Warum Europa islamisiert wird

09.01.2014

Warum Europa islamisiert wird

Auch enthalten in:  IslamisierungEuropas_20150109

Meine These ist:  Die Saudis und der nicht näher definierte „Westen“, was immer das auch sein mag, sind vor ca. vierzig Jahren übereingekommen, als Gegengeschäft zum Verzicht der Saudis auf den Tempelberg und Palästina Europa zu islamisieren.

Saudi-Arabien ist ein durchaus mittelalterlicher feudaler Staat, in dem Frauen nicht Auto fahren dürfen und gegebenenfalls gesteinigt werden, wo Dieben gemäß den Vorgaben des Koran Hände amputiert werden.  Vor einigen Tagen marschierte der amerikanische Secretary of State, Kerry, dort mit einigen arabischen Potentaten herum, die alle große Dolche in ihren Gürteln trugen, was ein ziemlich mittelalterliches Schauspiel darstellte.

Die Saudischen Potentaten sind auch die Hüter der Heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina, die vermutlich große Geldspenden für den Bau von Moscheen in Europa finanzieren.  Sie sind Wahabiten, Mitglieder einer besonders strenggläubigen Sekte des Islam.  Sie finanzieren den syrischen Terror, weil die Alawiten eine schiitische Sekte darstellen, und die Schiiten in ihren Augen sowieso Ketzer sind.  In diesem Punkt stimmen sie mit den sunnitischen Türken überein, mit denen sie gemeinsam mit den USA den IS geschaffen haben dürften.  Denn ohne Geld- und Waffenlieferungen hätte dieser sich nicht so mächtig entwickeln können.  Dies konnte man sehr gut sehen, als Erdogan den Kurden verbot,  die türkische Grenze zu überschreiten um Ain al-Arab oder Kobanê zu entsetzen.

http://www.bild.de/politik/ausland/recep-tayyip-erdogan/kungelt-erdogan-mit-den-isis-terroristen-37767522.bild.html

Mehr als drei Monate waren 49 türkische Konsulatsmitarbeiter in Syrien in der Hand der für ihre Grausamkeit berüchtigten Terroristen der ISIS (Islamischer Staat). Sie starben aber keinen bestialischen Tod wie zuletzt mehrere westliche Geiseln, sondern sie kamen am Samstag frei.

In die riesige Freude über das glimpfliche Ende ihrer Geiselhaft mischen sich allerdings auch Fragen, wem sie das Glück ihrer Freilassung zu verdanken haben und wie die Türkei die ISIS-Terroristen zum Einlenken bewegte?“

Unsere Mainstream-Medien nahmen natürlich Erdogan in Schutz:  Er könne die Schaffung eines kurdischen Staates nicht zulassen, was mit der Ersetzung Kobanês allerdings nichts zu tun hat.

Die Kämpfer des IS erinnern mich an Troubadoure, die trotz ihrer blutigen Härte als islamische Idealisten und Romantiker anzusehen sind, die von arabischen Gönnern und Erdogan gegen die Ketzer (Jesiden, Christen, Alawiten, Schiiten) aufgebaut und unterstützt werden.  Während die Troubadoure im Mittelalter um die Frauen mit Liedern warben, dürfte ein wesentliches Motiv der  IS-Kämpfer sein, junge Frauen als ihre Sklavinnen zu erobern.

http://de.wikipedia.org/wiki/Trobador

Da Ibn-Saud den Scherifen von Mekka vertrieb, dürfte den Saudis die Gefährdung der Haschemiten durch ihre Politik in Jordanien ziemlich egal sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Haschimiten

Der angebliche Kampf der USA gegen den IS ist, wenn man ihn mit dem Zweiten Golfkrieg vergleicht, lächerlich und nur eine Beruhigungspille:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Golfkrieg

Bei diesem weitverzweigten Kampf der rechtgläubigen Saudis und Kataris für den Islam, aus deren Reihen auch Osama bin Laden hervorging, ist doch interessant, dass sie tatsächlich immer Israel de facto unterstützen, obwohl der Tempelberg die drittheiligste Stätte des Islam ist.  Bei den Gaza-Kriegen oder Intifada-Aufständen trat Saudi-Arabien im Vordergrund nicht als Unterstützer auf, obwohl die Palästinenser auch Sunniten sind.  Für die Abstimmung der Sowjets in der UNO gegen den Irak im Zweiten Golfkrieg beim Kampf gegen Saddam Hussein haben sie nach meiner Erinnerung 3 Milliarden Dollar bezahlt bzw. die Sowjets bestochen, obwohl Saddam Hussein, auch ein Sunnit, ein entschiedener Unterstützer der Palästinenser war, der im Zweiten Golfkrieg sogar einige untaugliche Raketen auf Israel abschießen ließ.  Als sich später Israel durch das iranische Atomprogramm gefährdet ansah, haben die Saudis die Israelis auch gegen den Iran unterstützt, wobei die Tatsache mitgewirkt haben könnte, dass die Perser als Schiiten in ihren Augen sowieso muslimische Ketzer sind.

Jetzt zieht Saudi-Arabien mit dem „Westen“ an einem Strang, um Rußlands Erdöleinnahmen zu schwächen, wobei als unglaubhafter Vorwand behauptet wird, die Saudis als amerikanische Vasallen gingen gegen die amerikanische Fracking-Industrie vor, um ihren Marktanteile am Energiemarkt zu vergrößern.  Natürlich sind die amerikanischen Protagonisten wie Steve Henke, nicht bereit ihren Kampf gegen Rußland selbst zu verantworten, da sie damit eigenen Leuten weh tun.  Vielmehr werden viele Argumente als Schuld auf die Saudis als „swing producer“ geschoben, die ein wirtschaftliches Motiv hätten.

Steve Henke als Gesprächsteilnehmer von Cross Talk bei RT.Com (Peter Lavelle) am 09.01.2015.

http://rt.com/shows/crosstalk/221055-oil-price-energy-economy/

http://krieger.jhu.edu/iae/co-directors/

“Steve H. Hanke is a Professor of Applied Economics and Co-Director of the Institute for Applied Economics, Global Health, and the Study of Business Enterprise at The Johns Hopkins University in Baltimore.”

Da die Wahabiten erwiesenermaßen muslimische Fanatiker sind, kann es nur um ein hohes ideales Ziel gehen, wenn sie ihre sunnitischen Brüder in Palästina verraten und die Staatsgründung Israels mit allen Mitteln unterstützen:  diese fette Beute ist die Islamisierung Europas.  Da paßt denn auch gut, dass der Europa beherrschende Geheimbund, der besonders in Frankreich bekanntlich stark ist, antichristlich eingestellt ist, und die darauf abzielenden Maßnahmen, wie die Aufnahme der Türkei in die EU, unterstützt und Frau Merkel sowie das gesamte politische Establishment Europas gegen Pegida als vox populi Stellung bezieht.

Europa ist der Preis für den Tempelberg sowie Palästina, was schon vor ca. vierzig Jahren zwischen dem „Westen“ und Saudi-Arabien ausbedungen worden sein dürfte.  Dies bedeutet, zusammen mit der demographischen Politik des „Westens“ in Europa, selbstverständlich den allmählichen Niedergang Europas in Richtung Bedeutungslosigkeit, was für die USA prinzipiell auch vorteilhaft sein dürfte.