Wolfgang Schäuble

21.05.2012

Schäuble scheint ein süddeutscher Partikularist zu sein, wie sie Wilhelm Busch 1870 so treffend als Karrikatur gezeichnet hat.  In dieser Hinsicht dürfte er sich auch gut mit dem bereits stark romanisierten Juncker verstehen.

Der “Grand Orient” wird meines Wissens bei Josepf Goebbels erwähnt  in “Die Zeit ohne Beispiel”:

http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=&author=Goebbels%2C+Joseph%2C+Die+Zeit+ohne+Beispiel&title=&check_sn=on

Aus:  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2012/05/18/schaeuble-bruestet-sich-in-aachen-mit-se

Kommentar from: Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]
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Nicht erst seit dieser letzten Äußerung des Rechtsdoktors aus dem Badischen ist doch klar:
Der Schäuble im “christlich-demokratischen” Gewande ist ein -mittlerweile nicht mehr nur verkappter- Trotzkist, der frisch, freudig und brüderlich-frei an seinem Welt-Einheitsstaat mauert, dessen Basis -das wußte schon der Genosse Trotzky- nur das sowjetisierte “Haus Europa” sein kann.

Baumeister Schäubles Zementmischer für die Vollendung des stolzen Edificiums ist der finanzkommunistische “Euro”-Krake.

Womit Bruder Schäuble bei seiner dialektisch geschulten Genossin Merkel offene Türen einrennen wird.

Allerdings scheint sich zu erweisen, daß der Rollstuhl-Gollum die alte Weisheit “judex non calculat” [der Richter kann nicht rechnen] in seiner Hybris nicht beherzigte; denn die Statik des Schäubleschen Hauses Europa ächzt und knarzt in allen Fugen, nicht zuletzt weil sein Zement nicht hält.

Ob ihn da wohl andere Baumeister über- oder eingemauert haben ?

Kohls badischer Antichambrist in “Euro”-Fragen mit dem gestörten Erinnerungsverhältnis zu Geldkoffern hat entgegen dem, was viele vermuten, übrigens keinesfalls eine erstrangige Anbindung an die befreierische Garantiemacht aus Übersee, sondern an unseren linksrheinischen Nachbarn.

Schäuble beherrscht die französische Sprache perfekt, hielt schon mehrfach stundenlange Vorträge zu (“EU”-)Europa in den “Grandes Ecoles” (z.T. nach endlosen Arbeitstagen deswegen noch abends eingeflogen), kann sich einen ganzen Klempnerladen gallischen Blechs an die verhärmte Brust heften und ist auch sonst, abseits der Öffentlichkeit, in enger Tuchfühlung zu Elysee und Hotel Matignon.

Ein badischer do-ut-des Fürst in rheinbündischer Tradition eben, treu ergeben den Testamenten Richelieus (seit 1996 jenen Mitterrands).

Fragt sich nur, ob er auch noch ein erleuchteter Bruder des “Grand Orient (de France)” ist, was vermutet werden muß [Bronstein alias Trotzki war über die Freimaurerloge "Art et Travail" der frz. Großloge "Grand Orient" zugehörig].

Ich wollte das im Hinblick auf den zutreffenden Beitrag eines meiner Vorschreiber zur “frz. Wurst” einmal erwähnen.

18.05.12 @ 22:22
Zu Frankreich hatte der vorherige Kommentator geschrieben:
Kommentar from: Otto Normalverbraucher [Besucher]
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Ich denke, die weniger dummen Euroretter unter den Schuldenmachern setzen darauf, dass ganz am Schluss, wenn Deutschland endlich pleite ist, die EZB sämtliche Schulden monetisieren wird. Aus, Problem vorbei, Krise gelöst. Und warum hat das so lange gedauert? Weil die dummen Deutschen kein Geld drucken wollten. *)

Wo Schäuble und Merkel in dieser Gemengelage stehen, ob nur bei den Dummen oder schon bei den Kriminellen, vermag ich nicht zu beurteilen. Doch ich bin mir verdammt sicher, dass die anderen Länder, allen voran Frankreich, eine EUdSSR mit einem Staatsratsvorsitzenden Schäuble nicht ohne Einsatz der Wehrmacht akzeptieren werden.
Die Franzosen hängen den Deutschen eine Wurst vor die Nase, damit sie Haftungen übernehmen, aber im Kern wird sich da nichts bewegen. Frankreich wird im Zweifel eher aus dem Euro austreten als seine nationale Souveränität aufzugeben.

Dass man mit diesen Ländern eine Währungsunion gemacht war, war verrückt. Aber mit offensichtlich diametral abweichenden politischen Ansichten, Systemen und Zielen zur Lösung aller Probleme eine POLITISCHE UNION schmieden zu wollen, ist die Lebenslüge der deutschen EUliten.