Mit ‘Selbstversorgung’ getaggte Artikel

Gedanken zum Landschaftsschutz (Dezember 2010)

Mittwoch, 01. Dezember 2010

31.12.2010

Meinen unbekannten, mir wohlgesonnenen Lesern alles Gute zum Neuen Jahr!!!

Einige Kommentare:

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/7046-merkel-euro-qgrundlage-des-wohlstandsq

#78 Juergen Kremser 2010-12-31 11:19

31.12.2010

Heute ist der letzte Tag des Jahres 2010. Hierzu einige Anmerkungen:

Frau Merkel wird in ihrer Neujahrsansprac he heute eine große Unwahrheit verkünden, indem sie ausführt, daß der Euro für die EU unerläßlich ist. Das stimmt gar nicht. Die Engländer haben sogar das Amt des Außenministers in der EU inne, sind aber nicht Mitglieder des Euro und werden es auch nie werden. Sinn des Euro ist nur deutsches Geld anzuzapfen, um die anderen europäischen Staaten für die Interessen des Bilderberger-Illuminaten-Imperiums zu gewinnen.

Horst Seehofer wird heute den Grundeigentümer n in Garmisch-Parthenkirchen ins Gewissen reden, daß sie für sein panem et circenses-Geschäft namens Olympia ihr Grundeigentum zur Verfügung stellen. Ich hoffe sehr, daß die Liebe zur Natur und zu ihren Vorvätern stark genug ist, ihr Grundeigentum zu verteidigen und den unehrlichen Deklamationen der politischen Geschäftemacher Widerstand zu leisten.

In Aljezeera hat heute eine gewisse Gain Diles über ihren Kampf gegen Pornographie berichtet (hat eine anti pornograhy homepage), der unsere Kinder und Erwachsene verdirbt und – wie sie ausführt – recht eigentlich dazu geeignet ist alle sittlichen Werte in Kultur und Familie zu untergraben. Da unsere Politiker diese Gefahr nicht sehen, stehen sie meiner Meinung nach auf keinem höheren moralischen Niveau als die Geschäftemachte r der Pornographie. Eine führende Pop-Sängerin tritt jetzt auch als pornographische n Model auf, so daß die Entwicklung sittlicher und konjunktureller Dekadenz jetzt stark zunehmen wird.

In CNN hat eine Journalistin mit gespielter Überraschung einen kalifornischen gold bullion Händler namens Barry Stuppler interviewt. Man sah ihr deutlich an, daß es ihr irgendwie peinlich war, ständig zur Unterstützung des fiat money agiert zu haben, jetzt aber mitteilen zu müssen, daß Gold in einem Jahr von ca. 1100 auf 1400 angestiegen ist. Herr Stuppler war ein echter kleiner Schelm. Er vertrat die Auffassung zum Jahresende 2011 werde Gold auf 2000 Dollar gestiegen sein. Daraufhin sie: Wir werden dann darüber wieder berichten. Er: Sie können dann von ihren Goldgewinne erzählen. Von ihr kein Kommentar.

Max Keiser berichtete gstern von den Goldverkäufen des IMF: Dieser verkaufte 403 Tonnen Gold, einschließlich offizieller Halter. Letzteres sind also die Zentralbanken. Hat der IMF sein Gold auch an Private verkauft, z. B. private Banknen? Haben auch unsere Politiker unser Gold ohne unser Wissen für irgendwelche ideologischen Motive verscherbelt? Es handelt sich um eine nationale Notreserve, und es könnte sein, daß die Politiker gezwungen waren – so ähnlich wie Gordon Brown – diesen Notgroschen zu veräußern. Wir könnten sehr viel ärmer sein als wir uns tatsächlich glauben, so daß Unruhen wie in Griechenland, Irland und England die folge sein könnten.

Max Keiser hat in Anlehnung an die Ausführungen von Francis Fukuyama zum Begriff der Plutokratie den Begriff der Kleptokratie gebildet.  Fukuyama meint, unsere Plutokratie sei dadurch gekennzeichnet, daß sie nicht nur aus reichen Menschen besteht, die den Staat besitzen und leiten lassen, sondern sie auch ihre Mitbürger durch staatliche administrative Maßnahmen berauben.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/7044-wikileaks-assange-droht-mit-totaler-veroeffentlichung-im-todes-fall-

+7 #18 Juergen Kremser 2010-12-30 19:43

Nochmals etwas, was nicht Assange betrifft, aber vielleicht einige interessieren:

30.12.2010

Heute brachte Max Keiser von Russian Televison (rt.com) eine Diskussion mit Ellen Hodgson Brown von www.webofdebt.com. Frau Brown hat eine Buch über die Finanzen geschrieben „Web of Debt“, wobei auf dem Buchumschlag eine Spinne in Form des Tempels der FED in New York steht, die ihre 8 Beine über die Welt ausstreckt. Dieses Buch ist auch als preislich vermindertes Exemplar beim Kopp-Verlag zu kaufen: Der Dollar-Crash.

kopp-verlag.de/…/…

Frau Brown erzählte folgendes: Der einzige US-Staat, der in den USA keine ökonomischen Probleme habe sei North Dakota; denn North Dakota besitze eine Bank, die Darlehen vergeben könne, indem sie selbst Schulden produziere und dem Einzelstaat Darlehen zur Verfügung stellen kann. Die Hyperinflation in Simbabwe und der Weimarer Republik sei deswegen zustandegekomme n, weil diese Staaten Auslandsschulde n gehabt hätten, die sie nicht durch selbst gedrucktes Geld hätten begleichen können. (Meine Anmerkung: Da das Ausland aber das selbst gedruckte Geld ablehnte, mußte immer mehr gedruckt werden.) Ohne etwas näheres zu wissen, scheint es mir also so zu sein, daß North Dakota sich dem FED-System nicht angeschlossen hat und selbst Geld drucken darf. Wie die Hyperinflation zustandekommt, erläuterte sie dann am Beispiel Argentinien. Solange es dort Arbeitslosigkei t gab, konnte die argentinische Zentralbank beliebig drucken, ohne daß es zu einem Problem kam. Sobald aber die Vollbeschäftigu ng errreicht wurde, begann die Hyperinflation, vermutlich weil die Leute ihr Geld loswerden wollten.

Frau Brown ist also nicht gegen das Gelddrucken an sich, was heutzutage als „quantitative easing 1, 2 3 usw.“ bezeichnet wird. Ihr ökonomisches Modell ist, daß die Arbeitsbeschaff ungsmaßnahmen, die durch das Gelddrucken finanziert wurden, etwa Hochgeschwindig keitszüge (im Dritten Reich: Autobahnbauten, in den USA durch den New Deal) durch eine Gebühr bezahlt werden müssen, sobald die Vollbeschäftigu ng erreicht ist und somit die Geldmengen vom Staat wieder abgeschöpft werden.

Ich habe folgende Bedenken: Dreh- und Angelpunkt allen Arbeitens ist die Erzielung des individuellen Eigennutzes. Wer sich bei der Vermögensbildun g verschuldet, befindet sich (vorübergehend) in der Schuldenfalle und muß notwendigerweis e schuften, um aus dieser mißlichen Lage wieder herauszukommen, wobei die Beamten durch Erhöhung der Steuern und Gebühren zwischenzeitlic h dafür sorgen, daß der Schuldner möglichst lange in dieser mißlichen Situation bleibt; denn von seiner Arbeit können sie dann möglichst lange den Rahm abschöpfen. (Sie selbst erstellen mit ihren hoheitlichen Akten natürlich keine Produkte.)

+5 #19 Juergen Kremser 2010-12-30 19:45

Fortsetzung zu 18:

Aber die überschüssige Arbeit des Leistungserbrin gers ist, wenn er seine Ersparnisse zur Bank bringt, tatsächlich ein Kredit an die Bank, der zusammen mit nur gedrucktem Geld wieder in Umlauf gegeben wird. Der gedruckte Anteil des in Zirkulation gegebenen Geldes ist aber Manipulation, berechnet nur auf die Unwissenheit der allermeisten Staatsbürger. Das Risiko, daß die Arbeit – auch als Bestrafung für die eigene Dummheit – dann irgendwann einmal entwertet wird, sollte jeden, der kann, von der Leistungserbrin gung von Produkten im Sinne des BIP abhalten. Ich hielte es dann für sinnvoller sich um geistige philosophische Erkenntnisse wie Schopenhauer, Geschichte, Sombart, Musik, Sport usw. zu bemühen, statt für potentiell verlorenes Geld zu arbeiten.

Der Betreffende muß dann aber damit rechnen als Anarchist, Faulenzer und Egoist denunziert zu werden.

+14 #13 Juergen Kremser 2010-12-30 19:24

Ich verstehe nicht, warum Assange nicht gleich die Dokumente der amerikanischen Großbank sofort ins Internet gestellt hat, die er bei der Veröffentlichun g der letzten angekündigt hatte.

Er müßte doch wissen, daß, wenn es um viele Milliarden Dollar geht, ein einzelnes Leben wenig zählt. In den Kreisen, mit denen er sich angelegt hat, geht es nicht um Recht, Unrecht, Moral, Ethik, Anstand, sondern um Krieg, Mord, Macht, Einfluß, Leben und Tod. Man denke an Calvi, der im Zusammenhang mit dem Banco Amrosiano erhängt an einer Londoner Brücke gefunden wurde.

Jetzt spricht geradezu gegen ihn, wenn wer er diesen Vorfall überlebt, weil dann der Verdacht nicht auszuschließen ist, daß er ein Doppelagent gewesen sein könnte.

30.12.2010

Einige Kommentare:

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/7040-piraten-verurteilen-wikileaks-mord

#16 Juergen Kremser 2010-12-29 17:45

29.12.2010

Die Sache mit der Demokratie hat sich erledigt, und zwar spätestens seitdem vor aller Augen gegen der Willen der europäischen Völker die „Vereinigten Staaten von Europa“ mit Transferunion und einem Präsidenten Rompuy eingeführt wurde.

gruenguertel.kremser.info/…/
gruenguertel.kremser.info/…/

Von unseren Gerichtshöfen in Staatssachen kann man gar nichts erwarten. Wer glauben sollte, die würden dem Treiben der Politiker Einhalt gebieten, hat sich schwer geirrt. Die sind geradezu die Spitze des Problems! Der Präsident des Verwaltungsgeri chts in Kassel wurde der Kinderpornograp hie überführt,und im Frankfurter Verwaltungsgeri cht hält sich immer noch die Vizepräsidentin bei äußerst dubiosen Geschichten.

fr-online.de/…/…

www.odenwald-geschichten.de/…/

Frau Wolski ist zwar von dem hohen Amt des Staatsgerichtsh of des Landes Hessen zurückgetreten, verzichtet aber nicht auf die Beamtenstelle als Vizepräsidentin .

Darum: Der Beamtenstatus muß weg!!!

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/7040-piraten-verurteilen-wikileaks-mord

#22 Juergen Kremser 2010-12-29 18:01

29.12.2010

Die öffentlich-rechtlichen Massenmedien bauen jetzt systematisch die Grünen als zukünftige Regierung auf. Die CDU_CSU_FDP_SPD ist unglaubwürdig. Andere werden totgeschwiegen oder nur in negativem Zusammenhang erwähnt. Bleiben dann nur noch die Grünen als Auslese übrig, die in Stuttgart 21, Kastor, Gorleben usw. scheinheilig auf Seiten der Protestierenden standen.

Gestern brachten alle Sender nur die Stellungnahme der Grünen zu Khodorkovsky (bis auf Westerwelles gequäke), heute bringen alle Sender, daß die Grünen gegen die Abzocke bei den Stromkunden sind. Warum sagen die anderen nichts dazu? Haben sie mit dem Grünen vereinbart, daß sie bei der nächsten Wahl ihnen den Vorrang lassen?

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/7043-krise-strategiepapier-gegen-super-gau

#16 Juergen Kremser 2010-12-30 07:54

“Die Deutschen könnten mit anderen Worten sowohl die US-Auslandsschulden wie auch die gegenwärtige Verschuldung Deutschlands (Bund, Länder und Gemeinden) mit einem Schlag bezahlen.”

Die deutschen Ersparnisse sind doch angelegt und vermutlich schon versenkt und verloren: Kapitallebensversicherungen, Bundesanleihen, Migrationsinvestitionen, nicht benötigte Gewerbeimmobilien usw. Wie soll da etwas zurückgezahlt werden???

Meint er die Enteignung des Vermögens der Deutschen, das die Grünen als Antidiskriminierungsmaßnahme ziemlich intensiv via Naturschutzgesetz betreiben, um die Vermögensdisparitäten zwischen den autochthonen Deutschen und den Zugewanderten zu verkleinern?

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29.12.2010

Heute brachte Peter Lavelle von Russian Television (rt.com) ein wahrhaft tabu-behaftetes Problem:   New Anti-Semitism?

Teilnehmer waren Norman Finkelstein (Autor des Buchs über die Holocaust-Industrie), Jeffrey Herf, University of Maryland, Charles Small, Yale University.  Da der Jüdische Weltkongreß Norman Finkelstein als einen jüdischen Verräter denunziert hat, befürchte ich, daß Finkelstein ziemlich gefährdet ist, wie ich dies schon an den Mordversuchen gegen den Apostaten Paulus/Saulus in diesem Forum dargelegt habe.  Herf und Small vertraten in etwa so die Auffassung, daß Kritik an Israel Antisemitismus sei.  Ihre psychologische Zurücksetzung Finkelsteins kam deutlich zum Vorschein, da sie ihn nicht mehr bei seinem Vornamen ansprachen.  Während Finkelstein sie immer mit ihren Vornamen anredete, sprachen die beiden anderen Juden immer von „Mr. Finkelstein“.

Die Russen selbst wollen sich natürlich Antisemitismus nicht nachsagen lassen.  Nach russischen Meinungsumfragen verstünden sich nur 6 % in Rußland als in diese Kategorie gehörig.  (Da fragt sich allerdings, warum die Kontingentflüchtlinge die Reise nach Deutschland antraten.)

In seinem Buch über die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert, das ich hier auch veröffentlicht habe (http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1072), erläutert Werner Sombart mehrere hervorrragende charakteristische jüdische Eigenschaften (S. 113 – 115):  den unbeirrbaren Willen, den Eigennutz und die Abstrakheit ihrer Geistesbeschaffenheit.  Letzteres könnte daran liegen, daß schon ungezählte jüdische Generationen an ihrer Bibel, hauptsächlich die 5 Bücher Mose (Thora), eine fortgesetzte dogmatische Kasuistik betrieben haben.  Zum jüdische Eigennutz schreibt Sombart:  „Man hat oft und mit Recht hervorgehoben, wie gerade das wahrhaft heroische Prophetentum, das einzelne Angehörige der jüdischen Rasse auszeichnet, eine volkliche Veranlagung voraussetzt, die in ganz besonders hohem Grade das Bußepredigen herausfordern mußte.“  Norman Finkelstein wirkt auf mich wie ein alttestamentarischer Prophet.  Man spürt wie er innerlich leidet seinem eigenen Volk widersprechen zu müssen, so ähnlich wie Paulus fortgesetzt in seinen Briefen an dem eigenen „Verrat“ seines Volkes leidet.  Im Widerspruch dazu vertreten Herf und Small relativ kalt ihre politischen Ziele.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/7035-problemen-bei-der-wechselgeld-versorgung

#9 Juergen Kremser 2010-12-29 10:09

29.12.2010

Abartig:

goldseiten.de/…/…

J.P. Morgan Chase fungiert als Lagerstelle des ETFs SLV und HSBC als Lagerstelle von SIVR.

Während ihre Kunden auf einen Anstieg des Silbers hoffen, spekulieren diese beiden Finanzinstitute mit den Vorräten ihrer Kunden als Sicherheit an den Futures Märkten gegen die Silberpreise, indem sie Silber-Short-Verkäufe tätigen, um den Silberpreis zu senken und das vermutlich in Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen! O tempora, o mores!!!

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28.12.2010

Fortsetzung zu:   http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1905

Am 26.12.2010 brachte Phoenix die letzten hundert Jahre im Zeitraffer.  Ich habe mir nur kurz die Jahre 1986 – 1988 angeschaut.

Bei 1988 ist mir folgendes aufgefallen:  Es wurde nur ganz kurz angesprochen, daß der Präsident des Deutschen Bundestags, Philipp Jenninger, wegen mißverständlicher Äußerungen zur Reichskristallnacht am 9. November 1938 seinen Hut nehmen mußte.  Er war sehr schnell von Kohl entsorgt worden.  Es wurde aber gar nicht ausgeführt, was er eigentlich gesagt hatte, da vermutlich die Wiedergabe des Redeinhalts auf eine breite Zustimmung der Bevölkerung gestoßen wäre.

(Wikipedia selbst steht meiner Meinung nach im Dienste der Meinungsmanipulation, was man sehr gut erkennen kann an den Themen „Neger“, „Fettmilch“, Petra Roth oder „Reichpogromnacht“.

Das Wort Pogrom war vor 40 Jahren in Deutschland fast unbekannt, sondern nur Spezialisten aus osteuropäischen Aufständen gegen die Juden bekannt wie etwas Kielce.  Auch das Wort „Holocaust“ war in meiner Jugend noch nicht als spezifisches Instrument geschaffen worden.)

Wikipedia schreibt zu Philipp Jenninger:

http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Jenninger

„In seiner Funktion als Bundestagspräsident hielt Jenninger zum 50. Jahrestag der Novemberpogrome 1938 am 10. November 1988 bei einer Gedenkstunde des Deutschen Bundestages eine Rede, die versuchte, die Ursachen der Begeisterung der Deutschen für den Nationalsozialismus (Jenninger: „Faszinosum“) zu erklären. Seine Rede trug er, wie er Jahre später selbst einräumte, insoweit falsch vor, als aufgrund von Sprechlage und Betonung der Eindruck entstehen konnte, Jenninger würde sich nicht ausreichend vom nationalsozialistischen Gedankengut distanzieren.“

In ähnlicher Weise wurde der Versuch einer Neubesinnung im Falle des Martin Hohmann von dem Bilfinger (Bilder-)Berger Roland Koch niedergemacht.

Vgl.:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1946

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15981/1.html

Übrigens:  Hohmann zitierte das Buch „The international Jew“ von Henry Ford.  Dies wurde ihm auch von Salomon Korn vorgeworfen:

http://www.zentralratdjuden.de/en/article/632.html

„Wer ein Standardwerk der antisemitischen Literatur wie Henry Fords 1920 erschienenes Buch “The International Jew” ausdrücklich zur Grundlage seiner Überlegungen macht und daraus zustimmend zitiert, argumentiert antisemitisch.“

Dabei muß man aber Hohmann anerkennen, daß er die deutsche Ausgabe des Buchs von Henry Ford „Der internationale Jude“ nicht erwähnt hat, das im Hammer-Verlag 1920 schon die 27. Auflage mit 100000 Exemplaren erreicht hatte.  Es wird also wieder einmal totgeschwiegen, daß der Amerikaner Henry Ford mit seinen Schriften wesentlich die ideologische Grundlage für den Antisemitismus in Deutschland  gelegt haben dürfte.  Das paßt wieder einmal gut zu der Hitler-Biographie von Alan Bullock, der überall in der deutschen Geschichte nur Antisemiten findet, nur nicht den Einfluß von Henry Ford.

Die Versuche der Neubesinnung, Deutschland aus der kriminellen Ecke herauszubugsieren, sind bei Philipp Jenninger (http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Jenninger), Martin Hohmann (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15981/1.html) und Martin Walser (http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Walser) am jüdischen Widerstand gescheitert.

Ich bezweifele, daß wir bei den übermächtigen Tabus bei uns noch von Meinungsfreiheit und Demokratie sprechen können.  Interessant war wieder, daß auch vor einigen Wochen in Litauen so eine Diskussion auftauchte, gegen die Russian Televison (rt.com) vehement Vorwürfe der Holocaust-Leugnung erhob.  Was genaues weiß ich nicht, bei uns wurde es nicht thematisiert.  Allerdings erzählte der Rabbi Andrew Baker aus Wien der Sophie Schewardnaze, daß der Autor des Artikels inzwischen seine ökonomische Existenz verloren hätte.

27.12.2010

Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1905

Ich meine, daß ein enger Zusammenhang besteht zwischen unserer niedrigen Geburtenrate und der Kriminalisierung unserer Geschichte.  Es gibt natürlich außerordentlich viele Motive dafür Kinder in die Welt zu setzen, aber ein wichtiger ist eben auch davon, das Leben, das wir von unserern Vorfahren erhalten haben, in deren Vermächtnis auch wieder weiterzugeben.  Ferner auch, daß man den überkommenen Staat und seine weitere Existenz bejaht.  Wenn aber – wie bei uns – unsere Vorfahren mit den öffentlich-rechtlich bezahlten Massenmedien immer nur kriminell dargestellt werden, dann besteht dem Zeugungsfähigen keine Verpflichtung weder gegenüber seinen Vorfahren noch gegenüber dem Staat.  Im alten Rom war die Aufgabe der „Proletarier“ primär für den Staat “proles” (Kinder)  zu zeugen.

Bei uns hat sich nun die paradoxe Situation herausgebildet, daß gerade die Beamten, die vom Staat am meisten leben, und inzwischen auch aus zahlreiche weiblichen besteht, wegen der außerordentlich guten Absicherung meinen, sie könnten auch ohne Kinder vom Staat gut leben.  Wenn man eine statistische Erhebung der Kinder der Beamtinnen im höheren Dienst erheben würde, könnte bestimmt nachgewiesen werden, daß diese überproportional kinderlos sind.  Ich jedenfalls habe dies so bei der Deutschen Bundesbank erlebt und vermute stark, daß die beiden Damen, die mir beim Hessischen VGH Ärger verursachen, nicht nur feministisch gesonnen sondern auch kinderlos sind.

Jedenfalls sind gerade die Frauen in der Politik, die den Beamten gleichgestellt sind, überproportional kinderlos:  Angela Merkel, Sabine Leutheusser-Schnarrenberg, Kristina Schröder, Annette Schawan, Renate Künsast, Claudia Roth, Julia Klöckler usw.

Deswegen muß aber nicht nur der Beamtenstatus zwingend weg, sondern auch das ganze System unseres öffentlich-rechtlichen beamtengleichen Rundfunks.  Auch dieser lebt nur als Parasit von den Staatsbürgern und schädigt sie mit seiner kriminellen Geschichtsfälschung.

Die Stärke eines Volkes macht gerade ihr historisches Bewußtsein aus.  Das kann man am besten am jüdischen Volk ersehen.  Sie haben einen Gott, der ihnen das Ausrotten anderer Völker auferlegt;  sie haben die Kanaaniter allesamt ohne Grund ausgerottet; die Gibeoniten machten sie zu Sklaven, weil diese mit List sie zu einem Vertrag mit ihnen überredeten, durch den sie die Gibeoniten nicht ausrotten konnten.  Ihr großer König David, den heute noch unendliche viele Vornamen tragen, war ein fürchterlicher Ehebrecher und gemeiner Mörder, der mit List seinen tapferen ihm treuen General Urias beseitigte, um sein Weib Batseba an sich zu reißen.  Sie werden aber immer nur gut dargestellt.  Josua, der diesen Genozid an den Kanaanitern durchführte, kam vor einiger Zeit bei n-tv als intelligent, mutig und listig sehr gut weg.

Ich würde das nicht sagen, wenn nicht immerzu auf den Schwächen unserer Geschichte herumgeritten würde, die dann auch tatsächlich immer noch übertrieben werden.  Bei jeder Darstellung der deutschen Geschichte, kommt immer eine antideutsche Propagandaphrase, oft unpassend.

In einem Film von Arthur Brauner über Waterloo, wo Napoleon von Wellington und Blücher geschlagen wurde, kam zuletzt auf das Schlachtfeld Blücher mit den preußischen Totenkopfhusaren und sagte immerzu:   „Pardon wird nicht gegeben“.  Das stimmt bestimmt nicht und war wieder so eine antideutsche Propagandaaktion.

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Weitere Kommentare:

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/7028-wahre-werte-nicht-nur-zu-weihnachten-zeit

#10 Juergen Kremser 2010-12-27 12:31

27.12.2010

Danke auch an Tony Benn für das Aussprechen der Wahrheit!

Heute fand in Russian Television (rt.com) ein Interview statt zwischen Laura Emmett und Tony Benn, dem früheren Premierminister von Großbritannien, quasi dem Lafontaine der Labour Party, der deswegen wie letzterer unendlich von den Massenmedien der Plutokratie angefeindet wurde.

Der Sozialstaat in Großbritannien, der zur Zeit hastig zerstört wird, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuvor bestand in Großbritannien eine große Depression und Arbeitslosigkei t. Benn war Pilot der Royal Air Force in Afrika im Kampf mit Rommels Armee.

Großbritannien hatte nach Kriegsbeginn wieder plötzlich Vollbeschäftigu ng. Da sagte einer seiner Kollegen: „Warum können wir nicht auch ohne Krieg Vollbeschäftigu ng haben?“ Aus diesem Grund: Vollbeschäftigu ng ohne Krieg zu gewährleisten, wurde in Großbritannien der Sozialstaat geschaffen.

Zum Irak-Krieg, an dem Frau Merkel sich auch beteiligen wollte, sagte Benn, es ging nicht um Demokratie, sondern um Öl. WikiLeaks-Enthüllungen fand er gut. Die Leute sollten doch wissen, was die von ihnen vertretenen Diplomaten so treiben.

Großbritannien ist ein Klassenstaat, in dem schon immer der aristokratische n Oberschicht eine vergleichsweise primitive Unterschicht gegenübersteht, siehe Hooligans. Eigentlich hat sich in den Jahrhunderten seit der Abgrenzung zwischen den Normannen und den 1066 bei Hastings unterworfenen Angelsachsen am Klassenstaat prinzipiell nichts geändert. Mein Schwiegervater Friedrich Landversicht wurde in den Ardennen gefangen genommen und mußte als Kriegsgefangene r in einer englischen Kohlenmine arbeiten. Er war erstaunt, daß die Aufseher der Kriegsgefangene n größtenteils Analphabeten waren.

Die englische Oberschicht wird jetzt mit einer geradezu unglaublichen Brutalität gegen die Unterschicht vorgehen, um den Banken ihren Rebbach zu gewährleisten; schließlich ist das Staatsoberhaupt , die Queen, die reichste Frau der Welt und hat deswegen auch persönliche Interessen mit der Plutokratie. Beispielhaft kann man sich noch an die Brutalität in dem Film „Meuterei auf der Bounty“ erinnern oder die Romane von Charles Dickens. Im 18. Jahrhundert wurde ein Junge gehängt, weil er in einem Laden einen Apfel stahl.

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http://www.goldseitenblog.com/daniel_haase/index.php/2010/12/23/die-falsche-frage-gold-oder-aktien

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

24.12.2010

Ihre Vorschläge haben sicherlich etwas für sich. Trotzdem einige Bedenken:

Mit den Aktien habe ich ein Problem.

Ich habe von meiner Patentante ein kleines Depot geerbt, dessen Entwicklung ich seit Jahren versuchshalber verfolge, aber noch nie aufgestockt habe.

Es gäbe wohl einige Aktien, die meiner Risikoscheue entsprechen, aber zum Schluß kann ich mich doch nicht dafür entscheiden, da es sich bei der Aktie inzwischen auch nur um ein digitales Speichermedium handelt, das jederzeit manipuliert werden kann, genauso wie Guthaben auf meinem Konto bei der Bank. Vom Prinzip her ist eine Aktie ein Inhaberpapier, dessen Rechtskraft aus dem Vorzeigen eines Dokuments hervorgeht: titres au porteur. Damit wäre es so ein ähnliches Dokument wie der notariell beglaubigte Immobilienvertrag im Grundbuchamt. Aber als digitales Speichermedium kann dieses Inhaberpapier aus politischen Interessen beliebig manipuliert werden, und zwar massenhaft und sehr leicht, genauso wie wenn die Regierung ein Moratorium für die Zahlungsverkehrskonten anordnet.

Und da Frau Merkel sich nichts dabei denkt, Herrn Ackermann auf Staatskosten im Bundeskanzleramt zum Geburtstag zu bewirten, sind alle möglichen staatlichen Änderungen dieses digitalen Speichermediums “Aktie” aus politischen Klüngeleien möglich.
24.12.10 @ 22:10

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26.12.2010

Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1905

Phoenix brachte heute eines Sendung über den Nibelungen-Code.  Das Wort „Code“ ist heute ziemlich modern, kam schon beim Leonardo da Vince-Code vor.  Allerdings kann ich mit dem Begriff „Code“ hier nichts anfangen.  Phoenix konnte sich bei einer im großen und ganzen netten Erläuterung der Legende doch nicht enthalten, dann ganz plötzlich auf Stalingrad umzuschwenken, um gegen das Dritte Reich loszuwettern, weil Göring im Kampf um Stalingrad die Nibelungentreue der Wehrmacht beschworen hatte.  Alle geschichtliche Sendungen enthalten immer offen oder versteckte Pointen gegen das Dritte Reich.  Woher nehmen die Mediengewaltigen das Recht her ständig und unentwegt in historischen Erzählungen volkspädagogische Erziehungsmaßnahmen unterzubringen.  Die halten uns natürlich auch nach 65 Jahren nicht für mündige Bürger, lassen sich aber gerne vom unmündigen Bürger bezahlen!  Warum wettern sie nicht gegen die ca. 60 Porno-Fernsehsender, die jede Nacht über die SAT-Antenne zum Verderben unserer Kinder aussenden???

Nachdem diese 12jährige deutsche Episode schon 65 Jahren zurückliegt und sowieso alle Aussagen kaum überprüfbar sind, weil die Zeitzeugen alle tot sind und für die Veröffentlichungen der dortigen Machthaber das Copyright beim Freistaat Bayern liegt, das natürlich keine Neuauflage gestattet, sollten die öffentlichen Manipulanten am besten schweigen, wegen et audiatur altera pars.

Im übrigen wäre das Wort „Nibelungentreue“ am besten für den Ausbruch des ersten Weltkriegs geeignet gewesen, da dieses Wort von Kaiser Wilhelm II. für die Unterstützung Österreich-Ungarns ausgesprochen wurde.

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Weitere Kommentare:

http://www.mmnews.de/index.php/gold/7021-omas-silber-wieder-unterm-hammer

#17 Jürgen Kremser 2010-12-24 15:43

24.12.2010

Ich persönlich glaube, daß J.P.Morgan und die Chinesen gemeinsam den Silberpreis durch Short-Verkäufe an den Futures-Märkten dücken, um sich selbst gemeinsam günstig Silbervorräte zulegen zu können.

Ansonsten: Heute zu Weihnachten: Lukas 2, 14

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

die-bibel.de/…/#iv

Verteidigt die Religion unserer Vorväter, laßt sie nicht untergehen!!!

gruenguertel.kremser.info/…/

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http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7019-griechenland-pleite

#19 Jürgen Kremser 2010-12-23 14:52

23.12.2010

Heute gab es zwei interessante Spekulationsthe orien zu den Edelmetallmärkt en, die China betreffen:

Zum Gold: Im Keiser-Report bei Russian Television (rt.com) ein Gespräch mit Mike Maloney von goldsilver.com. China will seine Goldbestände auf die Höhe der Vereinigten Staaten bringen, aber wie geht das ohne den Marktpreis in die Höhe zu katapultieren? Es wird darüber spekuliert, daß die USA ein Teil ihres Goldes und möglicherweise ihrer Satrapen wie Deutschland am Markt vorbei an China übertragen.

Zum Silber: David Morgan behauptet schon seit geraumer Zeit im Hinblick auf die Silberspekulati on an den Futures-Märkten, daß J.P. Morgan eine nicht existierende und beibringbare Silbermengen auf zukünftige Lieferung verkauft hat. Jetzt meint er festgestellt zu haben, daß dieses Geschäft in Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen abläuft.

goldseiten.de/…/…

Morgan: „Ich persönlich glaube, dass chinesische Interessen auf der Short-Seite der Swaps stehen. Ein solches Ergebnis würde die CFTC zu der Annahme führen, dass in Wirklichkeit China die konzentrierte Silber-Short-Position hält und dass China JP Morgan und die CME Group (Chikago Mercantile Exchange) als Handlanger nutzt, die ihre Silbermanipulat ion umsetzten. … Führende US-Finanzfirmen halfen einer ausländischen Supermacht sowie einem eindeutigen Rivalen nationaler US-Interessen bei einem schwerwiegenden Marktvergehen, bei dem der Preis eines essentiellen Weltrohstoffs manipuliert wurde – das ist fast schon zu unerhört, als das man es in Betracht ziehen könnte. Aber exakt das ist meiner Meinung nach passiert.“

Welche Erkenntnisse ergeben sich zutreffendenfal ls aus diesen Spekulationsübe rlegungen?

Die USA und China haben zwar unterschiedlich e Staatsformen, arbeiten aber unter der Hand eng zusammen, wie zwei Fixsterne, die umeinander kreisen. China betätigt sich als verlängerte Werkbank der USA und finanziert deren Kriege durch Aufkauf amerikanischer Staatsanleihen. Die Finanzierung des Krieges eines anderen Staates ist immer ein Beweis für enge Zusammenarbeit, hier allerdings nur heimlich. So war es auch im Ersten und im Zweiten Weltkrieg wo die „neutralen“ USA den Kriegsgegnern Deutschlands auf Kredit Waffen lieferten.

Warum aber beteiligt sich China an der Senkung des Silberpreises? J.P.Morgan ist praktisch ein amerikanisches Staatsunternehm en, genauso wie vermutlich die chinesischen Partner. Könnte es sein, daß diese beiden Länder heimlich Silber aufkaufen um eine Silberwährung einzuführen oder wieder einen Gold-Silber-Standard?

Maloney wies darauf hin, daß China früher eine Silberwährung hatte und die Silber-Entwicklung im Falle einer Panik des Papiergelds „nuclear“ sein würde.

Es darf also weiter spekuliert werden.

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http://www.mmnews.de/index.php/etc/7016-wikileaks-inszenierung

#82 Jürgen Kremser 2010-12-25 13:12

25.12.2010

Betreffend Julian Paul Assange (zwei Apostaten im Vornamen: Julian Apostata und den Saulus!) halte ich verschiedene Szenarien für möglich, die wahrscheinlichs te die eines Doppelagenten. Zweifelsohne sind die Internationalis ten mosaischer Konfession total aus dem Häuschen, wie man bei RT.com, CCTV, CNN, BBC bei Diskussionen sehen kann

Aber handelt es sich vielleicht um einen ursprünglich geplanten Manipulationsve rsuch, der außer Kontrolle geraten ist; denn an und für sich wurde ja nur Geschwätz veröffentlicht?

Es könnte sein, daß ursprünglich Assange ein Agent war, der sich aber dann zum Herostrat entwickelte, der beanntlich aus reiner Lust am Bekanntwerden den Tempel von Ephesus, eines der 7 Weltwunder, anzündete:

de.wikipedia.org/…/…

Gerade bei den Russen gab es viele Doppelagenten. So den Popen Gapon, der im Dienst der zaristischen Ochrana die Arbeiter zum Protest vor den Winterpalast führte, wo sie dann niedergemetzelt wurden. Auch bei Stalin wies Michael S. Voslensky in Nomenklatura (zu beziehen bei: www.zvab.com/…/) nach, daß er nur deswegen so häufig aus dem Gefängnis fliehen konnte, weil er Doppelagent war. Zuletzt gelang es aber nach seinen Aufständen in Baku nicht mehr zu entfliehen, weil er vermutlich tatsächlich zur bolschewistisch en Seite übergelaufen war.

Es könnte also sein, daß Assange ein abtrünniger Doppelagent ist.

 

#73 Jürgen Kremser 2010-12-25 12:35

25.12.2010

“Dass die offizielle 9/11 Story nicht stimmt.”

Das wäre jedenfalls kein wesentlich größeres Opfer gewesen als die Toten, die auf der Arizona im Pearl Harbor als Manipulationmit tel der öffentlichen Meinung durch Roosevelt sterben mußten.

Ich jedenfalls war sehr verwundert, wie merkwürdig gefaßt Bush am 11. September 2001 sofort vor die Kamera trat und als relativ wenig intelligenter Mensch gleich ein neues Stichwort namens Al Kaida sowie einen Krieg verkündete. Er scheint mir ein echter Verbrecher zu sein. Das konnte man sehen, wie geschickt er dem unerwarteten Schuh in Bagdad auswich: wie ein Maffia-Boss allzeit bereit. Seine Freundschaft wirft auch ein schlechtes Licht auf seine Freundin Angela: Similis similis gaudet.

Gerade habe ich etwas kostenlos bekommen: Den Segen Urbis et orbi des Papstes in Rom. Er bat auch um den Segen des Heiligen Michael, des Patrons der Deutschen: maneat semper.

Da die öffentlich-rechtlichen Medien so gerne Krimis aus dem katholischen Milieu bringen, Pater Braun und diversen katholischen Schwestern, bringe ich heute zum ersten Weihnachtsfeier tag auch einen echten Krimi, der nach meinem Kenntnistand bisher noch nicht literarisch im Fernsehen aufgearbeitet wurde: Der wollüstige König David tötet seinen tapferen General Uria um sein Weib Batseba an sich zu reißen, die Mutter des Königs Salomon.

gruenguertel.kremser.info/…/

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25.12.2010

Da die öffentlich-rechtlichen Medien so gerne Krimis aus dem katholischen Milieu bringen, Pater Braun und diversen katholischen Schwestern, bringe ich heute zum ersten Weihnachtsfeiertag einen echten Krimi, der nach meinem Kenntnistand bisher noch nicht literarisch im Fernsehen aufgearbeitet wurde:   Der wollüstige König David tötet seinen tapferen  General Uria um sein Weib Batseba an sich zu reißen, die Mutter des Königs Salomon.

2. Samuel 11

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/2sam11/#iv

Davids Ehebruch und Blutschuld

11 1 Und als das Jahr um war, zur Zeit, da die Könige ins Feld zu ziehen pflegen, sandte David Joab und seine Männer mit ihm und ganz Israel, damit sie das Land der Ammoniter verheerten und Rabba belagerten. David aber blieb in Jerusalem. 2 Und es begab sich, dass David um den Abend aufstand von seinem Lager und sich auf dem Dach des Königshauses erging; da sah er vom Dach aus eine Frau sich waschen; und die Frau war von sehr schöner Gestalt. 3 Und David sandte hin und ließ nach der Frau fragen und man sagte: Das ist doch Batseba, die Tochter Eliams, die Frau Urias, des Hetiters. 4 Und David sandte Boten hin und ließ sie holen. Und als sie zu ihm kam, wohnte er ihr bei; sie aber hatte sich gerade gereinigt von ihrer Unreinheit. Und sie kehrte in ihr Haus zurück. 5 Und die Frau ward schwanger und sandte hin und ließ David sagen: Ich bin schwanger geworden.

6 David aber sandte zu Joab: Sende zu mir Uria, den Hetiter. Und Joab sandte Uria zu David. 7 Und als Uria zu ihm kam, fragte David, ob es mit Joab und mit dem Heer und mit dem Krieg gut stünde. 8 Und David sprach zu Uria: Geh hinab in dein Haus und wasch deine Füße. Und als Uria aus des Königs Haus hinausging, wurde ihm ein Geschenk des Königs nachgetragen. 9 Aber Uria legte sich schlafen vor der Tür des Königshauses, wo alle Kriegsleute seines Herrn lagen, und ging nicht hinab in sein Haus.

10 Als man aber David ansagte: Uria ist nicht hinab in sein Haus gegangen, sprach David zu ihm: Bist du nicht von weit her gekommen? Warum bist du nicht hinab in dein Haus gegangen? 11 Uria aber sprach zu David: Die Lade und Israel und Juda wohnen in Zelten und Joab, mein Herr, und meines Herrn Kriegsleute liegen auf freiem Felde, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und bei meiner Frau zu liegen? So wahr der HERR lebt und so wahr du lebst: Ich tue so etwas nicht. 12 David sprach zu Uria: Bleib heute hier, morgen will ich dich gehen lassen. So blieb Uria in Jerusalem an diesem Tage und auch am nächsten. 13 Und David lud ihn ein, sodass er bei ihm aß und trank, und machte ihn betrunken. Aber am Abend ging er hinaus, um sich schlafen zu legen auf sein Lager bei den Männern seines Herrn, und ging nicht hinab in sein Haus.

14 Am andern Morgen schrieb David einen Brief an Joab und sandte ihn durch Uria. 15 Er schrieb aber in dem Brief: Stellt Uria vornehin, wo der Kampf am härtesten ist, und zieht euch hinter ihm zurück, dass er erschlagen werde und sterbe. 16 Als nun Joab die Stadt belagerte, stellte er Uria dorthin, wo er wusste, dass streitbare Männer standen. 17 Und als die Männer der Stadt einen Ausfall machten und mit Joab kämpften, fielen einige vom Volk, von den Männern Davids, und Uria, der Hetiter, starb auch.

18 Da sandte Joab hin und ließ David alles sagen, was sich bei dem Kampf begeben hatte, 19 und gebot dem Boten: Wenn du dem König alles bis zu Ende gesagt hast, was sich bei dem Kampf begeben hat, 20 und siehst, dass der König zornig wird und zu dir spricht: Warum seid ihr so nahe an die Stadt herangerückt im Kampf? Wisst ihr nicht, dass von der Mauer geschossen wird? 21 Wer erschlug Abimelech, den Sohn Jerubbaals? Warf nicht eine Frau einen Mühlstein auf ihn von der Mauer, sodass er in Tebez starb? Warum seid ihr so nahe an die Mauer herangerückt?, – so sollst du sagen: Auch dein Knecht Uria, der Hetiter, ist tot.

22 Der Bote ging hin und kam und sagte David alles, weswegen Joab ihn gesandt hatte. 23 Und der Bote sprach zu David: Die Männer waren uns übermächtig und zogen heraus aufs Feld gegen uns; wir aber gingen gegen sie an bis an den Eingang des Tores. 24 Und die Schützen schossen von der Mauer auf deine Knechte und töteten einige von den Männern des Königs, und auch Uria, dein Knecht, der Hetiter, ist tot. 25 David sprach zum Boten: So sollst du Joab sagen: »Lass dir das nicht leid sein, denn das Schwert frisst bald diesen, bald jenen. Fahre fort mit dem Kampf gegen die Stadt und zerstöre sie.« So sollst du ihm Mut zusprechen.

26 Und als Urias Frau hörte, dass ihr Mann Uria tot war, hielt sie die Totenklage um ihren Eheherrn. 27 Sobald sie aber ausgetrauert hatte, sandte David hin und ließ sie in sein Haus holen, und sie wurde seine Frau und gebar ihm einen Sohn. Aber dem HERRN missfiel die Tat, die David getan hatte.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/gold/7021-omas-silber-wieder-unterm-hammer

#156 Jürgen Kremser 2010-12-25 06:12

Die globalisierte Welt am 1. Weihnachtsfeiertag:

Chinas Fernsehen CCTV berichtet, daß in Indien die Gemüsepreise stark steigen, insbesondere die der Zwiebeln.  Da die Hälfte der Bevölkerung Vegetarier sind, ergeben sich massenhafte Finanz-Probleme.

Ein Interview mit dem chinesischen Zentralbankchef (PBOC) enthält wenig Substanz.  Zum Schluß kommt er zu dem  Ergebnis, daß die USA noch immer die führende Wirtschaftsmacht seien.

In Peking besteht ein großer Weihnachtsmarkt.  Ein Chinese mit roter Mütze wünscht auf englisch „merry Christmas“.

Das Wetter wird in CCTV erläutert von einer hübschen Frau, die die Mitra des Bischofs von Myra trägt als Schlapphut.

Die Russen berichten bei rt.com fortgesetzt Berichte, daß die Christen im Heiligen Land zerrieben werden zwischen Juden und Moslems und immer mehr diffundieren.  (Und dies ist schon bemerkenswert nach Lenins und Stalins Kampf gegen die Religion als das Opium fürs Volk.)

In Alaska haben die Nachkommen des 1867 verkauften Landes einen orthodoxen Priester, der aus Kalifornien stammt und amerikanischer Abstammung ist.  Sie beten vor russischen Ikonen auf amerikanisch.  Amerikanische Teenager in Anchorage wiederum lernen jetzt russisch.

Aljazeera berichtet über den heute zu erwartenden Segen des Papstes Urbis et Orbi.  Die Nachrichtensprecherin in Doha interviewt einen katholischen Priester in San Franzisco und stellt nur unpassende politische Fragen einen Priester zu seinem religiösen Oberhaupt.  Der antwortet unter anderem in etwa so:  Die Leute schwätzen halt viel.

Die Kälte hält Europa im Würgegriff, aber eine Kinderchor (London choir) kommt in Heathrow wieder aus Amerika pünktlich zum Weihnachtstag zurück.  Die Deutschen helfen den Polen die Eisschollen auf der Oder zu brechen.

Den Franzosen geht auf Charles de Gaulle das Enteisungsmittel aus.  Weinende Weihnachtsvereisende.

Meine Nachbarin Maria U. und meine Mieterin Marianne M. haben doch recht gehabt mit ihrer Voraussicht, daß es ein kalter Winter geben würde.

Und last not least:  MMNEVS macht eine Weihnachtspause und verzichtet vorübergehend auf schlechte Nachrichten.  Ab 27. 12. geht es nur mit guten Nachrichten weiter:  Mit dem Euro ist alles paletti, Goldkauf ist unnötig, Politiker sind Heilige, Renate Künast und Claudia Roth sind beide schwanger usw.

24.12.2010

Neue Seite:  Christentum in Gefahr!

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1924

Ein Kommentar an:   http://www.was-ist-wahrheit.eu/modules/xfguestbook/sign.php?&location_id=100

Heute brachte ab 9:30 Uhr Peter Lavelle von Russian Television (rt.com) eine Gesprächsrunde zum Thema Exodus der Christen aus Palästina.  Diese Sendung wird vermutlich mindestens wiederholt um 17:30 Uhr und 21:30 Uhr, möglicherweise auch morgen zwischen 2:30 bis 4 Uhr.

Teilnehmer waren Alex Awald, christlicher Araber vom Bethlehem Bible College, David Parsons (International Christian Embassy Jerusalem) sowie Frau Daphne Tsimhoni aus Haifa.

Vor 60 Jahren gab es in Bethlehem, der Stadt wo Rahel starb und begraben wurde, noch 70 % Christen, jetzt nur noch 15 %.  Insgesamt hat die Anzahl der Christen in Palästina in den letzten 60 Jahren von 15 % auf ca. 2 % abgenommen, hauptächlich auch – wie Awald darlegt – durch adminstrative jüdische Maßnahmen.

Eine jüdische Niche Group bezeichnet Christen als abgefallene Juden („fallen Jews“) und vertritt Slogans wie „Christen raus“ („Christians out“), die Yeshiva-Studenten hätten hunderte von Evangelien öffentlich verbrannt.

Awald meinte, die Moslems hätten nichts gegen die Christen gehabt, ihr Haß gegen sie käme wegen des Hasses gegen Amerika, das sie mit den Christen assoziieren.  Obwohl er 1946 in Jerusalem geboren wurde, wagt er nicht ins Ausland zu fahren, denn er sei eine „international person“, der die Rückkehr verweigert werden könnte.  In Palästina seien inzwischen zahlreiche Kirche als Gotteshäuser aufgehoben worden, vermutlich natürlich auch wegen des Exodus der Christen.

Heute zu Weihnachten:  Lukas 2, 14

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Lk%202/anzeige/single/#iv

Die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2:

Jesu Geburt

2 1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. 17 Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. 18 Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. 19 Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. 20 Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

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Heute ist Weihnachten.  Ich hatte immer für meine Familie einige Ideen, um Weihnachten stilvoll zu gestalten.  Als pater familias habe ich zuerst die obige Weihnachtsgeschichte Lukas 2 vorgetragen.  Dann eine schöne Geschichte aus dem Kinderbuch meines Vaters Eberhard Kremser von Helene Stökl „Die Glocke von Innisfare“, eventuell auch weitere von Helene Stöckl.  Dann wurde der Tannenbaum angezündet, und es erfolgte die Bescherung.  Zum Schluß das erste Drittel des Weihnachtsoratoriums von Bach.  Anschließend das Abendessen.

Als Kind habe ich auch gerne mit meinem Großvater Martin Plank die Radiosendung „Glocken läuten die Weihnacht ein“ gehört.  Das war seine Lieblingssendung.  Dann kamen immer so wuchtige Glockenklänge  von längst untergegangenen Kirchen:  der Dom von Königsberg, der Dom von Breslau usw.  Mein erstes Vertrauen in unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekam dann als Jugendlicher in den sechziger Jahren einen Sprung, als ich urplötzlich auf diese Glocken vergeblich wartete.  Es war mir damals schon klar, daß wir manipultiert werden sollten, um von dieser uns liebgewordenen Erinnerung gewaltsam getrennt zu werden.  Aber wer entschied das eigentlich beim Rundfunk schon lange bevor die Ostverträge kamen?  Es ging mir nicht darum, die Polen wieder aus den deutschen Ostgebieten zu vertreiben, aber ich fand es doch stillos, daß die Deutschen so schnell auf die Ostgebiete verzichteten, die meine Vorfahren seit Hermann von Salza und den Piasten besiedelt hatten.  Im Gegensatz dazu machten sich die Deutschen dafür stark, daß die Juden wieder Palästina für sich beanspruchten, das sie seit Bar Kochba nicht mehr als Staat regiert hatten.

Warum sind die einen, d. h. die Juden, auserwählt und wir die anderen nicht?  War das nicht ein ungerechter Gott, der den Juden ihr Land für immer gibt, uns aber jederzeit wieder nimmt???

Als die Mongolen ihren Siegeszug nach Westen antraten und ungezählte Völker besiegten oder vernichteten, wurde ihr Siegeszug gebrochen an den deutschen Bürgern der Stadt Breslau, die die Oderinsel tapfer verteidigten, so daß die Mongolen sie nicht bezwingen konnten.

Jedenfalls kann Deutschland seine Aufgabe das Abendland gegen Osten und Süden zu schirmen nicht mehr wahrnehmen, schon deswegen weil die Deutschen permanent von den Massenmedien mit allen Mitteln der Psychologie verdummt werden.

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Am vergangenen Sonntag (19.12.2010) habe ich mit dem Obst- und Gartenbauverein der Gemeinde U. die Bodenseeinsel Lindau besucht.  Da der Wind sehr stark war, habe ich mich gleich zu einer Schifffahrt mit der „Schwaben“ auf den Bodensee entschlossen.  Als wir die Schweiz erreichten empfing uns gleich weithin sichtbar als neues Schweizer Wahrzeichen das „Rohrschach Kebab“.

St. Nikolaus und Knecht Ruprecht nahmen an der Fahrt teil und verteilten kostenlos und zahlreich Lebkuchen einer Firma aus Neuulm.  Auch so ein alter Knabe wie ich bekam eine Gabe.  Bemerkenswert war, daß St. Nikolaus vor der Einfahrt in den Hafen von Lindau uns tatsächlich seinen Segen erteilte.  Darüber habe ich mich gefreut.

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23.12.2010

Heutige Kommentare:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7017-usa-bewundern-d

#4 Jürgen Kremser 2010-12-23 03:57

Wir haben nur den Vorteil, daß die unheilvolle Entwicklung der Finanzindustrie  erst etwas später bei uns anfing die Produktionswirt schaft zu strangulieren als in den USA und England. KKR und das Investment Business der Deutschen Bank usf. konnten erst bei uns loslegen als Schröder und Fischer ihnen den Weg geebnet hatte.

gruenguertel.kremser.info/…/

Im Jahre 1999 hielt ich bei einer IGM-Sitzung zu KKR einen Vortrag „Die Produktionsindu strie im Würgegriff der Finanzindustrie “. Damals war die Entwicklung in den USA aber schon 10 Jahre weiter. KKR hatte ca. 1988 Nabisco gekauft und zerschlagen.

Außerdem ist die Bereicherung der Banken durch Schuldsklaverei bei uns im großen und ganzen noch nicht so verbreitet.

Eigentlich hatte schon der willfährige Kohl mit der Privatisierung der Post und Bahn den Weg in unseren wirtschaftliche n Niedergang geebnet; Schröder, Fischer und Ackermann durch ihre Maßnahmen zur Zerstörung des deutschen Flaggschiffs Mannesmann.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7017-usa-bewundern-d

#20 Jürgen Kremser 2010-12-23 10:35

23.12.2010

Heutige Ergebnisse der Diskussionen bei Max Keiser, Stacy Herbert und Mike Maloney (goldsilver.com) in Russian Television (rt.com):

Um die Banken zu stützen, haben die Zentralbanken ihnen zu fast Null Prozent Zinsen ausgeliehen, wodurch die kleinen Sparer praktisch keine Risikoprämie (=Zins) mehr erhalten. In vielen Ländern sind die kleinen Leute deswegen in den Aktienmarkt gegangen, um eine Dividende zu erzielen. Dort wo die Aktienmärkte jetzt fallen, sind gerade die kleine Leute geschädigt. In Bangla Desh haben die Aktieneigentüme r vor dem Parlament schon Feuer angezündet.

In den USA lägen die Dividenden mit nur 1,9% des Kurswerts auf den tiefsten Erträgen seit über 100 Jahren. (D.h. selbst bei einer Goldwährung – wie vor dem Ersten Weltkrieg – war die Dividende höher!!!) Wenn die Aktienkurse einmal fallen, Maloney sprach sogar vom Rückgang bis zu 1500 Punkten des Dow Jones trotz einer Unze Feingold von hypothetisch 3000 Dollar, wird es zu einer Deflation kommen, die dann in eine Hyperinflation übergehen wird.

Hinsichtlich der Inflation müssen wir also drei Makroaggregate beobachten:

1.) Wird die Steigerung der nominellen Masseneinkommen vorangetrieben?
2.) Was passiert bei einem weltweiten Aktieneinbruch mit anschließender Deflation?
3.) Kommt eine Inflation über eine starke Veränderung unserer terms of trade, d. h. das Austauschverhäl tnis von Dollar zu Euro, wie 1923.

Ceterum censeo: Die deutschen Verwaltungsgeri chte sind der Hort der Unmoral und der Sittenlosigkeit !

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7019-griechenland-pleite

#21 Jürgen Kremser 2010-12-23 14:52

23.12.2010

Heute gab es zwei interessante Spekulationsthe orien zu den Edelmetallmärkt en, die China betreffen:

Zum Gold: Im Keiser-Report bei Russian Television (rt.com) ein Gespräch mit Mike Maloney von goldsilver.com. China will seine Goldbestände auf die Höhe der Vereinigten Staaten bringen, aber wie geht das ohne den Marktpreis in die Höhe zu katapultieren? Es wird darüber spekuliert, daß die USA ein Teil ihres Goldes und möglicherweise ihrer Satrapen wie Deutschland am Markt vorbei an China übertragen.

Zum Silber: David Morgan behauptet schon seit geraumer Zeit im Hinblick auf die Silberspekulati on an den Futures-Märkten, daß J.P. Morgan eine nicht existierende und beibringbare Silbermengen auf zukünftige Lieferung verkauft hat. Jetzt meint er festgestellt zu haben, daß dieses Geschäft in Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen abläuft.

goldseiten.de/…/…

Morgan: „Ich persönlich glaube, dass chinesische Interessen auf der Short-Seite der Swaps stehen. Ein solches Ergebnis würde die CFTC zu der Annahme führen, dass in Wirklichkeit China die konzentrierte Silber-Short-Position hält und dass China JP Morgan und die CME Group (Chikago Mercantile Exchange) als Handlanger nutzt, die ihre Silbermanipulat ion umsetzten. … Führende US-Finanzfirmen halfen einer ausländischen Supermacht sowie einem eindeutigen Rivalen nationaler US-Interessen bei einem schwerwiegenden Marktvergehen, bei dem der Preis eines essentiellen Weltrohstoffs manipuliert wurde – das ist fast schon zu unerhört, als das man es in Betracht ziehen könnte. Aber exakt das ist meiner Meinung nach passiert.“

Welche Erkenntnisse ergeben sich zutreffendenfal ls aus diesen Spekulationsübe rlegungen?

Die USA und China haben zwar unterschiedlich e Staatsformen, arbeiten aber unter der Hand eng zusammen, wie zwei Fixsterne, die umeinander kreisen. China betätigt sich als verlängerte Werkbank der USA und finanziert deren Kriege durch Aufkauf amerikanischer Staatsanleihen. Die Finanzierung des Krieges eines anderen Staates ist immer ein Beweis für enge Zusammenarbeit, hier allerdings nur heimlich. So war es auch im Ersten und im Zweiten Weltkrieg wo die „neutralen“ USA den Kriegsgegnern Deutschlands auf Kredit Waffen lieferten.

Warum aber beteiligt sich China an der Senkung des Silberpreises? J.P.Morgan ist praktisch ein amerikanisches Staatsunternehm en, genauso wie vermutlich die chinesischen Partner. Könnte es sein, daß diese beiden Länder heimlich Silber aufkaufen um eine Silberwährung einzuführen oder wieder einen Gold-Silber-Standard?

Maloney wies darauf hin, daß China früher eine Silberwährung hatte und die Silber-Entwicklung im Falle einer Panik des Papiergelds „nuclear“ sein würde.

Es darf also weiter spekuliert werden.

22.12.2010

Unser Geld ist streng genommen wertlos, weil nicht gedeckt.

In seiner Geschichte der deutschen Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert beschreibt Werner Sombart zutreffend Banknoten als Geldsurrogat, 1913, S. 172.  Aber wenn die Banknote ein Surrogat ist, wo ist dann das Geld???  Früher stand auf den Banknoten eine Summe: der Inhaber zahlt 10 Mark, wobei eine Mark ein Silberbetrag in Kölner Maßeinheit war.  Auf dem Dollar stand früher:  zahlbar 1 Dollar, also 1 Silbertaler benannt ursprünglich nach dem Joachimsthaler aus Joachimsthal.

http://de.wikipedia.org/wiki/Joachimstaler

Also wo ist jetzt das Geld auf dem Euro???  Nirgends.  Niemand darf sich einmal beschweren, daß er reingelegt wurde wie Polyphem von Odysseus:

“Meinen Namen willst du wissen, Zyklop? Ich habe einen seltsamen Namen. Ich heiße der Niemand; alle Welt nennt mich Niemand, Mutter, Vater hießen mich so, und bei allen meinen Freunden bin ich so geheißen.‹ Darauf antwortete der Zyklop: ›Nun sollst du auch dein Gastgeschenk erhalten: den Niemand, den verzehre ich zuletzt nach allen seinen Schiffsgenossen. Bist du mit der Gabe zufrieden, Niemand?‹”

http://www.textlog.de/41159.html

Odysseus blendet den Zyklopen und dieser beschwert sich bei den anderen Zyklopen:

„Er aber brüllte aus der Höhle heraus: ›Niemand, Niemand bringt mich um, ihr Freunde! Niemand tut es mit Arglist!‹ Als die Zyklopen das hörten, sprachen sie: ›Nun, wenn niemand dir etwas zuleide tut, wenn dich keine Seele angreift, was schreiest du denn so? Du bist wohl krank; aber gegen Krankheit haben wir Zyklopen keine Mittel!‹ So schrien sie und eilten wieder davon.“

So könnte es jemandem gehen , wenn er zuletzt bemerkt, daß er statt Geld nur ein Surrogat in Händen hatte.

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Sombart schreibt, die geistvollste Definition der modernen Bank findet sich in Tolstois „Macht der Finsternis“.

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Bei MMNEWS gibt es einige besinnliche Gedanken zu Weihnachten.  Mein Wunsch für Weihnachten sind weniger Geschichtsfälschungen:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/7010-weihnachtliche-sinnkrise

#14 Jürgen Kremser 2010-12-22 03:36

Ich finde Ruhe in unseren Herzen kann nicht einkehren, wenn die öffentlich-rechtlichen Massenmedien paulenlos Geschichtsfälsc hungen unter die Leute streuen, um sie gegen ihre eigenen Vorfahren aufzuhetzen und damit ihre Fortpflanzung zu verhindern:

gruenguertel.kremser.info/…/

Zu:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/7013-importpreise-100

#10 Jürgen Kremser 2010-12-22 13:18

22.12.2010

Eine Mißernte des Getreides in Rußland dieses Jahr kann zu einer Teuerung führen, die nicht notwendigerweis e auf Gelddrucken zurückzuführen ist.

Ein Teil der Inflation könnte aber auch auf Spekulationen der internationalen Bankräuber zurückzuführen sein, wie vermutlich der Ölpreis 2008. Jamie Dimon von J. P. Morgan scheint jetzt als Gegenposition zu seinen Silber-Short-Positionen ungeheure Kupfer-Mengen gekauft zu haben. Die Verluste aus dem Silber könnte er dann durch einen Anstieg des Kupferpreises ausgleichen. Das Kupfer kann Morgan natürlich nur kaufen, weil Morgan Zentralbankgeld praktisch unbegrenzt zur Null Prozent zur Verfügung steht, schon deswegen weil Dimon ein Gouverneur der FED ist. Das würde dann zu einer Preiserhöhung für die Kupferverbrauch er führen.

en.wikipedia.org/…/…
James “Jamie” Dimon (born March 13, 1956) is the current CEO and chairman of JPMorgan Chase & Co as well as a Class A director of the Board of Directors of the New York Federal Reserve, a three year term which started January 2007. Dimon was named to Time Magazine′s 2006, 2008 and 2009 lists of the world’s 100 most influential people.

Aljazeera bringt zur Zeit permanent Berichte über die Not der Milchbauern in Australien, die alle vor dem Ruin stehen, weil sie – so ähnlich wie bei uns – zu weiteren Betriebsausweitungen nicht mehr in der Lage sind. China ist jetzt bereit dort einzusteigen um seine Dollars unterzubringen und auch dort großen Landerwerb zu seiner Ernährung zu betreiben. Ziemlich konsequent nachdem sie die Ein-Kind-Familie aufgegeben haben.

Ich sehe langfristig eine Verschlechterun g unserer Ernährungslage, vor allem weil wir eine völlig unfähige Regierung samt ihrer Beamten haben. Die Manipulations-Demokratie wird sich nicht mehr lange halten können.

21.12.2010

Lügensender Phoenix

Am 9. Dezember brachte der Fernsehsender Phoenix wieder einmal eine verlogene Geschichtssendung.  Es ging um das Wettrennen um den Weltraum zwischen Wernher von Braun (1912 – 1977) in Amerika seinem sowjetischer Rivale Sergei Pawlowitsch Koroljow, dem Vater der sowjetischen Raumfahrt bzw dem „Sputnik“-Erbauer Michail Tichonrawow.

Obwohl die Sendung aus dem Jahre 2006 war, wurden die Russen vollkommen im Geiste der Sowjets dargestellt.  Brutale Militärs, Befehle an die Wissenschaftler, Drohungen, falls sie nicht erfolgreich sind oder die Termine nicht einhalten können usw.  Die Sendung war vollkommen gehalten im Sinne der US-amerikanischen Politikerin Madeleine Korbel Albright, geborene Marie Jana Korbelová (* 15. Mai 1937) in Prag, der es darum ging den Russen nach ihrem Zerfall entgültig den Garaus zu machen, weswegen die amerikanischen Massenmedien Wladimir Putin in jeder Hinsicht diffamierten.

Eine besondere Gemeinheit stellt meiner Meinung nach die Behandlung Wernher von Brauns dar:

Aus:  http://blogs.pm-magazin.de/openscience/stories/19572/

„Er ist als Vater des Mondflugs in die Geschichte eingegangen. Um seinen Lebenstraum zu erfüllen, ging er mit dem Teufel einen Pakt ein und verbündete sich mit Hitler – so eine kritische US-Pressestimme nach seinem Tod im Jahr 1977.

Von Brauns Mitschuld daran wurde erst in den 1980-er Jahren von der westlichen Presse thematisiert. Bis dahin wurde er in den USA als Nationalheld verehrt, die ihm das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal erspart hatte und nach dem Kriegsende den Ingenieur und sein Team direkt nach Amerika ausflog. Bereits in den 1960-er Jahren hatte ihn die DDR Presse als NSDAP-Parteigenossen und SS-Hauptsturmführer entlarvt. Ohne den Deutschen, da waren sich viele Weltraumexperten zum 50. Jahrestags des Sputnikschocks am 4. Oktober 2007 einig, hätten möglicherweise die Russen den Wettlauf zum Mond gewonnen.

Auf das alles wirft eine neue Biografie Licht, verfasst von Michael J. Neufeld, Leiter für Weltraumgeschichte am amerikanischen Smithonian Institut. Ihr Titel: Von Braun. Dreamer of Space, Engineer of War. Das Werk schließt mit dem Satz: “He truly was a twentieth-century Faust.”“

„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen,“ heißt es bei Schiller.  Nachdem die Amerikaner ihn uns seine Mannschaft in die USA brachten und sein Know-how ausplünderten, fiel ihnen dann plötzlich ein, daß dieser alte und unbrauchbare Mann ja in Peenemünde Zwangsarbeiter beschäftigt hatte und ließen ihn fallen wie eine heißte Kartoffel.  Ich finde das in jeder Hinsicht gemein und schäbig.  Warum haben die Amerikaner nicht von Anfang an auf ihn verzichtet, anstatt ihn erst einmal auszunehmen???

http://de.wikipedia.org/wiki/Wernher_von_Braun

Ich glaube nicht, daß die Phoenix-Sendung den Sachzusammnenhang richtig wiedergibt, daß man den Wernher von Braun von Anfang an ständig auf seine SS-Mitgliedschaft und die Zwangsarbeiter in Peenemünde aufmerksam gemacht hat.  Es ist ganz undenkbar, daß ein Techniker, der den Amerikaner bereitwillig alle Unterlagen sofort zur Verfügung stellte, innerlich ein überzeugter nationalsozialist gewesen wäre.  Ansonsten hätte er sich weder zur Verfügung gestellt, noch die Amerikaner unterstützt.

Dies ist wieder einmal ein ganz klarer Beweis dafür, daß die Geschichtssendungen von Phoenix, Arte und 3sat absolut keinen Versuch machen, objektiv zu sein, sondern die Tatsachen aus politisch-manipulativen Gründen falsch darstellen.

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21.12.2010:   Heute gab es wieder bei Phoenix eine Fehldeutung des Überfalls der Japaner auf Pearl Harbor, die wieder einmal die Amerikaner als Unschuldlämmer darstellt.  Man muß davon ausgehen, daß die Amerikaner diesen Überfall bewußt provoziert haben und von ihm sogar wußten, so daß Roosevelt seine eigene Flotte nicht warnte, um für Amerika einen Kriegsgrund zu haben.  “It’s American policy to have Japan fire the first shot”, schrieb der amerikanische Kriegsminister eine Woche zuvor in sein Tagebuch.

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Aus:  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/12/18/der-putsch-von-bruessel-3-teil

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Der Sinn der EU ist auf Kosten Deutschlands einen Staatenbund zu schaffen, der das Bilderberger-Illuminaten-Imperium stützt. Damit hätte das Imperium eine zweite Säule, falls die USA fallieren.

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=> Peter Boehrringer, I dare to disagree: Nicht weil die These per se unwahrscheinlich wäre, sondern weil es praktisch so nicht kommen könnte: WENN die USA “fallieren”, wird der Euro keine Woche länger überleben und die EU auch nicht. Die Währungsreserven der EZB sind zu fast 70% in Dollar – und das bundesdeutsche Gold ist weitgehend in den USA und stünde zur Gold-Deckung des (neuen) EUR (die nach dem “Fallieren” der USA und damit des DOLLARS SOFORT eingeführt werden müsste) nicht zur Verfügung! Und es glaubt ja wohl keiner ernsthaft, dass die Franzosen ihre (vielleicht) noch vorhandenen knapp 3000 Tonnen Gold zur Deckung des neuen Euro hergeben würden. Oder gar die Italiener ihre (SEHR vielleicht) noch vorhandenen gut 2000 Tonnen. Daneben GIBT es aber in Euroland keine signifikanten offiziellen Staatsgold-Horte mehr.
=> Der Euro wäre nach dem Fall des Dollar nicht zu halten. Feststellungen à la Hellmeyer, dass wir viel besser dastehen als Amiland, sind unter dem Aspekt “zweilagiges Toilettenpapier EUR versus einlagigem Dollar” unter normalen Umständen vielleicht begründbar. Im Falle der globalen Kreditgeldkrise und einem Dollarfall wären sie jedoch HÖCHST akademisch. Euroland hätte nicht einmal eine gemeinsame Armee zur Verteidigung des EUR – im Gegensatz zu den USA.
18.12.10 @ 22:04

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Ich habe die Befürchtung, daß die Schlinge, die von unseren eigenen Politikern für uns mit den “Vereinigten Staaten von Europa” gezurrt wurde, nicht mehr entwirrt werden kann, so daß wir in Zukunft bis zu unserem unvermeidlichen ökonomischen Ende ganz Europa alimentieren müssen.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Sezession der Südstaaten in Amerika 1861. Die Südstaaten waren staatsrechtlich eigenständige Staaten, die der Union beigetreten waren. In seinem Buch „Staatsbankrotte“ weist Alfred Manes nach, wieviele von ihnen fallierten, und die Union dafür nicht aufgekommen ist. Als landwirtschaftliche Staaten wollten sie nicht den Schutzzoll der industrialisierten Nordstaaten unterstützen, die sich ihrerseits vor der europäischen Konkurrenz schützen wollten. Die Sklavenfrage war deswegen, wenn sie auch aus ideologischen Gründen vorgeschoben wurde, nicht ausschlagebend. Dies brachte Lincoln („honest“ (???) Abe) erst auf seiner Gettysburg Address 1863 ins Spiel.

Nachdem die Südstaaten im Februar 1861 ausgestreten waren, befanden sich auf ihrem Gebiet allerdings noch Bundesfestungen, die nicht abzogen. Als es South Carolina zu bunt wurde, eröffneten seine Generäle am 12. April um 04:30 Uhr das Feuer auf Fort Sumter (bei Charlston).

http://de.wikipedia.org/wiki/Angriff_auf_Fort_Sumter
Diesen „Kriegsgrund“ hat Lincoln benutzt, um die Südstaaten mit einem verheerenden Krieg zu überziehen und sie heim in die Union (bei uns hieß es früher: Reich) zu holen.

Da unserer Politiker vorsätzlich für das Projekt „Euro“ als Mittel des Staatenbunds „Vereinigte Staaten von Europa“ entgegen dem Willen der Bevölkerung alle Brücken hinter sich abgebrochen haben, graut mir vor den Sanktionen, die auf uns zukämen, wenn wir uns nicht als devote Befehlsempfänger erwiesen.
20.12.10 @ 16:45

20.12.2010

Heute und gestern wiederholte Russian Television (rt.com) mehrfach ein Interview zwischen Sophie Schewardnaze (Shewardnaze) und einem Rabbi Andrew Baker von der OSCE , der Antisemitismus bekämpft:

http://www.osce.org/item/19257.html

Bei OSCE handelt es ich um eine der Gesellschaften von George Soros („Open Society“) und hat ihren Sitz in Wien.:

http://www.soros.org/initiatives/cep/events/kazakhstan-osce-chairmanship-20100224

Herr Baker war ziemlich beunruhigt über antisemitische Äußerungen im Web und meinte, es sei die Aufgabe der privaten Server-Unternehmen (Provider) dagegeben vorzugehen.  Auch die Tatsache, daß eine ganze Reihe von europäischen Staaten Strafgesetze gegen holocaust denial (Leugnung des Holocaust) verabschiedet hätten, fand seine Zustimmung.

Zum Schluß war Diskussionspunkt Krawalle rechter Gruppen in Moskau wegen dem Tod eines Fußballers vor einigen Tagen.  Da Rußland zahlreiche Minoritäten, so auch im Kaukasus, beherbergt, wollten die Russen gegen rechtsextreme Strömungen in ihrem Land vorgehen.  Ich verstand den Rabbi dann so: Im Unterschied zu Amerika würde Rußland noch nicht “embrace its diversity” (umarmt seine (ethnische) Unterschiedlichkeit) wie in “heterogeneous multicultural societies” (multikulturellen heterogenen Gesellschaften) , was ihm sehr gefalle.

Dazu muß ich folgendes sagen:  Nach dem Kantschen Imperativ sollte jedes Handeln eine Maxime für das Handeln aller seiner Mitmenschen sein. Da frage ich mich, warum wir Vorschläge bzgl. der Türken aufoktroyiert bekommen und in Palästina dieses Verhalten gegenüber den Arabern nicht angewandt wird.

Bei Peter Lavelle fand in Russian Television heute eine Diskussion über den „(un???)-ehrlichen Vermittler“ USA in Palästina statt.  Teilnehmer waren Gil Hoffman (Jerusalem Post) sowie Omar Barghouti und Abdul Sattar Kassem, letzterer Professor in Nablus.  Gil Hoffman versuchte von der Staatsgründung der Palästinenser abzulenken und sprach von deren ökonomischen Verbesserungen, dem Wachstum ihres BIP, Abnahme ihrer Arbeitslosigkeit usw.

Daraufhin antortete Kassem, es ginge Hoffman darum „to dismantle the Palestinians into individual persons to seek their own economic interest (es ginge um das „Umzuwandeln der Palästinenser in Einzelpersonen, die ihr ökonomisches Interesse anstrebten“ statt ein staatliche Interesse zu vefolgen).

Genau dies erfolgt bei uns derzeit.  Herodot erzählt von einer Diskussion, die Kyros mit den Persern und Medern führte, ob es ihnen lieber wäre unfrei reich oder frei arm zu sein, wobei er historische Beispiel brachte von den Völkern, die sie unterworfen hatten.  Schweren Herzens entschieden sie sich für die Freiheit.

18.12.2010

Zu den volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren gehörte immer jahrhundertelang im festen Repertoire der Volkswirte die Bodenrendite.  Mit viel List und Tücke bzw. bodenlose Gemeinheit ist dieses wirtschaftliche Grundprinzip aufgehoben worden, so daß heute im wesentlichen nur noch das Finanzkapital Gewinn abwirft, da die Politik mit der Finanzwelt verschwägert ist und deren verdiente Verluste mit Steuermitteln verhindert.

Ich habe Grundstücke im Landschaftsschutzgebiet, die keine Nutzen haben, da die Politiker, Beamte und Richter den Schutz meines Eigentums vor Diebstahl als geringwertiger ansehen als die ästhetische Beeinträchtigung der Neider und Diebe durch einen Zaun.

Aber es geht nicht nur mir so.  Vor einiger Zeit haben Milchbäuerinnen in Berlin einen Hungerstreik begonnen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen.  Die Milchbauern bilden eine atomistische Konkurrenz untereinander gegenüber einem Oligopol von Molkereien, die sie zu verzeifelter Milchüberproduktion zwingt, ohne daß sie aber in die Gewinnzone kommen können.  Vor einigen Wochen habe ich einen Bericht einer Milchbäuerin bei Phoenix gesehen, die jeden Tag 400 l Milch produziert für 400 Familien, selbst aber ihre eigene Familie nicht erhalten kann.

Was ist das für ein Wahnsinn und was für ein Unrechtsstaat!!!  Diejenigen, die arbeiten, werden vorsätzlich in den Ruin getrieben, damit die Poliker, Beamte und Richter wie die Maden im Speck leben können!

Wer heute als Bauer unternehmerisch tätig ist, muß sich in jeder Hinsicht an behördliche Vorgaben halten:  wie er düngt, welche Herbizide und Pestizide er einsetzt, Hygienevorschriften usw.  Nachdem er in jeder Hinsicht gegängelt wurde, überläßt man dann seinen Ertrag dem Oligopol von Molkereien, die wiederum mit den Discountern klüngeln und sagt dann deren Ergebnis müsse er hinnehmen, weil es sich ja auf dem Markt gebildet habe.  Von diesen unfreien staatlich gegängelten Unternehmern versucht man dann wieder möglichst viel Steuern zu kassieren.  Man schaue sich mal das Bewertungsgesetz an, wie lückenlos dort jedweder Ertrag aus dem Faktor Boden erfaßt wird.

(Aus dem Mitteilungsblatt der Gemeinde U. vom 17.12.2010:  Zum 1. September 2010 ist die Bundes-Verordnung für die Verbringung von Wirtschaftsdüngern (Verbringungsverordnung) in Kraft getreten.  Nach § 5 (Mitteilungspflicht) der Verbringungsverordnung …“)

Also:  Das unternehmerische Ertragsbemühen wird von einer parasitären Klasse ausgenutzt, um juristische freie Menschen durch Schulden zu versklaven.  Wie bodenlos gemein unsere Politik ist, habe ich auch im Zusammenhang mit der Steuerfreiheit des Betriebsvermögens beim Veräußerungsgewinn des Großkapitals dargestellt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729

17.12.2010

Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1848

Auch bei den Juden gibt es ein dem muslimischen Opferfest paralleles blutiges Fest, bei dem ein unschuldiges Schaf geschlachtet wird, das Passahfest (2. Mose 12, 1 ff., bei den Christen Ostern):

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/ex12/#iv

„3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am zehnten Tage dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus.

7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere Schwelle damit bestreichen an den Häusern

12 Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen in Ägyptenland unter Mensch und Vieh und will Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR.

14 Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest für den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung.

29 Und zur Mitternacht schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägyptenland vom ersten Sohn des Pharao an, der auf seinem Thron saß, bis zum ersten Sohn des Gefangenen im Gefängnis und alle Erstgeburt des Viehs.  30 Da stand der Pharao auf in derselben Nacht und alle seine Großen und alle Ägypter, und es ward ein großes Geschrei in Ägypten; denn es war kein Haus, in dem nicht ein Toter war.“

Daran kann man erkennen, wie prinzipiell blutig und grausam der Gott der Juden Jahwe ist, ihnen gegenüber durchaus sujektiv.   Sein Name Jahwe heißt gemäß 2. Mose 3, 14:   Ich werde sein, der ich sein werde.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/2.%20Mose%203/anzeige/context/#iv

„13 Mose sprach zu Gott: Siehe, wenn ich zu den Israeliten komme und spreche zu ihnen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt!, und sie mir sagen werden: Wie ist sein Name?, was soll ich ihnen sagen? 14 Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt.“

Für uns als autochthone Deutsche bedeutet dies folgendes:  Wir haben keine Zukunft mehr. Unsere Politiker und Beamten haben sich mehr oder weniger bestechen lassen und bei uns eine weitere muslimische Parallelgesellschaft auf unsere Kosten aufgebaut, die mit uns nicht kompatibel ist.  Die juristisch neuen deutschen Staatsbürger huldigen der Vorhautbeschneidung und blutigen Opferfesten, werden aber meine Meinung nach durch die ihnen von Fischer und Konsorten ermöglichte deutsche Staatsbürgerschaft keine Deutschen.  Damit hat auch unsere Staatsbürgerschaft allen Sinn verloren.  Die Massenmedien werden jetzt pausenlos auf uns einhämmern, daß derjenige, der die deutsche Staatsbürgerschaft habe, auch ein Deutscher sei.  So ist es nicht.  Die Deutschen müssen jetzt untergehen!!!

16.12.2010

Aus:    http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1603

Wir denken uns gar nichts dabei, daß es domestizierte Tiere gibt, etwa 20000 Schweine in einem großen Stall.  Aber könnte es sein, daß es mächtige Menschen gibt, die über uns normal Sterblichen stehen und uns genauso anschauen, wie wir die domestizierten Tiere?

Die Schweine denken bstimmt genauso wie wir, es geht uns gut, wir haben zu essen, die Menschen sorgen doch für uns.  Na ja, Meinungsfreiheit haben wir keine bzw. ohne Auswirkungen.  So sorgt auch das geheimnisvolle Bilderberger-Illuminaten-Imperium, das vielleicht mit dem Jüdischen Weltkongreß zusammenfällt,  für uns in der westlichen Welt; aber was haben sie für unsere Zukunft und unser Ende bestimmt?

Jedenfalls wird unsere Denken streng kontrolliert und ist definitiv strukturiert.  Unsere politischen Vorstellungen und Erkenntnisse können sich nur bilden anhand unserer gegenwärtigen und vergangenen Kenntnisse.  Beide werden jedoch vorsätzlich so an uns herangetragen, daß sie sich nicht den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend entwickeln können.  Es ist interessant, wie sich das Vorstellungsvermögen der Menschen durch ständig einseitige Darstellungen verschieben.  Die Deutschen haben ca. ein Drittel ihres Landes verloren, 17 Millionen Flüchtlinge, Millionen von Vertreibungstoten, Verlust einer Weltgeltung, Abhängigkeit von den Atomwaffen der anderen.  Im öffentlichen Bewußtsein sind diese Verluste gar nicht mehr enthalten, einzig und allein das Leiden das jüdischen Volkes durch die Deutschen wird unentwegt zelebriert und führt zu einer ständigen unehrlichen Trauerarbeit und Vergangenheitsbewältigung.  Historische Tatsachen werdenn einseitig dargestellt, es fehlt die Einsicht des et audiatur altera pars, so daß ein großer Teil unseres Volkes und insbesondere der Politiker- und Beamtenklasse sich in einem psychopthischen Zustand befindet.

Paradebeispiel sind zum Beispiel die Zigeuner.  Die Massenmedien haben sie in Sinti und Roma umgewandelt, um das negative Image des „Zigeuners“ zu vermeiden.  Das Wort „Zigeuner“ fällt weder im Rundfunk noch im Fernsehen. Aber was hilft das.  Sie sind eben nun mal Zigeuner und haben auch jetzt als Sinti und Roma kein besseres Renommee bekommen, so sehr man Nicolas Sarkozy angiftet.  Der Ritter von Lang, Sohn des Pfarrers von Trochtelfingen, behauptet in seiner Biographie, daß seine Mutter eines ihrer Kinder von Zigeunern gestohlen worden sei.  Fazit:  Gegenüber Zigeunern gibt es historische Erfahrungen, und diese sollte man auch für die Zunkunft nicht einfach vergessen.

Wir müssen alle „Informationen“, die von den Massenmedien an uns herangetragen werden, als eine Erziehungsmaßnahme ansehen unser Denken so zu strukturieren, daß die politische Klasse und deren Vorgesetzte daraus ihre Vorteile ziehen können.

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Aus:   http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1848

Im historischen Bewußtsein der europäischen Völker war man immer stolz darauf, die Islamisierung Europas im wesentlichen, d. h. bei Vernachlässigung des Balkans und der Albaner, verhindert zu haben.

Der Majordomus Karl Martell verhinderte am 17.10.732 in der berühmten Doppelschlacht von Tours und Poitiers die Islamisierung Europas.  Der Tod des Paladins Karls des Großen, Roland, in den Pyrenäen mit seinem Schwert Durendart  („unzerbrechlicher Stahl”) wurde oft besungen.

Bekannt ist auch die 700jährige Reconquista der christlichen Spanier, die die Araber aus Spanien wieder hinauswarfen.  Dieser Vorgang war 1492 mit der Eroberung Granadas beendet, so daß die Spanier ihrerseits im selben Jahr die Conquista der Kanaren und Amerikas durchführen konnten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Reconquista

„Um den 2. Januar 1492 kapitulierte der letzte arabische Herrscher in Al-Andalus, Muhammad XII. (Boabdil), vor den Heeren von Ferdinand II. und Isabella I. (Los Reyes Católicos, die ‚Katholischen Könige‘). Im gleichen Jahr erließen die Könige das Alhambra-Edikt, in dem die Vertreibung der Juden aus allen Territorien der spanischen Krone zum 31. Juli des Jahres angeordnet wurde, sofern sie bis dahin nicht zum Christentum übergetreten waren.“

(In Paris gibt es in dem Musee d’Orsay neben der eindrucksvollen Statue des Ugolino, wie er seine Kinder verzehrt, auch ein schönes Bild des Boabdil auf der Flucht.)

In Spanien wurden die Juden zu Christen zwangskonvertiert und wurden gerne von den anderen Christen marranos (Schweine) genannt.  Es gab viele Verbrennungen der Juden (Autodafes), so daß viele sephardische Juden nach Holland auswanderten.  Bald wanderten sie weiter nach England, wo ihnen die Einwanderung seit Jahrhunderten verboten war;  wo Cromwell jedoch trotz Einwanderungsverbot mit einem Rabbi gelehrte Dispute abhielt.

Auffällig ist jedoch bei uns, daß seit einigen Jahren die Beurteilung der Araber – wohl unter jüdischem Einfluß – in den Massenmedien sehr positiv ist.  Die Araber sind auch Söhne Abrahams, sie sind auch beschnitten, essen kein Schweinefleisch und Blutwurst, neigen zu Polygamie, haben ein Opferfest so ähnlich wie die Juden ein Passahfest (bei Christen Ostern), lesen ihr Alphabet von rechts nach links wie hebräisch usw.  Sie haben nur eine Verstümmelung des alten Testaments übernommen, während Paulus in seiner Dogmatik mit dem Christentum tatsächlich eine häretische jüdische Sekte gegründet hat.  Deswegen habe ich schon mehrfach von öffentlichen christlichen Bibelverbrennungen in Israel gehört, aber noch nie von Koranverbrennungen.

Jedenfalls ist es verständlich, daß die Araber in der öffentlichen Geschichtsbetrachtung unter jüdischem Einfluß sehr gut beurteilt werden.  Bei den Kreuzzügen, bei der Beurteilung von Mallorca und Andalusien fehlt nie ein sanftes Bedauern, daß die gesitteten Araber von den Christen so brutal behandelt wurden.  Dabei sprach man  bei uns vor der Eroberung Algiers durch die Franzosen 1830 nur von den Barbaresken, d. h. den Barbarenstaaten, die als Korsaren Schiffe plünderten und ihre Besatzungen zu Sklaven machten.

Wie es früher in einem arabischen Harem zuging kann man lesen bei:

Ruete, Emily (geb. Prinzessin Salme von Oman und Sansiba; Salima bint Said Al Bu Said ; Bibi Salme), Memoiren einer arabischen Prinzessin, Berlin 1886, zu beziehen bei www.zvab.com.  Emily Ruete war die Tochter des Sultans von Maskat und Oman und einer Sklavin.

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15.12.2010

Heute habe ich zahlreiche Kommentare bei MMNEWS verfaßt,  ferner weiter an meinem Artikel zur Beschneidung gearbeitet:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1848

Hier das  Ergebnis:

Die Aufnahme einer weiteren Parallelgesellschaft von Mohammedanern dürfte den Juden aus folgenden Gründen angenehm sein:

Moslems und Juden haben eine ganze Reihe von kultischen Gemeinsamkeiten:

1.)  Diese komische Beschneidung der Vorhaut, die Abraham sowohl an seinem Sohn Ismael als auch seinem Sohn Isaak vornahm (1. Mose 17, 10 ff.):

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Gen17,5/#iv

10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden.

2.)  Das Verbot des Schweinefleisches (3. Mose 11, 7):

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/quelle/bibel/bibelstelle/3.mose%2011/cache/da7c1a37d7ae4b529688cb4c79e84dce/

7 das Schwein, denn es hat wohl durchgespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein. 8 Vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.

3.)  Das Verbot des Blutes  (3. Mose 17, 10ff.), z. B. der in Deutschland durchaus üblichen Blutwurst, und des Schächtens:

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/3.Mose%2017/anzeige/context/#iv

Verbot des Genusses von Blut und verendeten Tieren

10 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch irgendwelches Blut isst, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten. 11 Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist. 12 Darum habe ich den Israeliten gesagt: Keiner unter euch soll Blut essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnt. 13 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch auf der Jagd ein Tier oder einen Vogel fängt, die man essen darf, soll ihr Blut ausfließen lassen und mit Erde zuscharren. 14 Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut und ich habe den Israeliten gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut. Wer es isst, der wird ausgerottet werden.

4.)  Das Opferfest, wobei Abraham statt Isaak einen Widder opferte, was die Mohammedaner allerdings auf Ismael beziehen, so daß ich auf Grundstücken im Sosenheimer Unterfeld schon Schafsknochen gefunden habe (1. Mose 22, 7):

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.Mose%2022/anzeige/context/#iv

7 Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? 8 Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander.

9 Und als sie an die Stätte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz 10 und reckte seine Hand aus und fasste das Messer, dass er seinen Sohn schlachtete.

11 Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. 12 Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.

Fazit:

Bei diesen vielen Gemeinsamkeiten dürfte es den Juden ganz recht sein, wenn sich in Deutschland eine weitere  islamische Parallelgesellschaft bildet.  Dazu gibt es auch einige Vorläufer:

Da der Heilige Isidor von Sevilla die Juden bekämpfte,

http://de.wikipedia.org/wiki/Isidor_von_Sevilla

sollen die Juden zum Ausgleich Spanien nicht besonders verteidigt haben als die Araber das Reich der Westgoten zerstörten:  Im Jahre 711 schlug der arabische Feldherr Tarik bei Jerez de la Frontera den König Roderich, den letzten König der West-Goten, in Spanien.

Da die Germanen kaum in Städten wohnten, so daß Köln unter ihnen verfiel, lebten auch in den spanischen Städten hauptsächlich Juden, die diese nicht verteidigt haben sollen.

Auch Luther war der Auffassung, daß die Juden sich mit den Türken besser verstehen als mit den Christen:

http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

„Darum ich gerne wollte, sie [die Juden] wären da (= wo) keine Christen sind. Der Türke und andere Heiden leiden solches nicht von ihnen, dass wir Christen von den giftigen Schlangen und jungen Teufeln leiden. Sie tuns auch niemanden denn uns Christen. (Von den Juden und ihren Lügen, Erstausgabe Wittenberg 1543, S. 96).“

Dieses Problem war damals aktuell, da im Oktober 1529 die osmanische Truppen unter dem Kommando von Sultan Süleyman I., dem Prächtigen, Wien belagerten.

Die zweite Belagerung Wiens erfolgte 1683, wobei sich beim Entsatz der Stadt der polnische König Sobieski sehr hervortat.

13.12.2010
Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6957-diw-will-reiche-enteignen

#19 Jürgen Kremser 2010-12-13 09:31

Am 19.05.2010 habe ich folgendes aufgeschrieben zu Herrn Zimmermann vom DIW:

Wir müssen uns jetzt darauf konzentrieren, daß die kleinen Leute nicht alleine die Suppe auslöffeln müssen. Herr Zimmermann vom DIW hat wieder die Erhöhung der Mehrwersteuer auf 25 % gefordert, der Vorschlag des Umweltbundesamt s für eine Mautgebühr ist wieder aufgetaucht. Meiner Meinung nach aber sollte der Staatssektor für das allgemeine Wohl auch mal blechen. Es wurde bisher nicht richtig kommuniziert, daß Zapatero in Spanien von den Beamten ein Obulus von 5 % ihres Gehalts einziehen will. Offensichtlich sollen die Deutschen gar nicht auf die Ideen von Parallelen kommen.

Ich schlage folgendes vor:

a) Wegen der bei uns höheren Gehälter werden die Beamtenvergütun gen von A10 bis A12 um 15% reduziert, die ab A13 um 25 %, und zwar auf die Höhe des Ruhestandsgehal ts, d. h. 75 %, von dem die Beamten bisher auch sehr gut leben können.
b) Sämtliche Zulagen für Richter, Bundesbankbeamt e, Ministerialbeam te usw. werden fristlos gestrichen.
c) Aus Gründen des Gleichbehandlun gsgrundsatzes werden Beamte pflichtversiche rt für Rente, Krankenkassen und Arbeitslosigkei t.
d) Dadurch kann die Beihilfe sofort abgeschafft werden, und es entfällt das Privileg sich kostengünstig als Privatpatient behandeln zu lassen.
e) Die Beamtenpensione n werden rückwirkend stark reduziert. (Als Begründung kann man vermutlich das reichlich harte BVerfG-Urteil heranziehen, das zur Rück- und Nachwirkung bei der Aufhebung der Kreditverträge für den sozialen Wohnungsbau zur Anwendung gelang.) Diese Maßnahme ist sowieso unerläßlich, da es in Zukunft unmöglich sein wird, real die Beamtenpensione n weiterhin zu bezahlen. Ich habe schon einmal dargelegt, daß gerade die Beamtenbezahlun g im Ruhrkampf wesentlich die Druckerpresse für das Papiergeld erzwang. Das wollen wir doch nicht schon wieder mit allen politischen Folgen, z. B. von 1933 – 1945 ??? Man kann auch sehr gut begründen, daß die Beamten bisher sehr viel besser als die sozialversicher ungspflichtigen Bürger die beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben für eine Lebensversicher ung nutzen konnten, was bestimmt auch im Durchschnitt erfolgte.
f) Speziell für Frankfurt am Main werden alle städtischen Verwaltungsstel len um ca. 50% abgebaut.
g) Diese Änderungen werden durch ein Gesetz erlassen, in dessen Präambel ausgeführt wird, daß die Staatsdiener in Anbetracht einer schweren Wirtschaftskris e sämtlichen Staatsbürgern mit gutem Vorbild hinsichtlich des allgemeinen Wohls vorangehen wollen.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6957-diw-will-reiche-enteignen

#108 Jürgen Kremser 2010-12-13 12:26

13.12.2010

Zu: „Wenn man alle Vermögenswerte vollständig erfasse und marktnah bewerte, könne man schon durch geringe Steuersätze ein höheres Aufkommen erzielen, heißt es in der Analyse.“

Kommentar:

Im Grunde geht es wieder darum nur die kleinen Leute zu schröpfen, diesmal diejenigen, sich mit Mühe und Arbeit ein kleines Häuschen gebaut haben. Wer in der Lage ist meine Ausführungen zum Private Equity (KKR) durchzuarbeiten , die etwas Steuerkenntniss e erfordern:

gruenguertel.kremser.info/…/

wird sehen, daß das ganze Investment-Business sowie Merger & Acquisitions von der SPD und den Grünen steuerlich befördert wurde, um dem Großkapital Gewinne zu verschaffen. Gleichzeitig wurde die Körperschaftsst euer von diesen beiden Parteien radikal gesenkt.

Von der Erhöhung der Körperschaftsst euer habe ich bisher noch nichts gehört, aber das DIW, das immer als SPD-nah galt, siehe seinen früheren Chef Krup, brilliert jetzt mit typischen SPD-Forderungen zum Nachteil der kleinen Leute wie 25 % Mehrwertsteuer und Vermögensabgabe n für das selbstgebaute Häuschen.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6957-diw-will-reiche-enteignen

#165 Jürgen Kremser 2010-12-13 14:30

13.12.2010

Wenn ich so Russian Televison (rt.com) verfolge, habe ich tatsächlich den Eindruck, daß das geplante Illuminaten-Imperium der „Vereinigten Staaten von Europa“ scheitern könnte.

Die Russen stehen in historischen Problemen – wie zu den Gründen des Zweiten Weltkriegs oder der 6 Millionen – voll auf der Seite der USA, andererseits versuchen sie den ideologischen Unterbau der Amerikaner zu unterminieren, indem sie häßliche Widersprüche bloßstellen, wie ihre Sendungen über Norman Finkelstein oder Assange, dessen Finanzen von den Großbanken unterbunden wurden, während Spenden an den Ku Klux Klan weiterhin gespendet werden darf.

Die Russen haben ähnlich viele Erfahrungen mit Geheimdienstakt ivitäten wie die Amerikaner, und zwar schon seit der Zarenzeit. Der Pope Gapon war ein Agent der Ochrana, der die Arbeiter gegen den Winterpalast des Zaren führte, wo sie niedergemetzelt wurden; Stalin vermutlich auch, weil er immer wieder aus dem Gefängnis entfliehen konnte, bis er sich gegen die Ochrana entschied.

Für uns hat das russische Fernsehen den Vorteil, daß wir ein ungeschminktes Bild der anderen Seite sehen können. Die Chinesen (CCTC) und die Japaner (NHK) sind zu vornehm und zu höflich, um sich an Propaganda-Aktionen wie die Russen und Amerikaner zu beteiligen; unsere eigenen Medien wollen uns nur dumm halten und manipulieren. So hat nur Russian Television aus Berlin über den Kongreß der Anti-Euro-Professoren und ihre Klage berichtet.

Das geplante Illuminaten- bzw. Bilderberger-Konzept könnte an Großbritannien scheitern. Die Engländer haben fast nur noch Banken und wenig Industrieproduk tion. Also haben sie mit ungeheuren Mitteln die Banken unterstützt, und jetzt soll der einfache Engländer dafür bluten. Der will aber nicht, wie man an den Studenten in den letzten Wochen gesehen hat. Ferner gibt es entschiedene Euro-Gegner wie Ron Gaunt oder Robert Oulds, die England nicht in einem Einheitsmischma sch untergehen sehen wollen, wie er von Frau Merkel für uns vorgesehen ist. Und die Briten können noch zurück; sie haben zwar alle europäischen Entscheidungen mitgefällt, haben aber nicht wie wir unklugerweise durch die Annahme des Euros alle Brücken hinter sich abgebrochen.

Meine Meinung: Wie Silber die Achillesferse für die Papierwährungen ist, so Großbritannien für die „Vereinigten Staaten von Europa“.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6961-vermoegensabgabe-gegen-krise

#31 Jürgen Kremser 2010-12-13 19:21

Das Verhalten der verkappten Kommunisten, d. h. der Grünen, ist in keiner Weise verwunderlich:

Anfang Juni hat Dr. Siebholz folgendes berichtet:

goldseiten.de/…/…

„Meister Schick von den Grünen erklärte schon vor Tagen “bei einem privaten Vermögen der Bundesbürger von mehr als 9 Billionen Euro muss man doch in Notsituationen (er meinte, die Bankenpleiten der Kasinoinstitute wäre ein solcher Notstand – … ) die öffentlichen Schulden von 2,3 Billionen Euro durch Vermögenstransf er, also Teilenteignunge n ausgleichen.” (Da hat er wohl zu den bekannten 1,7 bis 1,9 Billionen (Staatsschulden ) noch gleich die Lasten aus der EU-Sanierung, oder wie man es genauer nennen sollte, eine Anzahlung als Anteil der BRD darauf, mit eingerechnet. Insoweit ist der Grüne nun wieder Realist.)“

Ich selbst kann nur dringend von Immobilienkäufe n abraten, die über den persönlichen Gebrauch hinausgehen; denn an den Bemessungsgrund lagen von Immobilien werden immer mehr Abgaben gehängt, in Frankfurt z. B. die Wohneinheitsgeb ühr für die Abfallbeseitigu ng oder demnächst die Rundfunkgebühr nach Haushalten:

gruenguertel.kremser.info/…/
gruenguertel.kremser.info/…/

Die Immobilien sind auch deswegen potentiell gefährdet, da die Verwaltungsrich ter ganz klar auf der Seite der Beamten stehen, wenn diese das Grundeigentum zu ihren durchsichtigen Zwecken zu entwerten trachten:

gruenguertel.kremser.info/…/
gruenguertel.kremser.info/…/

(Dieser Kommentar ist identisch mit dem bei:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/12/13/diw-zimmermann-will-vermoegensabgabe)

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12.12.2010

Heutige Kommentare

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6951-schaeuble-euro-unser-aller-vorteil

#27 Jürgen Kremser 2010-12-12 10:27

12.12.2010

Schäuble: „Ohne den Euro würde unsere eigene Währung eine Aufwertung erfahren mit negativen Folgen für den Außenhandel.“

Helmit Schmidt sagte doch: „Deutschland verkaufe Waren und erhalte dafür nur Papiergeld. ‚Das wird später abgewertet und man muss es abschreiben.’“

mmnews.de/…/…

Es nutzt also gar nichts für die deutsche Bevölkerung immer mehr Geldvermögen anzuhäufen, wenn unfähige Staatsbeamte wie Herr Schäuble oder Frau Merkel dieses Vermögen der internationalen Spekulation zur Verfügung stellen. Denn diese Arbeitsleistung en sind früher oder später verloren!

Ich schlage vor, daß Herr Schäuble und sämtliche anderen Beamten mit ihren Pensionen für die Verluste haften, die sie gesetzeswidrig gegen die EU-Verträge demnächst hervorgerufen haben werden.

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6955-ww-euro-friedenswaehrung

#3 Jürgen Kremser 2010-12-12 10:39

Westerwelle: “Der Euro ist eine Friedenswährung .“

Der Euro ist ein Instrument um eine Interventionsar mee zu finanzieren, mit der Kanonenpolitik gemacht werden kann, so wie die drei Opiumkriege gegen China im 19. Jahrhundert.

Der Herr von und zu Guttenberg ist als ein Condottiere wie Francesco Sforza anzusehen.

Er will jetzt den Sold der Söldner erhöhen, damit diese eher bereit sind ihre Haut zu Markte zu tragen. Die menschlichen Verluste sind insbesondere aus den neuen Bundesländern hoch, da dort die Arbeitslosigkei t besonders ausgeprägt ist.

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/6956-die-inflation-ist-da

#2 Jürgen Kremser 2010-12-12 10:54

Wenn das Öl nicht mehr ausreichend gefördert werden kann oder durch eine schlechte Witterung die Ernte gering ausfällt, dann ist das für mich keine Inflation sonder eine (naturgegebene) Teuerung. Die bestünde auch bei einer Edelmetallwähru ng, und Teuerung kam schon immer vor, so z. B. als Jakob mit seinen Söhnen vor der Teuerung nach Ägypten zog.

Eine Inflation sehe ich bei uns erst kommen, wenn die Masse der Bevölkerung mehr Geld im Portemonnaie hat zum Ausgeben. Soweit ist es aber noch nicht.

Wenn also Frau Merkel ganz überraschend unerwarteterwei se von Mitgefühl für die darbenden Werktätigen erfüllt ist und in Abstimmung mit den Gewerkschaften außerordentlich e Gehaltssteigeru ngen durchgesetzt werden, wissen wir, daß die geheimnisvollen Dunkelmänner das Ruder herumgerissen haben in Richtung auf allgemeine Geldentwertung.

11.12.2010

Ich finde es nicht fair, daß fast immer Beschnittene über das Schicksal der Unbeschnittenen entscheiden, vgl.:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1848

Wie kommt es eigentlich, daß die Beschneidung der Vorhaut so eine außerordentliche Bedeutung und Macht gibt?  Daß die mächtigsten Männer der Welt beschnitten sind, und wir die Unbeschnittenen ihnen dienstbar sein müssen?

Nicolas Sarkozy (Präsident der Französichen Republik)

Alan Greenspan (ehemaliger Chef der FED)

Ben Shalom Bernanke (derzeitiger Chef der FED)

Richard S. Fuld (Chef von Lehman Brothers)

Eric Feinstein (Chef-Analyst bei Goldman Sachs)

Dominique Strauss-Kahn (Chef der IMF)

Josef Ackermann (Deutsche Bank, vgl. http://de.altermedia.info/general/josef-ackermann-aach-ejner-vun-unsre-leit-290109_22197.html)

Henry Kravis (aktiver Geschäftsführer von KKR, seinem Potentaten David Winn, vormals American-Express-Chef in Europa,  verdanke ich, daß ich meine Arbeit bei Tenovis aufgeben mußte.)

George Soros  (http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros, http://www.soros.org/about/bios/staff/george-soros, Gründer und Vorsitzender des Open Society Institute)

Bernd Knobloch (Commerzbank-Vorstand und HRE-Vorstand, Sohn der Charlotte Knobloch, Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hypo-real-estate-duesteres-bild-von-der-zukunft-1.557998)

############################

Heutige Kommentare:

Aus:  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/12/09/juncker-der-ungeist-europas-und-v-a-euro

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

09.12.2010

Der Wahlspruch der Luxemburger war doch stets:

„Mir wëlle bleiwe wat mir sinn („Wir wollen bleiben, was wir sind”).“ Deswegen sind sie 1866 aus dem Deutschen Bund ausgestiegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Luxemburg

„Mir wëlle bleiwe wat mir sinn („Wir wollen bleiben, was wir sind”). Anlass war der von Bismarck eingefädelte, von Napoléon III. beabsichtigte, aber nicht realisierte Erwerb des Großherzogtums Luxemburg, das Teil des Deutschen Bundes und dessen Staatsoberhaupt Wilhelm III. der Niederlande war.“

Wie kommt jetzt Herr Juncker dazu von uns zu fordern, daß wir unsere Nationalstaatlichkeit aufgeben und für unsere Nachbarstaaten Bürgschaft leisten?
09.12.10 @ 21:44

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6945-vereinigte-schulden-von-europa

#3 Jürgen Kremser 2010-12-11 05:26

11.12.2010

Für die Bezeichnung „Vereinigte Staaten von Europa“, reklamiere ich die Urheberschaft; denn ich habe diesen Begriff in meinem Forum vor einem halben Jahr erstmalig erwähnt:

gruenguertel.kremser.info/…/

Ich bin ziemlich skeptisch, wie die Sache weitergeht für den Euro, Europa und Wikileaks. Die Politiker, allen voran Frau Merkel, sind doch nur Marionetten der Hintermänner (virorum obscurorum), an die wir leider nicht herankommen und die mit uns auch nicht diskutieren. Das sieht man an Stuttgart 21, wo Mappus nach wie vor seine Marionetten-Aktivität nicht aufgeben darf („In Zukunft soll es anders laufen, aber dieses eine Mal nocht nicht.“).

Horst Seehofer wird gar nichts ändern; sein Vorgänger Stoiber hat sich auch schon durch Theaterdonner gegen den Euro zu profilieren versucht. Seehofer ist ein echter Bazi und erinnert mich immer an den bayerischen General H. im 30jährigen Krieg, der die evangelischen Bürgermeister in Oberösterreich paarweise auf einer Kuhhaut um ihr Leben würfeln ließ. Das sind derbe bayerische Späße, die in Sachen Euro jetzt mit uns gemacht werden!

Etwa 30% der Amerikaner sind deutscher Herkunft und waren vor dem Ersten Weltkrieg stolz auf ihre Herkunft. Es gelang aber, sie durch intensive Propaganda einzuschüchtern und durch groteske Lügen („deutsche Soldaten hacken belgischen Kindern die Hände ab“) Amerika in den Krieg zu ziehen. Dabei war die Lusitania vor ihrer Torpedierung voller Munition. Das hat man damals den Amerikanern nicht gesagt. Warum soll es jetzt anders kommen??? Dabei ist die Bevölkerung schon viel dümmer erzogen und gemacht worden, und die elektronischen Mitteln sind noch hinzugekommen.

Ergo wird es in Zukunft ungemütlich.

Ceterum censeo: Die deutschen Verwaltungsgeri chte sind der Hort der Unmoral und der Sittenlosigkeit !

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6947-fdp-vor-zerfall

#48 Jürgen Kremser 2010-12-11 18:46

Besonders smarte Strategie:

Jeder Spekulationsvor schlag, der unterbreitet wird, hat nur eine 50 zu 50 Prozent Wahrscheinlichk eit.

Denn da nach Adam Smith das allgemeine Wohl durch den individuellen Egoismus gefördert wird, hat auch in unserer plutokratische Wirtschaftsordn ung keiner Bedenken egoistisch zu sein.

Wieso sollte also jemand einem anderen einen Informationsvor sprung oder -erkenntnis aus Altruismus schenken??? Niemand!!! Also haben solche allgemeinen Infos keinen Wert. Jeder würde sie für sich selbst behalten und dementsprechend heimlich alleine ausbeuten.

Es könnte allerdings eine besondere smarte Strategie sein, daß jemand sich selbst von einem bestimmten Gut wie Gold, Silber, Rohöl, Kupfer zunächst zulegt, um anschließend den Herdentrieb propagandistisc h befördernd zu empfehlen.

Ich halte es allerdings nicht für ausgeschlossen, daß eine absolute Minderheit auch aus ideale Gründen z. B. für eine Edelmetallwähru ng wirbt. Das wären dann gemäß Schopenhauer die echten sehr seltenen vierblättrigen Kleeblätter.

09.12.2010

Heutige Kommentare:

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6932-deutsche-zinsen-explodieren

#50 Jürgen Kremser 2010-12-09 10:38

09.12.2010

Heute brachte Max Keiser ein interessantes Interview mit Dr. Kiriakis Tobras von

www.stopspeculators.gr

vgl. auch

maxkeiser.com/…/…

Die primary dealer (privilegierte Ersterwerber) von griechischen Staatsanleihen spekulieren mit Staatsanleihen naked short. D. h. sie verkaufen Staatsanleihen auf dem Futures-Markt, ohne sie selbst zu besitzen. Gleichzeitig treiben sie die Versicherungspo licen für die Staatsanleihen („CDS“) dafür hoch; diese seien allerdings „faked“ also Scheingeschäfte , weil die Banken gar nicht in der Lage wären, diese Staatsanleihen im Falle des Fallierens bedienen zu können. Das wären ja auch im Falle von Griechenland und Irland immerhin jeweils über ca. 100 Milliarden Euro!

Max Keiser: Die CDS seien „counterfit bonds to destablize“ der Märkte der Staatsanleihen.

Daraus ergibt sich zwingend folgende Erkenntnis: Die westlichen Regierungen stablisieren mit ungeheuren Summen auf Kosten der Steuerzahler die Finanzmärkte, stärken damit aber das Haupt der Hydra immer mehr, das gegen sie arbeitet.

Das habe ich in

gruenguertel.kremser.info/…/

am 21.11.2010 dargelegt:

„Wie ausgesprochen wichtig es gewesen wäre, die Schuldigen und Versager an der Bankenkrise zu beseitigen, zeigt das folgende Gleichnis von Jesus (Matthäus 18, 21 ff.). Die Verursacher dieser Krise werden sie niemals bereuen, sondern immer nur in der gleicher Weise weitermachen. Es hätte vollkommem gereicht, die unschuldigen kleinen Sparer aus Staatsmitteln zu unterstützen, niemals aber die Versager an der Spitze. So finanzieren wir auch weiterhin George Soros und sein Open Source Institute, Ackermann usw.“

die-bibel.de/…/#iv

Am 07.12.2010 habe ich meine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, daß Frau Merkel mit dieser Situation nicht gewachsen ist:

gruenguertel.kremser.info/…/

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6933-eu-gegen-korruption

#22 Jürgen Kremser 2010-12-09 15:04

Ich frage mich, warum auch in den westlichen Staaten die Korruption so stark verbreitet ist?

Könnte es daran liegen, daß die politischen Beziehungen bei uns so ähnlich wie bei der Maffia sind, so daß eine gewisse gegenseitige Sympathie besteht???

Zur Eroberung Siziliens hat die US-Regierung mit der Maffia zusammengearbei tet und sich des im Gefängnis einsitzenden Luky Luciano bedient. Offensichtlich besteht keine prinzipielle Abneigung der amerikanischen Beamten vor der Zusammenarbeit mit der Maffia:

en.wikipedia.org/…/…

“During World War II, the U.S. government reportedly struck a secret deal with the imprisoned Luciano. United States Army Military Intelligence knew that Luciano maintained good connections in the Sicilian and Italian Mafia, which had been severely persecuted by Benito Mussolini. Luciano considered himself to be a loyal American who was devoted to Sicily, the Mafia, and the United States alike.”

Also:  Luciano verstand sich als loyal sowohl zur Maffia als auch den USA, vielleicht weil beides zusammenpaßt.

Ceterum censeo: Die deutsche Verwaltungsgerichtsbarkeit ist der Hort der Unmoral und der Sittenlosigkeit .

08.12.2010

Heutige Kommentare:

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/6926-us-medien-zu-wikileaks-qverbrecherjagd-beendetq

#27 Jürgen Kremser 2010-12-08 02:27

George W. Bush hat sich bei der Begründung des Irak-Kriegs auf Gott, den Höchsten, berufen, obwohl er genau wußte, daß seine Aussagen falsch waren. Das ist Gotteslästerung und wahrhaft blasphemisch.

Trotzdem hat sich Frau Merkel bei ihm auf seiner Ranch in Texas weiter sehr wohl gefühlt und hat versucht die Republikaner zu unterstützen, indem sie Obamas Rede auf dem Brandenburger Tor in Berlin verhinderte.

#147 Jürgen Kremser 2010-12-08 14:41

08.12.2010

In Russian Television (rt.com) warnte heute mehrmals ein ehemaliger CIA-Offizier namens Ray McGovern davor, daß das Leben von Assange gefährdet ist. Der muß es ja wissen! Wenn es nicht die CIA machen würde, käme z. B. auch der Geheimdienst eines Nahoststaates in Frage.

Da fällt mir folgendes ein. London ist ein gefährliches Pflaster. Roberto Calvi hing erhängt an einer Brücke der Themes, und Anfang der 90iger Jahre habe ich einmal im Spiegel gelesen, daß ein englischer Waffenspezialist, der für Saddam weitreichende und lange Kanonen entwickelt hatte und bauen wollte, vermutlich vom Geheimdienst dieses Nahoststaates mit Schallschutzpistolen ermordert wurde.

Der Spannungsbogen reicht somit bis zu den jüngsten Ermordungen von Atomwissenschaftlern im Iran.

Hoffentlich wird Assange nicht dazu gehören.

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/6927-fdp-us-internet-zensur

#1 Jürgen Kremser 2010-12-08 02:49

“Die Unternehmen würden zu Handlangern der US-Regierung, wenn sie Wikileak die Zusammenarbeit aufkündigen.“

Der gute Mann ist ziemlich naiv. Sie haben doch die Zusammenarbeit schon beendet.

Die Regierung der USA ist Exponent der Plutokratie und die Plutokratie ist die Regierung. Wie sollen da die Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Regierung aufgeben???

07.12.2010

Frau Merkel ist meiner Meinung nach eine Marionette der Bilderberger, die Null Ahnung hat von Geldangelegenheiten.  Ich wette, daß sie niemals einen Immobilienkredit aufgenommen hat um eine Immobilie zu kaufen.  Meine große Sorge ist, daß sie auf Anweisung der Bilderberger die Übernahme der Risiken der in Deutschland ansässigen Banken im Fall einer Krise ausspricht.

Am 07.12.2010 brachte Max Keiser (RT.com), ab 17:30 Uhr, eine Diskussion mit Thor Saari, Member of Parliament von Island.  Der Unterschied zwischen Island und Irland ist, daß die Regierung von Island es abgelehnt hat für die Banken eine Bürgschaft abzugeben, die Regierung von Irland hat aber eine solche Bürgschaft abgegeben, und zwar ohne Kenntnis welche Verluste auf sie zukommt.  Und jetzt müssen die Iren für diese Bürgschaft aufkommen und bluten.

Das könnte uns auch passieren, daß Frau Merkel aus übergeordneten Gründen eine Bürgschaft für die Deutschen abgibt, aus Ignoranz oder aus Gründen des Nationalhasses oder einfach als Befehlsempfängerin der Bilderberger.

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Einige heutige Kommentare:

 

Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt sieht Deutschland als größten Gläubiger in Europa in einer schwierigen Situation. Das gehe „weit über die Frage der Währungen und der Währungsreserven hinaus“. Deutschland verkaufe Waren und erhalte dafür nur Papiergeld. „Das wird später abgewertet und man muss es abschreiben.”

 

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6923-schmidt-deutschland-groesster-glaeubiger-europas

 

Dazu mein Kommenatr

 

#47 Jürgen Kremser 2010-12-07 11:22

“Wegen der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg wird Deutschland für lange Zeit in der Pflicht stehen – für das ganze 21. Jahrhundert, vielleicht sogar noch für das 22. Jahrhundert.”

Für das 20. Jahrhundert sowieso.

Das kann ja heiter werden, denn gemäß 2. Mose 20, 5 dauert das dann ja bis ins 3. und 4. Glied. Ist das mit dem Prinzip der Demokratie zu vereinbaren???

die-bibel.de/…/#iv

“Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen.”

#34 Jürgen Kremser 2010-12-07 11:08

07.12.2010

Ich dachte der Vorteil des Euro und der EU sei, den Neid unserer Nachbarn, insbesondere Großbritanniens, zu mildern, dessen Haß gegen uns so groß war, daß die Briten tatsächlich ihre eigene Größe, d. h. das Empire, zum Zwecke unserer Zerstörung aufopferten.

Jetzt sehe ich aber, daß wir wieder zum Gegenstand englischen Hasses geworden sind, weil wir ungewollt schon wieder Einfluß haben.

Unsere Geburtenrate war so niedrig, damit unsere Frauen arbeiten können. Aber zum Ausgleich der Kinder werden nicht Zinsen kommen als Ausgleich der uns dem Ausland gewährten Handelskredite.

Deswegen hat Schmidt vollkommen recht. Es ist Blödsinn zu exportieren, wenn man dafür nur Forderungen erhält, die aller Voraussicht nach nie honoriert werden.

Sinnvoller wäre es gewesen, und das hätte auch der Kantschen Maxime (“kategorischer Imperativ”) viel eher entsprochen, hier im eigenen Land etwas für die Zukunft zu investieren.

Fazit: Der Beamtenstatus hat versagt und muß deswegen weg.

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/etc/6924-wikileaks-gruender-verhaftet

#6 Jürgen Kremser 2010-12-07 14:55

Die Verhaftung von Assange ist wieder einmal ein Beispiel wie die Justiz von unserer sog. westlichen Wertegemeinschaft für Politik mißbraucht wird.

CNN brachte soeben: Sobald Assange an Schweden ausgeliefert wird aufgrund der Aussagen einiger Damen, vermutlich zweifelhafter Vergangenheit, werden die USA die Auslieferung beantragen wegen des Vorwurfs der Spionage zugunsten von Staatsfeinden.

Dieser Mißbrauch der Justiz zu Zwecken der Politik bildet meiner Meinung nach eine weltweite Schädigung der Moral.

Saddam wurde wegen innerpolitische r Vorwürfe gehängt auf Betreiben der USA, dabei hatten diese doch die Munition zum Kampf gegen die Mullas in Persien geliefert. Jetzt ist Tarek Aziz dran, einer der wenigen assyrischen Christen im Irak.

Auch der Nürnberger Prozeß und die Tokyo War Trials waren meiner Meinung nach Siegerjustiz. Zu Gericht saß in Nürnberg auch ein Sowjet-Richter, der auf die Darstellung von Göring betreffend der Ermordung von 12000 polnischen Offizieren in Katyn ihn augenblicklich erschießen wollte.

Und auch bei uns ist die Verwaltungsgerichtsbarkeit reine Politik!

06.12.2010

Heute habe ich eine neue Seite über Beschneidung, die Probleme zwischen den Beschnittenen und den Unbeschnittenen ins Netz gestellt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1848

05.12.2010

Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/politik/6913-euro-kauder-blaest-zu-letzten-gefecht

#69 Jürgen Kremser 2010-12-05 10:43

05.12.2010

Wir sollten uns mal überlegen, inwieweit unser Denken schon von vorneherein in die Gedankengänge des Weltimperiums eingefädelt werden, so daß wir in diesen Gedankengängen nur zu den Ergebnissen kommen können, die unseren Machthabern günstig sind.

Zahlreiche Begriffe, die positiv besetzt sind, wie etwa das Wort „Reform“, werden aus assoziativen Gründen mit eindeutig ungerechten Verschlechterun gen besetzt, so z. B. das Wort Rente.

Paradebeispiel scheint mir das Wort „Verteidigungsm inister“ zu sein. Früher gabe es den gerechten und den ungerechten Krieg. Der Krieg an sich war neutral besetzt, so ähnlich hat einmal Franz Joseph Strauß gesagt, wenn er nach Macht strebe, sei das doch an sich nicht schlecht.

In Amerka wurde jedoch der Secretary of War wie Henry Stimson

en.wikipedia.org/…/…

ersetzt durch den Secretary of Defense (= Verteidigungsmi nister), um damit auszudrücken, daß Amerika nie der Angreifer ist, sondern immer nur derjenige ist, der sich gegen Angriffe wehrt: so in Vietnam, Grenada, Panama, Somalia, Irak, Afghanistan usw.

Ich finde das sehr problematisch, daß eine grenzenlose Verwirrung in den Köpfen der Menschen riskiert und hervorgerufen wird, indem die westliche Welt automatisch a priori die von ihr durchgeführten Gewalttaten positiv besetzt.

So eine Begriffsverwirr ung und das dadurch induzierte Denken ist eigentlich der Untergang aller Moral und Ethik weltweit.

Weitere Überlegungen zum Thema Manipulation unter:

gruenguertel.kremser.info/…/

04.12.2010

Das Verfassungsbeschwerdeverfahren wegen des Verbots der Einzäunung meines Obstbaumgrundstücks zum Schutz vor Dieben und Vandalen ist in das Verfahrensregister des Bundesverfassungsgerichts unter dem Aktenzeichen 1 BvR 2957/10 eingetragen worden.

#############################

Über die Beschneidung

Für die christlichen Deutschen ist die Beschneidung der Juden und Mohammedaner eine ganz komische und unbekannte Sache, die aber tatsächlich für diese Religionen von außerordentlicher Bedeutung ist, so daß die Beschneidung von Alters her dazu geführt hat, daß Juden und Mohammedaner in Parallelgesellschaften zu Christen lebten.

Der Auftrag der Beschneidung stammt aus 1. Mose 17 und wurde zuerst an dem erstgeborenen Sohn Abrahams durchgeführt, dem Ismael, dem Stammvater der Araber, später wurde in 1. Mose 21 auch sein Sohn Isaak beschnitten, auf dessen Sohn Jakob die Herkunft der Juden beruht.

Als dann das Christentum sich ausbreitete und immer mehr unbeschnittene Anhänger hinzukamen, wie hier der Kornelius aus Italien (Apostelgeschichte 10), ergab sich die Frage, ob diese Poselyten sich auch beschneiden lassen sollten. Deswegen kam es zu einer Apostelversammlung in Jerusalem, wobei die Apostel beschlossen den neu hinzugekommenen männlichen Christen dieses Joch zu erlassen (Apostelgeschichte 15).

Ich vermute, der ursprüngliche Sinn der Beschneidung der semitischen Völker war eine deutliche unverwechselbare Unterscheidung zu anderen Völkern hervorzurufen. Ich glaube nicht, daß die Bekehrung der Germanen, z. B. Chlodwigs des Franken-Königs, möglich gewesen wäre, wenn er und seine Krieger sich erst einmal hätten beschneiden lassen müssen.

Inzwischen scheint es so zu sein, daß große Teile der männlichen Bevölkerung in Nord- und Südamerika beschnitten wird. Als Begründung werden hygienische Gründe angegeben: Die Unreinkeit des männlichen Glieds würde zum Krebs der weiblichen Gebärmutter führen.

Vermutlich dürfte Obama beschnitten sein, weil sein Vorname Hussein lautet, so daß bei seiner Geburt seine Eltern wohl ursprünglich davon ausgingen, mit ihm nach Kenia zu ziehen. Damit dürfte Obama der erste beschnittene Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein.

Im folgenden habe ich die wichtigsten Bibelstellen zur Beschneidung angeführt:

1.Mose 17, 9 ff.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Gen17,5/#iv

9 Und Gott sprach zu Abraham: So haltet nun meinen Bund, du und deine Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht. 10 Das aber ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Geschlecht nach dir: Alles, was männlich ist unter euch, soll beschnitten werden; 11 eure Vorhaut sollt ihr beschneiden. Das soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und euch. 12 Jedes Knäblein, wenn’s acht Tage alt ist, sollt ihr beschneiden bei euren Nachkommen. Desgleichen auch alles, was an Gesinde im Hause geboren oder was gekauft ist von irgendwelchen Fremden, die nicht aus eurem Geschlecht sind. 13 Beschnitten soll werden alles Gesinde, was dir im Hause geboren oder was gekauft ist. Und so soll mein Bund an eurem Fleisch zu einem ewigen Bund werden. 14 Wenn aber ein Männlicher nicht beschnitten wird an seiner Vorhaut, wird er ausgerottet werden aus seinem Volk, weil er meinen Bund gebrochen hat.

23 Da nahm Abraham seinen Sohn Ismael und alle Knechte, die im Hause geboren, und alle, die gekauft waren, und alles, was männlich war in seinem Hause, und beschnitt ihre Vorhaut an eben diesem Tage, wie ihm Gott gesagt hatte. 24 Und Abraham war neunundneunzig Jahre alt, als er seine Vorhaut beschnitt. 25 Ismael aber, sein Sohn, war dreizehn Jahre alt, als seine Vorhaut beschnitten wurde. 26 Eben auf diesen Tag wurden sie alle beschnitten, Abraham, sein Sohn Ismael 27 und was männlich in seinem Hause war, im Hause geboren und gekauft von Fremden; es wurde alles mit ihm beschnitten.

1. Mose 21, 3 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.Mose%2021/cache/ad7fc57e591fea76d4afc1798e5e27c3/

3 Und Abraham nannte seinen Sohn, der ihm geboren war, Isaak, den ihm Sara gebar, 4 und beschnitt ihn am achten Tage, wie ihm Gott geboten hatte.

Apostelgeschichte 10, 1 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Apg%2010/cache/0ba313d68ed90b0c09c5dab6717bf127/

10 1 Es war aber ein Mann in Cäsarea mit Namen Kornelius, ein Hauptmann der Abteilung, die die Italische genannt wurde. 2 Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete immer zu Gott.

Apostelgeschichte 15, 1 ff.

http://www.die-bibel.de/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/Apg%2015/cache/f2ea90033e0c222b6efa6258d8459c0b/

15 1 Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden. 2 Als nun Zwietracht entstand und Paulus und Barnabas einen nicht geringen Streit mit ihnen hatten, ordnete man an, dass Paulus und Barnabas und einige andre von ihnen nach Jerusalem hinaufziehen sollten zu den Aposteln und Ältesten um dieser Frage willen.

5 Da traten einige von der Partei der Pharisäer auf, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muss sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten. 6 Da kamen die Apostel und die Ältesten zusammen, über diese Sache zu beraten.

22 Und die Apostel und Ältesten beschlossen samt der ganzen Gemeinde, aus ihrer Mitte Männer auszuwählen und mit Paulus und Barnabas nach Antiochia zu senden, nämlich Judas mit dem Beinamen Barsabbas und Silas, angesehene Männer unter den Brüdern. 23 Und sie gaben ein Schreiben in ihre Hand, also lautend:
Wir, die Apostel und Ältesten, eure Brüder, wünschen Heil den Brüdern aus den Heiden in Antiochia und Syrien und Zilizien. 24 Weil wir gehört haben, dass einige von den Unsern, denen wir doch nichts befohlen hatten, euch mit Lehren irregemacht und eure Seelen verwirrt haben, 25 so haben wir, einmütig versammelt, beschlossen, Männer auszuwählen und zu euch zu senden mit unsern geliebten Brüdern Barnabas und Paulus, 26 Männer, die ihr Leben eingesetzt haben für den Namen unseres Herrn Jesus Christus. 27 So haben wir Judas und Silas gesandt, die euch mündlich dasselbe mitteilen werden. 28 Denn es gefällt dem Heiligen Geist und uns, euch weiter keine Last aufzuerlegen als nur diese notwendigen Dinge: 29 dass ihr euch enthaltet vom Götzenopfer und vom Blut und vom Erstickten und von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, tut ihr recht. Lebt wohl!

Eine Beschneidungstragödie enthält die Liebesgeschichte von Sichem zu Dina, einer Tocher des Jakob:

Die Schandtat an Dina und das Blutbad zu Sichem

1. Mose 34, 1ff.

http://www.die-bibel.de/nc/online-bibeln/luther-bibel-1984/lesen-im-bibeltext/bibelstelle/1.Mose%2034/anzeige/context/#iv

##################################

Einem Kommentar in

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6902-wikileaks-down-

ist zu entnehmen, daß WikiLeaks noch erreichbar ist unter:

http://213.251.145.96/

03.12.2010

Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1770

Martin Luthers Kommentar:

 

Das siebte Gebot (2. Mose 20, 15):  Du sollst nicht stehlen.

Nach Deiner Person („Du sollst nicht töten.“) und Ehegemahl („Du sollst nicht ehebrechen.“) ist das zeitliche Gut („Du sollst nicht stehlen.“) das nächste.  Das will Gott auch gesichert wissen und hat geboten, daß niemand dem Nächsten das Seine abbricht oder verkürzt.  Denn stehlen heißt nichts anderes, als eines anderen Gut mit Unrecht an sich bringen.  Hierunter ist kurz zusammengefaßt jeder Vorteil mit Nachteil des Nächsten, in jedem Handel.

Dies ist nun ein sehr weitverbreitetes, gewöhnliches Laster, aber es wird so wenig beachtet und wahrgenommen, daß es alle Grenzen überschreitet, so daß, wo man sie alle am Galgen aufhängen wollte, die Diebe sind und doch nicht heißen wollen, die Welt bald wüst werden und es an beiden, Henkern und Galgen, fehlen müßte.  Denn, wie eben gesagt soll nicht das allein stehlen heißen, daß man Kassen und Taschen ausräumt, sondern es soll seine Geltung haben auf dem Markt, in allen Kram- und Fleischerläden, Wein- und Bierkellern, Werkstätten, und kurz, wo man hantiert, Geld für Ware oder Arbeit nimmt und gibt.

Da die Verwaltungsgerichte und das Rechtsamt der Stadt Frankfurt sowie dessen Umweltamt den Diebstahl nicht unterbinden und sich dadurch geradezu zu Komplizen der Diebe und Vandalen machen, kann man mit Fug und Rechts sagen:  Diese Behörden sind der Hort der Unmoral und der Sittenlosigkeit.

01.12.2010

Heute brachte BR5 in jeder Viertelstunde, daß gegen Julian Assange ein internationaler Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung erlassen wurde, so daß alle Länder, die mit Schweden ein Auslieferungsabkommen haben, ihn ausliefern müssen.

Am 18.11.2010 schrieb ich:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1653

„Ich halte gar nichts davon, daß Staatsanwältinnen gegen Männer wegen sexuellen Fehlverhaltens vorgehen. Das gehört verboten, da sie doch zumeist Emanzen sind!!! Also niemals sollten Männer gegen Frauen und niemals Frauen gegen Männer Anklagen vorbereiten.“

Im Falle von Assange ist es wieder eine Staatsanwältin Marianne Ny, die gegen einen whistle blower (Enthüllungs-Journalisten) vorgeht, den das System als Schädling einordnet.

http://www.bild.de/BILD/news/2010/11/18/wikileaks-gruender-haftbefehl/julian-assange-schweden-vergewaltigung-verhaftung-geplant-vorwurf.htm

„Staatsanwältin Marianne Ny begründete das am Donnerstag in Stockholm damit, dass Assange bislang nicht zu Befragungen zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen der sexuellen Belästigung und Vergewaltigung vorgeführt werden konnte.“

Unklar ist, wie Assange zwei Frau entweder gemeinschaftlich oder getrennt vergewaltigt haben soll.  Das kommt mir sehr komisch vor!

Auch im Falle Kachelmann sind einige selsame Geschehnisse zu berichten.  Erst gab der Staatsanwalt Lars-Torben Oltrogge ein Gutachten in Auftrag, dann wartete er aber selbst nicht das Ergebnis des Gutachtens ab, sondern ging zur Tat über.  Der Spiegel berichtet:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,698984,00.html

„Das war, freundlich gesagt, getrickst. Tatsächlich hatte Greuel zwar mit dem Staatsanwalt telefoniert, doch wie Oltrogge selbst in einem Aktenvermerk am 12. Mai notierte, absolut nichts zum Ausgang ihres Gutachtens gesagt. Die Gespräche mit der Probandin seien beendet, das Ergebnis noch nicht absehbar. Eine aussagepsychologische Bewertung könne erst gegen Ende Mai erfolgen. Keine drei Wochen hätte sich Oltrogge mithin noch gedulden müssen. …

In ihrem Gutachten, das am vergangenen Mittwoch einging, kommt die Psychologin Greuel zu dem Schluss, dass die Schilderung der Vergewaltigung nicht die Mindestanforderungen an die logische Konsistenz, Detaillierung und Konstanz erfülle. Das mutmaßliche Opfer könne die Tat selbst bei eingehender Befragung nur vage und oberflächlich wiedergeben, so Greuel. Es würden auch Sachverhalte dargestellt, die handlungstechnisch unwahrscheinlich bis unmöglich seien.“

Ich habe den Eindruck, daß die Vollstrecker des gender mainstreams als Teil der Zerstörung des Nationalbewußtseins, das hauptsächlich vom männlichen Geschlecht vertreten wird („Vaterland“), das männliche Geschlecht kriminalisieren müssen.

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Die Sammlung meiner November-Artikel ist jetzt enthalten in:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=910

als:  November_2010

Gedanken zum Landschaftsschutz (November 2010)

Mittwoch, 03. November 2010

30.11.2010

Heute habe ich weitergearbeitet an meiner Seite “Feminismus und Kulturuntergang”:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1653

Heute brachte Russian Television (rt.com) ein Interview mit Aleksandr Bedritsky, einem Berater des russischen Präsidenten,  über den Klimawechsel  (climate change).  Dabei sprach Herr Bedritsky über die Erhaltung unserer Welt für unsere Kinder, Enkel und Urenkel.

Ich mußte mich unbewußt fragen, welches Motiv für die Zukunft haben denn eigentlich Frauen, die aller Voraussicht nach vorsätzlich keine Kinder in die Welt gesetzt haben wie Angela Merkel, Renate Künast, Claudia Roth, Julia Klöckler, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Annette Schavan usw.  sowie die tauben Nüsse wie Ole von Beust, Klaus Wowereit, Guido Westerwelle, Volker Beck usw.

Was ist das Motiv dieser Menschen sich für die Zukunft einzusetzen, wenn sie selbst gar kein persönliches Interesse über ihr kurzes Leben hinaus haben?  Ich befürchte, es ist nur persönlicher Ehrgeiz und Eitelkeit, wie es jetzt in den Wikileaks-Enthüllungen von den amerikanischen Dipomaten Westerwelle beigemessen wird.

Wie sehr wir uns von unserem früheren Nationalcharakter in den den letzten Jahrzehnten entfernt haben, kann man an folgendem ermessen:

In seinem Buch „Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert“, 1913, S. 106,  beschreibt Werner Sombart den Unterschied zwischen den Deutschen und ihren Nachbarn:  „Was ich meine, ist der ausgesprochene Mangel an sinnlich-künstlerischer Veranlagung, der das deutsche Volk so deutlich kennzeichnet und von allen romanischen Nationen so scharf unterscheidet.“   … „Da ist zunächst bei den Deutschen die starke ethische Veranlagung, die gleichsam der ins Positive übersetzte Mangel an Ästhetismus ist.  Der künstlerisch veranlagte Mensch sieht die Welt unter dem Gesichtspunkt des schönen Scheins, der harmonischen Gestaltung, des Insichselbstruhens aller Dinge;  der unkünstlerische Mensch unter dem Gesichtspunkt der Zwecke.“  Der Mittelpunkt der Interessen der Ästhetiker sei das Piacere (Vergnügen), für die Ethiker die Pflicht.  „Woher wir Deutsche dieses starke Pflichtbewußtsein haben?“

Dieses Pflichtbewußtsein der Deutschen hat ihnen schon unendlich in der Propaganda geschadet.  Der Reichskanzler Bernhard von Bülow betonte immer wieder wie widersinnig es war, daß der Reichskanzler Theobald von Bethmann-Hollweg dem englischen Botschafter Goschen nie widersprach, daß er von der belgischen Neutralität als einem Fetzen Papier gesprochen hatte und diesen Dialog nie widerrief.  Es war meiner Meinung nach auch gar nicht notwenig, daß Hitler im Dezember 1941 gemeinsam mit Italien den USA den Krieg erklärte.  Denn de facto bestand sich Deutschland mit den USA seit dem Grear-Zwischenfall sowieso schon im Krieg, und die Japaner hatten auch den Sowjets nicht den Krieg erklärt, nachdem ihn Deutschland am 22. Juni 1941 begonnen hatte.

Ethik und Pflichtbewußtsein sind uns inzwischen vollkommen abgekommen, und dies inbesondere auch unseren Frauen, deren Großteil nicht einmal mehr für ihre biologischen Aufgaben ein Pflichtbewußtsein empfinden

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Ferner habe ich an der Seite Selbstversorgung weitergearbeit:

30.11.2010

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

Und die Probleme des sog. Klimawechsels, tatsächlich oder vorgetäuscht, werden jetzt jede individuelle Persönlichkeit in jeder Hinsicht auf eine schwere Probe stellen, gerade auch z. B. meine Selbstversorgung.

Die tatsächlichen Mächte im Hintergrund, seien es die Bilderberger oder der Jüdische Weltkongreß oder wer auch sonst immer es sei mag, wirken auf eine Sozialisierung der Menschenmassen hin, da die schiere Menge an Menschen ihrer Meinung nach eine Rationierung erfordert.

Wenn wir mit einem gewissen Unbehagen von Massentierhaltung erfahren, 40000 Schweine in einem großen Stall oder 50000 Hühner, dann sollten wir daran denken, daß wir, die wir unten stehen, von denen, die da oben stehen, möglicherweise gar nicht anders betrachtet werden als wir die Schweine ansehen.  Die Schweine sind domestiziert, genauso wie wir da unten.  Und die Schweine denken bestimmt auch:  Uns geht es gut, wir haben zu essen, es ist warm.  Und wenn sie dann in den Schlachthof gefahren werden, sind sie bestimmt überrascht, daß sie ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen.

Ich meine deswegen, wir als Menschen, ich aber persönlich natürlich ganz besonders, sollten ihre Individualität bewahren und sich nicht zu domestizierten Tieren entwickeln lassen, sondern für ihre Freiheit kämpfen.

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Meine heutiger Kommentar bei MMNEWS:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6883-champagner-deflation

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6882-co2-zoelle

#61 Jürgen Kremser 2010-11-30 10:06

28.11.2010

Heute bringt der Keiser-Report (rt.com) den globalen Aufstand (global insurrection) gegen die Großbanken, insbesondere J.P. Morgan, wegen der nicht bedienbaren Silberkontrakte an den Futures-Märkten.

Vor hundert Jahren hätte man sich bei uns den Kampf zwischen Siegfried und dem Drachen als Vorbild genommen. Max Keiser sieht sich aber als Nachahmer von Luke Skywalker, der den kleinen Einstieg in den death star (Todesstern) gefunden hatte, der zuvor den Stern seiner Schwester beispielhaft zerstört hatte.

Luke Skywalker fuhr in den Todesstern und strengte ihn. Max Keiser sieht sich offensichtlich als Nachahmer des Luke Skywalker, indem er meint, jeder könne durch der Kauf einer kleinen Silber-Münze der großen Globalisierungs -Hydra das Haupt abhauen.

Quod erit demonstrandum.

29.11.2010

Mein heutiger Kommentar bei MMNEWS:

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/6873-boersen-bombenstimmung

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6876-iran-vorbereitungen-fuer-den-kriegsfall

#124 Jürgen Kremser 2010-11-29 10:21

Gerade (9.30 – 10.00 Uhr) bringt Russian Television (rt.com) unter der Moderation von Peter Lavelle eine Diskussion dreier Amerikaner zum Thema “Plutocracy”, darunter auch Jim Rogers. (Plutokratie war der Lieblingsausdru ck eines bekannten Propagandisten des Dritten Reichs.) Da diese Sendung heute mehrfach wiederholt wird, kann ich sie sehr empfehlen. Es ist ganz lustig, daß sich alle drei ereifern und häufig zu dritt gleichzeitig sprechen. Früher hätte man gesagt, es geht zu wie in einer Judenschule.

Jim Rogers übernahm die Rolle den Schutz der Ersparnisse der Mittelklasse, von den anderen beiden vertrat einer linke Thesen, der andere kapitalistische .

Jim Rogers erläuterte, wie ungerecht es sei, daß seine Mutter keine Zinsen mehr für ihre Ersparnisse bekommt, während das Großkapital das Geld von der FED quasi umsonst zur Verfügung gestellt wird und die Missetäter der Finanzkrise (= die Banken) vom Staat Hilfe erlangen.

Die anderern beiden hielten die Strategie der FED für wirtschaftspoli tisch sinnvoll und zeigten sich wenig beeindruckt, als Jim Rogers sichtlich erregt darauf hinwies, daß es sich bei den Spargutehaben um das Ergebnis von Arbeitsleistung handelt, das jetzt entwertet wird.

Fazit für uns: Ob man bei uns noch Überschüsse in Form von Ersparnissen akkumulieren sollte, steht zur Debatte.

Bei uns vertreten die Parteien CDU_CSU_SPD_FDP die Interessen des Großkapitals, die Grünen die sozialistische Haltung. Einen Jim Rogers der Mittelklasse sehe ich bei uns nicht. Der Kongreß der 5 Euro-Gegner in Berlin wurde totgeschlagen und nur von rt.com gebracht, Prof. Sinn hat sich zwar vehement gegen den Einstieg in die Griechenland-Rettung gewehrt, dürfte aber inzwischen sich wieder auf die Höflings-Rolle beschränken.

Also dummgehalten und betrogen wird es bei uns einmal einen ganz schönen Frust geben.

28.11.2010

Heute habe ich mein Obstbau-Tagebuch aktualisiert und das Oktober-Archiv zum Nachlesen als Datei eingestellt in:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=910

Obstanbau_Tagebuch

Oktober_2010

Ferner habe ich eine neue Seite über das “Ende der Freiheit”  wegen des aufgekommenen Sozialismus eingestellt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1789

26.11.2010

Das Christentum im allgemeinen ist sehr gefährdet, denn Amerika übernimmt offensichtlich trotz seiner zahlreichen engstirnigen Evangelikalen nicht deren Unterstützung.  (Unsere Evangelischen stehen aus Opportunismus in den Reihen der neuen Weltordnung bzw. Globalisierung, die katholische Kirche wurde aus politischen Gründen wegen des Mißbrauchs an den Pranger gestellt.)

Die letzten Christen in Saudi-Arabien wurden in den 50iger Jahren ausgerottet.  Das hätten die Amerikaner verhindern können.

30% der Palästinenser waren Christen.  Die sind jetzt weitgehend weg.

Die chaldäischen (assyrischen) Christen waren die älteste christliche Gemeinschaft.  Vor dem Irak-Krieg wurden gewarnt, daß dieser Angriff zum Ende dieser Gemeinschaft führen würde.  In blasphemischer Weise begründete William Bush seinen Krieg gegen Saddam.  Ferner hatte dieser – wie erwartet – keine Atomwaffen.  Inzwischen besteht eine Lebensbrücke der irakischen Christen nach Deutschland und Schweden, weil sie im Irak gefährdet sind, Priester und Gläubige wurden ermordet!  Inzwischen wurde ein prominenter Vertreter der chadäischen Christen in Bagdad zu Tode verurteilt:  Tarik Aziz

Aus:  http://derstandard.at/1287099997307/Todesurteil-fuer-Saddam-Vertrauten-Tarek-Aziz

„Die Richter befanden den ehemaligen Außenminister am Dienstag der Verfolgung islamischer Parteien (!!!) während der Diktatur von Präsident Saddam Hussein für schuldig. Die Folterung und Ermordung von Politikern sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit gewesen, sagte ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Auch vier Mitangeklagte erhielten die Höchststrafe. Im vorigen Jahr war Aziz wegen zahlreicher Morde und der Verfolgung von Kurden während der Saddam-Ära zu insgesamt 22 Jahren Haft verurteilt worden.“

Heute brachte Aljazeera ab 5:30 Uhr eine Diskussion wegen der Unruhen in Giza, bei der ein junger koptischer Christ erschossen wurde und wo jetzt 150 protestierende Christen juristische Unterstützung brauchen.  (Wo ist da Amerika?)  Teilnehmer waren Maged Botros, Michael Meunier (koptische Gemeinschaft in Amerika) sowie Ghada Shahbander.

Die Kopten bekommen für neue Kirchen in Ägypten jahrelang keine Genehmigung, was Moslems nur eine Woche benötigen, so daß erstere versuchen diese unter Angabe unzutreffender Nutzung zu beantragen und zu bauen, was jetzt allerdings die Polizei gemerkt und gewaltsam verhindert hat.

In Frankfurt-Hausen gibt es inzwischen 4 Moscheen, die von der Politikern, insbesondere den Grünen, gefördert wurden, während im Heimatland der Christen, in dem sogar die Heidin Hypatia von ihnen ermordet wurde

http://de.wikipedia.org/wiki/Hypatia

dürfen sie keine Kirchen mehr bauen.

24.11.2010

Heute habe ich eine neue Seite zu

zu „Diebstahl, Vandalismus“

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1770

erstellt.

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6843-frankreich-unter-rettungsschirm

#89 Jürgen Kremser 2010-11-24 10:54

24.11.2010

Heute brachte zwischen 9:30 – 10:00 Uhr Russian Televison (rt.com) eine Diskussion zum Thema „blackmail peace“ (Erpressungs-Frieden), moderiert von Peter Lavelle. Teilnehmer waren Alan Dershowitz sowie Gideon Levy.

Herr Dershowitz ist bekannt als der große Widersacher Norman Finkesteins
video.google.com/…/
und führte mit ihm eine große öffentliche Diskussion wie seinerzeit Luther mit Johannes Eck, die uns allerdings von unserer „freien“ Presse weitgehend vorenthalten wurde.

Herr Dershowitz ist Professor der Harvard Law School, was wieder einmal zur Verbindung mit Obama hinweist. Er denunzierte Finkelstein als Nicht-Wissenschaftler sondern Politiker. Davon konnte man aber heute nicht viel merken. Er kämpfte verbissen um seine Redezeit und sprach sekundenlang parallel zu Peter Lavelle, der sich auch nicht gerne die Rede abschneiden lassen wollte. So einen ähnlichen Vorgang habe ich schon einmal mit Michael Friedman erlebt, der auch zur Verteidigung seiner politischen Interessen, z. B. gegen Sarrazin, die Gegenseite nicht aussprechen läßt.

Als Lavelle darauf hinwies, daß Netanjahu immer von der Zweitstaatenlös ung sprach, aber inzwischen 500000 jüdische Siedler entgegen der Genfer Konvention in der Westbank leben, sah Dershowitz die Schuld nur bei den Palästinensern. Er verteidigte stereotyp: Israel sei eine Demokratie, und die Palästinenser seien Terroristen. Auch Herr Levy verteidigte Lavelle und stellte fest, daß es nicht paßt, von einer Zweistaatenlösu ng zu sprechen, aber unentwegt weiter zu bauen.

Vor einigen Tagen habe ich bei Ferndinand Gregorovius seinen Aufsatz gelesen: „Der Ghetto und die Juden in Rom“ aus dem Jahr 1853. Er berichtet, daß die Juden, die in Rom seit den Tagen des Pompeius lebten, niemals unter dem Titus-Bogen durchgehen, in dem die Siegestrophäen aus dem Tempel in Jerusalem abgebildet sind: „Im Durchgangsbogen , durch welchen nie ein Jude gehen wird, sieht man die im Siegeszuge aufgeführten Tempelgeräte.“

Bei soviel emotionaler Bedeutung Jerusalems für die Juden kann ich nie und nimmer daran glauben, daß sie Jerusalem noch einmal herausgeben oder teilen werden, wie dem Vatikan vorschwebte.

Im übrigen verstehe ich gar nicht, was die amerikanische Belohnung für Israels 90tägige Baupause eigentlich soll. Zahlreiche Waffen wie Tarnkappenbombe r soll Israel geschenkt erhalten und damit eine dauerhafte potentielle Bedrohung seiner Nachbarn, auch den Iran, erhalten, während Israel selbst nur einer kurzfristige Pause von 90 Tagen beim Siedlungsbau zustimmen muß.

Ist das eine Förderung des Friedens in Nahost oder eine Zementierung des kriegsähnlichen Zustands?

23.11.2010

Mein gestriger Beitrag bei:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/11/22/du-bist-irland-du-bist-englische-bank-du

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Meine Meinung:

Die Vertreter der Bilderberger haben sich im Mai 2010 mit dem Rettungsschirm klar über Recht und Gesetz gestellt, und zwar ohne Not, wobei sie sich jedoch beriefen auf den Grundsatz „Not kennt kein Gebot“. Das war illegal, ein Staatsstreich, der weder den Gesetzen der EU noch dem Willen des deutschen Volkes entsprach.

Da klare Rechtsnormen ignoriert werden, weil sie dem politisch gewollten Faktischen widersprechen, befinden wir uns in einem quasi-diktatorischen Staat, unabhängig davon was irgendein Gericht irgendwann dazu einmal sophistisch ausführen sollte.

Der Mai 2010 war deswegen die endgültige Zäsur unseres Wohlstands, den unsere Politiker und Beamten nicht verteidigt haben. Die Deutschen haben jetzt neben ihrer ewigen politischen Schuld eine nicht verdiente höchst reale ökonomische Schuld, die sie immer weiter nach unten ziehen wird.
22.11.10 @ 20:48

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6835-die-transferunion-falle

#68 Jürgen Kremser 2010-11-23 10:39

23.11.2010

Das Ende unserer Demokratie ist gekommen. Die ganze Zeit konnte man sagen: Die Regierung täuscht uns nur und manipuliert uns, hält sich aber- im großen und ganzen – an die Gesetze. Jetzt verstößt sie aber auch gegen die Gesetze, die sie uns versprochen hat, den EU-Vertrag und das Verbot der Transferzahlung en, durch welche unser Wohlstand abgesichert werden sollten.

Damit ist unser Wohlstand endgültig zu Ende, und wir müssen die Zeche bzw. Zinsen für andere zahlen.

Innenpolitisch betrachtet hat sich die Regierung als Diktatur entlarvt.

Man beruhige sich nicht mit dem Gang zum Gericht, wie dies die 5 Professoren unternahmen. In vergleichbaren Fällen haben die Gerichte aus politischen Gründen immer die Probleme auf ewig vertagt. So etwa im Falle des Königs von Kalifornien Sutter, dem große Teil Kaliforniens gehörten und der ewig vor dem Supreme Court für sein unbestreitbares Recht kämpfte. Oder der Prozeß gegen Lord Cleve, der fürchterliche Grausamkeiten bei der Eroberung Indiens beging, aber weil er die Größe Großbritanniens erweitert hatte, sich zwanzig Jahre lang hinzog, bis er verstorben war. Man lese die Biographie von Thomas Babington Macaulay.

Weiter:

gruenguertel.kremser.info/…/

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Aus:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6835-die-transferunion-falle

#97 Jürgen Kremser 2010-11-23 11:18

23.11.2010

Wie gefährlich die Überforderung der Völker durch Steuereintreibu ng ist, kann man auch sehr gut in der Biblia hebraica sehen.

Der König Salomon überforderte sein Volk mit Steuern wegen Luxusbauten, z. B. dem Tempel, so ähnlich wie jetzt Griechenland und Irland wegen der Zinszahlungen für die allgemeine Schuldenkrise.

Sein Nachfolger Rehabeam stand vor der Wahl die Steuern weiterhin so hoch zu erheben oder zu erlassen. Es kam zu einer Diskussion zwischen seinen älteren und jüngeren Ratgebern, wobei die jüngeren seine Zustimmung zu harten Maßregeln erhielten: Daraufhin zerbrach das Reich Israel in zwei Teile, die sich nie mehr vereinigten. Das Reich Israel wurde von den Assyrern zerstört, das Reich Juda von den Babyloniern.

Hier im Auszug: 1. Könige, Kapitel 12

bibelwissenschaft.de/…/…

Abfall der zehn Stämme vom Hause David

„4 Dein Vater hat unser Joch zu hart gemacht. Mache du nun den harten Dienst und das schwere Joch leichter, das er uns aufgelegt hat, so wollen wir dir untertan sein.

12 Als nun Jerobeam und das ganze Volk zu Rehabeam kamen am dritten Tage, wie der König gesagt hatte: Kommt wieder zu mir am dritten Tage, 13 da gab der König dem Volk eine harte Antwort und kehrte sich nicht an den Rat, den ihm die Ältesten gegeben hatten, 14 und redete mit ihnen nach dem Rat der Jüngeren und sprach: Mein Vater hat euer Joch schwer gemacht, ich aber will’s euch noch schwerer machen. Mein Vater hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ich aber will euch mit Skorpionen züchtigen.

16 Als aber ganz Israel sah, dass der König sie nicht hören wollte, gab das Volk dem König Antwort und sprach: Was haben wir für Teil an David oder Erbe am Sohn Isais? Auf zu deinen Hütten, Israel! So sorge nun du für dein Haus, David!“

Diese große Gefahr steht als Damokles-Schwert über der ganzen Welt; denn die Bevölkerung kann gegen die e-Funktion: (1 + p) ** (1/p), p à 0 (lim, strebt gegen) 0 unmöglich ansparen!

21.11.2010

Unter

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1072

habe ich mich mit dem jüdischen Phänomen Norman Finkelstein befaßt.

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Bei „Islam in Detuschland“

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1590

habe ich eine unglückliche Liebe ins Netz gestellt:

Die Geschichte von der unglücklichen Liebe des Sichem zu Dina, der Tochter des Jakob, zeigt wie unüberbrückbar die Beziehungen zwischen den Beschnittenen und den Unbeschnittenen sind.

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Aus:  http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

Den Bilderbergern und Konsorten ist es ein Dorn im Auge, daß es noch Menschen gibt, die sich von ihrem Geld  unabhängig halten wollen.  Die Unabhängigkeit der Staaten und ihrer Bürger soll z. B. durch die Internationalisierung der Landwirtschaft unterwandert werden.  Diese Idee, die eigene Landwirtschaft aufzugeben, kam zuerst in Europa auf im 19. Jahrhundert, als der englische Premierminister Disraeli den Schutzzoll für die Landwirtschaft aufgab und damit die englische Landwirtschaft vor die Hunde gehen ließ.  Für Deutschland war das damals unerhört.  Man hätte nie die nationalen Lebensgrundlagen geopfert.  Für Großbritannien bedeutete dies allerdings, daß man total auf die Weltherrschaft der Meere angewiesen war, so daß die Briten die aufkommende Seemacht Deutschland erbittert bekämpften und sich Deutschland überall in den Weg stellten, so auch in der Bosnien-und der Marokko-Krise.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde an dem Projekt „Abschaffung der nationalen Unabhängigkeit durch Internationalisierung der Lebensmittelgrundlagen“ unentwegt weitergearbeitet.  Einerseits war es schon sehr verdächtig, daß die Nationalsozialisten durch die Unterstützung des „Nährstands“ nach nationaler Unabhängigkeit strebten, dann verwies man auf die Wohlstandsverluste, die durch Schutzzölle für die Landwirtschaft entstanden, auch durch die Gegenmaßnahmen der anderen Staaten (retaliation = Vergeltung), und die Staaten sowieso durch das Bilderberger-kontrollierte Erdöl abhängig waren.

Deswegen ist das Ziel der WHO und APAC auch die Internationalisierung der Landwirtschaft voranzutreiben.

Am besten hat sich meiner Meinung nach gegen die Bilderberger-Attacken Japan gehalten.  Die Japaner haben sich dagegen gewehrt, daß bei ihnen Parallelgesellschaften unter dem Deckmantel des Wohlstand durch eingeschleußte neue Arbeitskräfte aufgebaut wurden.  Sie haben auch entschlossen ihre Reisbauern verteidigt.  Aber jetzt bröckelt auch dort die Front.  Die landwirtschaftlichen Beschäftigten sind in Japan von 8,5 Mio. auf jetzt nur noch 2 Mio. gesunken und die wachsende Anzahl der arbeitslosen graduierten Studenten wird auch Japan nach dem derzeitigen APAC-Gipfel zwingen die Zölle zu senken.  Die Japaner sind so auf Gemüse verpicht, daß sie sogar in Restaurants auf Säulen mit Kunstlicht Salat ziehen!  (Sehe ich gerade um 4:30 Uhr in NHK.)

Und in diesem großen Plan der Bilderberger ist meine 2500-Euro-Streitwert-Einzäunung ein klitzekleines Mosaik.  Die Unabhängigkeit des einzelnen ist den Bilderbergern ein Dorn im Auge, also darf niemand mehr einzäunen, damit er 100prozentig von der Arbeitsteilung und den Bilderbergern abhängig ist.  Als Begründung wird die Ästhetik der Landwirtschaft herangezogen, die durch einen Zaun „verunstaltet“ wird und wichtiger ist als der Schutz des Eigentums gegen Diebstahl und Vandalismus.  Die Büttel der Bilderberger sind die Beamten und Richter, die auch unter den Nazis bestens funktionierten.

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Aus http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1194

Wie ausgesprochen wichtig es gewesen wäre, die Schuldigen und Versager an der Bankenkrise zu beseitigen, zeigt das folgende Gleichnis von Jesus (Matthäus 18, 21 ff.).  Die Verursacher dieser Krise werden sie niemals bereuen, sondern immer nur in der gleicher Weise weitermachen.  Es hätte vollkommem gereicht, die unschuldigen kleinen Sparer aus Staatsmitteln zu unterstützen, niemals aber die Versager an der Spitze.  So finanzieren wir auch weiterhin George Soros und sein Open Source Institute, Ackermann usw.

Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht

21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal? 22 Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal sieben<mal>! 23 Deswegen ist es mit dem Reich der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte. 24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete. 25 Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und <damit> zu bezahlen. 26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen. 27 Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen. 28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist! 29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen. 30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe. 31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war. 32 Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest. 33 Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe? 34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war. 35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.

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Aus: http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/11/19/gabor-orwell-zum-euro-versailles-ohne-kr

(leicht verändert)

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Vor drei Tagen gab es in Russian Television (RT.COM) eine Diskussion unter der Moderation von Peter Lavelle zum Thema vom “welfare state” (Wohlfahrtsstaat) zum “nofare state” (Nicht-Wohlfahrtsstaat), wobei Gabor Steingart teilnahm.

Während der Engländer sagte, daß der Wohlfahrtsstaat jetzt radikal zurückgeschnitten werden müßte, und der Amerikaner meinte, die 200 Billionen, die für die Baby-Boomer benötigt würden, seien so groß, daß die derzeitigen 9 fehlenden Billionen nur ein Klacks seien, vertrat Herr Steingart die Auffasung, bei uns in Deutschland gäbe es kein staatliches Problem, da wir dafür ja die Sozialversicherungen hätten, so daß die Probleme der Versicherten den Staat gar nichts angingen.

Ich dachte dabei, wer das Handelsblatt kauft, muß dafür Geld zahlen, eigentlich müßte jedoch das Handelsblatt seinen Lesern Geld zahlen, um sie für den nutzlosen Zeitverbrauch und die geistigen Schäden zu entschädigen.

Da Gabor ungarisch ist und eigentlich Gabriel heißt (vergleiche Bethlen Gabor), kommt Herr Steingart vermutlich auch aus Ungarn wie der bekannte Geschäftsführer der Joschka Fischer & Company (http://www.jfandc.de/de/profil/): „Joschka Fischer & Company berät Unternehmen zu den Rahmenbedingungen internationaler Märkte, zukünftigen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen sowie nachhaltigen Wachstumschancen.“, dessen Gesellschafter möglicherweise der gebürtige Ungar George Soros ist oder sein Open Source Institute.

Interessante Connections!
20.11.10 @ 21:43

20.11.2010

Heute habe ich das Tagebuch eines Obstbauers fortgeführt:

http://gruenguertel.kremser.info/?p=254

Ferner die Seite Judaika:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1072

Morgen werde ich die Seite Private Equity zu Ende führen:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1729

19.11.2010

Den folgenden Kommentar habe ich heute bei MMNEWS veröffentlicht und nachträglich noch ein wenig verbessert:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6813-terror-terror

#11 Jürgen Kremser 2010-11-19 06:53

Eben brachte Russian TV (rt.com), daß die Amerikaner Milliarden und Aber-Milliarden in Demokratieförderung (Democracy Promotion, National Endowment for Democracy) gesteckt haben mit unzähligen Putsch-Erhebungen (Mossadegh, Allende, Nikaragua, Panama usw.). Dies trug wesentlich zu ihrer Verschuldung bei und wurde soeben von Ron Paul aus Texas scharf gegeißelt.  Unterstützt wurde er von einem Video von Jacob Hornberger.

Es kommt mir vor, daß wir von einer riesigen plutokratische Krake unablässig medial bearbeitet werden, zu der auch Soros mit seinem Open Source Institute gehören dürfte.

Diese Krake kann schon gar nicht sterben, weil ihr aus Steuermitteln immer wieder aufgeholfen wird (Banken bailout).

Demnächst gibt es wieder eine neue Attacke gegen die katholische Kirche. Die Verfilmung von Alexander VI., dem Borgia-Papst. Wenn ich an die Biographie des Gregorovius über dessen Tochter Lucretia und seines deutschen Zeremonienmeisters Johannes Burckard denke,

http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Burckard

weiß ich schon, was jetzt kommt.  Da Rodrigo Borgia wesentlich die Ursache für Luthers Reformation war, wurde er auch in Rom geächtet.  Der Attache des preußischen Gesandten in Rom Kurt von Schlözer berichtet in seinen „Römischen Briefe 1864 – 1869“, daß er seine Gebeine noch in einer römischen Bibliothek gefunden hat.Alexander VI. gewährte den aus Andalusien vertriebenen Juden in Rom Asyl.  Ich bin mal gespannt, ob das in dem Film anerkennend mitgeteilt  wird.

Wie wäre es statt dessen einmal einen Film über die Eroberung Jerusalems durch den König David, seine Liebesbeziehung mit Bath-Seba und die gemeine bzw. gemeinsame Ermordung seines tapferen Generals Uria des Hethiters (2. Samuel 11), des Gatten der Bath-Seba.

Es macht keinen Sinn historische Vergleiche immer nur einseitig zu sehen und zu zeigen. Gerade der Genozid an den Kanaanitern ist da auch nicht zu vergessen.

Ich schlage vor, daß endlich der Genozid an den Kanaanitern von der UN untersucht und gewürdigt wird.  Umfangreiches Anklagematerial ist im Alten Testament (biblia hebraica) enthalten.

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#24 Jürgen Kremser 2010-11-19 09:55

Gerade (9:45 Uhr) hat sich Russian TV (RT.com) Peter Lavelle ziemlich kühn in problematisches Gewässer vorgewagt. „Victors justice“. Man ist sich einerseits darüber einig, daß die Spitze des Dritten Reichs gehängt werden mußte, muß aber andererseits die anfängliche Zusammenarbeit Stalins mit Hitler verschweigen. Als Hermann Göring in der Nürnberger Verhandlung die Ermordung von 12000 polnischen Offizieren in Katyn  erwähnte, wollte ihn der russiche Richter augenblicklich mit einer Pistole erschießen.

Die Russen befinden sich einerseits in einem Wettbewerb mit den Amerikanern, aber andererseits arbeiten sie mit ihnen zusammen.

Solange die Russen und Amerikaner problematische Geschichtsanschauungen (Fälschungen“) weiterhin aufrechterhalten, brauchen wir uns keine Sorgen machen, daß sie aneinander geraten.

15.11.2010

Das folgende habe ich heute bei den Geheimlogen eingestellt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1223

Heute nacht bin ich in den Tiefen der WWW wieder auf eine  Liste der Bilderberger gestoßen:

http://www.yoice.net/?page_id=3939

Dabei sind für mich zwei Menschen besonders interessant:

a)  Henry R. Kravis, jüdischer US-Milliardär

b)  Herwarth von Bittenfeld, Hans Heinrich

Kravis ist der jetzt noch aktive Komplementär von KKR, einer Private Equity Company, die 1999 nach Europa kam, weil in Amerika schon sehr viel durch Private Equity Gesellschaften in Verbindung mit Investment Banking abgegrast war, so z. B . durch den berühmten Aufkauf von Nabisco durch KKR.

Und da hat Herr Kravis meinen Lebensweg gekreuzt, und zwar sehr zu meinem Nachteil und zum Nachteil tausender meiner Kollegen.

Damals wollten sich einige deutsche Großkonzerne von ihren Töchtern trennen, um sich im Rahmen der Globalisierung neu aufzustellen bzw. zu orientieren:  z. B. Bosch, Siemens, Allianz.  Das Manager-Magazin erzählte damals, daß es ein Beratengremium der deutschen Industrie gäbe, dessen Vorsitz die Deutsche Bank stellte sowie der „Gottvater“ Merkle der Robert Bosch GmbH.

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,123947,00.html

Aus:

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,95417,00.html

„Der ehemalige Chef von Bosch fühlte sich am wohlsten in kleinen Zirkeln. Im Stillen beriet er viele Spitzenpolitiker, darunter Kanzler von der CDU und SPD.“

Damals hat Bosch an KKR einige Töchter verkauft u. a. das Unternehmen meines Arbeitsplatzes TELENORMA, vormals T & N, unter KKR TENOVIS.

Siemens verkaufte an KKR Siemens-Nixdorf, später WINCOR, die DEMAG aus der Mannesmann-Konkursmasse usw.

Das was ich jetzt erzähle ist sehr wahrscheinlich, aber naturgemäß nicht dokumentiuert.

Just parallel zum Auftauchen von KKR wurde von Schröder und Fischer die Steuerfreiheit der Veräußerungsgewinne für Kapitalgesellschaften durchgeführt und ich vermute sehr stark, daß diese Änderung auf dem Einfluß von Merkle, Pierer und Ackermann im Beratergremium zurückzuführen ist und eine direkte Hilfe für KKR darstellte.

Ich muß etwas weiter ausholen.

Unser Vermögen zerfällt steuerlich in Betriebs- und Privatvermögen. Die meisten Bürger haben nur ein Privatvermögen, dessen Verkauf steuerfrei ist, heute gibt es allerdings häufig Fristen, wie z. B. bei den Immobilien, bis zum Eintreten der Steuerfreiheit  Das Betriebsvermögen wird in einer Bilanz festgestellt, wie es größere Unternehmen erfordern für einen Kreditantrag.  Bei der Erstellung der Bilanz kann man aber die erforderlichen Abschreibungen vornehmen und dadurch den Gewinn reduzieren.  Wenn also ein Unternehmer z. B. sein Bargeld in Aktien hält und diese fallen, kann er am Bilanzstichtag den Verlust steuerlich absetzen.  Das geht nicht im Privatvermögen.  Dort müssen Gewinne nicht versteuert werden, können aber auch Verluste nicht steuerlich abgesetzt werden.  (Heute kann man allerdings im Privatvermögen auch Verluste mit den Gewinnen derselben Art verrechnen.)

Es war deswegen früher konsequent, daß der Wertzuwachs des Unternehmens bei der Veräußerung oder der Stilllegung versteuert werden mußte.

Diese Versteuerung des Betriebsvermögens wurde für die Kapitalgesellschaften abgeschafft und blieb somit nur noch für die kleinen Handwerker übrig.  Diese müssen jetzt weiterhin entweder bei der Geschäftsaufgabe den Veräußerungsgewinn versteuern, der hauptsächlich aus inflationär bedingten Immobiliengewinnen besteht, oder sie führen eine steuerbegünstigte Betriebsverpachtung weiter, was ihnen dann allerdings Geld für den Steuerberater zur Bilanzerstellung kostet.

Diese steuerliche Inkonsequenz bei der Veräußerung des Betriebsvermögens ist meiner festen Überzeugung nach das Ergebnis einer Bilderberger-Aktion, an der u. a. Kravis, Merkle, Pierer, Ackermann, Schröder und Fischer beteiligt waren.

Damit war der gleich verderbliche Einzug der amerikanischen Private Equity Unternehmen in Deutschland gelungen, die zu ihrer Finanzierung des Investment Bankings bedurften.

Seitdem hat die Filetierung unserer Wirtschaft unendlich viel Leid und Arbeitsplatzabbau geschaffen.  Als Peer Steinbrück voller Stolz im Jahr 2008 sagte, die Deutschen hätten eine andere Ausgangslage als die Engländer, denn wir hätten noch Industrie, die Engländer aber mehr oder weniger nur Finanzdienstleistungen, hat er nicht erwähnt, daß die SPD mit den Grünen sich unter Schröder und Fischer zum Totengräber unserer Arbeitsplätze hergegeben haben.

Auch die weiteren steuerlichen Kniffs zum Arbeistplatzabbau sind interessant.  Bei einer Betriebsversammlung von TENOVIS hat unser Arbeitsdirektor die Gewinn- und Verlustrechnung von TENOVIS dargestellt.  Dort war eine Abschreibung von ca. 27 Mio. Euro jährlich auf ein immaterielles Anlagegut enthalten, und zwar ein Wettbewerbsverbot.  Bosch wollte uns unter allen Umständen loswerden.  Trotzdem ließ sich Bosch von KKR ein Wettbewerbsverbot von ca. 80 Mio. Euro für einen Zeitraum vom 3 Jahren bezahlen, damit Bosch innerhalb dieses Zeitraums uns keine Konkurrenz machen würde.  Ökonomisch betrachtet hat also KKR einen Teil des Kaufpreises mit Hilfe eines Wettbewerbsverbots bezahlt, das KKR in drei Jahren abschreiben konnte und die deswegen unser Betriebsergebnis sehr schlecht aussehen ließ.

Ich war damals erstaunt, daß ein soches Scheingeschäft zwischen Bosch und KKR möglich war, aber auch andere, ohne daß die Wirtschaftsberatung daran etwas auszusetzen hatte.

Offensichtlich gelten die Steuergesetze nur für die kleinen.

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14.11.2010

In der letzten Woche habe ich ca. 40 Kommentare bei MMNEWS abgegeben, die ich vielleicht hier auch noch veröffentlichen werde.  Heute habe ich ein Essay über die Selbstversorgung verfaßt mit einer eigenen Seite:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

und der Überschrift:

Über die Selbstversorgung und warum ich meine in einem totalitär-faschistischen Staat zu leben

12.11.2010

Mein heutiger Kommenar bei MMNEWS:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6766-eu-600-milliarden-fuer-eu-weite-stromnetze

#5 Jürgen Kremser 2010-11-12 03:31

Der Kommunismus galt als freiheitsfeindl ich, weil das Individuum sich einer oberen Planwirtschaft unterwerfen mußte, aber der Kapitalismus westlicher Prägung kommt von der anderen Seite herum wegen der Erzielung der Effizienz und der Notwendigkeit des Wirtschaftswach stums zu derselben Ignorierung der individuellen Freiheit.

Die Geheimlogen wollten nach zwei grauenhaften Kriegen dem Nationalismus weltweit den Garaus machen. Es ist zwar gelungen, Europa schon ziemlich zu zersetzen und aus der Bevölkerung eine reichlich amorphe unpolitische Masse zu formen; aber jetzt wird durch weitere energiepolitisc he Großpojekte mit Hilfe der gegenseitigen Abhängigkeit der ehemaligen Nationalstaaten die Unumkehrbarkeit des EU-Eliten-Staates und damit das endgültige Ende der Nationalstaaten eingeleitet.

Da die Einwohner Europas aber eigentlich konservativ sind in dem Sinne, daß sie die Kultur ihrer Vorväter beibehalten wollen, wird jetzt die allgemeine Volksverdummung in den öffentlich-rechtlichen Medien ins unendlich gesteigert werden, das panem et circenses in Politik und Fernsehshows verstärkt werden, die Fellachen-Mentalität des „mündigen Bürgers“ von unseren Beamten weiter vorangetrieben werden.

Es liegt an jedem einzelnen, ob er sich gegen das Netzwerk der völkischen Umerziehung, wie das Open Source Institute des Herrn Soros, wehrt.

Dazu ein Kommentator:

#9 Enmeduranki 2010-11-12 07:07

#5 Jürgen Kremser

Kommunismus und Kapitalismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille. In Wahrheit haben wir schon lange eine Weltdiktatur der zionistischen Bankenmafia. Sie spielen mit uns Katze und Maus.

Diejenigen, die sich über den Nationalsoziali smus am meisten öffentlich mokieren, sind in Wahrheit selbst die größten Nazischweine! Alles nur Worthülsen, um die Menschen zu desinformieren und zu verwirren.

Es wird Zeit, daß das endlich alle Menschen erkennen und sich nicht mehr manipulieren lassen!

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Mein heutiger Kommentar zum Goldseitenblog:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/11/11/vier-jahre-danach-iea-bestaetigt-peak-oi

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

12.11.2010

Seit Jahren frage ich mich als kleiner Bürger, warum unsere Beamten Großtechnologie-Projekte vorantreiben ohne Rücksicht darauf, daß das Erdöl einmal unerschwinglich werden könnte, eine verbaute Landschaft zurücklassend. So z. B. die neue Frankfurter Flughafen-Startbahn, die der Bilfinger (Bilder-) Berger Roland Koch gegen ca. 120000 Widersprüche der Bevölkerung durchgesetzt hat, wobei 3 Quadratkilometer im Kelsterbacher Wald zubetoniert wurden und weitere 3 Quadratkilometer für die Bevölkerung verinseln.

Jeder Geschichtsfreund weiß, daß Bergbau irgendwann einmal erschöpft ist, angefangen mit den Silberbergwerken der Athener im Laurion (http://de.wikipedia.org/wiki/Laurion) und die Finanzierung der Geschichtsbücher des Thukydides aus der Goldgewinnung der Insel Thasos (http://de.wikipedia.org/wiki/Thasos). Auch der Goldabbau wird ensprechend der Hypothese des Eduard Süß immer schwieriger und kostet natürlich mehr Energie, insbesondere Öl, als zu den Rheingold-Zeiten.

Warum also hinterlassen wir unseren Nachkommen in 50 Jahren eine weitgehend verödete zubetonierte Landschaft? Vermutlich hat die Spezies homo „sapiens(???)“ in ihrer Entwicklungsgeschichte kein Gen entwickelt, das sie selbst vor langfristigen Schäden ihres eigenen Handelns bewahrt, d. h. im Gegensatz zu den meisten anderen Parasiten tötet der Mensch seinen Wirt und muß dann anschließend blöderweise selbst verenden, wenn wir nicht noch den Zug der Leminge beschreiten.

Jetzt wollen endlich die Schwellenländer auch einmal mehr Öl verbrauchen; China wollte in den nächsten Jahren 2000 Passagierflugzeuge kaufen. Woher soll das Öl kommen? Aus Brasilien? 3000 m unter dem Meeresspiegel? Wo doch schon die Exploration im Golf von Mexiko unendlich große Schäden verursacht hat.

***********
AW PB: Hallo Herr Kremser, Ihr Kampf gegen die neue FFM-Flughafenstartbahn ist bekannt und in Ihrer Website ja auch gut nachlesbar. Kenne nicht alle Details – gebe aber gerne eine parallele Anekdote aus München zK:

Im Zuge einer Diskussionsveranstaltung zum vor einigen Jahren geplanten Transrapidstrecke zwischen M-Innenstadt und M-Flughafen sprach ich vor 2-3 Jahren mit einem hohen Vertreter des Transrapidkonsortiums. Ohne Polemik erläuterte ich ihm einfach nur die PeakOil-Thematik und die daraus ZWINGEND folgende Tatsache, dass die im Transrapid-BusinessPlan für 2015ff unterstellten Fluggastzahlen am FH München [Steigerung (!) um 100% ggü. 2007] einfach nur in absurdem Maße überhöht seien. Er stellte sich weder dieser Debatte noch gab es je eine Antwort auf meine schriftlich an ihn nachgereichten Unterlagen dazu. Dabei war völlig klar, dass der Transrapid-BusinessCase “PeakOil”-bedingt NIEMALS mit Gewinnaussicht funktioniert hätte – alleine schon wegen dieser Fehleinschätzung zu den Fluggastzahlen und damit zu den Transrapid-Gastzahlen. GESTORBEN ist der hochpolitische, hochideologische Transrapid-Showcase am Ende dann nicht an DIESEM logisch-ökonomisch-rationalen Argument, sondern an einer Volksabstimmung, bei der die meisten der ablehnenden Bürger vermutlich “Peak Oil” noch nicht einmal auf dem Radar hatten. Manchmal hat das Volk einfach ein gutes Gespür, was (nicht) gut für es ist…
12.11.10 @ 10:33

11.11.2010

Der folgende Leserbrief, den ich geringfügig orthographisch verbessert habe, ist interessant, unabhängig davon ob er von einem überzeugten Türken stammt oder einem Deutschen agent provocateur. Denn er zeigt, welche Konflikte sich aufgrund der Indolenz oder Bösartigkeit unserer Beamten aufgebaut haben.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6757-hyperinflation-der-finale-qblow-offq

#194 Leserbrief vom Musel 2010-11-10 19:12

Salam

Deutschland besteht zu 80% aus Dummköpfen und
beim Rest besteht laufend die Gefahr dass sie sich anstecken

Die alten Deutschen waren ehrenwerte Bürger, es gibt sie nicht mehr, sie sind alle tot.
Jetzt müssen wir dieses Land übernehmen .Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischstämmig er Bundeskanzler über euch regiert.
Ein türkischstämmig er Richter über Euch das Urteil fällt, ein Türke im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet. ( Das sagte Cem Özdemir, Bundestagsabgeo rdneter Bündnis90/Die Grünen:„Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!”)
Nicht die Deutschen werden die Gesellschaft internationalis ieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir die Türken, schaut euch doch eure schwulen und lesbischen Politiker an. Ihr seid ein dekadentes krankes Volk, das ausgemerzt werden muss und durch ein gesundes, sauberes starkes Volk ersetzt werden.
Kein Volk dieser Erde würde es zulassen, dass ein schwuler Außenminister Schwesterwelle eine Tunte heiratet. Das Schwuchteln und Tunten Deutschland regieren ist eine Tatsache.
Deutschland wird ein islamischer Staat werden, der durch saubere Politiker regiert wird .

Wir haben 50 Millionen Muslime in Europa. Das ist Allahs Atem und der Sieg des Islams in Deutschland ,der sich von Tag zu Tag vergrößert: ohne Schwerter, ohne Waffen.
Die Türken mit 77 Millionen Muslimen werden in der Europäische Union eines Tages den Ton angeben. Die wichtigste und grundlegende Institution der menschlichen Gesellschaft ist der Familienverband . Eine Familie entsteht dadurch, dass ein Mann und eine Frau zusammenkommen und durch ihre Kinder wird eine neue Generation ins Leben gerufen. Dann bilden sich Verwandtschafts – und Gemeinschaftsba nde aus, die allmählich die Form einer großen Gesellschaft annehmen. Schwule und Tuntenehen ist eine Kulturschande, Verhöhnung der Wissenschaft und des Islams.
Der Islam lehnt das Ausleben von homosexuellen Neigungen kategorisch ab und betrachtet sie als Sünde (Koran 7:80ff; 26:165ff)
Darum widmet der Islam unter all den zahlreichen gesellschaftlic hen Problemen gerade denen, die sich auf die Familie beziehen, viel Aufmerksamkeit und ist bestrebt, diese wichtige gesellschaftlic he Einheit auf den gesündesten und stärksten Grundlagen zu errichten.
Nach islamischer Auffassung ist die richtige Form der Beziehung zwischen Mann und Frau die Ehe, da in der ehelichen Gemeinschaft beide Teile ihrer gesellschaftlic hen Verantwortung voll gerecht zu werden trachten und dadurch eine Familie entsteht.
Das jetzige Deutschland ist ein modernes Sodom und Gomorra, das sich selbst vernichtet.
Herr Janssen werden Sie endlich Muslim.

Mustafa Saladin

10.11.2010

Zu den Grafen von Bernstorff

Ich habe im folgenden einige Infos zu den Bernstorffs ins Netz gestellt,

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1070

Bernstorff_Gorleben

einmal vom 10.07.1978 als Schloßherren von Gartow, Gorleben, wo ich einmal ein schönes Bild des jugendlichen Krawallmachers Gerhard Schröder gesehen habe, der heute so gut von seiner Staatspension leben kann,

zum anderen des deutschen Botschafters in Washington, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, während des Ersten Weltkriegs, der an der Wende unserer Geschichte, nämlich dem Eintritt der USA teilnahm.  Die Verhältnisse waren damals kompliziert:  Die USA wollten ihre Munition an England und Frankreich verkaufen, so daß gemäß Maximilian Harden 1917 schon 75 % der Munition für unsere damaligen Feinde aus den USA kamen.  Gleichzeitig wollten aber die Amerikaner auch nach Europa verreisen, zur Not mit der Luistania, die voller Munition beladen war und von einm deutschen U-Boot deswegn so schnell versenkt wurde.  Auf S. 160 schreibt Bernstorff:  „Mit der anglophilen Gesellschaft in New York, Philadelphia und Boston ist momentan überhaupt nicht zu reden und hinsichtlich der Wallstreet-Magnaten steht die Sache nicht besser.“  Beim Lesen des Buches entsteht immer wieder die Frage, ob unsere Geschichte nicht glücklicher verlaufen wäre, wenn sich unsere Beamten nicht so extrem ungeschickt angestellt hätten.

29.10.2010

05.11.2010

Heute habe ich meine Artikel weiter als Datei gesammelt in

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=910

Politische  Artikel:

Agonie_Politik_101105

Nationalhass-Vertreter_101105

Wirtschaftsfragen_101105

Verwaltungsverfahren:

VG-Frankfurt

HessischerVGH

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Neues von der Gerichtsfront:

Wie ich meinen Lesern geschildert habe, wurde der Antrag auf Zulassung zur Berufung vom Hessischen Verwaltungsgerichtshof verworfen.  Siehe die letzte Ausführungen bei:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1022

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat uns jedoch interessanterweise nicht über ein Rechtsmittel belehrt;  obwohl § 125 Abs. 2 VwGO besagt:  „Die Beteiligten sind über dieses Rechtsmittel zu belehren.“  Deswegen besteht aus unserer Sicht ziemliche Konfusion.  Die näheren Einzelheiten möchte ich mir hier ersparen.

Wir haben ziemlich fleißig an der Revision gearbeitet, vgl. etwa:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1553

Um sicherheitshalber keine formaljuristischen Vorwände zu geben, die für die Vierwochenfrist allerdings mangels Rechtsbehelfsbelehrung vermutlich sowieso nicht gelten, wurden jetzt die folgenden Rechtsmittel eingelegt:

Revision,

Beschwerde wegen Nichtzulassung zur Revision,

Klage beim Bundesverfassungsgericht.

Ich hoffe, daß bei einer dieser Rechtsmittel mal geklärt werden kann, inwieweit die Staatsgerichte zugunsten der Diebe und Vandalen oder die Grundeigentümer entscheiden.

03.11.2010

Heute sinnierte Harry Waßmann im SWR2 kurz vor 8 Uhr über seine Probleme als Morgenmuffel.  Wieso meint er, der freie Zeiteinteilung hat, den im Gegesatz zu ihm werktätigen Menschen dadurch eine Stütze im Tage zu bieten?  Was erbaut er, welche Erkenntnis gibt er?  Ich würde mir mal wünschen, daß diese Andachten wirklich die Zuhörer stärken.  So etwa wie es bei Matthäus (7, 29) heißt:  „Denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.“

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02.11.2010

Die beiden Feinde des Privateigentums im Frankfurter Umweltamt:  der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Fritz Küsters und sein Spießgeselle Frank Albrecht haben sich in der FAZ zu ihrem Vorgehen gegen die Kleingärtner in Schwanheim geäußert.

http://m.faz.net/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EB8D9AE978F5841A794EFFC749FF2CBA3~ATpl~Epartner
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Fritz Küsters hat bei seinen Attacken die Sensibilität eines Panzers.  Mit Frank Albrecht betreibt er bei der Jagd auf die Opfer ein Spiel mit verteilten Rollen.

Interesssant ist, daß die angeblich so gutbürgerliche und konservative CDU sich so ausgezeichnet mit den Globalisten und deutschfeindlichen Grünen versteht und bei der ganzen Angelegenheit im Abseits steht.  Warum denn?  Die CDU ist eben nicht so, wie sie vorgibt.  Das ist schon lange in Frankfurt, haben wir im Saarland gesehen und das wird sich jetzt in Rheinland-Pfalz wiederholen.

Wen können wir eigentlich noch wählen???

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In ganz Europa gehen die verkappten Kommunisten unter dem Vorwand des Naturschutzes gegen das Privateigentum vor, um der öffentlichen Hand Planungsgewinne zuschanzen zu können:

Mathias Siebold berichtet am 03.11.2010 aus La Palma

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

Der Schrecken geht durchs Tal
Im “Valle de Luna” stehen Häuser im Naturschutzgebiet

Eine schmucke Siedlung hat man da oberhalb der Hauptstadt hingestellt, Einfamilienhäuser, adrett und gepflegt anzusehen und sicher meist von Hauptstädtern bewohnt, die es doch vorzogen lieber außerhalb der Stadt zu wohnen. – Alles wunderbar, bis jetzt einige Anwohner feststellten, dass ihre Häuser im Einzugsbereiches des “Monumentos Natural del Risco de La Concepción” stehen, also auf eigentlich nicht bebaubarem Grund. – Schock, schwere Not, was ist hier passiert, haben doch alle Anwohner ihr Haus mit korrekten Papieren erworben und zu keiner Zeit war da irgendwie die Rede davon, dass zumindest die oberste Häuserreihe in einem Naturschutzgebiet liegen konnte. – Die heutigen Pläne weise das aber so aus, und in der Tat, als man im Jahr 1994 das Naturmonument “Risco de la Concepción” neuen Stauten anpasste, wurden die Pläne neu gezeichnet. – Allerdings beachteten wohl die Planer dabei nicht, dass bereits 4 Jahre zuvor ein spezieller Nutzungsplan die Bebauung des Geländes vorgesehen hat, abgesegnet von der Gemeinde und der Raumordnungskommission in Tenerife. – Also doch alles legal, der neue Plan hat nur das frühere Papier nicht berücksichtigt, aber da standen die Häuser ja auch noch nicht, die wurden erst später gebaut. – Ein menschlicher Irrtum heißt es nun, es könne auch an den alten Karten gelegen haben, welche man dazu benutzt hat um die Ausdehnung des Naturdokumentes einzuzeichnen, oder eben man wusste einfach nichts davon, dass dort bereits ein Bebauungsplan besteht. – So erklären das nun der Bürgermeister aus Breña Alta und der Chef der Vizerat für Bauwesen auf den Kanaren und erzählen den verstörten Anwohnern, dass sie nichts zu befürchten hätten. – Das hört sich doch schon mal gut an und allerhöchst wahrscheinlich wird auch nichts passieren, wenn da nicht irgendwoher jemand kommt, dem das nicht passt, und das Ganze durch Gerichte prüfen lässt.

Das erinnert uns ja dann sofort wieder an den “Fall Tarajales” in Puerto de Tazacorte, wo eben auch eine erboste Anwohnerin den Stein ins Rollen brachte, in dem sie vor Gericht zog, weil man ihr keine Baugenehmigung gegeben hatte, dem Investor für das Gebäude “Los Tarajales” aber wohl. – Man kann die Fälle nicht hundertprozentig vergleichen, einmal ist es die Küstenbehörde welche die Hand auf das Grundstück in Puerto de Tazacorte legt, und bei Montes de Luna eben das Umweltamt. – In beiden Fällen aber liegt ein Irrtum zu Grunde, irgendjemand hat in den Verfahren nicht auf bereits vorhandene andere Pläne zurückgegriffen, oder einfach Gerichtsurteile ignoriert. – Ob das nun rein irrtümlich geschehen ist, oder vorsätzlich, das versucht ja nun im Fall “Los Tarajales” das Gericht in Los Llanos zu klären. – Im “Valle de Luna” wird es wohl so weit gar nicht kommen, die Pläne sollen wieder geändert werden, nur räumt man ein, dass eben die Eigentümer der obersten Häuserreihe beim Verkauf ihres Eigentums das Gobierno de Canarias um Erlaubnis fragen müssen. – Die haben dann nämlich ein Vorkaufsrecht, so wie das in allen Fällen so ist, wenn nachträglich ein Gebiet unter Naturschutz gestellt wird. – Dieses Vorkaufsrecht wird allerdings so gut wie niemals angewandt, die Eigentümer müssen also keinen finanziellen Verlust fürchten. – Das sollten die sich alles schriftlich geben lassen, das lehrt uns die Geschichte, die allermeisten Politiker leiden auch hier unter plötzlich auftretenden Gedächtnisverlusten. – Und sowieso, man kann gar nicht vorsichtig genug sein beim Kauf einer Immobilie hier und sich auf jeden Fall von Fachleuten der Branche beraten lassen. – Und vielleicht auch ein paar Frage mehr stellen, oder die berühmte “zweite Meinung” einholen, denn Überraschungen können eine lustige Sache sein, aber wenn das Haus plötzlich in einem Naturschutzgebiet liegt, und man sich auf den Irrtum eines Verwaltungsangestellten berufen muss, dann ist das plötzlich gar nicht mehr lustig.

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02.11.2010

Die Globalisten in der evangelischen Kirche haben eine wahnsinnige Sorge, die Demokraten könnten in den USA bei den derzeitigen Wahlen ins Hintertreffen geraten.

Heute besprach Harry Waßmann als evangelischer deutscher Pfarrer in seinem “Wort zum Tag” im SWR2 kurz vor 8 Uhr nur die Wahl der Demokraten in den USA, als könnte er daran was ändern indem er uns missionierte, und beendete die Andacht mit:  „God save Amerika!“.

Aus:

http://www.evangelische-gesamtkirchengemeinde-tuebingen.de/cms/startseite/personen/

“Pfarramt Eberhardskirche II
Pfarrer Harry Waßmann
Johannesweg 12
72072 Tübingen
Tel.: 31935, Fax: 360079

Pfarrer Waßmann ist Kontaktperson für die Arbeitsgemeinschaft “Wege zum Verständnis des Judentums”.”

Spätestens mit der Wahl von Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) zum Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

http://www.welt.de/politik/article3664080/EKD-Synode-waehlt-Goering-Eckardt-an-die-Spitze.html

hat sich die evangelische Kirche aus Opportunismus in die Reihe der Globalisten eingereiht und macht jetzt auch auf Integration:

http://www.goering-eckardt.de/cms/default/dok/359/359538.integration_ist_mehr_als_das_abhalten_ei.html

In Amerika gelten die Demokraten als liberal und traditionell als Partei der Minderheiten:  Juden, Neger, Katholiken (die Kennedys!), während die Republikaner für das weiße Amerika stehen.  (Natürlich keine Regel ohne Ausnahme wie Powell oder Kissinger.)

Wieso läßt die evangelische Kirche, eine globalistische Partei, als Körperschaft des öffentlichen Rechts sich vom Staat Kirchensteuer eintreiben?  Da diese von dem letzten deutschen Diktator eingeführt wurde, sollte gerade sie darauf zuerst verzichten.  Als Gegengewicht zum aufkommenden Islam in Deutschland ist die evangelische Kirche  jedenfalls denkbar ungeeignet.

Damit haben wir in dem Islam einerseits eine sich bei uns verbreitende neue Religion, andererseits eine nur politisch interessierte evangelische Kirche  und eine CDU, die nicht christlich ist!

Gedanken zum Landschaftsschutz (August 2010)

Dienstag, 03. August 2010

01.09.2010

Heute habe ich an meiner Darstellunge der mündlichen Verhandlung vom 11.05.2010 weitergearbetitet, siehe die entsprechende Seite.

31.08.2010

Tabubrecher Thilo Sarrazin

Die öffentlich-rechtliche Mischpoke zerreißt sich wieder mal das Maul, weil jemand etwas gesagt hat, was 90 % der Deutschen meinen.  Da ihre Aufgabe die Meinungsfreiheit ist, und sie gegen diese eklatant verstoßen, widersprechen sie ihrer Aufgabe und müssen deswegen konsequenterweise entlassen werden.

Heute morgen hat um 8.30 der BR 5 ein Interview mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Wowereit gesendet.  Typisch vom BR 5, daß er gegen Sarrazin nicht direkt vorgehen will, aber für seine Kritiker das Forum abgibt.  Wowereit sagte  Sarrazin zeige Eitelkeit, weil er ein Tabu bricht, mit dem er sich wichtig machen will.  Also:  Kein sachliches Wort zum Thema an sich, welches das totale Versagen der Politiker und Beamtenschaft nachweist, statt dessen persönliche Verunglimpfung wegen einer politischen Aussage!

In ähnlicher Weise wurde Herr Sarrazin gestern bei Beckmann abgebügelt.  Zur späten Stunde, in der garantiert die meisten berufstätigen Deutschen schlafen, stellte man diesem älteren Mahner 4 jüngere latente Kritiker gegenüber, wobei ihn Herr Beckmann gerne unterbrach und das Wort abschnitt.

Über die Berichterstattung der Systempresse wird man sich kaum wundern, so höhnte die Welt:

http://www.welt.de/fernsehen/article9290408/Jetzt-bin-ich-erst-mal-dabei-die-Auflage-zu-steigern.html

“Fettnäpfchen-Spezialist“, „Umständlich seine Formulierungen, unverständlich und konfus oft seine Berechnungen.“

Ich selbst habe einmal einen Tabubruch riskiert.  In der mündlichen Verhandlung des Normenkontrollantrags 4 N  3364/00 vor dem Hessischen VGH habe ich vor den Ölgötzen des 4. Senats darauf hingewiesen, daß ca. ein Drittel der Frankfurter Ausländer sind und in deren Heimländern fast allesamt private Grundstücke eingezäunt sind.  Die Ölgötzen des 4. Senats sagten kein Wort und der Berichterstatter Dr. Dittmann fuhr seine Rede fort, als hätte ich nichts gesagt.

Dittmann-VGH

Bei Michael Mross News hat gestern ein Besucher folgenden Kommentar abgegeben:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6328-sarrazin-schafft-sich-ab

#29 Freies Land Baden 2010-08-30 18:47

Interessantes Interview mit der Böhmer !
http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/5280054?pageId=&moduleId=435054&categoryId=&goto=&show=

Fakt
Das Buch offenbart, dass die Böhmer in ihrem Amt total versagt hat.

Nicht Sarrazin sollte entlassen werden, sondern die Böhmer, weil Sarrazin keine Fehler gemacht hat, sondern Fehler aufzeigt, die von der Böhmer stammen.

Dieses Video zeigt auf dass die Böhmer total arrogant und überheblich ist. Vor dem Gesetz ist es jemand schuldig, wenn ihm per Gerichtsurteil dieses bewiesen ist. Welches Recht hat die Böhmer dazu Sarrazin zu verurteilen ?
Hat die Böhmer überhaupt sein Buch gelesen ?
Ich glaube die hat es überhaupt nicht gelesen !
Kann die Böhmer überhaupt lesen ?
Bestimmt nicht !

Der Beitrag dieses meines Forums ist bei MMNews Kommentar Nr. 442.

30.08.2010

Nationhaß-Propaganda mit unentwegter Diffamierung, insbesondere auch der Deutschen, im Sender Phoenix

Gestern habe ich im Altkönigstift Frau W. besucht, die ein in Fachkreisen bekanntes Buch zu den Wunderheilern Cosmas und Damian geschrieben hat.  Sie hat sich schreckliches darüber aufgeregt am Morgen eine abfällige Sendung in Phoenix über Mutter Theresa in Kalkutta gesehen zu haben.  Die Diffamierung der katholischen Kirche ist unglaublich unsachlich und kaum noch zu ertragen.  Offensichtlich erfordert die Zerstörung der europäischen Nationalstaaten die systematische Diffamierung der kulturell und religiös noch nicht gleichgeschalteten katholischen Kirche.  Die Erhebung des Kaisers Napoleon war vermutlich das Werk der Geheimloge der Illuminaten, wie Karl Adolf Menzel in seinem 34. Kapitel des 6. Bandes seiner „Neueren deutschen Geschichte“ 1855 berichtet.

Napoleon hat sich 1806 auch bei einer anderen wichtigen Bevölkerungsgruppe durch die Einberufung des Synedriums beliebt gemacht, wie der für die Organisation des Synedriums Verantwortliche, Etienne Denis Pasquier,  in seinen Memoiren erzählt.

Ich vermute stark, daß die Illuminaten oder ihre Nachfolger der katholischen Kirche immer noch nicht verzeihen können, daß der Großmeister ihrer Loge Cagliostro im Kirchenstaat hingerichtet wurde.

Ich konnte Frau W. auch so ein Geschichte von Phoenix berichten.  Am Samtagsabend (28.08.) brachte der Sender Phoenix eine tendenziöse Darstellung zu dem Panzerkreuzer Admiral Graf Spee, der von seinem Kommandanten im Jahre 1939 vor Buenos Aires versenkt wurde, die ich nach einer Viertelstunde wegen forlaufender anideutscher Unsachlichkeit ausschaltete.

Die Darstellung begann gleich mit einer abfälligen Bemerkung des Namensgebers des Panzerkreuzers „Admiral Graf Spee“.  Der Admiral Graf Spee versank im Dezember 1914 vor den Falklandinseln mit seinen beiden Söhnen auf den Schlachtschiffen Scharnhorst und Gneisenau im kalten Wasser, weil er den englischen Dreadnoughts nicht gewachsen war, aber seinen kleinen Kreuzern die Zeit zur Flucht geben wollte.  (Die dortige englische Invincible wurde zwei Jahre später von der Derfflinger und „Von der Tann“ in der Seeschlacht vor dem Skagerrak [bei den Engländern:  Schlacht vor Jütland] durch einen Volltreffer versenkt, vgl. Georg von Hase.)

Der Deutschenhasser Winston Churchill bezeichnete dieses rühmliche Verhalten des Admirals Graf Spee in seinem zweibändigen Werk zum Ersten Weltkrieg, als eine der größten Taten der Seekriegsgeschichte, an deren Seite sie gestellt werden könnte.  (Man denke etwa an Horatio Lord Nelson bei Trafalgar.)

Umso niederträchtiger ist die Diffamierung dieses edlen Mannes bei Phoenix, der aus reiner Nationhaß-Propaganda alles Deutsche prinzipiell in der Dreck zieht.

Ich verstehe nicht, mit welchen Motiven unsere Soldaten in Afghanistan gegen die Taliban kämpfen können, wenn die Nationalgeschichte ihres Vaterlands an der Heimatfront unentwegt in den Dreck gezogen wird.

Sind sie nur eine reine Söldnertruppe, die für Geld tötet?

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Der Südwestfunk 2 hat sich heute unsterblich blamiert

Heute interviewte die Redakteurin des SWR2 ab 8:10 Uhr in ihrem Kulturteil die Türkin Necla Kelek um Unterstützung gegen Thilo Sarrazin und sein heute vorzustellendes neues Buch zu mobilisieren.  Da war sie aber bei Frau Kelek gerade bei der falschen.  Frau Kelek hat ein viel beachtetes Buch geschrieben, in dem erläutert wird, daß auch in Deutschland viele türkische Ehen nach wie vor von den Eltern arrangiert werden.  Die staatlich finanzierte Meinungsunterdrückung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur Aufrechterhaltung der political correctness wurde von Frau Kelek  glatt abgelehnt.  Ich hoffe sehr, daß endlich einmal die Gehälter und Pensionen der Feinde der Meinungsfreiheit drastisch gesenkt werden unter das Niveau des Durchschnittswerktätigen.

29.08.2010

Unter “Sonstige Infos” habe ich heute kommentiert:

Manfred Gburek zum Auslaufmodell Immobilien

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14260

mit dem folgenden Resümee:   “Dies ist wieder einmal ein typisches Beispiel, wie der Staat die Grundeigentümer nur zu seinem Nutzen ausnimmt. Wenn er Grundsteuern braucht, greift er erbarmungslos zu; wenn man aber sein Grundeigentum schützen will, etwa durch einen Zaun, dann verwehren Verwaltungen und Verwaltungsrichter dies mit allen Mitteln.“.

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Unter Quellentexte/Judaika habe ich mich gestern mit dem Wort und Begriff  “Holocaust” befaßt.

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Meinungsfreiheit im Internet

Das Thema Holocaust ist so Tabu-belastet bei uns, daß mein obiger Beitrag heute bei Michael Mross News

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6321-krieg-gegen-iran-bald

automatisch in “spam” umgewandelt wurde.  In dem lateinische Satz des Hieronymus wurde das Wort “holocaustum” deswegen automatisch in “spamum” umgewandelt.

28.08.2010

Preppers – auf geht’s in den Zusammenbruch!

Der Kopp-Verlag berichtet über die Preppers-Bewegung in den USA,  die sich für die Krisenvorsorge im Falle  des staatlichen Zusammenbruchs bzw. Chaos vorbereitet:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/niki-vogt/preppers-auf-geht-s-in-den-zusammenbruch-.html

Ich befürchte, daß wir in Deutschland auch bald soweit sein könnten;  denn ich sehe überall das Mißtrauen in die Beamten und Politiker.

„Auch sehr beliebt ist in den Onlineforen der Preppers der Austausch von Informationen über Schädlingsbefall an den Gemüsepflanzen im Garten, oder Problemen, die Ungeübte bei der Haltung von Hühnern und Kaninchen bewältigen müssen, welche Kräuter gut wofür zu brauchen sind, und wie man selbst auf kleinstem Raum in selbst gebastelten Pflanztürmen ganz beachtlich heranziehen kann.“

Das heißt:   Selbstversorgung ist auch Teil der Krisenvorsorge bei den Preppers.  Bei der Selbstversorgung bzw. Subsistenzwirtschaft besteht bei uns nur das Problem, daß die Erstellung eines Zauns zum Schutze des Eigentumsrechts von den Verwaltungen und Verwaltungsrichtern abgelehnt wird, weil man einerseits die autochthone deutsche Bevölkerung als Nachkommen des Tätervolks kastrieren will, andererseits aber Liegenschaften im Außenbereich für Immobiliengeschäfte der Poliltiker mit dem ihnen verbundenen Großkapital zum Zwecke des günstigen Aufkaufs entwerten will.

Aus diesem Grunde müssen alle verkappten Kommunisten und beamteten Nationalhaß-Vertreter in den Ämtern schleunigst entlassen werden!!!

27.08.2010

Balkanisierung der Staaten durch divide et impera (teile und herrsche), wie etwa im Libanon, wo die Maroniten, Moslems und Drusen sich gegenseitig zerfleischt haben und wie demnächst auch bei uns die verschiedenen Völker sich gegenseitig die Waage halten sollen?

Einen interessanten Artikel hat divo am 21.08.2010 in http://klarblick.blogspot.com/ geschrieben

„Diese Leute WOLLEN, dass die von ihnen abhängigen Länder für alle Zeiten abhängig bleiben. Wüssten sie das nicht, hätten sie kein Gramm Hirn im Kopf – das ist auszuschließen. Diese Leute sind nicht dumm – sie verfolgen eine Strategie – die Strategie der Teilung und Zerstörung. Diese Strategie hat zum Ziel die vollständige und weltweite Übernahme der Macht. Nur zerstörte Staaten, ohne Saft und Kraft, mit völlig willenlosen, in mehrere Gruppen gespaltene, Bürge[n/r], die nie wieder aufmucken – nur solche Staaten sind für diese Parasiten gute Staaten und leicht beherrschbar.

Und unsere Politiker wissen das – sie wissen, dass wir versklavt und noch weiter unterdrückt werden sollen und helfen mit, dieses Ziel zu erreichen. Sie sind Bestandteil der Eliten – wenn auch nur deren Speichellecker und Brosamenempfänger – aber immerhin…“

Hinweis:  Die Bezeichnung Brosamen bedeutet Brotbröckchen und stammt aus der Lutherbibel:  Markus 7, 28, Matthäus 15, 27.

26.08.2010

Verteilungskämpfe ziehen auf

heißt der Goldseitenblog von Jan Kneist, den ich gestern kommentiert habe:

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/08/24/verteilungskaempfe-ziehen-auf

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Für mich ist völlig ungeklärt wie eigentlich die Abrechnung der kreditierten Leistungsbilanzsalden einmal erfolgen soll; denn klar dürfte doch sein, daß China sein jahrzehntelang erarbeitetes und gespartes Geld, angelegt in US-Staatsanleihen, nicht einfach flöten gehen lassen wird. Imperiale Mächte pflegen sich dann zu wehren. So besetzte Frankreich 1861 Mexiko um die Interessen der französischen Banken zu gewährleisten, was dem unklugen österreichischen Erzherzog Maximilian im Endeffekt das Leben kostete, und der „liberale“ Gladstone ließ 1882 Alexandria bombardieren, weil die Ägypter ihre Schulden nicht mehr bezahlten. So http://de.wikipedia.org/wiki/Urabi-Bewegung: „Ab 1880 verwendete Ägypten die Hälfte seiner Staatseinnahmen zu Schuldentilgung. Für das Land bedeutete dies: hohe Steuerlasten, mangelnde Bezahlung der Beamten und Entlassungen von Soldaten und Offizieren.“
Ich vermute auch, daß Churchill sich in den russischen Bürgerkrieg 1917 einmischte, weil die Russen ihre geradezu ungeheuren Schulden nicht mehr honorieren wollten, gemäß Londoner Schutzverbandes ausländischer Staatsgläubiger 1918 „ ein Ereignis ohne Parallele in der Finanzgeschichte der Welt“ (Alfred Manes, Staatsbankrotte, 1922, S. 239). Wie hartnäckig die Gläubiger sind, kann man ersehen, daß es ca. 100 Jahre dauerte, bis die Preußen die Schuldscheine für das eroberte Schlesien an die Holländer zurückzahlte.

Also: Historische Beispiele für Streit gibt es jede Menge, und ich hoffe daß Kriege deswegen nicht erfolgen und China et alii nicht aufmucken.

Beunruhigend ist jedoch, daß wir mit dem 750-Milliarden-Rettungsschirm jetzt die ganzen Probleme unnötigerweise auch an der Backe haben, weil eine kleine Pfarrerstochter mit zweifelhafter Vergangenheit vermeint Politik zu spielen.

Mal was anderes: Zum Verständnis der USA ist das Buch von Werner Sombart, „Warum gibt es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus?“, 1906, unverändert aktuell. Ich habe die ersten 37 Seiten gestern in meinem Forum eingestellt.
25.08.10 @ 09:17

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Abstufung der Ratingagenturen der Kreditwürdigkeit von Bahrain und Irland

Hierzu habe ich bei Michael Mross News zwei Kommentare abgegeben:

Zu Irland

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6295-sap-irland-runter

#10 Jürgen Kremser 2010-08-26 03:55

Wenn die Kreditwürdigkeit der USA gesenkt würde, wäre das so ähnlich von der Wirkung wie der Fall einer Atombombe.
Der Eckstein des Kapitalismus würde fallen, so ähnlich wie eine gotische Kathedrale in sich zusammenstürzt.
Die Welt wäre so hilflos wie ein Ameisenhaufen, dessen Nest zerstört worden ist, oder ein Schiff ohne Kompaß.
Also wünscht Euch das nicht!

Zu Bahrain

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6284-moodys-cuts-bahrain

#4 Jürgen Kremser 2010-08-24 04:31

Nach meinen Erinnerungen wurde das Deutsche Reich 1933 von den Ratingagenturen auf D gesetzt, da kommt doch Bahrain gut weg.

25.08.2010

Stimmen gegen den Euro

Bei MMNews wurde ein zweiter offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Dr. Wilhelm Hankel veröffentlicht.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6289-stimmen-gegen-euro

Dies habe ich kommentiert:

#31 Jürgen M. Kremser 2010-08-24 11:55

Der Appell des Dr. Wilhelm Hankel ist wirklich dramatisch. Was für Hitler Stalingrad war, wird vermutlich Frau Merkel der Euro werden.

Ich bezweifle, daß der Appell was ändern wird, wenn selbst der Bundespräsident Horst Köhler in weiser Voraussicht des kommenden Unheils das Handtuch geworfen hat.

Dies entläßt jedoch Frau Merkel nicht aus ihrer Verantwortung vor der Geschichte.

Den jüngeren Lesern dieses Forums wird vielleicht einmal offengelegt werden, was hier eigentlich im Hintergrund vorging.

In meinem Forum habe ich gestern das Psychogramm des Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts von Merkels Gnaden, Andreas Voßkuhle, besprochen.

Altgold

In der letzten Zeit sprießen immer mehr Käufer von Altgold aus dem Boden.  Ein lieber Bekannter in Baldern hat jetzt ein Plakat des Herrn Frankenberger am Zaun, der ihm zum Dank für das Plakat eine Mütze geschenkt hat.  Kaum daß man eine Anzeigenzeitung öffnet, ohne daß die Herren Rubin sich nicht in mehreren Ausprägungen zum Goldankauf anbieten.

Herr Siebold hat am 22.08.2010 jetzt berichtet, daß selbst auf einer so kleinen Kanareninsel wie La Palma die Goldkaufwut ausgebrochen ist.  Der ganze Rummel  sollte den potentiellen Verkäufer zur Vorsicht mahnen!

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php
¡ Compramos oro !
Versilbern Sie Ihr Gold

“Der Goldrausch geht um, und das wohl aus einer Katerstimmung heraus. – Seit geraumer Zeit bereits haben sich aller Orten, zumindest in den größeren Städten und Dörfern der Inseln diese kleinen Läden breit gemacht, die als Überschrift, Firmenlogo und Motto zugleich nur als “¡ Compramos oro ! über dem Laden stehen haben. – Diese Läden gab es vor Jahresfrist noch nicht, da musste man noch zu den angestammten Juwelieren gehen, wenn man seinen Goldschmuck wieder in zahlbare Münze umwandeln wollte. – Aber wer hat das schon getan, wer arm war und ist wie eine Kirchenmaus, der hat ja auch kein Gold, und richtig gelohnt hat sich das doch auch nicht, wenn man für ein Stück sentimentales Andenken an Verflossenes, sei es nun die Große Liebe gewesen, oder auch der Große Irrtum, nur 40 Euro bekommt. – Den reinen Goldwert eben. – Aber genau der ist ja in letzter Zeit fast ausnahmslos gestiegen, und irgendwie hängt es auch wieder mit den Chinesen zusammen, so lange die immer noch deutliches Wachstum haben, so lange sind auch Edelmetalle gefragt, und eben auch so lange das Vertrauen in die großen Währungen dieser Welt nicht wieder richtig hergestellt ist. – Die Händler des Goldes können also inzwischen schon brauchbare Preise dem Kunden anbieten, zwischen 17 und 24 Euro pro Gramm reinen Goldes, da wird schon so mancher schwach werden und den Silberling gegen eine emotionale Erinnerung tauschen. – Besonders eben wenn es klamm wird, die Hypothek zwickt, die Raten für das neue Auto und die Waschmaschine gar in dem Moment noch den Geist aufgibt. – Das ist die Stunde der Goldjungs, diese Kunden sind ihnen am liebsten, und die Zeiten sind halt einfach auch danach, wer in den guten Zeiten keine Rücklagen angelegt hat, der kommt halt jetzt ins Schleudern.

Kleine, schmucklose Zimmer sind diese Goldläden, und hinter einem Tresen mit Panzerglas sitzt dann eine Expertin, die allerdings meist gar nicht so aussieht. – Die Goldprobe wird dann mit einem schwarzen Stein und Säure gemacht, die Feinwaage tut den Rest dazu, und dann muss das Schmuckstück auch noch feinsäuberlich registriert werden und die Ankäufe wöchentlich bei der Polizei angegeben werden. – Das ist nämlich das nächste Thema, bislang lohnte sich der Diebstahl von Schmuck ja nicht, weil man solch einen Kram einfach nicht weiterverkaufen konnte, oder eben nur an spezielle Hehler, welche so lächerlich wenig für die Schmuckstücke zahlten, dass es sich eigentlich nicht gelohnt hat.- Kann man diese Wertsachen aus Gold aber nun unkompliziert in klingende Münze verwandeln, dann könnte sich das Beuteschema der “Chorizios” sehr schnell auch ausdehnen. – “Chorizos” nennt man hier fast verharmlosend Gauner, meist kleine Gauner, die sich eben durch Gelegenheitsdiebstähle das Leben hinbiegen wollen. – Dabei darf man aber nicht auffällig werden, denn wenn ein Jugendlicher plötzlich mit drei Goldketten ankommt, deren Stilrichtung eher auf geriatrische Abteilung schließen lässt, dann läuten sofort die Alarmglocken und meistens, aber eben nur meistens, lehnen dann die Ankäufer das Geschäft ab, denn sie müssen ja Buch führen über jedes angekaufte Stück. – Und sollte sich herausstellen, dass dieses oder jenes Teil aus einem Diebstahl stammt, dann kann es schnell zu größerem Ärger kommen. – Reichtümer werden in diesen kleinen Buden des schnellen Geldglücks eh kaum über den Tresen gereicht, meist sind die Leute momentan klamm und müssen eine Durststrecke überbrücken, also trennen sie sich von einem Schmuckstück, und vielleicht in weiteren 2 Monaten von noch einem Teil. – Gerne gesehen wird man auch nicht beim Eintritt in solche Etablissements, lässt doch der Verkauf von Schmuck eventuell einen Rückschluss auf die konjunkturellen Daten des Betroffenen schließen. – So ärgert sich zum Beispiel der Goldankäufer in El Paso, dass gleich nebenan eine Pizzeria ihre Tische auf dem Gehweg stehen hat, und jeder der dort einen solchen italienischen Glücksfladen ordert, der kann genau beobachten, wer denn den kleinen Goldschuppen betritt. – So fahren dann auch die Leute von El Paso lieber in die Hauptstadt, um solche goldigen Geschäfte zu tätigen, und wiederum Besucher aus anderen Orten bringen in El Paso ihren Schmuck in die Anonymität. – Mal sehen, wie lange es diese Goldgruben gibt auf der Insel, wie gesagt, das hängt von den Chinesen ab, und auch davon, ob wir uns selbst, aus unserem ranzig gewordenen Aufschwung, wieder neuen Schwung geben können.“

24.08.2010

Heute habe ich bei Michael Mross News folgenden Kommentar abgegeben:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6286-dekabank-rechnetem-mit-deutschem-wirtschaftswunder

#24 Jürgen Kremser 2010-08-24 04:20

Die verlorene Dekade verdanken wir Schröder und Fischer, die ein Gesetz zur Filetierung der deutschen Wirtschaft und zum Wohle des Investment-Banking, insbesondere auch der Deutschen Bank, organisierten. Dieses Gesetz war die Steuerfreiheit bei den Veräußerungsgewinnen des Betriebsvermögens der Kapitalgesellschaften. Damit haben die Grünen und die Zombie-Partei ihrer eigenen Anhängerschaft unendlich geschadet, die sich dann nämlich mit KKR, Cerberus und ähnlichen herumschlagen mußten.
Allerdings wurde unter diesen beiden der Tiefpunkt der deutschen Geschichte noch nicht erreicht, der kam erst später.

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Interessante Artikel zu Rohstoffen

Der Silber-Experte Thorsten Schulte

http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E469DE3FEFE5A4011961483A8ED2994C8~ATpl~Ecommon~Scontent.html

verbindet in ausgezeichneter Weise historische und ökonomische Zusammenhänge.

Der Artikel „1857: Versunkenes Gold lässt Wall Street einbrechen“

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_458750

zeigt wie stark schon damals unsere Wirtschaft mit der Weltwirtschaft verflochten war.

Auch so ein national gesonnener Deutscher wie Werner Sombart kam in seinem Buch „Die deutsche Volkswirtschaft im 19. Jahrhundert“ nicht umhin zuzugeben, daß das Deutsche Reich schon vor dem Ersten Weltkrieg völlig vom Ausland abhängig war.  (Zu beziehen unter http://www.zvab.com)

Eine andere Frage ist natürlich, ob wir diesen Zug unbedingt forcieren mußten und unsere Nahrungsgrundlage weitgehend hätten aufgeben sollen, so daß wir uns jetzt in einer vollkommen abhängigen Situation befinden.

Dafür könnt Ihr Euch im Zweifelsfall mal bei unseren Beamten und Politikern bedanken und die werden Euch sagen:    Als Nachkommen des Tätervolks müßt Ihr jetzt halt auch einmal erleben was Auschwitz bedeutet!  Und gilt nicht das Wort des Herren (2. Mose 20, 5):  „Ich bin ein eifersüchtiger Gott:  Bei denen, die mir feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation.“  Habt Ihr vergessen, daß es heißt (2. Mose 4, 22):  „Israel ist mein erstgeborener Sohn.“

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Quellentexte

Inzwischen habe ich eine Seite mit Quellentexten angefangen und beginne mit dem folgenden Buch von Werner Sombart “Warum gibt es in den Vereinigten Staaten keinen Sozialismus?”, 1906.  Dies  ist unverändert aktuell.

Je nachdem, wie es mir die Obsternte zuläßt, werde ich es zu Ende scannen.

Sombart_Amerika_1906

23.08.2010

Wes Geistes Kind ist der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle???

Im Goldseitenblog von Peter Boehringer wird ein interessanter Kommentar zu Herrn Voßkuhle von einem Besucher abgegeben:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/08/13/alles-ist-politisch-auch-eulitenprojekte

den ich hier verkürzt wiedergebe, versehen auch mit meinem Kommentar:

Kommentar from: Claudius v.d.Bach-Zelewski [Besucher]

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Zur bisherigen Laufbahn des Verwaltungsjuristen und Parteibuchrichters A. Voßkuhle aus Detmold – der in all seinen Überlegungen und Handlungen jetzt schon auf die “Wirtschaftskarriere” nach dem Juristendasein schielt – findet sich im Netz z.B. folgender, aufschlußreicher und lesenswerter “link”:

http://www.forschungsmafia.de/blog/2010/06/27/klageerzwingungsantrag-gegen-den-bundesverfassungsgerichtsprasidenten-voskuhle/

Die hier erhobenen Vorwürfe sind – unbeschadet des etwas reißerischen Titels des Beitrages – durchaus als erheblich zu benennen, rücken Sie doch Voßkuhle mindestens in die Nähe von Machenschaften, die auch im strafrechtlichen Sinn als kriminell zu bezeichnen sind.

Aber Merkels “Agenda-Team” ist aufgestellt.

Selbst wenn Voßkuhle an und für sich als “SPD”-nah gilt, wird er sich mit den post-stalinistischen Visionen der FDJ-Sekretärin Kasner problemlos arrangieren.  (Hinweis:   Frau Merkel ist eine geborene Kasner, geschiedene Merkel und verheiratete Sauer.)

Wie übrigens auch seine implodierte Partei, die nur noch als Zombie an der Reanimationsmaschine der von ihr selbst kontrollierten Medien hängt.

Natürlich ist den internationalen Lenkungsausschüssen (zur Erläuterung:  den Geheimlogen im Hintergrund) klar, daß die Beherrschung der Kommandohöhe “BVerfG” (Bundesverfassungsgericht) für die Kontrolle über das Standortland imperativ ist.

Der Kredit und die Autorität der Parteien haben sich ebenso aufgelöst in der BRD wie weitestgehend auch die Glaubwürdigkeit der Staatsmedien und aller übrigen Institutionen des gewesenen “Rheinischen Kapitalisimus”, vorneweg die … Gewerkschaften, …

So bleibt für die Umsetzung allfälliger Herrschaftsaufgaben gegen den Volkswillen allein der Büttel-Areopag (Hinweis:  Der Areopag war die  Regierungsbehörde im alten Athen.) zu Karlsruhe, der – da die meisten Mitbürger die tatsächliche A(b)usrichtung (Hinweis: Mißbrauchsrichtung) und Funktion des “BVerfG” bisher leider nicht erkannt oder durchschaut haben – sich immer noch auf eine geradezu mysthische Autorität stützt, die von den Staats- und Parteimedien in dem Maße nach Kräften genährt wird, in dem die letzten Reste des Prestiges des Reststaates und seiner Institutionen im Zeitraffertempo weiter erodiert.

Mit dem Wechsel von Papier zu Voßkuhle wurde eine einschneidende Zäsur eingeleitet, die das Land noch bitter leiden machen wird: Der noch – trotz aller Parteibindung – wägende und jedenfalls nicht bar jeder Lebensklugheit im luftleeren, rechtsideologischen Raum urteilende Richter Papier  (obschon meiner Anschauung nach von sehr grenzwertiger Integrität, war noch ein Kind der Kriegs- und Nachkriegszeit),  macht einer neuen Generation von parteiabhängigen Justizkarrieristen Platz, die als Kinder der Schlaraffenland-BRD der 70er und 80er Jahre das Staats- und Gemeinwohl schon nach ihrem unreflektierten Selbstverständnis mit dem (zumal pekuniären) egoistischen Selbstwohl verwechseln und das in der Sache hohe Amt so betrachten wie den ersten Golf, den man sich – nach bestandenem Abitur und bestandener Fahrprüfung (und das war noch die lebensnächste Prüfung, die dieses Milieu je durchlaufen mußte) von Pappa schenken ließ. Weil man es sich “verdient” hatte – wie man sich auch heute natürlich alles “verdient” hat.

Wobei der Maßstab des “Verdienens” die eigene Gier ist.

Ohnehin ist davon auszugehen, daß der ganze Bildungshintergrund der Voßkuhlerei sich auf ein BRD-Abitur vom Ende der 70er Jahre und das Anlernen eines Kompendiums juristischer Skripten (“Alpmann-Schmidt”) beschränkt.

Der Rest ist eitle Selbstbeschau.

Solche Figuren in den wirklich sensiblen Staatsämtern und die Katastrophe wird sich mit zwingender Notwendigkeit einstellen.
20.08.10 @ 20:44

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

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Zum Verfassungsrichter Voßkuhle

Wenn die Darstellung des zitierten Artikels von Herrn von Bach zutrifft:

http://www.forschungsmafia.de/blog/2010/06/27/klageerzwingungsantrag-gegen-den-bundesverfassungsgerichtsprasidenten-voskuhle/

dann ist Herr Voßkuhle unmoralisch, sittenlos und für ein hohes Staatsamt jedenfalls nicht zu gebrauchen.

Ich verweise auf folgendes:

Jesus sagt (Lukas 16, 10): „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.“ Das ist also ein Knock-out-Kriterium für Herrn Voßkuhle. In ähnlicher Weise schreibt Schopenhauer, der Charakter eines Menschen könne man am besten an seinen Kleinigkeiten erkennen: de minimis lex non curat; d. h. das Gesetz kümmert sich nicht um Kleinigkeiten, so daß er sich dort am ehesten verrät.

Nochmal was ganz anderes: Heute hat der Südwestfunk 2 erstmalig das Wort „Arbeit“ statt „Job“ verwendet. Möglicherweise bahnt sich jetzt ein Umschwung an, so daß sämtliche Journalisten und Redakteure unisono von Zauberhand geleitet wieder nur noch von Arbeit statt Job sprechen.
23.08.10 @ 08:58

21.08.2010

Gespräch mit Heinrich Baier

Als ich heute von der Mirabellenernte rauskam, hat mich mein Nachbar Heinrich Baier angesprochen, Vater des bekannten Sossenheimer Installateurs Ralf Baier.  Herr Baier gehört zu den Menschen wie Ursula Becker sowie Alexander Pl., die partout nicht leiden können, daß sich Diebe in der Landschaft auf Grundstücken selbst bedienen.  Des Volkes Seele kocht deswegen, daß die Frankfurter Beamten einerseits die Grundeigentümer kujonieren, andererseits aber die Abhilfe gegen die Diebe unmöglich machen.  Die Probleme mit den Verwaltungsrichtern ist bisher zu ihm noch nicht vorgedrungen.  Ihn und mich verbindet eine gemeinsames Spondylodiscitis-Problem.

Er erzählte mir folgendes:  Genauso wie ich, der von dem Denunzianten Bernhard Merkle (NABU) angezeigt wurde, ist auch er angezeigt worden von einem Helfershelfer des Umweltamts, weil er auf seinem Grundstück aus Grünschnitt eine Benjeshecke angelegt hat.  Daraufhin hat er vom Umweltamt einen Drohbrief erhalten, so daß sein Sohn Ralf mit der Mitverschworenen Christa Mehl-Rouschal beim Umweltamt telefoniert hat.

Sein Grundstück ist jetzt verwildert und voller Brombeeren.  Er hat die Arbeit schon seit Jahren aufgegeben.  Dabei hatte er sich früher einen Balkenmäher zugelegt, mit dem ich ihn früher immer bei der Arbeit sah.  Er habe aber die Arbeit eigentlich immer nur für die Diebe gemacht, die seine Walnüsse und Äpfel ernteten und ihm ein freches Maul angehängten.  Ärgerlich für ihn waren auch die ReiterInnen des Bauern Georg Diehl, die Abkürzungen durch seine Wiese nahmen, um nicht durch das Feld des Ortslandwirts zu stampfen, wenn sie  auf die Wiesenfeldstraße wollten.  Die hätten einmal nach einer Regenperiode tiefe Löcher in seiner Wiese hinterlassen, was für ihn zu großen Problemen mit dem Balkenmäher geführt hätte.  Als er eine Reiterin ansprach, sagte sie zu ihm, er solle sich doch nicht so haben.  Herr Baier kann bei solchen Ausführungen dann richtig böse werden.  Deswegen hat der die Pflege der Wiese aufgegeben, als sich bei dem Balkenmäher ein Reparaturbedarf einstellte.

Für mich bleibt noch folgendes anzumerken:  Neben seinem Grundstück wurde beim Abtransport der gefällten Bäume für die Ersatzretentionsfläche ein Fahrweg geschaffen, den heute die Fußgänger benutzen und teilweise auf seinem Grundstück verlaufen dürfte.  Der Vermesser Bär von Kirchner und Wittig hat seinen Eckstein in ca. ½ m offengelegt.  Anschließend wurde sein Grundstück verbotenerweise auf einer Breite von ca. 5 m gerodet und kontaminiert.  Ich nehme stark an, daß der Grenzstein jetzt unter der neuen Wallanlage liegt.  Man muß sich also ganz hart gegen die Übergriffe der Beamten wehren;  denn für uns tun die bestimmt nichts!!!

21.08.2010

Heute habe ich bei 17 veredelten Walnüssen die bisher gewachsenen Nüsse abgeschlagen, damit die Diebe bei ihrer Jagd nach den Nüssen die Äste nicht abbrechen können.  Im Unterschied zu den Dieben will ich mehrfach von einem Ast ernten, die Diebe legen nur Wert darauf mindestens einmal zu „ernten“, und bei ihnen muß es häufig schnell gehen, um nicht zur Rede gestellt zu werden.  Im vergangenen Jahr habe ich zufällig einmal einen Ast vergessen, so daß er prompt abgerissen wurde.  Ich bedauere sehr, daß ich seit nunmehr 8 Jahren die Sorten nicht überprüfen kann.  Bis vor zwei Jahren wurden sie geklaut, und seitdem reiße ich sie selbst ab.  Dies bedauere ich besonders wegen der französichen Sorte Franquette, die ich im Jahre 2005 für 80 Euro im Container bei Wirtz und Eicke gekauft habe.  Sehr schöne große Nüsse habe ich an ihr abgeschlagen.  Von den drei französischen Hauptsorten habe ich noch die Parisienne,  Mayette fehlt mir bisher.

Das Sossenheimer Unterfeld ist sehr gut geeignet für Walnüsse.  Wir könnten hier mit etwas Geduld in 15 Jahren eine Walnuß-Region wie bei Grenoble hochziehen und den Bedarf von zwei Bundesländern decken.  Aber lieber ziehen wir den A 380 im ehemaligen Kelsterbacher Bannwald hoch und beziehen Nüsse aus Kalifornien, um die amerikanische Handelsbilanz zu unterstützen.

19.08.2010

Die mündliche Verhandlung am 11.05.2010

aus meiner Sicht wurde von mir heute als weitere Seite eingestellt.  Ich werde sie in den nächstebn Tagen, je nachdem wie die Witterung es mir bei der Obsternte gestattet, fortführen.

18.08.2010

Gespräch mit Frau Ursula Becker aus der Sonnenscheinsiedlung über Diebstahl

Nachdem ich gestern meine Kleininserate für meinen politischen Kampf gegen den Magistrat der Stadt Frankfurt bezahlt hatte („Sossenheimer Wochenblatt“), bin ich beim Penny Frau Becker begegnet.  Sie ist auch Grundeigentümerin im Sossenheimer Unterfeld und hat als Lieblingsthema den Diebstahl auf den Feldern.  Zunächst erzählte sie mir, daß die von ihr mit meinem Reisig veredelte Eßkastanie zwar nicht eingetrocknet ist, aber auch nicht richtig austreibt.  Der Trieb ist somit grün, und sie hofft, daß er im nächsten Frühjahr kräftig austreibt.  Wir werden es sehen.  Für mich wird es auch interessant werden, da ich meine neu gepflanzten Eßkastanien aus La Palma im Frühjahr auf die Steiermarker Sorte veredeln will.  Ganz unaufgefordert erzählte sie vom Walnußklau im vergangen Jahr.  Seit Jahren seien es drei Polen, die auf Fahrrädern mit drei Körben kämen und die Bäume in kürzester Zeit leerten.  Daß es Polen seien, wüßte sie, weil sie diese von Russen und Jugoslawen unterscheiden könne.  Als sie bei der „Ernte“ stehen blieb, im Schutze ihres Hundes, sagte einer zu ihr:  „Du kannst ruhig die Polizei holen.“  Sei das nicht eine Frechheit!!!  Darüber kann man sich natürlich aufregen; der Pole hat aber eigentlich recht.  Wenn wir Deutsche von unserer eigenen Verwaltung inkl. Verwaltungsrichtern kastriert und schikaniert werden, dann haben die Ausländer natürlich auch keinen Respekt mehr vor uns.  Politisches Ziel:  Aus Gründen der Antidiskriminierung sollen die autochthonen Deutschen auf das Niveau der grundbesitzlosen Neubürger gestellt werden!  (Deswegen schlage ich vor die ganze beamtete Mischpoke in den Ämtern rauszuschmeißen!  FIAT JUSTITIA!!! Wie man früher sagte, statt „Im Namen des Volkes“.)

Einen ähnlichen Vorgang hat mir ein anderer Grundeigentümer im Sossenheimer Unterfeld namens Werner Becker geschildert, der sein Grundstück so wie ich mit einem Rasentraktor mäht, sich aber nicht sicher war, ob sich die Pflege für die Diebe eigentlich weiterhin lohnt  „Die Diebe werden ja frech, wenn man sie auffordert, das eigene Grundstück zu verlassen.“

Ein anderer Nachbar namens Robert T. hat mir einmal erzählt, wie verblüfft er war, wie vier Polen in einer Viertelstunde einen großen Walnußbaum abgeerntet haben.  Sie kamen mit einem kleinen Lieferwagen, legten Planen aus, standen mit Stangen auf dem Lieferwagen und haben in kürzester Zeit einen großen Baum leer gemacht.

Meinem Freund Leonhard Jonas hat im vergangenen Jahr eine Diebin einen Schuh ins Gesicht geworfen, als er sie an der Zwetschenernte hindern wollte.

Am 23.11.2009 habe ich dem Richter Fetzer folgendes geschrieben (8 L 3814/09 F (2)):

VwG091123

„Im Jahr 2008 hat ein mir befreundeter Obstbaumeigentümer, Leonhard Jonas, zwei Diebe auf meinem Grundstück Flur 44, Flurstück 49, zur Rede gestellt, daß sie nicht meine jungen veredelten Walnüsse ernten sollen.  Als ich am nächsten Tag kam, waren bei drei Walnüssen die Leitäste abgebrochen und die Rinde dergestalt nach unten gezogen, daß es wirklich um schwerste Verletzungen der Bäume darstellte.  Es bedeutete für mich erhebliche Anstrengungen die Bäume zu retten.  Die schweren Wunden sind jetzt für das Gericht noch deutlich zu erkennen.  Im Ergebnis habe ich den Eindruck, daß das öffentliche Unrechtsbewußtsein so gering ist, daß die Diebe meinen sich an den Bäumen rächen zu dürfen, wenn ihnen ihr Unrecht vorgehalten wird.  Auf meinem anderen Obstbaum-Grundstück Flur 39, Flurstück 33 haben im vergangenen Jahr Unbefugte ein Feuer angelegt und die alte und seltene Apfelsorte „Minister von Hammerstein“ vermutlich unwiederbringlich geschädigt.  Für die Schädigung benenne ich als Zeugen den Pächter des benachbarten städtischen Grundstücks.“

Es versteht sich von selbst, daß solche eine Darstellung auf die Entscheidung eines Verwaltungsrichters sich im Ergebnis nicht auswirkt.

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Herbert Kremser, geboren 18.08.1938

Heute wäre mein Bruder Herbert Kremser, Oberregierungsrat und Verwaltungsjurist, 72 Jahre alt geworden.  Tatsächlich starb er am 8. November 1996 an Lungenkrebs.  Für alle nikotinsüchtigen sei deswegen gesagt:  Die Warnung auf den Zigaretten vor ihren gesundheitlichen  Schäden sind absolut ernst zu nehmen!  Entscheidend ist, daß der Schritt von der Erkenntnis zur Tat erfolgt.

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Zum Penny aus meinem Obstbau-Tagebuch

Der Penny hat vom 16.- 18. August ein Sonderangebot für Zwetschen aus Ungarn:  0,69 Euro pro Kilo, vermutlich Cacaks Frühe.  Wenn man bedenkt, welche Transportkosten damit verbunden sind inkl. Mautgebühr, kann man ermessen wie wenig beim Erzeuger verbleibt. – Man muß ganz klar sehen, daß die Kredite unserer Banken an Entwicklungsländer und die Notwenigkeit der Entwicklungsländer die Zinsen und Tilgung mit Agrarerzeugnissen zu bezahlen, zu Lasten unserer einheimischen Erzeuger ging und sie zum Bankrott oder zur Geschäftsaufgabe zwang.  Ob sich dieses Verhalten einmal rächt bleibt anzuwarten. – Für mich bedeutet dies, daß ich nur einen geringen Anteil der Bühler Frühzwetschen ernten werde.

17.08.2010

Die Verwaltungsgerichte sind der Hort der Unmoral und Sittenlosigkeit, da sie verhindern, daß die hauptsächlich deutschen Grundeigentümer sich im Außenbereich durch Einzäunung vor Dieben und Vandalen schützen können.

Die völlige Unmoral der öffentlichen Verwaltung und Verwaltungsrichter hat dazu geführt, daß unser Volk immer weiter in den Abgrund strudelt.  Am 06.08.2010 hatte ich geschrieben:

Warum fehlt den deutschen Verwaltungsrichtern das Minimum an Sittlichkeit der zehn Gebote (2. Mose 20, 15): „Du sollst nicht stehlen.“ Haben die deutschen Verwaltungsrichter gar kein Gefühl dafür, wie verderblich es für ein Staatswesen ist, wenn man Diebstahl und Vandalismus ignoriert ???

In meiner Klage vom 29.03.2010, zu deren Zurücknahme der Richter Fetzer mich zu meinem Schaden am 11.05.2010 überredet hat, stand:  „Und für mich bleibt bei massenhaftem und systematischem Mundraub als Ertrag nichts übrig;  denn Tag und Nacht kann ich leider nicht – wie von mir vermutlich erwartet – auf die Obstanlagen aufpassen.“

VwG100330c

Am 6. August habe ich in meinem Forum bereits über die Mundraub-Organisation www.mundraub.org berichtet.  Inzwischen hat mir ein Leser auch einen anderen Bericht geschickt.

Beiliegend erhalten Sie die Aussage des Bauern Andreas Damm aus der Hanau Post vom 16.08.2010 und können erkennen zu welcher moralischen Indolenz die Verwaltungsrichter unser Volk erzogen haben.  „Wenn er Diebe dabei erwische, erhalte er häufig nur die Ausrede:  ‚Mir hat jemand gesagt, ich darf das.’  In solchen Fällen fühle er sich machtlos.  Gegen die Spargeldiebe hat er zwar Anzeige erstattet, rechnet aber nicht mit Erfolg.“  Genau aus diesen Gründen habe ich eine Seite geschrieben namens:  „Das Gewaltmonopol des Staates ist partiell entfallen“.  Das Gewaltmonopol des Staates wird von den verkappten Kommunisten in unserem Umweltamt nur mit Hilfe der Verwaltungsgerichte gegen die Grundeigentümer in Stellung gebracht, die es wagen, ihr Grundeigentum persönlich zu nutzen, wie es auch der landläufigen Vorstellung von Eigentum entspricht.

Einige Infos aus dem Kopp-Verlag

Studie beweist:  Deutsche Journalisten stehen politisch links und wollen Politik und ihre Leser beeinflussen

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/torben-grombery/studie-beweist-deutsche-journalisten-stehen-politisch-links-und-wollen-politik-und-ihre-leser-beein.html

Bancor:  IWF plant neue Weltwährung

Wenn der Dollar einmal als Reservewährung abgelöst wird, könnte ihn eine neue Weltwährung namens Bancor ersetzen.

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/brigitte-hamann/bancor-iwf-plant-neue-weltwaehrung.html;jsessionid=A445B03B65624AF72D51E54CBA9B1AA8

Fassungslosigkeit:  Warum Walter Mixa gehen musste und Daniel Cohn-Bendit immer nocht da ist

Eva Herman

Ein ausgezeichneter Artikel von Eva Hermann über die Unmoral unserer Gesellschaft:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/eva-herman/fassungslosigkeit-warum-walter-mixa-gehen-musste-und-daniel-cohn-bendit-immer-noch-da-ist-.html

Ich bedauere sehr, daß der Papst, allerdings bereits ein alter Mann, den Bischof Mixa fallen ließ.

Über Daniel Cohn-Bendit hatte ich am 16.02.2010 dem Verwaltungsgericht in meiner Klage geschrieben:

VwG100216c

“Ich habe die Befürchtung, daß gerade die autochthonen Deutschen besonders benachteiligt werden und verweise darauf, daß der Verhaltens­forscher Konrad Lorenz in seinem berühmten Buch „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“, Kapitel VII, „Abreißen der Tradition“ nicht grundlos von „dem gefährlichsten und schwersten zu überwindenden aller Haßgefühle, dem Nationalhaß“ spricht.  Diesbezüglich schreibt Konrad Lorenz weiter:  „Selbst als geübter Ethologe finde ich es schwer, auf die schöne blaue Bluse des wohlsituierten Kommunisten Cohn-Bendit nicht mit Zorn zu reagieren, und man braucht nur den Gesichtsausdruck solcher Leute zu beobachten, um zu wissen, daß dieses Wirkung erwünscht ist.  All dies verringert die Aussichten auf eine Verständigung auf ein Minimum.

16.08.2010

Heute habe ich zu Peter Boehringers Artikel

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/08/13/alles-ist-politisch-auch-eulitenprojekte

folgenden Kommentar geschrieben:

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

*****
„ALLES ist per Kuhhandel abänderbar, abschaffbar, ignorierbar, prostituierbar, korrumpierbar.“
„Wenn alles “politisch” ist, dann ist auch alles politisch änderbar.“

Das meine ich auch, deswegen müssen wir uns auch nicht abrackern, um etwas zu ändern oder herbeizuführen; unser vermutetes Ergebnis wird aus politischen Gründen automatisch eintreten. *)

Nachdem jahrzehntelang in ganz Europa gegen uns Deutsche systematisch Animositäten in den Massenmedien gezüchtet worden waren, insbesondere in den Niederlanden, Großbritannien, Österreich, Italien, Dänemark, Norwegen usw., war doch erstaunlich wie von einem Tag auf den anderen das Vereinigte Europa mit der einheitlichen Währung EURO aus der Taufe gehoben werden konnte. Dieses Projekt entspringt zweifelsohne der Planung von Geheimlogen, deren Macht jedoch immer dort nicht zum Zuge kam, wo die Volkesstimme es ablehnte, wie z. B. in der Schweiz, deren Regierung, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände für das Projekt Europa trommelten.

Die Geheimlogen, die unseren Staat mit maffiösen Strukturen unterwandert haben und das allgemeine Wahlrecht als Ablenkungs-Monstranz vor sich herhalten, unterscheiden sich nicht wesentlich von der kriminellen Mafia, die auch einen Teil des Bruttoinlandsprodukts für sich fordert und deswegen mit diesen im Streit liegt.

In dieser Lage kann man nur wenig bis gar nichts von den Verfassungs- oder Verwaltungsrichtern erwarten. Entweder sind sie Teil ihrer Mafia, deren politische Interessen sie vertreten müssen, oder sie sind machtlos, hilflos, genauso wie vermutlich Horst Köhler, dessen Antwort auf die diesbezügliche Frage von Peter Gauweiler immer noch nicht veröffentlicht wurde.

Also wird der Moloch Europa, jedenfalls als Währungsunion, eines Tages an seiner inneren Unvereinbarkeit untergehen. *) Daß dies kein Weltuntergang sein muß, sehen wir daran, wieviele Staaten in Europa, etwa Großbritannien und die Schweiz, auch ohne Euro bestens leben können.

Allerdings werden wir Deutsche für den Moloch durch Verluste an unserem Geldvermögen zahlen bzw. opfern müssen. (Besser als die Karthager die dem Moloch im Tophet ihre erstgeborenen Kinder opfern mußten.)

Das wird unsere Strafe sein, daß wir eine promovierte Physikerin und Pfarrerstochter in einer außerordentlich schwierigen Weltlage an die Spitze des Staates gestellt haben, die vor 21 Jahren quasi noch in einem Zoo-Staat lebte und sich seitdem mit unseren Problemen unmöglich kundig gemacht haben kann.

********
*) Kleine Zusatzbemerkung von Peter Boehringer:
=> Es geschieht auf der Welt bekanntermaßen nichts Gutes – außer man tut es. Insbesondere im POLITISCHEN Bereich geschieht nichts Gutes ohne Druck der Betroffenen.
=> Selbst “Automatismen” aus Gründen der “inneren Unvereinbarkeit” können sich VERDAMMT lange Zeit lassen [siehe Lebensdauer der SU 1918 - 1991 ...]. Man muss Dinge manchmal beschleunigen – auch solche, die auch ohne Zutun eintreten würden.
16.08.10 @ 09:38

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Den folgenden Artikel habe ich heute auch auf mmnews.de geschrieben:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/6226-madoff-pleite-belastet-unicredit

Kommentar #4 Jürgen Kremser 2010-08-16 10:11

Unser ganzes Rentensystem ist ein einziges staatlich sanktioniertes Madoffsches Schneeballsyste m. In meiner Jugend vor 50 Jahren wurde den Berufsanfängern zugesagt: Du erhältst bei Eintritt des Rentenbeginns 7 Jahre Anwartschaft als Ausbildungszeit , die Krankenkasse war damals für Rentner unentgeltlich. Etwa 20 Jahre bevor diese Anwartschaften massenhaft einzulösen waren, wurden sie dann abgeschafft, im Falle der Krankenkasse stufenweise. Nächstes Jahr beginnt die Verlängerung auf 67 Jahre, später auch auf 70 Jahre. Es wäre ehrlicher gewesen, den Leuten von Anfang an zu sagen: Ihr bekommt sowieso nur eine Grundrente, sorgt deswegen für Euch selbst. Aber nein, die verlogene Renten-Fiktion wird unverändert weiter aufrechterhalte n, und der Versuch der Selbstversorgun g wird zum Zwecke der Kastrierung der Deutschen mit allen staatlichen Mitteln unterbunden.

13.08.2010

Jan Kneist vom Goldseitenblog hat am 11.08.2010 in einem Artikel darauf hingewiesen, daß wir uns zur Zeit in einem seltsam intermediären wirtschaftlichen Zwischenzustand befinden.  Die weltweite Überschuldung der Staaten, Unternehmen und Verbraucher, hervorgerufen durch das ununterbrochene optimistische Trommeln der Massenmedien nach Gier und Reichtum jedes einzelnen, läßt bei mir keine endgültige Hoffnung aufkeimen.  Nach dem Schritt in die falsche Richtung, d. h. das systematische Treiben großer Bevölkerungskreise in die Verschuldung, um ihre Abhängigkeit hervorzurufen, wird diese Fehlentwicklung in noch gigantischerem Ausmaß fortgesetzt.  Jan Kneist hat seinen Beitrag

Zersetzung

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/08/11/zersetzung

genannt, zu dem ich einen kleinen Beitrag betreffend Moral beigetragen habe.

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Auch ich habe das Gefühl einer eigenartigen unbestimmten Leere. Dies zeigt sich meiner Meinung nach sinnfällig auch an den geringen Zinsen für meine Altersersparnisse, die einfach nicht ansteigen. Während ich vor zwei Jahren bei der Frankfurter Sparkasse noch 2,75 % Zinsen für Tagesgeld erhalten habe (dort „Flexibles Sparen“ genannt), liegt es jetzt bei 0,4% inkl. Quellensteuer! Auch bei der Taunussparkasse und der Nassauischen Sparkasse ist das Tagesgeld nur geringfügig höher. Also ist irgendetwas seit mehr als einem Jahr nicht in Ordnung, so daß man von einem außerordentlichen Ausnahmezustand sprechen kann, der sich auch nicht mehr ändern soll.

Die Zinsen sind eine Risikoprämie für Konsumverzicht und zum Verfügungstellen von Geld. Im öffentlichen Bewußtsein wird noch gar nicht thematisiert, inwiefern die EZB moralisch berechtigt ist, in Konkurrenz zu den Sparern die Banken mittels Wertpapierpensionsgeschäften, sogar Ramschanleihen, mit neuem Geld zu versorgen.

11.08.10 @ 16:38

11.08.2010

Heute habe ich drei Kommentare bei mmnews.de sowie dem Goldseitenblog verfaßt.

Außerdem habe ich das “Tagebuch eines Obstbauers” fortgeführt.

10.08.2010

Heute habe ich bei mmnews.de zumThema „Steuern  über alles”

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6180-steuern-ueber-alles

folgenden Kommentar geschrieben:

#10 Jürgen Kremser 2010-08-10 09:46

Wir können finanziell nur gesunden, wenn konsequent und mit äußerster Härte der durch Parteigänger ausgeuferte öffentliche Dienst beschnitten wird. Als vor ca. 20 Jahren in Frankfurt am Main Andreas von Schöler (SPD) sich aus parteipolitisch en Gründen zu einer Zusammenarbeit mit den Grünen entschloß, wurden mehr als 1000 Grüne, zum Teil verkappte Kommunisten, in der Frankfurter Stadtverwaltung angesiedelt. An dieser Mischpoke leiden wir noch immer!

Deswegen muß auch der Beamtenstatus unbedingt fallen. Das frühere preußische Beamtentum ist entweiht und entwürdigt von Grünen und anderen Parteigenossen. Da das Beamtentum als Träger des Staates unkündbar war, können wir die grünen Beamten nur rausschmeißen, wenn wir das Beamtentum samt seiner Privilegien abschaffen.

09.8.2010

Die verkappten Kommunisten in der Frankfurter Stadtverwaltung müssen schleunigst entlassen werden;  denn es kann nicht angehen, daß sich Kommunisten an Staatsknete mästen und die Eigentümer, von denen sie leben,  kujonieren.

Die Arzthelferin, die an der Spitze des Magistrats steht, muß endlich das Krebsgeschwür in der Frankfurter Stadtverwaltung durch eine chirurgische Operation herausschneiden.


Heute habe ich bei www.mmnews.de zum Thema „Europasteuer kommt“

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6171-europasteuer-kommt

folgenden Kommentar abgegeben:

#61 Jürgen Kremser 2010-08-09 09:18


Damit Ihr mal seht, daß es reine Selbstsuggestion ist, wenn Ihr zur Wahl geht:

Über dir Trilaterale Kommission

de.wikipedia.org/…/…

„Die Trilaterale Kommission (TK) ist eine private Organisation. Sie wurde im Juli 1973 auf Betreiben von David Rockefeller gegründet.

Der britische Politikwissenschaftler Stephen Gill, der an der York University in Toronto lehrt, hat 1990 eine Studie über die TK im Rahmen einer Theorie internationaler politischer Ökonomie vorgelegt. Er definiert das Anliegen der TK wie folgt: Trilateralismus kann definiert werden als ein Projekt zur Entwicklung einer organischen (oder relativ dauerhaften) Allianz zwischen den größten kapitalistischen Staaten mit dem Ziel, eine stabile Form der Weltordnung voran zu treiben (oder zu erhalten), die ihren dominanten Interessen entspricht. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein.

Wie die Bilderberg-Gruppe, aus der sie hervorging, steht auch die Trilaterale Kommission immer wieder im Fokus von Verschwörungstheorien. Man sagt der trilateralen Kommission nach, sie strebe ein Global Governance (Weltregierung) an, das als „Governance without Governments“ (Herrschaft ohne Regierung) zu verstehen sei. Die TK ist jedoch nur ein, wenn auch einflussreicher Teil in einem wachsenden transnationalen Politiknetzwerk , welches man wiederum als Teil von Global Governance (Weltregierung) verstehen kann. Die “Macht”, welche die TK ausübt, funktioniert in erster Linie über Ideen, welche Entscheidungsträger miteinander austauschen. Die TK wird als eine liberal orientierte Institution der transnationalen Zivilgesellschaft bezeichnet, die (natürlich) auch Einfluss auf das Handeln von Regierungen hat.“

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Obst aus Spanien

Überlegungen von Mathias Siebold am 09.08.2010 zur Banane:

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

„Die nachhaltige Banane


Gedankenspiele um eine kleine, gelbe Frucht

Ohne Zweifel ist die Banane Fluch und Segen gleichzeitig für diese Insel. – Der Segen liegt ganz klar auf der Hand, oder besser in der Börse, und niemand hier möchte sich auch nur annähernd vorstellen was los wäre auf La Palma, wenn wir auf unsere Einkommensquelle Nummer eins verzichten müssten. – Der Fluch der Bananen ist aber fast ebenso gut sichtbar, großer Land- und Wasserverbrauch, und eben die chemische Keule lasten auch auf den Anbaugebieten. – Nachhaltigkeit läge hier nun zumindest in einer positiven Aufrechnung beider Parameter, und das will nicht immer gelingen. – Allerdings sieht es hier auf La Palma und den anderen Kanareninseln bereits sehr gut aus, was den sozialökonomischen Hintergrund angeht, die Renditen und Gewinne aus dem Geschäft Banane fallen hier auf eine breite Bevölkerungsschicht zurück, und werden nicht, wie in manch anderen Anbauregionen, von wenigen Großgrundbesitzern und Vermarktern alleine aufgesogen. – Ein paar Großkopferte gibt es hier auch, aber der Löwenanteil der exportierten Bananen kommt von kleinen und selbstständigen Landwirten, die über Genossenschaften recht flexibel agieren können. In diesem Aspekt haben wir hier unsere Hausaufgaben gemacht, aber es gibt eben noch mehr Herausforderungen im Streben aus dem Bananenanbau eine nachhaltige Geschichte und vor allem ein Geschäft zu machen. – In Antwerpen fand nun ein Treffen des internationalen “Bananenforums” statt, auf dem Produzenten, Verteiler und auch Vermarkter dieser Früchte über die Einführung nachhaltiger Grundgedanken im Umgang mit dem Massenahrungsmittel Banane diskutiert haben. Hier von den Kanaren nahmen die “Asprocan” (Asociación de Productores de Plátanos de Canarias) und die “UGAP” (Unión de Ganaderos y Agricultores de La Palma) teil, und Letztere sind es nun, welche die dort in Antwerpen diskutierten Themen auch an die Öffentlichkeit hier auf der Insel tragen wollen.“

08.08.2010

Die „Vereinigten Staaten von Europa“ werden durch einen Staatsstreich geschaffen

Da die normative Kraft des Faktischen durch die Finanzkrise so groß ist, und das bestehende Euro-System leider so alternativlos ist, mußte jetzt vorzeitig eine europäische Staatsregierung geschaffen werden für die „Vereinigten Staaten von Europa“:  Zunächst mal die europäische Wirtschaftsregierung als erster Schritt, nachdem die europäische Union bereits eine Außenministererin (Ashton) und einen Premierminister (Rompuy ) hatte.

Daß diese Vorgänge mit unserer Rechts- und Verfassunglage rein gar nichts zu tun haben, hat die gelehrte Opposition hinlänglich nachgewiesen:

http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html

(Guckt mal:  Gegen mich wird in der Zaunangelegenheit ohne ein klar existierendes Gesetz entschieden.  Wenn unsere Verfassungsgesetze aber gebrochen werden, dann gilt das unseren Politikern als alternativlos und die Opponenten werden mehr oder weniger totgeschwiegen.)

Nun hat dankenswerterweise Peter Boehringer die Konzeptvorgabe der Deutschen Bank für die Schaffung einer europäischen Regierung Europäische Wirtschaftsregierung: Was bringt die Zukunft? am 2. August kommentiert.

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/08/02/sozialismus-als-alternative-zur-realitae-2

Dazu habe ich zwei Kommentare geschrieben, die ich hier in meinem Forum veröffentliche.  Der zweite Artikel versucht an historischen Beispielen darzulegen, warum die von den Geheimlogen geschaffene Entwicklung zu den „Vereinigten Staaten von Europa“ aller Voraussicht nach unumkehrbar ist.

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Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

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Zu: “Europäische Wirtschaftsregierung: Was bringt die Zukunft?”

Das Konzept der Deutschen Bank stellt nichts weniger dar als eine Handlungsvorgabe zu einem Staatsstreich von oben, wie ihn genau genommen die Euro-Kläger schon nachgewiesen haben:

http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html

Da die Rechtsprechung der Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit genau genommen nur Politik ist, erwarte ich auf dieser Ebene keinen Widerstand, es sei denn die Richter sähen ihren eigenen Säckel in Gefahr.

03.08.10 @ 04:34

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Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

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Zu: Staatsstreichkonzept der Deutschen Bank

Zu Ihrer Besprechung des Staatsstreichkonzepts der Deutschen Bank fallen mir noch einmal zwei historische Parallelen ein:

Warum ist die normativ geschaffene Gründung der „Vereinigten Staaten von Europa“ vermutlich unumkehrbar?

Historisches Beispiel: Die Einzelstaaten der nordamerikanischen Union galten auch ursprünglich staatsrechtlich als unabhängig. Während die Union ihre Zahlungsverpflichtungen stets erfüllte, galt dies bekanntlich nicht von den Einzelstaaten, wie Alfred Manes, Staatsbankrotte, 1922, S. 15, S. 76 erläutert. Auch heute muß die Union nicht für die Verpflichtungen des Einzelstaats Kalifornien eintreten, während ich vermute, daß bei uns der Bund für die eben nicht souveränen Bundesländer eintreten würde.

Als die souveränen Staaten der Union jedoch aus der Union austreten wollten, überzog sie der Demagoge Lincoln mit einem brutalen Krieg, wobei in „Sheridan’s raid“ große Teile der Südstaaten abgebrannt wurden. Die Sklavenbefreiung wurde von Lincoln erst drei Jahre nach dem Beginn des Sezessionskriegs bei seiner Gettysburg Address angekündigt. Anlaß für den Bürgerkrieg war tatsächlich der Streit über den Schutzzoll und unterschwellig die Begründung der Weltherrschaft der USA.

Für uns ergibt sich, daß unser Austritt aus den „Vereinigten Staaten aus Europa“ vermutlich nicht möglich ist, das wäre ein Sezessionskrieg, wie er den souveränen Südstaaten der Union auch nicht möglich war.

(Übrigens: In ähnlicher Weise hat im Altertum Athen die Insel Lesbos wegen seines Versuchs, den Attisches Seebund zu verlassen, auf schärfste bestraft. Thukydides beschreibt lebhaft, wie ursprünglich in der Volksversammlung geplant war sämtliche Einwohner auszurotten, während man sich später in einer zweiten Abstimmung nur auf die Anführer beschränkte.)

Welchen Sinn und Zweck hatte die Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“?

Die USA und ihre Führer hatten kein Interesse daran, zur Unterstützung ihrer Weltherrschaft viele kleine europäische Boote in ihrem Schlepptau zu manövrieren. Europa mußte deswegen zu einem Supertanker aufgebaut werden zu diversen Aktionen, wie jetzt vermutlich gegen den Iran.

Historisches Beispiel: Nach dem Westfälischen Frieden 1648 bestand das Deutsche Reich aus ca. 350 souveränen Einzelstaaten, so ähnlich wie heute die UN. Der Kaiser in Wien spielte die Rolle etwa wie heute der Generalsekretär der Vereinten Nationen. Die Vetomächte waren die Kurfürsten, die vor den Klagen ihrer Bürger durch das Privileg des non appellandi geschützt waren.

Zur Unterstützung seiner Eroberungskriege faßte Napoleon diese zahlreichen kleineren Herrschaften zu größeren Staaten zusammen (Mediatisierung und Säkularisierung) und schmiedete aus ihnen den Rheinbund, den er dann bestens zu seinen Kriegen, auch gegen Rußland, einsetzte.

Die heutige EU ist somit für die USA dasselbe wie der Rheinbund für Napoleon war.
06.08.10 @ 11:23

07.08.2010

Die verkappten Kommunisten in der Frankfurter Stadtverwaltung müssen schleunigst entlassen werden;  denn es kann nicht angehen, daß sich Kommunisten an Staatsknete mästen und die Eigentümer, von denen sie leben,  kujonieren.

Die Arzthelferin, die an der Spitze des Magistrats steht, muß endlich das Krebsgeschwür in der Frankfurter Stadtverwaltung durch eine chirurgische Operation herausschneiden.

Das Ergebnis der Rechtsprechung der Verwaltungsgerichte zur Unterdrückung des Eigentums im Außenbereich, hauptsächlich autochthoner Deutscher, ist Geistesverwirrung und Unmoral.

Gestern habe ich schon darüber berichtet, daß sich eine Mundraub-Organisation gebildet hat für den Obstklau.  Man kann das den Dieben gar nicht mal so übel nehmen;  denn es ist natürlich verwerflich die Güter des Bodens im Widerspruch zum Vaterunser (Matthäus 6, 11:  „Unser täglich Brot gibt uns heute.“) gering zu schätzen und verderben zu lassen.

Die Ursache dieser geradezu blasphemischen Sünde, d. h. die Geringschätzung unserer Ernährung, liegt aber in unseren Verwaltungsgerichten, die eine ordnungsgemäße Nutzung des immer noch nicht verbotenen Privatbesitzes an Grundstücken im Außenbereich nicht zulassen wollen.  Sie unterstützen kommunistische Ersatzmaßnahmen.  In meinem Urteil 8 K 336/10.F(2) des VG Frankfurt wird mir z. B. ein in keiner Verordnung näher erläutertes Absperrband als Schutz vor Diebstahl zugemutet!

In der mündlichen Verhandlung am 11.05.2010 sagte der Richter Fetzer, die Aussage in meiner Seite „Das Gewaltmonopol des Staates ist partiell entfallen“ könne er nicht so sehen.  Ich sehe jedoch immerzu den gegenteiligen Beweis:

Munter werden auf Landkarten der Mundräuber freie Obstbäume markiert.  Die Mitorganisatorin des Mundraubs hat sogar ohne Kenntnis der Eigentümer Zitronenbäume in Marokko markiert.

Man lese mal:

http://www.derwesten.de/nachrichten/Mundraub-org-zeigt-den-Weg-zu-Gratis-Obst-id3276887.html

„Der in Marokko ist von mir“, sagt Katharina Frosch, Mit-Initiatorin des Projekts, das schon kurz nach dem Start im November 2009 bereits mit dem Deutschen Nachhaltigskeits-Preis ausgezeichnet wurde. Bei einem Kongress in Marrakesch hatte die 32-Jährige im vergangenen Herbst mitten in der Stadt eine Zitrusbaum-Allee entdeckt und gleich auf der Mundraub-Karte markiert. „Ob man die Früchte pflücken darf, weiß ich nicht“, hat die Innovations-Ökonomin dazu notiert. Falls mal wer vorbeikommt rät sie: „Am besten Einheimische fragen“.

Früher nannte man solche Menschen Diebe, heute Innovations-Ökonomen, früher kam man ins Gefängnis, heute bekommt man dafür den Deutschen Nachhaltigskeits-Preis.

Wir leben schon in einer verrückten Welt, in der Verwaltungsgerichte ihre Rechtsprechung nicht vom Diebstahl abgrenzen, und Eigentümer von Beamten mit hohen Strafen belegt werden, wenn sie ihr Eigentum schützen wollen.

Wie in meiner obigen Seite erläutert:  Keine Stadt- oder Länderpolizei wird sich für solchen Diebstahl auf meinen Grundstücken interessieren.  Wenn jemand meine Grundstücke auf  http://www.mundraub.org markiert, habe ich noch einmal ein Problem das wieder herunterzubekommen.  Wenn die Stadtverwaltung normalerweise in krimineller Weise ihre Bürger einfach „hängen“ läßt, wieso sollen dann die Mundraub-Administratoren besser sein?  Woher soll ich es überhaupt wissen, wenn mir ein Dieb sagt, mein Grundstück sei markiert gewesen.

Dabei wäre die Lösung so einfach.  Die Staatsbeamten inkl. Verwaltungsrichter müßten davon Abstand nehmen, Privateigentum im Außenbereich zu sozialisieren, um es späteren staatlichen Planungsgewinnen zuführen zu können. Die Eigentümer, die an Grundeigentum Interesse haben, sollten es einzäunen dürfen.  Die Mundräuber können sich dann meinethalben an den nicht-eingezäunten Grundstücken austoben.

06.08.2010

Die Verwaltungsgerichte sind der Hort der Unmoral und Sittenlosigkeit, da sie verhindern, daß die hauptsächlich deutschen Grundeigentümer sich im Außenbereich durch Einzäunung vor Dieben und Vandalen schützen können.

Die von ihnen durch vorsätzliche Frustration der Eigentümer geschaffene Lage hat dazu geführt, daß sich eine regelrechte Mundraub-Organisation in Deutschland gebildet hat, die im Internet dafür wirbt.

Warum fehlt den deutschen Verwaltungsrichtern das Minimum an Sittlichkeit der zehn Gebote (2. Mose 20, 15):   „Du sollst nicht stehlen.“ Haben die deutschen Verwaltungsrichter gar kein Gefühl dafür, wie verderblich es für ein Staatswesen ist, wenn man Diebstahl und Vandalismus ignoriert ???

Hier zum Mundraub die Selbstdarsteller:

http://www.mundraub.org/

“Über uns

Wir möchten, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum verrottet und machen deshalb Mundraub salonfähig.

Wir wissen, dass jedes Jahr herrliche Früchte an zigtausenden von herrenlosen oder vergessenen Obstbäumen an Landstraßen, in verlassenen Gärten oder auf Grundstücken von Menschen mit wenig Zeit verderben. Oft handelt es sich dabei um sehr kostbare alte Sorten. Und das in unserer nächsten Umgebung.

Wir haben uns deshalb überlegt, wie ihr dem Rest der Welt über diese kostbaren Ressourcen berichten könnt. Die Initiative mundraub.org bietet euch eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in der MundraubMap zu taggen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen. Gratis, als euer Geschenk und als Geschenk der Natur. Wenn Ihr was zurück schenken wollt so werdet Ihr in der nächsten Version Informationen zu Aktionen finden, an denen Ihr Euch beteiligen könnt – oder die Ihr vielleicht selbst organisiert!

Wir sind uns bewusst, dass vermeintlich herrenlose Bäume – wie zum Beispiel an einer verlassenen Landstraße – jemandem gehören könnten. Ob Bund, Land oder Privatperson – wir wollen nicht zum Diebstahl animieren! Mit dem Wachsen der Plattform werden wir uns gemeinsam darum kümmern, dass die Besitzer ihre Bäume für alle sichtbar freigeben. Damit ihr ohne schlechtes Gewissen nach Herzenslust mundrauben könnt. Dazu bitten wir alle – Besitzer, Mundräuber, Anwohner – Missbrauch vorzubeugen. Damit die Schätze gebraucht und nicht missbraucht werden.

Wir hoffen, dass ihr die Schätze vor eurer Haustür wieder entdeckt und dass ihr für Bioäpfel und Ökokirschen aus Übersee, zumindest zwischen Juli und November, bald nur noch ein weises Schmunzeln übrig habt…

Wer wir sind?

Katharina kam die Idee auf einer Paddeltour mit Kai in Sachsen Anhalt. Sie möchte möglichst viele private Menschen dazu gewinnen, ihr ungenutztes Obst freizugeben. Ihr erreicht sie unter katharina@mundraub.org

Justin hat das Konzept für die Funktion der Plattform sowie die Ressourcen-Buttons entwickelt und gestaltet. Er arbeitet gerade am Konzept für mundraub 2.0 und Urban Agriculture. Ihr erreicht ihn unter justin@mundraub.org

http://www.mundraub.org/justin@mundraub.orgDaniel schafft es, diese Plattform zu programmieren, Google-maps zu integrieren und das Ganze so leicht bedienbar wie möglich zu gestalten. Ihr erreicht ihn unter daniel@mundraub.org

Kai behält die Übersicht. Er knüpft Kontakte zu Partnerinitiativen, Presse und Sponsoren und denkt intensiv über Wertschöpfung aus Allmendegütern nach. Ihr erreicht ihn unter kai@mundraub.org

Mirco isst Obst. Einer muss ja auch dafür zuständig sein und wenn er den Mund leer hat, versucht er dem Einen und Anderen zu erklären, was mundraub.org eigentlich will und wie es die Welt ein wenig schöner machen möchte. Ihr erreicht ihn unter mirco@mundraub.org

Mirabellenzeit!

von katharina am 05.08.2010

Nach den Kirschen sind nun die Mirabellen dran: Leuchtendgelb und kugelrund hängen sie in Trauben an Büschen und Bäumen. Das gelbe Geschwisterchen der blauen Zwetschge ist genügsam, und fühlt sich sogar mitten in der Stadt auf Grünstreifen und anderen Freiflächen wohl.

Aus den süßen Früchten kann man allerlei Köstlichkeiten zaubern: Ob goldgelbe Konfitüre, Chutneys, Liköre oder leckere Blechkuchen – Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.”

04.08.2010

Heute wäre mein Vater Eberhard Kremser 100 Jahre alt geworden

Tatsächlich starb er am 21. August 1999.  Ich stelle deswegen seine persönlichen Lebensaufzeichnungen von 1910 bis 1934 zur Verfügung, versehen auch mit meinen Erläuterungen, Ergänzungen, Kommentaren.  Zur Lehre meiner Söhne und der Kinder meines Bruders habe ich seine handschriftlichen Aufzeichnungen transkribiert.  Der dieses Jahr erschienenen Schrift:  Juliane Kinkel, Ein Leben in Sossenheim vor hundert Jahren, entnehme ich, daß auch das Alltagsleben der kleinen Leute wie der Juliane Kinkel oder meines Vaters aufschlußreich sein kann.  Ich bin mir nicht sicher, ob historische Aussagen und Jahresangaben von meinem Vater immer korrekt wiedergegeben wurden.

Ich habe die Ausführungen meines Vaters noch einmal durchgelesen.  Als der Sohn des Reichskanzlers Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst einem Historiker die Herausgabe der Tagebücher seines Vaters übertrug, versäumte er, diese vor der Drucklegung zu überprüfen, so daß sein Vater nachträglich schwer blamiert wurde, weil er im Verhältnis zu dem gefeuerten Reichskanzler Bismarck ein durchaus doppeltes Spiel getrieben hatte.

KremserEberhard_1910_1934

Beerdigung

Auch heute war ich zu einer Beerdigung, und zwar unserer Mieterin Marie Arp, geb. Stühler, in Frankfurt-Niederursel.

Frau Arp hatte für ihre Beerdigung sich zwei Kirchenlieder ausgesucht, die wir sangen.  Davon:

Harre, meine Seele, harre des Herrn;
alles ihm befehle, hilft er doch gern.
Sei unverzagt, bald der Morgen tagt,
und ein neuer Frühling folgt dem Winter nach.
In allen Stürmen, in aller Not
wird er Dich beschirmen, der treue Gott.

Dabei fällt mir noch folgendes ein:  Frau Arp wurde 87 Jahre alt, geboren im April 1923.  Zu diesem Zeitpunkt lief die deutsche Hyperinflation zur Hochform auf, und die Käufer brachten die Geldscheine in Schubkarren zum Bäcker um ein Brot zu kaufen.  Die Natur nahm – zumindestens früher – keine Rücksicht darauf, ob der Staat sich in Turbulenzen befindet.  So ähnlich wie bei meiner Geburt nach dem Zweiten Weltkrieg.  Und jetzt befinden wir uns in einer nur mühsam gebändigten Finanzkrise voller unsicherer Zukunft, in der auch Kinder geboren werden, so vermutlich heute einer Sossenheimer Bürgerin.

03.08.2010

Undemokratische Etablierung einer EU-Wirtschaftsregierung

In undemokratischer Weise wird derzeit eine EU-Wirtschaftsregierung geschaffen.  Zu einer diesbezüglichen Konzeptvorlage der Deutschen Bank mit anschließender Erörterung von Peter Boehringer

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/08/02/sozialismus-als-alternative-zur-realitae-2

habe ich folgenden Kommentar geschrieben:

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Zu: “Europäische Wirtschaftsregierung: Was bringt die Zukunft?”

Das Konzept der Deutschen Bank stellt nichts weniger dar als eine Handlungsvorgabe zu einem Staatsstreich von oben, wie ihn genau genommen die Euro-Kläger schon nachgewiesen haben:

http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html

Da die Rechtsprechung der Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit genau genommen nur Politik ist, erwarte ich auf dieser Ebene keinen Widerstand, es sei denn die Richter sähen ihren eigenen Säckel in Gefahr.
03.08.10 @ 04:34

Hinweis:

Die Verwaltungsrichter sind meiner Meinung nach meistenteils Feinde des Privateigentums.  Als Beamte sind sie verständlicherweise neidisch, wenn andere mehr also sie selbst haben, und meinen deswegen diejenigen verachten zu können, von denen sie leben, genauso wie die Plantagenbesitzer ihre Sklaven oder ein Feudalfürst seine Leibeigenen.

Beerdigung

Heute war ich zur Beerdigung der Doris Else Helen Hoffmann auf dem Höchster Friedhof.  Frau Hoffmann stammte aus Reval, starb mit 85 und war eine intelligente, interessante und anteilnehmende Frau.

Mir fallen dazu zwei Dinge ein:

a)  Warum sagt man bei uns Tallinn statt Reval, obwohl es sich doch um eine deutsche Stadt in Kurland handelte, wie mir auch Frau Morgenstern aus der Sonnenscheinsiedlung immerfort bestätigte.  Die dortigen Deutschen gehörten vor dem Ersten Weltkrieg schon zu Rußland und hatten dort sehr unter dem Panslavismus zu leiden.  Ihre Umsiedlung wurde erst durch den Hitler-Stalin-Pakt 1939 vereinbart, was eigentlich gegen den beabsichtigten Krieg Hitlers gegen die Sowjetunion sprechen würde.  Die baltischen Barone nahmen am Zarenhof eine führende Stellung ein.  Ziemlich unrühmlich war allerdings die Politik des russischen Außenministers vom 1900 – 1906 Wladimir Nikolajewitsch Lambsdorff, der nach den Denkwürdigkeiten des Reichskanzlers Bülow ein wahrer Deutschen-Hasser war.  Deswegen bin ich erstaunt, daß die Lambsdorffs es schafften in der Bundesrepublik eine politische Dauerstellung zu erlangen.

b)  In der letzten Grüngürtel-Verordnung wurde der Höchster Friedhof unter Landschaftsschutz gestellt, was wieder einmal völliger Quatsch ist, weil jeder Quadratzentimeter dort der Stadt Frankfurt gehört.  Der Magistrat wollte damit nur der Bevölkerung etwas vortäuschen, indem er zu zahlreichen seiner Umweltzerstörungen andererseits einen Ausgleich nachweisen kann.  Und was für einen!

04.08.2010

Heute wäre mein Vater Eberhard Kremser 100 Jahre alt geworden

Tatsächlich starb er am 21. August 1999. Ich stelle deswegen seine persönlichen Lebensaufzeichnungen von 1910 bis 1934 zur Verfügung, versehen auch mit meinen Erläuterungen, Ergänzungen, Kommentaren. Zur Lehre meiner Söhne und der Kinder meines Bruders habe ich seine handschriftlichen Aufzeichnungen transkribiert. Der dieses Jahr erschienen Schrift: Juliane Kinkel, Ein Leben in Sossenheim vor hundert Jahren, entnehme ich, daß auch das Alltagsleben der kleinen Leute wie der Juliane Kinkel oder meines Vaters aufschlußreich sein kann. Ich bin mir nicht sicher, ob historische Aussagen und Jahresangaben von meinem Vater immer korrekt wiedergegeben wurden.

Ich habe die Ausführungen meines Vaters noch einmal durchgelesen. Als der Sohn des Reichskanzlers Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst einen Historiker die Herausgabe der Tagebücher seines Vaters übertrug, versäumte er diese vor der Drucklegung zu überprüfen, so daß sein Vater nachträglich schwer blamiert wurde, weil er im Verhältnis zu dem gefeuerten Reichskanzler Bismarck ein durchaus doppeltes Spiel getrieben hatte.

Gedanken zum Landschaftsschutz (Juli 2010)

Donnerstag, 01. Juli 2010

31.07.2010

Heute habe ich an meinem Tagebuch eines Obstbauers weitergearbeitet und die Erntezeiten der bisherigen Früchte dargestellt.

30.07.2010

Großes Interesse meiner Leser an Geheimlogen

Die auffällligen Zusammenhänge zwischen Politikern, Verwaltungsbeamten, Verwaltungsrichtern und Verfassungsrichtern, allesamt Beamten oder den Beamten gleichgestellt, lenken das Interesse der Öffentlichkeit auf die Frage wie das durchaus harmonische Gefüge unseres Staates im Hintergrund orchestriert wird. Wer ist da der Dirigent? Wer gibt ihm die Anweisungen?

Mein gestriger Beitrag über eine der möglichen Facetten der Geheimlogen, den Bilderbergern, hat die Anzahl meiner Besucher (Visitors) auf das mehr als Dreifache des üblichen anschwellen lassen.

Öffentliche Massenmedien ignorieren wichtige Erkenntnisse der Euro-Gegner

Jan Kneist hat am27.07.2010

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/07/27/verschnaufpause

folgendes ausgeführt:

„Falls Sie die Pressekonferenz der Euro-Kläger versäumt haben, dann schauen Sie sich bitte unbedingt dieses geschichtsträchtige Dokument unter http://www.pressekonferenz.tv/ondemand/europe_07072010.html an, das von den Systemmedien völlig verschwiegen wurde. Die vier Professoren erklären sehr allgemeinverständlich, warum der Rettungsschirm rechtswidrig ist und das ganze Europrojekt zum Schaden unserer Nation. Besonders die Ausführungen von Prof. Wilhelm Nölling könnten echte Augenöffner sein. Der Euro ist der Hauptgrund, warum der Binnenmarkt nicht in Gang kommt, denn die früher übliche Aufwertung und damit verbundene Preissenkung der Importe unterbleibt. Damit kann sich in Deutschland kein Wohlstand mehr akkumulieren, man sieht das an allen Ecken und Enden. Es wurde an dieser und anderer Stelle oft genug thematisiert, daß der Euro für die normalen Menschen keinerlei Vorteile bringt, im Gegenteil. Er entwertet ihre Ersparnisse, zerrüttet somit ihre Kaufkraft, senkt ihre Sozialleistungen, erhöht ihre Steuern und betrügt sie natürlich um die Früchte ihrer Arbeit! Alles geschieht mit Absegnung der politischen Kaste in Berlin. Die Zersetzung ist für das geübte Auge sichtbar, geht aber aufgrund der vorhandenen Substanz langsam. BRD-Deutschland wird immer mehr zur DDR2.“

29.07.2010

Über die Bilderberger

Der folgende Bilderberger-Beitrag in dem beiliegenden Link, über den ich am 11.06.2010 berichtet habe, ist seltsamerweise nicht mehr erreichbar:

http://jwnews.de/index.php?option=com_content&view=article&id=213:frueherer-nato-generalsekretaer-raeumt-ein-dass-bilderberger-globale-politik-festlegen&catid=1:aktuelle-nachrichten

Ich stelle ihn deswegen am 29.07.2010 dem Publikum noch einmal zur Verfügung.

Bilderberger_Claes_Juni_2010

28.07.2010

Eigentümer (Bauern) kämpfen für Kulturlandschaft in Garmisch-Partenkirchen, während Politiker wieder einmal für Geschäfte eintreten und sich vermutlich sicher auf unsere zweite Politikerkaste verlassen können, die Verwaltungsgerichte, zur Durchsetzung ihrer Geschäfte

In Garmisch-Partenkirchen wollen die Eigentümer für das Olympische Dorf und die Zufahrtswege nicht zur Verfügung stellen für Olympia 2018. Der Bürgermeister von Garmisch-Partenkirchen Thomas Schmid ist sich aber absolut sicher, daß sein Geschäft nicht in Gefahr ist:. „Tatsächlich erschienen bei einer Verhandlungsrunde am Dienstag, der letzten vor der Gesellschafterversammlung in München an diesem Donnerstag, nur zwei der betroffenen 18 Eigentümer. Trotzdem sagt Schmid: „Die Olympiabewerbung ist nicht in Gefahr.““

Vgl.

http://www.faz.net/s/Rub906784803A9943C4A3399622FC846D0D/Doc~E25A5F3576D334EA3B3F4497DBAFD3FC0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Das kann er doch nur sagen, weil er sich absolut sicher ist, daß die Verwaltungsgerichte die von der Politik produzierte Kulturlandzerstörung im Interesse der Politikermachenschaften absegnen werden.

In Frankfurt am Main ist der ehemalige Planungsdezernent und Geschäftemacher Dr. Martin Wentz (www.wentz-concept.de) zum Schaden der Hochwassersicherheit von Koblenz und Köln für die teilweise Zuschüttung des Westhafens mitverantwortlich.Dieses Umweltverbrechen wurde vom Regierungspräsidium Darmstadt abgesegnet.Der letzte Eigentümer, der sich noch gegen die kompensatorische Ersatzretentionsfläche in Frankfurt-Sossenheim gewehrt hat, gab auf, nachdem er vom RP eine einstweilige Besitzeinweisung erhalten hat.Der Appell an das Verwaltungsgericht wäre wieder einmal sinnlos gewesen. So nahm das Unheil namens Ersatzretentionsfläche seinen Lauf, und jetzt sind ca. 3 Hektar in der ach so wertvollen Landschaft mit Schotter kontaminiert!!!

Der Hessische VGH hat die Einsprüche von mehr als Hunderttausend gegen die Vernichtung und Verinselung von 6 Quadratkilometern Kelsterbacher Wald abgelehnt und damit die Erweiterung des Frankfurter Flughafens ermöglicht.

Wenn ich aber ein Obstbaumgrundstück gegen Diebstahl und Vandalismus mit einem niedrigen Zaun schützen will, wobei ich kein Gramm Zement in den Boden buddele, werde ich kompensatorisch vom Verwaltungsgericht abgewiesen;denn an einem kleinen kann ja der Nachweis geführt werden, wie wichtig man den Landschaftsschutz nimmt.

Das beobachte ich seit 1989:Dem Großkapital erlaubt man die großflächige Zerstörung der Umwelt, aber die kleinen werden kompensatorisch an der umweltunschädlichen Nutzung ihres Eigentums gehindert, um aus manipulativen Gründen den Nachweis des Schutzes der Umwelt führen zu können.

Deswegen verschlechtert sich unser Umweltzustand immer mehr!

27.07.2010

Die verkappten Kommunisten im Umweltamt der Stadt Frankfurt müssen entlassen werden.

Pinocchio, Schopenhauer und der Pudel

Mein Schopenhauer-Zitat in der Wirtschaftswoche wurde von einem Kommentator kritisiert, der auf Schopenhauers Pudel verweist.  Darufhin habe ich folgendes geantwortet:

http://www.wiwo.de/finanzen/von-der-bankenkrise-profitieren-436166/

von Jürgen Kremser am 26.07.2010 13:47 Uhr

26.07.2010

Ihrer Abwertung von Schopenhauer kann ich nicht zustimmen.

Ich meine bei ihm gelesen zu haben, daß man die Haltung eines Menschen am besten an seinem Hund erkennen kann. Ist der Mensch sehr nett, aber beißt sein Hund uns ins Bein, dann ist das Verhalten des Menschen nicht echt, weil der Hund eben nicht lügt, was ihn in moralischer Hinsicht uns uberlegen macht .

Dies habe ich einmal sehr gut bei einem verwaltungsgerichtlichen Verfahren prüfen können, vgl. www.gruenguertel.kremser.info. Der Richter war sehr nett und hatte zwei Mitarbeiterinnen, die eine nett, die andere zu mir dezidiert eklig. Deswegen habe ich am 4. Mai die Erfahrung von Pinocchio über Richter in mein Forum gestellt in Voraussicht der nahen Probe aufs Exempel, nachzulesen in den Gedanken zum Landschaftsschutz vom April 2010.

In der Folge hat sich der Test bewahrheitet und Schopenhauer wurde glänzend bestätigt.

Eva Hermann und ihre Kritik an den 68igern

Eva Hermann hat für die Fehlentwicklungen in unserem Staat die 68iger verantwortlich gemacht und bei www.mmnew.de wurde dies veröffentlicht.

Ich betrachte die 68iger, Gallionsfiguren Schröder und Fischer,  als das Symptom unseres Niedergangs, den sie durch die Abschaffung der Steuerfreiheit der Veräußerungsgewinne des Großkapitals zur Unterstützung deren Investment-Banking beschleunigt  und dadurch die kleinen Leute um ihren Erwerbsunterhalt gebracht haben.

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6077-eva-herman-qich-habe-einen-traumq

#240 Jürgen Kremser 2010-07-27 06:02

Hinsichtlich der 68iger hat Frau Hermann 100%ig recht. Deswegen habe ich in meinem Forum über ihre Nachfolger, die Grünen, in Abwandlung eines Satzes von Mommsen geschrieben: Die Grünen sind unser Unglück.

Die Grünen, die Nachfolger der 68iger, machen in Frankfurt am Main mir, einem Deutschen, unendlich viele Probleme wegen der Errichtung eines Zauns, da sie die Deutschen unbedingt kastrieren wollen.

In meiner Jugend war der Verhaltensforscher Konrad Lorenz ein angesehener Wissenschafter, der ein Buch und eine Radioreihe über „Die acht Todsünden der zivilierten Menschheit“ gehalten hat.

Mit Schriftsatz vom 16.02.2010 habe ich deswegen an das Verwaltungsgericht Frankfurt, das auch von den 68igern infiziert sein dürfte, folgendes geschrieben:

„Ich habe die Befürchtung, daß gerade die autochthonen Deutschen besonders benachteiligt werden und verweise darauf, daß der Verhaltensforscher Konrad Lorenz in seinem berühmten Buch „Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“, Kapitel VII, „Abreißen der Tradition“ nicht grundlos von „dem gefährlichsten und schwersten zu überwindenden aller Haßgefühle, dem Nationalhaß“ spricht. Diesbezüglich schreibt Konrad Lorenz weiter: „Selbst als geübter Ethologe finde ich es schwer, auf die schöne blaue Bluse des wohlsituierten Kommunisten Cohn-Bendit nicht mit Zorn zu reagieren, und man braucht nur den Gesichtsausdruck solcher Leute zu beobachten, um zu wissen, daß diese Wirkung erwünscht ist. All dies verringert die Aussichten auf eine Verständigung auf ein Minimum.““

26.07.2010

„Es freut mich sehr, daß Sie bisher diesen Beamtenfilzapparatschicks paroli bieten konnten.“

Das steht im gestrigen Schreiben eines Lesers meines Forums.

Gestern habe ich zwei Kommentare bei http://www.mmnew.de verfaßt. Einmal zum Unglück bei der Loveparade in Duisburg:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6069-eva-herrnann-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg/

#313 Jürgen Kremser 2010-07-25 22:53

Massenpaniken sind etwas relativ normales. Bei der Krönung des letzten russischen Zaren am 18. Mai 1896 wurden auf dem Felde von Chodynka in Moskau ca. 2000 Menschen totgetrampelt, die dort gekommen waren, um Krönungsgeschenke zu empfangen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_II._(Russland)

http://www.hermsdorf-regional.de/persoenlichkeiten/opel-russe/kroenung.html

Dieser Vorgang ist doch jedem Kind bekannt aus dem König der Löwen, der von Stieren niedergetrampelt wird.

Die Frage ist nur, warum haben wir so viele unfähige Verwaltungsbeamten bzw. Politiker, die das nicht wissen?“

Ferner erschien ein Kommentar von mir zum Vorschlag des Wirtschaftsministers Brüderle, die Renten wieder zu senken, wenn die Einzahlungen der Beitragszahler sich verkleinern:

http://www.mmnews.de/index.php/politik/6073-rentengarantie-weg

#7 Jürgen Kremser 2010-07-26 05:04

“Eine Rentengarantie passe grundsätzlich nicht in ein ordnungspolitisches Konzept, betonte Brüderle.”

Da frage ich mich wie die Beamtenpensionen in ein ordnungspolitisches Konzept passen und die der Bundestagsabgeordneten, die an die Pensionen der obersten Richter angeglichen sind und mit den Gehältern der aktiven Beamten weiter steigen, ganz abgesehen von der Beihilfe.“

Mein Kommentar zu einer verrückte Welt:

Die Beamten privilegieren sich in geradezu außerordentlicher Weise bei den Pensionen und der Beihilfe, wobei sie natürlich über die kleinsten Abstriche fürchterlich zu jammern pflegen.

Meine ungeheuren Zahlungen in die Rente wurden systematisch verkleinert und entwertet.Und dann betreibt im Rechtsamt der Stadt Frankfurt ein Magistratsdirektor namens Christian Schmidt (christian.schmidt.amt30@stadt-frankfurt.de), der noch nie Beiträge gezahlt haben dürfte, die kalte Enteignung meines Obstbaumgrundstücks und munitioniert im Umweltamt der Stadt Frankfurt verkappte Kommunisten, die bei mir Zwangsgelder und Gebühren einzutreiben versuchen, nachdem ihnen bekannt geworden sein dürfte, daß mein Rechtsanwalt Antrag auf Zulassung zur Berufung beim VGH eingelegt hat.Wenn sie die mindeste Einsicht in Rechtsstaatlichkeit besäßen, würden sie das Ergebnis des Rechtswegs abwarten;aber nein statt dessen schicken sie mir einen athletischen Vollziehungsbeamten namens Arian Wodniok (vollstreckung.amt21@stadt-frankfurt.de, http://www.giessen-server.de/img59.html), der mir einen Drohungbrief schreibt.

25.07.2010

Verwaltungs- + Verfassungsgerichtsbarkeit = Politik ** 2, d. h. Politik zum Quadrat

Der Verfassungsrichter Papier hat ein Gutachten für den ARD erstellt, demzufolge die Online-Zeitungen, z. B. der FAZ, Rundfunklizenzen beantragen müssen und insoweit von beamtlicher Genehmigung abhängig sind.

Daraufhin habe ich heute morgen in www.mmnew.de zu

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6063-ard-online-angebote-rundfunk

den folgenden Kommentar geschrieben:

#127 Jürgen Kremser 2010-07-25 09:35

Die Verwaltungs- und Verfassungsrichter sind der zweite Berufsstand neben den gewählten Politikern, der eine obere Politikerkaste bildet.

Insofern wundere ich mich nicht, daß Herr Papier zum Gutachten berufen wurde und ein Gutachten zur Stabilisierung des Medienmonopols unserer Beamten beiträgt.

22.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Heute habe ich wieder einmal einen Antrag beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht;  diesmal wegen der Strafgebühr, die der Vollziehungsbeamte bei mir eintreiben will, weil ich mich durch einen Zaun gegen Diebe und Vandale  zu schützen versuche.  Um den Leser nicht zu überfordern,  habe ich auf der Seite “Dokumente zum Download” zu jedem Satz im Schriftsatz VwG100722.rtf die erforderliche  Erläuterung beigegeben.

21.07.2010

Wer sind die Geheimbünde, die im Hintergrund die Politik bestimmen, und zwar der Politiker, Verwaltungsbeamten und Verwaltungsrichter?  Und deren Macht so groß ist, daß selbst der Bundespräsident Horst Köhler sich freiwillig zurückzog?

Zu dieser interessanten Frage hat heute in http://www.mmnews.de/index.php/mmnewstv/6031-klima-verbrecher-in-kindergaerten der Kommentator Nr. 20 eine interessante Facette geliefert::

Der Kommentator bietet als weitere Information bei Google „mk ultra“ an.

#20 Rotary-Club Mitglied 2010-07-21 03:10

Wussten Sie schon, dass in Deutschland

96 % aller Landräte
über 90 % der Bürgermeister in Orten mit über 5000 Einwohnern
über 60 % aller Notare
84 % aller Chefärzte von Kreiskrankenhäusern
etwa 90 % aller Direktoren der Gymnasien
etwa 70 % aller Direktoren der Amtsgerichte
zahlreiche Pfarrer und Pastoren
fast alle höheren Polizeichefs
fast alle Staatsanwälte
und fast alle Bundeswehroffiziere vom Kommandeur aufwärts
den Rotariern oder dem Lions-Club mit Hauptsitz in Chikago angehören?
Und sie hätten diese Jobs in den meisten Fällen auch nicht bekommen,
wenn sie sich den Statuten dieser Vereinigungen nicht unterworfen hätten.


Gern darf hier noch erwähnt werden,
daß die Rotarier und Lions-Clubs
Vorfeldorganisationen für die Freimaurerei darstellen,
aus denen der maurerische Nachwuchs rekrutiert wird.
Karriere geht nur mit geheimgesellschaftlicher Disziplinierung.

Früh rotiert wer mal Maurer wird!
www.google.de/…/

Finanzkrise

Prof. Dr. Eberhard Hamer (www.mittelstandsinstitut-niedersachsen.de) hat einen äußerst interessanten Artikel zur Finanzkrise geschrieben:

„Wohin treibt die Finanzkrise?“

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13899
Darin schreibt er von zwei Machtgruppen, den Banken und der EU-Kommission, folgendes:

“Beide Machtgruppen haben gemeinsam die deutsche Bundeskanzlerin – und wohl auch den Bundespräsidenten – erpresst.”

Angela Merkel beschwert sich in der Bunte über das Internet, so daß die einheitliche Öffentlichkeit verloren geht

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6032-merkel-beklagt-medien-konkurrenz-durch-internet

Dazu schreibt der Kommentator Nr. 49:

“#49 JJ 2010-07-21 16:25

“Sie erreiche die Politik über Zeitungen oder auch die klassischen Nachrichtensendungen in ARD und ZDF immer weniger.”

scheisse was?

miese regierungspropaganda wird immer schwieriger. kann mir schon vorstellen dass das sesselfurzen nicht mehr ganz so bequem ist wie früher.”

19.07.2010

Heute habe ich bei www.mmnews.de zum Thema „Internet Ausweis“ einen Leserbrief geschrieben:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6017-internet-ausweis

#23 Jürgen Kremser 2010-07-19 10:48

Zu: Das Gewaltmonopol des Staates steht auf dem Spiel

Das Gewaltmonopol des Staates ist durch die Indolenz und Immoralität der Politiker, Beamten und Verwaltungsgerichte bereits verfallen. Jetzt rennen diese Mächte gegen das Internet an, d. h. die letzte Bastion der Bürger und ihrer Freiheit.

In meinem Forum www.gruenguertel.kremser.info habe ich eine Seite, daß „Das Gewaltmonopol des Staates partiell entfallen“ ist, und zwar im Landschaftsschutzgebiet. Dies ist aufgrund der dortigen Mails wirklich nachweisbar. Das Gewaltmonopol des Staates existiert nur noch, wenn aus den Bürgern etwas finanziell herauszupressen ist, dann kommen die Bescheide der Finanzämter und die Vollziehungsbeamten treten in Aktion. Der Staat ist aber eine komplette Fehlanzeige, wenn man etwa ein eigenes Grundstück gegen Diebe und Vandalen durch einen Zaun schützen will: Die Strafanzeigen versanden, das Verwaltungsgericht verbietet die Einzäunung!

Die deutschen Verwaltungsgerichte sind meiner Meinung nach deswegen der Hort der Umoral, da sie den Schutz des Eigentums zu gewährleisten verbieten.

Welche unglaublichen Dinge über die Verwaltungsrichter und ihre familiären Verhältnisse bekannt werden, kann man über die Vizepräsidentin des Frankfurter Verwaltungsgerichts Karin Wolski in der Frankfurter Rundschau nachlesen:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2471444_Hessische-Staatsrichterin-Karin-Wolski-tritt-zurueck.html
Wenn man das liest, weiß man nicht, handelt es sich um Naivität oder Immoralität einer höchsten Vertreterin der Staatsorgane! (Hinweis für unbedarfte: Als Staatsrichterin ist Frau Wolski zurückgetreten, nicht aber als Vizepräsidentin des Frankfurter Verwaltungsgerichts. Warum nicht für beide?)

Jedenfalls ist das Gewaltmonopol des Staates im wesentlichen durch Unmoral und Sittenlosigkeit der Staatsorgane unterminiert worden, nicht aber durch das Internet.

Main-Nidda-Bote

Auch der Main-Nidda-Bote hat am 15.07.2010 meinen Standard-Merksatz gedruckt:

Bevor die Stadt die Steuern und Gebühren erhöht, müssen zuvor alle nutzlosen Verwaltungsstellen, insbesondere beim Umweltamt und Rechtsamt, abgebaut werden.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Der Vollziehungsbeamte des Magistrats der Stadt Frankfurt Adrian Wodniok (vollstreckung.amt2 1 @stadt-frankfurt.de)

Der Vollziehungsbeamte des Magistrats der Stadt Frankfurt, Adrian Wodniok, ist ein athletischer Mann, mit dem offensichtlich nicht gut Kirschen essen ist. Hier im Wettlauf mit Hassan Saba:

http://www.giessen-server.de/img59.html

16.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Da das Rechtsamt der Stadt Frankfurt die Auffassung vertritt, Diebstahl und Vandalismus würden mich nicht in meinen Rechten verletzen, ist das Amt  zutiefst unmoralisch, verwerflich  und ein Feind des Rechtsstaats.

Die verkappten Kommunisten im Umweltamt der Stadt Frankfurt sowie ihre Helfershelfer müssen entlassen werden.

Metaphysik

Zur Zeit denke ich darüber nach, worin die innere Übereinstimmung zwischen den äußerst unterschiedlichen politischen Überzeugungen der Mitglieder im Magistrat der Stadt Frankfurt liegt.  Dort sitzen die Vertreter des Immobiliengroßkapitals, angeführt von der Witwe eines Immobilienkaufmanns, einmütig vereint mit verkappten Kommunisten zusammen.  Worin besteht deren innerer Zusammenhalt?  Wie bekommen sie es hin, daß sie einerseits den Bürgern erzählen, sie wollten etwas für die Umwelt tun, doch gemeinsam ca. 3 Quadratkilometer im Kelsterbacher Wald zerstören und weitere 3 Quadratkilometer verinseln, der nicht mehr betreten werden darf.  Wie können sie ihre inneren Gegensätzlichkeiten überwinden und mit den Verwaltungsgerichten gemeinsam gegen die kleinen unschuldigen Grundeigentümer vorgehen?

Dabei fällt mir ein, daß ein bekannter deutscher Diktator sich einmal schwer verrechnet hat, weil er dachte, das von ihm als Plutokratie bezeichnete Großkapital der einen Welt könne sich nicht mit den echten Kommunisten der anderen Welt vertragen.

Ich meine jetzt die innere Gemeinsamkeit im Magistrat der Stadt Frankfurt ist der von beiden Gruppen vertretene platte Materialismus.  Beide Parteien sind in jeder Hinsicht Materialisten.  Den einen geht es um Immobiliengeschäfte, den anderen, den verkappten Kommunisten, geht es darum die materielle Grundlage für eine veränderte Gesellschaft des Staates zu schaffen.

Beide sind Feinde des Individualismus, der ihrer Meinung nach in eine Welt der Massen, modelliert durch Massenmedien, nicht mehr paßt.  Mich halten sie wegen meiner Obstbaum-Selbstversorgung sicher für einen idealistischen Spinner.  Meinen Aufruf zur Aufrechterhaltung von Moral und Sitte im Landschaftsschutzgebiet verstehen sie vermutlich so wenig wie ein Blinder die Farben.

Dabei muß man sehr deutlich sehen, daß unsere Stadtpolitiker durch echte Arbeit nie das Einkommen verdient hätten, das sie sich durch Politik tatsächlich verschafft haben.  Dies ist eine weitere innere Gemeinsamkeit der beiden – an sich gegensätzlichen – politischen Gruppen.  Die Witwe hätte als Arzthelferin ohne Politik niemals eine hohe Beamtenstelle geschafft, genausowenig wie der Förster, dem durch Parteibuchwirtschaft aus ca. 140 Bewerbungen seine führende Beamtenstelle zugeschanzt wurde.

Dadurch ist der Beamtenstatus von Grund auf entweiht und muß weg!

11.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist eigentümerfeindlich, undemokratisch und heuchlerisch.

Passiver Widerstand gegen den Magistrat der Stadt Frankfurt ist  moralisch notwendig und intellektuell geboten:  Wahlenthaltung, Wahlenthaltung und noch einmal Wahlenthaltung.

Die verkappten Kommunisten im Umweltamt der Stadt Frankfurt sowie ihre Helfershelfer müssen entlassen werden.

09.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist eigentümerfeindlich, undemokratisch und heuchlerisch.

Passiver Widerstand gegen den Magistrat ist  moralisch notwendig und intellektuell geboten:  Wahlenthaltung, Wahlenthaltung und noch einmal Wahlenthaltung.

08.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat durch den Bau der Ersatzretentionsfläche für den Westhafen die Zone II der Grüngürtel-Verordnung ad absurdum geführt.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist eigentümerfeindlich, undemokratisch und heuchlerisch.

Im Sossenheimer Wochenblatt wurden heute wieder meine beiden Standardmerksätze veröffentlicht:

Die Grüngürtel-Verordnung der Stadt Frankfurt am Main ist nicht nur eine üble Heuchelei, sondern auch ein lächerlicher Unsinn.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

 

Bevor die Stadt die Steuern und Gebühren erhöht, müssen zuvor alle nutzlosen Verwaltungsstellen, insbesondere beim Umweltamt und Rechtsamt, abgebaut werden.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Ich bin mal gespannt, ob irgendeiner bei der städtischen Verwaltung aus seinem Tiefschlaf aufwacht und merkt, daß die Schäfchen meckern.

Das Sossenheimer Wochenblatt bringt jede Woche einen Sinnspruch.  Heute:  Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt. Das mag wohl für die Untere Naturschutzbehörde sowie das Rechtsamt zutreffen;  denn dort sitzen meiner Meinung nach auch echte Sadisten, denen Sadismus als berufliche Arbeit großes Vergnügen bereitet, nicht aber für mich.

Mir macht die Arbeit mit den Obstbäumen zwar Spaß;  doch der Lohn der Arbeit bzw. die Fruchtziehung ist nicht gegeben, weil die Diebe sie stehlen und die Beamten den Kampf gegen das Privateigentum zum Exzeß treiben.

07.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Nachdem ich am 05.07.2010 aus meinem Urlaub zurückgekommen war, mußte ich den folgenden Antrag gegen die Gebührenvollstreckung beim Verwaltungsgericht  Frankfurt stellen.

(Die Vollstreckung habe ich vom Herrn Adrian Wodniok (Tel. 01703340596),  Mail: vollstreckung.amt2 1 @stadt-frankfurt.de, Vollziehungsbeamter  des  Magistrats  der Stadt Frankfurt (http://www.kassen-steueramt.stadt-frankfurt.de), erhalten.  Bild:http://www.giessen-server.de/img59.html)


Jürgen Kremser
Bottenhorner Weg 40
60489 Frankfurt

Frankfurt, den 7. Juli 2010

An das

Verwaltungsgericht Frankfurt am Main
- 8.  Kammer -
Adalbertstr. 18
60486 Frankfurt

Hiermit stelle ich einen Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Gebühr in Höhe von 823,45 €uro der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Frankfurt am Main.

Erläuterung:

1.)  Mit Schreiben vom 10.11.2009 habe ich einen Abriß-Bescheid der Unteren Naturschutzbehörde wegen der Erstellung eines Zauns erhalten, der u. a. als Punkt 4 auch eine Gebühr in Höhe von 823,45 €uro enthält.  Das Original des Bescheids ist in der Akte des Verfahrens  8 L 3814/09 F (2) enthalten.

Abriß-Bescheid

2.)  Mit Schreiben vom 17.11.2009 habe ich gegen diesen Bescheid Widerspruch eingelegt und die Aufschiebung der Gebühr beantragt.  Die Kopie des Widerspruchs ist in der Akte des Verfahrens  8 L 3814/09 F (2) enthalten.

Widerspruch091117

3.)  Gegen den Abriß-Bescheid habe ich zwei Klagen eingereicht (8 K 336/10.F(2) sowie 8 K 748/10.F(2)), die vom Verwaltungsgericht Frankfurt am 11.05.2010 abgewiesen wurden.

VwG100216c

VwG100305c

VwG100330c

VwG100427

4.)  Mit Schreiben vom 17.06.2010 hat mein Rechtsanwalt Timo Neuser beim Verwaltungsgericht Frankfurt am Main Antrag auf Zulassung zur Berufung gestellt.

BerufungseinlegungsAntrag

5.)  Mit Schreiben vom 29.06.2010 hat der Magistrat der Stadt Frankfurt mir die Vollstreckung zukommen lassen.  Vgl. Anhang A1.

Gebuehren_Vollstreckung

Begründung:

a)  Ich beantrage, die 8 Berufungsgründe in dem Berufungsantrag des Rechtsanwalts Timo Neuser für die Klagen 8 K 336/10.F(2) sowie 8 K 748/10.F(2) in dem vorliegenden Antrag  zu berücksichtigen.

b)  Ich beantrage die Begründung in meinem Antrag auf Aussetzung der Vollziehung der Widerspruchsgebühr des Rechtsamts der Stadt Frankfurt vom 26.04.2010 zu berücksichtigen.  Vgl. Anlage A2.

SchmidtRechtsamt100427

c)  Ich beantrage, daß mein Antrag beim Gericht vom 27.04.2010

„Ferner beantrage ich meine Obstbäume als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme für die zu ihrem Schutz erbrachte Einzäunung anzuerkennen.“

berücksichtigt wird.  Auf den beiliegenden Antrag A3 bei der UNB habe ich bisher nichts gehört.

Ausgleichsmassnahme_UNB_100512

d)  Ich bitte zu prüfen, inwieweit die Menschenwürde unseres Grundgesetzes verletzt wird, wenn ich dulden muß, daß Diebe und Vandalen den Ertrag meiner Arbeit ernten oder meine Bäume beschädigen.

e)  Ich bitte das Gericht um einen Hinweis auf die Rechtslage entsprechend § 86 Abs. 3 VwGO, falls ein wesentlicher Gesichtspunkt von mir vorliegend nicht berücksichtigt wurde.

f)  Ich bitte die Beiziehung der Akten 8 L 3814/09 F (2), 8 K 336/10.F(2) sowie 8 K 748/10.F(2) des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main, da sie wesentliche Unterlagen enthalten und zum Verständnis des Antrags beitragen können.

06.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Mein Standpunkt ist:  Wenn ich der Eigentümer eines Grundstücks bin und befugt bin auf diesem Grundstück Obstbäume anzupflanzen, dann bin ich auch berechtigt den Ertrag meines Eigentums durch Einzäunung vor Dieben und Vandalen zu schützen.

Wenn Verwaltungen und Verwaltungsgerichte daraufhin sagen, ich hätte keine rechtliches Interesse an der Feststellung dieser Einzäunung zu haben, dann ist das grandioser Unsinn mit Hilfe von formaljuristischem Sophismus.  Es zeigt dann, daß Verwaltungen und Verwaltungsgerichte im direkten Gegensatz zur Privatautonomie, Demokratie und Freiheit stehen.

05.07.2010

Für die Bundesrepublik ist zur Gesundung der politischen Klasse die Mahatma-Gandhi-Strategie des passiven Widerstands erforderlich:  Wahlenthaltung, Wahlenthaltung und noch einmal Wahlenthaltung!!!

In Frankfurt ist nach dem vom Umweltamt betriebenen Fiasko der Straßenreinigungs-Verordnung die Wahlbeteiligung auf ca. 40 % gesunken.  60 % der Frankfurter gehen wie ich aus Protest gegen die Stadtverwaltung nicht mehr zur Wahl.  Obwohl das derzeitige Bündnis aus CDU und Grünen mit nur ca. 20 % der Bevölkerung ohne innere Legitimität regiert, benehmen sie sich so, als würden sie eine Mehrheit der Bevölkerung vertreten, insbesondere kujonieren sie ohne jede Einsicht weiterhin das Privateigentum.

Wenn es uns gelingt, die Wahlbeteiligung auf ca. 10 % herabzusenken, wird den Herrschaften im Magistrat vielleicht mal auffallen, daß die Bevölkerung mit dem Bündnis aus verkappten Kommunisten und Immobiliengroßkapital  nicht zufrieden ist.

Wie reduzieren wir den Wasserk(r)opf im öffentlichen Dienst?

n-tv teilt heute mit:  „Briten auf radikalem Sparkurs

http://www.n-tv.de/politik/Briten-auf-radikalem-Sparkurs-article980911.html

und schreibt:

„Gewerkschaften kritisierten die Ankündigung scharf und sprachen von einer Schock-Politik der neuen Regierung. Durch Kürzungen von bis zu 40 Prozent gingen schätzungsweise eine Million Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst verloren, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Mark Serwotka. “Wir machen uns große Sorgen.”“

So eine Schocktheraphie wünsche ich mir für Deutschland!  Wir haben doch unglaublich viele öffentlich Bedienstete, die ihren Job nur dem Parteibuch verdanken.  Als Andreas von Schöler sich aus parteipolitischem Kalkül zur Zusammenarbeit mit den Grünen entschied, mußte er den Grünen – nach meiner Erinnerung – als Mitgifts-Geschenk mehr als 1000 Grüne im öffentlichen Dienst der Stadtverwaltung aufnehmen.

Wenn die parteipolitisch vergebenen öffentlich Bediensteten mit ihren fetten Ärschen nur die Sessel abwetzen würden, könnte man darüber hinwegsehen, aber nein sie wollen auch hoheitliche Aufgaben wahrnehmen, d. h. ihre parteipolitschen Spielereien an der Bürgeschaft austoben.  Jedes unvernünftige Übermaß an Verwaltung ist eine direkter Todesstoß gegen die Demokratie, denn Demokratie lebt von der Freiheit, die Verwaltung aber von der Administrierung und Überwachung.

Es wäre verhängnisvoll für die politische Klasse, wenn sie in der von ihr mitverursachten Wirtschaftskrise wieder auf Einnahmenerhöhungen setzt, wie sie jetzt wieder bei der Mehrwertsteuererhöhung lancieren läßt.  Die fehlerhafte Einordnung von Trüffeln bei der Mehrwertsteuer  soll jetzt dazu herhalten um breiteste Massen zusätzlich auszusaugen.

Erforderlich ist eine konsequenter Abbau des öffentlichen Dienstes, wie er jetzt in England und Spanien beispielhaft vorgelebt wird.

Die Rentner haben seit 2003 praktisch keine Rentenerhöhungen erhalten.  Jetzt sollen sie durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer, Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und Zusatzbeiträge, der Grundsteuern und Gebühren erneut bluten.  Dabei müßte auf der Ausgabenseite gespart werden:  Abbau der parteipolitschen Sinekuren im öffentlichen Dienst, Reduzierung der Abgeordnetetendiäten und Beamtengehälter, Abschaffung der Ortsbeiräte und Verkleinerung der Anzahl der Stadtverordneten usw.

Offener Brief an das Rechtsamt der Stadt Frankfurt sowie an die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Frankfurt

Frankfurt, den 5. Juli 2010

Sehr geehrter Herr Christian Schmidt,
sehr geehrter Herr Fritz Küsters,
sehr geehrter Herr Frank Albrecht,
sehr geehrte Frau Christa Mehl-Rouschal,

wie bekannt habe ich bei Ihnen unmittelbar nach der mündlichen Verhandlung am 11.05.2010 einen Antrag des folgenden Inhalts gestellt:

„Hiermit beantrage ich die von mir auf dem obigen Grundstück gepflanzten 18 Obstbäume als Ausgleichsmaßnahme für den sie schützenden Zaun vor Vandalismus und Dieben.“

Vgl. auch die beiliegende Datei:

Ausgleichsmassnahme_UNB_100512

Leider habe ich nunmehr seit fast zwei Monaten diesbezüglich nichts mehr von Ihnen gehört.  Statt dessen haben Sie sich einseitig darauf konzentriert von mir eine Zwangsgeldfestsetzung einzutreiben.

Ich schlage vor, daß Sie sich nunmehr lieber auf Ihren Bescheid zur Ausgleichsmaßnahme gegen mich konzentrieren, damit ich nicht schon wieder eine Untätigkeitsklage gegen Sie einreichen muß.

Ich erwarte, daß Sie in Ihrem Bescheid sämtliche Ausgleichsmaßnahmen in Frankfurt am Main aufführen, insbesondere in Sossenheim, und den Nachweis führen, daß Sie mich nicht im Vergleich zu anderen benachteiligt und insoweit nicht den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt haben.

Sollte ich erneut zu einer Klage gegen Sie gezwungen sein, werde ich dem Gericht sämtliche Fotos Ihrer naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen einreichen und die Vorlage Ihrer Akten beantragen.

Auf das beiliegende Foto können Sie schon einmal beispielhaft vorbereiten.

Im übrigen sollten Sie sich einmal überlegen, ob die Kriterien „Besondere Eigenart und Schönheit“ sowie “Naturhaushalt” der Grüngürtel-Verordnung noch vorliegen, da Sie erwiesenermaßen einen Park geschaffen und damit überall für viel Abfall gesorgt haben, so – wie oben gezeigt –  an der Speierling-Stele.

Hochachtungsvoll,

Jürgen Kremser

04.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

03.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus steht im Widerspruch zur Demokratie;  denn durch die Beamten wird eine Oligarchie begründet.

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grüngürtel“ der Stadt Frankfurt muß weg.

Das Gewaltmonopol des Staates ist entfallen, allerdings nur zu unserem Schutz, nicht aber zu unserer Bedrückung!

Im März habe ich schon einmal auf einer Seite vorgestellt, daß das Gewaltmonopol des Staates entfallen ist im Zusammenhang einer Straftat, der Niederwalzung mehrerer Bäume sowie einer Gartenhütte.

Inzwischen sind fast sieben Monate nach dem Vorgang vergangen, und die Staatsanwaltschaft hat sich noch immer nicht wegen eines Aktenzeichens gemeldet.  Man muß daraus klar erkennen, daß es für den normalen Bürger keinen Schutz gegen Straftaten gibt, u. a. auch deswegen weil die Verwaltungsgerichte den Schutz vor Diebstahl und Vandalismus verhindern und insoweit bei der unteren Beamtenebene ein moralisches Vakuum erzeugt haben.

Die spektakulären DNA-Erfolge bei Verbrechen, die jetzt nach 30 Jahren einen Amerikaner überführt haben, erwecken bei der Bevölkerung den falschen Eindruck.  Große Gelddiebstähle und Mordtaten werden natürlich ernst genommen, nicht aber die alltäglichen kleinen Straftaten.

Es ist also völlig sinnlos, wenn Sie sich wegen eines Einbruchs oder einer Beschädigung Ihres Autos an die Polizei wenden, damit füttern Sie nur deren Statistik, die sich nach der finanziellen Höhe des Schadens bemißt. Die Polizei hat ein mediales Interesse daran, eine möglichst hohen Aufklärungsquote in ihrer Statisitk nachweisen zu können.

(Man müßte auch einmal darüber nachdenken, warum der Supreme Court unserer großen Beispiel-Demokratie in dieser Woche den Waffenbesitz als Bürgerrecht festgestellt hat!)

Ich habe auch einmal dem Rechtsamt der Stadt Frankfurt geschrieben, sie solle sich mal was gegen die Straftaten im Landschaftsschutzgebiet einfallen lassen.  Aber natürlich auch Fehlanzeige.

Allerdings hat sich das Rechtsamt ziemlich schriftlich ins Zeug gelegt, um aus mir als Eigentümer große Strafgelder für die (unvollendete) Einzäunung herauszupressen.  Also Achtung, wenn aus Ihnen was herauszuholen ist, sind die Beamten hellwach und irren sich möglicherweise auch mal zu Ihrem Nachteil.

In diesem Zusammenhang meine ich, daß die Stadtpolizei eine unnütze Behörde ist.  Es handelt sich um ein konkurrierendes Unternehmen zur Landespolizei.  Ich habe den Verdacht, daß beide Polizeigruppen nicht recht miteinander abgestimmt sind.  Meldet man sich an die Polizei wegen eines Problems im Landschaftsschutzgebiet, verweist sie auf die Stadtpolizei, die ist aber meiner Meinung nicht zuständig, steht auch unter der Direktive des Magistrats, der als größter Grundeigentümer mit ca. 40 des Flächenanteils der Stadt sein eigenes Süppchen kocht.  Es kann einem dann passieren, daß der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, Fritz Küsters, in seinen Eilbescheiden ankündigt, daß er die Überwachung seines Sofortvollzugs an die Stadtpolizei übertragen hat.  Dieser schnelle Dienstweg hätte er mit der Landespolizei nicht gehen können.

Da also keiner so richtig weiß, wozu die Stadtpolizei erforderlich ist, sollte man sie auflösen und erforderlichenfalls in die Landespolizei integrierren.

02.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus steht im Widerspruch zur Demokratie;  denn durch die Beamten wird eine Oligarchie begründet.

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grüngürtel“ der Stadt Frankfurt muß weg.

Bei www.mmnews.de habe ich zu folgendem Artikel einen Kommentar geschrieben:

http://www.mmnews.de/index.php/etc/5903-mehr-pensionaere

#12 Jürgen Kremser 2010-07-02 11:56

Zu den Beamten

Als Karl Marx seine durchaus zutreffende Analyse der gesellschaftlic hen Klassen entwickelte: Adel, Bürgertum, Bauern, Proletarier, konnte er nicht wissen, daß einmal die Beamten, und zwar nach dem Ersten Weltkrieg, den Adel ablösen würden. Die Beamten haben alle Merkmale der herrschenden Klasse: finanziell außerordentlich privilegiert, mit der Politik verschwägert, schon weil die Diäten der Abgeordneten mit den Beamtenpensionen gekoppelt sind; ihre Verordnungen und Gesetze auch von den Beamten-Richtern kraft einer Ideologie „Im Namen des Volkes“ erkannt werden.

Sie zahlen keine Beiträge zur Sozialversicherung: Rente und Arbeitslosenversicherung sowieso nicht. Wegen der Beihilfe können sie sich immer erster Klasse behandeln lassen und müssen nur eventuell einen geringen Restbetrag bei einer Krankenkasse versichern. Als Pension erhalten sie 75% ihres letzten aktiven Gehaltes aus Steuermitteln; dies entspricht nach Einkommensteuer ungefähr 85 % ihres letzten Nettogehalts. Und ihre Pensionen steigen, wenn für die aktiven Beamten ein Gehaltssteigerung vereinbart wird, an der dann wieder die Abgeordnetendiäten gekoppelt sind.

Im Unterschied dazu erhalten Rentner seit 2003 bisher und in Zukunft keine Rentensteigerungen mehr, erhalten ihre Rente auch nicht nach dem letzten Gehalt, sondern Rente nach ihrer gesamten Lebensarbeitzeit usw.

Die Beamten bilden also eine Art von Adels-Oligarchie, die mit den Grundsätzen einer auf Freiheit ausgerichteten Demokratie nicht zu vereinbaren ist.

Ich persönlich muß auf ihre Privilegien verzichten. Da ich mir aber eine alternative Sicherheit schaffen wollte, muß ich mich gegen ihren erbitterten Widerstand wehren. Die Privatautonomie geht in unserem Staat nicht so weit, daß man sein unbestreitbares Grundeigentum vor Dieben und Vandalen durch eine Einzäunung schützen darf!

Wegen meiner diesbezüglicher Kommentare verweise ich auf www.gruenguertel.kremser.info.

01.07.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus steht im Widerspruch zur Demokratie;  denn durch die Beamten wird eine Oligarchie begründet.

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grüngürtel“ der Stadt Frankfurt muß weg.


Heute morgen habe ich folgenden Kommentar bei www.mmnews.de geschrieben zur Inflation:

http://www.mmnews.de/index.php/boerse/5899-ueberall-warnungen

#20 Jürgen Kremser 2010-07-01 02:52

Eine unmittelbare Inflationsgefahr kann man vermutlich ausschließen; denn es besteht keine Möglichkeit zur Inflation von der Nachfrageseite. Ca. 50 % der Bevölkerung gibt ihr Monatseinkommen komplett aus. Dieser konsumfreudige Anteil bekommt aber seit Jahren netto nicht mehr Gehalt, eher werden sie von ihrem Arbeitgeber oder dem Staat via Steuern gedrückt. Die ca. 22 Millionen Rentner können seit 2004 sowieso nicht mehr ausgeben, auch weil ihr Zinsertrag seit dem letzten Jahr praktisch wegfällt. Und die Steigerung des Konsums durch Konsumentenkredite dürfte wegen der Gefahr der Arbeitslosigkeit eher verhalten verlaufen. Wenn sich jetzt der Bundesrechnungshof und das DIW mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer durchsetzt, dürften also die Konsumausgaben eher zurückgehen.

Wegen meiner diesbezüglicher Kommentare verweise ich auf www.gruenguertel.kremser.info.

Herr Siebold hat gestern (30.06.2010) etwas zur Selbstversorgung in Spanien geschrieben:  http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php:

„Wie nun ein arbeitsloser junger Mensch zum erfolgreichen Bio-Bauern wird, … , und eine weitere Entwicklung spricht hier auf der Insel auch noch gegen einen längerfristigen Erfolg dieser jungen Garde an Neubauern, der Absatz an Obst und Gemüse sinkt allgemein. – Das hat nun nichts mit einer Welle der ungesunden Ernährung zu tun, sondern mit der Wiederauferstehung der kleinen Familiengärten, die spätestens im dritten Krisenjahr wieder gehegt und gepflegt werden, um der Familie den einen oder anderen Einkauf im Supermarkt oder sonst wo zu ersparen.“

 

Die deutsche Politik hat den Eigentümern mit der Berufung auf  die Atrappe namens Naturschutzrecht die Selbstversorgung der Staatsbürger unterbunden, und damit die angeblich bestehende  Freiheit der Privatautonomie gestohlen zum Zwecke durchsichtiger Immobilieninteressen der politischen Klasse.

Deswegen habe ich am 27.06.2010 geschrieben:

Verwaltungen und Verwaltungsgerichte versündigen sich am deutschen Volk, wenn sie ihm die Möglichkeit zur Selbstversorgung unterbinden.

Alle unserer Vorfahren haben schon gehungert.  Ich selbst wäre nach dem zweiten Weltkrieg gestorben, wenn mein Großvater Martin Plank mich nicht als Säugling mit einer Ziege hätte ernähren können.

Die Beamten werden deswegen einmal Rechenschaft darüber abgeben müssen, warum sie jahrzehntelang die gesunden Instinkte der Staatsbürger zur Selbstversorgung verhindert haben.


Selbstbefriedigung der Beamten:  Idioten, bekloppte Hunde

Heute habe ich mit meinem Freund LJ telefoniert, der unlängst wieder einmal an der Ersatzretentionsfläche für den teilweise zugeschütteten Westhafen mit dem Fahrrad vorbeigefahren ist.  Er war wieder ganz erschüttert:  Welche Idioten, bekloppte Hunde haben dort gebaut!!!

Der Magistrat scheint jedoch seine Strafe zu bekommen.  Die Ersatzretentionsfläche soll von der Käufern des Wohneigentums am Westhafen bezahlt werden, und die beißen einfach nicht im erwünschtem Maße an, so daß der Verkauf  dort stockt.  Wenn die Stadtentwässerung sagt, wir zahlen nicht für diesen Unsinn, den haben wir doch auf andere abgewälzt, dann könnte sie sich geschnitten haben;   denn die Käufer streiken und wollen offensichtlich auch nicht zahlen.

Im Oktober 2009 wurden die Baukosten im Sossenheimer Wochenblatt mit 420.000 €uro bezeichnet, vor ca. einem Monat gab sie der Projektmanager der Helaba, der übrigens ein netter Typ ist, im Höchster Kreisblatt mit 700.000 €uro an.  Seien wir einmal optimistisch und gehen wir von Gesamtkosten von 800.000 €uro aus.

Hierzu müssen wir aber sicher noch einmal locker 2 Millionen an Beamtenkosten hinzurechnen, und zwar die Crew der Regierungsdirektorin Gesell, die als Filiale des Regierungspräsidiums Darmstadt in der Gutleutstraße fungiert:  Bestimmt 10 Mannjahre Beamtengehälter im höheren Dienst a 200.000 €uro, um diese Aktion politisch über die Bühne zu bringen:  öffentlich-rechtlicher Vertrag mit der Stadt Frankfurt, zwei Versammlungen mit den Anwohnern, Planfeststellungbescheid erstellen und die ganzen Einwendungen der Kritiker abbügeln, Presse bearbeiten usw.

Also:  Alles Geldverschwendung, insbesondere da die ganze Crew von Frau Gesell ohnehin am besten in der Stadtentwässerung Frankfurt aufgehoben wäre.

Die einzigen, die sich für diesen 2,8 Millionen €uro teuren Quatsch bedanken müßten aber nicht können, sind ca. 20 Enten und Gänse, die sich dort offensichtlich wohl fühlen.

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist eigentümerfeindlich, undemokratisch und heuchlerisch.

Im Sossenheimer Wochenblatt wurden heute wieder meine beiden Standardmerksätze veröffentlicht:

Ich bin mal gespannt, ob irgendeiner bei der städtischen Verwaltung aus seinem Tiefschlaf aufwacht und merkt, daß die Schäfchen meckern.

Das Sossenheimer Wochenblatt bringt jede Woche einen Sinnspruch.Heute:Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.Das mag wohl für die Untere Naturschutzbehörde sowie das Rechtsamt zutreffen;denn dort sitzen meiner Meinung nach auch echte Sadisten, denen Sadismus als berufliche Arbeit großes Vergnügen bereitet, nicht aber für mich.

Mir macht die Arbeit mit den Obstbäumen zwar Spaß;doch der Lohn der Arbeit bzw. die Fruchtziehung ist nicht gegeben, weil die Diebe sie stehlen und die Beamten den Kampof gegen das Privateigentum zum Exzeß treiben.

Gedanken zum Landschaftsschutz (Juni 2010)

Dienstag, 01. Juni 2010

30.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus steht im Widerspruch zur Demokratie;  denn durch die Beamten wird eine Oligarchie begründet.

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung „Grüngürtel“ der Stadt Frankfurt muß weg.

Gegen diese Verordnung habe ich geklagt mittels eines Normenkontrollantrags vor dem Hessischen VGH (4 N 3364/00), der mich eine Menge Geld gekostet hat:

Dittmann-VGH

In diesem Zusammenhang muß ich dem dortigen Richter Dr. Dittmann zwei schwere Vorwürfe machen.  Er sollte sich mal überlegen, inwieweit diese mit seinem Berufsethos zu vereinbaren sind.

1.)  In der mündlichen Verhandlung rief er einen Förster auf, den Frau Eising vom Regierungspräsidium Darmstadt mitgebracht hatte.  Dieser zeigte ideale DIN-A4-Bilder des Landschaftsschutzgebiets, die den Senat beeindruckten.  Mir und meinem Rechtsanwalt war dies zuvor nicht mitgeteilt worden.  Dagegen habe ich vergeblich prostestiert.  Ich hätte ansonsten auch ca. 120 Häuser und Gartenhütten fotographieren können, die den Widerspruch zu Zone II hätten belegen können.

2.)  Im Urteil schrieb der VGH (S. 17):  „Die von den Antragstellern insoweit lediglich zitierte Feststellung des Ortsbeirates 6, die Aufteilung sei willkürlich erfolgt, ist ihrerseits nicht im Hinblick auf die Kriterien des § 2 Abs. 2 bzw. Abs. 3 der Landschaftsschutzverordnung begründet worden, sondern sollte ersichtlich dazu dienen mehrere Kleingärtner bei der Legalisierung ihrer illegalen Kleinbauten zu unterstützen.“

Diese Aussage ist aus drei Gründen bemerkenswert:

a)  Der Hessische VGH macht das Petitionsgremium, den Ortsbeirat 6, nieder und bezichtigt ihn der Unterstützung bei illegalen Handlungen.

b)  Dann sagt der VGH:  Der Ortsbeirat 6 habe sich bei seinem Antrag nicht auf die Paragraphen § 2 Abs. 2 und 3 der VO bezogen, was man nur als eine absolut formale Lappalie bezeichnen kann;  da ich noch nie erlebt habe, daß sich der Ortsbeirat auf  Paragraphen von Verordnungen oder Gesetzen bezieht.

c)  Wie kam Dr. Dittmann  überhaupt dazu von der Legalisierung illegaler Kleingärtner zu sprechen?  Wir haben dies in unseren Schriftsätzen nicht geschrieben, und das RP hatte den Antrag des OB 6  ignoriert.  Also kann er nur mit der Unteren oder Oberen Naturschutzbehörde darüber telefoniert haben und so  zu dieser Auffassung gelangt sein.  

Das sollte aber ein Richter nicht machen, daß er vor der mündlichen Verhandlung mit einer Partei mündlich Kontakt aufnimmt und von ihr vereinnahmen läßt und die Frage dann in der mündlichen Verhandlung noch nicht einmal anspricht!

29.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus muß weg!

Ein Schreiben an das Verwaltungsgericht Frankfurt

Auf  das beiliegende Schreiben des Verwaltungsgerichts

Antwort_Gericht

habe ich gestern  das folgende  Einwurfeinschreiben geschickt:

Az.:  8 K 1520/10.F(2)

Sehr geehrter Herr Fetzer,

mit der vorläufigen Aussetzung des obigen Verfahrens bin ich einverstanden.

Hochachtungsvoll,

Jürgen Kremser

Über die Irren in der Frankfurter Stadtverwaltung

Die Arzthelferin, die an der Spitze der Frankfurter Stadtverwaltung steht, müßte eigentlich von Berufs wegen einen guten Blick haben für kranke Menschen oder Simulanten, aber für Geistesverwirrte scheint sie keinen Blick zu haben, sonst wäre ihr schon einmal aufgefallen, daß im Umweltamt einige nicht richtig ticken.

Im Regionalpark werden die Eigentümer mit dem Hinweis auf den Naturschutz geknechtet, ihr Eigentum entwertet;  bei der Bevölkerung wiederum versuchen sich die Politiker und Beamten auf Kosten der Eigentümer einzuschleimen, indem sie ihnen auf anderer Leuts Kosten einen Park zu Verfügung stellen, den Regionalpark, der wiederum mit dem Naturschutz nichts zu tun hat, der aber als Vehikel gegen die Eigentümer verwendet wird.

Gegenstand unserer heutigen Diskussion ist nicht diese geradezu unglaubliche Gemeinheit der Beamten gegenüber den Eigentümern oder die damit verbundene doppelte Moral, die man als üble Heuchelei brandmarken muß, sondern einfach die Dämlichkeit der Frankfurter Verwaltung, die sich weiterer Unterstützung diverser Staatsorgane sicher weiß.

Am Sonntag habe ich einmal einen Spaziergang durch das Sulzbachtal von Sossenheim aus gemacht zur Ponderosa in Sulzbach, die ich übrigens wegen ihrer schönen Lage und vernünftigen Preisen empfehlen kann.  Auf dem ganzen Weg tauchen auf Tafeln unverständliche nichtheimische Tiere auf: Nandus, Pfauen, Giraffen.  Vor der Autobahnbrücke über die A 66, kurz vor dem Galgenberg, erscheinen die Schilder „Umleitung“.  Gemeint sind Giraffen, die hier nie auftauchen werden, müssen wegen ihrer langen Hälse Umwege machen!  Wer versteht diesen Quatsch???  Und warum erscheinen hier nichtheimische Tiere, wo doch die Landschaftsschutzverordnung vorsieht, daß nur heimische Pflanzen geschützt werden sollen?

An einer großen Weide am Weg nach Sulzbach hängen zahlreiche seltsame Gebilde, so eine Art von Plastik-Kalebassen herunter, die man als Bienenhaus erwerben kann, für wieviel und bei wem???  Gemeint sind vermutlich Wildbienen.

Das Anbringen von Schildern jedweder Art ist im Landschaftsschutzgebiet verboten.  Als vor einigen Jahren der Vorsitzende einer Sossenheimer Bürgerinitiative die Einladung zum Sommerfest an einem Baum anhängte, hat er dafür eine Ordnungswidrigkeit von ca. 150 Euro bekommen.  Aber die Beamten dürfen unseren Verstand ungehindert mit ihren Quatsch-Schildern maltraitieren.

Gekostet hat dieser ganze Quatsch ca. 150.000 Euro.  Da wird die Stadt wieder sagen, wie die Stadtentwässerung bei der Ersatzretentionsfläche:  “Das haben wir nicht aus steuerlichen Mitteln bezahlt.  Das wurde von anderen beglichen.”  Ich wette, diese Ausgaben stammen aus unnötigen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen, Bußgeldern und Zwangsgeldern, mit denen auch ich unter Druck gesetzt werde.

Merke:  Jede staatliche Stelle, die eine unnötige Gebühr einnimmt, belastet unnötig die Leistungsfähigkeit ihrer Untertanen und ihrer Volkswirtschaft.  Sie kann nicht sagen, diese Ausgabe hätte nicht die Allgemeinheit belastet!


Weise oder unverschämt?

Zum beiliegenden Artikel von Jan Kneist zum Thema:  Weise oder unverschämt?

http://www.goldseitenblog.com/jan_kneist/index.php/2010/06/28/weise-oder-unverschaemt

habe ich heute verfaßt:

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Ob weise oder unverschämt, mir ist vor allem unklar, was unsere Kritiker (Obama, Soros, Krugmann) eigentlich von uns wollen.

Nachdem Herr Soros und Konsorten vermutlich die Griechenland-Krise ausgelöst haben, können sie doch nicht ernsthaft von uns erwarten, daß wir uns auch so verschulden, daß wir in demselben Maße zum Spielball der Spekulanten werden wie Griechenland, mit ähnlichen sozialen Unruhen. Vor allen Dingen weil wir jetzt auch merken, wie die konzertierte Aktion gegen Portugal und Spanien weitergeht. Auch kann ihnen doch die Verschlechterung der Euro/Dollar-Relation, die unsere laxe Fiskalpolitik notwendigerweise im Gefolge hätte, nicht gefallen; denn das würde unseren Export beflügeln.

Also die ganze Debatte ist konfus!

Das Problem für das Papiergeld entsteht, wenn die Masse der Leibeigenen des Kapitals ihre Arbeitsleistung verringert, weil sie am Wert des Papiergelds zweifeln. Spätestens an dieser Stelle werden die Beamten hellwach werden. Über Symbole wie Geld als Papiergeld oder Metall können wir lange debattieren. Entscheidend ist immer, daß die zugrundeliegende Arbeit stattfindet, von dessen Wertschöpfung namentlich die Beamten als Verwalter und Organisatoren des Staatsgetriebes leben.

Es ist eigentlich ein Witz, daß die Beamten die Kurzarbeit als ein soziales Geschenk für die Arbeitenden darstellen, wobei sie doch auf die Arbeit ihrer Schäfchen dringend angewiesen sind, weil sie davon leben.

Wenn es allerdings gelingt, die Arbeitenden alle in die Verschuldung zu treiben, was vielleicht geplant ist, können diese gar nicht am Wert des Papiergeldes zweifeln und ihre ertraglose Arbeitsleistung verringern, weil sie eigentlich Sklaven sind. Sie sind dann das perpetuum mobile des Kapitals, das sich nur noch für die Zinsen dreht.  29.06.10 @ 09:15

28.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Der Beamtenstatus muß weg!

Gestern habe ich folgenden Kommentar eines Lesers zu meiner Arbeit bekommen:

Hallo Herr Kremser,

haben Sie schon mal daran gedacht das Fernsehen/TV mit einzuschalten/ bzw. Ihren Fall zu schildern?

Jeder normal denkende Bürger würde Partei für Ihre Seite ergreifen.

Grüsse

Gestern habe ich folgenden Kommentar geschrieben zu einem Artikel von Daniel Haase zum Thema:  „Eurozone:  Showdown noch in diesem Herbst?“

http://www.goldseitenblog.com/daniel_haase/index.php/2010/06/26/eurozone-showdown-noch-in-diesem-herbst

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

*****

Zu: „Das Handelsblatt schrieb am 9.6.2010, dass in einigen Regionen Deutschlands Immobilien knapp und die Preise anfangen würden zu steigen.“

Ob diese Aussage zutreffend ist, bin ich nicht so sicher. Sollten die Banken und Versicherungen, die ihre Staatsanleihen aus Risikoländern abziehen und bei der EZB abladen, tasächlich ihr Geld in der Bundesrepublik in Immobilien anlegen? Schon seit längerem werden angeblich Immobilien gekauft, vgl. den beiliegenden Artikel vom 10.04.2009.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Anleger-wollen-Immobilien-article66760.html

Vermutlich kann die Inflation erst dann heißlaufen, wenn die Massenkaufkraft in Abstimmung mit den Gewerkschaften signifikant erhöht wird. Daran arbeitet bekanntlich George Soros. Danach sieht es aber derzeit noch nicht aus. Erst gestern kam die Meldung „Kahlschlag bei TNT“, „Vollzeit-Briefträger fliegen raus“.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Kahlschlag-bei-TNT-article941108.html

Die kleinen Leute zahlen jetzt die Zeche für die Wirtschaftskrise der großen. Wie sollen sie dann mehr Geld ausgeben?  27.06.10 @ 10:49

27.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Das “Rechts”-Amt der Stadt Frankfurt vertritt die Rechtsinteressen des größten Frankfurter Immobilieneigentümers.

Verwaltungen und Verwaltungsgerichte versündigen sich am deutschen Volk, wenn sie ihm die Möglichkeit zur Selbstversorgung unterbinden.


Geheimlogen allüberall

Ich bin der festen Überzeugung, daß hinter der Entwertung des – hauptsächlich deutschen – Grundeigentums im Außenbereich und Landschaftsschutzgebiet das Werk einer Geheimloge steckt, die den Deutschen den Zugang zur Selbstversorgung nehmen will und die absichtliche Entwertung ihres Grundeigentums durch Versagung der Nutzungsmöglichkeit betreibt.

Meiner Meinung stand auch hinter dem Rücktritt des Bundespräsidenten Horst Köhler das Wirken einer Geheimloge;  denn anders ist dieser öffentliche Eklat nicht zu erklären.  Deswegen empfehle ich den beiliegenden Brief des Peter Gauweiler gründlich zu überdenken.

Die folgende Kommentar wurde gestern von mir von Peter Bohringer publiziert zum Thema:  „Sozialismus als Alternative zur Realität (II)

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/23/sozialismus-als-alternative-zur-realitae-1

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Der Artikel “Rücktritt des Bundespräsidenten:  Gauweiler stellt die 148-Milliarden-Euro-Frage”

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,702722,00.html

ist äußerst interessant.

Horst Köhler hat sich mehrfach Zeit gelassen,  Gesetze zu unterschreiben.  Wie kam es dazu, daß er ein so eminent wichtiges Gesetz schnell unterschrieb und praktisch unmittelbar darauf zurücktrat? Und Köhler als Rücktrittsgrund eine für Politiker seltene Empfindlichkeit angab?

Da muß doch mehr dahinterstecken! Die lückenlose Aufklärung dieses vor aller Augen sich abspielenden Eklats würde uns wirklich mal Einblick in das Machtgefüge unseres Staates geben.  26.06.10 @ 14:48

Warum kürzt bei uns der öffentliche Dienst nicht seine Gehälter???

Mathias Siebold schrieb gestern von dem guten Beispiel, das in Spanien für unsere Beamten vorgelebt wird.  Wenn alles in der EU vereinheitlicht wird, dann zuallererst die Senkung der Gehälter unserer Beamten und Politiker:

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

Herr Siebold informiert:

„Die Mitglieder der Inselregierung sind nun mit bereits aus Madrid vorgelebter Selbstkasteiung dran, und kürzen ab kommenden Monat ihre Bezüge. – Ja, Sie haben richtig gelesen, bei uns senken sich die Politiker ihre Einkommen, und das auch noch ganz freiwillig. – Ganz freiwillig dann aber doch wieder nicht, denn unser Regierungspräsident in Madrid ist ja bei seinem Sparpaket welches er durchs Land geschleppt hat mit gutem Beispiel vorangegangen, und hat seine Bezüge gleich um 15% gesenkt und die seiner Minister und Regierungsangestellten gleich mit. – Jetzt fühlen sich auch die anderen politischen Korporationen genötigt, in dieser Selbstkasteiung mitzumachen und langsam, fast schleichend, kommen alle anderen auch mit solchen Plänen rüber, aber meist etwas weniger anspruchsvoll im Paket als das Zapatero vorgemacht hat….  - Aber man könnte eigentlich schon von einem Wink mit dem Zaunpfahl für die deutsche Regierung sprechen, die haben ja Wochen nach Zapatero auch die hohe Kunst des Sparens entdeckt, allerdings sich selbst dabei ausgeklammert und die Last lieber nach unten verschoben.“

Auf welchem ethischen Standpunkt steht der Hessische Verwaltungsgerichtshof?

Das Oberverwaltungsgericht, bei uns der Hessische Verwaltungsgerichtshof genannt, ist der Auffassung daß Erwerbslandwirte sich im Landschaftsschutzgebiet gegen Diebstahl durch Einzäunung schützen dürfen, nicht aber die sonstigen Grundeigentümer.

Meinen Sie auch, daß es einen Unterschied macht, ob ein Erwerbslandwirt bestohlen wird oder ein sonstiger Eigentümer?

Die Reaktion des Verwaltungsgerichts auf meine Klage gegen die Zwangsgeldfestsetzung habe  ich inzwischen erhalten und unter “Dokumente zum Download” eingestellt.

Bemerkenswert ist, daß Frau Christa Mehl-Rouschal (christa.mehl-rouschal.amt79@stadt-frankfurt.de, christa.mehl-rouschal@stadt-frankfurt.de) in ihrem Bescheid mir eine unzutreffende Rechtsmittelbelehrung zukommen ließ!

26.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Das “Rechts”-Amt der Stadt Frankfurt vertritt die Rechtsinteressen des größten Frankfurter Immobilieneigentümers.

Woher nehmen die Beamten das  Recht,  die Vermögensdisparitäten zwischen den hauptsächlich deutschen Grundeigentümern und den Neubürgern und Ausländer  an deren Niveau anzugleichen?

Während die Türken, die eine Immobilie bei uns kaufen, angeblich von ihrem Heimatstaat zinslose Darlehen zum Erwerb erhalten, führen unsere Verwaltungen und Verwaltungsgerichte einen erbitterten Kampf gegen die hauptsächlich einheimischen deutschen Grundeigentümer, um die Nutzung ihres Eigentums zu verhindern!

Die folgende Kommentar wurde gestern von mir von Peter Bohringer publiziert zum Thema:  „Sozialismus als Alternative zur Realität (II)

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/23/sozialismus-als-alternative-zur-realitae-1

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Wir erleben derzeit eine ziemlich spannende Zeit. Mit George Soros fordert das amerikanische Großkapital, jetzt auch unterstützt vom amerikanischen Präsidenten, daß wir endlich den Einstieg in die Inflation finden, die nur durch erhöhtes Schuldenmachen des Staates und vor allen Dingen eine Erhöhung der Löhne einsetzen kann. Denn ca. 50 % der Bevölkerung geben ihre Einnahmen restlos aus, so daß sich dadurch endlich die Inflation zeigen müßte.

Dabei ist unklar, warum das Sparen für Griechenland und Spanien richtig sein sollte, für uns aber nicht. Wenn wir auch anfangen die Löhne zu erhöhen, müßte doch eigentlich der Euro fallen und unseren Export beflügeln, was den Amerikanern auch nicht recht sein dürfte.

Auf unserer Seite, die sicher letztendlich einknicken wird, geht es weniger um die Interessen der deutschen Bürger als die ökonomischen Interessen unserer Beamtenkaste inkl. Politiker. Die Beamten erkennen klar, daß durch eine ungezügelte Inflation das Staatsschiff ihnen aus dem Ruder laufen, ihre Pensionen flöten gehen könnten.

Deswegen müssen die Beamten jetzt kämpfen, nicht für uns, sondern für sich.  25.06.10 @ 10:28

Idiotische Schilder für die Regionalparkroute

Eine Erläuterung der idiotischen Schilder für die Regionalparkroute kann man im Höchster Kreisblatt vom 19.06.2010 nachlesen:
http://www.fnp.de/hk/region/lokales/safari-zwischen-nidda-und-zoo_rmn01.c.7848844.de.html

Hier muß nur nachgetragen werden, daß das Verwaltungsgericht stets als Soll-Zustand des Landschaftsbilds  die Kriterien der besonderen Eigenart und Schönheit und Bedeutung des Naturhaushalts betont, so zuletzt ausführlich in dem gegen mich ergangenen Urteil, während der Ist-Zustand, daß  es um die Schaffung eines Parks geht für die Erholung der Bevölkerung,  nicht erwähnt wird.  Letzteres wäre nämlich die Zone I, und da könnte ich problemlos einzäunen, genauso wie die Kleingärtner.

25.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Das “Rechts”-Amt der Stadt Frankfurt vertritt die Rechtsinteressen des größten Frankfurter Immobilieneigentümers.


Freche Lügen des Magistrats der Stadt Frankfurt

Unter den Aktionen des http://www.apfel-appell.de/aktionen.html steht:

„Im diesem Jahr erscheint die zweite Ausgabe des erfolgreichen Äppelklau-Absperrbandes mit leicht verändertem Aufdruck. Das Absperrband wird am 7. September, um 11 Uhr, wieder auf der Streuobstwiese im Sossenheimer Unterfeld präsentiert.“

Es geht hierbei um das gelbe Absperrband, das die Eigentümer vor dem offiziell zugegebenen Diebstahl schützen soll, da sie wegen des Diebstahls keine Streuobstbäume mehr anpflanzen.

In meinem Schriftsatz vom 01.03.2010 hatte ich dazu geschrieben:

„Die Erfindung mit dem Absperrband stellt deswegen nur ein Mittel dar, um von der offensichtlich verfehlten Landschaftsschutzpolitik abzulenken und die fortgesetzte Verweigerung der Nutzung des Privateigentums durch Einfriedungen mittels angeblicher Ersatzmittel fortzuführen.  Der primitive Sprachgebrauch der Absperrbändern zeigt deutlich, daß der Eigentümer sprachlich gezwungen werden soll sich bei den mutmaßlichen Dieben anzubiedern, indem er auf ihren Dialekt eingeht und sich auf ihre Moral einläßt.  Ästhetisch betrachtet ist es auch nicht gerade berückend die Landschaft mit gelben Plastikbändern a la Verpackungskünstler Christo Wladimirow Jawaschew zu gestalten.

Die Aussage “Appell angekommen: Die Frankfurter interessieren sich wieder mehr für ihre Streuobstwiesen”  (Frankfurter Rundschau, 06.01.10, Nr. 4, F7)  ist reine Propaganda des Herrn Wichert (vgl. http://www.apfel-appell.de/).  Wenn die Staatsorgane nur die mindeste Kenntnis ihrer selbst besäßen (gnothi seauton, Inschrift des Apollotempels in Delphi), wüßten sie, daß sie niemals eine so schwere Arbeit wie Obstanbau und –pflege ohne Aussicht auf eigenen Ertrag machen würden.“

Hier muß gesagt werden, daß es sich bei dem Absperrband um eine freche Lüge handelt, denn die Behauptung „erfolgreich“ ist in keiner Weise begründet.

Um so trauriger ist, daß das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main in seinem Urteil 8 K 336/10 F(2), 8 K 748/10.F(2) „Im Namen des Volkes“ meint, daß der Magistrat zu dem Zielkonflikt (zwischen mir und ihm) mittels Absperrbands ausreichend Ausführungen gemacht habe.  „Insbesondere wurden im Widerspruchsbescheid auf Seite 5 zu dem dem Rechtsstreit zugrundeliegenden Zielkonflikt zwischen dem Erhalt der Bereitschaft zur Betreuung von Streuobstwiesen einerseits und dem Freihalten geschützter Flächen vor Einfriedungen usw. andererseits hinreichende Ausführungen gemacht.“

Diese Aussage  halte ich für völlig weltfremd.  Und zum Magistrat muß ich sagen:  Eigenlob stinkt!

24.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Das “Rechts”-Amt der Stadt Frankfurt vertritt die Rechtsinteressen des größten Frankfurter Immobilieneigentümers.

Bienen-Diebstahl im Sossenheimer Unterfeld wegen des Verbots der Einzäunung

Heute berichtet das Sossenheimer Wochenblatt (24.06.2010)  vom Diebstahl einer Beute, d. h. einer Bienen-Behausung, von ca. 30 kg.  Es handelt sich um das Gelände der HGON, das quer zu meinem streitbefangenen Eßkastaniengrundstück liegt. Das von der HGON gepachtete Grundstück hat zwar ein Tor, aber keinen Zaun, so daß die dort angepflanzten Obstbäume ziemlich unsichere Ernteaussichten haben.   Wie ich in meiner Klage dargelegt habe, wäre es dringend erforderlich, daß auch für Bienen Einzäunungen zugelassen werden.  Darauf  hat auch der Imker, der zur mündlichen Verhandlung am 11.05.2010 gekommen ist, dringend hingewiesen.  Der Leiter der Unteren Naturschutzbehörde Fritz Küsters hat ihm vorgeschlagen, seine Bienen auf dem jetzt bestohlenen nicht eingezäunten Grundstück unterzustellen.  Das Ergebnis sieht man jetzt:  Diebstahl.

Pikant ist, daß ein Mitglied des NABU mich bei der Unteren Naturschutzbehörde wegen Einzäunung denunziert hat, jetzt aber jammert der Nabu, daß ihm in seinem zaunlosen Grundstück eine Beute gestohlen wurde.  Liebe Leute, anstatt die Grundeigentümer zu denunzieren, sogt doch lieber endlich mal dafür, daß die Wild-West-Methoden im Landschaftsschutzgebiet aufhören!

Wann trennt sich die Verwaltung endlich von ihren kommunistischen Vorstellungen vom Grundbesitz als Gemeineigentum und gelangt zur Realität???

Die folgenden drei Kommentare wurden gestern und heute von mir von Peter Bohringer publiziert zum Thema:  „Sozialismus als Alternative zur Realität (II)

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/23/sozialismus-als-alternative-zur-realitae-1

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

*****
Wir wurden gegen unseren Willen zur Aufgabe der DM gezwungen. Dabei wurde uns weisgemacht, unser Nationalstaat würde erhalten durch diverse Sicherungen wie die Maastricht-Klausel, den gegenseitigen Haftungsausschluß usw. Inzwischen hat sich erwartungsgemäß die nomative Kraft des Faktischen bemerkbar gemacht. Wir sind so verbandelt in die für uns gefädelten Schlingen, daß der Nationalstaat gar nicht mehr bestehen kann und bekommen zwangsweise die EU-Wirtschaftsregierung.

Die EU-Wirtschaftsregierung ist die Merkelsche ultima ratio auf die Wirtschaftskrise. Auf der Feste Coburg stand früher eine Kanone, deren Aufschrift besagte: „ultima ratio regum“ (die letzte Vernunft der Könige); die EU-Wirtschaftsregierung ist heute die ultima ratio der Geheimlogen.

Die Deutschen werden allerdings davon wenig merken. Ihr Intellekt wird mit allen Mitteln der Kunst durch Massenmedien geschädigt: die trällernde Lena gilt ihnen als ein zweiter Mozart und soll ihnen Mut und Stolz geben; Fußball ist ihr Lebensinhalt, so ähnlich wie einst die Streitereien zwischen der Partei der roten und der grünen der Wagenlenker in Konstantinopel.

Frau Merkel wird sich jetzt auf dasselbe Prinzip berufen, mit dem der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg im Ersten Weltkrieg im Reichstag den Einmarsch in Belgien begründete: „Not kennt kein Gebot.“

23.06.10 @ 17:34

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info
Die Personifizierung des Eigennutzes namens George Soros gibt uns selbstlos einige Vorschläge:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Soros-warnt-vor-Euro-Kollaps-article937003.html

“Der US-Starinvestor George Soros sieht in der deutschen Sparpolitik eine Bedrohung für Europa. “Deutschland bringt die Europäische Union dadurch in Gefahr, dass es auf seine pro-zyklische Politik besteht. Ich bin mir bewusst, dass dies eine harte Anschuldigung ist. Ich fürchte aber, dass sie gerechtfertigt ist”, sagte der Milliardär in einer Rede an der Berliner Humboldt-Universität. Durch die Senkung des Haushaltsdefizits und den Widerstand gegen höhere Gehälter zum Ausgleich für den Rückgang der Kaufkraft des Euro erschwere Deutschland es den anderen Ländern zudem, ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen.

Soros bezeichnete den Euro als klare Fehlkonstruktion.”

Im Klartext: Die Inflation kann erst einsetzen, wenn der “Widerstand gegen höhere Gehälter” seitens der Deutschen beendet wird.

Die Inflation ist also geplant und wird jetzt durch praktische Maßnahmen umgesetzt: Die Gewerkschaften sollen Gehaltserhöhungen nicht nur fordern, sondern auch bewirken.

23.06.10 @ 21:39

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info
Nachtrag an Herrn Soros:

Hallo Herr Soros,

könnte es sein, daß Sie auf einen fallenden Euro-Kurs gesetzt haben und jetzt alle deutschen Sparer einen Inflationsverlust erleiden sollen, damit Ihnen aus der Patsche geholfen wird?

Ihr ganz ergebener,

Jürgen Kremser

24.06.10 @ 09:49

23.06.2010

Die Verwaltungsgerichte sind nicht befugt in ihrer Rechtsprechung Unmoral und Sittenlosigkeit zu befördern.

Das “Rechts”-Amt der Stadt Frankfurt vertritt die Rechtsinteressen des größten Frankfurter Immobilieneigentümers.

Gestern und heute habe ich folgende Kommentare bei Peter Boehringer veröffentlicht, zum Thema:  „Sozialismus als Alternative zur Realität

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/22/sozialismus-als-alternative-zur-realitae

Diese Überschrift schien mir besonders zutreffend wegen der verkappten Kommunisten in der Frankfurter Stadtverwaltung , die die Realität der Diebe und Vandalen auf meinen Grundstücken aus politischer Voreingenommenheit schlichtweg ignorieren.

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Was mich wundert ist, daß bei dieser ganzen Bevorzugung der Banken-Lobby zu Lasten der Allgemeinheit so wenig thematisiert wird wie ungerecht deren Bevorzugung erfolgt und daß jedwede Ethik außer Betracht gelassen wird.

Als Herr Ackermann 2008 plötzlich überraschenderweise nach dem Staat rief, wurde seinen Kollegen, wie HRE oder Commerz/Dresdner-Bank, die staatliche Unterstützung selbstverständlich wegen der Systemrelevanz gewährt.

Was soll aber ein kleiner Angestellter sagen, der unschuldig seinen Arbeitsplatz verliert und dessen Haus zwangsversteigert wird. Ihm wird gesagt: Du bist nicht systemrelevant, genauso wie dem kleinen Unternehmer mit 20 Angestellten, der von der Hausbank keinen Kredit mehr bekommt und sein Unternehmen mit Verlust aufgeben muß. Es kann doch kein Betroffener akzeptieren, daß sein persönliches Schicksal nicht systemrelevant ist!

Es war zwar richtig, daß die Sparer einer Bank von Staats wegen gerettet wurden, aber die Versager in der Verantwortungsebene hätten die Konsequenz ihrer Fehleinschätzung tragen müssen durch einen Konkurs der Bank.

So haben die ganze Banken-Rettungsaktionen, jetzt fortgesetzt mit dem Ankauf der Ramschanleihen durch die EZB, den schalen Beigeschmack, daß man zwar vorgab, die unschuldigen kleinen Sparer retten zu müssen, aber tatsächlich die schuldigen Großen retten wollte, und Herr Ackermann sogar mit einem großen Bankett im Kanzleramt belohnt wurde.
22.06.10 @ 22:03

Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Wie ungerecht die Beamten sich einerseits gegenüber den hoffierten Bankvorständen, aber andererseits kalt gegen die zwangsversteigerten kleinen Immobilieneigentümer und illiquiden Unternehmer verhalten, kann man an folgendem ermessen:

Als Herr Ackermann die große Entschädigung für Herrn Esser mitentschied, hat er die Filetierung des Flaggschiffs der deutschen Wirtschaft, Mannesmann, unterstützt und dadurch unglaublich vielen Arbeitnehmern ihrer Beschäftigung beraubt oder ihnen erschwert. Damals kaufte z. B. aus dem Mannesmann-Konzern KKR die DEMAG. An dem merger and aquisition Geschäft hat die Investment-Sparte der Deutschen Bank wunderbar verdient, bis zuletzt.  Die Investment-Sparte ist eigentlich eine Arbeitnehmer-Arbeitsplatz-Abbau-Geschäft. Dies hat die Politik 1999 flankierend unterstützt, indem sie zuvor die Steuerfreiheit der Veräußerungsgewinne für Kapitalgesellschaften schuf.

Jetzt hat nur noch der kleine Handwerker, der am Ende seines Lebens sein Betriebsvermögen ins Privatleben überführen will, die Steuern des Veräußerungsgewinns zu zahlen; dem unschuldig Arbeitslosen wird sein Haus zwangsversteigert.

Was würden diese Bürger sagen, wenn es ihnen klar wäre, daß die EZB Staatsanleihen bankrottgefährdeter Staaten zum vollen Nennwert kauft, um den Banken, die ihm so geschadet haben, zu retten. Er muß doch fragen: Warum hilft mir niemand?
23.06.10 @ 09:15

22.06.2010

Das Grundgesetz besagt in Artikel 1:  “Die Würde des Menschen ist unantastbar.”  Deswegen verstoßen die Verwaltungsgerichte gegen das Grundgesetz, wenn sie von den Eigentümern verlangen, daß sie den Diebstahl ihres Eigentums erdulden.

21.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Diverse Klagen

Heute morgen habe ich den Berufungsantrag sowie die angekündigte Klage gegen die Zwangsgeldfestsetzung persönlich beim Gericht abgegeben.  Da meine Schriftsätze dort nicht besonders beliebt sind, gebe ich immer alle Schriftsätze persönlich ab, damit sie nicht “zufällig” unterwegs verloren gehen.

(Dieser persönliche Botendienst wird immer mehr eine Zumutung, da die Bauarbeiten den Magistrats mich immer mehr einmauern.  In Rödelheim konnte ich nicht von der Lorscherstraße links in die Thudichumstraße abbiegen. Am Kreisel am Fischstein mußte ich lange warten um rechts abzubiegen, auf dem Rückweg war dann der Industriehof rechts wieder eine einzige Baustelle.)

BerufungseinlegungsAntrag

VwG100621

Riesen Betrug des Magistrats der Stadt Frankfurt an die Grundeigentümer im Landschaftsschutzgebiet!!!

Wir liegen jetzt in einer Regionalparkroute eines Regionalparks, dessen Route vom Opelzoo bis zur Nidda führt.  Überall wurden mehr oder weniger dümmliche Schilder aufgestellt mit Elefanten, Giraffen, Erdhörnchen, Pfauen usw.  Für diesen Quatsch hat man Unsummen ausgegeben.  Allerdings moniert zurecht das Sossenheimer Wochenblatt vom 17.06.2010, daß kein Geld vorhanden ist, um die städtischen Wiesen zu mähen für die sonnenhungrigen Mitbürger.  Im Höchster Kreisblatt vom 19.06.2010 gab es dann eine ausführliche farbige Karte mit den „Fundstellen“:  „Safari zwischen Nidda und Zoo“.

In rechtlicher Sich ist hier folgendes interessant:

Es werden die ersten Grundlagen eines Parks geschaffen auf  Privatgelände.

Der Park befindet sich überwiegend in der Zone II und widerspricht ganz klar deren Kriterien:   d. h.  den Landschaftsschutzkriterien „Besondere Eigenart und Schönheit“ sowie „Erhaltung des Naturhaushalts“,  die  benutzt werden um die Grundeigentümer zu knechten.

Die Eigentümer wurden seit 1994 massiv bei der Nutzung ihres Eigentums bekämpft und unterdrückt,  und zwar unter maßgeblicher Inanspruchnahme der Verwaltungsgerichte.

Also typischer Betrug und Heuchelei:  Unter Vortäuschung eines Ideals (Naturschutz) wird das ehrlich erworbene Eigentum der Bürger entwertet.  Der Zweck ist zwar derzeit vorgeblich das Wohl der Bevölkerung in einem Regionalpark, aber wehe wenn es erst gelungen ist, dann denkt die politische Klasse wieder an ihre ökonomischen Geschäfte!  Man denke mal an den Kelsterbacher Wald.  Wie schnell war dessen Bannwaldverordnung, die angeblich für die Ewigkeit bestimmt war, weg, als die Fraport ein weiteres Terminal brauchte.

Ich frage mich, wie lange die Kasperle-Figuren in der Frankfurter Stadtverwaltung noch ihr Unwesen treiben dürfen?  Wieso dürfen diejenigen, die 2005 Millionensummen in der Straßenreinigungsaffäre mutwillig und leichtsinnig in den Sand gesetzt haben, weiterhin gegen das Eigentum der Bürger im Landschaftsschutzgebiet vorgehen?  Und warum erfolgt in der Stadtverwaltung nicht endlich der konsequente Abbau unnützer parteipolitischer Verwaltungsstellen, die nur von solchen obigen müßigen Spielchen zeugen?

Grundeigentum dient der Täuschung des Publikums

Das Grundeigentum dient dazu, den Bürgern einen Anreiz zur Vermögensbildung zu schaffen.  Denn für die darauf verwendete Arbeit und den Ertrag sahnt der Staat und seine Beamten dann gar zu gerne kräftig ab.  Aber dies erweist sich nur als eine Täuschung des Publikums,  wenn es sich die Staatsbeamten anders überlegen.

Beispiel:  Meine beiden Söhne haben vor ca. drei Monaten die Wohnung ihres Großvaters Friedrich Landversicht in der Niederurseler Landstr. 149 zum Zwecke der Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft von ihren Cousins gekauft.  Seitdem hängt der Vertrag im Grundbuchamt herum und wird die Vormerkung nicht eingetragen.  Zunächst war es ein kleiner Irrtum eines Notars in Paderborn, der die Sache zurückgehen ließ.  Dann wollte das Grundbuchamt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts haben, daß meine Söhne als Miterben einer ungeteilten Erbengemeinschaft von der Grundsteuer befreit sind (§ 3  GrEStG  Ziffer 3).  Inzwischen hat das Grundbuchamt nochmals nachgezogen und will auch von den Verkäufern eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts haben.

Durch diese ganzen Spitzfindigkeiten staatlicherseits wird dem Publikum vorgegaukelt, die Leute hätten ein wertvolles Eigentum erworben, nämlich Grundeigentum.

Wenn aber die Mitarbeiter der Unteren und Oberen Naturschutzbehörde, mehr oder weniger verkappte Kommunisten, eine Verordnung erlassen, die dasselbe Grundeigentum völlig entwertet und dem Diebstahl und Vandalismus mangels einer Einzäunung anheimstellt, schreibt das Verwaltungsgericht:  „Der Kläger hat auch nicht dargelegt, worin vorliegend eine „faktische Enteignung” gegeben sein soll.”

Das kann das Gericht leider gar nicht erkennen.  Ich aber erkenne, daß eine riesige staatliche Diskrepanz besteht zwischen dem Verhalten der Grundbuchämter einerseits und den Verwaltungen und Gerichten andererseits.  Die Grundbuchämter gaukeln den Eindruck des sicheren Eigentums vor, die Verwaltungen und Gerichte sehen das ganz anders und entwerten dieses Eigentum.

20.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Gestern und heute habe ich folgende Kommentare in Goldseiten geschrieben:

1.)  http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/18/sechs-wochen-danach-was-der-mainstream-j

An den Mitbürger XOX, der meinte man könne Bargeld zu Hause bunkern, dadurch einen Banken-Run lostreten und insoweit die Regierung zur Vernunft bringen:

Frankfurt, den 19. Juni 2010

Lieber XOX,

Dein Vorschlag, das Bargeld zu Hause zu halten und damit die Banken auszutrocknen, ist zwar verständlich, aber völlig zwecklos. Entweder hast Du kein Geld, oder Du hältst es schon seit geraumer Zeit zu Hause unter der Matratze, sonst wäre es Dir schon aufgefallen, daß die Banken unser Geld nicht brauchen, da sie dafür praktisch keine Zinsen mehr zahlen. Papiergeld ist ein staatlicher Trick und der kann staatlicherseits mit einem Trick kinderleicht umgangen werden. Wenn alle Sparer ihr Geld abhöben, würde die EZB einfach neues Geld zur Verfügung stellen durch den Ankauf von wertlosen Staatsanleihen bei den Banken und das zu Hause gebunkerte der Sparer ersetzen. Das würde noch nicht einmal zu einer wesentlichen Inflation führen, wie wir dies schon seit ca. einem Jahr feststellen können.

Das einzige, was Beamte und die ihnen gleichgestellten Politiker treffen würde, wäre, wenn eine allgemeine Arbeitsverweigerung stattfände; denn nur Tatsachen zählen. So kam es 1923 zur galoppierenden Inflation. Als die Franzosen ins Ruhrgebiet einmarschierten, die Reichsregierung zum Generalsteik aufrief, die Steuern einbrachen, aber die Regierung ihre Beamten weiterhin bezahlen mußte, brach die galoppierende Inflation aus.

Dein leidgeprüfter Mitbürger,

Jürgen Kremser

Folgende zwei Artikel zu

http://www.goldseitenblog.com/daniel_haase/index.php/2010/06/18/griechenland-rettung-gescheitert

2.) Kommentar from:  Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Die Inschrift am Apollo-Tempel in Delphi lautete: „Leiste Bürgschaft und das Verderben ist dir nahe.“

Horst Köhler ist meiner Meinung nach zurückgetreten, weil er gezwungen wurde den Rettungsschirm zu unterschreiben. Nachdem die Bundestagsabgeordneten das Gesetz beschlossen hatten, ohne es gründlich gelesen zu haben und nur um die Märkte beim Handelsbeginn in Tokio zu beruhigen, hat er sich als intelligenter Mann sicher gedacht: Ich wasche in Zukunft in Unschuld meine Hände.

Die Kosten für die Euro-Stabilisierung wird sich bei uns nicht nur in direkten Transferzahlungen an den Fonds niederschlagen, sondern vor allen Dingen auch im Streichen von Anwartschaften und Steuern. Die Beamten werden uns alle sog. Subventionen bei der Rente, Krankenkasse und allgemein Sozialleistungen, Personenbeförderung usw. reduzieren bzw. streichen.

So ähnlich wie die Ausbildungszeiten bei der Rente gestrichen wurden, kommt jetzt vermutlich eine weitere Verlängerung der Lebensarbeitszeit, Kopfpauschale der Krankenkasse usw. Die Verschlecherung wird sich auch in zahlreichen Preiserhöhungen niederschlagen wie Mehrwertsteuer, Luxussteuer, Grundsteuer, Abfallgebühren, Mautgebühren, Flugzeugsteuer usw.

Da die Französische Revolution eigentlich ein Staatsbankrott war, der aber den späteren Beobachtern nur akzidentiell erschien, können wir jetzt beobachten, daß der Staatsbankrott sukzessive zahlreiche kleinere Übel hervorrufen wird, die die eigentliche Ursache in den Hintergrund treten lassen.

3.) Kommentar from: Jürgen Kremser [Besucher] E-Mail · http://www.gruenguertel.kremser.info

20.06.2010

Liebe Freunde,

seit einiger Zeit beschäftigt mich eine Frage, zu der Ihr mir vielleicht per Mail Eure Meinung schicken könnt, Diskretion zugesichert.

Vor einigen Jahren wurde aus dem öffentlichen Rundfunk die Worte „Arbeitsplatz“ oder „Arbeitsstelle“ verbannt und statt dessen durch das Wort „Job“ ersetzt. Auffällig war, daß plötzlich unisono sämtliche Redakteure und Politiker in allen Sendungen nur noch vom “Job” redeten. In meinem Duden von 1980, 18. Auflage, steht das Wort „Job“ noch für „Gelegenheitsarbeit“. Inzwischen gibt es nur noch Job-Center, statt Arbeitsämter, neulich brachte sogar Arte eine Sendung über China, wobei ein alter Arbeiter ständig nur von seinem „Job“ redete.

Mich interessiert weniger das ethische Problem, inwieweit eventuell eine beabsichtigte Verflachung unserer Arbeitsmoral geplant ist, vielmehr wie wurde dieser Vorgang so umfassend für sämtliche Medien geplant und durchgeführt. Wer hißt wo die Fahne des Inhalts „Kehrt schwenk marsch, jetzt „Job“ statt „Arbeitsplatz“, dem sich dann sämtliche Medienvertreter beugen und ihr folgen?

Euer neugieriger Mitbürger

Auf diese Frage hat mir ein Besucher eine intelligente Stellungnahme geschickt.  Mit den Rasenkapern sind vermutlich die Fußballer in Südafrika gemeint:

Kommentar from: W. [Besucher]
@Jürgen Kremser
Halte ich für nicht eindeutig. “Job” Mischung aus (modischem) Anglizismus, Suggestion der beliebigen Flexibilität sowie Ablehnung des Konnotats “Beruf”.
Kaum “systematisch” agitatorischer Hintergrund, denn “Arbeit” nach wie vor erhalten in idiomatischen Stereotypen wie z.B.: “Verlust des A.-Platzes” (nicht Job-Platzes); “Agentur für A.”; “A.-Verhältnis”; “A.-Beginn/Ende”; “A.-Geber”; “Lebens-A.-zeit” usw. Dazu übermäßige Verwendung des Verbs “arbeiten”, um die (Ge-)Wichtigkeit zu betonen, auch wenn es sich bloß um Spiel handelt: Kleinkinder “arbeiten” mit Knete; u. dergl. Dazu das unsägliche “abarbeiten”.
Andererseits “spielt” auch ein Berufspianist nur statt zu arbeiten. Bei den Rasenkaspern ist hingegen die Bezeichnung “Spielerei” wohl durchaus angemessen – mit köstlich kurioser Diskrepanz zum Honorar.

19.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Der folgende Kommentar wurde gestern zu Peter Boehringers Artikel veröffentlicht:  Sechs Wochen danach: was der Mainstream jetzt nachreicht

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/06/18/sechs-wochen-danach-was-der-mainstream-j

Kommentar from:  Jürgen Kremser [Besucher] · http://www.gruenguertel.kremser.info

Zu: Dramatischer EZB-Monatsbericht für Mai: Kurz vor der Apokalypse

Es ist doch wirklich ein riesen Stuß, mit dem die EZB nachträglich die Verstöße gegen die diversen EU-Verträge bemäntelt, vor allen Dingen auch den Ankauf derjenigen Staatsanleihen, die auf dem Markt keine anderweitigen Abnehmer mehr finden. Wieso wäre eine Katastrophe eingetreten, wenn Griechenland mit seinen 2,6% des BIP der EU-Zone nach seinen Betrügereien aus der Euro-Zone ausgetreten wäre? Damit wäre ihnen und uns doch am besten gedient gewesen!

Aber die Bilderberger und ihre Filial-Geheimlogen wollten einfach das Scheitern ihrer Euro-Aspirationen nicht eingestehen und hatten Angst ihr nächster Machtverlust würde gleich mit Portugal und Spanien dazukommen.

Bei uns in Deutschland konnte man sehr gut erkennen, wer ihre vermutlichen Wasserträger sind. Als die Sache eine zeitlang nicht in ihrem Sinne lief, machte sich auch zuletzt Roland Koch für sie stark und kam für Griechenland aus der Deckung. Und gleich von Anfang an profilierte sich Wolfgang Schäuble,  der bisher nur als Bürokrat für mehr Überwachungsstaat aufgefallen war,urplötzlich als Superwirtschaftler mit dem Vorschlag eines Euro-Fonds, der sich dann zuletzt durchsetzte. Wie kam dieser Bürokrat auf soviel ökonomische Phantasie?

Wieder mal haben die Euro-Staaten den Banken ihr Moral-Hazard-Problem abgenommen. Die französischen Banken haben sofort ihre unsicheren Staatsanleihen bei der EZB deponiert. Wie wird die EZB sie wieder los? Und vor allen Dingen, wie kann man die Banken zwingen, sorgfältig mit dem Geld ihrer Kunden umzugehen, wenn sie immer wieder aus übergeordneten Erwägungen (Systemrelevanz) ungestraft davonkommen? Ich selbst hätte nie Griechenland-Anleihen gekauft, bin jetzt aber von Staats wegen an ihren Problemen beteiligt. Und demnächst auch an allen anderen leichtsinnigen Käufen der Banken, nachdem ich schon an den Kosten der HRE beteiligt worden bin.

18.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Schotterstraße

Gestern habe ich mir die Schotterstraße an meinen Grundstücken angeschaut.  Ich finde, daß die Kriterien Zone II dort auch jetzt nicht bestehen.  Nach wie vor liegen große Menge Schotter in der Landschaft herum, die zum Teil mit frischer Erde zugedeckt wurden.  Damit ist doch der ursprünglich jungfräuliche Bodenzustand der Kulturlandschaft nicht wieder hergestellt worden.  Der Ortslandwirt  wird sich freuen, wenn er beim Mulchen ständig die Steine im Mäher hat.

Ich finde es nach wie vor eine unglaubliche Frechheit sowohl vom Rechtsamt als auch von der Unteren Naturschutzbehörde mir einen Zwangsgeldfestzungsbescheid zu schicken.

Die arbeiten doch überhaupt nichts, schikanieren und kujonieren nur die arbeitende Bevölkerung und aus Neid und Mißgunst auch die Eigentümer, von denen sie leben.  Es ist eine in jeder Hinsicht kontraproduktive Verwaltung, die unbedingt weg muß.

Ich frage mich, wie lange noch die Arzthelferin als Vertreterin des Großkapitals zur Bedrückung der kleinen Grundeigentümer mit verkappten Kommunisten zusammenarbeiten will.

Die Einlegung des Berufungsantrags wurde auf  den Montag verschoben

Der Rechtsanwalt hatte ein Problem mit der Mail, so daß ich seinen Berufungsantrag nicht erhalten hatte, weswegen wir die Einlegung auf den Montag verschieben mußten.  Inzwischen habe ich den Berufungsantrag mit den (bisher) acht Gründen gelesen und bin sehr zufrieden.

Die Beschwerde bzgl. des Streitwerts hat er dem Gericht schon geschickt.

StreitwertbeschwerdeVG

17.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Aktionen der propaganda fidei

Das Sossenheimer Wochenblatt hat heute (17.06.2010) die folgenden zwei Anzeigen von mir abgedruckt:

Die Grüngürtel-Verordnung der Stadt Frankfurt am Main ist nicht nur eine üble Heuchelei, sondern auch ein lächerlicher Unsinn.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Bevor die Stadt die Steuern und Gebühren erhöht, müssen zuvor alle nutzlosen Verwaltungsstellen, insbesondere beim Umweltamt und Rechtsamt, abgebaut werden.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Ich  lasse es mir etwas kosten, um meine Mitbürger auf die üblen Machenschaften der Stadtverwaltung aufmerksam zu machen.  Ich meine auf die Untere Naturschutzbehörde können wir sehr gut verzichten.  Was die eigentlich so treiben, ist mir schleierhaft.  Ihr Aufgaben könnten genausogut von der Polizei übernommen werden, die sowieso durch das Landschaftsschutzgebiet streift,  oder von der Oberen Naturschutzbehörde.  Jedenfalls kann ein Staat, der praktisch pleite ist, und zahlreiche Anwartschaften, wie die der Rentner, brutal entwertet, keine unnützen parteipolitisch besetzten Verwaltungsstellen finanzieren.

16.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Der Beamtenstatus muß weg!

Heute habe ich ein weiteres Motto in die Überschrift meines Forums aufgenommen:  „Der Beamtenstatus muß weg!“ Der Beamtenstatus hat uns unendlich viel Unglück gebracht, nicht zuletzt auch dadurch, daß die Diäten der Politker an die Beamtenvergütungen gekoppelt sind.

In meiner Untätigkeitsklage vom 16.02.2010 hatte ich folgendes geschrieben:

„Ich bitte zu prüfen, ob einem Rentner wie ich, der unterhalb des Existenzminimums lebt, die Fruchtziehung seines Grundeigentums durch Errichtung einer Einfriedung mit dem Hinweis auf die Beschränkung des Sozialeigentums verweigert werden darf, so daß er im Unterschied zum Erwerbs­landwirt nicht zu privilegieren ist.“  Vgl.:

VwG100216c

Darauf schreibt der Richter Fetzer:

„Soweit der Kläger in seiner Prüfungsbitte auf seine Eigenschaft als Rentner abstellt, der unterhalb des Existenzminimums lebe, ist darauf hinzuweisen, dass das Natur- und Landschaftsschutzrecht grundsätzlich an das Grundstück und nicht an Personen anknüpft. Soweit dies doch geschieht (beispielsweise in Bezug auf eine Erwerbstätigkeit), hat der Kläger nichts dargetan, was im vorliegenden Fall es unbillig erscheinen ließe, zwischen erwerbswirtschaftlicher und sonstiger Bodennutzung zu unterscheiden.“  Vgl.:

Fetzer_VG_Urteil

Damit hat der Richter Fetzer unmißverständlich dargelegt, daß er als wohlsituierter und mit eine guten Pension versehener Beamter sich gar nicht in meine ökonomischen Vorstellungen hineindenken kann und sich insoweit für berechtigt hält mich hoheitlich abzukanzeln.  Da in den kommenden Jahren Millionen von Rentner in bittere Armut abrutschen werden, muß zur allgemeinen Erkenntnis schon jetzt ausgesprochen werden, daß diese Fehlentwicklung nur auf eine Rechtsprechung durch überprivilegierte Beamte möglich war.

15.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

In den letzten Tagen war ich sehr beschäftigt mit dem Mähen meiner Obstwiesen, da das Gras durch den vielen Regen wie verrückt gewachsen ist.  Am Sulzbach habe ich sogar 34 Bäume mit großen Mulchscheiben versehen, um einerseits die Feuchtigkeit beri den jungen Bäumen zu halten und die Nährstoffkonkurrenz zu ersticken.  Außerdem mußten ca. 100 Leimringe an Obstbäumen wieder entfernt werden.

Mit den Verwaltungsprozessen bin ich derzeit ganz zufrieden.  Geplant ist, daß am Freitag der Rechtsanwalt gemäß § 124a VwGO den Antrag auf Zulassung zur Berufung per Telefax stellt, während ich noch sicherheitshalber diesen Berufungsantrag per Boten zum Verwaltungsgericht bringe.  Es werden vermutlich acht Gründe dargelegt werden, auf denen der Berufungsantrag beruht.

Zusätzlich wird die Beschwerde gegen die Verdoppelung des Streitgegenstands eingereicht, wie ich es schon in der mündlichen Verhandlung am 11.05.2010 angekündigt hatte.  Wir sind nach wie vor der Auffassung der Auffangstreitwert von 5.000 € gemäß § 52 GKG sei zutreffend.

Nächste Woche werde ich dann vermutlich die Klage gegen den gestern ins Internet gestellten Bescheid zur Zwangsgeldfestsetzung beim Verwaltungsgericht einreichen.  Zur Begründung werde ich einerseits auf die Gründe des Berufungsantrags verweisen, aber auch andere.  So z. B. hat der Richter Fetzer in seinem Urteil geschrieben:  „Der Vertreter der Beklagten hat in der mündlichen Verhandlung auch unwidersprochen erklärt, dass in vergleichbaren Fällen Zwangsgelder in Höhe von 500 € die gängige Praxis seiner Behörde sei.“  An diese Aussage kann ich mich nicht erinnern;  sie ist in der Niederschrift der öffentlichen Verhandlung auch nicht enthalten.  Ich bezweifle, daß bei einem Wert des Streitgegenstands von 5.000 €  tatsächlich einmal ein Zwangsgeld von 500 € in Anwendung gebracht wurde.

14.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Am Samstag habe ich vom Leiter der Unteren Naturschutzbehörde  Fritz Küsters die Zwangsgeldfestsetzung erhalten als Dankeschön für meine Bemühungen um die Streuobstbäume:

ZwangsgeldfestsetzungZaun

Es wäre mir lieber gewesen, wenn Herr Küsters mir endlich mal auf meinen Antrag wegen der Ausgleichsmaßnahmen  geantwortet hätte:

Ausgleichsmassnahme_UNB_100512

Die Zwangsgeldfestsetzung wurde von seiner Mitarbeiterin Christa Mehl-Rouschal (christa.mehl-rouschal.amt79@stadt-frankfurt.de, christa.mehl-rouschal@stadt-frankfurt.de) unterschrieben, über die ich mich bereits in der Klage zum Widerspruchsbescheid wie folgt geäußert habe:

VwG100330c

“In der HR-Sendung „Alle Wetter!“ vom 23.03.2010 wurde Herr Wichert gezeigt mit der Pflanzung eines Obstbaums auf städtischem Gelände und einer Baumpatin, und zwar wurde die Landschaftsarchitektin Christa Mehl-Rouschal vorgestellt.  Den Zuschauern wurde verschwiegen, daß Frau Mehl-Rouschal seine Mitarbeiterin ist.  (Frau Mehl-Rouschal ist Leiterin des Kreises „Runder Tisch Streuobstwiesenschutz Frankfurt am Main e.V.“,  Mitglieder dieses Kreises sind „Keltereien, Landwirte, Naturschutzverbände“, bezeichnenderweise aber keine Vertreter des Privateigentums. Vgl. http://www.bund-frankfurt.de/streuobstwiesen.html.)”

Der Bescheid wurde höchstwahrscheinlich von Christian Schmidt (christian.schmidt.amt30@stadt-frankfurt.de) vom Rechtsamt der Stadt Frankfurt verfaßt, der bisher sämtliche Schreiben der Naturschutzbehörde an mich konzipiert haben dürfte.

13.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Zweideutige Rechtsprechung beim Diebstahl

n-tv schreibt zum obsiegenden Urteil der Kassiererin, die einen Pfandbon von 1,30 Euro unterschlagen haben soll:

http://www.n-tv.de/politik/Richterin-verteidigt-Rauswuerfe-article657378.html

http://www.n-tv.de/ratgeber/steuernrecht/Pfandbon-Kuendigung-ist-ungueltig-article915872.html

http://www.n-tv.de/panorama/Wann-darf-sie-wieder-arbeiten-article917990.html

Kaiser’s Tengelmann schreibt dazu:  “Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Aneignung fremden Eigentums kein Diebstahl mehr ist.”

Ganz unabhängig davon, wie ich persönlich zu dieser Entscheidung stehe, ist doch festzuhalten, daß in meinem Fall das Verwaltungsgericht Frankfurt meinen Schutz gegen Diebstahl nicht anerkennt und mir als Eigentümer sogar das Rechtsschutzinteresse abspricht.

An der wachsenden Unmoral in unserem Land haben die Verwaltungsgerichte nicht den geringsten Anteil, weil ihre Rechtsprechung  häufig im Widerspruch zur Moral, Sitte und Sittengesetz stehen und in meinem Fall Diebstahl und Vandalismus sogar geradezu ermöglichen.

12.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

11.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Besteht zwischen den Verwaltungsgerichten und den Verwaltungen eine Art von Bilderberger-Connection? (Teil I)

Den Bilderbergern wird nachgesagt, daß sie die Globalisierung der Welt organisieren zur Erfüllung des Vermächtnisses von „One World“ (Unteilbare Welt) des Wendell L. Willkie (zu beziehen unter www.zvab.com).  Im vergangen Jahr hatten sie ihre Versammlung in Athen, an der auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch teilgenommen haben soll.  Dies bedeutet vermutlich, daß er demnächst nach seinem angeblichen Abgang aus der Politk eine viel entscheidendere übergeordnete politische Rolle übernehmen wird.

Auf der Entscheidung der Bilderberger soll die Entstehung des Euro beruhen, der sich rätselhafterweise in ganz Europa ohne nennenswerten Widerstand der Eliten konstituieren konnte.

Über die Bilderberger-Versammlung im spanischen Sitges werden erstaunliche Berichte mitgeteilt in:

http://jwnews.de/index.php?option=com_content&view=article&id=213:frueherer-nato-generalsekretaer-raeumt-ein-dass-bilderberger-globale-politik-festlegen&catid=1:aktuelle-nachrichten

„Trotz gegenteiliger Stimmen, die anderes behaupten, wird auf den Bilderberg-Treffen eine politische Agenda abgesteckt, die anschließend weltweit in Kraft gesetzt wird. In einem Radiobericht des belgischen Nachrichtenportals Zonnewind erklärte Claes dem Moderator Koen Fillet, dass die Bilderberger in der Tat über die Politik des darauffolgenden Jahres entscheiden. Claes ist ganz sicher in der Position dies einschätzen zu können, da er selbst zweimal Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz war und von 1994 bis 1995 als der achte NATO-Generalsekretär fungierte.

Claes erklärte, dass den Bilderberg-Gästen normalerweise 10 Minuten Gesprächszeit gegeben und im Nachgang anhand ihrer Präsentationen ein Bericht zusammengestellt würde.

„Von den Teilnehmern wird dann ganz offensichtlich erwartet, dass sie diesen Bericht bei der Umsetzung ihrer Politik in dem von ihnen beeinflussten Umfeld verwenden.“ so Claes.

Der Radiomoderator bat Claes sein erstaunliches Eingeständnis zu wiederholen, bevor Claes weiter ausführte, dass es keinem der Gäste erlaubt ist auf der Bilderberg-Konferenz mehr als einmal neben ein und derselben Personen zu sitzen um so einen größtmöglichen Meinungsaustausch über wichtige Themen zu erreichen.

Ein niederländischer Leser übersandte uns den Artikel und bestätigte die Richtigkeit der Übersetzung. Dies stellt eine stichhaltige Bestätigung von dem dar, was wir bereits wussten, da wir in der Vergangenheit beobachten konnten, wie die durchgesickerte Bilderberg-Agenda – welche die elitäre Organisation auf völlig undemokratische und illegale Weise in mündlicher Form festlegt – nach einer gewissen Zeit in die Wirklichkeit umgesetzt wird.“

Nach meinem Kenntnisstand hat erstmals dieses Jahr ein Mitglied der Mainstream-Presse über die Bilderberger-Konferenz berichtet und zwar die Frankfurter Rundschau am 08.06.2010, deren Bericht Sie beiliegend lesen können:

Bilderberger_Rundschau_100608

10.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Heute morgen habe ich eine neue Seite erstellt: “Dokumente zum Download”, auf der die meisten relevanten Dateien für den Leser zum Download zur Verfügung stehen.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie beim Lesen der Dateien Probleme haben.

Aktionen der propaganda fidei

Das Sossenheimer Wochenblatt hat heute (10.06.2010) die folgenden zwei Anzeigen von mir abgedruckt:

Die Grüngürtel-Verordnung der Stadt Frankfurt am Main ist nicht nur eine üble Heuchelei, sondern auch ein lächerlicher Unsinn.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Bevor die Stadt die Steuern und Gebühren erhöht, müssen zuvor alle nutzlosen Verwaltungsstellen, insbesondere beim Umweltamt und Rechtsamt, abgebaut werden.
Jürgen Kremser
www.gruenguertel.kremser.info

Ich  lasse es mir etwas kosten, um meine Mitbürger auf die üblen Machenschaften der Stadtverwaltung aufmerksam zu machen.

Ungleichgewichtige Rechtsprechung zu Diebstahl

Heute berichtet die FAZ in:

http://www.faz.net/s/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F/Doc~E3CECF793A60945BC95D0CF2D95235F52~ATpl~Ecommon~Scontent.html

„Das Bundesarbeitsgericht entscheidet heute über die Kündigung einer Berliner Supermarkt-Kassiererin wegen der Unterschlagung von zwei Leergutbons im Wert von 1,30 Euro. Es wird ein Grundsatzurteil zur Rechtssprechung bei „Bagatellkündigungen“ erwartet.“

„An diesem Donnerstag wird sich nun auch das Bundesarbeitsgericht mit dem Fall befassen (Az.: 2 AZR 541/09).“

Wie immer man zu der Sache auch stehen mag, ist jedoch im Hinblick auf meinen Streitgegenstand ganz offensichtlich, daß Diebstahl und Vandalismus bei mir anders beurteilt wird, und zwar tatsächlich wird der Diebstahl durch das Urteil ermöglicht!  Der Richter hat in seinem Urteil meinen Antrag zum Diebstahl und die anderen Prüfungsanträge mit formaljuristischer Juristenlogik abgebügelt, so daß mir als Eigentümer zugemutet wird, den 100%-igen Verzicht auf die Fruchtziehung meines Ertrags hinzunehmen, während bei Tengelmann die Moral hochgehalten wird, so ähnlich wie bei den Fällen Maultaschen und Essensbon.  Das ist die doppelte Moral unserer Gesellschaft!

09.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Mathias Siebold heute morgen zum Unterschied zwischen Spanien und Deutschland

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

“Da hat Zapatero wohl auch die Punkte gemacht bei der Bevölkerung, und es ist einem eigentlich schleierhaft, wie man in Deutschland soziale Zuwendungen kürzen kann, und zwar drastisch, die Gehälter der Minister und Sekretäre aber komplett unangetastet bleiben. – Solidarität, oder was noch wichtiger ist, Respekt vor dem eigenen Volk bleibt dabei halt komplett ausgeblendet.”

Das Büro der Oberbürgermeisterin Petra Roth

Wenn man sich mal vertrauensvoll an das Büro der Oberbürgermeisterin wendet,

buero-oberbuergermeisterin@stadt-frankfurt.de

weil man eine Auskunft haben möchte, dann antwortet Herr Budde (Gerhard.Budde@stadt-frankfurt.de). So z. B. als ich Frau Roth voriges Jahr fragte, wo man sich über gesetzwidriges Verhalten ihrer städtischen Bediensteten beschweren kann.

—– Original Message —–

From: Budde, Gerhard

To: j@kremser.info

Sent: Wednesday, April 15, 2009 3:24 PM

Subject: Ihr E-Mail an das Büro der Oberbürgermeisterin vom 2.4.2009

Sehr geehrter Herr Kremser,

bezugnehmend auf Ihre o. g. E-Mail teilen wir ihnen mit, dass Sie bei etwaig gesetzeswidrigem Verhalten von städt. Mitarbeiter die Möglichkeit der Erhebung einer Dienstaufsichtsbeschwerde beim zuständigen Fachdezernenten oder Amtsleitung haben. Falls Sie nicht wissen, wer der zuständige Fachdezernent ist, können Sie auch beim Hauptamt oder beim Personal- und Organisationsamt eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen und das jeweilige Amt wird die Dienstaufsichtsbeschwerde an das zuständige Fachdezernat weiterleiten und dieses wird das Weitere veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Budde

Man muß allerdings wissen, daß man die Auskunft bei der Oberbürgermeisterin tatsächlich beim Rechstamt der Stadt Frankfurt gestellt hat, vgl.

Schmidt_Gebuehr

08.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Morgens habe ich die in diesem Forum verschiedentlich versteckten behördlichen Dateien unter „Urteil“ weiter zusammengefaßt.

Dann habe ich mit dem Rechtsanwalt und seinem Vater eine Ortsbesichtigung der Schotterstraße durchgeführt.  Sein Vater ist ziemlich entsetzt, was der Magistrat so unter den Kriterien „Eigenart und Schönheit“ sowie „Naturhaushalt“ der Landschaftsschutzgebietsverordnung versteht.  Jetzt muß der Berufsantrag für das Verwaltungsgericht Frankfurt formuliert werden.  Die einzelnen Berufungsbegründungen habe ich gestern schon einmal vorbereitet.  Am Donnerstag werden wir dann den endgültigen Berufungsantrag abstimmen.

Mein gestriges Schreiben an Dr. Siebholz

—– Original Message —–

From: Jürgen Kremser

To: Dr. Dietmar Siebholz

Sent: Monday, June 07, 2010 11:18 AM

Subject: Fw: mein Kommentar

07.06.2010

Lieber Herr Dr. Siebholz,

soeben habe ich Ihren Artikel bei Goldseiten gelesen.  Das Zitat von Herrn Schick werde ich noch in meinem Forum aufnehmen.

Inhaltlich fällt mir nur noch folgendes ein:  Wie der Staat sich bei Notlagen verhält ist doch absolut klar;  denn so sagte der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg im Deutsche Reichstag bei der Verletzung der Neutralität Belgiens zu Beginn des Ersten Weltkriegs:  Not kennt kein Gebot.  Daß er dann noch so ungeschickt war und dem britischen Botschafter Goschen gegenüber sagte, die Neutralitätsverletzung wäre nur ein Fetzen Papier und dies später noch nicht einmal leugnete, zeigt wie ungeschickt seit eh und je unsere Politiker und Beamten sind, wenn sie unser Blut opfern.

Der Staatsbankrott hat schon längst begonnen, was unsere öffentlich-rechtlichen und privaten Manipulanten natürlich nicht breit treten:  Ich hatte einmal eine schriftliche Garantie als Anwartschaft vom Staat, daß ich 7 Jahre Ausbildung für Schule und Universität für die Rente anerkannt bekomme.  Das wurde bis zu meinem Rentenbeginn ersatzlos gestrichen sowie diverse andere Vergünstigungen.  (Aber  die Beamtenvergünstigungen wurden natürlich nicht angetastet und deren Gleichstellung auf Sankt Nimmerleinstag verschoben.)

Wenn Sie alle diese Anwartschaften nehmen, die nachträglich gestrichen wurden, wozu auch die Steuerpflicht seit 2005 durch die sog. Rürup-Renten-”reform” gehört, wäre der Staat vermutlich schon längst pleite.

Schönen Tag!

Jürgen Kremser

07.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Zu dem Urteil des VGH 4 UE/3721/87  hatte ich in der Klage 8 K 748/10.F(2) dargelegt, daß in diesem Urteil nur der RP Darmstadt gesagt hatte nicht aber der VGH, daß Wildfraß und Diebstahl nicht die Einzäunung von Grundstücken rechtfertigen.

Beiliegend erhält der interessierte Leser das Urteil des VHG.

Urteil_VGH_4_UE3721_87

Ich bitte den Leser anhand der Suchfunktion nach “Dieb” zu überprüfen, inwieweit der Richter Fetzer berechtigt war, zweimal in seinen Entscheidungen zu erkennen, daß der VGH die obige Aussage getroffen hätte.

Weitere wichtige Behördenbescheide oder Gerichtsschreiben:

Die  Zusage, daß ich einzäunen darf,  hat mir das Regierungspräsidium Darmstadt in klarer Erkenntnis meiner Eigenschaft als Nicht-Erwerbslandwirt auf  S. 8 gegeben.

RP-Darmstadt_Eising

Vergleich_8 K 2054_08.F(2)

Beschluss-Eilantrag

Beschluss_4 TH 2165_94

Fritz_Kuesters_100520

Zum Vorschlag der Grünen zur Entschuldung der Staatsschulden

Dr. Siebholz hat heute folgendes berichtet in:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13647

„Meister Schick von den Grünen erklärte schon vor Tagen “bei einem privaten Vermögen der Bundesbürger von mehr als 9 Billionen Euro muss man doch in Notsituationen (er meinte, die Bankenpleiten der Kasinoinstitute wäre ein solcher Notstand – … ) die öffentlichen Schulden von 2,3 Billionen Euro durch Vermögenstransfer, also Teilenteignungen ausgleichen.” (Da hat er wohl zu den bekannten 1,7 bis 1,9 Billionen (Staatsschulden) noch gleich die Lasten aus der EU-Sanierung, oder wie man es genauer nennen sollte, eine Anzahlung als Anteil der BRD darauf, mit eingerechnet. Insoweit ist der Grüne nun wieder Realist.)“

Die Leute, die selbstverständlich anderer Vermögenswerte im Landschaftsschutzgebiet entwerten, haben natürlich keine Hemmungen an das Geld anderer Leute zu gehen, um sie für ihre Politik zur Ader zu lassen.   Sie selbst aber haben einen guten bezahlten dem Beamtenstatus gleichgestellten Politikerjob!

06.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Gestern traf ich mich mit einem Leser meines Forums bei einem Nachbarn.  Es hat mich mal interessiert, wie er auf mein Forum gestoßen ist.  Er hat keine Lust abends auf öffentlich-rechtlichen Rundfunk und geht deswegen auf Erkundung in den Tiefen des World Wide Web.   So ist er auf meine Einzäunung gestoßen.  Bei wunderschönem Wetter unterhielten wir uns über Atkins Diät, die rechtlichen Nachteile der Männer bei der Eheschließung und natürlich über die unmögliche rechtlich-politische Situation des Grundeigentums, zumindestens in Frankfurt.  Wir waren uns einig, daß die Rechtsprechung der 8. Kammer des Verwaltungsgerichts Frankfurt am Main in meiner Zaunangelegenheit eigentümerfeindlich ist sowie undemokratisch, da das Volk ganz anders denkt.  Ganz abgesehen von den rechtlichen Argumenten meinerseits, die ignoriert wurden.

Auf Kopfschütteln stößt die Quasi-Duldung der Diebe und Vandalen in unserer Rechtsprechung, daß solch ein Antrag noch nicht einmal zulässig ist, weil der Eigentümer dafür angeblich kein Feststellungsinteresse hat!

Die Eigentümer haben aber ein eminentes Feststellungsinteresse!!!

05.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Gestern brachte Goldseiten einen Artikel der sich 1 zu 1 auf die Entwertung meines Privateigentums durch diverse Beamte im Frankfurter Landschaftsschutzgebiet übertragen läßt:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13640.

Inflation voraus: Die Botschaft der “Kreditkrise”

Jetzt ernten wir, was sozialdemokratische Politik gesät hat

Die sogenannte “internationale Kreditkrise” ist im Kern Folge eines Wirtschaftssystems, das sich in den letzten Jahrzehnten in nahezu allen entwickelten Volkswirtschaften immer stärker verbreitet hat und das sich vermutlich am treffendsten als “sozialdemokratischer Sozialismus” charakterisieren lässt: ein Wirtschaftssystem, in dem das Privateigentum nicht sakrosankt ist und staatliche Eingriffe, legitimiert durch die Mehrheitsmeinung, für eine “gerechte” (Um-)Verteilung von Vermögen und Einkommen sorgen wollen. (In meinem Fall:  Indem Denunzianten wie BM Privateigentümer wie mich wegen der Einzäunung beim Umweltamt der Stadt Frankfurt anzeigen dürfen bzw. ermuntert werden.)
Der sozialdemokratische Sozialismus strebt nicht – wie ehemals der Sowjet-Sozialismus – nach Enteignung des Privateigentums und voller Kontrolle der Produktion und Verteilung durch eine zentrale Planungsstelle, vielmehr erlaubt er prinzipiell das Privateigentum an den Produktionsmitteln. (D. h. in meinem Fall: Ich darf das Grundststück mit Bäumen bepflanzen. Sorglose Mitbürger dürfen Aktien kaufen.) Jedoch zielt er auf staatliches Umwidmen der im freien Markt erworbenen Einkommen (d. h. des von mir ehrlich erworbenen Ackerlands) ab: Ein immer größerer Teil der erarbeiteten Erträge der Eigentümer der Produktionsmittel und der Arbeitnehmer werden durch unterschiedlichste Maßnahmen “Nichtproduzenten” zugänglich gemacht. (Das sind die Spaziergänger, die gemäß Landschaftsplan Gabriele Scholz meine Grundstücke betreten sollen und die Diebe, die als „Nichtproduzenten“ ernten dürfen.)

Spaziergang in Frankfurt-Höchst

Heute morgen bin ich zum Höchster Markt spaziert bei herrlichem Sonnenschein.  Am Main habe ich geparkt und zugeschaut wie um 9:25 Uhr die Primus-Linie kam und die gut gelaunten Fahrgäste aufnahm.  Das Sonnendeck war gerammelt voll, auch ältere heterosexuelle Herrschaften gaben sich vor Begeisterung Küsse.  Um 13:15 Uhr werden sie Rüdesheim erreichen und um 20:20 Uhr wieder in Höchst anlegen.

Die Höchster Altstadt ist wunderschön erhalten trotz der ehemaligen Farbwerke Höchst.  Am Höchster Markt ist sogar noch ein Teil der Mauer zu sehen, durch die der Herzog Christian von Braunschweig am 20. Juni 1622 nach der verlorenen Schlacht von Höchst, eigentlich Sossenheim, flüchtete.  Im Zweiten Weltkrieg hatten die Höchster das ungeheure Glück, daß die Angelsachsen sie nicht bombardierten, weil die Farbwerke Höchst, vormals Meister Lucius und Brüning, sich in ihrem Eigentum befand.  Andere deutsche Städte wurden unter Verletzung des Haager Kriegsrechts erbarmungslos bombardiert.  Da wir jetzt sehr viel mehr im amerikanischen Eigentum sind, habe ich die Hoffnung, daß dieser Schutz uns jetzt auch zugute kommen wird.

Am Höchster Markt fand reges Treiben statt.  Ich muß allerdings daran denken, wie leid mir die Verkäufer tun, weil sie von der Stadtverwaltung finanziell so ausgebeutet werden.  Jeder Quadratmeter Fläche, die sie benötigen, müssen sie teuer bezahlen.  Auch in Sossenheim werden am Faulbrunnen jetzt Parkgebühren fällig.  Wirtschaftlich betrachtet bedeutet dies:  Die öffentliche Hand fordert einen hohen Obulus für die Nutzung ihrer Liegenschaften, d. h.sie erzielt  eine hohe Grundrente, mir aber verbietet sie jedwede Grundrente auf meinen Grundstücken.  Das finde ich nicht in Ordnung.

Als ich um 11 Uhr wieder den Parkplatz am Main erreichte, waren noch immer Parkplätze frei.

In Deutschland wird die Selbstversorgung massiv behindert, damit nicht irgendjemand Sonderwege geht und der bei den Deutschen so verhaßte Individualismus aufkommt

So opferte Generalfeldmarschall Paulus kollektiv gegen die eigene Vernunft die Armee in Stalingrad.

Aber in anderen Ländern ist es nicht so.  Auch die Schweden sind dekadent, haben sich dem Luxus und Konsum ergeben, lassen sich vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk verdummen in Richtung Fußball und Lena, die uns jetzt tatsächlich wieder Hoffnung geben soll!  Hoffentlich!

Am 03.04.2010 stellte Peter Boehringer den folgenden Artikel bei Goldseiten ein:

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2010/04/03/zensur-der-goldsilber-manipulation-im-ma

Dazu wurde folgender Kommentar verfaßt von from: Kirstin [Besucher]:

“Des Weiteren sehe ich hier in Schweden auch einen großen Vorteil gegenüber Deutschland – das Land ist groß und bietet Platz zur Selbstversorgung.   Die Chance für die Zukunft liegt im Bilden von Gemeinschaften, die sich zu einem großen Teil selbst versorgen können.”

Das Urteil (8 K 336/10.F, 8 K 748/10.F)

Dienstag, 18. Mai 2010

Eine geordnete Zusammenstellung der meisten Dokumente findet der Leser unter der Seite “Dokumente zum Download”

12.05.2010

Das folgende Schreiben habe ich am 27. April beim Verwaltungsgericht abgegeben und um die Verschiebung der mündlichen Verhandlung gebeten, da die Rechtslage aus meiner Sicht noch nicht geklärt ist.  Ferner habe ich einen Antrag gestellt zu den naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen.  Es wäre ganz nett gewesen, wenn der Richter Fetzer mir entsprechend meiner Bitte (§ 86 Abs. 3 VwGO) mitgeteilt hätte, daß ich diesbezüglich einen Antrag bei der Unteren Naturschutzubehörde stellen muß, so erfuhr ich dies erst bei der mündlichen Verhandlung am 11. Mai.

Den Antrag auf die Verschiebung der mündlichen Verhandlung hat der Richter Fetzer abgelehnt, und zwar mit den folgenden Worten:

“Sehr geehrter Herr Kremser, es bleibt bei der anberaumten Verhandlung schon deshalb, weil der Abschluss der Novellierung und ihr Ergebnis “derzeit nicht abzusehen ist”, wie sie Sie selbst schreiben.  Hochachtunsgvoll, Fetzer, Richter am VG”

Jürgen Kremser
Bottenhorner Weg 40
60489 Frankfurt

Frankfurt, den 27. April 2010

An das
Verwaltungsgericht Frankfurt am Main
- 8. Kammer -
Adalbertstr. 18
60486 Frankfurt

8 K 336/10.F(2), 8 K 748/10.F(2)

Sehr geehrter Herr Fetzer,

hiermit beantrage ich die Verschiebung der für den 11. Mai 2010 terminierten mündlichen Verhandlung.

Ferner beantrage ich meine Obstbäume als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme für die zu ihrem Schutz erbrachte Einzäunung anzuerkennen.

Begündung:

Die Landschaftsschutzgebietsverordnung befindet sich immer noch im Prozeß der Novellierung.  Was einmal herauskommt, ist derzeit nicht abzusehen.  Die Karten, die ich in meinem Forum www.gruenguertel.kremser.info veröffentlicht habe, sind jedenfalls überholt, da eine Ersatzretentions­fläche geschaffen wurde.  Ich habe schon in meinem Novellierungsantrag vom 8. Juni 2009 als auch in meinem beiliegenden Schreiben an Herrn Baron beantragt, das Sossenheimer Unterfeld in die Zone I zu überführen (Anlage A1).  Die Antwort steht noch aus.

Wie ich mit Hilfe der Bilder der Schotterstraße dargelegt habe, befindet sich das Sossenheimer Unterfeld derzeit nicht im Zustand der Zone II.  Ob dies jemals wieder naturnah hergestellt wird oder ob dies überhaupt möglich ist, bleibt abzuwarten.  Der Abriß meiner Einfriedung ist auch derzeit nicht möglich, da der Magistrat mein Eigentum verletzen würde, jedenfalls an der Schotterstraße, indem seine ca. 30 cm dicke Schotteraufschüttung auf mein Grundstück fallen würde.  Der Magistrat hat einen Feldweg, der ca. 3,5 m breit ist auf über 5 m erweitert.  Die Verletzung meines Grundeigentums durch den Magistrat wäre deswegen unumgänglich.

Seit 1994 habe ich mehrere Normenkontrollanträge wegen der diversen Grüngürtelverordnungen gestellt.  Es ging mir darum das juristische Extrakt dieser epischen Norm zu ergründen.  Wie schon bereits mehrfach dargelegt, hat mir Frau Eising vom RP Darmstadt in klarer Erkenntnis meines beruflichen Status zugesagt, daß ich meine Streuobstbäume einzäunen darf.  Ich habe mich deswegen an den Regierungspräsidenten Baron gewandt (Anlage A1).  Der Regierungspräsident wiederum hat mir geantwortet, daß er keine Stellungnahmen abgibt in Verwaltungsstreitverfahren, die die Untere Naturschutzbehörde führt (Anlage A2).  Herr Schmidt schreibt nun in seinem Abweisungsantrag zu 8 K 748/10.F(2) vom 19.04.2010:  „Eine entsprechende ‚Zusicherung’ wäre für die Beklagte nicht bindend, da sie von der unzuständigen Behörde abgegeben worden wäre.“

Diese beiden Aussagen sind für mich unverständlich.  Die obere Naturschutzbehörde hat eine Verordnung erlassen und diese auch mit einer Mitarbeiterin in einem Normankontrollantrag in Kassel gegen mich vertreten.  Ich ging bisher davon aus, daß Frau Eising eine authentische Erklärung abgeben habe.  Jetzt sagt Herr Schmidt, die obere Naturschutzbehörde sei nicht befugt gewesen zu ihrer eigenen Verordnung  eine Erklärung abzugeben, und Herr Baron wiederum sagt, daß er prinziell keine Aussage zu der von ihm erlassenen Verordnung abgibt.

Im Anfangsbescheid vom 10.11.2009 schreibt Herr Schmidt:  Es „kommt auch die Festsetzung einer alternativen Ausgleichsabgabe oder die Durchführung von Kompensationsmaßnahmen bei Fortbeststand der Einfriedung nach § 18 Abs. 1 S. 4 HENATG nicht in Betracht“.  Diese Aussage widerspricht entschieden dem Gleichbehandlungsgrundsatz, da der Magistrat laufend für sich Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch nimmt und diese nicht veröffentlicht und sogar verheimlicht.  Dies habe ich in meiner Klage 8 K 748/10.F(2) vom 29.03.2010 auf Punkt 4g) S. 4 dargelegt.  Mein diesbezügliches Schreiben an Herrn Schmidt vom 26.04.2010 lege ich bei (Anlage A3).

Hochachtungsvoll,
gez. Jürgen Kremser

12.05.2010

Am 11. Mai  fand die mündliche Verhandlung in meiner Einzäunungsklage statt.  Außer dem Richter Fetzer und mir kamen noch die Herren Fritz Küsters, Frank Albrecht von der UNB sowie Christian Schmidt vom Rechtamt der Stadt Frankfurt am Main.

Anwesend war auch noch der Imker, der für die Einzäunung meines Grundstücks warb.  Herr Küsters riet ihm die Bienen auf das Grundstück der HGON zu stellen, da gibt es aber vermutlich ein Problem mit dem Herrn K., der dort schon seine Bienen hat, die ihm die UNB gekauft hat.  Den Appell des Imkers, d. h. vox populi, fand jedenfalls hinsichtlich meiner Einzäunung wenig Gehör, genausowenig wie Volkesstimme bei der Einführung des Euro, dem Krieg in Afghanistan und der finanziellen Griechenland-Hilfe.

Der Richter gab sich große Mühe mir die Rechtsfragen zu erklären und sprach zu mir wie zu einem kranken Gaul im Sinne von Guizots Lehrbuch „Histoire de France racontee a mes petits enfants“.

Was ich im folgenden wiedergebe ist das, was ich persönlich meine verstanden zu haben.  Der Richter muß selbstverständlich sein Urteil nach den Gesetzen richten ohne Rücksicht auf seine persönliche Meinung, und diese Gesetze sind eben aus meiner Sicht das Problem.

Folgendes habe ich gelernt:

a)  Die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes ist in den letzten Jahrzehnten sehr bearbeitet worden und quasi lückenlos.  Dabei hat sich herausgestellt, daß Eigentum das ist, was innerhalb der Verordnungen und Gesetze erfolgt.  Ich habe also keine Möglichkeit Selbstversorgung und Nutzung meines Eigentums zu betreiben, wenn die Grüngürtel-VO dies verhindert, weil – aus meiner Sicht – irgendwelche eigentumsfeindliche Ideologen diese so aufgesetzt haben.  Herr Christian Schmidt wies darauf hin, daß die UNB mich hart bestrafen muß, weil die Nutzung meines Eigentums durch hohe Strafen „wirkungsvoll“ verhindert werden muß.

b)  Die Tatsache, daß mir das Regierungspräsidium Darmstadt in klarer Erkenntnis meiner Eigenschaft als Nicht-Erwerbslandwirt in dem Normenkontrollverfahren die Einzäunung zugesagt hat, ist nicht Gegenstand des gegenwärtigen Verfahrens und wird deswegen auch nicht untersucht und kann auch von mir nicht als Beweismittel herangezogen werden.  Diese Aussage habe ich leider trotz meiner beiden akademischen Diplome nicht verstanden.  Wer mal Zeit und Lust hat, kann dazu vielleicht einen Kommentar abgeben.

c)  Auch mein Antrag die Zäune als naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme der gepflanzten Bäume anzuerkennen, ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens.  Dies bedeutet also wieder, daß ich morgen per Einschreiben einen neuen Antrag bei der UNB stellen muß, gegen den ich wieder klagen kann.  Solche Aktivitäten zu Gleichbehandlungsgrundsätzen, die dem Denunziantentum in Frankfurt Tür und Tor öffnet, erzwingt eine Stadtverwaltung, die es fertiggebracht hat, die Wahlbeteiligung auf 40% zu reduzieren!

Zum Schluß habe ich noch den Antrag gestellt festzustellen, daß die Einzäunung meines Grundstücks zum Schutz von Vandalen und Diebstahl zulässig ist.  Daraufhin wurde der Streitwert auf insgesamt 10000 Euro erhöht.  Der Streitwert ist damit genauso hoch, wie er vermutlich wäre, wenn über das Grundstück in einer Enteignung entschieden würde, also 2000 qm a 5 Euro Bodenrichtwert pro qm.  Das ist meiner Meinung nach auch sinnvoll, weil die Entfernung des Zauns tatsächlich eine kalte Enteignung darstellt.

Die Entscheidung des Richters heute nachmittag ist absolut unzweifelhaft.  Als armer Rentner wurde ich daraufhin gewiesen, daß die zukünftigen Verfahren teurer sein werden, weil die Stadt sich nicht mehr durch das Rechtsamt, sondern durch teure Rechtsanwälte vertreten lassen wird, die dann auf dem jetzt schon sehr hohen Streitwert mich dann richtig in die Kniee zwingen werden.  Also:  In der Demokratie gilt:  one man one vote, aber nur wer Geld hat, kann auch Recht kriegen vor Gericht, es  sei denn er ist so arm, daß er ohnehin nichts zu verteidigen hat.  (Übrigens denselben Trick wenden manche Kreditinstitute an.  Wer da klagt, findet einen in der Bank residierenden Rechtsanwalt, der beim Unterliegen des Klägers seine volle Gebühr nimmt.  Und so geht auch die Obrigkeit bei uns gegen einen Abweichler vor.  Diese Verhaltensweisen der Verwaltung bestärken mich in dem schon geschriebenen Essay in Frankfurt auf Immobilien möglichst zu verzichten.)

Auch mein Grüngürtel-Forum wurde erwähnt, da ich es in einem Schriftsatz erwähnt habe.  Es wurde diskutiert, daß ich öffentliche Bedienstete namentlich erwähnt habe bzw. eventuell gegen das Diskriminierungsverbot verstoße und dadurch die Obstbäume in den Hintergrund treten.

Ich habe zugesagt die Sache zu überlegen, meine aber bisher im Rahmen der Meinungsfreiheit geblieben zu sein.  Öffentlich Bedienstete müssen sich gefallen lassen, daß ihre Entscheidungen diskutiert und beurteilt werden, solange keine Beleidigungen vorkommen.  Eine wahrheitsgemäße fundierte Meinungsäußerung zu den Amtsträgern muß aber in einer Demokratie möglich sein.

Wie wenig es auf meine persönliche Meinung ankommt, sieht man auch daraus, daß einer der heutigen Beteiligten auf der Beamtensprosse der A-Vergütungen unlängst um eine weitere Sprosse reüssiert ist.

In den nächsten Tagen werden ich die Abweisung des Gerichts per Zustellungsurkunde erhalten.  Dann habe ich einen Monat Zeit mich an den 4. Senat des VGH in Kassel zu wenden.  Ich habe also einen Monat Zeit mir die Sache zu überlegen.

12.05.2010

Da mein obiger Antrag leider beim Urteil nicht berücksichtigt werden konnte, habe ich auf Empfehlung des Richters den folgenden Antrag bei der Unteren Naturschutzbehörde gestellt.  Sollte diese bis spätestens zum 12.08.2010 nicht Stellung nehmen, werde ich erneut beim Verwaltungsgericht Frankfurt am Main eine Untätigkeitsklage einreichen.

per Einwurfeinschreiben

Jürgen Kremser
Bottenhorner Weg 40
60489 Frankfurt

Frankfurt, den 12. Mai 2010

An die
Untere Naturschutzbehörde
z. Hd. Herrn Fritz Küsters
Galvanistr. 28
60486 Frankfurt

Ihre Beseitigungsanordnung vom 10.11.2009 für mein Obstbaum-Grundstück in Sossenheim Flur 39, Flurstück 46
Naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme

Sehr geehrter Herr Küsters,

hiermit beantrage ich die von mir auf dem obigen Grundstück gepflanzten 18 Obstbäume als Ausgleichsmaßnahme für den sie schützenden Zaun vor Vandalismus und Dieben.

Auf S. 4 Ihres obigen Bescheids schreiben Sie, es kämen auch keine Kompensationsmaßnahmen nach dem HENATG in Betracht.  In den Verfahren 8 K 336/10.F(2), 8 K 748/10.F(2) habe ich dies bestritten, zuletzt auch mit meinem Schriftsatz vom 27.04.2010.

Der Magistrat veröffentlicht die naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen nicht im Amtsblatt.  Nur ausnahmesweise wird dies der Öffentlichtkeit bekannt wie jetzt für die Deutsche Bank in PARLIS M 25 vom 12.02.2010 (http://www.stvv.frankfurt.de/parlis/parlis.htm).  Herr Josef Ackermann darf sich vor Straftaten schützen, während Sie dies mir beharrlich verweigern.

Durch die Nichtveröffentlichung der Kompensationsmaßnahmen im Amtsblatt sehe ich mich in dem Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt.

Hochachtungsvoll,
gez. Jürgen Kremser

18.05.2010

Inzwischen habe ich die Niederschrift der mündlichen Verhandlung erhalten.

OeffentlicheVerhandlung

04.06.2010

Am 2. Juni 2010 ist das Urteil zur Abweisung meiner Klage bei mir eingegangen.

Fetzer_VG_Urteil

Bevor ich mich mit diesem Urteil ausführlich auseinandersetze, möchte ich folgendes ausführen:

a)  Ich habe dargelegt, daß der RP Darmstadt mir schriftlich die Zusage gegeben hat, daß ich genehmigungsfrei einzäunen darf.  Nachdem der Richter Fetzer die vorgelegte Kopie dieses Schreibens nicht in dem Eilantrag erwähnt hatte, habe ich sie in der Klage beantragt.  Darauf schreibt der Richter Fetzer (S. 7):

„In Bezug auf seinen Prüfpunkt IIIa) ist das Gericht erstaunt, dass der Kläger offensichtlich die Ausführungen des Gerichts in seinem oben erwähnten Eilbeschluss auf Seite 7 nicht zur Kenntnis genommen hat, nämlich dass das Verwaltungsgericht Frankfurt am Main keine Revisionsinstanz darstellt.“

b)  Zu meinem Antrag festzustellen, dass die Einzäunung von Grundstücken zum Schutz vor Vandalen und Dieben zulässig ist, schreibt der Richter auf S. 8.

„Die Klage ist hinsichtlich des Klageantrags zu 2) nicht zulässig.

Die Unzulässigkeit ergibt sich daraus, dass dem Kläger das notwendige Feststellungsinteresse fehlt, weil diese Frage bereits im Rahmen des Antrages zu 1) zu prüfen ist und auch geprüft wurde. lnsoweit ist auf Seite 8 oben des Eilbeschlusses hinzuweisen, wo das erkennende Gericht den Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 26.09.1990 zitiert, in dem dieser ausdrücklich festgehalten hat, dass Wildfraß und Diebstahl nicht die Einzäunung von Grundstücken rechtfertigen.“

Zu dem Urteil des VGH 4 UE/3721 hatte ich aber dargelegt, daß in diesem Urteil nur der RP Darmstadt gesagt hatte nicht aber der VGH, daß Wildfraß und Diebstahl nicht die Einzäunung von Grundstücken rechtfertigen.

07.06.2010

Ein Staat, in dem seine Bürger ihr Eigentum nicht vor Dieben und Vandalen schützen dürfen, ist kein Rechtsstaat.

Beiliegend erhält der interessierte Leser das Urteil des VHG.

Urteil_VGH_4_UE3721_87

Ich bitte den Leser anhand der Suchfunktion nach “Dieb” zu überprüfen, inwieweit der Richter Fetzer berechtigt war, zweimal in seinen Entscheidungen zu erkennen, daß der VGH die obige Aussage getroffen hätte.

Weitere wichtige Behördenbescheide oder Gerichtsschreiben:

Die  Zusage, daß ich einzäunen darf,  hat mir das Regierungspräsidium Darmstadt in klarer Erkenntnis meiner Eigenschaft als Nicht-Erwerbslandwirt auf S. 8 gegeben.

Guenguertel-Verordnung

RP-Darmstadt_Eising

Dittmann-VGH

Vergleich_8 K 2054_08.F(2)

Androhung-Abriss

Abweisung-Antrag

Abriß-Bescheid

Beschluss-Eilantrag

Beschluss_4 TH 2165_94

Urteil_VGH_4_UE3721_87

Abweisung-Klage

Widerspruchsbescheid

Antwort_Baron

OeffentlicheVerhandlung

Anschreiben_Urteil

Fetzer_VG_Urteil

Schmidt_Gebuehr

Fritz_Kuesters_100520

Tagebuch eines Obstbauers (2010)

Mittwoch, 21. April 2010

25.01.2011

Obst wird jetzt als Unterbegriff der Selbstversorgung geführt:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

Obstinfo und Obst-Tagebuch (2011)

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2090

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=2092

30.11.2010

Inhaltlich gehört hierher noch die Seite Selbstversorgung:

http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=1715

20.11.2010

Ich bringe heute wieder mal was von Mathias Siebold vom 19.11.2010 aus der Kanareninsel La Palma;

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

denn die Spanier haben wie wir erhebliche Wirtschaftsprobleme,

http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=4561

so daß wir uns schon einmal an Selbstversorgung gewöhnen können:

Leute kauft palmerische Produkte!
Die gute und die schlechte Nachricht von der Landwirtschaftsfront

Fangen wir mit der schlechten Nachricht an, damit wir mit der Guten aufhören können. – Seit Jahren bemüht man sich ja nun schon, mal auf Privatinitiative, mal seitens der Behörden, um der lokalen Landwirtschaft wieder mehr Bedeutung bei der Versorgung der Bürger mit Lebensmittel zu verleihen. – Da hat man sich bereits Mitte der neunziger Jahre auf das globale Spiel der billigen Lebensmittel im Supermarkt eingelassen, mit der traurigen Folge, dass die heimische Landwirtschaft zunächst die Käufer, und später selbst die Lust verloren hat. – Dieses Pendel schwingt jetzt aber wieder ein bisschen zur anderen Seite, immer mehr Menschen verstehen inzwischen den direkten Zusammenhang zwischen funktionierender lokaler Landwirtschaft und funktionierender Gesellschaft, wenn man schon eine ländlich geprägte Region ist. – Außerdem vertraut man halt dem Nahem mehr als dem unbekannten Fernen, und reichlich Lebensmittelskandale sorgen ja auch für weitere Verunsicherung bei den Verbrauchern. –  …
Die gute Nachricht nun vom lokalen Primärsektor ist, eine Million Kilo Kartoffeln aus La Palma sollen Verbraucher auf den anderen Kanareninseln beglücken. – Das ist doch eine schöne Nachricht und erinnert an eine Zeit, als man La Palma noch die Speisekammer der Kanaren nannte und man selbst auf Lanzarote zum Fisch in ordentlichen Lokalen ausgesprochen ostentativ darauf hinwies, dass man selbstverständlich zum Fisch Kartoffeln aus La Palma serviere. – Das ist leider fast komplett vorbei, nicht weil die Qualität der Kartoffeln nachgelassen hätte, sondern weil schlichtweg die Wertschöpfungskette in der palmerischen Landwirtschaft einen entscheidenden Knacks wegbekommen hat, und man längst aus dem Exportgeschäft rausgeflogen ist. – Das soll nun wieder angeleiert werden, auf vertraglicher Basis hat man einhundert palmerische Bauern gedungen, sie sollen diese eine Million Kilo Kartoffeln in der jetzigen Saison ziehen, und man würde ihnen das Kilo vor 60 Cent abkaufen. – 60 Cent, das ist für den Landwirt OK, zusätzlich erhält man auch noch die Saatkartoffeln, nicht dass da jemand altes und degeneriertes Saatgut verwendet, wenn man schon mal die Möglichkeit hat, wieder mit Kartoffeln um sich zu werfen, dann muss man das auch ordentlich machen. – Allerdings muss man sich fragen, zu welchem Preis denn dann die Erdäpfel auf den anderen Insel an den Verbraucher gebracht werden sollen, denn diese 60 Cent sind der Erzeugerpreis, da ist Konditionierung der Kartoffeln, Transport und Vertrieb noch gar nicht enthalten. – Nimmt man eine konservative Kalkulation, dann müssten die mindestens 2 Euro als Verbraucherpreis im Supermarkt kosten, und ich darf bezweifeln, dass der Verbraucher dann noch ein Herz für La Palma mit aus der Geldbörse zieht. – …

(Jürgen Kremser:  Ganz persönlich habe ich da auch Bedenken;  denn ich habe vor zwei Wochen beim Penny für 7,5 kg gewaschene wohlschmeckende Kartoffeln nur 2,49 Euro bezahlt, aber vielleicht haben die Bauern in La Palma mehr Glück.)

09.11.2010

Ende Oktober habe ich an meinen größeren Walnußbäumen sowie den Eßkastanien den Raupenleim angebracht von Schacht, zum Schutz der Rinde auf das aufgeklebte Tesaband.  Bei den Walnüssen gab es im Frühjahr eine wahre Epidemie von kleinen grünen Käfern, die die Blätter anfraßen.  Die meisten dürften zu den Blättern geflogen sein, trotzdem waren die Leimringe von ihnen voll, da sie vermutlich auch den Stamm hochkrochen.

Bis zum 9. November sind die Frostspanner noch nicht aufgetaucht.  Ich schütze nur alle zwei Jahre die jüngeren Bäume gegen die Frostspanner, da geringer Befall nicht zum Kahlfraß führt.  Die Apfelgspinstmotten waren allerdings dieses Jahr wirklich sehr stark.  Viele Apfelbäume waren im späten Frühjahr ganz braun.  Wenn der Befall nächstes Jahr wieder so stark ist, werde ich wohl spritzen müssen.

Wenig Glück hatte ich auch dieses Jahr wieder mit Birnen.  Der Mollebusch-Baum trug sehr viel, wenn auch nicht so viel große Früchte wie in den früheren Jahren.  Sie schmecken ausgezeichnet, wenn die Früchte äußerlich sich noch hart anfühlen, beim Durchschneiden spürt man dann, daß sie innerlich weich, saftig und wohlschmeckend sind.  (Auch haben sie schöne große gesunde schwarze Samen.  Ich hätte richtig Lust aus ihnen Sämlinge zu ziehen.)  Aber die anfallenden Mengen kann man beim besten Willen nicht verbrauchen.  Spätestens nach drei Wochen werden sie immer weicher, so daß man sie letztendlich alle wegwerfen muß.

So ähnlich ging es mir mit der Alexander Lucas, die ich ideal kurz vor dem Baumfall geerntet habe.  Gemäß Walter Hartmann, Farbatlas alte Obstsorten, sollten sie sich bis Weihnachten halten.  Nichts von dem bei mir.  Ein großer Teil fing schon im Oktober an einzuschrumpeln bzw. zu faulen, so daß ich jetzt gar keine mehr habe, sondern alle wegwerfen mußte.

Dasselbe schlechte Ergebnis hatte ich bei der Oberösterreichischen Weinbirne sowie der Schweizer Wasserbirne.  Gemäß Walter Hartmann oder Herbert Petzold, Birnensorten, sollte sich der Verzehr bis Ende November bzw. Dezember halten.  Ich wollte einmal einen Versuch machen und habe einige Steigen zum Frischverzehr aufgehoben.  Sie waren alle schon entweder Ende Oktober braun oder wenn sie äußerlich noch grün waren, dann doch schon innerlich braun, also auch nicht genießbar.

Jetzt habe ich nur noch eine Steige Madame Verte, die dieses Jahr wiederum erstaunlich klein sind.  Vom Verzehr her sind sie so ähnlich wie die Mollebusch, d. h. wenn sie außen hart sind, sind sie innerlich schon recht weich und geschmacklich angenehm.

Von der Pastorenbirne habe ich nur einige wenige Früchte geerntet, die allein sich für die längere Haltbarkeit geeignet hätten.  Allerdings sind zahlreiche Äste abgestorben, so daß man die grünen Äste suchen kann.  Die Gräfin von Paris ist schon vor einigen Jahren abgestorben.

Die Vereinsdechantbirne hatte ich zu früh gereift, da sie sehr stark von Wespen und Hornissen befallen worden sind.  Die geernteten sind alle schon vor Wochen eingeschrumpelt.  Man kann sie essen, aber nur zur Not.

Die Gute Luise hat sich bei mir nur so etwa zwei Wochen gehalten, dann fingen sie an wäßrig braun zu werden, so daß ich mehrere Steigen weggeworfen habe.

Auch Boscs Flaschenbirne war wieder ein totaler Reinfall.  Sie trägt jedes Jahr sicher mehr als 100 kg, wird von Wespen befallen und hält sich nur ein paar Tage, entgegen den Sortenbeschreibungen in den Büchern, z. B. Walter Hartmann 3 – 4 Wochen.  Sie scheint mir auch zu Verwertung nicht so geeignet zu sein.  Wenn man sie hartreif erntet, kann man sie nicht einkochen, da sie dann auch sterilisiert noch hart bleibt.  Und die ideale Reife besteht vermutlich nur an einem bis zwei Tagen.

Dasselbe git übrigens auch für die Oberösterreichische Weinbirne.  Der kaltgepreßte Saft eignet sich hervorragend zu Gelee (2 Teile Saft zu 1 Teil Gelierzucker), aber wehe wenn man die Früchte zu Marmelade verarbeiten will.  Im Unterschied zu Quitten, die bei der Marmeladenerstellung in kürzester Zeit zerfallen, mußte ich einen Topf ca. 10 Minuten lang stampfen um einen Brei zu erzeugen.

Es wundert micht, daß die Sortenbücher bzgl. der Verzehrdauer bei den Birnen so viele falsche Angaben enthalten.  Ich habe ca. 15 Sortenbücher aus den letzten 100 Jahren, die allesamt nicht verläßlich sind.  Ich weiß es nicht:  Habe ich falsche Sorten gekauft, liegt es am Boden, am falschen Pflücktermin, am Wetter.  Es ist rätselhaft.

Für den Liebhaber, der wie ich eine Omegaschere zur Veredelung nutzen kann, schlage ich folgendes Verfahren für Birnen vor:  Ein bis maximal zwei Birnen anzupflanzen als Mehrsortenbäume mit den folgenden Sorten.

Frühe von Trevoux

Mollebusch

Gellerts Butterbirne

Alexander Lukas

Vereinsdechantbirne

Madame Verte

Pastorenbirne

Frühe von Trevoux und Madame Verte wachsen schwach.  Diese kann man nicht als Baumgrundlage pflanzen, sondern nur auf die Leitäste eines anderen einsetzen.  Sonst hat man, wie bei mir, daß z. B. eine Kopfveredelung von Trevoux schwach aus dem Sämling wächst und dann aus der Trevoux wieder eine dickerere Oberösterreichische Weinbirne wächst.

Über die Sortenprobleme der Äpfel werden ich vielleicht ein andermal berichten.

22.10.2010

Der Winter rückt langsam näher.  Am 18.10.2010 gab es die erste größere Kratzaktion in Sossenheim um morgens die Autoscheiben zu säubern.  Heute, am 22.10., lag der erste Frost auf den Dächern.  Damit haben wir wieder ziemlich dieselbe Zeit wie im vergangen Jahr 2009 als der erste Frost auf den Dächern am 18.10. lag.

Die Ernteaktion ist jetzt vorbei bis auf den Eßkastaniensämling.  Jetzt kommt die Überwachung des Vorrats, was auch nicht ganz einfach ist.

Bei den Eßkastanien war das Ergebnis diese Jahr so:  Der Ecker 1 hat fast nichts getragen durch Spätfrost im Frühjahr.  Die Bäume stehen aber noch wunderbar tiefgrün da.  Die Marone von Lyon blüht später, hat wieder sehr reich getragen, aber auch viele kleine, nur in der Spitze sind die Früchte groß und ziemlich kugelrund.  Die Lyoner, die ich von der Baumschule Schmidt in Sindlingen bezogen haben, tun sich schwerer stark zu werden;  denn es sind Kopfveredelungen, während die Ecker 1 Fußveredelungen sind, die ich von der Baumschule Bartsch in Geisenheim am Rhein bezogen habe.  Von dort habe ich zur Bestäubung auch einen sehr spät blühenden Sämling erhalten.  Er ist von allen am kräftigsten gewachsen und hätte dieses Jahr eigentlich 25 kg abwerfen können, und zwar ebenfalls große Früchte.  Statt dessen habe ich nur ca. 2 kg geerntet.  Fast alle Schalen enthalten taube Kastanien, und wenn sie herunterfallen ist ihr Ansatz an den Schalen noch weiß, brauchen also noch ein paar Tage um braun zu werden.

Die nicht benannte veredelte Kastanie vom Wirtz und Eicke wird in etwa zur selben Zeit reif wie die Lyoner, ist auch sehr groß.

In der Ecker 1 mit Kopfveredelung von der Baumschule Heinrich in Bischofheim lasse ich jetzt mal die unteren Austriebe wachsen, um den Baum aufzuästen.  Die Kopfveredelung sitzt auf einer ca. 2 m hohen Hochstamm und kommt sonst nicht vom Fleck.

Damit ergibt sich folgendes Ergebnis:  Da Eßkastanien selbstunfruchtbar sind, wäre es sinnvoll Fußveredelungen von Ecker 1 und der Marone von Lyon zu pflanzen.  Wenn man den Spätfrost der Ecker 1 vermeiden will, noch eine weitere Veredelung oder einen Sämling.

Zur Zeit esse ich jeden Tag nachmittags 12 Eßkastanien, die in der Schale 20 Minuten lang gekocht wurden und dann mit einem Teelöffel ausgeschabt werden.  Sie sind ziemlich süß und nahrhaft und ersetzen gut Gebäck.

Inzwischen sind die Preise gefallen.  Der Penny verkaufte gestern 500 Gramm zu 1,29 Euro, und zwar aus Italien.  Voriges Jahr lieferte er Maronen aus China.

In den nächsten Tagen muß ich den Raupenleim anbringen wegen der Frostspanner.  Die Frostspanner gehen interessanterweise auch an Eßkastanien und Walnüsse.  Es empfiehlt sich das baune Natoband um den Stamm zu kleben, um das Band dann mit dem Raupenleim anzubringen.

16.10.2010

Am 14. habe ich den Schweizer Winterglockenapfel geerntet, am 15. den Golden Delicious.

Den Schweizer Winterglockenapfel halte ich für eine ganz wertvolle Dauersorte, die viele Vorteile hat.  Der Baum trägt regelmäßig sehr reich, fast ohne Alternanz, obwohl er in armem Sande steht.  Also ein Massenträger wie Oldenburger.  Das Fruchtfleisch ist reinweiß mit feinem angenehmen Aroma.  Er ist haltbar bis April/Mai und ist von der Größe größtenteils ausreichend und hat wenig Schorf und kaum Schalenschäden.  Der Befall mit Obstmaden ist vergleichsweise gering und erreicht keinesfalls den starken Befall wie beim Kaiser Wilhelm.  Der einzige Nachteil bei mir sind Rindenschäden.  Er hat bei  immer mal wieder abgestorbene Rindenstellen, die ich dann mit Bayleton verschmiere, dieses Jahr sogar mal hilfsweise mit Bitumen.  Leider hat sich der 1992 gepflanzte Baum nicht kräftig entwickelt.  Ich führe dies darauf zurück, daß er auf einem Gelände steht, das mit reinem Sand aufgefüllt wurde.

Von dem Golden Delcious, früher in der DDR: Gelber Köstlicher, habe ich zwei Hochstämme.  Einen als Sämlingsunterlage, einen anderen auf M11.  Den Delicious auf Sämling habe ich dieses Jahr nicht geernte.  Er alterniert und trägt dieses Jahr mal wieder sehr viel, aber auch überwiegend klein und stark verschorft.  Die Früchte auf M11 sind überwiegend größer, alternieren weniger und haben auch nicht so stark Schorf und sind sehr süß.  Von letzterm habe ich die Hälfte geerntet, die kleineren ließ ich hängen, da mein Lager voll ist.  Die Delicious haben schon fast alle Blätter abgeworfen.  Die Äpfel hängen aber meistenteils noch fest an den Zweigen.

Wenn ich es noch einmal könnte, würde ich den Delcious durch die Champagner-Renette ersetzen.  Diese schmeckt nach meinem Dafürhalten so ähnlich wie der Delicious, sieht auch so aus, hat aber nicht diese extreme Kleinfrüchtigkeit und das Schorfproblem.  Dieses Jahr habe ich von der Champagner-Renette allerdings fast nichts geerntet, da der Baum extrem von der Apfelgespinstmotte gelitten hat.

Auch die Birne Madame Verte habe ich am 14.10. geerntet.  Sie ist dieses Jahr extrem kleinfrüchtig und wurde teilweise schon von Vögeln angepickt.

Als letzte Frucht steht jetzt noch der Eßkastaniensämling an, der dieses Jahr wieder mal Probleme mit dem Ausreifen haben dürfte.

13.10.2010

In den letzten Tagen habe ich den Riesenboiken, den Schönen von Nordhausen, die Kanada Renette (Pariser Rambour) sowie den Mutsu geerntet.  Morgen mache ich noch den Golden Delicious ab sowie den Schweizer Winterglockenapfel, der Golden Delicious ist allerdings ziemlich klein und teilweise verschorft.  Die Berlepsch und die Kaiser Wilhelm konnte ich wegen des Autodiebstahls nicht abmachen.  Sie sind auf den Boden gefallen.

Bei dem Eßkastanien-Sämling sind heute die ersten Kastanien gefallen.  Da der Boden um den Baum schon übervoll war voller tauber Früchte, habe ich diese mit dem Rechen entfernt.  Ich kann jetzt unter dem Baum die verwertbaren Früchte auflesen.  Beim Kochen der Kastanien hatte ich heute den Eindruck, daß der Sämling geringfügig weniger süße Kastanien liefert. Gegen das Pflanzen von Sämlingen dürfte also sprechen, daß man eventuell eine sehr späte Sorte hat, die nicht mehr ausreift, und der Geschmack nicht so gut ist.  Andererseits sind Eßkastanien selbstunfruchtbar.  Man braucht also eine zweite Sorte, am besten etwa Ecker 1 verbunden mit der Marone von Lyon.  Letztere liefert allerdings bei mir auch viele kleine Früchte, nur in den Spitzen sind die Früchte groß.

Birnen muß ich jetzt massenhaft wegwerfen, wie etwa Gute Luise, Charneu, Mollebusch, Gellerts, diverse Lokalsorten, da sie exponentiell schnell reif, weich und braun werden, also geschmacklos.  Birnen sind also nur etwas für jemanden, der sich an John Seymour orientiert und zusätzlich Ziegen oder Schweine hält.  Das dürfte allerdings ein Problem sein, da es noch nicht einmal in einer Großstadt wie Frankfurt am Main einen Schlachthof für einen Metzger gibt.

Vergleichsweise gut hält sich die Alexander Lukas.  Sie wurde baumreif geerntet und wird jetzt schrumpelig, d. h. sie schrumpft.  Wenigstens muß man sie nicht sofort wegwerfen und hat noch die Illusion, daß man sie noch einmal essen wird.  Morgen werde ich noch versuchen die Madame Verte sowie die Pastorenbirne zu ernten.

Bei den Walnüssen lag heute keine einzige mehr am Boden.  Ich habe jetzt das Schloß an der Tür wieder entfernt.

10.10.2010

Die Walnußernte geht in Sossenheim langsam zu Ende.  Heute habe ich als letzte Ernte noch einige Nüsse der Parisienne geerntet, deren Nüsse größer waren als in den früheren Jahren.  Für mich als Selbstversorger war die Ernte ausreichend, aber eigentlich haben nur zwei Bäume reichlich getragen:  Klon 26 oder Klon 1247 (bzw. 1497?), mittelmäßig Klon 139.  Die Ernte von Klon 120, Klon 286, Esterhazy II, Weinsberg 1 waren gering, einerseits durch die Krankheit Marssonina juglandis. andererseits auch durch geringen Fruchtansatz.  Auch die Franquette hatte große Nüsse angesetzt;  ich habe sie aber abgeschlagen, da das Grundstück nicht eingezäunt ist und die Diebe sie bei ihrer Ernte nicht abbrechen können.

Eines meiner Walnuß-Grundstücke hat 8 Bäume, veredelt auf Juglans regia, gepflanzt im November 1993, gekauft von der Baumschule Bartsch in Geisenheim am Rhein.  Der Vater des jetzigen Inhabers sagte mir damals, daß ich sehr zufrieden sein könnte, daß von den 8 gepflanzten Walnuß-Hochstämmen sieben angewachsen seien.  Nur ein Klon 120 starb damals ab.

Keinerlei Probleme hatte ich mit dem Anwachsen von Walnuß-Heistern auf Juglans nigra, die von der Baumschule Schott (Breisgau) an die Baumschule Heinrich in Bischofsheim geliefert wurden.

Im vergangen Jahr war die letzte Nußernte am 15.10.2010.

Die Eßkastanien-Ernte von Ecker 1 sowie der Marone von Lyon ist jetzt zu Ende.  Letztere verliert jetzt ihr Laub, während Ecker 1 noch tiefgrün und gesund dasteht.  Ecker 1 trug dieses Jahr fast nichts wegen der Spätfröste im Frühjahr.  Der Sämling wirft zur Zeit ausschließlich taube Früchte ab.  Ob der Sämling überhaupt eßbare Früchte liefern wird, bleibt abzuwarten.  Im letzten Jahr fiel der erste Sämling am 08.10., sein Maximum war am 12.10. und die letzten wurden am 22.10 geerntet.  Am 18.10.2009 gab es den ersten Frost auf Dächern.

Die Sorte Mollebusch ist eine ausgezeichnete wohlschmeckende Birnensorte, doch kommt man leider mit dem Verzehr nicht nach.  Am 20.09. habe ich sie geerntet;  doch bereits jetzt muß ich viele wegwerfen, weil sie weich und dann innen braun werden.  Sobald sie gelb werden, muß man sie wegwerfen.  Sie schmecken nur aromatisch , wenn sie noch grün sind und sich außen hart anfühlen.  Beim Durchschneiden merkt man dann, daß das Messer innen auf weichere Gefilde stößt.

Durch den am 28.09. geschilderten Diebstahl meines Autos, wurde ich bei der Apfelernte gehindert.  Inzwischen sind fast alle Äpfel des Kaiser Wilhelm (zwei Bäume)  auf den Boden gefallen.  Ich habe mich deswegen auf die Ernte des Roten Boskoop konzentriert.  Für den Winter werde ich den Boikenapfel abmachen sowie den Schweizer Winterglockenapfel.

06.10.2010

Meine Bedenken bzgl. der Marone von Lyon vom 25.09.2010 waren unberechtigt!  Bereits am 29.09. fielen deren erste Früchte und heute am 06.10. habe ich bereits fast drei Viertel aufgelesen.  Auch die Ecker 1 aus der Steiermark dürften jetzt zu Ende sein.  Kennzeichnend für die Maronen von Lyon ist daß sie sehr viel tragen, davon aber häufig auch kleinere.  Die Frage ist, ob es am Boden liegt, oder weil es sich um Kopfveredelungen handelt, während die Ecker 1 am Wurzelhals veredelt wurden usw..  Geschmacklich bin ich jedoch mit beiden zufrieden.  Da mir die Arbeit beim Rösten mit den perforierten Pfanne zu viel Arbeit beim Umschwenken ist, bin ich dazu übergegangen die ganzen Früchte inkl. Schale 20 Minuten zu kochen und anschließend mit einem Löffel auszuschaben.  Also esse ich jetzt jeden Abend ca. 18 Eßkastanien.  Sie schmecken sehr gut, und das scheint mir ein gutes Aufwand- zu Ertrag-Verhältnis.  Die Ecker 1 hatte ich von der Baumschule Bartsch aus Geisenheim am Rhein.  Deren Inhaber schlug vor auch einen Sämling der besseren Bestäubung wegen zu pflanzen.   Dieser Sämling hat sich bisher zum größten Baum meiner Eßkastanien entwickelt.  Die Früchte sind auch erstaunlich groß, kommen aber sehr spät.  Bisher hat er dieses Jahr nur taube Früchte mit Schalen abgeworfen.

Am 25.09. habe ich die Oberösterreichischen Weinbirnen geerntet und pressen lassen.  Sie waren sehr süß und hatten wenig Gerbsäure.  Ich habe aus ihnen sehr delikaten Gelee erzeugt.  Die Marmelade der Oberösterreichischen schmeckt auch sehr gut, die Früchte mußten jedoch gestampft werden, da die Früchte nicht zerfallen.  Der ursprüngliche Baum ist zwar kräftig gewachsen, hat aber wieder nur wenig getragen.  Hingegen haben zwei Veredelungen dieses Baums:  einmal auf die Frühe von Trevoux und die Madame Verte außerordentlich viel getragen und schienen mir auch früher reif zu werden als der Ursprungsbaum.

Da ich der besseren Bestäubung halber mehrere Birnen auf einem Baum habe, und sich die Oberösterreichische freigemacht hat, sehen die Bäume ganz lustig auf.  Die Frühe von Trevoux ist ein Kopfveredelung mit (vermutlich) einer Zwischenveredelung von Gellerts.  Die Trevoux wächst dünn aus der Kopfveredelung der Gellerts heraus, aus dem Seitenast der Trevoux wächst wieder eine dicke Öberösterreichische heraus und hat sich zum Leitast der Trevoux entwickelt.  So ähnlich ist es bei der Madame Verte.

25.09.2010

Heute fielen die ersten Ecker 1 Eßkastanien (aus der Steiermark) herunter, also gelbe Schalen mit großen Früchten.  Der Beginn ist also 13 Tage später als im vergangenen Jahr.  Ferner wird auch die Chataignier griffe, die ich vom Wirtz und Eicke bezogen hatte, jetzt reif.

Ich bin mal gespannt, ob die Marone von Lyon es noch schafft reif zu werden.  Fast aussichtlos dürfte es für den Eßkastanien-Sämling sein, der im letzten Jahr erst kurz vor dem starken Frost reif wurde.

Gespannt bin ich auch, ob es mir nächstes Jahr gelingt meine Eßkastanien, die ich aus Früchten von La Palma gezogen habe, zu veredeln.  Denn Friedrich König, Obstbau heute, schreibt:  „Umveredelung durch Pfropfung erlauben nur klimatisch bevorzugte Lagen.“

Die Walnußernte ist jetzt voll am Laufen.  Sehr ertragreich ohne Alternanz ist unverändert Klon 26.  Ich muß jetzt jeden Morgen und Abend auflesen, um den Dieben den Anreiz zu nehmen, über den Zaun zu steigen.

Bei den Walnüssen habe ich den Eindruck, daß ein wahres babylonisches Sprachenwirrwarr besteht und diverse Irrtümer vorliegen.  Die Sorte Klon  26 treibt bei mir früh aus, ist also frostgefährdet.  Doch in allen Büchern steht ausnahmslos 26 treibe spät aus und wäre ertragssicher.  Die Verbrennungen durch Frost durch  frühen Austrieb im Frühjahr sprechen eine andere Sprache.

Die Sorte, die ich als Klon 1497 gekauft habe, scheint auch mit Klon 1247 übereinzustimmen.  Meine Sorte hat auch die ovale Form, jedoch eine ziemlich harte Schale im Gegensatz zur Literatur, genauso wie Klon 26.  Zum Knacken beider eng anliegender Nüsse braucht man ziemlich viel Kraft, im Gegensatz zu Klon 139 und Weinsberg 1.

Die Ernte von Klon 1497 bzw. 1247 geht jetzt dem Ende zu.  Klon 26 hat immer noch sehr viel Nüsse.  Klon 139 hat dieses Jahr weniger Nüsse.  Die Sorten Klon 120, Esterhazy II sowie Weinsberg 1 tragen dieses Jahr wenig;  da sie sehr viel schwarze verdorbene Nüsse haben durch Marssonina juglandis.

20.09.2010

Heute habe ich die Birne Mollebusch abgemacht.  Es handelt sich um eine alte fränkische Lokalsorte, die um Würzburg und Frankfurt am Main verbreitet ist.  (Vgl. auch Walter Hartmann, Alte Obstsorten)  Sie ist äußerlich noch ziemlich hart, wenn man sie aber aufschneidet, ist das Innere doch erstaunlich weich, aromatisch und süß.  Es ist wieder eine große Kunst den richtigen Pflücktermin herauszufinden.  Als 2006 das letzte Mal eine reichliche Birnenernte im Sossenheimer Unterfeld gab, habe ich bei der Mollebusch zu lange gewartet, so daß sie dann ohne Säure und Aroma, also wirklich ungenießbar mehlig, war.  Als ich sie jetzt abmachte, hingen die Früchte noch fest an den Zweigen.  (Sie hat so schöne schwarze Kerne, daß ich die Kerne von einer mal ausgesät habe, die sogar schon keimten.)

Im Unterschied zu der Birne Alexander Lukas, die ich gestern abmachte.  Da habe ich genau den richtigen Zeitpunkt gefunden, da sie baumreif hohen Fruchtfall hat.  Sie löste sich sehr leicht vom Baum, ich hatte aber kaum Verluste durch vorherigen Fall auf den Boden.

Im Unterschied zur Mollebusch ist Alexander Lukas derzeit noch nicht reif, sondern ziemlich hart.  Ich muß also zuerst die Mollebusch verzehren.  Von der Guten Luise von Avranche werde ich morgen zwei Steigen wegwerfen, da sie jetzt innerlich braun werden, und wir sie nicht verbrauchen konnten.

16.09.2010

Obsternte

Jetzt kommt die Obsternte in die heiße Phase.

Voriges Jahr begann am 15.09.2009 die Walnußernte mit Klon 26 (Geisenheim) und Klon 1497 (Mark Brandenburg), dieses Jahr mit denselben Klonen am 16.09.2010, so daß ich etwa 1 kg einsammeln konnte.  Das stürmische Wetter in den letzten Tagen hat dazu geführt, daß einige herunterfielen, zum Teil allerdings noch die frühreifen wegen marssonina juglandis, aber immerhin.

Dagegen haben die Eßkastanien das kühle Frühjahr noch nicht eingeholt.  Die erste Ecker 1 aus der Steiermark begann im vergangenen Jahr am 12.09.2009 reif zu werden.  Davon sind sie jetzt noch weit entfernt.  (Es sind ohnehin nur wenige, da der erste Austrieb im Frühjahr durch die Kälte verbrannt war.)

Leider fielen durch das stürmische Wetter auch viele von den oberösterreichischen Weinbirnen herunter, die eigentlich erst in ca. vier Wochen zur Ernte vorgesehen sind.  Da sie traubenförmig zusammenhängen wie Mirabellen, war  ein Teil von ihnen entweder schon verfrüht reif, oder sie fielen herunter durch die mechanische Bewegung.  Sie sind schon manchmal etwas gelb bzw. rötlich und sehr saftig und süß;  der Gerbsäuregehalt nicht so stark, nach meinem Empfinden wie bei Gellerts Butterbirne.  Sie wäre zum Dörren gut geeignet, aber leider habe ich dazu jetzt keine Zeit mehr.

Hingegen war die Birne Alexander Lucas jetzt richtig baumreif und wurde von mir geerntet.  Obwohl sie sich also relativ leicht vom Ast löste, lagen nicht so viele vom Sturm heruntergeschüttelte am Boden.

Inzwischen füllt sich meine Schiebehorde immer mehr mit Birnen.  Das letzte Mal gab es eine große Birnenernte in Sossenheim im Jahre 2006.  Drei Jahre lang gab es dann fast keine Birnen wegen der Birnengallmücken.

Die Madame Verte, die Mollebusch und die Pastorenbirnen müssen noch warten.

14.09.2010

Seit längerem verfolge ich das Drama um die kanarische Banane im Kampf mit der Dollar-Banane, erläutert vom Mathias Siebold am Beispiel der Insel La Palma.  Die EU-Kommission fordert, daß die Subventionen der kanarischen Landwirte im Rahmen der WTO gestrichen werden.  Das bedeutet im wesentlichen, daß United Fruit mit seinen mittelamerikanischen Sklaven den europäischen Landwirten den Garaus macht.  Ich finde dies im Hinblick auf die Sicherheit der Nahrungsversorgung schlimm.  Gewisse Restbestände an Landwirtschaft müßten wir unbedingt erhalten als Versicherungsprämie gegen Katastrophen, wie sie in der Geschichte der Menschheit immer eingetreten sind.  Ich sehe aber, daß immer mehr Weinberge aufgegeben werden müssen, Streuobstwiesen verkommen, der Gen-Bestand der Obstbäume sich inzwischen unwiderruflich reduziert hat.  Die Mehrausgaben für die Nahrungsmittelsicherheit hätten wir – als früher wohlhabendes Land – aufbringen können.

Als ich vor 10 Jahren mit den Eßkastanien angefangen habe, wäre das vielleicht mal ein interessanter Markt geworden, da Deutschland geplant immer mehr von Südländern besiedelt wird.  Inzwischen verkaufen die Discounter jedoch Eßkastanien aus China zu Schleuderpreisen!

Herr Siebold berichtet jetzt am 14.09.2010, daß die Palmerer teilweise von Bananen auf Avocados (persea americana) umsteigen wollen.

http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

„Regen wäre auch interessant für Avocados, eine Pflanze die hier prächtig gedeiht, und der man schon öfter eine große und herausragende Rolle in der wirtschaftlichen Entwicklung der Insel versprochen hat. – Und das schon seit vielen Jahrzehnten. – Noch in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts führte man die Avocado, hier Aguacate genannt, nach La Palma und damals lobte man die eierförmige Frucht als Konkurrenz, wenn nicht gar Ablösung für die Bananen.“

Auf La Palma habe ich wunderschöne große Avocado-Bäume  gesehen, brechend voll der sog. Avocado-Birnen.  Der Penny liefert Hass-Avocados aus Israel, der Aldi etwas preiswerter aus Südafrika.  Man muß warten bis die Früchte weich werden, dann kann man sehr wohlschmeckende, fettreiche Früchte essen, die ausgelöffelt werden müssen.  Nachzulesen bei Gunther Franke, Früchte der Erde, zu beziehen bei www.zvab.com.

13.09.2010

Gestern habe ich trotz meiner Hemmungen wegen Sonntagsarbeit die Hauszwetschen in Zeilsheim abgemacht.  Es handelt sich um für Zwetschen ziemlich alte Bäume, ca. 80 Jahre, und ich war auf die Mithilfe meines ältesten Sohnes Martin angewiesen.  Die Hauszwetschen sind jetzt im optimalen Zustand und wären sehr gut geeignet für Bäcker, also nicht überreif und geschmackvoll.  Wenn die Hauszwetschen überreif werden, werden sie innen braun und sind nicht mehr ansprechend.  Hingegen wird die Bühler im überreifen Zustand dann innen nicht braun, aber so weich, daß man sie auch nicht mehr mag.  Wir konnten deswegen keine Hauszwetschen herunterschütteln, sondern mußten sie meistenteils ernten. Die Ernte ist dieses Jahr vergleichsweise gering.  Voriges Jahr konnte man die Menge nicht verarbeiten.  Für die geringere Menge dieses Jahr kommen viele Gründe in Frage:  Witterung während des Blühzeitpunkts, Begünstigung der Narrenkrankheit während des Wachstums, Alternanz nach vollen Jahren.  In Sossenheim hängt fast gar nichts an den Hauszwetschen.  Denn bei geringem Ansatz sind fast alle madig.  Regelmäßig Ernten habe ich allerdings bei der Ersinger Frühzwetsche und der Bühler.

Empfehlen kann ich nur die Hauszwetschen und die Bühler.

Die Sorte Top, die ich 1998 gepflanzt habe, wurde seinerzeit von der Fachhochschule in Geisenheim am Rhein empfohlen.  Mit ihr bin ich aber nicht zufrieden.  Sie sind zwar groß, schmecken aber weder nach Säure noch nach Zucker, eher mehlig.  Außerdem sind die Früchte sehr stark von Maden befallen, und der Baum wächst nicht so stark, was allerdings an der Unterlage liegen könnte (vielleicht ist es die Orleans-Unterlage).  Außerdem hat sie schon sehr viel abgängige Äste.

Die Anna Späth Zwetsche ist auch groß, hat auch guten, von der Hauszwetsche variierenden, Geschmack, hat aber viele Schimmelfrüchte, die dann eine ganze Gruppe infizieren, wobei auch die Äste häufig krank werden und absterben.  Sie stammt aus Ungarn, und ihre Blätter und Zweige erinnern an die Große Grüne Reneclaude.  Sie wurde selektioniert von Ludwig Späth, dessen Baumschule im Baumschulenweg in Berlin 1300 preussische Morgen umfaßte, und der sie nach seiner Frau Anna benannte.

Die Ersinger Frühzwetsche hat auch häufig tote Zweige.  Sie kommt sehr früh und ihr Geschmack ist sehr gut.   Sie ist aber weder zum Backen noch zur Marmelade zu gebrauchen, so daß man den Gefrierschrank besser für die Bühler oder Hauszwetschen aufhebt.  Die Discounter bieten parallel zu ihr Cacaks Früheste aus Ungarn an.

Am gehaltsvollsten ist somit die Hauszwetsche (100 g entspricht 188 kcal gemäß Tjerk Buishand), trotz der Narrenkrankheit und den manchmal abgängigen Zweigen.

Die Bühler trägt regelmäßig hoch, ist wohlschmeckend, das Holz sehr gesund, auch wenn die Fruchtmumien am Ast kleben, allerdings ein bißchen säuerlicher, so daß ich für die Darre nur Hauszwetschen nehme.

06.09.2010

Heute habe ich wieder einmal das streitbefangene Eßkastaniengrundstück gemäht.  Wenn in den nächsten Wochen die Eßkastanien herunterfallen, müssen sie komplett aufgelesen werden;  denn ansonsten können einzelne Früchte, die vom Kastanienwickler befallen wurden sich vermehren und dann könnte die Situation nächstes Jahr epidemisch werden.  Dies ist auch einer der Gründe, warum ich die Diebe nicht auf das Grundstück lassen kann.  Wenn die nachts kämen und die Früchte herunterreißen würden, könnten viele Eßkastanien versehentlich ins Gras fallen, unentdeckt bleiben und die Wickler den Winter überleben.  Nach meinem Kenntnisstand gibt es bisher im Sossenheimer Unterfeld nur noch eine einzige weitere Eßkastanie auf dem Grundstück des ehemaligen Wasserwerks gegenüber meiner ehemaligen Verstärkerstelle.

Die Diebe haben den streitbefangenen Zaun inzwischen präpariert.  Hinter der letzten Eßkastanie wurde an einem Pfosten die Krampen entfernt, so daß der Pfosten wackelte, und sie schnell über das 1 m hohe Drahtgeflecht hätten springen können.  Diese Aktion habe ich inzwischen rückgängig gemacht.  Ich bin mal gespannt, was den Dieben sonst noch so einfällt.  Ich muß mir auch überlegen, wie ich angemessen reagiere.

Einige Infos zu Eßkastanien

a)  Wer sich für Eßkastanien interessiert, sollte sich einmal auf der Homepage

www.ig-edelkastanie.de

umschauen.  Die Interessengemeinschaft hat auch ein niveauvolles Faltblatt erstellt und veröffentlicht eine Diplom-Arbeit zu Eßkastanien.

b)  Im Sossenheimer Wochenblatt vom 5. August 2010 wird die Pflanzung einer Eßkastanie abgebildet mit der Inschrift „Zum Angedenken an J. W. von Goethe, gespendet vom ‚Club der raren Schreibkunst’, ‚Esskastanie’“.  Dazu hielt Martina Feldmayer von den Grünen eine stimmungsvolle Rede zu Goethe, wobei ihr jedoch vermutlich das Goethe-Eßkastanien-Gedicht in www.ig-edelkastanie.de nicht bekannt war.

c)  Das Höchster Kreisblatt vom 24.10.2008 brachte einen Artikel zum Thema „Frankfurts Bäume leiden unter Umwelt-Stress“.  Darin schreiben die Frankfurter Förster:  „Denkbar ist, dass künftig Eichenarten aus dem Mittelmeerraum und Esskastanien Einzug in den deutschen Wald halten.“  Mit den Eichen sind vermutlich die Steineichen gemeint, mit denen Mallorca übersät ist.

Auf die Eßkastanien im Frankfurter Stadtwald freue ich mich besonders, damit die Diebe endlich mal eine legale Ernte haben und von der meinigen abgelenkt werden.  Aber wie so üblich, handelt es sich vermutlich nur um leeres Geschwätz unserer Beamten;  denn bisher konnte ich keine Eßkastanien im Stadtwald entdecken.  Und im Sossenheimer Unterfeld haben sie auch viel Weißdorn und Speierlinge gepflanzt, mit denen der normale Dieb nichts anfangen kann, so daß er wieder auf dem Privatbesitz klauen geht.

05.09.2010

Gestern habe ich in Zeilsheim einen Teil der Oldenburger geerntet und bei meinem Nachbarn einige der gelben Edeläpfel.  Das Grundstück liegt ca. 30 m höher als Sossenheim und liegt an einer Windabbruch-Kante, so daß die Ernte geringfügig später beginnt.  Bei den Oldenburgern habe ich nur die Südseite abgemacht, der Rest kommt nächste Woche.  Die Hauszwetschen sind dort jetzt auch eßbar.  Dieses Jahr trägt auch der Schöne von Nordhausen und der Boikenapfel.  Beide mußte ich wegen der Wühlmausgefahr im Draht pflanzen, da sie die vorherigen Obstbäume am Stamm abgenagt hatten.  Das Drahtgeflecht hat aber den Bäumen nicht geschadet.  Sie stehen wunderbar da.

Heute ging es dann zu dem ersten und vermutlich letzten Ausflug dieses Jahr ins Rheinland.  Ich habe in Kiedrich in der Straußgaststätte „Bur“ wieder das wohlschmeckende sonntägliche Kutscherschnitzel gegessen.  Die Terrasse über den Dächern mit Blick auf die gotische Kirche war bei herrlichem Wetter stimmungsvoll, das Sonnenlicht gleißend wie im Mittelmeerraum.  Die Kirche war sogar einmal offen (im Sommer von 14:30 – 16:00 Uhr), so daß ich erstmalig einen Blick ins Innere nehmen konnte.  Anschließend ging es mit den Krücken in die Weinberge in Richtung Kloster Eberbach.  An der Spitze hat eine Hobby-Obstbauer eine Apfelplantage angelegt, die ich inspizierte.  Inzwischen werden dort auch mehr und mehr Rebflächen eingezäunt.  Leider werden auch dort viele Rebflächen aufgegeben.  Das ist der Nachteil, daß wir keinen Schutzzoll mehr für Agrarimporte erheben.  Ich befürchte die Frustrierung unseres Nährstands durch die Beamtenschaft wird sich einmal bitter rächen.

Auf dem Rückweg machte ich noch einmal Station bei unseren Nachbarn in Zeilsheim.  Die Nachbarin hat wieder ihre Maismehl-Küchelchen gemacht, gefüllt mit Spinat, ausgebacken in Olivenöl.  Gestern habe ich also ausreichend Kalorien zu mir genommen.

03.09.2010

Problematische Birnen

Ich besitze mehrere alte große Birnbäume in Sossenheim, die ca. 130 Jahre alt sind und die ich von der Erbengemeinschaft Baumgarten gekauft habe oder bei der Zwangsversteigerung des Ernst Schreiber.  Es handelt sich um alte unbekannte Sorten, die zum Teil schnell reif und mehlig werden.  In den letzten Jahren haben sie nichts getragen, da sie von der Birnengallmücke befallen waren.  Aber dieses Jahr kam die Birnengallmücke nicht, und was macht man mit diesen Tonnen?  Zum Apfelwein eignen sie sich nicht so gut.  Da sie früh reifen, haben sie nicht soviel Zucker und wenig Säure.  Außerdem geben sie dem Apfelwein einen Phenolgeschmack, den nicht jeder mag.  Also haben sie keinen kräftigen Geschmack.  Die alten Sossenheimer erzählen mir, daß man früher die Birnen an die Schweine verfüttert hat.  Aber jetzt zieht keiner mehr Schweine, und in ganz Frankfurt gibt es keinen Schlachthof.  Der letzte wurde, kurz nachdem er saniert worden war, abgerissen und in Wohnungen umgewandelt.  Wenn gemeinnützige Organisationen sie für eine Tafel verwenden könnten, stelle ich sie gerne zur Verfügung, ich befürchte jedoch, daß bei denen auch keine Erntehelfer zur Verfügung stehen für die körperliche Arbeit.

Am 3. September habe ich die Birne „Gute Luise“ erntet.  Wieder war ich sehr unsicher, wann der richtige Pflücktermin ist.  Sie müssen hartreif geerntet werden, sonst halten sie sich überhaupt nicht.   Werden sie aber zu früh abgemacht, werden sie nicht schmelzend.  Ich habe mich deswegen entschlossen zu ernten, wenn der Wespenbefall die Ernte signifikant reduziert, und dies war heute am Freitag gekommen.

Der Erntetermin wird wieder in der Literatur sehr unterschiedlich bestimmt:  Herbert Petzold gibt als Pflückzeitpunkt Anfang bis Ende September an, Tjerk Buishand gibt Mitte September an.  Johannes Böttner der ältere Oktober an.  Da sie bei warmem sandigem Boden früher reifen, ebenfalls von der Höhe über dem Meeresspiegel abhängig sind, sowie von der saisonalen Temperatur und deren Niederschlägen abhängt, handelt es sich immer um eine schwierige Entscheidung sie hartreif zu pflücken.

Es war dieses Jahr auch wieder schwer bei der braunen Boscs Flaschenbirne.  Diese soll bei Petzold ein Genußreife 10 – 11 haben.  Das kann wirklich unmöglich stimmen;  denn sie hat jetzt schon innerlich häufig eine braune Masse, die mit dem Teelöffel abgekratzen werden muß, um den Rest essen zu können.  Also hat mir vielleicht die Baumschule vor 20 Jahren die Sorte Prinzessin Marianne verkauft, die früher reif wird und und deren Ernte spätestens in einer Woche zu Ende geht.

Jetzt habe ich noch die Ernteentscheidung bei der Alexander Lukas und der Fränkischen Nationalsorte Mollbusch zu treffen.  Auch meine Mostbirnen, die Oberösterreichische Weinbirne sowie die Schweizer Wasserbirne tragen dieses Jahr mal was.  Fridolin Bader aus Hohenweiler erzählte meiner Mutter, man müsse sie runterfallen lassen, um den maximalen Zuckerertrag zu erzielen.

Mein Freund Leonhard Jonas hat auf seiner abgehenden Hochfeinen Butterbirnen noch einige gesunde Reiser, die ich nächstes Jahr umveredeln werde.

31.08.2010

Heute habe ich weiter die Bühler Frühzwetschen abgemacht.  Inzwischen liegen sie überwiegend auf dem Boden, und ich stampfte durch eine wahre gärende und von Pilzen befallene Zwetschenwiese.  Die Früchte an der Spitze kann ich ohnehin nicht erreichen, da ich wegen der MRSA-Kontamination im Frankfurter Höchster Krankenhaus drei versteifte Wirbel und keine Dornfortsätze habe.

Die Bühler reifen fortfolgernd, so daß man noch einige Tage brauchbare Früchte abernten könnte.  Eigentlich ist es ein wunderbarer Baum.  Wenn die Früchte von Pfirsichen oder Aprikosen von Monilia befallen werden, sterben die Zweige sofort ab, nicht aber die der Bühler Frühzwetsche.  Die Fruchtmumien kleben eventuell an den Zweigen, ohne daß die Zweige absterben!  Im Gegensatz dazu haben meine Hauszwetschen immer viel totes Holz, und die Zwetschen-Sorte Top, die einmal in Geisenheim am Rhein von der Fachhochschule kreiert wurde, schmeckt bei mir nach nichts, ist immer voller Maden, und der Baum bleibt klein, seine Zweigen sterben ab.

In dem Buch von 1907 „Obstbau in Wort und Bild“ des rheinhessischen Obstsortiments schreiben in Alzey der Präsident O. Lichtenstein und der Sekretär Dr. Ziegenbein zur Bühler:  „Der Baum ist starkwüchsig, sehr dauerhaft und fast alle Jahre reichtragend.  Schon von weitem fällt sein blaugrünes Laub auf.“

Sehr gesundes Laub und eine wahre Augenfreude sind auch meine Eßkastanien.  Insbesonder die Ecker 1 aus der Steiermark hat schönes tiefgrünes gesundes Laub.  Da es eine sehr frühaustreibende Sorte ist, die bereits Mitte September zur Reife gelangt, war der Austrieb im Frühjahr verbrannt.  Trotzdem haben sich an der Spitze einige Eßkastanien entwickelt.  Diese Bäume können 300 Jahre alt werden und die hochstämmigen Teile werden sicher auch bei schlechtem Frühjahrswetter dann zur Reife gelangen.  Inzwischen hat ein potentieller Dieb den Zaun soweit vorbereitet (Krampen entfernt, Holzpfosten gelockert), so daß er ruck zuck über den Zaun kommt.  Entgegen den Wünschen des Magistrats und des Verwaltungsgerichts Frankfurt sehe ich mich deswegen dazu gezwungen mein Eigentum mit Stacheldraht zu schützen.  (Für das anhängige Verwaltungsstreitverfahren ist dies ohnehin belanglos.)  Auch die von meinen Söhnen im Frühjahr gepflanzten Eßkastanien, die ich aus den Früchten von La Palma 2005 gezogen hatte, sind allesamt angewachsen und sehen sehr gesund aus.  Selbst ein Baum, der in reinem Sande steht, ist kräftig gewachsen udn tiefgrün.  Frau Ursula Becker hat einen Eßkastaniensämling mit einem Zweig meiner Ecker 1 veredelt.  Dieser ist noch grün, treibt aber auch nicht aus.  Ich bin mal gespannt, ob er im kommenden Frühjahr austreibt.  Im Frühjahr werde ich mit meiner Veredelungs-Omegaschere meine Sämlinge aus La Palma veredeln.

Die Maronen aus Lyon treiben später aus und sind im Frühjahr nicht verbrannt.  Sie haben wieder kräftig angesetzt.  Ihr Laub ist allerdings heller grün, was ich weniger mag, genauso wie die hellgrüne Ersinger Frühzwetsche oder den Golden Delicious.

29.08.2010

Birnenernte

Gestern habe ich Boscs Flaschenbirne geerntet.  Seit Wochen fielen immer mehr herunter, so daß ca. 80 % bereits von den Vögeln und Wespen vernichtet wurden.  Es scheint mir ein phänologisches Problem zu sein, daß die Ernteangaben in den Fachbüchern immer weniger stimmen, weil sie weiter nach vorne rücken.

Vor zwei Wochen hätte ich die Boscs schon ernten müssen.  Johannes Böttner der ältere und der jüngere geben als Entezeitpunkt beide Oktober an, ebenfalls Rudolf Trenkle, Herbert Petzold gibt als Pflückzeitpunkt Mitte September bis Mitte Oktober an, Genußreife Oktober, November.  Alle Angaben stimmen nach meinen Beobachtungen nicht mehr.  Sie sind um mindestens um einen Monat zu früh, so daß man die Sortenangaben der Fachbücher gar nicht mehr gebrauchen kann, sondern sich auf seine eigene Beobachtung verlassen muß.

27.08.2010

Gestern habe ich die knappe Zeit vor dem nächsten großen Regenguß dazu benutzt um die restlichen Mirabellen (fast) abzuernten und weitere 4 kg in die Darre zu schieben.

Von der Bühler Frühzwetsche habe ich an einem einzigen Ast erntend einen ganzen Eimer abgemacht.  Sie sind jetzt richtig vollreif, und ich weiß nicht, ob ich es wegen der Niederschläge schaffe, wenigstens 10% der Ernte abzumachen, die ich auf 200 kg schätze.  Der Rest ist für die Natur, die sich über ein solches Zucker-Eldorado freuen wird.  Es ist wirklich bedauerlich, daß diese wohlschmeckende, ertragreiche Zwetsche mit mächtigem Baum und gesunden Zweigen, tiefgrünen Blättern nicht mehr geschätzt wird!  Mein Vater Eberhard Kremser war von 1948 bis 1975 Vorsitzender des Kleingartenvereins Frankfurt-Hausen und hatte dort auch eine Bühler, die ich schon als Kind ernten durfte.

25.08.2010

Heute hat mein 85jähriger Freund Leonhard Jonas mein eingezäuntes Walnußgrundstück mit dem Rasentraktor gemäht.  Diese 8 veredelten Walnüsse wurden von mir 1993 gepflanzt und stammen von der Baumschule Bartsch in Geisenheim am Rhein.  Sie haben dieses Jahr wieder stark Massonina juglandis.  Durch diesen schwarzen Pilz werden die Blätter und Früchte befallen.  Letztere werden dann normalerweise nicht reif.  Befallen sind insbesondere die Sorten Esterhazy und Weinsberg 1.  Diese Jahr haben aber auch die Sorten Geisenheim am Rhein (Klon 26), Güls an der Mosel (Klon 120), Weinheim an der Bergstraße (Klon 139) und Nr. 1497 aus der Mark Brandenburg (Prießnitz?) sowie Nr. 286 aus Staupitz/Spreewald die Krankheit.  Obwohl ich im Frühjahr 50 kg Kalk gestreut habe, um den Pilz in den am Boden belassenen Blättern zu vernichten, ist der Pilz wegen dem starken Niederschlag stärker denn je.

Ansonsten wird die Ernte insbesondere bei Klon 26 wieder sehr hoch sein.  Seine Nüsse sind sehr schmackhaft und fettreich.  Die Schale ist allerdings sehr hart und der Kern hängt sehr eng an der Schale, so daß man am besten einen becherförmigen Knacker nimmt.  Hingegen hat Klon 139 auch einen erheblichen Anteil großer Früchte, beim Knacken wird der Kern meistens nicht beschädigt, ist aber weniger fettreich.  Nr. 1497 ist von der Form und dem Geschmack so ähnlich wie 1497.  Da Walnüsse bei einigen Völkern als Aphrodisiatikum gelten, insbesondere zur Stärkung der Potenz, sind sie extrem durch Diebstahl gefährdet.

Der Sommerapfel James Grieve ist jetzt reif und wurde von mir heute abgemacht.  Der Baum ist jedoch leider trotz seines jungen Alters von nur 19 Jahren schon abgängig und hat dieses Jahr bereits viel totes Holz.  Er trägt regelmäßig und letztes und vorletzes Jahr hing sehr viel dran, diese Jahr aber ist die Ernte bescheiden.

Als letzter Pfirsisch ist der Rote Ellerstädter jetzt reif und fängt an seine Früchte abzuwerfen.  Er ist ziemlich unproblematisch, groß, schmeckt sehr gut, relativ frei von Kräuselkrankheit.  Sein Synonym ist der Kernechte vom Vorgebirge (bei Bonn), weil er tatsächlich samenecht ist!  Er muß also nicht veredelt werden, sondern kommt aus seinem Samen immer wieder exakt heraus.  Das war eine große Leistung unserer Vorfahren durch fortgesetze Auslese der besten Kerne einen samenechten Pfirsich hervorzubringen!  Es wäre schade, wenn dieses Werk ganzer Generationen verloren geht, nur weil wir aus Modegründen lieber mal vorübergehend Pfirsiche aus Spanien oder Griechenland vorziehen!

Dann habe ich die Vereinsdechantbirnen abgemacht.  Nach meinem Sortenbuch wären sie erst in 2 Monaten pflückreif, da aber seit Samstag bereits ein Drittel angefressen worden sind, habe ich das restliche Eimerchen abgemacht.  Erstaunlich wieviel Hornissen bei mir an den Früchten herumschwirren.

Morgen mache ich die restlichen Mirabellen ab und beginne mit den Bühler Frühzwetschen.

23.08.2010

Die Darre mit den Mirabellen ist gestern 13,25 Stunden gelaufen und hat ca. 4 kg frische Mirabellen zu harten Früchten getrocknet.  Der Verbrauch war ca. 9 Kilowattstunden.  Bei Kosten von ca. 27 Cents pro  Kilowattstunde, ergeben sich Gesamtkosten von 2,43 Euro.  500 Gramm getrocknete kalifornische Zwetschen kosten beim Aldi oder Penny ca. 2,19 Euro, wobei übrigens die vom Aldi höherwertiger sind als die vom Penny.  Somit ist der Gewinn für mich wirklich nicht berauschend, insbesondere in Anbetracht der Arbeit beim Pflücken und Entkernen, aber eben einzigartig;  denn ich habe mit innerer Liebe ein einzigartiges Produkt selbst geschaffen und nicht als Tauschprodukt auf dem Globalisierungsmarkt bezogen und dafür verdient.  Daß ich die 7% Mehrwertsteuer nicht bezahlen durfte, tut mir wirklich leid;  dafür habe ich jedoch 19 % für den Strom bezahlt.

Die Sehnsucht sich selbst etwas zu beweisen im Umgang mit der Natur und das Schaffen natürlicher Produkte scheint weit verbreitet zu sein.  Anders kann ich mir nicht erklären daß Hunderttausende ein Bauernspiel im Computer spielen, wobei sie Agrarprodukte erzeugen und handeln.  Die Verwaltungsbeamten  und Verwaltungsrichter hätten die natürlichen Instinkte dieser Menschen nicht zu einer unfruchtbaren Spielerei verkommen lassen dürfen.  Um einen historischen Vergleich zu bringen:  Die Beziehung des Casanova zur CC war eben eine ganz andere als die des Kardinals Bernis zu ihr.

Jedenfalls sollte man das Bemühen um gesundes Essen nicht als geisteskrank darstellen:

http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/mike-adams/wer-gesunde-nahrungsmittel-will-gilt-als-geisteskrank.html

22.08.2010

Gestern habe ich mit der Ernte meiner drei Mirabellenbäume begonnen.  Letztes Jahr habe ich am 23. August mit der Ernte begonnen, so daß die Natur die Versäumnisse vom Frühjahr erstaunlich gut nachgeholt hat.  Da die Mirabelle von Nancy fortfolgernd reift, habe ich folgendes System:  Zunächst einmal werden die ersten Mirabellen geschüttelt, so daß die weiteren in einigen Tagen entweder auch geerntet oder geschüttelt werden können.  Deswegen habe ich zwei Plastikfolien ausgebreitet, die das meiste Schüttelgut aufgefangen haben.  Dabei hat mich wieder der zahme Rabe besucht, der schon im Sossenheimer Unterfeld bekannt ist.  Er sprang auf meinen Folien herum, versuchte mir zu helfen und fraß die Mirabellen an, soweit ich es zuließ.  Im Gegensatz zum “Raven” von Edgar Allan Poe redet er nicht.  Vor ca. dreißig Jahren bin ich in Hausen häufig einem Polen begegnet, der eine Gasmake trug und einen Raben auf seinem Rücken.  Was mag wohl aus dem geworden sein?  Der Rabe ist jetzt mein Adlatus, und ich habe ihm den Namen Frank gegeben, weil ein Abteilungsleiter im Umweltamt auch einen Adlatus namens Frank hat.  Frank und ich haben sich gut verstanden.  Als ich die Folien zu einem anderen Baum zu ziehen versuchte, hat er sich sehr gewehrt.

Mit der Ente ist die Sache aber noch nicht abgeschlosssen.  Zunächst wurde Konfitüre gemacht und Früchte eingefrorern.  Und heute – am heiligen Sonntag – habe ich acht Roste mit jeweils 500 Gramm meiner Darre gefüllt.  Sie werden jetzt schonend getrocknet.  Die letztjährigen gedörrten Hauszwetschen waren in eingeschlossenen Gläsern absolut trocken und haltbar.   Im Unterschied zu den kalifornischen getrockneten Zwetschen, die durch Sorbit (E-Nummer 420) vermutlich zusätzlich geschmeidig gemacht werden, sind sie absolut trocken und hart, dafür ißt man nicht soviel auf einmal.  Auf Sorbinsäure kann ich natürlich ganz verzichten.  Die Darre habe ich beim Lorey gekauft www.lorey.de .  Wenn wir solche Spezial-Haushaltsunternehmen nicht unterstützen, sind diese Haushaltsgeräte gar nicht mehr zu kaufen.  Meine Darre ist die Marke „dörrex“ von Stöckli.  Sie läuft jetzt gerade mit 8 Böden, d. h. 4 kg, für 12 Stunden bei 70 Grad.

Die Mirabelle von Nancy ist leider etwas gegen Krankheiten empfindlich.  Man muß  ständig absterbende Äste absägen;  bei dieser Pflege wachsen allerdings bei mir immer wieder ausreichend neue Äste nach.

19.08.2010

Heute habe ich mit meinem Freund Leonhard Jonas wieder einmal die Obstbäume inspiziert.  Die Bühler Frühzwetschen werden jetzt reif.  (Die Mirabellen sind seiner Meinung nach jetzt einmachreif.)  Der mächtige Baum hängt regelmäßig übervoll, so auch dieses Jahr.  Wieder einmal entsteht die Frage, wie wir das Obst an den Mann bringen.  Wenn der Penny schon aus Ungarn für 69 Cents das Kilo anbietet, werden wir wohl unsere Zwetschen nicht loswerden.  Er will noch mal den Inhaber des Cafe Kitzel ansprechen.  Voriges Jahr war der zur Zeit der Zwetschenernte sinnigerweise gerade im Urlaub.  Wenn demnächst die letzten kleinen Conditoreien und Bäckereien geschlossen haben, bleiben nur die Großfilialisten übrig, die immer nur tonnenweise das Obst brauchen.

Im Falle des Herrn Kitzel würde ich den Verlust sehr bedauern.  Er macht noch lokale Produkte wie Frankfurter Kranz, auch ist sein Mohnkuchen ganz ausgezeichnet.

Wir haben dann festgestellt daß der sächsische Pfirsich „Anneliese Rudolph“ reif ist und haben an einem kleinen Baum ca. 15 große Früchte geerntet.  Alle sehr saftig, aromatisch, wohlschmeckend, löst vom Stein.  Diesen kann ich sehr empfehlen!  Der Baum braucht wenig bzw. gar keine Chemie-Unterstützung, insbesondere gegen Kräuselkrankheit.  Das ist mir der zweitliebste nach Fair Haven.

Zum Schluß haben wir noch einmal die Obstmadenfallen untersucht.  Die gerippten Papierkartonagen von Neudorff, die ich vor vielen Jahren gekauft hatte, haben sich wirklich gut bewährt.  Wir konnten auf jedem ca. 15 Raupen zerquetschen.  Leider ist das nur einmal ein Versuch gewesen.  Ich habe den Abwehrkampf dieses Jahr gegen die Obstmaden nicht systematisch führen können.

Die restlichen Sommerbirnen hatte ich morgens abgemacht.

14.08.2010

Die Frühe von Trevoux, die ich am 2. August geerntet hatte, wurde jetzt reif und halbschmelzend.  Auch die restlichen Sommerbirnen werden jetzt reif und schmecken köstlich.

Gute Bücher über Kernobst, auch alte Sorten, wurden von Herbert Petzold verfaßt: Birnensorten oder Apfelsorten, Neumann Verlag.  Eventuell zu beziehen bei  http://www.zvab.com.

Auch die restlichen Pfirsiche haben ich geerntet:  Haba Finessa und Fair Haven.  Die gelbfleischige Fair Haven ist meine Lieblingssorte, vom Geschmack und Aroma her wohlschmeckend und aromatisch.  Beide lösen sich sehr gut vom Kern.  Die Ameisen und Bienen haben sich bei beiden nicht mehr bedient.  Offensichtlich ist deren Aktivität jetzt bei Pfirsichen beendet.

Die Bühler Frühzwetsche trägt wieder außerordentlich viel und fängt an eßbar zu werden.  Auch in die Mirabellen von Nancy kann man schon reinbeißen.  Die Ernte letzterer wird aber erst in zwei Wochen erfolgen.

Die Klaräpfel sind erst jetzt richtig reif geworden.  Man muß also warten, bis sie schneeweiß werden.  Dann ist die Gefahr, daß sie innerlich braun werden, nicht so groß.  Inzwischen wird der James Grieve reif.

Der Penny hat vom 16.- 18. August ein Sonderangebot für Zwetschen aus Ungarn:  0,69 Euro pro Kilo, vermutlich Cacaks Frühe.  Wenn man bedenkt, welche Transportkosten damit verbunden sind inkl. Mautgebühr, kann man ermessen wie wenig beim Erzeuger verbleibt. – Man muß ganz klar sehen, daß die Kredite unserer Banken an Entwicklungsländer und die Notwenigkeit der Entwicklungsländer die Zinsen und Tilgung mit Agrarerzeugnissen zu bezahlen, zu Lasten unserer einheimischen Erzeuger ging und sie zum Bankrott oder zur Geschäftsaufgabe zwang.  Ob sich dieses Verhalten einmal rächt bleibt anzuwarten.

02.08.2010

Am 2. August habe ich die Frühbirnen, Frühe von Trevoux, und Klaräpfel geerntet.

Die Birnen tragen nach einigen Jahren durch Gallmückenschäden in Sossenheim dieses Jahr überreif.  Die Frühe von Trevoux wurde langsam gelb.  Es ist dann problematisch den Erntezeitpunkt zu bestimmen.  Denn sie müssen hartreif geerntet werden und werden erst auf dem Lager schmelzend.  Baumreif schmecken sie mehlig.  Ein guter Indikator ist, wenn die Wespen anfangen einige rote Stellen anzufressen.  Also habe ich am 2. August 3 Steigen abgemacht.  Vorher habe ich den Baum noch fotographiert.

An dem Baum kann man noch die Wespenfalle erkennen mit Rotwein, den ich angehängt habe. An dem Baum habe ich fünf Sorten veredelt, zum Teil einige unbekannte Birnen aus dem Sossenheimer Unterfeld, die mir schmeckten aber namentlich nicht bekannt waren.  Dadurch habe ich den Baum etwas verhunzt.  Die Frühe von Trevoux ist eine Kopfveredelung, deren Kopf Trevoux dünner als der untere stammbildende Sämling ist.  Auf diese dünnere Trevoux habe ich wieder eine dickerere Oberösterreichische Weinbirne draufgesetzt.  Ich bin mal gespannt wie lebensfähig dieses Konstrukt ist.

Auch einen Teil der Klaräpfel habe ich abgemacht.  Ich habe nur einen Ast, der  in einen  Ontario hineinveredelt wurde.

Aber bereits dieser eine Ast, der immer übervoll trägt, ist bereits mehr als das, was ich verwerten kann.  Vor dem Anpflanzen von Klaräpfeln kann ich nur dringend abraten, da sie äußerst problematisch sind.  Ich habe drei Freunde, die allesamt nicht wissen, wie sie diese verwerten sollen.  Vor 100 Jahren hatten sie ihre Bedeutung als Primeur.  Aber heute versorgt man sich besser mit Frühäpfeln beim Discounter.  Läßt man sie zu lange am Baum, werden sie mehlig oder sind innen braun oder platzen.  Macht man sie rechtzeitig ab, sind sie auch nur einige wenige Tage haltbar, ansonsten werden sie  innen braun.

Ein lieber Nachbar hat meine Bäume mit Pfosten gestützt.  Beiliegend sehen Sie einen Schweizer Winterglockenapfel.  Obwohl er in armem Sande steht, trägt er jedes Jahr eine Menge Äpfel mit schneeweißem Fruchtfleisch und einem feinen unaufdringlichen Aroma.  Sie sehen, daß sich der Leitast schon nach unten neigt.

Entgegen meinen phänologischen Sorgen scheint die Walnuß-Ernte dieses Jahr wieder reichlich zu sein.  Bei den kleinen Bäumen traten zwar im Frühjahr durch Spätfröste schwere Schäden ein, die die Blüten vernichteten, aber meine großen alten Bäume (gepflanzt 1993) tragen wieder, sofern sie nicht alternieren, sehr schön.  Bei den kleinen Bäume, die relativ wenig tragen wegen der Spätfröste, werde ich in der nächsten Woche alle Walnüsse abbrechen, um den Mundräubern den Anreiz zu nehmen die Äste abzubrechen.  Man muß Walnüsse bei uns zu Hochstämmen erziehen, um die Blüte aus der Gefahrenzone der Spätfröste zu nehmen.  Der Befall von Marssonina juglandis (scharze Stellen auf den Früchten durch Pilzbefall) ist bei den anfälligen Sorten wie Esterhazy und Weinsberg 1 unverändert groß.

Bei der Eßkastanienernte bin ich etwas skeptischer.  Der Austrieb der  frühreifenden Eßkastanie aus der Steiermark, Eckel 1, ist im Frühjahr durch Spätfröste regelrecht vertrocknet.  Ob für die spätreifende Marone von Lyon und den Sämling die Vegetationsperiode ausreicht, bleibt abzuwarten.  Alle von meinen Söhnen im Frühjahr gepflanzten Sämlinge aus der Kanareninsel La Palma sind gut angewachsen.

31.07.2010

Heute habe ich eine Spezialküchenmaschine von Bosch dazu benutzt um 11 Liter rotes Johannisbeermark herzustellen, zur Herstellung meiner Lieblingskonfitüre, morgen muß noch ein voller Eimer roter Johannisbeeren verarbeitet werden.  Dann ist deren Saison für mich zu Ende.  Mehr dazu später.

Leider bin ich in den letzten zwei Monaten nicht dazu gekommen das Obstbaum-Tagebuch fortzuführen, da ich mich gegen diverse Intrigen des Rechtsamts der Stadt Frankfurt in Verbindung mit dem Umweltamt vor dem Verwaltungsgsricht Frankfurt wehren mußte, bisher zwar anstrengend, aber durchaus erfolgreich.  Ich habe es bisher geschafft eine Strafzahlung der Beamtenclique zu verhindern bzw. aufzuschieben.

Ich nehme jetzt die chronologische Erzählung wieder auf  für meine Grundstücke in Sossenheim und Zeilsheim.  Meine Befürchtungen vom Frühjahr, die Entwicklung der Vegetation wäre dieses Jahr phänologisch negativ abweichend, hat sich erfreulicherweise nicht bewahrheitet.

19. Juni 2010 Süßkirschen und Johannisbeeren sind reif

Die Süßkirschen in Zeilsheim (unbekannte Frühsorte) wurden reif, wenig später Kassins Frühe, ferner die frühen Johannisbeeren „Jonkher van Tets“, die ich am 30.04.2010 erläutert habe.  Damit erstreckt sich die Johannisbeersaison über ca. 7 Wochen, denn jetzt kommt noch die letzte rote Johannisbeere Macherauchs Späte, die aber wegen der vielen Samen nicht allgemein beliebt ist.

Damit hat man über eine lange Periode ein ziemlich gesundes und unproblematisches Obst, ohne Schädlinge und Spritzmittel, das für die Verdauung sehr gut ist mit viel Vitamin C und jedenfalls die Laktulose erspart.

5. Juli 2010 Sauerkirschen

Die ersten Sauerkirschen wurden reif, und zwar Morellenfeuer, am meisten am 10.07.2010 geeerntet, bis zum 23.07.2010 fortfolgernd. Am 23. Juli habe ich auch die ersten Schattenmorelle abgemacht, die letzte beim Schieberle folgt morgen oder übermorgen.

9. – 21. Juli 2010

Ernte der schwarzen Johannisbeeren, bei mir die späte Sorte Tschema.  Silvergieters und Dr. Bauers Ometa waren sehr viel früher, tragen aber im dortigen Sandboden sehr wenig.

10. Juli 2010

Die Aprikose Ungarische Beste ist vollreif und fällt vom Baum, trägt aber dieses Jahr nicht viel.  Wenig später kommt die Aprikose Ambrosia.  Die Apikose Bergeron ist noch unreif.

10. Juli 2010 Frühpfirsiche

Der vermutliche Rote Ingelheimer wird reif und ist ziemlich süß, der Stein löst sich aber nicht von der Frucht.

18. Juli 2010 Aprikose Bergeron, Klarapfel, Pfirisch Rekord von Alfter

Die Ernte der Bergeron (und Haba Finessa) zog sich hin bis zum 27. Juli, der Baum hing wieder sehr voll, hat aber erstaunlich viele Obstmaden, während die Bergeron voriges Jahr fast obstmadenfrei war.  Beiliegend ein Foto mit einem Teil ihrer Früchte:

Inzwischen hatten sich die Ameisen und Bienen zu einer ernsthaften Gefahr für die Pfirsiche entwickelt.  Im Frühen Ingelheimer, Rekord von Alfter  und Dixired sind die Ameisen die Stämme hochgewandert und haben in den Pfirsichen regelrechte Nester entwickelt.  Das war besonders bedauerlich für die gelbfleischigen Dixired, die sich gut vom Steine lösen und aromatisch schmecken.  Auch die Kärntnerbienen des Imkers waren intensiv daran beteiligt an den von Ameisen und Wespen geschaffenen Löcher der Pfirsiche zu saugen.  Deswegen mußte ich ziemlich viel Pfirisiche frühreif oder beschädigt ernten.

29. Juli 2010 Beginn der Ersinger Frühzwetsche

Leider ist der Baum in Sossenheim schon abgängig und in Zeilsheim relativ schwach.

Dieses Jahr habe ich es einmal geschafft alles alte Holz bei den roten Johannisbeeren auszuschneiden.  Ich kann nur dringend empfehlen ständig das alte Holz der Johannisbeeren auszuschneiden bzw. zu verjüngen.  Ansonsten bleiben die Beeren klein, die Rispen kurz und zusätzlich bildet sich neben den Rispen eine einzelne Beere, die sich schlecht pflücken läßt.  Besonders die Jonkher treiben immer sehr kräftig neue Triebe aus.

Aus den Johannisbeer-Sämlingen in Zeilsheim, die sich zufällig entwickelt haben, habe ich eine wohlschmeckende Sorte, so frühreif wie Jonkher von Tets, die aber nicht rieselt.  Diese werde ich nächstes Jahr als „Kremsers Frühe“ auf den Markt bringen.

Nützliche Hinweise:

a)  Für Liebhaber von Johannisbeeren ist empfehlenswert ein Buch meines Großvaters Samuel Kremser:  „Beerenobstkulturen, die Gewinn bringen“ von Oswald Macherauch, Beerenobstzüchter in Legefeld, zu beziehen unter www.zvab.com.

b)  Wer größere Mengen Johannisbeeren zu Mark verarbeiten will, empfehle ich den ausgesprochen nützlichen Fleischwolf MFW 15 .. von Bosch mit dem Zusatz MUZ 4 FV 1, der sich auch gut eignet um Johannisbeerwein herzustellen.  Ich habe ihn vor 8 Jahren gekauft und hoffe, daß er noch zu bekommen ist.  Im Herbst werde ich auch versuchen damit Traubenwein herzustellen

30.05.2010

Gestern wurden wieder die Obstbäume inspiziert.

Die Birnengallmücke scheint dieses Jahr im Sossenheimer Unterfeld nicht zugeschlagen zu haben.  Alle Birnen haben reichlich angesetzt.  Inwieweit sie süß werden, wird von der Wärme in den restlichen Monaten des Jahres abhängen.

Ziemlich gut hat auch angesetzt die Mirabelle von Nancy (drei Bäume), ferner auch die Bühler Frühzwetsche, sowie die Apfelquitte, während die Birnenquitte, die sonst nie versagt, kaum Fruchtansatz hat.  Die meisten Äpfel haben gut angesetzt, bei den aussetzenden ist es aber für mich schwer verständlich: warum.  Ein letztes Jahr ausgesetzter Berlepsch hat sehr gut angesetzt, der zweite das letzte Jahr ausgesetzte Berlepsch gar nichts, ebenso die Goldparmäne gar nichts.  Wespen haben bisher keine Nester, in der Wespenfalle war keine einzige.

Die Johannisbeere Jonkher fängt an leicht rötlich zu werden, ihre Zweige durch die Schwere der Früchte auf den Boden zu fallen.  Deswegen haben wir sie gestern zusammengebunden.

Die Apfelgespinstmotten bekommen langsam richtig fette Raupen.  Ich habe auch Meisen gesehen, die sie suchen, können aber die ungeheure Menge der Nester nicht auffressen.  In ca. zwei Wochen werden die Blätter der Äpfel wieder von ihnen schlagartig befreit sein.

Bei der Sauerkirsche Morellenfeuer habe ich ca. 30 durch Monilia Spitzendürre abgestorbene Zweige entfernt, an einem Hausgarten bei der Schattenmorelle ca. 70.  Im Unterfeld hingegen ist die Schattenmorelle bisher ziemlich gesund.  Auch bei den Aprikosen ist Monilia vereinzelt noch zu finden.  Bei der Sorte Bergeron haben die Früchte inzwischen etwa die Größe von Cocktailtomaten.

Bei den Pfirsichen haben die anfälligen Sorten alle die Kräuselkrankheit.  Ich hatte den geeigneten Spritzzeitpunkt versäumt

Ich bemühe mich jetzt die Gefriertruhe systematisch zu verringern.  Letzte Woche habe ich jeden Tag Mirabellen gegessen.

28.05.2010

Zum Zustand der Walnüsse

Gestern habe ich das streitbefangene Eßkastanien-Grundstück zur Hälfte mit einem Aldi-Rasenmäher gemäht, von dem ich wirklich sagen kann, daß er unverwüstlich über Stock und Stein fährt.

Mit dem Ortslandwirt N. habe ich gestern vereinbart, daß er meine beiden Walnußgrundstücke am Sulzbach nächste Woche mähen wird.

Deren Walnußblätter sind immer noch hellgrün, d. h. auch Ende Mai sind die Blätter immer noch nicht ausgewachsen!  Glücklicherweise sind fast sämtliche Blüten erfroren.  Pech für die Diebe!  Bis 2008 habe ich allein von 23 Walnüssen, die seit 2000 gepflanzt wurden, keine einzige Nuß geerntet!  Voriges Jahr habe ich dann ca. 350 Nüsse unreif abgeschlagen, und dieses Jahr sind freundlicherweise alle Blüten erfroren.

Frau Brandegger, der ich falls möglich Obst schenke, hat mir erzählt, daß bei dem großen Trödelmarkt vor der Jahrhunderthalle in Höchst im Herbst Walnüsse verkauft werden.  Als sie fragte, woher sie kämen, war die Antwort:  aus Sossenheim.  Fazit:  Der Magistrat gestattet den Verkauf von Lebensmitteln auf öffentlichen Trödelmärkten, was angeblich verboten ist (, z. B. bei eBay,), und zwar gestohlene Nüsse, wenn ich mich aber wehre, kriege ich 3000 Euro Strafe.  O tempora, o mores!

Ich hätte gar zu gerne mal die Sorte Franquette ausprobiert, die ich nicht ganz billig bei Wirtz und Eicke gekauft habe, geht aber leider nicht.  Auch die beiden veredelten Walnüsse von der Baumschule Brenninger, Steinkirchen, veredelt auf Juglans regia, habe ich nicht ausprobieren können.  Die anderen habe ich bei der Baumschule Heinrich, Hessenring 31, 65474 Bischofsheim, Tel.:  061446303, gekauft.  Herr Heinrich bezieht sie aus dem Breisgau vom Herrn Schott, der vor einigen Moanten mal im Südwestfunk zum Thema Walnüsse im Fernsehen vorgestellt wurde.  Er veredelt auf Juglans nigra (Schwarznuß), die ich auch noch nie ausprobieren konnte.  Angeblich sollen sie auf Juglans nigra kleiner wachsen als auf Juglans regia.  Andere wiederum sagen nur einige Klontypen würden auf Juglans nigra kleiner wachsen als auf Juglans regia.  Dies alles konnte ich also bisher nicht klären, und wenn die Diebe demnächst alles abgebrochen haben, hat sich die Frage für mich sowieso erledigt.

Übrigens:  Herr Heinrich hat eine geradezu unglaubliche Menge alter Obstsorten, z. B. bei Äpfeln, und sogar relativ preiswert.  Es wundert mich, daß er überhaupt noch etwas für Streuobstbäume verkaufen kann, wenn diese nicht eingezäunt werden dürfen.

(Die Eßkastanien aus der Steiermark Ecker 1 habe ich bezogen bei Herrn Heinrich sowie der Baumschule Bartsch in Geisenheim am Rhein.)

Bei einer anderen bekannten Frankfurter Baumschule hat sich meiner Meinung nach der behördliche Druck schon sehr nachteilig bemerkbar gemacht.  Früher hat dort Herr G. sehr viel veredelt.  Den größten Teil fand man dann nach der Einführung der Grüngürtel-Verordnung im späten Frühjahr verschreddert wieder auf dem Hof.  Und seitdem er in Rente gegangen ist, hat man auf die durch den behördlichen Druck erzeugte Nachfrageverminderung reagiert und hat das Angebot an Unterlagen wesentlich reduziert.

Dies schreibe ich Euch, damit Ihr wißt, warum es so kommen mußte!  (Noch etwas pathetischer für einen noch wichtigeren Vorgang hat Flavius Josephus die Gründe für den Untergang Jerusalems im Jahre 70 kommentiert.)

25.05.2010

Anpassungsfähige Eßkastanien

Schon immer gab es schöne alte Eßkastanien im Quellenteich von Kronberg, so z. B. wenn man vom Getränke-Herberth abbiegt an der Straße nach Mammolshain und durch das Quellental hochwandert.

Oder auf der Kanareninsel in La Palma, wenn man zum Refugio El Pinar hochfährt zum Reventon oder auf Teneriffa, wenn man von dem Observatorium am Teide nach Guimar abbiegt.  Auch auf den Kanaren sind sie schon einige  hundert Jahre alt, die Stämme bleiben aber kurz gedrungen, da die Bodenkrume nicht so tief ist.

Auf La Palma habe ich einige große Sämlinge im Dezember 2005 gesammelt, in Töpfen ausgesät und dann im Frühjahr 2006 verpflanzt.  Sie haben sich prächtig entwickelt und wurden in diesem Frühjahr von meinen Söhnen ausgepflanzt.  Auch den letzten harten Winter haben sie sehr gut überstanden und auch die Anpflanzung im Frühjahr.  Diese Anpassungsfähigkeit finde ich erstaunlich, denn sie sind vermutlich schon seit hunderten von Jahren in viel wärmerem Klima auf den Kanaren großgeworden, nicht weit entfernt entfernt von Avokados, Bananen, Granatapfeln usw.

Dieses Jahr werden jedoch die großfrüchtigen Eßkastanien, Ecker 1 aus der Steiermark, die ich im Frühjahr 2000 gepflanzt habe, erstmals nichts tragen.  Sie treiben im Frühjahr als erste aus und bieten normalerweise eine ziemlich sichere Ernte, da sie im Herbst auch als erste reifen.  Im Frühjahr hatten sie jedoch Frostschäden, d. h. die warme Sonne mittags verführte sie zum Austrieb, die Kälte nachts ließ die Blätter dann wieder eintrocknen.  Jetzt treiben sie wieder Blätter aus, aber die Blüten kommen nicht mehr.  Die drei späteren Sorten, Marone de Lyon, Sämling, Castaignier greffe zeigen jetzt Blüten, werden aber vermutlich nicht ausreifen.  Die jetzt gepflanzten Kanaren-Eßkastanien haben Früchte vom Aussehen her der Marone von Lyon.  Ich werde sie vermutlich nächstes Jahr auch auf der Steiermarker Sorte veredeln.  Wer Eßkastanien anbaut, braucht zwei Sorten, da sie angeblich nicht selbstfruchtbar sind.  Am Boden veredelte scheinen mir auch besser zu sein als solche mit Kopfveredelung.

Einer der Gründe, warum ich das Grundstück eingezäunt habe, sind die Kastanienbohrer.  Diese sind eine arge Plage und können die ganze Ernte madig machen.  Ich muß die Eßkastanien deswegen vollständig ernten um die jetzt nur ganz vereinzelt auftretenden Schädlinge am massenhaften Erscheinen zu verhindern.  Wenn ich den Dieben die Ernte überlasse, werden sie in ihrer hastigen Ernte nachts die Eßkastaninen auf der Wiese verstreuen, so daß sich eher eine Population von Kastanienbohrern entwickeln kann.

Zum Rösten benötigt man eine gelochte Pfanne für den Gasherd, den man in Italien überall bekommt.

Nachtrag mit Selbstlob:  Am 24.10.2008 schrieb das Höchster Kreisblatt zum Thema “Frankfurts Bäume leiden unter Umwelt-Streß”:  “Denkbar ist, dass künftig Eichenarten aus dem Mittelmeerraum und Esskastanien Einzug in den deutschen Wald halten.”  Glückwunsch Ihr lieben Beamten, da sind Euch viele Privateigentümer wie ich um Jahre wieder einmal vorausgeeilt.

22.05.2010

Gestern war meiner Meinung nach der erste unproblematische Frühlingstag dieses Jahr für die Obstbäume.  D. h. die Temperaturen war sowohl tagsüber als auch nachts im wachstumsförderden Bereich.  Dies habe ich dazu benutzt um kräftig zu mähen.  Gestern und heute 2500 qm mit einem Aldi-Rasenmäher, der wirklich unverwüstlich ist.  Wer also ein Obstbaumgrundstück zwischen 2000 bis 3000 qm hat, braucht nicht mehr.  Er darf nur nicht zulassen, daß die Schnitthöhe zu hoch wird.   Dann kann er auch einen Rasentraktor nicht benutzen, sondern braucht einen Balkenmäher.  Heute hat mein 85jähriger Freund Leo mit dem Rasentraktor die Walnüsse gemäht.  Da die Schnitthöhe durch den vielen Regen zu hoch geworden war, mußte er zweimal mähen.  Bei den Walnüssen hat Klon 26 (aus Geisenheim am Rhein) wieder gut angesetzt.  Dies ist meine Lieblingssorte.  Die Schale ist zwar relativ hart und die Nüsse sitzen eng an der Schale, aber die Sorte ist sehr fettreich.  Die Klone 139 (Weinheim an der Bergstraße), 120 (Güls an der Mosel), Weinsberg 1, Esterhazy sind immer noch am Blühen.  Klon 120 ist noch nicht einmal mit dem Bestäuben fertig.  Bei einem frühen Winter werden diese sicher nicht reif.  Wer beim Nußknacken gerne ganze Nüsse hat, sollte Klon 139 pflanzen.  Die Schalen sind ziemlich groß, aber die Kerne etwas kleiner, so daß sie normalerweise nicht brechen.  Sie schmecken aber etwas trockner als Klon 26.

Gestern habe ich mit dem Imker die Bienen inspiziert.  (Unsere Arbeitsteilung ist so:  Ich stelle das Kapital zum Kauf der Bienen und das eingezäunte Grundstück, er kümmert sich um die Bienen und erbringt die erforderlichen Sachkenntnisse.)  Die Bienen, apis carica, Kärntnerbiene, sind sehr gesung und emsig am Arbeiten.  Das Volk besteht ungefähr aus 10000 Bienen, ihr Honig schmeckt wirklich köstlich, wie nie der gekaufte beim Discounter.  Es muß jetzt aufgepaßt werden, daß nicht Teile des Volkes schwärmen und uns entwischen.

18.05.2010

Heute ist es kalt und bewölkt, kein bißchen Sonne.  Da bleibe ich zu Hause.
Gestern habe ich die Walnüsse ausgeschnitten, damit ich mit dem Rasentraktor unter ihnen durchfahren kann.  Man kann die Walnüsse nur in der Vegetationsperiode schneiden, im Winter bluten sie stark und werden dadurch geschwächt.
Bienen flogen gestern nur vereinzelt.  Wir wissen deren Status zur Zeit gar nicht.  Der Imker will ihre Behausung nicht öffnen, damit sie nicht auskühlt.  Ich bin jetzt der stolze Eigentümer eines Bienenvolks.  Der weitere Zukauf gestaltet sich wegen des harten Winters sehr schwierig.  Selbst ein in Fachkreisen bekannter Professor hatte Verluste zu verzeichnen.
Heute abend kommt bei ARTE um 20.15 Uhr die Sendung:  “Das Geheimnis des Bienensterbens”.

16.05.2010

Passen Amerikaner schlecht zu Deutschen?

Aus Verärgerung über den Einmarsch der Amerikaner in den Irak 2003, an dem auch Frau Merkel unbedingt teilnehmen wollte, habe ich in den Leitast der amerikanischen Standardsorte Golden Delicious (Gelber Köstlicher) eine alte deutsche Sorte, den Roten Eiserapfel (Paradeisapfel) veredelt.

Interessanterweise ist der Leitast zwar kräftig gewachsen, trägt aber seit 7 Jahren keinen einzigen Apfel, während die unteren Äste voller Delicous und Schorf sind.  Was hätten dazu die Auguren im alten Rom gesagt?

Ich empfehle jetzt als Ersatz des Delicious die „Champagner Renette“.  Sie sieht so ähnlich aus wie der Delicious, auch süß, lange haltbar, aber weitesgehend schorffrei.  (Nachzulesen bei Herbert Petzold, Apfelsorten.)

Spaziergang im Sossenheimer Unterfeld

Heute nachmittag haben wir einen Spaziergang im Sossenheimer Unterfeld gemacht.  Das Wetter war sehr angenehm.  Zahlreiche Bäume und Sträuchen blühten.  So z. B. der Judasbaum, die Paulonia und der Schneeball.  Die späten Walnüsse, deren Blätter noch sehr zart sind, litten stark unter einem kleinen grün metallischen Käfer, möglicherweise dem Gefurchten Dickmaulrüßler, der allerdings in den Büchern braun angegeben wird.

Beim Pferdehalter Diehl haben wir einen Kaffee getrunken.  Sein Niddastrandbad gibt beim heutigen guten Wetter tatsächlich eine Illusion von südlichem Urlaub.

Bezüglich der folgenden Tamariske steht im Alten Testament (1. Mose 21, 33):  Abraham aber pflanzte dem ewigen Gotte eine Tamariske zu Beerscheba (Siebenbrunn).  (Von der Fahne Che Guevaras stand allerdings nichts im Alten Testament.)

15.05.2010

Die Obstwiesen waren heute mittag noch sehr feucht, so daß die Schuhe ganz naß wurden.  Die Äpfel scheinen auch  gut angesetzt zu haben, allerdings sind schon überall viele Nester der Apfelbaumgespinstmotten und Ringelspinner zu finden.  Einige habe ich herausgepflückt, sie sind noch nicht so richtig fett, sondern kleine Würmer.  Der alternierende Elstar hat nicht angesetzt.  Die Bienen waren auch trotz der Kälte sehr aktiv.  Erstaunlicherweise haben die Sauerkirschen bisher keine Schäden von Monilia-Spitzendürre.  Allerdings haben im Oberfeld einige gelitten und eine sieht wahrhaft traurig aus.  Die Birnen haben gut angesetzt, die Probe aufs Exempel, d. h. die Birnengallmücke, steht noch aus.  Wespen fliegen zur Zeit nicht mehr.

Wenn es bald warm wird, könnte es doch noch eine ganz passable Ernte beim Kernobst geben.

14.05.2010

Phänologie

Es ist weiterhin so kalt, daß ich mich ernsthaft mit Phänologie befasse.  Das Wetter gefällt mir nicht.  Alle Menschen sind vollkommen ausgehungert nach Wärme und angenehmen Spaziergängen draußen.  Als es vor zwei Wochen tagsüber warm war, aber nachts zu kalt, parkten nachmittags tatsächlich 10 Autos um meine ehemalige Verstärkerstelle.  Früher habe ich anfang Mai die Bohnen ausgesät.  Das hätte jetzt vermutlich gar keinen Zweck mehr, weil sie nicht keimen würden.  Warum wird das nicht im Fernsehen thematisiert?  Es wäre doch mal ganz nett zu wissen, daß es bei der derzeitigen Wetterlage vor 200 Jahren vielleicht eine Hungersnot gegeben hätte.

Phänologie ist der Zweig der Botanik, der sich mit Beobachtung des Eintretens einzelner Entwicklungsphasen in der Pflanze beschäftigt.  Im besonderen sind es die Dauer der Vegetationsperiode, die Zeit der Blattentfaltung, des Aufblühens, der Fruchtreife usw. die Anhaltspunkte für phänologische Beobachtungen geben.

So gilt etwa:  „Das Verschwinden des Rapsbaus deutet auf kühleres Klima hin.  Wo keine Gurken im Freien gedeihen, wird man kaum Winterobst anpflanzen.“

Da ich hauptsächlich alte Obstsorten habe, sind für mich auch alte Obstbaubücher von Interesse.  Zur Phänologie lese ich gerade mit großem Vergnügen das Buch von A. Bechtle:  Klima, Boden und Obstbau 1908, der seine Beobachtungen in Wallerstein vornahm, der Residenz der Fürsten von Öttingen-Wallerstein in der Nähe von Nördlingen.  Er schreibt z. B.  (S. 494):  „Der Apfelbaum verlangt ein Klima, dessen Frostperiode nicht über fünf volle Monate andauert und in welchem die warme Jahreszeit (über 10 Grad Celsius Mitteltemperatur), welche seiner Blüte folgt, wenigstens vier volle Monate andauert, in welchem aber auch die Temperatur der wärmsten Wochen auf 15 Grad Celsius sich erhält.“

Wir liegen in der sehr frühen Zone der Apfelblüte in Deutschland.  Diese geht jetzt dem Ende entgegen.  Wir brauchen ab jetzt also mindestens vier Monate bis Mitte September die obigen Temperaturen, damit die Qualität der Äpfel befriedigend ist.

(Hinweis:  Bei www.zvab.com gab es heute noch 6 Exemplare des Buchs von A. Bechtle.)

12.05.2010

Wetterkapriolen

Nach wie vor ist es nachts zu kalt.  Inzwischen zeichnet sich folgendes ab:

Die Birnen haben gut angesetzt, die Frage ist jedoch ob sie wieder komplett von der Birnengallmücke dahingerafft werden.  Die Pfirsiche und Aprikosen haben ein bißchen angesetzt.  (Es ist aber besser, daß wir uns weiterhin auf Griechenland verlassen können.)  Die Mirabellen und Hauszwetschen haben auch angesetzt, es ist jedoch bisher nicht sicher wieviel.

Die Eßkastanien treiben jetzt zum zweiten Mal aus, doch halte ich es für unsicher, ob sie ausreifen werden.  Denn sie blühen normalerweise erst im Juni, und wenn dieser Termin sich nach hinten verschieben sollte, werden sie im Herbst vermutlich nicht mehr ausreifen.

Bei den Walnüssen haben die Klone 26 (aus Geisenheim), 120 (aus Güls an der Mosel) und 139 (aus Weinheim an der Bergstraße) trotz einiger durch Kälte verbrannter Äste ganz gut angesetzt.  Wenig ist aber zu erkennen bei den Klonen 286 (aus Staupitz/Spreewald), Esterhazy II, 1497 (aus der Mark Brandenburg), Weinsberg 1.  Es könnte allerdings sein, daß die Blüte entweder erst noch  erfolgt bzw. weil sie letztes Jahr sehr reich getragen haben, dieses Jahr alternieren.

Es wird mal interessant sein, wie die Erntetermine sich vom vergangenen Jahr unterscheiden:

Bei den Eßkastanien begann die Ernte am 12.09. mit Eckel 1 und endete mit dem späten Sämling am 22.10.  Den ersten Frost auf den Dächern gab es am 18.10.

Die Walnußernte begann am 15.09. mit den Klonen 26 und 1491 und endete mit den letzten Nüssen von 139 und Weinsberg 1 am 15.10.

Die Sauerkirschen wurden vom 07.07. bis 21.07 zu Marmelade verarbeitet.

Die späte Aprikose Bergeron wurde am 17.07. zu Marmelade verarbeitet.

Die Bühler Frühzwetschen wurden noch am 22.08. eingefroren.

Die Mirabelle von Nancy am 23.08.

Die Hauzwetschen begannen Ende August und wurden noch am 18.09. eingefroren.

Die letzten Apfelquittenmarmelade habe ich am 10.10. gefertigt.  (Diese hätten sich als Früchte auch länger gehalten, dann aber innen braun werdend.)

Soweit die Vorjahresangaben für den diesjährigen Vergleich.

08.05.2010

Ich finde nach wie vor, daß die Witterung für die Obstbäume zu kalt ist.  Die Walnüsse sind immer noch am Austreiben, auch die Eßkastanien sind zurück.  Die Walnüsse hätten sich schon bestäuben müssen, die Eßkastanien müssen im Juni blühen können.  Und wir heizen schon seit September!  Leider wird dieses Problem in den Massenmedien nicht thematisiert.  Wir sind zu weit weg vom natürlichen Leben, so daß dies bei der Wettervorhersage nicht erwähnenswert ist.  Hoffentlich handelt es sich um einen subjektiven Irrtum meinerseits!  Immerhin kann man schon deutschen Spargel kaufen, das spricht für Bodenerwärmung.

Die Tatsache, daß ich bisher mähen mußte, hat nichts zu besagen.  Gras wächst auch in Island und Grönland, in der Tundra Sibiriens und in der Eiszeit fanden die Mamuts genügend Gras zum Fressen.  Aber die Wurzeln der Obstbäume brauchen wärmeren Boden.  Also keine Spur von Klimawechsel derzeit hierzulande für mich.  Sollte der sich in Grönland oder der Arktis ereignen, hat es jedenfalls zur Zeit keinen Einfluß auf uns.

Gab es irgendeinen Vulkanausbuch wie den Tambora 1816, der mir nicht aufgefallen ist?  Ich muß noch einmal nachlesen bei Adolf Menzel, Geschichte der Deutschen, 1855.  Er berichtet, daß nach der Schlacht von Höchstädt (Spanischer Erbfolgekrieg 1704) es einen so kalten Winter gab, daß in ganz Europa fast sämtliche Obstbäume abgestorben sind.  Er schildert dies ziemlich dramatisch.

06.05.2010

Problematische Aprikosen

So ähnlich wie der Mensch eigentlich nur ein Kunstprodukt ist, das nur mit Kaiserschnitt, Brillen, Herzschrittmacher usw. leben kann, gilt dies auch für die Aprikosen in unseren Breiten.

Die Aprikose ist eine köstliche Frucht und wird in ihrem feinen Geschmack und edlen Aroma in den Regalen der Supermärkte nicht erreicht.

Also versucht man es in Deutschland mal selbst, auch wenn es noch soviele Mißerfolge gibt.

Da die Wurzeln der Aprikosen leicht unter der Verticillium-Welke leiden, werden sie bei uns normalerweise auf Zwetschen veredelt, bevorzugt auf Brompton oder Myrobalanen.  Das hat aber wieder zur Folge, daß manchmal ganz plötzlich die Aprikosen absterben durch die sogenannte Aprikosen-Apoplexie.  So ist es mir geschehen bei zwei zehnjährigen Aprikosen, einer „Ungarische Beste“ und der „Wahren Großen Frühaprikose“, die ein Gärtner im 18. Jahrhundert in Erfurt fand.

Also habe ich es noch einmal versucht mit fünf weiteren:  Erneut einer Ungarischen Besten, einer Hargrand aus Kanada, einer portugiesischen Temperao de Villa Franca, einer Ambrosia (aus Deutschland) und einer Bergeron (Frankreich).

Die Hargrand (auf Brompton oder Myrobalane) kümmerte so vor sich dahin, so daß ich vor einiger Zeit eine wertvolle aber unbekannte Hauszwetsche aus Zeilheim auf den Leitast setzte, der sich wunderbar entwickelte.  Von der Hargrand lebt nur noch eine Ast unterhalb der Hauszwetsche, der aber normalerweise nichts trägt.

Die Temperao de Villa Franca (auf St. Julien d’Orleans, GF 655/2:  Diese aus Frankreich stammende Unterlage besitzt im Vergleich zum Myrobalanen-Sämling nur 70% Wuchsstärke.) ist im Winter 2008 auf 2009 eingegangen.  Also auch Arbeit und Kosten umsonst.

Die restlichen drei haben voriges Jahr geradezu überreichlich getragen.  Dadurch hatte die Ungarische Beste dieses Jahr kaum Blüte angesetzt und ist dadurch bisher auch relativ gesund geblieben.

Ambrosia und Bergeron wiederum haben dieses Jahr geblüht mit katastrophalem Ergebnis:  Sie sind dieses Jahr wieder extrem von der Monilia-Spitzendürre befallen, viel stärker als Sauerkirschen, die auch häufig arg gerupft aussehen.

Da fast alle Blütenzweige abgestorben sind, insbesondere bei der Ambrosia, mußte ich gestern zwei Stunden die vielen kleinen Zweige abschneiden um eine Ausbreitung auf die großeren Zweige zu vermeiden.  Beide Bäume haben jetzt Hunderte von Schnittwunden, die Gefahrenquelle für die Holzpilze, gerade weil wir jetzt heute wieder naß-kaltes Wetter haben.  Wenn alle Blütenzweige tot sind, gibt es natürlich auch keine Früchte.  Einige Zweige der Bergeron wurden nicht befallen, so daß einige Aprikosen von Mandelgröße zu sehen sind.

Im Ergebnis habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht mit der Ungarischen Besten und Bergeron, wobei das Problem Aprikosen-Apoplexie noch nicht ausgestanden ist.

Unsere Aprikosen letztes Jahr haben richtig frisch geschmeckt.  Auch in südlichen Ländern schmecken sie nicht unbedingt besser.  Im Juni 2006 habe ich ein Kilo Aprikosen in Bagnara gekauft, Kalabrien.  Sie waren ganz gut, aber doch etwas mehlig.

Bleibt nachzutragen, daß in „Praktisches Lehrbuch des Obstbaues“, des Johannes Böttner aus dem Jahre 1906 meines Großvaters Samuel Kremser, weder bei den Sauerkirschen noch den Aprikosen die Monilia-Spitzendürre verzeichnet wird.  Es handelt sich also vermutlich um eine Luftverschlechterung, die wir Menschen besser vertragen als gewisse Obstsorten der Spezies Prunus.

Solchen Problemen sollten wir ein gewisses Augenmerk richten, so z. B. dem auffälligen Absterben der Bienen, die in Symbiose mit uns leben.  Vgl.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,692522,00.html

05.05.2010

Heute habe ich mit meinem älteren Freund das eingezäunte Grundstück der Eßkastanien mit einem Rasentraktor gemäht.  Wir haben es ganz gut geschafft.

04.05.2010

Sossenheimer Jagdgenossenschaft tagt

Gestern abend traf sich die Jagdgenossenschaft in der Gaststätte „Zum Taunus“.  Teilnehmerin ist immer auch die Wirtin des Taunus, Christa Beckmann, deren Apfelwein teilweise aus eigenen Bäumen in Sossenheim gekeltert wird.

Der Jagdvorsteher und Ortslandwirt Josef Neuser las die Streckenliste vor:  Die Jäger schossen in 2009 322 Kaninchen, 33 Füchse, 15 Enten, 24 Elster sowie 34 Raben.  Es wurde thematisiert, daß die Jäger unzufrieden sind mit den vielen freilaufenden Hunden.  Der Ortslandswirt hat demzufolge kaum einen Feldhasen gesehen.  Die Neuwahl des Jagdvorstehers Josef Neuser erfolgte einstimmig.   Herr Neuser kritisierte, daß die Steine der neu geschaffenen Schotterstraße für die Ersatzretentionsfläche noch immer – teilweise zerstreut – in derLandschaft herumliegen.

Christian Schmidt vom Rechtsamt (christian.schmidt.amt30@stadt-frankfurt.de) führt in seinem Anfangsbescheid vom 10.11.2009 aus:  „Innerhalb eines städtischen Verdichtungsraums bleiben vergleichsweise nur noch geringe Flächenteile völlig unbeschädigt.“  Die Verdichtungsstrategie des Magistrats zwingt die Hundebesitzer immer mehr zum Auslauf ihrer vierbeinigen Lieblinge nach Sossenheim zu fahren, oder ins benachbarte Arboretum von Eschborn, wo die Hundesteuer nicht überprüft wird.  In Sossenheim ist dies jedoch dem Naturhaushalt nicht unbedingt förderlich und dürfte einer der Gründe für das Verschwinden der Feldhasen sein.  Womit wir wieder beim Ergebnis sind, daß die Grüngürtel-Verordnung entsetzlicher Quatsch ist und nur dazu dient irgendwelchen bürger- und eigentümerfeindlichen Bürokraten in den Ämtern den Job zu erhalten.

30.04.2010

Heute habe ich die 3000 qm Obstbaumgrundstück mit einem Aldi-Rasenmäher zu Ende gemäht.  Der Aldi-Rasenmäher ist wirklich unverwüstlich und für seine 239 Euro auch ganz günstig.  Er hat Fahrantrieb, so daß ich ziemlich viel laufen mußte, hat aber vor dem Rasentraktor den Vorteil, daß er keine Gummiräder hat, die platt werden können, wenn man in die Brombeeren hineinläuft.

Die Johannisbeersorte „Jonkher van Tets“ hat schon kleine grüne Beeren.   Also die Johannisbeeren würden uns auch bei einer Klimaverschlechterung treubleiben.  „Jonkher van Tets“ hat viele Vorteile:  Sie können früh geerntet werden, sind relativ süß, haben dünne Schalen und bildet nach der Auslichtung relativ wieder viele neue ertragreiche Triebe.  Die frühen „Red Lake“ schmecken auch ganz gut, so ähnlich wie Jonkher, entwickeln sich aber bei mir nicht so kräftig.  Auch „Heros“ kann man zur Not zum Frischverzehr benutzen.  Die späten Johannisbeeren wie Rovada tragen zwar gewaltige Mengen, sind aber ziemlich sauer, und bilden bei mir wenig neue Triebe.  Einziger Nachteil von Jonkher ist, daß sie rieseln, d. h. daß an einer Rispe nicht alle Beeren besetzt sind.

In den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts hat Macherauch beim Verlag Trowitzsch in Frankfurt an der Oder ein Standardbuch zum Beerenobst geschrieben.  Damals begründete er es noch damit, daß man die deutsche Handelsbilanz verbessern könne, wenn man die holländischen Johannisbeeren nicht mehr importieren müsse.  Im Ersten Weltkrieg hat er noch erlebt, wie sich der amerikanische Stachelbeermehltau im Deutschen Reiche verbreitete und wie verzweifelt sein Vater war.  Ich habe allerdings die Vermutung, daß schon damals der Höhepunkt des Beerenobsts bei uns überschritten war;  denn er schlug vor, zur Ernte nur Kinder und Frauen einzustellen, also Männer konnten damals schon nicht mehr damit ihre Familien ernähren. – In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts gab es noch einmal eine Renaissance der Johannisbeeren.  Neben meinem inzwischen verwilderten Grundstück hat Josef Koberstein damals Schwarze Johannisbeeren angepflanzt und Fritz Schieberle hat mit ihm Erbeeren in großen Mengen angebaut, bis die Preise zu sehr verfielen.

Aus Amerika kommt übrigens nicht nur gutes.  Aus Amerika haben wir nicht nur den amerikanischen Stachelbeermehltau importiert, auch den Feuerbrand, die Reblaus, den Kartoffelkäfer und Pilzkrankheiten der Trauben, am nachteiligsten erwies sich dann aber das investment banking und das private equity Geschäft.

Ich habe heute auch, was den Anhängern des Siddhartha nicht gefallen wird, eine Wespenfalle aufgestellt, bestehend aus einer Flasche mit Rotwein.  Jetzt fliegen schon die Königinnen der Wespen, und wenn ich sie fange, ist es viel einfacher als im Sommer und Herbst, wenn ihre Völker in Massen fliegen.  Es wird dieses Jahr wegen der Birnengallmücke vermutlich wieder nur wenige Birnen geben, die restlichen werden aber immer vor der Reife von den Wespen angefressen.  Es ist also reine Notwehr meinerseits.

30.04.2010

Heute begann ich mit dem Mähen der Wiese meines großen Obstbaumgrundstücks an der Ersatzretentionsfläche, ca. 1500 qm habe ich mit meinem ausgezeichneten Aldi-Rasenmäher geschafft.

Zunächst wurden 20 kg Kalk bei denjenigen Bäumen gestreut, die auf sandigem Boden stehen, insbesondere den Pfirsichen.  Es wurde Zeit, denn weitere 20 kg Kalk waren inzwischen geklaut worden.  Jetzt ist nur noch ein Sack da.  Dann Inspektion der Obstbäume.  Die Aprikose Bergeron hat doch etwas angesetzt, aber die Aprikose Ambrosia sieht sehr schlecht aus.  Fast alle Zweige habe Monilia Spitzendürre und müssen ausgeschnitten werden.  Das wird ganz schön viel Arbeit werden.  Die Aprikosen-Apoplexie (schlagartiges absterben) muß unbedingt vermieden werden. – Die Pfirsiche scheinen bei mir dieses Jahr gar nichts angesetzt zu haben.  Vermutlich war es in den letzten Wochen nachts zu kalt.

Die Birnen sind nach wie vor in herrlicher Blüte, aber schon seit mehreren Jahren hat kaum ein Eigentümer Birnen im Unterfeld geerntet wegen der Birnengallmücke, die die Birnen noch vor dem Aufgehen der Blüte ansticht und später die reifenden Früchte unförmig anschwellen läßt.  Ich wollte das Problem eigentlich dieses Jahr angehen, aber die vielen Prozesse mit der Unteren Naturschutzbehörde haben mir  die Zeit dafür gestohlen.

Der Boden ist inzwischen schon wieder erstaunlich trocken.  Deswegen habe ich die kleinen bzw. zuletzt gepflanzten Bäumchen mit dem Korb des Rasenmähers gemulcht.  Es müßte jetzt wieder mal dringend kurz kräftig  regnen.  Dann hielte  sich die Feuchtigkeit unter der Mulchdecke sehr gut.  Ansonsten müßte ich mich ständig mit Wasser bei meiner Nachbarin versorgen.

28.04.2010

Morgens habe ich endlich mein Essay zu den Immobilieninvestitionen in Frankfurt unter “Sonstige Infos” abgestellt.

Ich habe heute versucht die wirklich lesenswerte Chronik Sossenheims von Adalbert Vollert noch bei der Frankfurter Sparkasse zu bekommen.  Zuletzt habe ich vor ca. 10 Jahren pro Buch 5 DM bezahlt, und heute konnte ich gleich zwei Exemplare für jeweils 2,5 Euro erstehen.  Einerseits ist es schön, daß ich es überhaupt noch bekommen habe, und die FraSpa den  Preis nicht erhöht hat, aber andererseits doch etwas traurig, daß die Menschheit so gegenwartsfixiert ist und keine innere Anteilnahme an der historischen Entwicklung ihrer Umgebung nimmt bzw. kein Interesse dafür zeigt.

Nachmittags:  Inspektion meiner Obstbäume in Zeilsheim.  Die Apfelblüte ist auch dort wunderschön.  Hier vier Apfelbäume mit folgender Reihenfolge:

ein Boikenapfel vom Alten Land bei Hamburg, jährliche Alternanz, sehr haltbar,
ein Boskoop, gepflanzt im März 1990 mit meinem damals 8jährigen Sohn Martin, haltbar bis Februar und teilweise alternierend,
ein Oldenburger, ein Massenträger, trägt jährlich, hält sich aber nur bis Dezember,
ein Schöner von  Nordhausen, alterniert und wird dieses Jahr wieder tragen.

27.04.2010

Heute habe ich meinen Antrag beim Verwaltungsgericht Frankfurt abgegeben.  Meine Sorge, daß eine wichtige Willenserklärung meinerseits beim Verwaltungsgericht zufällig verloren geht, zwingt mich dazu immer meine Schriftsätze persönlich abzugeben und mir den Empfang bestätigen zu lassen.  Rätselhafterweise ging der Anfangsbescheid vom 10.11.2009, den mir der Richter Fetzer zurückschicken ließ, verloren.  Das darf nicht noch einmal vorkommen.  Der Pförtner Sch. klennt mich schon, vermerkt immer „per Bote“ mit Uhrzeit, war aber beunruhigt, weil ich seinen Namen noch einmal wissen wollte.

Auf dem Rödelheimer Bahnhof hat mich ein Mann wegen Geld zum Essen angesprochen, das habe ich abgelehnt.  Vom nächsten Mann wollte er, als der auch ablehnte, Zigaretten.  Ich gebe eigentlich gern gemäß 2. Korinther 9, 7, muß aber auch daran denken, daß Schopenhauser gesagt hat:  Gutmütigkeit ist ein gut Stück Liederlichkeit.  Unsere Situation ist vollkommen verfahren, insbesondere haben die Krawallmacher wie Schröder, Fischer und Koenigs die Staatsleiter erklommen, da hat es keinen Zweck mehr die sozialen Konflikte abzumildern.  Sollen doch die Bettler sich Geld bei denen holen;  die ihr Einkommen an die Beamten-Versorgung angepaßt erhalten.

Die Fahrt mit der S-Bahn hin und zurück hat 4,60 €uro gekostet.  Während der Hinfahrt habe ich die Frage eines Kameruners zum Fahrverhalten beantwortet.  Beim Aldi kostet ein Pfund Haferflocken für mein Frühstück 0,25 €uro.  Also hätte ich für die Fahrt zum Verwaltungsgericht 18 Pakte Haferflocken beim Aldi bekommen und damit mein Frühstück für drei Monate.  Die Haferflocken werden mein Indikator für die Inflation sein.

Auf dem Rückweg habe ich Benzin für den Rasentraktor und Rasenmäher gekauft.

26.04.2010

Heute hatte ich einen freien Tag;  denn nachts hat es lange geregnet, und das hat mich davor bewahrt heute die 11 neu gepflanzten Bäume gießen zu müssen.  Also habe ich meine Anträge an das Rechtsamt sowie an das Verwaltungsgericht geschrieben.  Ungefähr 50 % meiner Zeit geht drauf um mein Eigentum gegen die Bescheide der Beamten der Stadt Frankfurt zu verteidigen!  Pornographie und Aktienspekulation, alles Aktivitäten, die problematisch sind, sind in unserem Staat erlaubt, aber wehe befaßt sich jemand mit echten Vermögenswerten und Betätigung, die er persönlich wesen will, wie Grundstücke und Selbstversorgung, da hört die angebliche Freiheit in unserer Demokratie auf und die Armada der Eigentumsfeinde geht in Stellung.  Unseren derzeitigen verderblichen Hauptsport, Reichwerden durch Spekulation, kann man nicht innerlich wesen, zumindestens nicht als Deutscher, wie Werner Sombart treffend ausgeführt hat.

Der Vorteil der Wässerung der neu gepflanzten Bäume hat den Nachteil, daß jetzt das Gras schnell wachsen wird.  Ich muß mit dem Ortslandwirt klären, ob er die Streuobstwiesen (gegen Bezahlung!) mäht.

Nachmittags habe ich beim Schlüssel-Kopp das Büchlein der Juliane Kinkel, transkribiert von GM, gelesen.  Soweit ich jetzt gekommen bin, ist es ganz unterhaltsam.  Die Kinder waren früher arm aber glücklich.  Wir aber sind reich, verwöhnt und dekadent, gehen einer ungewissen Zukunft entgegen;  denn die Pythia beantwortete die diesbezüglich Anfrage der Spartaner bei Horodot:  Reichtum, nur Reichtum allein, kann Sparta verderben.

25.04.2010

Heute ist der Tag des Herrn, da arbeite ich ungern, deswegen nur einige Fotos vom heutigen Tag:

Als erstes sehen Sie eine blühende Sauerkirsche, dahinter ein Boskoop,  neben der Sauerkirsche eine kleine Schafsnase, deren Blüte noch nicht begonnen hat.

Anschließend ein Freiherr von Berlepsch mit Bienen:

Birnen: die frühe von Trevoux mit 5 verschiedenen Sorten aufveredelt, dahinter ein Mollebusch:

Ein Frühapfel James Grieve mit zwei Birnen:  Madame Verte und Vereinsdechantbirne:

Ein Roter Eiserapfel mit einer ca. 130 Jahre alten Harberts Renette:

Zwei 130 Jahre alte Birnbäume gefolgt von einer abgeblühten Oberösterreichischen Weinbirne und einer Schweizer Wassserbirne:

Walnußschaden:

Die Revolution im Sossenheimer Unterfeld hat schon begonnen, allerdings besteht für  das Anbringen von Plakaten aufmüpfiger Untertanen gemäß § 3 Abs. 2 Ziffer 4 seitens der Obrigkeit ein Genehmigungsvorbehalt:

24.04.2010

Klima/Wetter-Inspektion

Heute wollte ich einmal überprüfen, wie sich die letzten beiden kalten Nächte ausgewirkt haben.  Hier das Ergebnis, aber vorab was allgemeines:

Die letzten beiden Winter waren viel kälter als die vorherigen beiden.  Das kann ich daran sehen, wie sich meine widerstandsfähigen Feigen, die ich 1982 aus Cremona mitbrachte, im Laufe der Jahre verhalten haben.  Die Zweige der Feigen sterben bei starker Kälte ab, treiben aber immer aus dem Boden wieder aus.  Also:  Nachdem sie sich schon zu ansehnlichen Stämmchen entwickelt hatten, waren die Zweige im Frühjahr 2009 und 2010 wieder abgestorben.

Es ist im Augenblick meiner Meinung nach nachts zu kalt.  Es nutzt den Obstbäumen nichts, wenn die Mittagssonne über 20 Grad liegt, aber abends die Temperatur immer wieder – wie derzeit – auf Null heruntergeht.

Zur Zeit ist im Sossenheimer Unterfeld die Obstblüte im vollen Schwange, die Pfirsichblüte geht zu Ende und hat vielleicht was angesetzt, die Birnen und Mirabellen sind wunderschön in Blüte.  Allerdings die Aprikosen, die letztes Jahr überreich trugen, haben nichts oder wenig angesetzt.  Auch die Frühblüher bei den Äpfel sind voll erblüht, z. B. Boskopp.  Eine erste Wespe habe ich gesehen.

Problematisch ist es aber bei unseren Obstbäumen aus Kleinasien, d. h. Eßkastanien und Walnüsse.  Diese haben empfindliche Blätter und leiden sogar schon über Null.  Sie müssen deswegen als Hochstamm gezogen werden, damit sie weniger vom Bodenfrost leiden.

Hier zeigt sich folgendes:  Die frühtragenden Eßkastanien, d. h. Eckel 1 aus der Steiermark, haben alle einen Schaden, die Blätter sind durch Kälte verbrannt und vertrocknet.  Die spättragenden Maronen aus Lyon haben noch nicht ausgetrieben, auch ein später Sämling mit großen Früchten.  Trotzdem wird die Ernte dieses Jahr aller Voraussicht nach gering sein.  Letztes Jahr zog sich die Ernte der Eßkastanien vom 12.09. bis 22.10. hin.  Der Austrieb ist dieses Jahr ca. 1 Monat später.  Daraus ergibt sich eine geringe Ernte bei den frühaustreibenden wegen Frostschäden und die späten werden nicht ausreifen.

So ähnlich verhält es sich bei den Walnüssen.  Dei frühaustreibenden Walnüsse sind unter 3 m fast alle schwarz, inklusive ihrer Kätzchen.  Die spätaustreibenden Walnüsse wie Klon 139 und Weinsberg 1 habe ich letztes Jahr am 13.10. zuletzt geerntet, sie werden also vermutlich teilweise nicht ausreifen.

Ergo wird die Ernte der Walnüsse viel geringer sein als letztes Jahr.  Dabei ist nicht ausgeschlossen, daß heute nacht weitere Frostschäden auftreten.

23.04.2010

Heute habe ich weiter bei den Kiwis an meinem Hausgarten gearbeitet.  Eine der weiblichen Kiwis scheint zu leben und läßt sich vielleicht noch einmal aufbauen.

Mein Nachbar O. im Biedenkopfer Weg hat vor zwei Jahren den Zaun an unserer Grenze aus unerfindlichen Gründen entfernt und hat ihn seitdem nicht mehr angebracht.  Am Montag wollen wir uns zu einem orientalischen Kaffeeplausch treffen und das Problem erörtern. (Ich glaube nicht, daß diesmal das Umweltamt Frankfurt dahintersteckt.)

Von Christian Schmidt (christian.schmidt.amt30@stadt-frankfurt.de) vom Rechtsamt habe ich einen Klageabweisungsantrag für die Klage 8 K 748/10.F(2) erhalten.  Er ist nach wie vor ein überzeugter und methodisch arbeitender Feind des Privateigentums.  Wie die meisten Feinde des Privateigentums ignoriert er die ethischen Erfordernisse des Privateigentums, d. h. bisher hat er noch nicht einmal sich geäußert zu Vandalismus und Diebstahl.  Das existiert für ihn nicht, obwohl das Eigentum ohne dessen Schutz nicht vorstellbar ist.  Meiner Meinung nach gehört er deswegen auch zu denjenigen Beamten, die nicht auf dem Boden der Verfassung stehen.

Die Kremsers sind übrigens stark in Theologie und Ethik.  Mein jüngster Sohn hat jetzt eine Tutorenstelle erhalten in der Wirtschaftsethik:

http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/abteilungen/arbeitsstelle-wirtschaftsethik/arbeitsstelle-wirtschaftsethik/team/tutoren.html

Morgen werde ich Herrn Schmidt per Einwurfeinschreiben antworten.  Im Umgang mit unseren Staatsbediensteten muß man leider immer den Nachweis führen, daß man ihnen was geschickt hat, da sie sowieso die Bürger normalerweise gerne ignorieren, wie Christian Schmidt den Diebstahl.  Für uns Bürger besteht nun das zusätzliche Problem, daß die Postfilialen geschlossen werden.  Wer weiß, wie das mit den Einschreiben wird, wenn die Rödelheimer oder Sossenheimer Post auch geschlossen wird.

22.04.2010

Heute habe ich in meinem Hausgarten gearbeitet.  Dabei habe ich zuerst mal die Rattenfallen überprüft.  Bisher alles ok.  Unsere Nachbarin hat auf ihrem Grundstück Ratten gesehen und wollte sich mal beim Ordnungsamt erkundigen, was man gegen Ratten macht.  Dadurch ist das Ordnungamt auf uns aufmerksam geworden (akute-gefahrenabwehr@stadt-frankfurt.de) und hat uns eine ellenlange Verwaltungsverfügung geschickt.  Obwohl wir selbst keine Ratten gesehen haben und unsere Kompostabfälle in einer braunen Tonne entsorgen, haben wir den Auftrag selbstverständlich durchgeführt;  denn Ratten haben im Mittelalter die Pest übertragen und heutzutage können die Menschen nicht entfliehen wie Boccaccio aus Siena, um sich dann gegenseitig in einer illustren Gesellschaft auf dem Land pikante Novellen zu erzählen.

Hier den Rattenköder:

Anschließend habe ich mich durch das Dickicht bei den Kiwis gearbeitet.

(Nachdem ich mir im Februar 2007 im städtischen Höchster Krankenhaus einen MRSA eingefangen hatte mit einer Batterie von Krankheiten inkl. Spondylodiszitis, mußte eine Zeit lang mein ältester Sohn die Gartenarbeit übernehmen.  Hinweis:  In Friedrichsheim wurde ich wieder geheilt mit Operationen durch Dr. Richolt und einer Mischung von Vankomycin und Rifampicin.)

Da mein ältester Sohn sich bei den Kiwis nicht auskennt, hat er die weibliche Kiwi entfernt, so daß nur noch die männliche blüht, während die dritte weibliche abgängig ist.  Ich mußte also mal gründlich säubern, um dieses Jahr während der Blüte festzustellen, ob da überhaupt noch weibliche blühen.  Das ist  für mich ein harter Schlag, denn die Kiwis sind fast 30 Jahre alt, und ich habe immer fast einen Zentner geerntet.

Die Temperatur war in der letzten Nacht nicht so kalt, wie ich befürchtet habe, heute Nacht soll es wieder für die Obstblüte gefährlich werden.

21. April 2010

Heute war es mir zu kalt.  Ich finde die ganze Zeit schon, daß es zu kalt ist.  Heute nacht wird es eine echte Bewährungsprobe für die Obstblüte und den Walnußaustrieb geben, angeblich bis zu minus 4 Grad.

20. April 2010

Heute waren die restlichen 4 Walnußbäumchen daran mit der Pflege der Baumscheiben.  Je schwächer sie sind, um so stärker ist der Besatz durch Unkraut.  In einem Baum war im vergangenen Jahr ein Holzbohrer, vermutlich Weidenwickler.  Ich hatte diesen Baum mit Wundbalsam behandelt, und jetzt war wieder ein Loch drin.  Ich habe das Loch erneut zugemacht.  Bin mal gespannt, ob der Baum zu retten ist.

19. April 2010

Heute habe ich 28 Pflanzscheiben bei den Walnüssen und Wirtschaftsäpfeln gehackt und frei gemacht.  Das Unkraut und Gras ist nämlich eine große Nährstoffkonkurrenz für die jungen Bäume.  Sie trocknen auch dann nicht so stark aus, wenn sie gehackt werden.

Morgens habe ich meine Stellungnahme an das Verwaltungsgericht geschrieben.  Für den 3. Mai ist alles fertig.  Ohne Adept des Verwaltungsrechts zu sein kann man in Deutschland keine Obstbäume anbauen.

17. April 2010

Habe heute weiter Leimringe angebracht.  Die Fänge der Frostspanner im Herbst waren ausgezeichnet.  Bis Ende Mai will ich die erneuerten Leimringe dranlassen;  denn die Ameisenstraßen an den Baumstämmen für die Blattläuse sind schon zu sehen.

Leonhard Jonas hat trotz seines fortgeschrittenen Alters für mich heute zwei Grundstücke mit dem Rasentraktor gemäht.  Die neue Batterie für den Rasentraktor hat 60 Euro gekostet.

16. April 2010

Der Imker hat gestern sein Bienenvolk aufgestellt und war sehr beunruhigt, daß Probleme der Bienen durch das Betreten des benachbarten verwilderten Grundstücks entstehen könnten.  Wir haben jetzt endlich mal einen Bestäuber für die Obstbäume!  Die Aprikosen sind jedoch fast abgeblüht, und ich habe unsere Bienen weder an den Aprikosen noch Pfirsichen gesehen, trotzdem fliegen sie wie verrückt;  die Birnen sind kurz vor der Blüte.

Elfriede hat er ein Glas Honig geschenkt, ihr verstorbener Fritz war ein Selbstversorger wie ich.

Anschließend hat der Imker noch einen alten Lombards Calvill bei den Eßkastanien ausgeschnitten.

06.09.2010

Heute habe ich wieder einmal das streitbefangene Eßkastaniengrundstück gemäht. Wenn in den nächsten Wochen die Eßkastanien herunterfallen, müssen sie komplett aufgelesen werden; denn ansonsten können einzelne Früchte, die vom Kastanienwickler befallen wurden sich vermehren und dann könnte die Situation nächstes Jahr epidemisch werden. Dies ist auch einer der Gründe, warum ich die Diebe nicht auf das Grundstück lassen kann. Wenn die nachts kämen und die Früchte herunterreißen würden, könnten viele Eßkastanien versehentlich ins Gras fallen, unentdeckt bleiben und die Wickler den Winter überleben. Nach meinem Kenntnisstand gibt es bisher im Sossenheimer Unterfeld nur noch eine einzige weitere Eßkastanie auf dem Grundstück des ehemaligen Wasserwerks gegenüber meiner ehemaligen Verstärkerstelle.

Die Diebe haben den streitbefangenen Zaun inzwischen präpariert. Hinter der letzten Eßkastanie wurde an einem Pfosten die Krampen entfernt, so daß der Pfosten wackelte, und sie schnell über das 1 m hohe Drahtgeflecht hätten springen können. Diese Aktion habe ich inzwischen rückgängig gemacht. Ich bin mal gespannt, was den Dieben sonst noch so einfällt. Ich muß mir auch überlegen, wie ich angemessen reagiere.