Zigeuner

19.08.2015

Infos über die Geschichte der Zigeuner:

Brockhaus’ Konversations-Lexikon, Band 16,1895

Über die Zigeuner

Aus:  http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=136789

Zigeuner, ein eigenartiges Wandervolk, das in fast ganz Europa und in einzelnen Teilen von Asien, Afrika und Amerika angetroffen wird. Die Herkunft der Z. ist lange rätselhaft geblieben. Die älteste und am weitesten verbreitete Ansicht war die, daß die Z. aus Ägypten stammen. Sie stützte sich auf die eigenen Angaben des Volks bei seinem ersten Erscheinen im mittlern Europa. Die Bande, die 1417 zuerst in den Hansestädten an der Nord- und Ostsee erschien, gab an, aus Kleinägypten zu stammen. Dasselbe Land nannten als ihre Heimat übereinstimmend die Banden, die 1418 in der Schweiz, 1422 in Italien und 1427 vor Paris erschienen. In niederländ. Urkunden aus dem 15. Jahrh. werden wiederholt Könige und Grafen von Kleinägypten erwähnt. Daher führen bei vielen Völkern die Z. Namen, die auf Ägypten hinweisen. In Spanien hießen sie früher Egypcianos oder Egipcianos, jetzt ebenso wie in Portugal Gitanos, in England im 16. Jahrh. Egipcions, jetzt Gypsies, in alten holländ. Urkunden Egyptiers, Egyptenaren, Egiptenaers, Giptenaers, daneben auch Heidenen, Heidens, wie jetzt allein; die Franzosen nannten sie früher Egyptiens, jetzt Bohemiens oder Zinganes; die Griechen nennen sie Γξφτοι (Gifti), die Albanesen Evgit, und in Ungarn ist noch jetzt die Bezeichnung Pharao nepe (“Volk Pharaos”) gebräuchlich. Unter Kleinägypten ist möglicherweise, wie Hops vermutet, der Peloponnes zu verstehen, wo am Ende des 15. Jahrh. deutsche Reisende Z. bereits fest angesiedelt fanden. Nächst der ägypt. Hypothese war keine allgemeiner als die tatarische. In Deutschland war die Bezeichnung Tataren oder Tartaren für Mongolen lange gebräuchlich, und als die Z. zuerst nach Deutschland kamen, glaubte das Volk, die Mongolen seien wiedergekommen, und nannte sie Tataren. Auf dem gesamten Gebiet des Niederdeutschen und Friesischen hat sich in mancherlei dialektischen Varietäten der Name Tatern für Z. erhalten, und er ist von dort nach Dänemark und Schweden, ja zu den Finnen gewandert.

 

Das Rätsel ihrer Herkunft wurde erst gelöst, als man daran ging, ihre Sprache zu untersuchen. Nachdem Rüdiger 1782 und Grellmann 1783 die richtige Spur gefunden hatten, erwies Pott 1844 streng wissenschaftlich, daß die Sprache der Z. eine indische sei. Näher begrenzt hat ihre Heimat Miklosich. Er zeigte 1878, daß das Zigeunerische der nordwestlichsten Gruppe der arisch-ind. Sprachen angehört, den Sprachen der Darden, Kafiristans und der Stämme im Hindukusch. Lange glaubte man, den Anfang ihrer Geschichte in Indien selbst nachweisen zu können. Der pers. Epiker Firdusi, der um 1000 n. Chr. lebte, erzählt in seinem Schahname, daß der pers. König Bahram Gur (um 420 n. Chr.) von dem ind. Könige Schankal von Kanaudsch sich 10000 Luris erbat, damit sie durch ihre Kunst im Lautenspiel seine armen Unterthanen erfreuten. Die Luris verschwendeten ihren Weizen und verkauften die Kühe und waren bald ganz mittellos. Da befahl ihnen Bahram Gur zornig, mit ihren Eseln durch sein Land zu wandern und sich durch Gesang und Instrumentalmusik zu ernähren. Die Luris, sagt Firdusi, wandern jetzt gemäß diesem Befehle in der Welt umher, indem sie Beschäftigung suchen, sich zu Hunden und Wölfen gesellen und auf der Landstraße Tag und Nacht stehlen. Dieselbe Geschichte erzählt außer andern pers. Schriftstellern auch der arab. Geschichtschreiber Hamsa al Ißfahani, der ein halbes Jahrhundert vor Firdusi lebte. Luri oder Luli aber ist der Name, den noch jetzt die Z. vorzugsweise in Persien führen, und trotz der märchenhaften Einkleidung der Geschichte ist es kaum zu bezweifeln, daß im 5. Jahrh, ein Trupp Z. aus Indien nach Persien kam, womit aber nicht gesagt ist, daß gerade diese die Ahnen der europäischen Z. sind. Das aber hat man vielfach angenommen. Hamsa nennt die ind. Musikanten Zott, ein Name, der arabisiert ist aus Jatt (spr. Dschatt), und deshalb hat man die Z. für Jats erklärt, d. h. für das Volk, das den ältesten und wichtigsten Bestandteil der Bevölkerung des südl. Pandschabs ausmacht. Die Geschichte dieser Jats und damit, wie man meinte, die der Z. hat dann der gelehrte holländ. Arabist de Goeje vom 7. Jahrh. an aus arab. Quellen verfolgt. Seitdem durch O’Brien 1881 die Sprache der Jat, das Jatkr oder Multam, genauer bekannt geworden ist, weiß man, daß Jats und Z. ganz verschieden sind, und der Bericht über den Census des Pandschabs 1881 von Ibbetson (3 Bde., Lahaur 1883) ergiebt, daß ganz andere Stämme des Pandschabs als die Jats den Anspruch auf Zigeunertum erheben können, namentlich die Sansi und die Tschangar. Die Tschangar haben schon Rienzi (1832) und Trumpp (1872) mit den Z. identifiziert, und es ist nicht zu leugnen, daß sich in ihrer Sprache Anklänge an den Sprachschatz der Z. und der Dialekte von Kasiristan finden. Außerdem stimmt der Name Tschangar auffallend zu der ältesten lat. Form des Namens Z., nämlich Zingari, so daß ein näherer Zusammenhang zwischen Tschangars und Z. nicht ausgeschlossen ist. Der Name Z. selbst ist seiner Herkunft nach noch ganz dunkel. Er lautet bei den Türken Tschinghiane, rumänisch Ciganu, ungarisch Czigany, bulgarisch Ciganin, litauisch Cigonas, italienisch Zingaro und Zingano u.s.w. Die ältesten Chronisten nennen sie lateinisch Secani, Cingari, Zingari, vulgariter “Cigäwnär”, im Deutschen Ziginer, Zigeiner, Zegeiner, niederdeutsch Suvginer, Zigöner u. s. w. Sie selbst nennen sich Rom (Femininum Romni), im Plural auch Romani tschave, d. h. “zigeunerische Kinder”. Rom heißt “Schwarm”, “Stamm” und läßt sich reichlich aus Dardudialekten belegen. Andere von den Z. selbst gebrauchte Namen sind Romani tschel (tschal, sal, säl) und besonders Sinte oder Sinde, auch Manusch (Mensch), Kale oder Mellele (Schwarze).

 

Die älteste Erwähnung der Z. in Europa ist die im Itinerarium des Franziskanermönches Simon Simeon, der 1322 die Insel Kreta besuchte und dort ein Volk fand, das seiner Schilderung nach nur Z. gewesen sein können. Hopf hat urkundlich nachgewiesen, daß es jedenfalls vor 1346 Z. auf Korfu gegeben hat. Um 1370 finden sich Z. auf der epirotischen Küste gegenüber von Korfu, teils umherschweifend, teils fest angesiedelt; um 1398 bestätigte der venet. Statthalter der griech. Kolonie Nauplion, Ottaviano Buono, den dortigen Acingani, d. h. Z., speciell ihrem Häuptling Johann, die Privilegien, die ihm seine Vorgänger verliehen hatten. Damals müssen also die Z. schon geraume Zeit im Peloponnes gesessen haben. Auch in der Walachei waren bereits im 14. Jahrh. Z. ansässig. Die böhm. Annalen erwähnen das Auftreten der Z. zuerst 1416. Daß sie aber dort schon früher vorhanden waren, beweist, daß in den Gerichtsakten der Herren von Rosenberg vom J. 1399 gesagt wird, daß unter einer Räuberbande, die damals im südl. Böhmen ihr Unwesen getrieben hatte, sich auch ein “schwarzer Z.” befand. In Deutschland lassen sie sich, wie erwähnt, zuerst 1417 nachweisen. Ihre Anführer nannten sich “Herzoge” und “Grafen” und wiesen Schutzbriefe des Kaisers Sigismund vor. Sie fanden in vielen Städten freundliche Aufnabme und reichliche Unterstützung. Bald aber erkannte man sie als Diebe und Betrüger, viele wurden gefangen und gehenkt. In Italien zeigten sie sich zuerst 1422 vor Bologna, in Spanien 1447 in Barcelona, in den Niederlanden 1420 in Deventer; in Polen und dem westl. Rußland sind sie erst 1501 urkundlich nachweisbar, in England seit Mitte des 15. Jahrh., in Schottland 1506, im Baskenlande 1538; nach Schweden kamen sie 1512. Mit diesen histor. Thatsachen stimmen die linguistischen Ergebnisse vollkommen überein. Sämtliche Zigeunerdialekte Europas enthalten in reichem Maße griech. Worte, ja, die griech. Sprache hat auf sie in einer Weise eingewirkt, wie es sich nur aus einem sehr langen Aufenthalt in Griechenland erklären läßt. Außer griech. Elementen enthalten alle europ. Dialekte auch andere fremde, d. h. nichtindische. Man kann daraus entnehmen, welches der Weg gewesen ist, den sie bei ihrer Wanderung eingeschlagen haben.

 

Aus den Ländern des Hindukusch zogen sie nach Persien, von dort durch Kurdistan nördlich nach Armenien, wo sie lange gesessen haben. Von Armenien zogen sie westlich durch Kleinasien hindurch nach den griech. Inseln, vor allem nach Kreta, von dort nach dem Peloponnes, wo sie jahrhundertelang gesessen haben müssen. Nach der europ. Türkei sind sie erst von Griechenland aus eingewandert. Von Griechenland zogen sie sodann durch Albanien, Serbien östlich nach der Walachei und Moldau, dem heutigen Rumänien, von der Walachei aus kamen sie nach Ungarn, von dort nach Deutschland.

 

Auf Grund der Sprache hat Miklosich die Z. Europas in 13 Gruppen geteilt: 1) griechische, 2) rumänische, 3) ungarische, 4) mährisch-böhmische, 5) deutsche, 6) polnisch-litauische, 7) russische, 8) finnische, 9) skandinavische, 10) italienische, 11) baskische, 12) englisch-schottische, 13) spanische. Griechische Z. nennt Miklosich die in der europ. Türkei lebenden. Ihre Zahl wird auf etwa 67000 (mit Bulgarien und Ostrumelien 117000), von andern aber auf 214000 angegeben; noch unsicherer ist die Schätzung der Z. der asiat. Türkei, die zwischen etwa 40000 und 200000 schwankt. Die türkischen Z. teilen sich in Nomaden, unter denen die wildesten und ursprünglichsten die Zapari sind, und seßhafte Z. Diese beiden Klassen sind in Sprache und Sitten weit voneinander verschieden. Die seßhaften sind, außer den in Konstantinopel selbst sitzenden, meist Christen, die Nomaden Mohammedaner. In Konstantinopel selbst sind nur etwa 140 Familien ansässig, die meist Mohammedaner sind und ihre Muttersprache fast ganz vergessen haben. Anderswo sitzen sie zahlreicher, wie z. B. das Dorf Hebibdsche bei Adrianopel fast ausschließlich von Z. bevölkert ist. Zu den rumänischen Z. gehören sprachlich auch ein Teil der serbischen, ferner die in Belgorod im Depart. Kursk in Großrußland angesiedelten und die bei Taganrog am Asowschen Meer. In der Moldau und Walachei waren sie bis 1856 leibeigene, teils der Krone, teils der Klöster und von Privaten. Die Zahl der Z. in Rumänien ist etwa 250000, in Serbien 34000, in Bosnien und der Herzegowina 14000. Am besten bekannt sind die ungarischen Z. Während in Eisleithamen nur etwa 16000 leben sollen, wurden 1893 in Ungarn 274940 Z. gezählt, darunter 243432 ansässige, 20406 zeitweilig ansässige und 8938 Wanderzigeuner. Nach der Volkszählung von 1890 sprachen 91603 Personen die Zigeunersprache. Für Böhmen uud Mähren wird die Zahl der Z. auf 13500 angegeben, für Deutschland auf etwa 2000, ebenso für Frankreich, für Spanien auf 40000, für Italien auf 32000, für Rußland auf 58000 (sowie 15000 in Polen). Ganz unsicber sind die Zählungen in andern Ländern. Insgesamt wird die Zahl der europäischen Z. von Cora auf 779000 berechnet. Sehr zahlreich sind sie noch in Persien, ebenso in Nordafrika und Kleinasien. Auch in Amerika begegnet man ihren wandernden Zügen.

 

Ethnographisches. Der Z. ist in der Regel von mittlerer Gestalt, fast stets wohlgebaut, schlank, mit kräftigen, muskulösen Gliedern. Die Farbe der Haut ist braungelb, das Haar dicht und schwarz. Die Frauen sind in ihrer Jugend oft von angenehmem Äußern, stehen aber in der Regel hinter den Männern zurück und altern ungemein schnell. Männer und Frauen haben blendendweiße Zähne; vor allem aber zeichnet sie das große schöne Auge mit den langen, schwarzen Wimpern aus, das auch bei Stämmen der Darden sich findet. Die Wohnung ist in der Regel ein elendes Zelt, das der Z. überall mit sich führt. Andere, wie ein Teil der ansässigen Z. in Siebenbürgen, bauen sich eine Art Wohnung unter der Erde, oft bis 12 Fuß tief, deren Ausstattung eine höchst primitive ist. Der wahre Z. bleibt überhaupt nur im Winter in einer solchen Wohnung, namentlich bei Wind, den er als seinen schlimmsten Feind ansieht. Im Frühling geht das Wanderleben wieder an und das Zelt tritt wieder in sein Recht. Unentbehrlich ist dem echten Z. ein Pferd, an dessen Stelle in der Türkei und Italien oft der Esel tritt. Größere Banden führen fast immer einen Wagen bei sich, der nicht selten zur Wohnung und Küche eingerichtet ist. Als Luxusgegenstand sucht jeder Z. einen silbernen Trinkbecher zu erwerben, der als Erbstück in der Familie bleibt und in besonderer Ehre gehalten wird. Diejenigen, die Schmiede sind, besitzen außerdem noch einen Blasebalg, einen Amboß, der meist aus Stein ist, eine Zange und ein paar Hämmer. Als Farbe der Kleidung liebt der ungarische Z. Rot, daneben Grün, und Grün ist auch die Lieblingsfarbc der deutschen und war in ältern Zeiten die der englischen. Für den deutscben Z. ist Grün das Zeichen der Makellosigkeit und Unbescholtenheit. Die spanischen Z. haben wesentlich dieselbe Tracht wie die Pferde- und Maultierhändler von Andalusien, mit denen sie auch das Geschäft gemeinsam haben. Ethnographisches. Der Z. ist in der Regel von mittlerer Gestalt, fast stets wohlgebaut, schlank, mit kräftigen, muskulösen Gliedern. Die Farbe der Haut ist braungelb, das Haar dicht und schwarz. Die Frauen sind in ihrer Jugend oft von angenehmem Äußern, stehen aber in der Regel hinter den Männern zurück und altern ungemein schnell. Männer und Frauen haben blendendweiße Zähne; vor allem aber zeichnet sie das große schöne Auge mit den langen, schwarzen Wimpern aus, das auch bei Stämmen der Darden sich findet. Die Wohnung ist in der Regel ein elendes Zelt, das der Z. überall mit sich führt. Andere, wie ein Teil der ansässigen Z. in Siebenbürgen, bauen sich eine Art Wohnung unter der Erde, oft bis 12 Fuß tief, deren Ausstattung eine höchst primitive ist. Der wahre Z. bleibt überhaupt nur im Winter in einer solchen Wohnung, namentlich bei Wind, den er als seinen schlimmsten Feind ansieht. Im Frühling geht das Wanderleben wieder an und das Zelt tritt wieder in sein Recht. Unentbehrlich ist dem echten Z. ein Pferd, an dessen Stelle in der Türkei und Italien oft der Esel tritt. Größere Banden führen fast immer einen Wagen bei sich, der nicht selten zur Wohnung und Küche eingerichtet ist. Als Luxusgegenstand sucht jeder Z. einen silbernen Trinkbecher zu erwerben, der als Erbstück in der Familie bleibt und in besonderer Ehre gehalten wird. Diejenigen, die Schmiede sind, besitzen außerdem noch einen Blasebalg, einen Amboß, der meist aus Stein ist, eine Zange und ein paar Hämmer. Als Farbe der Kleidung liebt der ungarische Z. Rot, daneben Grün, und Grün ist auch die Lieblingsfarbc der deutschen und war in ältern Zeiten die der englischen. Für den deutscben Z. ist Grün das Zeichen der Makellosigkeit und Unbescholtenheit. Die spanischen Z. haben wesentlich dieselbe Tracht wie die Pferde- und Maultierhändler von Andalusien, mit denen sie auch das Geschäft gemeinsam haben. Ethnographisches. Der Z. ist in der Regel von mittlerer Gestalt, fast stets wohlgebaut, schlank, mit kräftigen, muskulösen Gliedern. Die Farbe der Haut ist braungelb, das Haar dicht und schwarz. Die Frauen sind in ihrer Jugend oft von angenehmem Äußern, stehen aber in der Regel hinter den Männern zurück und altern ungemein schnell. Männer und Frauen haben blendendweiße Zähne; vor allem aber zeichnet sie das große schöne Auge mit den langen, schwarzen Wimpern aus, das auch bei Stämmen der Darden sich findet. Die Wohnung ist in der Regel ein elendes Zelt, das der Z. überall mit sich führt. Andere, wie ein Teil der ansässigen Z. in Siebenbürgen, bauen sich eine Art Wohnung unter der Erde, oft bis 12 Fuß tief, deren Ausstattung eine höchst primitive ist. Der wahre Z. bleibt überhaupt nur im Winter in einer solchen Wohnung, namentlich bei Wind, den er als seinen schlimmsten Feind ansieht. Im Frühling geht das Wanderleben wieder an und das Zelt tritt wieder in sein Recht. Unentbehrlich ist dem echten Z. ein Pferd, an dessen Stelle in der Türkei und Italien oft der Esel tritt. Größere Banden führen fast immer einen Wagen bei sich, der nicht selten zur Wohnung und Küche eingerichtet ist. Als Luxusgegenstand sucht jeder Z. einen silbernen Trinkbecher zu erwerben, der als Erbstück in der Familie bleibt und in besonderer Ehre gehalten wird. Diejenigen, die Schmiede sind, besitzen außerdem noch einen Blasebalg, einen Amboß, der meist aus Stein ist, eine Zange und ein paar Hämmer. Als Farbe der Kleidung liebt der ungarische Z. Rot, daneben Grün, und Grün ist auch die Lieblingsfarbc der deutschen und war in ältern Zeiten die der englischen. Für den deutscben Z. ist Grün das Zeichen der Makellosigkeit und Unbescholtenheit. Die spanischen Z. haben wesentlich dieselbe Tracht wie die Pferde- und Maultierhändler von Andalusien, mit denen sie auch das Geschäft gemeinsam haben. Ethnographisches. Der Z. ist in der Regel von mittlerer Gestalt, fast stets wohlgebaut, schlank, mit kräftigen, muskulösen Gliedern. Die Farbe der Haut ist braungelb, das Haar dicht und schwarz. Die Frauen sind in ihrer Jugend oft von angenehmem Äußern, stehen aber in der Regel hinter den Männern zurück und altern ungemein schnell. Männer und Frauen haben blendendweiße Zähne; vor allem aber zeichnet sie das große schöne Auge mit den langen, schwarzen Wimpern aus, das auch bei Stämmen der Darden sich findet. Die Wohnung ist in der Regel ein elendes Zelt, das der Z. überall mit sich führt. Andere, wie ein Teil der ansässigen Z. in Siebenbürgen, bauen sich eine Art Wohnung unter der Erde, oft bis 12 Fuß tief, deren Ausstattung eine höchst primitive ist. Der wahre Z. bleibt überhaupt nur im Winter in einer solchen Wohnung, namentlich bei Wind, den er als seinen schlimmsten Feind ansieht. Im Frühling geht das Wanderleben wieder an und das Zelt tritt wieder in sein Recht. Unentbehrlich ist dem echten Z. ein Pferd, an dessen Stelle in der Türkei und Italien oft der Esel tritt. Größere Banden führen fast immer einen Wagen bei sich, der nicht selten zur Wohnung und Küche eingerichtet ist. Als Luxusgegenstand sucht jeder Z. einen silbernen Trinkbecher zu erwerben, der als Erbstück in der Familie bleibt und in besonderer Ehre gehalten wird. Diejenigen, die Schmiede sind, besitzen außerdem noch einen Blasebalg, einen Amboß, der meist aus Stein ist, eine Zange und ein paar Hämmer. Als Farbe der Kleidung liebt der ungarische Z. Rot, daneben Grün, und Grün ist auch die Lieblingsfarbc der deutschen und war in ältern Zeiten die der englischen. Für den deutscben Z. ist Grün das Zeichen der Makellosigkeit und Unbescholtenheit. Die spanischen Z. haben wesentlich dieselbe Tracht wie die Pferde- und Maultierhändler von Andalusien, mit denen sie auch das Geschäft gemeinsam haben.

 

Ethnographisches. Der Z. ist in der Regel von mittlerer Gestalt, fast stets wohlgebaut, schlank, mit kräftigen, muskulösen Gliedern. Die Farbe der Haut ist braungelb, das Haar dicht und schwarz. Die Frauen sind in ihrer Jugend oft von angenehmem Äußern, stehen aber in der Regel hinter den Männern zurück und altern ungemein schnell. Männer und Frauen haben blendendweiße Zähne; vor allem aber zeichnet sie das große schöne Auge mit den langen, schwarzen Wimpern aus, das auch bei Stämmen der Darden sich findet. Die Wohnung ist in der Regel ein elendes Zelt, das der Z. überall mit sich führt. Andere, wie ein Teil der ansässigen Z. in Siebenbürgen, bauen sich eine Art Wohnung unter der Erde, oft bis 12 Fuß tief, deren Ausstattung eine höchst primitive ist. Der wahre Z. bleibt überhaupt nur im Winter in einer solchen Wohnung, namentlich bei Wind, den er als seinen schlimmsten Feind ansieht. Im Frühling geht das Wanderleben wieder an und das Zelt tritt wieder in sein Recht. Unentbehrlich ist dem echten Z. ein Pferd, an dessen Stelle in der Türkei und Italien oft der Esel tritt. Größere Banden führen fast immer einen Wagen bei sich, der nicht selten zur Wohnung und Küche eingerichtet ist. Als Luxusgegenstand sucht jeder Z. einen silbernen Trinkbecher zu erwerben, der als Erbstück in der Familie bleibt und in besonderer Ehre gehalten wird. Diejenigen, die Schmiede sind, besitzen außerdem noch einen Blasebalg, einen Amboß, der meist aus Stein ist, eine Zange und ein paar Hämmer. Als Farbe der Kleidung liebt der ungarische Z. Rot, daneben Grün, und Grün ist auch die Lieblingsfarbc der deutschen und war in ältern Zeiten die der englischen. Für den deutscben Z. ist Grün das Zeichen der Makellosigkeit und Unbescholtenheit. Die spanischen Z. haben wesentlich dieselbe Tracht wie die Pferde- und Maultierhändler von Andalusien, mit denen sie auch das Geschäft gemeinsam haben.

 

In der Wahl der Nahrung ist der Z. nicht heikel. Am liebsten ißt er recht fettes Fleisch, besonders Schweinefleisch, und vor allem den Igel, das Nationalgericht. Pferdefleisch verschmäht er im allgemeinen, nimmt aber keinen Anstand sogar Aas zu essen. Von Getränken liebt er am meisten den Branntwein. Er ist auch ein leidenschaftlicher Verehrer des Tabaks in allen Gestalten. Man hat die Z. auch, jedoch mit Unrecht, beschuldigt Menschenfleisch zu essen. Ebenso ist der professionsmäßige Kinderraub der Z. ein Märchen. In Wahrheit sind nur äußerst wenige Fälle von Kinderraub einigermaßen bezeugt.

 

Die Z. haben eine eigene polit. Verfassung. Sie selbst nennen ihr Haupt raj (d.i. das alte Sanskritwort raja [spr. radscha], das “König” bedeutet). Die deutschen Z. zerfallen nach Liebich in drei Landsmannschaften, von denen jede ihren eigenen Hauptmann hat: die altpreußische, die sich besonders in Schlesien und Posen herumtreibt, die neupreußische uud die hannoveranische. Jede hat ihre eigenen Farben und ihren eigenen heiligen Baum. Die Altpreußen tragen Schwarz-Weiß und ihr heiliger Baum ist die Tanne oder der Hagebuttenstrauch, die Neupreußen tragen Grün-Weiß und verehren die Birke, die Hannoveraner tragen Schwarz-Blau-Gold und halten den Maulbeerbaum heilig. Ihr Wappen, ein Igel, trägt je nach der Landsmannschaft ein Reis oder Blatt des heiligen Baumes im Maule. Der Hauptmann wird auf Lebenszeit von allen erwachsenen männlichen Z. gewählt, die unbescholten sind, und dieser Wahlakt ist überall ein Fest und namentlich in Deutschland sehr feierlich. In Ungarn steht an der Spitze des Stammes der Woiwode, unter dem in Transsilvanien eine Reihe von Vorstehern kleinerer Genossenschaften (mahliya), die Schaibidschos, stehen. Der Woiwode ist wie der Hauptmann in Deutschland und bei den nordischen Z. der Bevollmächtigte des Stammes und war früher auch Richter mit ausgedehnten Befugnissen, die jetzt sehr beschränkt sind. Nicht damit zu verwechseln sind die Woiwoden, die von der Regierung den ansässigen Z. gegeben und aus der Zahl der ungar. Edelleute genommen wurden. Sie bestanden bis 1648. Auch in Polen war das Amt eines Zigeunerkönigs (krolewskwo cyganskie) in den Händen der Edelleute, die die Z. auf das härteste bedrückten. Der letzte “unechte” Zigeunerkönig der poln.-litauischen Z. starb 1790. Ebenso gab es auf Korfu erbliche Barone des Zigeunerlehns, und in Syrien ist das Oberhaupt der Z., der Aghet en-Nowwer, der in Damaskus residiert, nach Wetzstein nicht selten ein heruntergekommener Damascener aus guter Familie. Daneben aber hatten die Z. auch hier wie in allen andern Ländern Führer aus ihrem eigenen Stamme. Sehr lange haben sich diese in England und Schottland gehalten. Innerhalb der einzelnen Familie ist der Familienvater unumschränkter Herrscher. Über ihm steht aber noch die Zigeunermutter (puri daj – alte Mutter, Großmutter), das älteste Weib der Bande. Ihr wird mit der größten Ehrfurcht begegnet; auf der Reise wird ihr alle mögliche Bequemlichkeit verschafft, und ihr Rat ist stets ausschlaggebend. Das ist um so merkwürdiger, als die Frau sonst bei den Z. durchaus nicht angesehen ist, ja sogar für unrein gilt. Die Z. heiraten sehr früh; die Mädchen sind bei der Hochzeit gewöhnlich 14-16 J. alt, die Männer wenig älter. Fast überall wird die Hochzeit mit großem Lärm, unmäßigem Essen und Trinken gefeiert. Die Ehe ist leicht löslich; es genügt eine Anzeige bei dem Hauptmann, daß man sich trennen wolle. Die Ehe ist meist mit vielen Kindern gesegnet. Der Z. läßt sie gern taufen, möglichst oft an verschiedenen Orten, um Patengeschenke berauszuschlagen. Aus praktischen Gründen läßt er jetzt auch seine Ebe meist kirchlich einsegnen. In früherer Zeit war es allgemeine Sitte, daß alte lebensmüde Z. lebendig begraben wurden oder freiwillig einen andern Tod wählten. Der Tod eines Mitglieds erfüllt die ganze Bande mit tiefer Trauer, die sich in lauten Wehklagen äußert. Die Verehrung der Toten ist ein Zug, der sich bei den Z. aller Länder findet. Echte Religion besitzt der Z. nicht. Er führt zwar beständig den Namen Gottes im Munde; wenn ihm aber ein Unglück geschieht, überhäuft er Gott mit Schimpfworten. Für seinen Spürsinn spricht die Erfindung eines Systems bestimmter Zeichen (patrin), die den einzelnen Banden als Wegweiser dienen. Fremde Sprachen lernen die Z. leicht sprechen.

 

Aus ihrem Wanderleben erklärt es sich auch, daß sie trotz ihrer Anlagen in Kunst und Wissenschaft nichts geleistet haben. Der ital. Maler Antonio Solaro, mit dem Beinamen Il Zingaro, der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrh. lebte, soll ein Z. gewesen sein, ebenso der berühmte engl. Theosoph John Bunyan (gest. 1688); aber beides ist ganz unsicher. Unter den Originaldichtungen der Z. sind sehr wenige von einigem dichterischem Wert. Weitaus die meisten sind roh und formlos. Nur in einer Kunst leisten die Z. wirklich etwas Hervorragendes: in der Musik. Diese Kunst hat der Z. mit aus seiner Heimat gebracht. Die ihm am nächsten verwandten ind. Völker, die Darden und Kafirs, lieben Tanz und Musik leidenschaftlich, und die Melodien, die noch heute an ind. Fürstenhöfen von einheimischen Künstlern vorgetragen werden, gleichen genau den ungar. Csardas, wie Bühler nach eigener Erfahrung berichtet. Franz Liszt hat in seiner Schrift “Des Bohemiens et de leur musique en Hongrie”(Par. 1859; deutsch von Cornelius, Pest 186l, und von Ramann, Lpz. 1883) zu zeigen versucht, daß die ungar. Musik und die Nationaltänze der Ungarn in Wirklichkeit zigeunerisch sind und Z. ihren Ursprung verdanken, eine Ansicht, die in Ungarn große Entrüstung erregte und eine Flut von Gegenschriften hervorrief. Bühlers bestimmtes Zeugnis entscheidet die Frage zu Gunsten von Liszt, trotz der in neuerer Zeit von Thewrewk de Ponor (im “Journal of the Gypsy Lore Society”, Bd. 1, S. 313 fg.) vorgebrachten Gründe. Besonders musikalisch sind die ungar. und rumänischen Z. Das Lieblingsinstrument des Z. ist die Geige, mit der schon Kinder von 6 bis 7 Jahren geschickt umzugehen wissen. Die Zigeunermusik ist wild und hinreißend, unter Umständen aber auch zart und wehmütig. Der Z. spielt durchweg nach dem Gehör, am besten Nationallieder. Außer der Geige spielt er auch die Harfe und die Ziehharmonika; er rührt die Trommel und das Tamburin und bläst Trompete, Waldhorn, Flöte und Klarinette. Außerdem sind die Z. vorzügliche Tänzer und Tänzerinnen; die spanischen Z. sind deswegen ebenso berühmt wie die ungarischen wegen der Musik. Ferner führen sie oft Marionettentheater mit sich. Von Handwerken treiben die Z. mit Vorliebe das Schmiede- und Schlosserhandwerk. Trotz ihrer unvollkommenen Werkzeuge verfertigen sie kleinere Arbeiten, wie Nägel, Ringe, Messer, Nadeln u. dgl., nicht ohne Geschick, vermeiden aber jede schwere Sckmiedearbeit. Sie besitzen ferner große Geschicklichkeit in der Anfertigung von Drahtgeflechten aller Art, von Sieben und Mausefallen, Ketten und Vogelkäfigen. Ebenso sind sie gewandt in Holzschnitzereien. Sie verfertigen hölzerne Löffel, Teller, Schüsseln, Becher, schneiden Stöcke, Tabakpfeifen, Zigarrenspitzen u. dgl. Nicht selten sind sie auch Scherenschleifer, Besenbinder und Kammerjäger. Am liebsten treibt der Z. Geschäfte, bei denen er seine Kunst zu betrügen zeigen kann. Eine gute Gelegenbeit dazu bietet ibm der Pferdehandel, den daher die Z. aller Länder mit Vorliebe pflegen, in Ungarn sogar im Großen. Der Z. ist ein äußerst geschickter Roßtäuscher. Auch als Tierarzt tritt er auf, besonders im Norden, wobei auch Beschwörungsformeln eine Rolle spielen. Die Zigeunerinnen treiben die Kunst der Wahrsagung, meist aus den Linien der Hand, seltener mit Karten.

 

Die Geschichte der Z. ist eine Geschichte menschlichen Elends und menschlicher Roheit. Zahllos sind die Edikte, die in aller Herren Länder gegen sie erlassen worden sind, und grausam die Verfolgungen, denen sie ansgesetzt waren. Versuche, größere Massen mit Güte oder Gewalt anzusiedeln, sind stets gescheitert. Die bekanntesten sind die Versuche, die in den J.1761-83 Maria Theresia und Joseph II. in Ungarn und 1830 der evang. Missions-Hilfsverein

 

Fortsetzung folgt!!!

 

12.09.2013

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/14845-afd-gegen-tuerkei-in-eu

 

# 12 Zigeuner bringen uns Arbeitsplätze 11. September 2013 – 07:56 + 54
Habe gestern mit jemandem gesprochen, der auf einer Infoveranstaltung der Polizei war.
Die haben gewarnt, dass sich, sobald die Zigeuner einwandern, die Einbrüche deutlich mehren werden, und dass es unerlässlich sei, die Wohnungen mit hochwertigem Einbruchschutz zu versehen.
Ich fragte ihn, ob er denn so hochwertige Sachen in der Wohnung hätte, was er verneinte.
Trotzdem fühle er sich besser, wenn die Wohnung besser abgesichert ist.
Jetzt darf sich jeder seinen Teil denken.
Antwort
# 19 Anstatt dafür zu sorgen, 11. September 2013 – 08:16 + 73
dass die Zigeuner keine Einbrüche mehr durchführen können (indem man sie zum Beispiel zurück in ihr Heimatland “bittet”), ermuntert der Staat uns Einheimischen die Häuser einbruchsicherer zu machen. Abgesehen davon, woher man diese tausende von Euros hernehmen soll, ist das wieder ein Beweis für die Unfähigkeit der jetzigen Politiker.Aber das zeigt eindrucksvoll, wie wertlos wir Einheimischen diesem Staat sind.AfD wählen!
# 22 @12 11. September 2013 – 08:46 + 29
Sicher bringen uns Zigeuner Arbeitsplätze: Auch die Kriminalität ist ein Wirtschaftszweig:  Wir brauchen mehr Polizisten, mehr Rechtsverdreher, mehr Staatsanwälte, mehr Richter, mehr Gefängnisse, mehr Gefängnispersonal und so weiter und so weiter…….
# 42 Carioca 11. September 2013 – 09:41 + 12
Die Aussage, daß uns Zigeuner Arbeitsplätze bringen, stimmt durchaus: Sehr viele Arbeitsplätze in der Sozialindustrie, Integrations- und Gleichstellungsbeauftragte, Juristen, im Bewachungsgewerbe, nicht zu vergessen: Wachstum bei Glasern, Schreinern und im Kfz-Reparaturgewerbe.
# 71 Ts,ts, 11. September 2013 – 13:06 0
iihh, wie politisch unkorrekt! Das muss heißen: eine reisende Minderheit vom Balkan oder Sinti und Rom! (Wobei einige Zigeuner sich herzlich verbitten so genannt zu werden, weil sie sich als Zigane verstehen!)

 

 

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11376-geheimtreffen-gr-schuldenschnitt-2015

# 5 Ironman 25. November 2012 – 09:26 + 10
Ferienlager für ziehende Gauner.www.nordbayern.de…Und in Giessen hat man wegen Geldmangel ein Krankenhaus geschlossen und es zum Asylantenheim umfunktioniert.

http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-regionews/pleinfeld-ferienanlage-fur-roma-familien-geplant-1.2297578

“In Pleinfeld (Kreis Weißenburg-Gunzenhausen) soll eine Ferienwohnanlage für kinderreiche Familien aus Bulgarien und Rumänien entstehen. Vorgesehen sind zwölf Häuser, die hinter den bestehenden Ferienhäusern nahe dem Campingplatz und dem Landgasthof Sonnenhof geplant sind. In den zwölf Häusern soll jeweils eine Familie für bis zu drei Monate bleiben, um sich zu erholen.

Die Auswahl, welche Familien in Pleinfeld Urlaub machen dürfen, obliegt den bulgarischen Investoren, erläuterte Roland Rottmann, der Sprecher der Geldgeber. Vorgesehen seien in erster Linie ethnische Minderheiten. Deshalb werden wohl Roma-Familien mit fünf und mehr Kindern nach Pleinfeld kommen.”