Dekadenz des deutschen Volkes

20.11.2012

Aus:  http://infowars.wordpress.com/2012/11/14/der-schlussel-der-veranderung/#more-20192

# 50 19. November 2012 – 22:08 + 9
Um nun wieder zu meinen Fragen vom Anfang zurückzukommen: Die meisten Menschen können nicht sehen, wie sie beherrscht, verraten und verkauft werden, weil sie schon von kleinauf nichts anderes kennengelernt haben. Sie haben verinnerlicht, dass die Autoritäten “richtig” und “gut” sind, nur “ihr Bestes” wollen und haben die Widersprüchlichkeit zwischen ihren Lippenbekenntnissen und ihrem Handeln verdrängt. In den allermeisten Fällen können die Menschen nicht wirklich für sich selbst Verantwortung übernehmen und freie Entscheidungen treffen – denn stets haben das irgendwelche Autoritäten (Regierung, Gott, Polizei, Gerichte, Schulen, Eltern) für sie übernommen, sie mussten ihnen ja nur brav folgen.

12.01.2012

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/boerse/9218-commerzbank-stunde-der-wahrheit

# 20 Jürgen Kremser 11. Januar 2012 – 18:37 + 5
Ernst ist der Anblick der Notwendigkeit.
Schiller: Wallensteins Tod

Heute würde er schreiben: Zum Tod der Commerzbank

Unser Problem ist, daß unsere Eliten eben zum großen Teil unfähig und dumm sind und auch zu charakterlos sind sich einem falschen Trend entgegenzustellen. Die Uniformisierung unseres Lebens kann man sehr gut daran erkennen, daß charaktervolle Einzelpersonen nicht mehr zu Geltung kommen dürfen, weil die Geheimlogen nur noch windelweiche Typen ans Ruder lassen kommen. Das sieht man jetzt sehr gut an dem Kampf des Lügenrundfunks gegen Wulff. Da ist auch kein einziger Journalist, der mal eine zweite Meinung zuläßt, alles wird einseitig berichtet. Und eben diese Geisteshaltung zeigt sich auch am Versagen der Commerzbank, und das ist ein sehr schlechtes Omen für unser aller Zukunft. Keiner unserer Politiker ist einer, von denen man früher gesagt hätte: Männerstolz vor Fürstenthronen. An der Spitze des Staates stehen nämlich keine Charakterköpfe sondern Skalvenseelen!

10.12.2011

Der aus Amerika zu uns überkommene Gruppenzwang:  “to keep up with the Joneses’”:

http://www.youtube.com/watch?v=wbrzTaekenc&feature=youtu.be

03.12.2011

Aus: http://www.buergerstimme.com/Design2/2011-12/eine-oberflaechliche-gesellschaft-die-zivilisierte-kriegsmentalitaet/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=eine-oberflaechliche-gesellschaft-die-zivilisierte-kriegsmentalitaet

30.10.2011

Heute brachte der SWR2 einen guten Vortrag von Gerd Heidenreich zum Thema:  „Immer schneller und immer schlechter – die Turbo- und Zerstreuungsgesellschaft“:

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/-/id=8619436/property=download/nid=660374/12xvikf/swr2-wissen-20111030.pdf

“Alles, was wir machen, geschieht neuerdings im Turbogang: Wir wollen, dass unsere Kinder nach acht Jahren das Gymnasium hinter sich haben, dass sie in drei Jahren das BA-Studium beenden können. Wir wollen möglichst schnell und effizient arbeiten, um in der Freizeit möglichst viele Angebote zur Zerstreuung wahrnehmen zu können. Wir wollen irgendwie in möglichst kurzer Zeit alles – und was bleibt dabei auf der Strecke? Der Schriftsteller und Journalist Gert Heidenreich nimmt diese Entwicklung kritisch unter die Lupe.”

* Zum Autor:
Gert Heidenreich, geb. 1944, lebt als freier Schriftsteller in Oberbayern. Er studierte alte und neuere deutsche Literatur, Theaterwissenschaft, Soziologie und Philosophie und arbeitete als Theaterautor und als Journalist für mehrere Rundfunkanstalten und renommierte Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1970 unternahm er weltweite (Lese-) Reisen, auch für das Goethe-Institut, die ihn u. a. nach Afrika, Ägypten, Island, Japan, USA, Russland, Usbekistan und Kirgistan führten. Außerdem ist er als Sprecher für Rundfunk, Fernsehen und Hörverlage tätig und Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Gert Heidenreich hat zahlreiche Preise erhalten, darunter den Adolf Grimme Preis.

Leider gilt für diesen Vortrag:

„Das Manuskript ist ausschließlich zum persönlichen, privaten Gebrauch bestimmt. Jede weitere Vervielfältigung und Verbreitung bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Urhebers bzw. des SWR.“

So daß ich den Artikel hier leider nicht kopieren darf.  Heidenreich beschreibt sehr gut, daß wir Dauerkonsumenten ohne Bewußtsein seien, weil wir ständig am eigentlichen Menschsein, d. h. mit der Befassung des tieferen Sinns unserer Existenz durch Spaß- und Unterhaltungszwecke abgelenkt werden.

In einer Hinsicht kann ich ihm allerdings nicht zustimmen.  Er sieht Silvio Belusconi als den typischen Tigerdompteur in der Demokratie-Arena:  Erzeuger und Nutznießer der Spaßgesellschaft.  Ich sehe das anders.  Da Berlusconi sehr viel Medienmacht hat, gefällt dies natürlich nicht den anderen Mediengewaltigen, die sich ansonsten eingenistet haben.

Und das paßt natürlich ferner auch nicht den linken beamteten Richtern, die ihn unentwegt angreifen, genauso wie mich, so daß ich mit ihm Mitgefühl habe.  Den Vorwurf einer sexuellen Beziehung mit einer 18jährigen Marokkanerin halte ich  angesichts seines 75jährigen Alters für frei erfungen.