Der Korân von Dr. Erich Bischoff

13.06.2015

Als der Dr. Erich Bischoff im Jahre 1904 sein Korân-Buch veröffentlichte, hätte er wohl kaum gedacht, dass sich 110 Jahre später der Korân und mit ihm der Islam auf dem Vormarsch in Deutschland sein würde, weil die die Deutschen nicht mehr christlich sind und ihre Frauen immer weniger Kinder gebären.

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Anbei einige Bemerkungen aus seinem Vorwort:

Vorwort.

Ein Buch, das 1) seinen Ursprung auf den letzten der großen Religionsstifter zurückführt und im Gegensatz zu den entsprechenden anderen heiligen Urkunden größtenteils schon bei Lebzeiten des Propheten aufgezeichnet worden ist – ein Buch, das 2) heute noch für etwa 200 Millionen Erdenmenschen Offenbarungsschrift, Gebet – und Gesetzbuch zugleich darstellt – ein Buch, das 3) den Anspruch erhebt, die Vollendung der im Alten und Neuen Testament angeblich nur unvollkommen, ja verfälscht wiedergegebenen Gottesbotschaft an die Sterblichen, und zwar in jeder Zeile direktes Gotteswort zu sein – ein solches Buch verdient es, besser bekannt zu sein, als dies heutzutage beim Korân, der Heiligen Schrift des Islam, aus dem Grunde der Fall ist, weil eine gemeinverständliche Darstellung seines Inhalts und seiner Bedeutung wenigstens in deutscher Sprache bisher noch gefehlt hat, so bedeutend die wissenschaftlichen Leistungen unserer Arabisten, Nöldeke  an der Spitze, auch auf diesem Gebiet zu nennen sind.

Das vorliegende Buch will diese Lücke auszufüllen einen bescheidenen Versuch machen und weiteren Kreisen unseres Volkes eine Aufklärung über das merkwürdige Buch geben, das dem Islam die Welt erobern half und dessen Verse heute da golden von den Wänden niederleuchten, wo einst auf Morijjah sich Israels Tempel erhob, und wo in der Sophienkirche zu Konstantinopel der byzantinische Weltbeherrscher einst seine Kniee in Andacht vor dem Sohne der Jungfrau beugte.

Selbst wenn nicht unser Rückert  uns die meisten, Klamroth  die fünfzig ältesten Stücke des Koran in dichterischer Übertragung geschenkt hätte, selbst wenn bei uns gerade heutzutage das religionsgeschichtliche Interesse nicht so stark wäre, müßte uns der Koran schon darum ein Gegenstand der Wißbegier sein, weil in unseren Kolonieen, zumal in Ostafrika, sich zahlreiche neudeutsche Untertanen zu seiner Lehre bekennen. Mag unser Kirchengebet‚ wenigstens in der Fassung der preußischen Agende, indem es um Segen für „die Predigt des Evangeliums auch unter den Juden und Heiden“ fleht, die dritte der monotheistischen Religionen auch heute noch kurzer Hand mit dem Heidentum in einen Topf werfen – nur um so nötiger erscheint eine bessere Belehrung über das Wesen der mohammedanischen Lehre.
Fragt man heute einen Durchschnittsgebildeten, was er sich wohl als Hauptinhalt des Korân denke, so erhält man bestenfalls etwa folgendes Konglomerat meistenteils falscher Vorstellungen: „Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet. – Alle Nichtmohammedaner heißen Giaur oder ungläubige Hunde.  Alles ist Kismet (Fatum). —]eder darf so viel Frauen haben, als er will.“ Kenntnisreichere fügen vielleicht noch hinzu, daß der Fromme im Paradiese mit schönen Huri’s schwelgen werde, daß er beschnitten sein und Wein sowie Schweinefleisch meiden müsse, daß man sich beim Gebete gen Mekka zu wenden habe, und daß der Freitag der mohammedanische Wochen-Feiertag sei. Besonders Gebildete können auch noch mit den Schlag-worten aufwarten: „Beim Barte des Propheten“ und „Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, geht der Prophet zum Berge!“

Weiß jemand noch gar etwas von gebotener Mekka-Pilgerfahrt, und daß ein solcher Pilger „Hadschi“ heißt, sowie, was Kaaba, Hedschra, Muezzin, Minaret und Moschee bedeutet — in den arabischen Fabeln der „Fliegenden Blätter“ kommt dergleichen ja öfter vor — so braucht er nur noch aus dem Schatze seines allgemeinen Wissens die Worte Muselmann und Islam zuzugeben, und er kann dann mindestens mit ebensoviel Recht und Erfolg über den Koran einen Vortrag halten, wie manche „Thalmud- Kenner“ über das jüdische Buch.

Ich hoffe, daß diejenigen meiner Leser, denen der Koran bisher überhaupt noch nicht bekannt war, etwas mehr und Richtigeres als das Erwähnte aus diesem Buche lernen werden. Anderen werden wenigstens einige der Illustrationen neu sein, mit denen der Herr Verleger auch diesen, wie die vorangehenden Bände der Sammlung. ausgestattet hat.