Hans-Dietrich Genscher (alias IM Tulpe???)

05.12.2011

Biographie:  http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Dietrich_Genscher

Jan Kneist kritisierte am 28.11.2011 in seinem Artikel „Die Maske fällt endgültig“ neben Finanzminster Schäuble auch Genscher.

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2011/11/28/die-maske-faellt-endgueltig

„Ein weiteres scharfes Geschütz wurde diese Woche aufgefahren, Ex-Außenminister Genscher. Der einst in Prag 1989 den versammelten DDR-Bürgern die Freiheit verkündete und der auf breiter Front höchste Achtung genoß. Er trommelt für “Unser Europa – jetzt!”. Lesen Sie im HB vom Montag, S. 10. Mehr Europa sei das Gebot, nicht weniger. Also der Weg, der immer mehr Elend und Zerwürfnis bringt, soll noch schneller beschritten werden. Es gelte, die Fesseln nationalstaatlichen Denkens zu überwinden. Lange vorbei die Zeit eines Erich Mende in der FDP… Verantwortung erreicht eine neue Dimension, d.h. bei jeder Entscheidung müsse auch die Betroffenheit “der anderen” bedacht werden. Die globale Verflechtung mache dies notwendig. Was Genscher genau meint, kann sich jeder selber zusammenreimen. Sicherlich meint er nicht das Spiel freier Marktkräfte und die Entscheidungen freier Individuen. Das Unwort der “neuen Weltordnung” verwendet er mehrfach und damit läßt auch Genscher die Maske fallen. Europäische Verantwortung beschwört er, worin sie liegt, sagt er nicht. Angeblich sei die Schuldenkrise der Währungsunion nicht in die Wiege gelegt worden. Ach ja? Kann man leugnen, daß die Erde eine Kugel ist? Der Ausweg liegt in einer “Wirtschafts- und Finanzzuständigkeit der EU….”. Weiter will ich dieses Elaborat nicht ausschlachten, das sei jedem Leser überlassen. Genscher redet einer zentralistischen EU genauso das Wort wie Schäuble und er bestätigt damit meine Ansicht, daß es für diese FDP nur noch einen Platz geben kann – den Müllhaufen der Geschichte. Hier ist nichts Freies und Demokratisches mehr vorhanden.“

Dazu kommentierte Claudius v.d. Bach-Zelewski wie folgt:

Kommentar from: Clauidus v.d.Bach-Zelewski [Besucher]

Ach, IM Tulpe, der “Multi-Maurer”…

Vielleicht sollte uns Tulpe (=Genscher) erst einmal erzählen, was er denn im Krieg tatsächlich so gemacht hat.

Angeblich will er sich ja “freiwillig” zur Wehrmacht gemeldet haben, um der Waffen SS “zu entgehen” – normalerweise aber war das doch eher umgekehrt, und überhaupt: Wieso hätte man Tulpe zur Waffen-SS zwangsrekrutieren sollen ?

Da verwechselt Tulpe-Genscher wohl zufällig oder unzufällig die Zwangsübernahme “germanischer” (deutscher) Waffen-SS-Angehöriger in die N.S.D.A.P. mit der Aufnahme in die Waffen-SS selbst.

Die war bis zum “Endsieg” – jedenfalls, was deutsche Kandidaten betraf – nämlich grundsätzlich freiwillig.

Diese ganze Geschichte klingt ebenso schräg wie Tulpes weitere Vita: 1949 Referendarsexamen in Leipzig (damals noch SBZ), danach Rechtsreferendar im OLG-Bezirk Halle (DDR).

1952 dann plötzlich “rüber” in den Westen.

Mit dieser Karriere dürfte Tulpe alias Genscher neben RA Vogel (dieser aber in umgekehrter Richtung, d.h. als DDR-Rechtsanwalt an West-Berliner Gerichten zugelassen) unter den Nachkriegspolitikern der beiden deutschen Staatsprovisorien so ziemlich einzig dastehen.

Ebenso trüb später seine Rolle als IM Tulpe – hier soll die Stasi Tulpe-Genscher – nach offizieller BRD-Lesart – angeblich aus “operativen Gründen und ohne sein Wissen” als IM geführt haben.

- Einer der prominentesten BRD-Politiker soll also ohne eigene Kenntnis von der Stasi als IM registriert worden sein ?

Waren Kohl und Kinkel auch “unbewußte IM” ?

Oder Strauss ?

Klingt also alles sehr windig ?

Gewiß nicht weniger windig als bei den GraSS und Hildebrandts dieser Republik, denen ihre SS- bzw. HJ und N.S.D.A.P. Karriere (Hildebrandt) vor lauter Vergangenheitsbewältigungseifer einfach davongerollt war.

So groß war der Aufarbeitungseifer dieser beiden “Vorzeigelinken”, daß beide ihre Vergangenheit dann schließlich wieder einholten.

Aber der Abstand von brauner SA zu roter SA war ja auch nie sehr groß.

Bei IM Tulpe wird man sehen – spätestens nach dessen Verewigung als der x-te “große Europäer”.

Übrigens wohl auch im Fall des Talk-Show Dauer-Greises und Polit-Parvenus H. Schmidt, der gleich seinem Partner Tulpe-Genscher desto seniler desto gieriger desto europäischer wird.

Schmidts Vita dürfte kaum weniger krumm sein als die von seinem ungeliebten Ex-Partner Tulpe-Genscher.

U.a. war Flakoberleutnant Schmidt geladener Zuschauer zum Volksgerichtshof unter Freisler im Prozeß um die Hitler-Attentäter des 20.Juli.
Und dort gaben sich bestimmt keine Widerstandkämpfer ein Stelldichein – eher schon Karriere-Nazis.

Und wer weiß – womöglich war es ja kein Zufall, daß gerade dieses duo infernale zusammen das lecke Staatsschiff in Schuldenabgründe, Massenarbeitslosigkeit, Massenzuwanderung und Doppelbeschlüsse als dialektischer Vorstufe zur totalen EUdSSR lenkte.
29.11.11 @ 23:03