomgarden, An der Rennweide 44, Tel.: 04451-2779).  Dort kann man reichlich Fisch essen, wohlschmeckend und zu günstigen Preisen.  Ich hatte Schollenfilet (3 Schollen), Christian Grüne Heringe, A. nahm Stinte zum Sattessen.  Dazu gab es Bohnen mit Speck, grünen Salat und einen Pott Salzkartoffeln, einen Topf mit ausgelassener Butter und viel Remouladensoße.  Obwohl wir nicht viel gefrühstückt hatten, haben wir die Portionen nicht geschafft.  Von den Schollen habe ich die dritte nicht mehr essen können.  A. wollte der Inhaber sogar noch weitere Stinte bringen.  Mit ziemlich dickem Bauch sind wir dann an der Dangaster Promenade entlangspaziert bis zum Prilwerk und haben dort die Flutsteine inspiziert.  Die Flut kam gerade wieder zurück, der Wind war ziemlich heftig.  Anschließend haben wir in der „Dangast Klause“ „mit Wilhelm und Daniel“ (Tel. 04451/5925) Kaffee getrunken und konnten beobachten wie die Flut immer mehr zurückkam.  Bei unseren vollen Mägen war an die Friesentorte bei “Wilhelm” nicht zu denken.  Die Gemeindeverwaltung will jetzt die Parkgebühren in Dangast erhöhen.

Abends zu Hause habe ich zum Ausgleich nur noch Äpfel gegessen.

In 3Sat haben wir uns dann die Sendung über Kachelmann und die Vergewaltigungsvorwürfe von Claudia D. uns angesehen.  Alice Schwarzer hat wieder ihren Schwachsinn von sich gegeben.  Sie wollte offensichtlich im Interesse und in Verteidigung des weiblichen Geschlechts unter allen Umständen verhindern, daß Kachelmann rehabilitiert wird.  Am vernünftigsten haben die Reporterinnen des Spiegels und der Zeit berichtet.  (Unklar waren die Aussagen der Journalistin von der Bunte.)  Sowohl das Gericht als auch die Staatsanwaltschaft scheinen sich – wie als Motto meines Forums – als wahrhaftigen Hort der Unmoral und der Sittenlosigkeit zu zeigen.

03.04.2011

Leonhard Jonas ist wieder entlassen worden und sitzt jetzt im Rollstuhl zu Hause.

02.04.2011

Heute war ich in 26486 Wangerooge. Es war ein herrliches Wetter, als wir von Sandkrug aufbrachen. Das Navi hat uns sehr gut durch die kleinsten Straßen in Schortens navigiert. Die Fährkosten haben sich seit dem vergangenen Jahr nicht verändert: Einstellschein für das KFZ pro Tag 4 Euro, Fähre für 3 Personen 65,40 Euro inkl. Kurtaxe. Bei stahlender Sonne legten wir um 9:45 Uhr in Haresiel ab. Das Sonnendeck war gerammelt voll und alle Mitfahrer bester Laune: hauptsächliche  älteres Semester und Eltern mit Kindern unter 6 Jahren. Den ganzen Tag habe ich kein einziges Kopftuch, noch einen Neger gesehen. Ich kam mir vor wie in Deutschland vor 1945.

Meine beiden Söhne auf der Fähre, den Blick gegen die Sonne:

Am Hafen nahmen meine Söhne den Weg über die Jugendherberge Westturm, während ich mit der Bahn fuhr. Viele Geschäfte waren noch geschlossen wie die Konditorei Bolte und der Cafe Pudding. Am Strand fuhren die Bagger noch nicht, hatten aber viele Sandhaufen aufgebaut. Durch die Dünen am Ende des betonierten Standwegs ging ich am Kriegerdenkmal vorbei durch den Kurpark und begegnete dann meinen beiden Söhnen, die die Insel umrundet hatten. Sie meinten, es seien viele Kinderheime gebaut worden. Schon auf der Bahn hatte ich den Eindruck, daß in Wangerooge munter weitergebaut wird. Ein neues Haus wurde gebaut, an dem die Bahn vorbeifuhr und das auf einer abschreckenden Schutthalde gebaut wird. Gegenüber dem Pudding wird das Geschoß eines Hauses erhöht, das Dach war schon abgebaut.

Mit meinen beiden Söhnen führte ich ein Gespräch über die abstoßende Bauwut in Teneriffa und daß der Studienrat Dr. Kröckel meinem Bruder Herbert einmal unter einen Deutschaufsatz geschrieben hatte: Weniger wäre mehr gewesen.

Im Eiscafe Venezia haben wir dann Spaghetti-Eis und Banana-Split gegessen, Preise durchaus moderat, und uns anschließend in den Rosenpark gesetzt. Mit der Bahn fuhren wir dann um 14:15 Uhr wieder in Richtung Fähre und Harlesiel.

27.03.2011

Heute wollte ich eine größere Menge Eier kaufen zur Fahrt mit meinen beiden Söhnen nach Sandkrug.  Die Italienerin Frau C. war jedoch ausverkauft.

Dann habe ich meinen 86jährigen Freund Leonhard Jonas im Krankenhaus Frankfurt-Höchst besucht.  Er ist wie immer unverwüstlich und lebenswillig,obwohl er befürchtet, daß der Unfall zwei Monate Zeit zur Rehabilitation erfordert.  Hoffentlich ist die Knieprothese nicht beschädigt worden.  Die philippinische Schwester Veronika sowie der Albaner Albrecht, die mich vor drei Jahren aufopferungsvoll pflegten, sind noch in der Abteilung.  Die Schwester Diana ist weg.

Nachmittags war ich wieder bei Frau Wittmann im Altkönigstift.  Es gab einen ausgezeichneten Mohnkuchen.  Die Kellnerin Längle, die uns immer so unterhaltend bewirtet hatte, z. B. durch ihren Urlaub in Lanzarote,  und durch einen Unfall mit ihrem Rover Mini einen Knieschaden hatte, soll nächste Woche wieder kommen.  Das Wetter war ausgezeichnet, so daß wir einen für uns beide anspruchsvollen Fußmarsch machen konnten.

Im Garten des Altkönigstifts ist jetzt eine Boccia-Bahn angelegt worden mit ziemlich viel Rollsplitt.  Das Altkönigstift ist eine ausgezeichnete Altenanlage und hat mit der 115jährigen Frau Mergelsberger eine gute Visitenkarte.  Allerdings ist die Bauwut des früheren Leiters Otterstätter schon beachtlich.  Seitdem ich Frau Wittmann im Altkönigstift besuche, gab es keine Zeit ohne Baumaßnahmen. Sei es im Foyer, die Verwandlung der Bediensteten-  in Altenwohnungen, den Ausbau des Wintergartens in Cafe sowie zuletzt den riesigen Baukomplex für die Pflegeabteilung.  Seit ca. zwei Jahren konnten wir deswegen nicht die Straße zu den Kastanienbäumen nehmen, der Garten wurde radikal verkleinert, Apfelbäume gefällt, die Wiese der Pferde verkleinert, durch die Apfelbäume eine Versorgungsleitung gezogen.  Dem Altkönigsstift im kleinen geht es wie Teneriffa im großen:  Weniger wäre mehr gewesen.  Man findet nicht das rechte Maß und zerstört dadurch das Idyll, das jetzt definitiv weg ist.  Man benötigte immer mehr Land zur Bebauung und hat jetzt noch die Obstbäume durch eine Boccia-B ahn verunstaltet.

Trotz ihres hohen Alters ist Frau Wittmann noch sehr interessiert an Politik.  Sie ist eine Anhängerin von Angela Merkel und meint Frauen hätten es noch schwerer als Männer zu einem solch hohen Amt zu gelangen.  Deswegen haben wir ab 19 Uhr vor der Glotze die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verfolgt.  Wegen des Wahlerfolgs  der Grünen in Baden-Württemberg ist Frau Wittmann entsetzt.  Sie ist zufrieden mit 91 schon so alt zu sein, daß sie den weiteren Untergang Deutschlands nicht mehr lange erleben muß.  Sie ist auch gegen Atomkraftwerk hält es aber nicht für sinnvoll jetzt wegen Japan Knall auf Fall  zu reagieren.

Endymion von d’Israeli hat ihr nicht gefallen und sie hat ihn mir zurückgegeben.  Ich habe ihr die Lebenserinnerungen der Glückel von Hameln von 1913 gebracht, die sie aus Sombarts Buch kennt.

20.03.2011

Heute morgen habe ich meinen 86jährigen Freund Leonhard Jonas im Krankenhaus Frankfurt-Höchst besucht.  Dieser ist am 16.03.2011 beim Überqueren der Straße Alt-Sossenheim in Höhe des Zeitungskiosks von einer Autofahrerin angefahren worden.  Dabei ist der Knochen aus seiner Knieprothese herausgeschlagen worden; zum Glück ist allerdings der Knochen nicht gesplittert.   Er wird jetzt mindestens 2 Monate brauchen, um wieder einigermaßen funktionsfähig zu sein.  Dies ist für ihn ziemlich hart;  denn nach dem langen kalten Winter hatte er sich sehr auf den austreibenden Frühling gefreut.  Die Autofahrerin hat zweimal bei seiner Frau angerufen und sich nach ihm erkundigt.

Heute waren wir nach langer Zeit wieder einmal im Waldgebiet Oberursel-Oberstetten – Bad Homburg:  Hardertsmühle, Forellengut, Hirschgarten.  Der Magistrat der Stadt Oberursel scheint völlig verrückt geworden zu sein.  Die ganze Stadt ist voller Baustellen, riesige Hallenbauten entlang der Straße usw., so daß ich nur auf Umwegen die Einfahrt zum Forellengut gefunden habe.  Dieses war allerdings so überfüllt, daß wir wieder abzogen.  Der starke Fischgeruch hätte auch nicht so gut zu einem Kaffee mit Kuchen gepaßt.  Wir sind deswegen zum Restaurant Hirschgarten (Elisabethenschneise, 61350 Bad Homburg, Tel.:  06172/99 76 88) gefahren.  Dieser hat sich kaum verändert, seitdem ich dort 1969 erstmalig mit dem Fliegenfränzchen war.  (Barbara D. hatte ich von Karl-Dieter B. übernommen.)  Es war schon ausreichend warm, so daß wir im Mantel auf der Terrasse sitzen konnten.  Der Käsekuchen sowie der Bienenstich war ganz ausgezeichnet.  Auch preislich ist der Hirschgarten durchaus akzeptabel.  Die Terrrasse bietet einen wunderschönen Blick auf uralte Traubeneichen (Quercus petraea), die im Sommer noch sehr viel idyllischer sein dürften, sowie auf die grasenden Hirsche.

Entlang des Hirschgeheges sind wir dann zu dem landgräflichen Garten gelaufen, der sehr schöne alte benannte Parkbäume hat, z. B. eine uralte Traubeneiche.  Dies ist für Naturliebhaber eine echte Augenweide und wäre auch zur Belehrung von Kindern sinnvoll.  Der Hirschgarten ist vom Bahnhof Bad Homburg aus erreichbar mit den Buslinien 1 und 11.

Abends sah ich noch eine WDR-Reportage von Tamina Kallert über Teneriffa.  Dabei sah ich wieder den Wanderführer Gregorio Camejo, dessen Markenzeichen der rote Pullover ist.  Mit diesem bin ich mit Christian im August 2002 sowie am 8. April 2003 durch die Masca-Schlucht gewandert.

13.03.2011

Heute habe ich Frau Anneliese Wittmann im Altkönigstift in Kronberg besucht.  Sie hat mich und zwei zu mir gleichalte weibliche Doctores ins Altkönigs-Cafe eingeladen.  Als einziger Mann mit drei emanzipierten Frauen hatte ich keinen leichten Stand.  Die drei Damen waren ziemlich verärgert, daß Guttenberg akademische Titel entwertete, indem er sich einen solchen durch Plagiat bzw. Betrug verschaffte.  Ich wies darauf hin, daß in der Demokratie gerade der Beau Guttenberg mit seiner Pomenaden-Frisur möglicherweise gerade bei den Frauen gut ankommt.

Frau Wittmanns Einstellung zum Dritten Reich ist stark geprägt durch ihre negativen Erfahrungen beim Bund deutscher Mädchen (BdM).  Sie hatte eine sadistische Leiterin, die ihr bei ihrer christlich-individualistischen Geisterhaltung nicht gefiel.  Ich mußte darauf hinweisen, daß bei allen Armeen Sadismus gang und gäbe ist, wie ich ihn  auch bei der Bundeswehr erlebt habe, genauso wie mein Vater in seinem Lebensbericht.  Es ist nicht auszuschließen, daß es auch auf der Gorch Fock mit dem Absturz einen Offiziers-Anwärterin aus der Takelage zu vorherigem Sadismus gekommen ist.

Bei meiner Darstellung, daß durch die Vorhautbeschneidung vorsätzlich ein trennendes Merkmal seitens Abrahams gesetzt wurde, den seine beiden Söhne Isaak an die Juden (rassisch) und Ismael an die Araber (religiös) weitergab, fragte die 91jährige Frau Wittmann schamhaft, was denn eigentlich die Vorhautbeschneidung sei.

Frau Wittmann hat jetzt mit dem Lesen von Edymion (1881) von D’Israeli, Lord of Beaconsfield, begonnen.

Eingestellt am 13.03.2011

Am 4. März hatte Frau Anneliese Wittmann ihren 91. Geburtstag.  Sie ist die Witwe meines verehrten akademischen Lehrers Prof. Dr. Waldemar Wittmann, verstorben am 03.11.1988, dessen Vornamen ich meinem zweiten Sohn zusätzlich gegeben habe.  Prof. Dr. Waldemar Wittmann war nach meiner Kenntnis der einzige deutsche Professor, der zur 600-Jahrfeier der Kölner Universität eine Ehrendoktor erhalten hat.  Den von ihm damals getragenen Talar hat mir Frau Wittmann im vergangenen Jahr geschenkt.

Frau Wittmann selbst hat ein in Fachkreisen bekanntes Buch über die Wunderheiler Cosmas und Damian geschrieben.  Früher hat sie als Angestellte am medizinhistorischen Lehrstuhl der Goethe-Universität gearbeitet und wertvolle alle medizinhistorische Bücher vor dem Bombenhagel im Zweiten Weltkrieg gerettet.

Ich habe sie und ihre Freundin im Altkönigstift in Kronberg abgeholt.  Zunächst fuhren wir bei herrlichem Wetter an den Main in Frankfurt-Höchst zu einem kleinen Spaziergang.  Anschließend habe wir Kaffe getrunken und Kuchen gegessen im Hotel-Schiff Schlott (http://www.hotel-schiff-schlott.de/).  Kaffe und Kuchen sind zwar mit ca. 7,50 Euro nicht ganz billig, aber es lohnt sich, die Wasserwellen vor dem Fenster zu beobachten sowie den Vorbeimasch der riesigen Frachtschiffe.

Wenn jetzt die Urlaubsreisen immer unsicherer werden, können wir uns wenigstens auf schöne Stellen in unserer Heimat zurückziehen.  Dazu gehört auch die Primus-Linie  ( http://www.primus-linie.de/de/index.html ), die neben dem Schlott-Schiff hält und zu schönen Fahrten inkl. Mahlzeiten in den Rheingau einlädt.

Anschließend sind wir nach Escherheim gefahren und haben auf dem dortigen Friedhof ein Azalee auf dem Grab ihrer Eltern, Schwiegereltern und Ehemann gestellt.

Dann gings zur “Goldenen Kron”  (http://www.goldenkron.de/impressum.html) in Frankfurt-Eschersheim.  Es handelt sich um eine ehemalige Thurn und Taxissche Poststation, die der Vater von Frau Wittmann in ihrem Geburtsjahr 1920 gekauft hatte.  Im Zweiten Weltkrieg hat sie von dessen Dach die Stabbrandbomben aufgelesen und gelöscht.

Eschersheim ist wieder teilweise schwer zu erreichen, da die Brücke über die Nidda schon seit längerem gesperrt ist.  Die Kellnerin beschwerte sich darüber, daß die Stadt Frankfurt partout keine Rücksicht auf ihr Geschäft nimmt und die Bauarbeiten sich ewig hinziehen.

Wir haben sehr anspruchsvoll gegessen, ich für meinen Teil konnte das Wiener Schnitzel mit Kalbfleisch nicht essen und ließ mir die Häfte einpacken.  Die Schüssel mit Bratkartoffeln war sehr umfangreich.  Auch die beiden Damen waren mit ihren vegetarischen Buchweizentaschen sehr zufrieden.

Eingestellt am 13.03.2011

Am 3. März 2011 fand bei mir eine Darmspiegelung statt.  Mein Hausarzt Dr. Georg Scheuffele war der Auffassung, in meinem Alter sei eine solche Untersuchung sinnvoll.

Sie fand im Bethanienkrankenhaus in Frankfurt-Seckbach statt.  Am Tag zuvor durfte ich nur noch mitttags eine Suppe essen, anschließend kein Essen mehr.  Nachmittags dann ab 17 Uhr 1,5 Liter Wasser mit Movipred trinken, mit einem Wecker jede Viertelstunde davon ein Glas.  Die zweite Movipred-Orgie fand dann ab 23 Uhr statt, so daß ich erst um 0.30 Uhr mit der Prozedur zu Ende war.  Erst dann kam es zu einer relativ vollständigen Darmentleerung.  Zuvor hatte ich eine etwas ungemütliche Stimmung;  denn mein Bauch füllte sich immer mehr mit Flüssigkeit, ohne daß ich eine Entleerung gehabt hätte;  denn ich mußte noch zusätzlich einen Liter Wasser ohne Movipred trinken.

Die Spiegelung war um 10:30 Uhr angesetzt.  Als ich um 10 Uhr im Bethanienkrankenhaus ankam, war der Parkhaus besetzt, so daß ich relativ lange in Seckbach herumkurven mußte, um einen Parkplatz zu finden.  Tortzdem kam ich pünktlich.

Ich war entschlossen mir keine Anästhesie geben zu lassen.

(Als ich Rückenschmerzen in 2007 hatte, verschrieb mir der nette Orthopäde Travnicek in Frankfurt-Höchst das Schmerzmittel Diclofenac, obwohl ich MRSA-Patient war und der MRSA von der Lunge sehr häufig in die Rückenwirbel geht.  Seine Röntgenassistentin fand damals schon, daß meine Wirbel so hell wären.  Dr. Brier im Krankenhaus-Höchst meinte dann später,  die Wirbel seien von den Bakterien „verschmiert“ und wollte ursprünglich noch drei weitere Wirbel versteifen.  Das Schmerzmittel Diclofenac hat mich damals in 2007 wegen seiner Schmerzfreiheit „verführt“ meine Mirabellen zu ernten und führte dadurch  möglicherweise zum Bruch zweier Wirbel.)

Der Arzt im Bethanienkrankenhaus Dr. Nicolas Hoepffner wollte mir eine Schlafspritze geben, weil die Untersuchung eventuell nicht schmerzfrei abgehen könnte, oder nur teilweise stattfinden würde.  Dies wollte ich jedoch nicht, da ich mit dem Auto gekommen war und mit ihm wieder wegfahren wollte.  Bei großen Schmerzen schlug ich vor, die Untersuchung abzubrechen;  denn es handelte sich ja ohnehin nur um eine reine Vorsorgeuntersuchung.

Die Untersuchung mußte deswegen so durchgeführt werden, daß ich keine Schmerzen hatte.  Für den Arzt war das sehr aufwendig, da angeblich mein Dickdarm nicht nur drei Seiten hatte, sondern in der Mitte nach unten hängt.  Er und seine Assistentin mußten ziemlich viel drücken bis das Gerät am Ende des Dickdarms angekommen war.  Zwischendurch mußte er ziemlich viel mit Wasser säubern, da angeblich der Dickdarm von mir nicht ausreichend gesäubert worden war.  Der Arzt und seine Assistentin waren sehr nett und einfühlsam.

Dann begann die Untersuchung.  Auf dem Monitor konnte ich meinen Dickdarm sehr gut erkennen, der nach meinem Dafürhalten ziemlich sauber aussah.  Erfreulicherweise fanden sich keinerlei Ansätze von Polypen, so daß ich nach Empfang des beiliegenden Untersuchungsberichts hocherfreut wieder nach Hause fuhr.

Koloskopie_20110303

In den kommenden Tagen gab es keine Probleme, nur fiel mir nach einigen Tagen auf, daß ich keinen Stuhlgang mehr hatte.  Ich konnte ganz normal arbeiten, hatte auch kein Völlegefühl, aber eben keinen Stuhlgang.  Nachdem ich nach einigen Tagen es mit Äpfeln und Laktulose versucht hatte, entschloß ich mich am Mittwoch einen Tag zu Hause zu bleiben und eine Entleerung mit Bekunistee zu beginnen.  Dies klappte dann auch nach 12 Stunden, führte dann aber auch wieder  zu einer völligen Entleerung.  Fazit:  Auch nach 1 ½ Wochen hat sich mein Darm von dem Eingriff „Koloskopie“ nicht normalisiert, und es wird wohl noch längere Zeit dauern, bis mein vegetatives System wieder sich selbst reguliert.

Da ich so ähnliche Erfahrungen mit einer Prostata-Biopsie gemacht habe, muß ich mir in Zukunft sehr gut überlegen, inwieweit ich für Vorsorgeuntersuchungen sichere Probleme auf mich nehmen muß.

Nachrichtlich:  Erst am 18.03.2011 hat sich mein Stuhlgang normalisert, d. h. mein Körper hat volle zwei Wochen gebraucht, um sich von der Movipred-Einnahme sowie der Darmreinigung zu erholen.