a3) Lunageld

 

18.01.2014

Das Lunageld

Als Lösung der zukünftigen Währungskrise empfehle ich das privat ausgegebene „Lunageld“. Seit hundert Jahren hatten wir eine Papiergeldphase, davor herrschte das Gold als Vertreter der Inkas, des Sonnengottes Ammun bzw. der japanischen Sonnengottheit Amaterasu:  Jetzt ist endlich der fahle Mondgott der Goten mit seiner Silberverehrung am Zug, an dem die Inder und Chinesen fast bis zuletzt noch anhingen.

Erforderlich ist nur, dass ein relativ kleiner Kapitalist bei den derzeit niedrigen Silberpreisen einen Silbervorrat anlegt, den er mit Depositenscheinen in Umlauf bringt, auch dass – wie vor dem Ersten Weltkrieg beim Gold – jedermann angeboten wird das von ihm gelieferte Silber in die Depositenscheine des Emittenten zu wechseln.  Schon hätten wir eine sichere Währung mit ausreichender Geldzirkulation, da die Menge des verfügbaren Silbers wohl für die für die Weltbevölkerung erforderliche Geldmenge ausreichen würde.

Und das nicht ganz leicht zu verstehende Bitcoin-Geld mit seiner Abhängigkeit vom Strom und der dadurch bestehenden staatlichen Abhängigkeit hätten wir elegant umschifft oder ergänzt.